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Test: FRENEY EVO MID LTH GV - Wanderstiefel Damen


FRENEY EVO MID LTH GV -WOMAN

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu FRENEY EVO MID LTH GV - Wanderstiefel Damen:

Sehr robustes Familienzelt mit echtem Wohnkomfort.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr großer und angenehmer Wohnraum
  • Ideal für Familien mit Kindern
  • Sehr stabil bei Wind und Starkregen
  • Quick-&-Quiet-Türen
  • Auch alleine gut aufbaubar
  • Sehr gutes integriertes Lichtsystem

NACHTEILE

  • Für einzelne Übernachtungen zu aufwendig
  • Hohes Gewicht
  • Wenig Aufhänge-/Verstaumöglichkeiten
  • Keine Videoanleitung für genau dieses Modell

BEWERTUNG

 

Große Familienzelte hatte ich bis jetzt noch nie wirklich im Einsatz. Wir waren in den letzten Jahren als Familie zwar oft mit dem Dachzelt oder kleineren Zelten unterwegs. Mittlerweile sind wir aber mit drei Kindern unterwegs, davon einem Baby, weshalb ich sehr gespannt war, wie sich ein Zelt mit einem richtigen Wohnraum im Familienalltag schlägt.

Passend dazu wurde mir das Outwell Denver 5 zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um ein Familienzelt für fünf Personen mit zwei Schlafbereichen, einem großen Wohnraum sowie einem überdachten Vorzelt. Zusätzlich hatte ich den passenden Cozy Carpet und das integrierte Outwell Light System dabei.

Getestet habe ich das Denver 5 zuerst bei uns zu Hause im Garten. Danach folgte ein kurzer Wochenendtrip mit zwei Übernachtungen an einem Fluss und schlussendlich eine ganze Urlaubswoche am Campingplatz. Somit gab es genügend Möglichkeiten, um das Zelt bei Sonne, kühlen Nächten, Starkregen, Wind und auch leichtem Hagel auszuprobieren.

 

Zuerst einmal ein paar technische Details zum Denver 5:

  • Dreiraum-Tunnelzelt
  • Geeignet für fünf Personen
  • Außenzelt aus Outtex 4000 Select Polyester
  • Wassersäule: 4.000 mm
  • PowerTec-Fiberglasgestänge
  • Wasserdichter und fest eingenähter Zeltboden
  • Zwei große Eingänge mit Moskitonetzen
  • Abgedunkelte Schlafkabinen
  • Integriertes Lichtsystem mit USB-C-Anschluss
  • Gewicht: 25,7 kg
  • Packmaß: 76 × 38 × 36 cm
  • Angegebene Aufbauzeit: 21 Minuten
  • Laut Hersteller nach neun Minuten grundsätzlich bezugsfertig

Der Cozy Carpet misst 250 × 310 cm und bringt noch einmal 2,1 kg zusätzlich auf die Waage. Er besteht aus einer weichen Polyesteroberseite mit Füllung und einer robusteren Unterseite.

OUTWELL Denver 5

Erster Eindruck und Aufbau

Der Packsack des Denver 5 ist natürlich groß und beim ersten Anheben merkt man sofort, dass es sich hier um kein leichtes Zelt handelt. 25,7 kg sind wirklich nicht zu unterschätzen und eine einzelne Zeltstange wiegt hier gefühlt bereits mehr als manches komplette Ultraleichtzelt.

Was mir am Packsack sofort gut gefallen hat, waren die außen aufgedruckten Abmessungen des Zelts. Gerade am Campingplatz ist dies ein sehr praktisches Detail. Man kann den Sack abstellen, mit einem Rollmeter die Fläche ausmessen und sofort überprüfen, ob sich das Zelt auf der vorhandenen Parzelle ausgeht. Die zusätzliche Fläche für die Abspannleinen muss natürlich noch berücksichtigt werden. Gerade wenn man noch nicht wirklich mit dem Zelt vertraut ist ist das sehr praktisch. 

Der erste Aufbau fand bei uns zu Hause im Garten statt. Auf der Verpackung wird für die Aufbauanleitung auf den YouTube-Kanal von Outwell verwiesen. Eine Anleitung für genau das aktuelle Denver 5 konnte ich dort aber nicht finden. Das hat mich etwas gewundert, denn gerade bei einem Zelt dieser Größe und mit unterschiedlich langen Stangen wäre eine modellspezifische Anleitung schon hilfreich gewesen.

Somit verwendete ich die kompakte Aufbauanleitung, welche sich im Packsack befand. Aus dieser ging für mich aber nicht eindeutig hervor, dass die kürzeste Zeltstange ganz am Ende verwendet werden muss. Ich verwendete sie zuerst an der falschen Stelle und musste einen Teil noch einmal umbauen.

Abgesehen davon hat der Aufbau aber sehr gut funktioniert. Outwell empfiehlt zwei Personen, ich habe das Zelt beim ersten Mal jedoch alleine aufgebaut. Mit etwas Geschick ist dies problemlos möglich. Die Stangen werden zusammengesteckt, durch die Kanäle geschoben und danach wird der Tunnel nach und nach aufgerichtet.

Das Vorzelt ist nicht selbststehend und muss nach vorne abgespannt werden, damit dieser Bereich seine Form behält. Allgemein gibt es rund um das Denver 5 sehr viele Möglichkeiten zum Abspannen. Beim ersten Aufbau habe ich wirklich jede Leine verwendet und das Zelt vollständig aufgestellt. Inklusive Suche nach der Anleitung, dem falsch eingesetzten Gestänge und dem anschließenden Umbau benötigte ich ungefähr 45 Minuten.

Eigentlich wollte ich das Zelt am nächsten Tag gleich wieder abbauen. Die Kinder hatten jedoch so eine Freude damit, dass sie sich Matratzen hineinlegten und das Denver 5 eine ganze Woche bei uns im Garten stehen blieb. Dadurch bekam es gleich mehrere Sommergewitter, starken Regen, Wind und auch leichten Hagel ab.

Das Zelt machte dabei einen sehr stabilen Eindruck. Natürlich arbeitet das Material bei stärkerem Wind minimal, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die Konstruktion an ihre Grenze kommt. Es blieb alles dicht und auch nach dieser Woche gab es keine Beschädigungen.

