IM TEST

Test: Laufcap - Dunkelgrau


Der Test: Laufcap - Dunkelgrau:

Ein absolutes Monster in seiner Sparte.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Akkulaufzeit
  • Verarbeitung
  • Leistung
  • Gut funktionierender Sicherheitsmodus

NACHTEILE

  • Gewicht
  • Alltagstauglichkeit

BEWERTUNG

Ich habe von Outside-Stories die Olight Marauder 3 für einen Testzeitraum von vier Wochen zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Die Marauder 3 ist das neueste Modell der sehr erfolgreichen Marauder-Serie. Vor kurzem habe ich bereits die Marauder Mini getestet und bin gespannt, wie sich die beiden Lampen voneinander unterscheiden.

Als ich die Taschenlampe ausgepackt habe, war mein erster Gedanke, dass das die größte “Taschen”-lampe ist, die ich je gesehen habe. Ich bin mir schon zu Beginn meines Tests sehr sicher, dass diese Lampe nur für gewisse Zielgruppen verwendbar ist und die breite Masse keine Verwendung hierfür finden würde.

Ob sich meine ersten Gedanken bestätigen werden, werde ich in meiner Testphase herausfinden.

Um eins vorwegzunehmen: Die Marauder 3 ist ein absolutes Monster und das in jeglicher Hinsicht.

Zum Unternehmen:

Olight ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger LED-Taschenlampen, Stirnlampen und weiterer Beleuchtungslösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shenzhen, China. Olight verfolgt das Ziel, leistungsstarke, zuverlässige und innovative Lichtprodukte für unterschiedliche Einsatzbereiche anzubieten. Die Produkte werden sowohl von Privatpersonen als auch von Einsatzkräften, Outdoor-Sportlern und professionellen Anwendern genutzt.

Besonders bekannt ist Olight für seine modernen LED‑Technologien, langen Akkulaufzeiten und robusten Bauweisen. Neben klassischen Taschenlampen bietet das Unternehmen auch spezielle Modelle für taktische Anwendungen, Camping, Jagd und den Alltag an. Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Kombination aus technischer Innovation, hoher Qualität und benutzerfreundlichem Design.

Olight hat sich durch seine internationale Präsenz und den direkten Austausch mit Kunden zu einer bekannten Marke im Bereich der mobilen Beleuchtung entwickelt. Durch regelmäßige Produktneuheiten und Verbesserungen versucht das Unternehmen, den steigenden Anforderungen an effiziente und nachhaltige Beleuchtung gerecht zu werden. Heute zählt Olight zu den führenden Herstellern moderner LED-Beleuchtung und ist in vielen Ländern weltweit vertreten.

Zum Produkt:

Ich habe die Marauder 3 in der Farbe Schwarz, in einem Hardcase-Koffer erhalten. Im Lieferumfang waren zudem eine Gürteltasche, ein Ladekabel sowie eine geniale Handschlaufe enthalten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Marauder: Plünderer/Streuner, was meiner Meinung nach ein sehr passender Name ist, da die Lampe durch ihre Robustheit und Power eine Endzeitstimmung vermittelt.

Hardfacts:

Maße: 15,2 cm x 7,5 cm (Kopfdurchmesser) x 6 cm (Griffdurchmesser)
Gewicht: 840 Gramm inkl. Akku
Akku: 31.900 mAh
Max. Leistung: 25.000 lm
Min. Leistung: 0,5 lm (Moonlight Mode)
Max. Reichweite: 1.000 m
Lichtintensität: 250.000 cd
Leistungsstufen: 8
IP-Rating: IPX8 (wasserdicht)

Ich habe einen sehr positiven Eindruck von der Verarbeitungsqualität. Die Lampe ist sehr robust und wertig.

In ihren Dimensionen und mit 840 Gramm liegt sie extrem massiv in der Hand und ich kann mir einen Dauergebrauch als ermüdend vorstellen.

Im Griffbereich ist sie mit Gummi beschichtet, sodass sie selbst bei Feuchtigkeit nicht aus der Hand rutschen sollte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Ein Herunterfallen verhindert zudem die mitgelieferte Handschlaufe, die ich einfach genial finde. Als Handschlaufe wurde ein beschichtetes Ladekabel verwendet. So kann man die Lampe nicht nur unterwegs aufladen, sondern hat auch immer ein passendes USB-C-Kabel dabei, um sie als Powerbank zu nutzen. Meiner Meinung nach ein wirklich durchdachtes Feature.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Der Hersteller gibt eine Sturzresistenz von einem Meter an. Das finde ich etwas knapp bemessen, da ein normaler Gebrauch, vor allem bei größeren Menschen, gut und gerne auch mal über einem Meter stattfindet. Die Sturzresistenz lag bei der Marauder Mini bei 1,5 m.

Zudem ist die Marauder 3 wasserdicht nach IPX8, also absolut wasserdicht. Die Lampe könnte dauerhaft unter Wasser liegen und würde dennoch funktionieren. Ein Vorteil gegenüber Lampen, die nur spritzwassergeschützt sind.

Die Marauder wird über einen Drehknopf/Schalter auf der Vorderseite der Lampe gesteuert. Dieser ist mehrfach belegt und steuert neben den einzelnen Lichtstärken auch den Moonlight-Modus und den Strobe-Modus an. Nachdem die Taschenlampe ausgeschaltet ist, sperrt sich die Lampe selbstständig. Ein Entriegeln der Lampe erfolgt dann entweder über eine 90-Grad-Rotation des Drehschalters oder eine Bewegung des Drehschalters mit dem Finger oder einem anderen Körperteil unter Tastendruck.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Das funktioniert erstaunlich gut. Die Lampe erkennt, ob man den Schalter mit einem Finger betätigt oder nicht. Wird der Finger benutzt, geht die Sperrfunktion automatisch aus und die Lampe wird aktiviert. Wird der Schalter mit einem anderen Gegenstand aktiviert, bleibt die Sperre aktiv. Wenn die Lampe oder nur der Schalter nass wird, ist diese Funktion nicht mehr aktiv und die Lampe muss durch eine 90-Grad-Rotation freigegeben werden. Was mir ebenfalls gut gefällt, ist, dass die Lampe durch einen einfachen Tastendruck nicht mit maximaler Lichtstärke eingeschaltet werden kann. So kann ein versehentliches Blenden unter maximaler Lichtleistung verhindert werden.

