Ein absolut durchdachter und stimmiger (Mehr-) Tagesrucksack!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Verstellbare Rückenlänge
  • Integrierte Regenhülle
  • Flaches Innenfach mit Reißverschluss
  • Halterung für faltbare Stöcke
  • Durchdachte Trinksystemlösungen

NACHTEILE

  • Regenhülle nicht abnehmbar und in unscheinbarer Farbe

BEWERTUNG

 

Black Diamond Trail Vista 28 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

 

Erster Eindruck

Da im Juli eine mehrtägige Hüttentour in den Alpen anstehen sollte, passte es geradezu perfekt, dass mir der Trail Vista 28 zum Test angeboten wurde. Frage dabei sollte von Beginn an sein: Reicht das Volumen für eine 5-tägige Tour, wie „praktisch“ ist der Rucksack wirklich, und dazu natürlich die Klassiker: Wie ist das Tragesystem und die Belüftung des Rucksacks? Ausgepackt und direkt auf die Schultern geworfen, zeigten sich direkt ein paar positive Aspekte, persönlich für mich. Denn ich liebe Riegel- bzw. Trinkflaschenfächer an den Brust- bzw. Schultergurten, da sich hier auch immer gut, ein Handy verstauen lässt.  

Auch das Eigengewicht fiel nicht negativ aus. Zwar ist der Trail Vista kein Ultraleichtgewicht, aber noch absolut im Rahmen. Damit der Rucksack auch wirklich passt (und das ist der Clou an dem Rucksack), gibt es die Möglichkeit, die Rückenlänge zu verstellen. Diese Option bietet kaum ein anderer Tagesrucksack, daher hier noch einmal genauer draufgeschaut.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Verstellbare Rückenlänge 

Ein zentrales Highlight ist das Slide-Fit-System zur Anpassung der Rückenlänge. Im Gegensatz zu vielen Tagesrucksäcken in dieser Klasse, die nur in festen Größen angeboten werden, lässt sich der Trail Vista direkt am Rücken individuell einstellen. Zum Einstellen der Rückenlänge wird zunächst die Klettlasche mit der Aufschrift „Slide Fit“ angehoben. Anschließend löst man den Klettverschluss, der den Schultergurt fixiert, und verschiebt ihn je nach Bedarf nach oben oder unten. Die aufgenähten Größenmarkierungen (S/M bzw. M/L) dienen dabei als Orientierung. Abschließend wird der Klettverschluss wieder fixiert und die Klettlasche geschlossen.

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Das sorgt für einen sehr stabilen Sitz und eine gleichmäßige Lastverteilung. Dabei praktisch: Auch andere in der Familie können ihn einfach mal mitnehmen und auf sich anpassen. Bei uns in der Familie ist das besonders lohnenswert, wenn man sich beim Tragen der Kraxe abwechseln möchte und dann direkt einen für sich passenden Rucksack dabei hat. 

Das Rückenpanel mit  seinen integrierten Belüftungskanälen soll den Hitzestau spürbar reduzieren. Besonders bei längeren Anstiegen soll das für ein angenehmes Trageklima sorgen, auch wenn keine Netzrückenkonstruktion verbaut ist. In der Praxis sieht’s bei mir aber aus wie bei fast jedem Rucksack. Ich schwitze beim Anstieg unerlässlich, sodass Belüftungskanäle hin oder her mein Rücken und auch die Rückenpartie des Rucksacks nass bzw. feucht sind. Ist einfach so, komme ich aber mit klar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Was ist nun weiter wichtig? Natürlich das ...

Tragesystem und Hüftgurt 

Beim Trail Vista ist der Hüftgurt großzügig, aber nicht überdimensional gepolstert und mit einem weichen, gerippten Veloursmaterial ausgestattet. Dadurch schmiegt er sich angenehm und stabil um die Hüfte und verteilt die Last sehr effektiv. 

Die Verstellung ist praxisnah gelöst: Durch einfaches Ziehen nach innen wird der Gurt angezogen, das Lösen erfolgt schnell über seitliche Schnallen. Dadurch lässt sich die Passform auch unterwegs problemlos anpassen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Auch bei längeren Touren entstanden bislang keine unangenehmen Druckstellen. Selbst bei höherer Beladung bleibt der Komfort konstant hoch, da der Gurt das Gewicht aktiv mitträgt und so Schultern und Rücken entlastet. Praktischerweise sind am Hüftgurt Taschen integriert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

 Diese sind aber nicht groß genug, dass auch ein Handy mit aktuellen Maßen hier verstaut werden kann. Aber Sonnencreme, Riegel und weitere kleinere Sachen finden hier ausreichend Platz. Für das Handy habe ich für mich  die 

Schultergurte

Ausgeguckt. Diese verfügen auf einer Seite über ein Schultergurtfach, welches als Alternative fürs Handyverstauen sehr gut funktioniert. Während mein Wander-Buddy sein Handy fürs Foto oder Navigieren immer mühsam aus der Hüftflosse quälte, zog ich es einfach schnell aus dem Schultergurt. Das Gummi ist dort eng genug, dass das Handy nicht zufällig verloren geht. 