Der zweite Aufbau fand bei einem kurzen Wochenendtrip am Fluss statt. Diesmal war bereits klar, welche Stange an welche Stelle gehört. Die Kinder halfen mir beim Zusammenstecken der einzelnen Segmente und auch beim Einschieben durch die Gestängekanäle.

Das war eine wirkliche Hilfe. Beim Aufrichten selbst entsteht jedoch schon einiges an Spannung, weshalb ich die Kinder bei diesen Arbeitsschritten nicht mehr direkt dabeihaben wollte. Der Spielplatz war ohnehin interessanter und ich baute den Rest alleine fertig.

Nach ungefähr 25 Minuten war das Denver 5 vollständig aufgebaut und abgespannt. Somit kommt die Herstellerangabe von 21 Minuten meiner Erfahrung nach recht gut hin, sobald man das Zelt einmal kennt.

Der Aufbau ist also nicht besonders kompliziert. Die Anleitung für den ersten Aufbau könnte jedoch ausführlicher sein.

OUTWELL Denver 5

 

OUTWELL Denver 5

 

OUTWELL Denver 5

 

OUTWELL Denver 5

 

OUTWELL Denver 5

 

 

Der erste Wochenendtrip

Der erste Ausflug mit dem Denver 5 war sehr einfach gehalten. Wir blieben nur zwei Nächte am Fluss, hatten keine richtige Campingküche dabei und verbrachten die meiste Zeit draußen am Lagerfeuer. Im Wohnraum standen hauptsächlich unsere Rucksäcke und die Ausrüstung, welche nicht draußen bleiben sollte.

Die beiden Schlafkammern ließen wir bei diesem Einsatz getrennt. Meine Frau, das Baby und ich schliefen im größeren Bereich auf einem Matratzentopper. Die beiden größeren Kinder hatten jeweils eine Isomatte im kleineren Schlafraum.

Das funktionierte sehr gut und bei diesem ersten Einsatz fiel uns auch sofort die Quick-&-Quiet-Tür auf. Diese hat keinen normalen Reißverschluss, sondern Magnete und lässt sich schnell und relativ leise öffnen und schließen. Wenn man einmal verstanden hat, wie sie richtig geschlossen wird, funktioniert dies wirklich hervorragend. 

Auch die Kinder kamen damit problemlos zurecht. Die normalen Reißverschlusstüren am Innenzelt verwendeten wir dadurch nur selten.

Für diesen kurzen Ausflug war das Denver 5 aber eigentlich größer als notwendig. Normalerweise hätten wir zwei kleinere Zelte mitgenommen. Da das Denver 5 jedoch neu war und getestet werden wollte, verwendeten wir es auch für diese beiden Nächte.

Für einen Wochenendtrip kann sich das große Zelt durchaus bereits lohnen, besonders wenn schlechtes Wetter angekündigt ist oder man mehr Zeit am Campingplatz verbringen möchte. Für eine einzelne Nacht würde ich es aber ganz sicher nicht aufbauen. Dafür ist der gesamte Aufwand mit Transport, Aufbau, Einrichtung und anschließendem Abbau einfach zu groß.

 

OUTWELL Denver 5

OUTWELL Denver 5

Eine Woche am Campingplatz

Die wirklichen Erkenntnisse entstanden dann während einer ganzen Urlaubswoche am Campingplatz.

Wir hatten das Glück, das Zelt direkt neben dem Auto aufbauen zu können. Das ist bei diesem Gewicht auch sehr angenehm. Es macht keinen Spaß, den Packsack hundert Meter über einen Campingplatz zu tragen. Einen längere Strecke würde ich dieses Zelt ganz sicher nirgends hintragen.

Direkt neben dem Auto ist das Handling aber problemlos. Der Sack wird aus dem Kofferraum gehoben, auf die ausgemessene Fläche gelegt und das Zelt kann aufgebaut werden.

Man muss bei einer Familie mit drei Kindern auch bedenken, dass zwei Erwachsene nicht automatisch bedeuten, dass zwei Personen ständig beim Aufbau helfen können. Meine Frau war in dieser Zeit mit den Kindern und dem Baby beschäftigt, weshalb ich auch am Campingplatz den Großteil alleine aufgebaut habe.

Die Kinder halfen wieder beim Zusammenstecken der Stangen und beim Einschieben sowie beim Abspannen. Den weiteren Aufbau machte ich danach alleine, was sehr gut funktioniert hat.

Als das Zelt stand, legten wir zuerst den Cozy Carpet aus und richteten anschließend den Wohnraum ein. Auf der rechten Seite beim Eingang stand ein kleiner Campingschrank mit Ablagefläche. Dahinter platzierten wir die Kühlbox. Auf der anderen Seite befanden sich Taschen mit Kleidung und gestapelte Euroboxen. In der Mitte hatten wir einen Tisch und Campingstühle.

Den Strom führte ich an jener Stelle ins Zelt, wo sich auch der Anschluss für das LED-Licht befindet. Dort verwendete ich einen größeren USB-Verteiler von Anker mit mehreren USB-C-Anschlüssen.

Die Kabel zur Kühlbox und zu einer weiteren Stromversorgung beim Tisch ließen sich unter dem Cozy Carpet verlegen. Weitere Kabel fanden im schmalen Zwischenraum zwischen Innenzelt und Außenzelt Platz. Direkt beim Stromanschluss gibt es auch einige Mesh-Taschen. Dort konnten Akkus, Ladekabel und anderer Kleinkram untergebracht werden.

Diese Lösung hat sich als sehr praktisch herausgestellt und es lagen keine Kabel offen im Wohnbereich herum.

Mit Campingschrank, Kühlbox, Euroboxen, Tisch, Stühlen und Kleidung war der Wohnraum bereits gut eingerichtet. Trotzdem blieb noch genügend Platz, um sich normal darin zu bewegen.

Das Denver 5 war dadurch schnell sehr wohnlich. Wir hatten keine besonders luxuriöse Campingausstattung dabei, aber alles Notwendige hatte seinen Platz und der Innenraum fühlte sich nicht überfüllt an.

OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5

 

Der Cozy Carpet

Den Cozy Carpet kann ich für die Verwendung im Denver 5 wirklich empfehlen.

Ohne Teppich hat man den üblichen wasserdichten Zeltboden unter den Füßen. Dieser erfüllt natürlich seinen Zweck, fühlt sich aber immer etwas nach Kunststofffolie an.