Zudem zeigt ein LED-Balken, der in U-Form um den Schalter angeordnet ist, sowohl die gewählte Lichtstärke als auch den Ladezustand an.

Unter dem Drehschalter befindet sich ein kleiner Schiebeschalter, mit dem zwischen den Hauptmodi (Flutlicht, Spotlight, Flutlicht + Spotlight) gewechselt werden kann.

Zudem zeigt ein kleiner LED-Bereich am unteren Ende der Lampe die verbleibende Akkulaufzeit im ausgewählten Modus an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Lichtstärken und Lichtmodi:

Die Marauder 3 verfügt über 7 Lichtleistungsstufen + 2 Sondermodi (Strobe/Moonlight), die stufenlos über den Drehschalter ausgewählt werden können. Durch den stufenlosen Übergang sind die Leistungsstufen nicht klar voneinander abgrenzbar und erkennbar. Ich persönlich finde das aber auch nicht so wichtig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Die Lichtstärken 5, 6 und 7 können nur bei einer verbleibenden Akkukapazität von über 42 % angewählt werden. In jedem Fall eine Verbesserung zur Marauder Mini. Bei dieser konnte die Leistungsstufe 7 ab 60–70 % verbleibendem Akku nicht mehr aktiviert werden.

Bei der Marauder 3 bedeutet Leistungsstufe 4 immer noch eine Lichtstärke von 5.000 lm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Flutlicht:

25.000 Lumen als Maximalleistung sind natürlich eine ganz schöne Ansage. Wichtig zu beachten ist, dass die Lampe nicht dauerhaft mit 25.000 Lumen betrieben werden kann, sondern die Lampe automatisch nach 2 min auf 3.750 lm runterreguliert. Eine erneute Regulierung auf 2.500 lm würde dann erst nach 320 min stattfinden.

Ich denke, die Regulierung erfolgt, um eine Überhitzung/Beschädigung zu verhindern und bezieht sich natürlich auf den reinen Dauerbetrieb.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3
25.000 Lumen Flutlicht

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3
Zum Vergleich 7.000 Lumen (Max. Leistung der Marauder Mini)

Spotlight:

Im Spotlight-Modus wird Leistungsstufe 7 mit 1.500 Lumen und einer Leuchtweite von 1.000 m angegeben. Auch hier reguliert die Lampe selbstständig nach 3 min und im Anschluss nach weiteren 700 min und 200 min runter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Olight Marauder 3

Flutlicht + Spotlight:

In diesem Modus wird die Maximalleistung mit 19.000 Lumen für 2 min und einer anschließenden Regulierung auf 3.750 Lumen angegeben. Eine erneute Regulierung findet erst wieder nach 330 min statt.

Durch einen doppelten Druck der Bedientaste sowohl im eingeschalteten als auch im ausgeschalteten Zustand gelangt man sofort in den Turbomodus (L7) in der zuvor gewählten Einstellung.

Strobe:

Die Marauder 3 verfügt zudem über einen Strobe-Modus. Dieser wird über das dreimalige Drücken, in egal welchem Modus, der Haupttaste aktiviert.

Der Strobe bei Taschenlampen dient als mögliches Mittel zur Selbstverteidigung und sendet unterschiedlich frequentierte Lichtimpulse aus. Diese Lichtimpulse können vom Gehirn des Gegenübers nicht ordentlich verarbeitet werden und es kommt zu Schwindel und Orientierungsverlust.

Der Strobe wird dabei mit einer Frequenz von 13 Hz in Leistungsstufe 6 (17.500 lm) abgegeben. Das ist so hell, dass man nicht direkt in die Lampe schauen muss, um geblendet zu werden.

Ich denke aber, dass es nicht unbedingt der Strobe sein muss. 25.000 Lumen werden auch dafür sorgen, dass das Gegenüber erstmal stehen bleibt.

Von Selbstversuchen oder Tests bei anderen rate ich ab, da ein solches Blenden für die Gesundheit der Augen nicht gerade förderlich ist. Zudem kann es zu epileptischen Anfällen kommen. Auch in den Händen von Kindern halte ich die Taschenlampe grundsätzlich für fehl am Platze.

Moonlight:

Im Moonlight-Modus bringt die Marauder 3 im Flutlichtmodus 5 lm mit einer durchgehenden Akkulaufzeit von 3 Monaten. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. In diesem Modus ist die Lampe also quasi nicht leer zu bekommen.

Akkulaufzeit:

Der Akku mit einer Kapazität von 31.900 mAh ist genauso massiv wie der Rest der Marauder 3. Mit der angegebenen Kapazität kann die Marauder in niedrigster Leistungsstufe (100 lm) für 7 Tage betrieben werden. Nebenbei kann die Lampe noch ganz bequem als Powerbank genutzt werden, um das Smartphone aufzuladen. Bei einem leeren Taschenlampen-Akku wird die volle Kapazität nach 5 Stunden wieder erreicht. Das Aufladen erfolgt zeitgemäß mittels USB-C-Kabel.