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 Auch Riegel oder wie eigentlich vorgesehen eine Trinkflasche können hier verstaut werden. Gerne hätte ich diese Vorrichtung auch auf beiden Seiten gehabt. Funktioniert aber nicht, da die andere Seite für die 

Trekkingstöcke 

Vorgesehen isr.  Zwar ist der Rucksack ist nicht explizit als Trailrunning-Modell konzipiert, greift aber sichtbar Elemente aus diesem Bereich auf. So besteht auf der anderen Brustseite die Möglichkeit, faltbare Stöcke in das Z-Pole-Fixierungssystem einzubinden. Dies war am Anfang bei mir immer ein wenig Fummelei, aber irgendwann ging es dann doch halbwegs schnell.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Dies ist vor allem bei schnellen, technischen Passagen sehr hilfreich.

Für klassische Teleskopstöcke fehlt jedoch eine dedizierte Halterung. Sie lassen sich aber sonst einfach an der Seite befestigen. 
Die Stockspitzen lassen sich in ein seitliches Fach stecken, während der obere Teil über einen Kompressionsriemen fixiert wird. Das ist nicht perfekt stabil, erfüllt aber den Zweck, die Hände schnell freizubekommen. Wirklich unfassbar gut auf einer Mehrtageswanderung und auch sonst finde ich das 

Außen-Stretchfach 

Das große elastische Fach an der Außenseite ist im Tourenalltag eines der praktischsten Elemente. Denn dort lassen sich schnell verstauen:

  • nasse Regenjacken
  • feuchte oder verschwitzte Kleidung
  • Handschuhe, Mütze oder Zwischenlayer
  • Ausrüstung, die nicht ins Hauptfach soll
  • Essen, an das man schnell möchte

Dadurch entsteht zusätzlicher Stauraum, ohne dass der Rucksack innen überladen wirkt. Dadurch dass es Stretch ist, gewinnt man hier auch noch einmal etwas an Volumen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Man sollte nur mit scharflantigen Sachen aufpassen, da diese das Stretch Material auch beschädigen können. Zu guter letzte das 

 

Taschen- und Organisationssystem

Die Aufteilung ist bewusst funktional gehalten:

  • Hauptfach
  • Deckelfach mit Reißverschluss
  • Innenfach mit Reißverschluss
  • großes Front-Stretchfach
  • zwei seitliche Stretchfächer
  • Schultergurtfach
  • zwei Hüftgurttaschen

Wir haben dabei einen klassischen Toploader vor uns. Der Trend geht allgemein natürlich zum kombinierten Top- und Frontloader.  Da ich von „früher“ aber den Toploader gewohnt bin, präferiere ich diesen eigentlich. Zu Beginn fehlte mir vielleicht ein Deckelinnenfach. Aber da der Rucksack tatsächlich noch über ein schmales Innenfach mit Reißverschluss verfügt, habe ich hier meine wichtigsten Reisegegenstände wie Geld und Schlüssel sicher verwahrt gewusst.  

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Woran hat Black Diamond noch gedacht. Natürlich an ein ausgiebiges

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Trinksystem

Die Hydration(break)-Lösung ist vielseitig und besser gelöst als bei der FIFA. Denn man hat:

  • zwei große seitliche Stretchfächer für Trinkflaschen
  • Trinksysteme für Trinkblase vorhanden
  • zusätzliche Schultergurt-Tasche für Flasche oder Softflask

Damit ist der Rucksack sowohl für klassische Wanderungen als auch für sportlichere Einsätze gut geeignet. Praktisch im Einsatz fand ich, dass man den Trinkschlauch der Trinkblase auf beiden Brustseiten befestigen konnte, sodass man hier seiner individuellen Lieblingstrageseite nachkommen konnte.

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Regenhülle

Klassisch hat der Trail Vista eine integrierte Regenhülle dabei, die sich zuverlässig über den Rucksack stülpen lässt. Diese ist in einem hellen Braun gehalten. Hier hätte ich mir eine knallige bunte Neonfarbe gewünscht, damit man bei schlechten Witterungsbedingungen besser zu sehen ist. Auch lässt sich die Regenhülle nicht vom Rucksack abnehmen. Okay. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man die Hülle nicht verlieren kann. 

ABER: Hat es wirklich geregnet und man möchte den Rucksack mit auf sein Zimmer in der Hütte nehmen, macht man entweder das Zimmer nass oder aber die Hülle kann zusammengefaltet im Innern nicht trocknen.  Separate Trocknung im Trockenraum ist leider nicht möglich. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28
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Kleiner Schwachpunkt

Ein kleiner  Kritikpunkt ist das fehlende Helmbefestigungssystem.

Gerade im Einsatz bei Klettersteigen oder via ferrata, wo der Rucksack durch seine Stabilität eigentlich ideal wäre, fehlt eine integrierte Lösung für den Helmtransport. Dieser muss entweder im Innenraum verstaut oder außen improvisiert befestigt werden.