Mit dem Cozy Carpet waren wir die ganze Woche barfuß im Zelt unterwegs. Der Boden fühlt sich dadurch wesentlich angenehmer und auch etwas wärmer an. Besonders mit den Kindern und dem Baby machte dies einen großen Unterschied.

Vor den Eingang legten wir zusätzlich eine Fußmatte. Dadurch konnte der gröbste Schmutz bereits vor dem Zelt entfernt werden. Im Innenraum kehrten wir Gras, Erde und Essen das den Mund verfehlt hat zwischendurch mit einem kleinen Besen zusammen.

Den Teppich während des Aufenthalts herauszunehmen und auszuschütteln ist nicht wirklich praktikabel. Dafür müsste man zuerst Tisch, Schrank, Kühlbox und die anderen Dinge aus dem Zelt räumen. Mit Fußmatte und Besen war dies bei uns aber nicht notwendig.

Natürlich wurde der Cozy Carpet durch die Kinder und das Essen einige Male angepatzt. Nach dem Urlaub haben wir unser Exemplar in die Waschmaschine gegeben. Dies hat problemlos funktioniert und der Teppich sah danach wieder aus wie vorher.

Etwas Sorgen machte ich mir anfangs wegen der Campingstühle. Beim Hinsetzen verteilt sich das Gewicht auf relativ kleine Füße und je nach Konstruktion drücken diese noch etwas nach außen. Ich hatte damit gerechnet, dass das Material dadurch vielleicht beschädigt wird.

Es gab aber keine Probleme. Auch nach einer ganzen Woche mit Tisch, Stühlen, Schrank, spielenden Kindern und dem restlichen Familienbetrieb waren keine Beschädigungen zu erkennen.

Der Cozy Carpet ist erstaunlich strapazierfähig und macht beim Wohngefühl einen sehr großen Anteil aus.

Wir stellten den Campingtisch auch einige Male auf die niedrigste Position und aßen gemeinsam auf dem Teppich sitzend. Den Kindern gefiel diese Art zu essen und durch den weichen Boden war es auch für die Erwachsenen angenehm.

Ohne Carpet hätte ich mich wahrscheinlich nicht freiwillig länger auf den Kunststoffboden gesetzt.

OUTWELL Denver 5

Schlafen im Denver 5

Während der Campingwoche öffneten wir die Trennung zwischen den beiden Schlafkammern vollständig. Dadurch entstand ein großer gemeinsamer Schlafraum.

Meine Frau und das Baby schliefen auf dem 120 × 200 cm großen Topper. Darunter lag eine isolierte Picknickdecke. Daneben verwendeten wir drei Isomatten aus dem Ultraleicht-Wanderbereich, welche alle über einen guten R-Wert verfügen. Über die gesamte Fläche zogen wir zusätzlich ein Spannleintuch.

Die Kinder liebten diesen großen Schlafbereich. Tagsüber spielten und bastelten sie darin, hüpften auf den Matten herum und hatten dadurch ihren eigenen Bereich. Das Baby konnte auf einer zusätzlichen Krabbeldecke im Innenzelt herumkrabbeln.

Am Abend wurde aus diesem Spielzimmer wieder das gemeinsame Schlafzimmer.

Der Topper war mit Abstand die angenehmste Schlaflösung. Mit der Picknickdecke darunter liegt man darauf fast wie zu Hause im Bett. Einen zweiten Topper hatten wir aus Platzgründen nicht mitgenommen, was wir während des Urlaubs etwas bereuten.

Die einzelnen Isomatten waren warm und grundsätzlich bequem, blieben jedoch nicht wirklich an ihrem Platz. Kinder bewegen sich in der Nacht viel, krabbeln über die gesamte Liegefläche und schieben die Matten dadurch auseinander.

Das Spannleintuch half etwas, konnte aus den einzelnen Isomatten aber keine vollständig geschlossene Liegefläche machen.

Im Denver 5 wäre genügend Platz für einen zweiten Topper gewesen. In unserem Berlingo war dieser Platz allerdings nicht mehr vorhanden.

Der Packsack des Zelts passt bei uns exakt von der Kofferraumklappe bis zur Rückbank. Dazu kommen noch Cozy Carpet, Kühlbox, Campingschrank, Tisch, Stühle, Euroboxen, Kleidung und das restliche Gepäck für fünf Personen. Das Auto war bis unter das Dach voll.

Das sollte man beim Kauf eines solchen Zelts berücksichtigen. Das Denver 5 bietet sehr viel Platz und Komfort. Die gesamte Ausrüstung, mit welcher dieser Platz genutzt wird, muss aber auch zum Campingplatz transportiert werden.

OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5

Regentag

Der interessanteste Tag während des Tests war ein verregneter Tag am Campingplatz.

Mit unserem Dachzelt waren Regentage bisher meistens sehr unangenehm. Entweder blieb man draußen und wurde nass oder man zog sich mit der ganzen Familie in den engen Schlafraum zurück. Dort konnte man liegen und vielleicht etwas spielen, mehr Platz gab es aber nicht.

Im Denver 5 war dies völlig anders.

Meine Frau schnitt im Wohnraum das Gemüse. Die Kinder spielten und bastelten hinten im geöffneten Schlafbereich. Das Baby konnte im Innenzelt auf seiner Decke herumkrabbeln. Ich stand draußen unter dem Vordach und kochte das Essen.

Durch die geöffnete Tür oder das geschlossene Moskitonetz konnten wir uns die ganze Zeit unterhalten. Jeder hatte einen eigenen Bereich und trotzdem waren wir gemeinsam unterwegs.

Der Regentag war dadurch kein großes Problem und wir mussten nicht ständig darauf warten, dass das Wetter endlich wieder besser wird.

Wir konnten kochen, essen, spielen und uns normal im Zelt bewegen. Gerade mit drei Kindern war dies eine wirkliche Wohltat.

Alles, was wir davor verwendet hatten, war im Grunde eine Schlaflösung. Das Denver 5 bietet tatsächlich Wohnkomfort für unterwegs.

 

Türen und Moskitonetze

Die Quick-&-Quiet-Tür blieb auch während der gesamten Campingwoche eines meiner Lieblingsdetails.

Sie wurde von uns und auch von den Kindern ständig verwendet. Die normalen Reißverschlusstüren des Innenzelts kamen dadurch fast nie zum Einsatz.