Alltagstauglichkeit:

Ich würde sagen, dass diese Taschenlampe so weit von einer allgemeinen Alltagstauglichkeit entfernt ist, wie eine Taschenlampe es nur sein kann. Da könnte ich genauso gut einen Baustellenstrahler mit mir rumtragen. Für den allgemeinen Gassigänger, der nur mal eben eine Runde mit dem Hund rausgehen möchte, ist sie viel zu groß. Der Gassigänger braucht keinen 31.900‑mAh-Akku, um die Gassirunde zu überstehen, muss keine riesige Fläche ausleuchten oder wissen, ob im nächsten Kilometer ein Mülleimer kommt.

Wer bei dieser Lampe auf seine Kosten kommt, sind einerseits Technik-Freaks, die sich extrem an der Leistung erfreuen können und dieses Monster zu schätzen wissen, oder Menschen in Berufsfeldern, die auf gute und langlebige Lichtquellen angewiesen sind. Ich kann mir diese Lichtquelle gut in den Händen von Rettungskräften bei der Vermisstensuche oder im Katastrophenschutz vorstellen. Beim Nutzer sollte die Taschenlampe auf jeden Fall im Fokus stehen und nicht einfach nur ein Nice-to-have sein. Dafür ist sie ansonsten einfach zu groß und schwer.

Ein weiterer Verwendungszweck, der aufgrund der aktuellen Vorkommnisse recht gut passt, ist die persönliche Krisenvorbereitung. Nicht ein komplett abwegiges Durchschlageszenario, bei dem man dauerhaft in Bewegung ist (dafür ist die Marauder 3 vielleicht etwas schwer), sondern eine Situation, in der man über einen längeren Zeitraum zu Hause eine zuverlässige Lichtquelle und Powerbank benötigt. Ich denke, in diesem Punkt fällt die Marauder 3 dann auch in das Interessenfeld der Allgemeinheit und wird auf der offiziellen Website auch zum Teil so beworben.

Preis:

Zum Zeitpunkt meiner Bewertung befindet sich die Marauder 3 noch nicht auf dem Markt. Mir persönlich würde ein Preis von 300 € als durchaus fair vorkommen. Ob das Produkt zu einem ähnlichen Preis angeboten wird oder ich mit meinem Preis weit entfernt liege, wird sich ja mit Veröffentlichung des Produkts zeigen.

Die Olight Marauder 3 wird zu einer UVP von 399 € zum Marktstart angeboten. Um meinen geschätzten Preis zu erreichen, wird man, denke ich, noch etwas warten müssen.

Fazit/Kritik:

Ich habe an diesem Produkt nichts auszusetzen. Ja, es ist nicht für jeden was, aber das muss es ja auch nicht sein. Ich denke, in der Sparte, in der es eingesetzt werden kann, ist es gut zu gebrauchen. Kritikpunkte, die ich bei der Marauder Mini angebracht habe, sind hier nicht wieder zu finden. (Strobe nur im Flutlicht/Laden über separates Kabel …)

Ich würde das Produkt grundsätzlich an jeden weiterempfehlen, der sich an der Technik erfreut, einen tatsächlichen Anwendungszweck hat oder etwas für den Notfall braucht. Für den allgemeinen Alltagsgebrauch würde ich nicht mal an diese “Taschen”-lampe denken.

Danke fürs Lesen!

Gruß Gaudi!

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Hochwertiges Produkt aus vielen nachhaltigen Materialien.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Angenehmes und weiches Material
  • Angenehme Wärme
  • Gute Atmungsaktivität
  • Innovative nachhaltige Materialien
  • Fünf verfügbare Farben
  • Hochwertige Verarbeitung

NACHTEILE

  • Preis

BEWERTUNG

Steckbrief

  • Marke: UYN
  • Modell: Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
  • Einsatzbereich: Wintersport, Skifahren, moderate Skitouren und andere Aktivitäten bei kalten Bedingungen
  • Material: 46 % Lyocell aus Eukalyptus, 30 % Merinowolle, 16 % Polyester, 6 % Polyamid, 1 % Elastan, 1 % Polypropylen
  • Passform: Regular Fit
  • Temperaturbereich: Low – für kalte Bedingungen und Wintereinsatz
  • Preis: 139 Euro
  • Verfügbare Größen: XS und  S/M und L/XL
  • Verfügbare Farben: Pink, weiß, grau, schwarz und Weinrot


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Konzept laut Hersteller

Mit dem „Fusyon Biotech Thermal“ Oberteil und Hose möchte UYN klassische Funktionsunterwäsche mit einem möglichst hohen Anteil an natürlichen beziehungsweise biobasierten Fasern kombinieren. Das Shirt verbindet Merinowolle mit Ecolypt, einer aus Eukalyptus gewonnenen Faser, sowie weiteren technischen Fasern. Ziel ist es, Wärme, Atmungsaktivität und einen schnellen Feuchtigkeitstransport miteinander zu verbinden.

Ersteindruck

Schon beim ersten Anfassen fällt auf, dass das Shirt nicht wie eine klassische, eher dünne Funktionsunterwäsche wirkt. Das Material fühlt sich weich und angenehm an und vermittelt bereits beim ersten Hineinschlüpfen einen deutlichen Wärmecharakter.

Material & Aufbau

Eine der Besonderheiten des „Fusyon Biotech“ ist die Materialzusammensetzung. UYN kombiniert 30 Prozent Wolle mit 46 Prozent Lyocell, 16 Prozent Polyester, 6 Prozent Polyamid sowie kleinen Anteilen Elastan und Polypropylen. Hinter den verschiedenen Fasern stehen unterschiedliche Funktionen.