Beides funktioniert zwar, ist aber nicht optimal: Im Innenraum nimmt der Helm wertvollen Platz weg, außen hängt er oft nicht wirklich sicher oder komfortabel.

 

Gewicht und Stabilität

Mit rund 999 Gramm ist der Rucksack für das, was er bietet, gut aufgestellt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28
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Material und Nachhaltigkeit

Das Material wirkt insgesamt hochwertig und robust und hat nach dem Testzeitraum keinerlei Verschleißerscheinungen gezeigt. Hier eine Auflistung: 

  • Body: 100 % RC Robic Nylon
  • Frame: 100% Steel
  • Straps, finishes, Raincover: 100 % Nylon
  • Lining and mesh: 100 % Polyester
  • Shoulder straps: 100 % EVA

Das Hauptmaterial besteht vollständig aus post-consumer recyceltem Nylon und wird über ein Bluesign-zertifiziertes Färbeverfahren verarbeitet. 

 

Fazit

Der Black Diamond Trail Vista 28 gehört für mich aktuell zu meinen stärksten Tagesrucksäcken. Besonders das verstellbare Tragesystem und die praxisnahe Ausstattung machen ihn extrem vielseitig.

Kleine Schwächen bei der Stockintegration für klassische Teleskopstöcke sowie das fehlende Helmbefestigungssystem trüben den sehr positiven Gesamteindruck nur leicht.

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Für sowohl kurze als auch lange Tagestouren und Hüttentouren ist er ein absolut zuverlässiger und funktionaler Begleiter. 😊



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Superleichte Hardshelljacke, die super atmet und dicht ist!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Super atmungsaktiv
  • Auf das wesentliche beschränkt
  • Leicht
  • Klasse Packmaß
  • Absolut wind und wasserdicht

NACHTEILE

  • Schweißnaht hat sich etwas an der Innentasche/Verstautasche gelöst

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacket

Erster Eindruck

Als ich die Arcade 3L Jacke von Revolution Race durch OutsideStories zugeschickt bekam, gefiel mir gleich der Gedanke, eine sehr leichte Hardshelljacke zu besitzen. Ja, ich habe schon sehr viele Hardshelljacken, jedoch noch keine mit lediglich 335 Gramm.

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Was mich an einer Lightweight-Hardshelljacke fasziniert, ist das geringe Packmaß, die Robustheit (die ich natürlich voraussetze) und dann auch noch die Funktionalität. Natürlich stellte ich mir auch die Frage, worauf ich durch diese Vorteile verzichten muss. Dafür ist der Test ja da.

Der erste Eindruck war sehr gut, was ich jedoch von Revolution Race gewohnt bin, da ich selbst privat einige Produkte besitze. Das Gewicht ist für eine Hardshell wirklich hervorragend leicht und die Qualität bzw. Verarbeitung fühlt sich, wie immer bei dieser Marke, sehr gut an.

Die geräumige Kapuze für Helme etc. fällt neben dem Reflektionsstreifen natürlich gleich auf und somit kann man sie auch hervorragend zum Fahrradfahren nutzen, was auf der Herstellerhomepage nicht aufgelistet ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
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An sich ist die Jacke jedoch ziemlich schlicht gehalten und ohne großen Schnickschnack. Mir fehlten direkt die Innentaschen, die Lufteinlässe unter den Armen und ebenfalls die Möglichkeit, die Armenden und das Hüftband festzuziehen. Doch fehlt mir das wirklich oder denke ich das nur? Genau diese Frage schwirrte anfangs ständig in meinem Kopf herum und wollte gelöst werden.

Als ich dann auch noch etwas nachrecherchiert habe und sah, dass man die Jacke auch in der eigenen Tasche verstauen kann, war ich davon überzeugt, dass man nicht immer alles haben kann und diese Art von Jacke schlicht und einfach in meinem doch recht ausufernden Sortiment vielleicht einfach fehlte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Ich werde diesen Testbericht etwas auf andere Art gestalten als meine sonstigen, da ich überzeugt bin, dass es euch mehr bringt, wenn ich tatsächlich meine eigenen Fragen, die ich mir stellte, hier offen beantworte und euch so die Möglichkeit biete, die Jacke noch näher kennenzulernen.

Der Test

Im Testzeitraum kam unser Urlaub in Dänemark natürlich wie gerufen. Wir hatten sowohl Sonne, Regen, Sturm als auch warme und kalte Tage. Also die perfekte Umgebung für diesen Test. Natürlich testete ich die Jacke beim Angeln, leichten Wandern und auch einfach nur im Alltag.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Bevor es natürlich in den Urlaub ging, musste erst einmal gepackt werden. Also die Jacke einfach in ihre eigene Seitentasche (hmm, welche Seite ist es denn?) verpacken, um von ihrem geringen Packmaß zu profitieren. Nach kurzem Nachsehen fiel mir gleich auf, dass, wenn ihr die Jacke tragt, die Tasche auf der linken Seite zwei Reißverschlussriemen und das Revolution-Race-Logo im Inneren hat. Also kurzum: eingetütet und alles hat einwandfrei funktioniert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Was mir dann aber etwas negativ auffiel, ist, dass die verklebten Nähte (siehe Bild) nahe des Reißverschlusses etwas aufgingen. Das ging so weit, wie ihr es auf dem Bild sehen könnt, und stoppte dann. Ich kann hier leider nicht sagen, ob das okay ist oder nicht ... das muss der Hersteller mitteilen. Von mir gibt das aber leider einen Stern Abzug, da ich mir wirklich unsicher bin, ob das so gehört … und ja, es passierte live und war nicht schon zuvor sichtbar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