Tagsüber verwendeten wir bei den großen Außentüren meistens nur die Moskitonetze. Die Kinder konnten diese ebenfalls problemlos selbst öffnen und schließen.

Unten am Türbereich befindet sich eine zusätzliche Öse für einen Hering. Dadurch kann die Tür auf Spannung gehalten werden und der Reißverschluss lässt sich leichter bedienen. Gerade wenn Kinder ständig hinein- und hinauslaufen, ist dies ein sehr praktisches Detail.

Die Türen lassen sich bei Bedarf vollständig zusammenrollen und seitlich befestigen. Auch dies funktionierte ohne Probleme.

Zwischendurch dachte ich mir, dass eine Quick-&-Quiet-Lösung auch beim Moskitonetz angenehm wäre. Als am Abend jedoch sehr viele Gelsen unterwegs waren, war ich froh über den vollständig schließenden Reißverschluss.

Bei starkem Insektendruck möchte man keine Tür, welche nur optisch geschlossen ist. Dann muss der Zugang wirklich dicht sein.

Gerade diese Abende zeigten noch einmal einen großen Unterschied zum Dachzelt.

Früher mussten wir uns bei vielen Gelsen entweder stechen lassen oder mit der ganzen Familie in den engen Schlafbereich zurückziehen. Im Denver 5 konnten wir einfach im Wohnraum sitzen bleiben.

Die Tür war geöffnet, das Moskitonetz geschlossen und die Vorhänge an den Fenstern offen. Dadurch kam das Licht des Sonnenuntergangs herein und man konnte weiterhin nach draußen sehen, während die Stechmücken außerhalb des Zelts blieben.

Das war wirklich sehr angenehm und hat den Campingabend deutlich verlängert.

OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5

Outwell Light System

Auch das integrierte Lichtsystem hat mich während des Tests überzeugt.

Die LED-Leiste wird mit einem Reißverschluss in den vorgesehenen Kanal eingezippt. Der Reißverschluss ist relativ grob und dadurch einfach zu bedienen. Danach wird die Leiste über USB-C mit Strom versorgt.

Ich verwendete dafür hauptsächlich unseren großen USB-Verteiler. Zusätzlich testete ich das System an einer Powerbank, was ebenfalls problemlos funktionierte.

Man muss nur vorher wissen, dass ein USB-C-Anschluss verwendet wird. Ich hatte ursprünglich geplant, die Stromzufuhr an einer anderen Stelle ins Zelt zu führen und ein USB-A-Verlängerungskabel zu verwenden. Deshalb musste ich meine Verkabelung etwas umplanen.

Auf 100 Prozent ist das Licht im Wohnraum wirklich sehr hell. Man kann problemlos Sachen suchen, das Zelt einrichten, aufräumen, sich umziehen oder das Baby versorgen.

Die niedrigste Stufe ist dagegen sehr angenehm, wenn man am Abend noch im Zelt sitzt und sich unterhält.

Eine kleine Schwäche zeigte sich beim Einschlafen der Kinder. Wenn im Wohnbereich die LED-Beleuchtung eingeschaltet war, kam noch relativ viel Licht in den Schlafraum.

Es war dort natürlich dunkler als direkt unter der Beleuchtung, aber dennoch hell genug, dass wir das Licht zuerst ausschalteten und später, nachdem die Kinder eingeschlafen waren, wieder einschalteten.

Das Innenzelt könnte in diesem Bereich noch etwas stärker abdunkeln. Auf der anderen Seite würde ein dichteres Material möglicherweise die Belüftung verschlechtern, welche sehr gut funktioniert hat. Somit ist dies für mich kein wirklicher Negativpunkt.

Das Lichtsystem hat mich vielmehr so überzeugt, dass ich mir auch unter dem Vordach eine Möglichkeit zum Einzippen einer LED-Leiste wünschen würde.

Somit könnte man auch den geschützten Außenbereich sehr angenehm ausleuchten.

OUTWELL Denver 5
OUTWELL Denver 5

Belüftung und Schlafklima

Die Nächte während unseres Urlaubs waren relativ kühl. Wir hatten alle Außentüren vollständig geschlossen und auch das Innenzelt blieb zu.

Nur die Lüftungsöffnungen auf der Rückseite waren mit ihren Spreizelementen geöffnet.

Obwohl fünf Personen im Zelt schliefen, hatten wir zu keinem Zeitpunkt Probleme mit Feuchtigkeit, schlechter Luft oder starkem Kondenswasser. Das Innenzelt fühlte sich nie stickig oder unangenehm an.

Ganz im Gegenteil. Es war darin spürbar wärmer als im Wohnbereich, was bei den kühlen Temperaturen sehr angenehm war.

Auch die Verdunkelung der Schlafkabine funktionierte. Es blieb merklich dunkler als draußen, wobei es sich nicht um einen vollständigen Blackout-Raum handelt.

Am Abend war es im Schlafbereich teilweise relativ warm. Dann öffneten wir einfach beide großen Eingänge. Wenn Front- und Seitentür geöffnet sind, entsteht ein kräftiger Durchzug und die warme Luft ist schnell aus dem Zelt verschwunden.

Während unserer Urlaubswoche lagen die Höchsttemperaturen ungefähr bei 25 bis 26 Grad. Zusätzlich hatten wir viel Schatten am Stellplatz. Unter diesen Bedingungen konnte man sich auch am Mittag noch gut im Denver 5 aufhalten.

Beim Probeaufbau zu Hause stand das Zelt teilweise in der prallen Mittagssonne. Dort wurde es im Innenraum sehr heiß.

Bei einer starken Hitzewelle und einem Campingplatz ohne Bäume hätte ich keine große Freude damit gehabt. Dies ist jedoch kein spezielles Problem des Denver 5, sondern betrifft praktisch jedes Zelt.

Mit den beiden großen Türen und den hinteren Lüftungen gibt es aber sehr gute Möglichkeiten, um schnell viel Luft auszutauschen.

OUTWELL Denver 5

Starkregen und Wind

Während des Urlaubs hatten wir mehrmals Starkregen in der Nacht und teilweise auch kräftigen Wind.

Ich richtete das Zelt nach der erwarteten Wetterseite aus und verwendete wirklich jede vorhandene Abspannmöglichkeit. Das war mir bei dieser großen Fläche sehr wichtig.