Die Merinowolle soll für natürliche Wärme und Atmungsaktivität sorgen. Gleichzeitig setzt UYN auf Ecolypt, das zu einem angenehmen Tragegefühl und einer guten Atmungsaktivität beitragen soll. Für den Feuchtigkeitstransport kommt unter anderem die Natex-Biofaser zum Einsatz, während Flexicorn aus Mais gewonnen wird und für eine ergonomische Passform ohne Kompression sorgen soll.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Wärmeleistung

Das Fusyon Biotech Thermal Jersey ist laut UYN ausdrücklich für kalte Bedingungen und den Wintereinsatz ausgelegt. Leider war dies von Ende Juli bis September nicht unbedingt der beste Testzeitraum für dieses Produkt. Trotzdem habe ich versucht, das Langarmshirt in Kombination mit der dazugehörigen langen Hose unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen.

Deshalb hatte ich es zum Bergsteigen dabei und konnte es an den Schlechtwettertagen im Monte-Rosa-Massiv und am Großvenediger testen. Leider gibt es dazu nur wenige Fotos, da ich meistens noch eine Daune darüber getragen habe.

Die Heatmemory-Technologie arbeitet mit isolierenden Luftkammern im Gewebe, die die Körperwärme zurückhalten und so vor dem Auskühlen schützen sollen. Gerade bei Wintersportarten ist das wichtig. Während einer Abfahrt oder in Pausen am Lift möchte man möglichst wenig Wärme verlieren. Gleichzeitig darf die erste Schicht bei Bewegung aber nicht schnell unangenehm warm werden. Hier setzt UYN auf eine Kombination aus Wärmespeicherung und Belüftung. Die Funktionsunterwäsche soll also nicht einfach nur dick und warm sein, sondern gleichzeitig ein ausgeglichenes Körperklima ermöglichen.

Feuchtigkeit & Atmungsaktivität

Mindestens genauso wichtig wie die reine Wärmeleistung ist bei Skiunterwäsche der Umgang mit Schweiß. Gerade bei sportlichem Skifahren oder zu Ostern bei höheren Temperaturen kann die Belastung schnell wechseln: In kurzen Aufstiegen oder bei sportlichem Fahren arbeitet der Körper stark, während bei gemütlichen Fahrten beziehungsweise in Pausen deutlich weniger Wärme produziert wird.

UYN setzt deshalb auf mehrere Technologien, die den Feuchtigkeitstransport unterstützen sollen. Die Coolvent-Dynamic-Konstruktion besitzt eine strukturierte Innenseite, die während der Bewegung einen Luftstrom fördern soll. Gleichzeitig wird Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert.

Ergänzt wird das durch die Drylight-Technologie. Dabei handelt es sich um eine leichte Mesh-Konstruktion, die Feuchtigkeit von der Haut wegtransportieren und die Verdunstung beschleunigen soll. Natex wird von UYN ebenfalls als schnelltrocknende Biofaser beschrieben.

Gerade dieses Zusammenspiel ist für mich bei einem Baselayer besonders interessant: Die Unterwäsche soll wärmen, ohne dass sich die Feuchtigkeit direkt auf der Haut sammelt. Auch im Test zeigt sich die gute Atmungsaktivität als extrem positiv.

Tragekomfort & Passform

Ein Baselayer kann technisch noch so gut sein, wenn er unangenehm sitzt, wird man ihn trotzdem nicht gerne tragen. Beim „Fusyon Biotech“ legt UYN deshalb viel Wert auf Bewegungsfreiheit und einen möglichst komfortablen Sitz. Hier überzeugt das Teil absolut. Ich habe selten ein so weiches Material getragen. Ich liebe es einfach.

Die Flexicorn-Faser soll eine ergonomische Passform ermöglichen, ohne dass das Shirt dabei komprimierend wirkt. UYN bezeichnet den Schnitt als Regular Fit. Das ist besonders für all jene interessant, die bei Skiunterwäsche nicht unbedingt das Gefühl eines engen Kompressionsshirts mögen. Ich finde die Teile allerdings schon relativ eng geschnitten. Vielleicht liegt es auch daran, dass zwei Größen zusammengefasst werden. So habe ich eine S/M getestet, während ich sonst immer M trage.

Zusätzlich setzt UYN auf die sogenannte Hypermotion-Konstruktion. Dabei werden Körper und Schultern in einer durchgehenden Struktur verbunden, wodurch die Anzahl der Nähte und damit auch mögliche Reibungspunkte reduziert werden sollen. Gleichzeitig soll die Bewegungsfreiheit verbessert werden. Dies ist ihnen absolut gelungen. Vor allem an den Schultern sitzt nichts zu eng, was sonst bei mir regelmäßig Thema ist.

Die engeren und verstärkten Zäume an Füßen, Ärmeln und Hüfte geben zusätzlichen Halt und sorgen dafür, dass die Unterwäsche während des Tragens nicht verrutschen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Design

Optisch verfolgt UYN beim Fusyon Biotech einen sportlichen, modernen Stil. Die graue Variante wirkt dabei vergleichsweise schlicht und lässt sich problemlos mit unterschiedlichen Midlayern und Skijacken kombinieren.

Was mir gefällt: Trotz der vielen unterschiedlichen Funktionsbereiche wirkt das Shirt nicht übermäßig technisch oder futuristisch. Die Konstruktion ist sichtbar auf Funktion ausgerichtet, bleibt optisch aber relativ simpel.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Einsatz

Leider war dieser Sommer nicht unbedingt ideal für ein solches Testprodukt. Im Juli im Monte-Rosa-Massiv konnte ich das Shirt testen und jetzt im Herbst auch beim Arbeiten am Großvenediger, wo oben bereits der Winter eingezogen ist. In den nächsten Tagen bis Wochen startet dann aber auch die Skisaison auf den Tiroler Gletschern, dann werde ich die Unterwäsche natürlich auch beim Skifahren testen.