An sich ist das Verstaumaß mit einem normalen Kulturbeutel gleichzusetzen und somit zwar nicht extrem winzig, jedoch im Vergleich mit einer normalen Hardshell deutlich geringer. Ihr könnt auch die Bändel am Reißverschluss nutzen, um einen kleinen Karabiner zu befestigen, und könnt somit die Jacke auch prima außen am Rucksack mitführen. Ja, wenn es zum Regnen kommt, wird sie nass ... who cares ... ihr werdet sie dann eh anziehen.

Kurzes Fazit zum Packmaß und Gewicht

Die Arcade 3L Jacket lässt sich schön klein verstauen und ist im Gegensatz zu anderen „normalen“ Hardshelljacken deutlich leichter.

Als sich dann Dänemark von seiner rauen, kalten und regnerischen Seite zeigte, kam die Arcade 3L direkt zum Einsatz. Erst einmal als klassische Windjacke, was sie hervorragend meisterte und auch meine schlimmsten Befürchtungen, was die fehlenden Armbelüftungsschlitze angeht, nicht bestätigte. Nein, im Gegenteil: Ich vermisste die Belüftungsschlitze überhaupt nicht, da die Jacke super atmet und mir nicht einmal zu heiß war.

Ebenso fiel mir gar nicht auf, dass ich an der Hüfte und den Armenden (am Handgelenk) keine Möglichkeit brauchte, die Jacke noch enger oder lockerer zu machen. Hier geht es nicht nur um Wasserdichtigkeit, sondern auch um Belüftung. Was kühlen Wind, aber auch sonnige Abschnitte angeht, hat die Arcade 3L volle fünf Sterne verdient.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
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Als es dann an einem sehr regnerischen Tag zum Angeln an einen der bekannten Put-&-Take-Seen auf Forelle ging, wurde die Arcade 3L massiv auf Herz und Nieren getestet, was die Dichtigkeit angeht. Es war kalt (Temperatursturz von 24 auf 16 Grad), es regnete wie aus Kübeln und der Wind blies an dem See, als wäre ich am Meer gewesen.

Nachdem ich zum Glück die Jacke in Größe L (176 cm und 88 kg) nahm, konnte ich natürlich das Zwiebelprinzip nutzen ... also schnell eine Primaloftjacke plus Merinoshirt darunter und ich fror nicht einmal. Selbst wenn die Sonne herauskam, reichte es, die Jacke vorne zu öffnen, und der Wind reichte aus, dass ich nicht ins Schwitzen geriet. Hier hat mir die Arcade 3L wirklich beste Dienste geleistet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Ich wurde nicht nass, fror nicht und der Wind machte mir rein gar nichts aus. Die Dichtigkeit der Jacke (laut Hersteller 15 000 mm wasserdicht und 20 000 mm atmungsaktiv) kann ich absolut bestätigen und bin vollkommen begeistert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Auch an den Ärmeln oder der Hüfte fehlte es an nichts und der elastische Saum ist vollkommen ausreichend. Da es teilweise wirklich kalt war, zog ich dann noch die Kapuze der Primaloftjacke unter die Kapuze der Arcade 3L Jacket und hier ist wirklich sehr viel Platz, ebenfalls für einen Helm etc.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Zudem lässt sich die Kapuze auch durch die Gummibänder klassisch zusammenziehen und bietet mit ihrem Regenschild vorne an der Kapuze auch noch die praktische Funktionalität, dass einem nicht das Wasser ins Gesicht läuft.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Ach ja, als ich dann mehrmals um den See gelaufen bin und alle Stellen ausfischte, kamen natürlich einige Meter zusammen und ja, wie bereits geschrieben, kam ich nicht einmal ins Schwitzen. Ja, ich brauchte keine Lüftungsschlitze und die Atmungsaktivität ist hervorragend, selbst bei längeren Wanderungen (konnte ich ebenfalls bei einer Querfeldeinwanderung im Wald und am Strand bestätigen).

Kurzes Fazit zur Dichtigkeit und Atmungsaktivität

Absolut dicht, und auch wenn die Sonne rauskommt, geht man nicht ein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Und was habe ich jetzt vergessen?