Wenn das Denver 5 sauber und vollständig abgespannt ist, steht es wirklich bombenfest.

Natürlich bewegt sich der Stoff bei Wind etwas und auch die Stangen arbeiten. Ich hatte jedoch nie das Gefühl, dass die Konstruktion kritisch wird oder das Zelt irgendwo nachgibt.

Der Starkregen war im Innenraum sehr laut. Die Kinder wurden davon nicht wach, ich allerdings schon. Im ersten Moment fragte ich mich natürlich, ob auch wirklich alles dicht bleibt.

Durch den vorherigen Test im Garten hatte ich aber bereits Vertrauen in das Zelt.

Auch während der Campingwoche kam nirgends Wasser herein. Der Wohnraum, der Schlafbereich und die gesamte Ausrüstung blieben trocken.

Genau in solchen Situationen erkennt man meiner Meinung nach auch den Wert eines hochwertigen Familienzelts.

Bei einer perfekten Schönwetterwoche wird auch ein wesentlich günstigeres Zelt seinen Zweck erfüllen. Wenn aber mitten in der Nacht Starkregen und Wind einsetzen, möchte ich mit zwei Kindern und einem Baby nicht herausfinden, dass Matratzen, Schlafsäcke und Kleidung nass werden.

Im schlimmsten Fall müsste man die gesamte Familie und die Ausrüstung mitten in der Nacht ins Auto retten.

Beim Denver 5 hatte ich diese Sorge zu keinem Zeitpunkt. Das Zelt hat sich dieses Vertrauen wirklich erarbeitet.

OUTWELL Denver 5

Das Vordach

Auch das Vordach blieb bei unserem Aufbau trotz Regen und Wind trocken.

Dort standen ein kleiner Tisch, Schuhe, der Kocher und verschiedene Ausrüstungsgegenstände, welche nicht in den Wohnbereich sollten.

Die seitlichen Elemente lassen sich einrollen. Ich ließ sie jedoch unten und spannte auch diese zusätzlich ab. Dadurch war der Bereich besser gegen seitlich einfallenden Regen geschützt.

Nach einer Nacht mit Starkregen rechnete ich bereits damit, dass die Schuhe und der Tisch nass sein würden. Am nächsten Morgen war jedoch alles trocken.

Gerade mit Kindern ist dieser Bereich sehr wertvoll. Schmutzige Schuhe können draußen bleiben und müssen nicht auf den Cozy Carpet gestellt werden. Auch der Kocher steht geschützt, ohne dass im geschlossenen Wohnraum gekocht werden muss.

Was mir unter dem Vordach fehlt, sind vernünftige Aufhängemöglichkeiten.

Wenn man vom Baden, Wandern oder Radfahren zurückkommt, möchte man eine nasse Jacke, Regenhose oder ein Handtuch genau dort aufhängen. Der Bereich ist geschützt, gut belüftet und der Schmutz bleibt außerhalb des Wohnraums.

Es gibt dort jedoch keine guten Schlaufen oder Haken. Auch eine eigene Leine lässt sich nicht wirklich elegant befestigen.

Einige zusätzliche Befestigungspunkte hätten kaum Gewicht verursacht und wären meiner Meinung nach eine sehr praktische Ergänzung.

Stauraum und Ordnung

Allgemein hätte Outwell bei den Taschen und Aufhängemöglichkeiten etwas großzügiger sein können.

Es gibt im Innenzelt und auch im Wohnbereich einige Taschen. Für eine fünfköpfige Familie sind diese jedoch schnell gefüllt.

Wir spannten selbst drei Wäscheleinen zwischen den vorhandenen Befestigungspunkten des Vorhangs und des Innenzelts. Dadurch konnten wir die Wäsche der ganzen Familie im Zelt aufhängen und auch bei Schlechtwetter trocknen.

Dies hat wunderbar funktioniert und zeigt gleichzeitig, dass die vorhandene Raumhöhe noch besser genutzt werden könnte.

Besonders für Jacken und Pullover fehlten mir passende Plätze. Diese lagen ständig auf Stühlen, Euroboxen, Taschen oder irgendwo dort, wo gerade noch Platz war.

Der Wohnraum war groß genug. Es fehlten nur die Möglichkeiten, diese Dinge vernünftig aufzuhängen.

Die restliche Ausrüstung konnten wir mit Euroboxen, Rucksäcken und unserem Campingschrank gut organisieren. Das funktionierte über die gesamte Woche problemlos.

Man muss diese Aufbewahrungslösungen aber selbst mitbringen. Das Denver 5 bietet sehr viel Raum, die Organisation darin wird jedoch dem Nutzer überlassen.

Mit 3 Kindern schauts da schnell mal ziemlich aus.

OUTWELL Denver 5

Abbau und Packsack

Der Abbau des Denver 5 ist ebenfalls unkompliziert.

Zuerst wird die LED-Leiste abgezippt. Danach kann der Cozy Carpet herausgenommen und ausgeschüttelt werden. Anschließend werden Heringe, Abspannleinen und Gestänge entfernt und das Zelt zusammengelegt.

Beim ersten Abbau hatte ich sämtliche Türen vollständig geschlossen. Dadurch blieb sehr viel Luft im Zelt und ich schob diese beim Zusammenlegen immer nur von einer Stelle zur nächsten.

Wenn man die Türen etwas geöffnet lässt, kann die Luft beim Falten wesentlich besser entweichen und der Abbau geht deutlich schneller.

Der Packsack ist großzügig dimensioniert. Wenn das Zelt sauber zusammengelegt wird, passt es problemlos wieder hinein. Ich konnte sogar den Cozy Carpet zusätzlich im Zeltpacksack verstauen.

Dadurch wird der Sack natürlich noch schwerer, man hat im Auto aber ein Gepäckstück weniger.

Eine Tasche, welche sich mit einem Reißverschluss weiter öffnen lässt, wäre bei einem Zelt dieser Größe vielleicht noch angenehmer. Dann könnte man das gefaltete Zelt hineinlegen und den Sack anschließend schließen.

Beim derzeitigen Toploader muss das schwere Zelt von oben hineingehoben und etwas nachgestopft werden. Wirklich problematisch war dies aber nicht.

Der einzige erkennbare Schaden nach dem gesamten Test befand sich am Packsack. Dieser bekam bereits nach den ersten Einsätzen oben bei der Verschnürung einen kleinen Riss.