Seinen eigentlichen Charakter zeigt die Funktionsunterwäsche natürlich im Wintereinsatz. UYN führt das Shirt ausdrücklich im Bereich Wintersport und ordnet es der Temperaturklasse „Low“ zu. Damit ist es vor allem für kalte Bedingungen gedacht.

Auch bei moderaten Skitouren sehe ich einen sinnvollen Einsatzbereich. Gerade im Aufstieg ist ein Baselayer gefragt, der nicht zu schnell überhitzt, während in der Abfahrt oder bei längeren Pausen wiederum ausreichend Isolation vorhanden sein sollte. Das Shirt ist somit nicht nur auf eine einzelne Sportart zugeschnitten, sondern kann als vielseitige erste Schicht bei kalten Bedingungen eingesetzt werden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Verarbeitung und Gebrauchspuren

Bei einem Baselayer, der regelmäßig gewaschen und häufig getragen wird, spielt auch die Verarbeitung eine große Rolle. UYN setzt beim Fusyon Biotech auf eine technisch aufgebaute Konstruktion mit unterschiedlichen Funktionszonen und möglichst wenigen störenden Nähten. Die Hypermotion-Technologie soll dabei gleichzeitig Bewegungsfreiheit und Komfort erhöhen.

Die Materialkombination wirkt hochwertig und das Shirt insgesamt sehr sorgfältig verarbeitet.

Bei der Pflege sollte man allerdings etwas aufpassen: UYN empfiehlt eine Maschinenwäsche bei maximal 30 °C im Schonwaschgang. Das Shirt soll nicht gebleicht, im Trockner getrocknet, gebügelt oder chemisch gereinigt werden. Anschließend soll es liegend im Schatten trocknen.

Leider hat das Oberteil auch schon erste Gebrauchsspuren, wie dieses kleine Loch. Leider ist das bei so weichem und feinem Material wohl nicht ganz verhinderbar und sollte keine große Relevanz einnehmen.

Meiner Meinung nach stimmt die Qualität. Der Preis ist allerdings schon hoch: 140 Euro für das Oberteil und 120 Euro für die Hose sind ein saftiger Preis. Alles gut und recht, wenn die Produkte nachhaltig und hochwertig sind, aber sie sollen am Ende auch leistbar bleiben. Ich schätze mal, dass hier aber auch die Materialkosten schon höher sind, was man definitiv einberechnen muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Woman

Fazit

Die UYN Fusyon Biotech Thermal Unterwäsche ist eine interessante Kombination aus klassischer Merinowolle, modernen Funktionsfasern und biobasierten Materialien.

Besonders spannend finde ich den Ansatz, die natürliche Wärme und den Komfort der Merinowolle mit technischen Eigenschaften wie Feuchtigkeitstransport und schneller Trocknung zu verbinden. Ecolypt, Natex und Flexicorn ergänzen das Materialkonzept und sollen dabei jeweils unterschiedliche Funktionen übernehmen. Sehr spannend sind somit die Innovativen Materialien.

Auch beim Tragekomfort verfolgt UYN einen überzeugenden Ansatz. Die Regular-Passform soll Bewegungsfreiheit bieten, ohne auf eine enge Kompressionswirkung zu setzen, während die Hypermotion-Konstruktion die Beweglichkeit zusätzlich unterstützen soll.

Wer auf der Suche nach hochwertiger Skiunterwäsche ist, bekommt mit dem UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey ein interessantes Gesamtpaket. Nur der Preis ist im oberen Bereich angesiedelt.

 



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Test: UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey - Funktionsshirt, Damen


UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey - Funktionsshirt Damen

Der Test: UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey - Funktionsshirt, Damen:

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Test: OLIGHT Marauder 3 - Taschenlampe


OLIGHT Marauder 3 - Taschenlampe

Der Test: OLIGHT Marauder 3 - Taschenlampe:

Unkomplizierter und bequemer Begleiter für jedes Abenteuer.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr kleines Packmasß
  • Schneller Aufbau
  • Stabil durch Stahlrahmen
  • Geringes Gewicht
  • Transporttasche inklusive
  • Vielseitig einsetzbar

NACHTEILE

  • Teilweise wackelig
  • Sehr niedrige Sitzposition
  • Keine Belüftung
  • Eher nur für schlankere Personen

BEWERTUNG

Hallo zusammen, heute bewerte ich den Vango Micro Lux Tall Chair den ich zum Testen von Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich habe den Stuhl seit einigen Monaten im Einsatz und sowohl im Garten als auch auf Campingtrips getestet. 

Vango ist eine in Schottland gegründetes Unternehmen mit seinem Hauptsitz in Port Glasgow dem Tor zu den schottischen Highlands.  Vango stellt Zelte und Ausrüstung für Familien her, die komfortabel campen wollen, für Abenteurer, die leicht und wild unterwegs sind, und für Bergsteiger, die unter extremen Bedingungen überleben wollen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Beschreibung: 
Technische Daten:

  • Gewicht: 3,7 kg
  • Stuhl Maße: 67 x 84 x 115 cm
  • Sitzfläche: 67 x 46 x 42 cm
  • Maximale Belastung: 180 kg
  • Stoff: Endure Fabric
  • Stahlrahmen Konstruktion
  • Packmaß: ca. 45 x 16 x 23 cm
  • Transporttasche inklusive
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Aufbau:
Der Aufbau ist sehr einfach durchzuführen und ein positiv zu erwähnender Punkt des Micro Lux Tall Chairs. Das Gestänge ist über elastische Bänder miteinander verbunden, sodass die einzelnen Teile nicht lose herumfliegen. Es sind zwei Stangen Sets die zusammen das komplette Stuhlgestänge ergeben. Die Rahmenstangen werden zusammengesteckt und anschließend wird der sehr stabil wirkende Sitzbezug über das Gestänge gezogen.
Der Aufbau funktioniert grundsätzlich sehr schnell und unkompliziert wobei das erste Aufziehen des Bezugs etwas fummelig war. Nach mehrmaligem aufbauen führte das aber zu keinen Problemen mehr. Dafür sitzt der Stoff ziemlich straff und fällt nicht bei jedem Aufstehen vom Gestänge. 
Wer beim Camping, auf Festivals oder anderen Outdoor Unternehmungen einen möglichst kleinen / platzsparenden Campingstuhl möchte, landet schnell bei einem Micro Chair von Vango. Der Micro Chair kombiniert einen Stahlrahmen mit einer kompakten und simplen Faltkostruktion und bringt dabei nur rund 3,7 kg auf die Waage. Zusammengepackt und in der Tasche verstaut ist das Packmaß nicht größer als 45 x 16 x 23 cm.