Klar, die ganzen Bedenken, die ich vorher hatte oder bekam … hier nochmal kurz aufgelistet und aufgeklärt:

  • Fehlen mir die nicht vorhandenen Innentaschen? Nein. Wenn ich selbst darüber nachdenke, dann nutze ich sie meist nur auf Skitouren, um die Felle bei Zwischenanstiegen warmzuhalten bzw. kurzfristig zu verstauen. Nein, ich vermisste sie nicht einmal.
  • Ist die Jacke wirklich dicht? Absolut. Die versiegelten Nähte und Reißverschlüsse halten ihr Versprechen. Das Einzige, was mir nicht zu 100 % gefällt, ist, dass beim Verstauen der Jacke die Versiegelung aufging – und das mit wenig Druck. Jedoch hörte es an einem Punkt auf.
  • Ist es kritisch, dass ich die Armenden sowie das Hüftband nicht einstellen kann? Keineswegs. Da die Jacke so gut atmet und an diesen Stellen das elastische Band seine Dienste verrichtet, kann ich hierauf verzichten.
  • Fehlten sonstige Gadgets? Nein. Es gibt die Reflektionselemente für die Sichtbarkeit, die Kapuze ist einstellbar und die zwei Außentaschen. Für eine sehr leichte Hardshelljacke ist das ausreichend … habe ich selbst gelernt.
  • Was ist mit der Strapazierfähigkeit? Puhh, kann ich jetzt schlecht bewerten. Bis auf das Problem mit der Versiegelung beim Verstauen der Jacke fiel mir sonst nichts negativ auf. Jedoch muss einem bewusst sein, dass die Jacke schon ziemlich dünn ist und somit sicherlich weniger aushält als eine schwere, massivere Jacke. Allerdings ist diese auch für andere Einsatzzwecke gebaut.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke

Fazit

Wer eine Jacke sucht, die er für wechselhafte Bedingungen auf Wanderungen, im Alltag, beim Fahrradfahren oder sonstigen Aktivitäten einsetzen will, die absolut wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv ist, wird mit der Revolution Race Arcade 3L Jacket nicht enttäuscht werden.

Ja, das Problem beim Packen der Jacke mit den versiegelten Nähten schwebt noch im Raum. Jedoch kenne ich mich mit Revolution Race aus und entweder ist dies einfach ein Montagsprodukt oder völlig in Ordnung, da es sich nicht weiter löste.

Für mich wird diese sehr leichte und funktionale Jacke definitiv ein treuer Begleiter auf vielen Outdoorerlebnissen werden und einiges miterleben.

Sehr leichte, hochfunktionale Jacke, die liefert.

Absolut verdiente 5 Sterne und Kaufempfehlung!!!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Revolution Race Arcade 3L Lightweight Jacke
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Super Barfußsandalen für schönes Wetter.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr bequem
  • Qualität/Verarbeitung
  • Trocknen schnell
  • Fersenpolsterung spitze
  • Guter Kontakt zum Boden

NACHTEILE

  • Riechen nach süßlichem Gummi
  • Nicht so guter Halt auf nassem Untergrund

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Source Herren Solo Sandalen

Erster Eindruck

Als ich die Source Solo Barfußsandalen durch OutsideStories zum Testen erhielt, war ich sehr gespannt, wie ich persönlich mit Sandalen generell zurechtkomme. Vor einigen Jahren hatte ich mal für eine kurze Zeit Sandalen in meinem Schrank, welche mir jedoch nicht zusagten, weshalb ich wieder voll auf Flip-Flops oder geschlossene Schuhe umstieg.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Was mir direkt auffiel, als ich das Paket öffnete, war, dass die Schuhe leider süßlich nach Autoreifen bzw. Gummiabrieb rochen. Das hat mich schon etwas überrascht, da die Sandalen wirklich sehr hochwertig und durchdacht aussehen und solch ein Geruch eher negativ wahrgenommen wird.

Die Sandalen bestehen aus einer recht flexiblen, teilweise recycelten EVA-Dämpfung und sehen auch hier sehr hochwertig aus.

Es fallen auch gleich die schnelltrocknenden Riemen auf, welche schön weich und geschmeidig sind und vom ersten Gefühl her für ein angenehmes Tragegefühl sorgen werden. Der Verschluss ist so simpel wie praktisch zugleich … öffnen … einstellen … zumachen … kein großartiges Herumgefummel. Und der Schieber nach dem Verschluss ist definitiv auch sehr praktisch, da er das überstehende Riemenende nicht herumflattern lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Bei Sandalen hatte ich immer die Befürchtung, dass ich an den Fersen Blasen bekomme. Hier sieht man von Anfang an, dass dies nicht passieren wird, da eine Fersenpolsterung aus Microfleece angebracht ist, welche dem entgegenwirken soll.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Aber schauen wir mal, was tatsächlich der Feldtest bewirkt.

solo
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Der Test

Tja, wo will ich die Barfußsandalen von Source jetzt testen? Da wir ohnehin für zwei Wochen in den Dänemark-Urlaub fuhren, kam dies natürlich sehr gelegen und ich fing schon mal an, die Sandalen für die Autofahrt einzusetzen.