Der Sack lässt sich weiterhin normal verwenden und der Riss ist noch nichts Tragisches. Bei dem hohen Gewicht entsteht an dieser Stelle aber sehr viel Spannung, weshalb das Material dort meiner Meinung nach robuster ausgeführt sein sollte.

OUTWELL Denver 5

Verarbeitung und Haltbarkeit

Am Zelt selbst konnte ich nach dem gesamten Test keinen Verschleiß erkennen.

Es gab keinen Abrieb am Stoff, keine beschädigten Nähte, keine ausgerissenen Schlaufen und keine Probleme mit den Reißverschlüssen oder Moskitonetzen.

Auch das Gestänge zeigte keine auffälligen Verformungen.

Einige Heringe wurden auf sehr hartem und steinigem Untergrund leicht verbogen. Dies ist jedoch einfach Camping-Alltag und kein Kritikpunkt.

Ich gehe mit meiner Ausrüstung relativ sorgfältig um. Nach dem Abbau werden die Abspannleinen wieder mit den vorhandenen Klettverschlüssen befestigt und das Zelt wird ordentlich zusammengelegt.

Trotzdem muss ein Familienzelt einiges aushalten.

Die Kinder öffnen Reißverschlüsse nicht immer besonders vorsichtig, laufen ständig hinein und hinaus, spielen im Innenzelt und hüpfen auf den Matten herum.

Das Denver 5 hat den gesamten Familienbetrieb sowie Sturm, Starkregen und Hagel ohne erkennbare Beschädigung überstanden.

Die Konstruktion wirkt nicht nur massiv, sondern hat sich während des Tests auch dementsprechend verhalten.

Vergleich und Einordnung

Wenn ich nur einen Schlafplatz benötige, sind zwei kleinere Zelte für mich weiterhin die bessere Lösung.

Sie sind leichter, schneller aufgestellt, benötigen weniger Platz im Auto und können auch über eine längere Strecke getragen werden.

Für eine einzelne Nacht würde ich deshalb immer zu einer kleineren Lösung greifen.

Wenn man aber mindestens ein Wochenende oder mehrere Tage an einem Platz bleibt, das Auto direkt beim Stellplatz steht und vielleicht auch schlechtes Wetter möglich ist, dann bietet das Denver 5 enorme Vorteile.

Je länger man bleibt, desto weniger fällt der Aufbauaufwand ins Gewicht und desto mehr profitiert man vom Wohnraum.

Das Zelt benötigt allerdings eine große Stellfläche. Zusätzlich zum eigentlichen Zeltkörper braucht man Platz für das Vordach und die vielen Abspannleinen.

Auch der Untergrund muss geeignet sein, um das Zelt wirklich zuverlässig zu befestigen.

Bei Wind entsteht an dieser großen Fläche eine enorme Kraft. Wenn sich ein Zelt dieser Größe löst, fliegt nicht nur etwas leichter Stoff über den Campingplatz. Mehrere schwere Stangen, Leinen und Heringe können dabei großen Schaden verursachen.

Deshalb würde ich das Denver 5 nur dort aufbauen, wo es vollständig und sicher abgespannt werden kann.

Ist dies möglich, hat das Zelt bei mir auch bei starkem Wind einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck hinterlassen.

OUTWELL Denver 5

Preis-Leistung

Beim Preis ist mein Ergebnis etwas paradox.

Nach dem Test würde ich mir das Denver 5 jederzeit wieder kaufen. Vor dem Test weiß ich nicht, ob ich bereit gewesen wäre, so viel Geld auszugeben, um zuerst herauszufinden, ob diese Art von Familienzelt für uns überhaupt passt.

Es gibt große Zelte beim Discounter, welche nur einen Bruchteil kosten. Wer damit eine trockene Schönwetterwoche verbringt, wird möglicherweise keinen Grund erkennen, weshalb man deutlich mehr Geld für ein Zelt ausgeben sollte.

Der Unterschied zeigt sich meiner Meinung nach vorallem bei der Verarbeitung, den Details und im Einsatz bei schlechtem Wetter, bei häufigem Gebrauch und im Familienalltag.

Das Denver 5 blieb bei Starkregen trocken, stand bei Wind sehr stabil und zeigte auch nach mehreren Auf- und Abbauten und einer ganzen Woche mit Kindern keine Beschädigungen.

Dazu kommt der Wohnkomfort.

Ein Regentag mit dem Dachzelt war für uns bisher sehr anstrengend. Ein Regentag im Denver 5 war fast wie zu Hause. Die Kinder konnten spielen, das Baby konnte krabbeln, wir konnten kochen, essen und uns im Zelt normal bewegen.

Der Urlaub war nicht vorbei, nur weil es draußen regnete.

Wenn man diese Art von Camping regelmäßig machen möchte, ist das Denver 5 meiner Meinung nach eine Investition in die Urlaubs- und Lebensqualität.

OUTWELL Denver 5

Fazit

Jetzt zum Fazit. Ich muss sagen, das Outwell Denver 5 hat Camping für uns als Familie noch einmal ganz anders erlebbar gemacht. Alles was wir davor verwendet haben war im Grunde eine reine Schlaflösung. Das Denver 5 bietet wirklich Wohnkomfort für unterwegs und gerade bei Regen, am Abend bei Gelsen oder wenn die Kinder einfach einen eigenen Platz zum Spielen brauchen, macht dieser zusätzliche Raum einen gewaltigen Unterschied.

Für eine einzelne Nacht würde ich es aufgrund des hohen Gewichts und des Aufwands ganz sicher nicht aufbauen. Auch weiter tragen möchte ich den Packsack nicht. Bleibt man aber ein Wochenende oder länger am selben Platz und kann direkt neben dem Auto aufbauen, ist das Denver 5 für mich absolut genial. Der Aufbau funktioniert nach kurzer Eingewöhnung sehr unkompliziert und wenn alle Abspannmöglichkeiten genutzt werden, steht das Zelt wirklich bombenfest. Gerade bei Starkregen, Wind und leichtem Hagel hat es sich bei mir sehr viel Vertrauen erarbeitet.