Sitzkomfort:
Für einen so kleinen Campingstuhl überraschte mich der Vango Micro Lux Tall Chair positiv mit seinem Sitzkomfort. Die Sitzfläche gibt bei Belastung etwas nach und vermittelt dadurch ein angenehmes Sitzgefühl. Besonders für normal gebaute Personen und Kinder ist der Stuhl bestens geeignet. Für kräftiger gebaute Personen könnte der Stuhl etwas schmal wirken oder einem ein etwas einengendes Gefühl vermitteln. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair
 

Stabilität:
Der Stahlrahmen ist robust und die maximale Belastbarkeit von 180 kg ist für die Größe des Stuhls vollkommen ausreichend. Im Vergleich zu größeren Campingstühlen steht er etwas wackeliger auf dem Boden, welches besonders auf unebenen Untergrund auffällt. Bisher habe ich aber keine Probleme mit den Kunststofffüßen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Packmaß und Transport:
Mit seinen rund 3,7 kg ist er zwar kein ultraleichter Campingstuhl aber im Verhältnis zum Sitzkomfort schon eher von der leichteren Sorte und somit noch transportierbar. Zusammengepackt passt er auch in kleinere Ecken ins Wohnmobil. 
Die mitgelieferte Tasche erleichtert den Transport zusätzlich ist aber leider nicht wirklich stabil und hat nach kurzer Zeit bereits ein Riss an einer Naht gehabt. 

Vorteile:

+ kleines Packmaß - der Micro Lux Tall Chair nimmt zusammengepackt kaum Platz ein

+ geringeres Gewicht - mit etwas 3,7 kg lässt er sich problemlos transportieren

+ schneller und unkomplizierter Aufbau - das Gestänge ist durch die elastischen Verbindungen einfach zusammenzustecken

+ guter Sitzkomfort - für einen so kleinen Stuhl sitzt man überraschen bequem

+ Stabilität durch Stahlrahmen - der Rahmen vermittelt einen robusten Eindruck und ist für bis zu 180 kg ausgelegt

+ Transporttasche inklusive - praktisch für den Transport

+ Vielseitig einsetzbar - egal ob Vanlife, Camping, Festivals, einen Tag am Strand, beim Angeln oder wofür auch immer, er ist bestens geeignet

Nachteile:

- teilweise etwas wackelig

- nicht ultraleicht

- wenig Belüftung

- für kräftige Personen nicht ideal
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Fazit:

Der Vango Micro Lux Tall Chair ist ein interessanter Kompromiss zwischen einem klassischem, sperrigen Campingstuhl und einem ultraleichten Trekkingstuhl. 
Die größte Stärke des Micro Lux Tall Chairs ist eindeutig die Kombination aus kleinem Packmaß, überschaubarem Gewicht und ordentlichem Sitzkomfort. Wer nur gelegentlich einen Stuhl benötigt und dabei wenig Stauraum zur Verfügung hat, bekommt hier ein sehr praktisches Produkt. 

Besonders geeignet ist er für: 

  • Vanlife
  • Camping
  • Festivals
  • Strand- und Outdoor-Ausflüge
  • Angeln
  • für alle die mit weniger Stauraum
  • Kinder
  • schmal - normal gebaute Erwachsene

Weniger geeignet für:

  • längere Trekkingtouren mit strengem Gewichtslimit
  • sehr große oder kräftige Personen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Vango Micro Lux Tall Chair

Kurz gesagt der Vango Micro Lux Tal Chair ist ein vielseitig einsetzbarer Campingstuhl der vielleicht kein luxuriöser aber dafür ein unkomplizierter und erstaunlich bequemer Begleiter ist, bei dem die kompakte Bauweise klar im Vordergrund steht! 

 

 



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Ein Buch, das Lust auf Abenteuer macht.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hochwertiger Druck
  • Kurzweilig geschrieben
  • Zahlreiche Fotos
  • Infoteile zum Bikeraften

NACHTEILE


BEWERTUNG

Ich habe das Buch: „Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt: Mit Bike und Boot durch den wilden Kaukasus. Eine Radreise durch Aserbaidschan, Georgien und Armenien“ aus dem Tyrolio-Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. 

Es ist ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Reisebericht, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Ich hatte das Buch an einem Tag durchgelesen – nicht zuletzt, weil die Reise so lebendig und unterhaltsam erzählt wird, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sachbuch „Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sachbuch „Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt

Die Fakten:

  • 224 Seiten
  • Erschienen im August 2026
  • Hochwertiges Softcover 16 x 22 cm
  • Preis: 28 €

Wer selbst schon einmal länger unterwegs war, weiß: Eine Reise beginnt nicht erst dort, wo der erste Kilometer zurückgelegt wird. Sie beginnt mit der Entscheidung, sich auf etwas Ungewisses einzulassen. Mit dem Packen, dem Losfahren – und mit der Bereitschaft, den eigenen Plan immer wieder über den Haufen zu werfen. Genau dieses Gefühl hat das Buch bei mir geweckt.