Generell muss ich hier noch anmerken, dass ich eine Person bin, die recht schnell an den Füßen bzw. generell recht schnell schwitzt und ich sehr gerne barfuß oder mit Flip-Flops unterwegs bin. Dies darf man natürlich aus versicherungstechnischer Sicht nicht, jedoch sehe ich dies bei Sandalen eher entspannter, da man ein Problem hat, wenn man aus diesen rutscht. Bei den Solos wusste ich gleich nach der ersten Anprobe, dass dies nicht der Fall sein würde, da ich sofort ein angenehmes, aber auch sehr stabiles Tragegefühl hatte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Tja, beim Autofahren (insgesamt fuhr ich selbst 12 Stunden an einem Tag) machten die Solo's schon mal einen super Eindruck. Nichts rutschte, kein Zwicken dank der weichen Riemen und auch kein Schwitzen. Lediglich der Gummigeruch ging mir dann im Auto etwas auf den Keks.

In Dänemark nutzte ich dann die Sandalen, um Kopenhagen, die Wälder und die Gegend unsicher zu machen. Lediglich am Strand habe ich lieber meine Crocs genutzt, da ich keine Lust hatte, durch Sand zwischen Riemen und Haut Blasen zu bekommen. Hierfür sind sie meiner Meinung nach auch nicht gemacht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Ich hatte nie das Problem, dass ich Blasen oder Druckstellen bekam. Lediglich hätte ich die Sandalen eine Nummer größer nehmen sollen. Da meine Schuhgröße zwischen 41 und 42, je nach Hersteller, variiert, wäre hier tatsächlich die 42 anstatt der 41 (die ich testete) deutlich besser gewesen. Extrem störend war es jetzt aber auch nicht.

Generell musste ich mich erst optisch an Sandalen gewöhnen. Ja, sie sehen modern und schlicht aus, sind jedoch für meinen persönlichen Geschmack trotzdem kein optisches Highlight. Das ist jedoch mein subjektiver Geschmack und wird deshalb nicht negativ gewertet.

Den Untergrund spürt man, egal ob in der Stadt, im Wald oder auf Steinen, immer sehr gut. Das erwarte ich auch von Barfußschuhen. Die Sohlen sind schön flexibel, auch wenn sie noch etwas weicher sein könnten (könnte sich jedoch über längere Nutzungsdauer auch ändern). Ich hatte auch nach mehreren Stunden zügigen Gehens auf trockener Oberfläche kaum Probleme, dass meine Fußsohlen schmerzten oder etwas unangenehm war.

Als kleiner Tipp: Stellt die Riemen nicht zu fest ein, lasst sie etwas lockerer, dann habt ihr ein noch angenehmeres Tragegefühl.

Wo die Sohle der Solo's jetzt nicht gut performte, waren ganz klar sehr abgenutzte oder nasse Pflastersteine oder generell Steine. Hier hatte ich öfter das Gefühl, dass die Sohlenhärte doch noch etwas zu hoch ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Aber!!! Diese Barfußsandalen wollte ich ohnehin hauptsächlich bei schönem Wetter nutzen, und wenn man mal beim Wandern einen Bach durchqueren muss etc., wird das kein Showstopper sein, da es sich in Grenzen hält, und der Vorteil ist, dass die Sandalen sehr schnell trocknen. Wenn man jedoch eine längere Wanderung plant, bei der es zum Regnen kommen könnte, würde ich die Solo's nicht empfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Der Fersenriemen funktioniert einwandfrei, ist schön geschmeidig und schneidet nicht ein. Auch wenn man die Solo's mal etwas enger schnüren will, geht das sehr schnell und unkompliziert.

Was jetzt das Gewicht angeht, kann ich die Herstellerangaben nicht bestätigen (siehe Bild). Bei mir kamen (ohne den praktischen Transportsack) 429 g bei Größe 41 heraus und der Sack wiegt ca. 45 g. Keine Ahnung, wie der Hersteller bei Größe 42 auf 390 g kommt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen

Insgesamt sind die als sehr leicht angepriesenen Barfußsandalen ehrlich gesagt alles andere als leicht. Mich störte das jedoch überhaupt nicht. Dennoch hat mich die Herstelleraussage, dass diese Sandalen sehr leicht sind, schon etwas verwundert.

Fazit

Die Source Solo Barfußsandalen würde ich Personen empfehlen, die Barfußsandalen suchen, welche auch auf längeren Strecken immer ein angenehmes und sicheres (zumindest bei Trockenheit) Tragegefühl vermitteln. Die Einstellmöglichkeit ist so praktisch wie simpel und die Fersenpolsterung ist meiner Meinung nach erste Sahne.

Lediglich der Geruch und der etwas schlechtere Grip auf nassem Untergrund finde ich störend und hier würde ich ganze 1,5 Sterne abziehen. Da wir jedoch nur ganze Sterne vergeben, wird hier ein Stern abgezogen, da ich eher in diese Richtung tendiere.