Der Packsack dürfte bei diesem Gewicht noch etwas massiver sein und allgemein hätte ich mir mehr Taschen und Aufhängemöglichkeiten gewünscht. Der Cozy Carpet gehört für mich aber auf jeden Fall dazu und auch das Lichtsystem möchte ich nicht mehr missen. Für unsere jetzige Familiensituation ist das Denver 5 die angenehmste Art zu campen, die wir bisher erlebt haben und wir freuen uns bereits auf den nächsten Urlaub damit. Danke für die Gelgenheit Camping als Familie mit dem Denver 5 noch einmal ganz neu erlebn zu können. Die Kinder würden es am liebsten die ganze Zeit im Garten stehen haben und das sagt für mich über ein Familienzelt eigentlich alles. 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Passendes Shirt für Outdoorabenteuer im Hochsommer.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr luftig
  • Hoher UPF Schutz trotz heller Farbe (Lightgray)
  • Passt optisch perfekt zum Abenteuerurlaub
  • Mit etwas Wind tatsächlich schön kühlend
  • Leicht und stretchig
  • Lebenslanges Reparaturversprechen (Nachhaltig)

NACHTEILE

  • Sehr teuer (195€ UVP)
  • Stoff fühlt sich etwas empfindlich an (habe es aber nicht getestet!)
  • Größenfindung etwas schwierig

BEWERTUNG

Vorab zu mir:
Ich habe das ThruDark Orion Shirt in der Farbe Lunar Gray von Outside Stories als Outside Stories Tester zum Testen bekommen. Auch analog zur Charge Shorts 2 hätte ich mir das Shirt vermutlich für rund 195 Euro nicht selbst gekauft.
Ich bin 1,95m groß und recht sportlich gebaut. Ich habe im Shirt Gr. L (Brust 107cm). Größere Größen sind nicht länger nur breiter im Brustbereich.

Lieferung mit genauer Modellbezeichnung
Lieferung mit genauer Modellbezeichnung

Angedachter Zweck
Was habe ich mit dem Shirt gemacht? Ich habe das Shirt während der Testzeit vor allem dazu genutzt, an heißen Tagen die Wohnung zu verlassen und kleinere Wanderungen zu machen. Da ich Hundebesitzer bin, muss ich relativ häufig vor die Tür, auch wenn einem das Wetter nicht unbedingt zusagt. Das gilt natürlich auch bei sonnigen Tagen.

Screenshot von der Webseite mit den Produkteigenschaften
Screenshot von der Webseite mit den Produkteigenschaften, https://www.thrudark.de/products/oryon-shirt-g2-lunar-grey?variant=57078337372542
Materialmix (88% Polyester, 12% Spandex). Darüber sind die Meshtaschen zu sehen
Materialmix (88% Polyester, 12% Spandex). Darüber sind die Meshtaschen zu sehen

Laut Webseite ist das verwendete Material "DarkMatr™":
Dieser DarkMatr™ Ripstop-Stoff mit 4-Wege-Stretch, feuchtigkeitsableitender und kühlender Behandlung für Leistung bei warmem Wetter. UPF50 bewertet für maximalen Sonnenschutz.

Was ist das für ein Produkt?
Das Orion-Hemd ist aus meiner Sicht ein Zwischending. Es fühlt sich an wie ein Langarmshirt aus Kunstfaser, hat aber gleichzeitig Ähnlichkeiten mit einem Hemd. Letzten Endes ist es irgendetwas dazwischen, das man bei extrem heißen Temperaturen und hoher UV-Belastung trägt.



Erster Eindruck:
Die Druckknöpfe des Hemdes machen einen sehr hochwertigen Eindruck. 

Druckknöpfe

Sämtliche Reißverschlüsse stammen von YKK. Hier wird auf bewährte Qualität gesetzt

YKK Reißverschlüsse

Das Logo von ThruDark (beide Schultern und auf der Brust) ist auf dem Hemd sehr dezent eingefasst und reflektiert schön in der Sonne. Ich finde, das ist stylisch gelöst.

Oryon Shirt in der Sonne

Ich habe das Shirt meistens ohne etwas darunter getragen, da mir die sommerliche Hitze einfach zu hoch war. Da es in Deutschland aktuell um die 40 Grad hat, bot sich das Shirt perfekt für Sommerwanderungen an. 

Das Shirt trägt sich grundsätzlich sehr bequem und bringt etwas . Durch den hohen Kragen, der sich hochklappen und anschließend fixieren lässt, hat man bis hoch in den Nacken einen hervorragenden Sonnenschutz.

Kragen (doppelt klappbar)
Kragen (doppelt klappbar)
Kragen hochgeklappt und fixiert
Kragen hochgeklappt und fixiert

Obwohl das Shirt etwas dicker ist, als man es beispielsweise von einem Leinenhemd gewohnt ist, ist es dennoch recht atmungsaktiv. Insbesondere wenn man die Taschen öffnet – in den Taschen befindet sich Mesh-Gewebe –, kann dort Luft eindringen. Zusammen mit der rückseitigen Belüftung ist das Shirt echt angenehm zu tragen.

Kragen hochgeklappt

Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass ich bei ca. 20 Grad und Wind im Schatten etwas gefröstelt habe (alle Taschen geöffnet). 

Ich möchte an der Stelle sagen, dass ich den hohen Kunstfaseranteil durchaus gemerkt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich in dem Shirt überhaupt nicht geschwitzt habe. Ich kann das gar nicht so richtig beschreiben, da das Shirt leicht auf meiner Haut geklebt hat, aber dennoch jeden Luftzug gut durchgelassen hat. Klar ist aber auch: Bei Temperaturen um die 40 Grad gibt es eigentlich keine Kleidung, mit der man die Hitze gar nicht wahrnimmt. 
Wenn man sich jedoch entscheidet, bei solchen Temperaturen unterwegs zu sein, dann ist das ThruDark Orion Shirt aus meiner Sicht eine relativ gute Lösung. 
Meine Baumwollshirts die ich alternativ zum Oryon Shirt anhatte, waren nach 2 Minuten meistens voller Schweißflecken.

In den Taschen lassen sich gut Sachen verstauen, ohne dass das Shirt wirklich groß aufträgt. Zudem hat das Shirt nicht nur einen hohen UV-Schutz von UPF 50. Laut Hersteller sollen dadurch 98 % der schädlichen UV-Strahlen blockiert werden. 
Zum Vergleich, ein normales weißes Baumwollshirt hat je nach Webart und Dicke etwa einen UPF von 10-20 (Quelle: https://www.melanominfo.com/post/uv-kleidung-oder-reicht-auch-ein-t-shirt).