Als leidenschaftliche Wanderreiterin und Reiseabenteurerin habe ich beim Lesen viele Situationen wiedererkannt, die man nur versteht, wenn man selbst schon einmal länger und abseits der üblichen touristischen Wege unterwegs war: die Faszination einer fremden Landschaft, die Begegnungen mit Menschen, das Improvisieren, wenn etwas anders läuft als geplant – und natürlich auch die kleinen Momente, in denen man sich fragt: Warum mache ich das eigentlich? 

Der Reisebericht nimmt mich mit auf eine außergewöhnliche Reise zweier Frauen durch Aserbaidschan, Georgien und Armenien. Mit Fahrrädern, Zelt und Boot geht es durch den wilden Kaukasus. Das Besondere dabei ist für mich, dass nicht allein die Landschaft und die touristischen Höhepunkte im Mittelpunkt stehen. Das Buch erzählt auch von dem, was auf einer gemeinsamen Reise mindestens genauso wichtig ist: vom Miteinander.

Denn wer über längere Zeit mit einem Reisepartner unterwegs ist, weiß, dass Abenteuer nicht nur aus spektakulären Landschaften bestehen. Müdigkeit, unterschiedliche Bedürfnisse, unerwartete Schwierigkeiten und die ständige Nähe können eine Reise ebenso prägen. Die Autorinnen lassen den Leser an dieser zwischenmenschlichen Seite teilhaben. Das macht die Geschichte für mich besonders authentisch und sympathisch.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sachbuch „Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt

Spannend fand ich außerdem das Thema Bikeraften – also die Kombination aus Radfahren und Paddeln. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck davon, wie diese ungewöhnliche Art des Reisens funktioniert, und hält dabei auch praktische und nützliche Tipps für alle bereit, die selbst einmal mit Fahrrad und Boot unterwegs sein möchten. Obwohl die im Boot zurückgelegten Strecken kurz sind, machen sie doch einen wesentlichen Inhalt des Buches aus.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sachbuch „Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt

Und dann sind da noch die vielen Fotos. Ich glaube, der Bildanteil ist höher als der Textanteil. Sie illustrieren die Reise nicht nur, sondern geben einen guten Eindruck von Landschaften, Orten und Begegnungen.  Das Buch liest sich ausgesprochen kurzweilig und flüssig. Ich hatte es tatsächlich innerhalb eines Tages durchgelesen. 

Mein Fazit

„Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt“ ist ein authentischer, informativer und gleichzeitig sehr unterhaltsamer Reisebericht für alle, die nicht nur verreisen, sondern unterwegs wirklich etwas erleben wollen.

Für mich als Wanderreiterin war es besonders schön, eine andere Form des langsamen, intensiven Reisens kennenzulernen. Denn ob man nun auf dem Pferderücken, auf dem Fahrrad oder im Boot unterwegs ist – vieles verbindet diese Arten des Reisens: Man ist nah an der Landschaft, begegnet Menschen unmittelbarer, muss improvisieren und erlebt die Welt mit allen Sinnen.

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Der Test: VERLAGSANSTALT TYROLIA Drei Länder, zwei Frauen, ein Zelt:

Warmer Base-Layer mit extra Polsterung für Wanderer.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Gute Passform
  • Kratzt nicht
  • Nachhaltige Produktion (Mulesing-frei)
  • Strapazierfähig
  • Leicht
  • Gute Wärmeleistung

NACHTEILE

  • Relativ teuer

BEWERTUNG

FALKE Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

Ich habe das Falke Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light in Größe M getestet. Das Kurzarmshirt ist als Base-Layer speziell für das Tragen mit Rucksack ausgelegt. Dafür besitzt es gepolsterte Zonen an Schultern und Taille, die den Druck durch die Rucksackträger reduzieren sollen. Falke beschreibt das Shirt als für warme und kalte Außentemperaturen geeignet. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

Von der Herstellerseite:

Material

  • 52 % Schurwolle
  • 44 % Polyamid
  • 2 % Elasthan
  • 2 % Polypropylen

Produktbeschreibung: 

Mit gepolsterten Zonen an Schultern und Taille bietet es gezielten Schutz und Unterstützung beim Tragen eines Rucksacks

Natürliche Materialien für Schutz bei warmen und kalten Außentemperaturen

Hält den Körper angenehm warm dank Merinowolle und wirkt zudem geruchsneutralisierend

Perfekte Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung dank zweilagiger Konstruktion

Kombination aus feinster Merinowolle und hochwertigsten Funktionsmaterialien

Kurzarm-Shirt in komfortabler Passform

Perfekte Passform für maximale Bewegungsfreiheit

Funktionen:

Wärmende Wirkung: Sorgt für ein optimales Wohlfühlklima und schützt vor Kälte.

Feuchtigkeitsregulierend: Einzigartiges, trockenes Gefühl auf der Haut durch hohe Feuchtigkeitsaufnahme.

Schutz bei warmen und kalten Außentemperaturen: Wärmt bei kalten Außentemperaturen und kühlt bei wärmeren Temperaturen.

Schnellste Rücktrocknung: schnell trocknendes Material

UVP: 115 €

Quelle: https://www.falke.com/de_de/p/backpack-ready-damen-t-shirt-wool-tech-light/33448_3000/

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

Produktion & Nachhaltigkeit

Auf der Herstellerseite musste ich etwas suchen, habe dann aber den Hinweis zur zertifizierten und Mulesing freien Herstellung der Wolle gefunden.

Insgesamt legt der Hersteller viel Wert auf Qualität, wenig Verwendung von Chemikalien und hochwertige Rohstoffe, die v.a. in Deutschland verarbeitet werden. Nach Unternehmensangaben liegt die Eigenfertigungsquote der Marken Falke und Burlington bei über 90 Prozent der Artikel aus Deutschland, der Slowakei, Serbien und Südafrika. Die eigenen Produktionsstätten werden regelmäßig kontrolliert und auditiert.