Ich würde diesen Sandalen eine Bewertung von 3,5 Sternen geben, runde jedoch auf 4 Sterne auf, da ich eher in diese Richtung tendiere.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Source Solo Barfußsandalen


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Sehr robuste 3-in-1 Jacke. Toller Allrounder, stylisch.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Warm
  • Leicht
  • Funktional
  • Robust
  • Alltag
  • Trekking

NACHTEILE


BEWERTUNG

Die The North Face Evolve II Triclimate ist eine klassische 3-in-1-Doppeljacke. Das Konzept ist simpel, aber effektiv: Eine wasser- und winddichte Hardshell-Außenjacke wird mit einer wärmenden Fleece-Innenjacke kombiniert. Optisch ist sie eher schlicht und unauffällig gehalten, was mir sehr gut gefällt, da sie dadurch nicht nur am Berg, sondern auch im Alltag gut funktioniert.

Die Außenjacke fühlt sich extrem strapazierfähig und robust an. Auch wenn man mit einem schwereren Trekkingrucksack unterwegs ist, zeigt das Material an den Schultern keine schnellen Abnutzungserscheinungen.

 Die Passform ist regulär geschnitten, sodass man noch problemlos einen dickeren Pullover darunterziehen kann, ohne sich eingeengt zu fühlen.

Für hochintensive, schweißtreibende Aufstiege ist die Jacke nur bedingt geeignet, da The North Face bei diesem Modell auf Unterarm-Reißverschlüsse (Pit-Zips) zur Belüftung verzichtet hat. Man muss also über den Frontreißverschluss regulieren.

Wer eine hochtechnische, ultraleichte Alpinjacke sucht, ist hier falsch. Wer aber eine ehrliche, sehr strapazierfähige Allround-Jacke sucht, die von verregneten Herbsttagen bis zu moderaten Wintertouren alles mitmacht, bekommt hier ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.



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Robust, bequem, rutschfest, wasserdicht, hochwertig. Top!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robust
  • Gemütlich
  • Rutschfest
  • Hochwertig
  • Elastisch

NACHTEILE


BEWERTUNG

Ich trage den Lowa Renegade Evo GTX Lo seit Monaten regelmäßig beim Wandern und bin nach wie vor überzeugt. Größentechnisch fällt er true to size aus, ich habe ihn aber eine halbe Nummer größer genommen – so bleibt vorne genug Platz für die Zehen, auch bei längeren Abstiegen.

Der Komfort ist von Anfang an da, kein langes Einlaufen nötig – der Schuh sitzt gemütlich und passt sich dem Fuß gut an. Beim Grip merkt man deutlich die Vibram-Sohle: Auch auf nassen Wurzeln, Geröll und losem Untergrund bleibt er angenehm rutschfest und gibt sicheren Halt. Die GORE-TEX-Membran hält, was sie verspricht – selbst bei Regen und nassem Gras blieben die Füße super trocken, ohne dass es stickig wurde.

Insgesamt macht der Schuh einen sehr hochwertigen Eindruck: robust verarbeitet, aber gleichzeitig elastisch genug, um beim Gehen nicht steif zu wirken. Nach Monaten im Einsatz zeigt sich kaum Verschleiß an Sohle oder Obermaterial.

Fazit: Ein zuverlässiger Begleiter für Tageswanderungen und leichtes Gelände – Passform, Grip und Wasserdichtigkeit stimmen einfach. Klare Kaufempfehlung!


 



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Gut für Longruns und perfekt für schnelle Tage auf Trails.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute allgemeine Passform
  • Sehr gute Verstauungsmöglichkeiten
  • Alternative Trinksysteme
  • Gutes Packmaß
  • Leichtes Gewicht

NACHTEILE

  • Befestigung nicht sehr individuell
  • Instabile Stockhalterung
  • Hoher Preis

BEWERTUNG

Ich habe die Laufweste Gecko VP5+ von Montane zum Testen bekommen und war beim Auspacken positiv überrascht. Die Weste wirkt hochwertig verarbeitet, extrem leicht, und gleichzeitig bietet sie viele Taschen und vor allem zwei Reißverschlusstaschen auf der Vorderseite. Dies hatte ich bisher bei keiner meiner Laufwesten. Ich war gespannt auf die ersten Läufe mit der Weste.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

Daten Montane Gecko VP5+:

  • 2 Farben (black, Platinum (weiß))
  • drei Größen S, M, L (es gibt eine Größentabelle)
  • Volumen: ca. 5 Liter
  • Gewicht: knapp 200 g Herstellerangabe
  • Material: 85 % Nylon (recycelt), 15 % Elasthan; 100 % Polyester (recycelt)
  • aus recycelten Materialien
  • 2 x 500 ml Softflask im Lieferumfang
  • Preis: UVP 160.- €

 

Größe:

Es gibt die Weste in drei verschiedenen Größen. Ich habe mich für Größe M entschieden, da ich laut der Größentabelle genau zwischen den Größen gelegen habe. Dies war auf keinen Fall die falsche Wahl.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

 

Optik, Aufbau und Material:

Die Gecko VP5+ setzt auf ein schlichtes, funktionales Design. Die Weste wirkt sportlich und verzichtet auf auffällige Farben oder überflüssige Details. Stattdessen steht die Funktion klar im Vordergrund.

Auf der Vorderseite befinden sich zwei Verstaumöglichkeiten für Softflasks, mit einem Sicherungsgummi, wie man es gewohnt ist.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
 

Zusätzlich gibt es mehrere elastische Taschen für Gels, Riegel oder andere Dinge, die man schnell erreichen möchte. Ich finde, die Laufweste hat eine Besonderheit. Zwei doch recht große Reißverschlusstaschen auf der Brust, in denen alles verstaut werden kann, was auf keinen Fall herausfallen darf. In einer Tasche ist eine Notfallpfeife.

 

Reißverschlusstasche mit Inhalt
  
mit Pfeife

Die Taschen auf dem Rücken bieten mehrere Möglichkeiten des Verstauens. Ein großes Hauptfach, welches über die komplette Länge der Weste geht. Dort könnte man auch eine Trinkblase verstauen. Eine zweite Ebene liegt auf diesem Hauptfach. Diese Ebene besteht aus einer offenen Tasche und einem Reißverschlussfach, in dem ein Haken für einen Schlüssel angebracht ist.

Gesamtansicht
  
Schlüsselhaken

Durch das Stretchmaterial lässt sich doch sehr viel in dieser vermeintlich kleinen Tasche unterbringen.

Das Material fühlt sich angenehm an, ist aber nicht wasserabweisend oder Ähnliches, was jedoch kein Nachteil ist, sondern eher eine Information.

Details und Handhabung:

Mit der Weste werden zwei Softflasks (500 ml) von HydroPak mitgeliefert. In ihren „Taschen“ sitzen sie fest, haben wenig Bewegung beim Rennen, lassen sich sowohl gut rein- als auch rausnehmen und auch gut zum Trinken erreichen, ohne sie entnehmen zu müssen.

Die Anordnung der Taschen ist sehr gut. Man kann alle wichtigen Taschen erreichen, ohne die Weste abzunehmen. Ich kann nur eine nicht erreichen, nämlich die obere Reißverschlusstasche auf dem Rücken, was völlig in Ordnung ist. Man muss nur wissen, wie man die Weste packt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

Über zwei Verschlüsse auf der Brust  lässt sich der Sitz zusätzlich individuell einstellen. Wenn man die Verschlüsse aber enger machen muss, stehen unnötigerweise zwei Schlaufen mit auf der Brust hervor.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

Wenn man die Trinkblase nutzen möchte, gibt es sowohl rechts als auch links auf der Schulter eine Gummilasche für die Führung des Schlauches.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

Reflektierende Logos und auch Punkte auf dem Rücken erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit bei Läufen. Praktisch in der Stadt, aber auch auf Trails.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
 

 

Größter Kritikpunkt:

Das Stocktragesystem: Montane schreibt auf der eigenen Website „und dem überarbeiteten Kompressions- und Stocktragekonzept, die das Gecko-Design auf ein neues Performance-Level heben.“

Sie zeigen auf zwei Fotos zwei Möglichkeiten der Stockbefestigung. Beide sind für mich nicht überzeugend. Zum einen die Stöcke quer auf dem Rücken mit dem Kompressionsgurt gesichert. Immer wieder lösen sich die Stöcke und schlackern rum oder fallen raus. Die andere Möglichkeit ist auf der Brust. Die Stöcker sind zwar befestigter, schlackern aber leider bei jedem Schritt hin und her, was für kurze Zeit zu tolerieren ist, aber auf längeren Strecken einfach nur nervt und unangenehm ist.

Die Gummibänder zur Befestigung sind einfach nicht stabil genug oder wie auf dem Rücken nicht mit genug Abstand angebracht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

Leider sind die auf der Website empfohlenen Alternativen zur Stockbefestigung in der Praxis nicht wirklich gut umsetzbar. Die Stöcke wackeln und lösen sich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Gecko VP5+

 

Tragekomfort:

Die Gecko VP5+ hat einen angenehmen Sitz, ruckelt wenig, reibt nicht und fühlt sich angenehm an. Da überzeugt sie auf voller Linie.

Pflege:

Zur Pflege gibt es keinen direkten Hinweis, aber ich habe die Weste bei 30 Grad in einen Waschbeutel getan und mit der Waschmaschine gewaschen. Am besten nutzt man ein Waschmittel, welches für synthetische Funktionsmaterialien geeignet ist. Sie trocknet sehr schnell und ist dann schnell wieder einsetzbar.

Fazit:

Die Montane Gecko VP5+ ist sehr angenehm zu tragen. Wenig Eigengewicht, sinnvolle Taschenanordnung und gute Verarbeitung, machen sie zu einer guten Laufweste für leichte Tage auf den Trails oder bei längeren Trainingseinheiten.

Wer gerne Stöcker bei sich hat, sollte noch einmal überlegen, aber ansonsten kann ich die Laufweste klar empfehlen.

 

 

 


 



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