Mehr zu Nachhaltigkeit kann man hier lesen: https://www.falke.com/de_de/company/sustainability/

Allerdings sollte man bei der Nachhaltigkeitsbewertung auch die Materialzusammensetzung betrachten: Mit 44 % Polyamid und weiteren synthetischen Fasern ist das Shirt kein reines Naturfaserprodukt. Das ist aus meiner Sicht aber ein bewusster Kompromiss zugunsten von Haltbarkeit, Formstabilität und Funktionalität. Gerade bei einem Kleidungsstück, das beim Wandern oder Wanderritt mechanisch stark beansprucht wird, kann eine längere Lebensdauer ebenfalls ein Nachhaltigkeitsfaktor sein.

Passform & Tragekomfort

Ich habe den Base Layer in Gr. M getestet . Ich trage normalerweise Gr. 38 und bin 1,72 m groß. Nach dem Größenratgeber hätte mir auch Gr. S gepasst, ich mag es allerdings nicht, wenn die Shirts zu eng sitzen. Gr. M empfand ich als angenehm, nicht zu eng und für sportliche Aktivitäten gut geeignet. Der Halsausschnitt ist nicht zu groß und die Ärmel liegen gut an. Die weitgehend nahtlose Konstruktion finde ich auch sehr positiv, da nichts scheuern oder drücken kann.

Etwas merkwürdig fand ich die „ausgefransten“ Nähte an den zusätzlich gepolsterten Teilen des Shirts (siehe Foto). Diese haben den Tragekomfort nicht negativ beeinflusst. Ich nehme an, es wird so gemacht, damit keine dicken Nähte entstehen. Ob es etwas an der Haltbarkeit ändert, kann ich nicht einschätzen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

Besonders positiv fiel mir auf, dass das Shirt bei Bewegung nicht hochrutscht. Gerade beim Wandern, Reiten oder bei anderen Aktivitäten, bei denen man sich oft bückt, streckt oder bewegt, finde ich das sehr angenehm. Nichts muss ständig wieder zurechtgezogen werden.

Die spezielle Konstruktion mit den gepolsterten Bereichen an Schultern und Taille habe ich nicht auf einer längeren Tour getestet, da ich zuletzt mit meinem Pferd unterwegs war, das meine Sachen trägt 😉 Die Idee finde ich prinzipiell gut, zumal durch die Bereiche auch Nähte von anderen Kleidungsschichten abgepolstert sind.

Ich empfand das Material als sehr angenehm auf der Haut. Trotz des Schurwolle-Anteils, kratzte es bei mir überhaupt nicht auf der Haut, auch nicht beim Schwitzen. Das ist für mich bei Wollkleidung ein entscheidender Punkt. Gerade wenn man ein Shirt viele Stunden direkt auf der Haut trägt, kann ein kratzendes Material schnell unangenehm werden. Beim FALKE Wool-Tech Light hatte ich dieses Problem nicht.

Dies kommt ggf. auch durch den hohen Synthetik-Anteil von 48%, der hat zum Glück nicht dazu geführt, dass sich das Shirt statisch aufgeladen hat. Zur Wolle werden meist andere Fasern hinzugefügt, um die Haltbarkeit und Passform zu gewährleisten. Für mich stellt sich immer die Frage, wo der „Kipppunkt“ ist und die positiven Eigenschaften der Merinowolle überlagert werden. Da ich das Shirt aufgrund der sommerlichen Temperaturen nur wenig getragen habe, kann ich in diesem Fall keine Aussagen dazu machen.

Damit kommen wir zu der:

Wärmeleistung

Falke gibt das Shirt ausdrücklich für warme und kalte Temperaturen an. Die Merinowollmischung soll dabei sowohl wärmend als auch temperaturregulierend wirken. 

Ich habe das Shirt im August zum Testen bekommen. Der Monat war definitiv zu warm für einen Test! Für mich ist das Shirt vor allem bei Temperaturen unter etwa 20 °C interessant, bei mehr als 20 Grad ist es für mich viel zu warm gewesen, insbesondere wenn dann noch sportliche Aktivitäten dazukommen.

Da wir kaum richtig kühle Tage hatten, konnte ich die Temperaturspanne nach unten nicht ausloten. Der Merinowollanteil spricht aber für eine gute Wärmeleistung auch bei kühleren Temperaturen.

Waschen

Das Shirt wird laut Hersteller bei 30 °C im Schonwaschgang gewaschen.  Ich habe das Shirt entsprechend gewaschen und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch nach der Wäsche ist es formbeständig geblieben. Es ist weder ausgeleiert noch eingelaufen und sitzt weiterhin so wie vorher, obwohl ich es nicht liegend getrocknet habe.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light

Fazit

Bei dem Preis ist das Shirt sicherlich kein Schnäppchen. Allerdings bekommt man dafür auch kein gewöhnliches T-Shirt, sondern funktionelle Outdoorbekleidung mit Merinowolle, spezieller zweilagiger Konstruktion und zusätzlichen Polsterzonen für das Tragen eines Rucksacks.

Für mich ist deshalb vor allem die Frage entscheidend, wie häufig man das Shirt tatsächlich nutzt. Wer regelmäßig wandert, mit Rucksack unterwegs ist und Wert auf gute Materialien und lange Haltbarkeit legt, für den lohnt sich die Anschaffung.

Das Falke Backpack-Ready Damen T-Shirt Wool-Tech Light hat mich persönlich vor allem durch seinen hohen Tragekomfort und seine gute Wärmeleistung überzeugt.

 

 



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