Es hat mich außerdem mehrfach davor geschützt, von Mücken gestochen zu werden, während meine Begleitung in derselben Zeit relativ schnell mehrere Mückenstiche hatte.

Waldwanderung

Obwohl ich das Shirt dreimal bei etwas längeren Touren getragen habe, hat es anschließend nicht nach Schweiß gerochen.

Das Shirt ist für mich kein typisches Sommeroutfit für die Stadt ist. Ich finde, optisch passt das Shirt eher zu einer Tropenexpedition, als damit stylisch durch die Stadt zu laufen. Es ist jedoch auch nicht so außergewöhnlich, dass es negativ auffällt.

Fazit
Aus meiner Sicht schließt das Orion-Hemd eine eher nischige Lücke für extreme Hitze und starke Sonneneinstrahlung. 
Braucht man es unbedingt? Aus meiner Sicht muss man sich zunächst die Frage stellen, ob man sich bei extremer Hitze überhaupt länger draußen aufhalten möchte. Wer gerne im Hochsommer Bergtouren oder längere Strecken mit hoher Sonneneinstrahlung macht, findet im Oryon Shirt das passende neue Oberteil.

Optisch passt das Oryon Shirt perfekt zu einem Karibikurlaub, einem Mittelamerika-Urlaub oder auch einem Wüstentrip passt.



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Solide Everyday Outdoorshorts, ohne "Wow"-Effekt (hohe UVP!).
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Design
  • Große Tasche
  • Klettzug zum Anpassen des Hüftumfangs
  • Hochwertiger Materialmix
  • 5 Jahre Garantieversprechen
  • Lebenslange Reparaturen

NACHTEILE

  • Extrem hohe UVP (180€)
  • Für die UVP relativ wenig innovative Features

BEWERTUNG

Kurz einmal zu mir:
Ich habe die True Dark Charge Shorts von Outside Stories als Outside Stories Tester zum Testen bekommen. Zugegebenerweise hätte ich sie mir vermutlich zur angegebenen UVP von knapp 180 Euro (plus Versand- und Zollproblematik aus England) nicht gekauft.
Ich bin ca. 1,95m groß mit recht sportlicher Figur. Bei mir passt Größe L sehr gut.

Lieferumfang mit genauer Bezeichnung
Lieferumfang mit genauer Bezeichnung 


THRUDARK CHARGE-SHORTS - Cargoshorts Herren
THRUDARK CHARGE-SHORTS - Cargoshorts Herren

Angedachter Zweck:
Ein guter Freund von mir hat die Hose regulär gekauft und mir schon mehrfach von dem bequemen Sitz erzählt. Für 180€ war diese mir aber einfach zu teuer. Da ich die Hose nun zum Testen bekommen habe, habe ich mich darauf gefreut diese intensiv zu testen. 
Was habe ich mit der Hose gemacht? Ich habe die Hose mehrfach auf sehr langen Autofahrten (bis zu acht Stunden) angezogen. Die Autofahrten haben mich in die Berge geführt, wo ich die Hose dann bei Wanderungen getestet habe. Zudem habe ich die Hose mehrere Tage im städtischen Alltag getragen – bei Temperaturen von 20 bis 40 Grad.

Screenshot von der Webseite. Stärke der Hose: Durability
Screenshot von der Webseite. Stärke der Hose: Durability

Wie schlägt sich die Hose?

Der erste Eindruck von der Hose war grundsätzlich positiv. Man sieht der Hose an, dass hier hochwertige Materialien verbaut sind. So sind zum Beispiel zwei Druckknöpfe mit Markenlogo von TrueDark am Hosenbund angebracht. Die Druckknöpfe sind stabil und machen einen hochwertigen Eindruck. 

Druckknöpfe Detail
Druckknöpfe Detailansicht


Darunter befindet sich ein Reißverschluss mit einem Griffstück von YKK.

Die beiden Oberschenkeltaschen sind sehr voluminös und bestehen aus industriellem Klett. Dieses Klett macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Im hinteren Bereich der Hose gibt es keine Gesäßtaschen.

Oberschenkeltaschen

Die Hose besteht aus mehreren Materialien. Das sind vor allem relativ feine Stretch-Materialien (die schwarzen Bereiche) und eher robustere graue Materialien (laut Webseite "Utexbel Baumwolle").

Materialmix und Waschhinweise
Materialmix und Waschhinweise



Utexbel Baumwolle:
Hochfeste Stoffe, hergestellt vom belgischen Textilspezialisten Utexbel seit 1929. Minimiert Verschleiß, um die Produktlebensdauer zu verlängern.

Wer jetzt denkt, es kommen noch weitere Taschen oder Ähnliches, der täuscht sich. Es gibt keine Gesäßtaschen und auch keine zusätzliche Unterteilung innerhalb der Taschen. Auch sucht man vergeblich einen Gummizug oder eine andere Möglichkeit, um beispielsweise ein Handy relativ stabil in der Oberschenkeltasche zu befestigen.

Klett im Hüftbereich um den Umfang und den Sitz zu verbessern
Klett im Hüftbereich um den Umfang und den Sitz zu verbessern 

Wie schlägt sich die Hose im Alltag?

Die Hose hat echt große Taschen, sodass man bequem auch mehrere Sachen für kurze Zeit mitnehmen kann. In die Taschen lässt sich zum Beispiel eine 1,5-Liter-Nalgene-Flasche stecken und es bleibt sogar noch etwas Platz für weitere Gegenstände. Das halten die Taschen auch sehr gut aus.

THRUDARK CHARGE-SHORTS - Cargoshorts Herren

Auch sind die Taschen so gestaltet, dass zum Beispiel ein Handy während einer längeren Fahrt oder anderer Kleinkram wie ein Schlüssel nicht herausfällt.

Praktisch sind die großen Taschen, wenn man kurze Zeit viel transportieren will. Wie z.B. Zubehör für die Kaffeezubereitung.
Praktisch sind die großen Taschen, wenn man kurze Zeit viel transportieren will. Wie z.B. Zubehör für die Kaffeezubereitung.

Die Hose sitzt dabei sehr bequem und passt sich aufgrund des Stretch-Anteils sehr gut an. Ich habe in keiner Situation ein einschnürendes oder unangenehm enges Gefühl gehabt. 

Taschen beladen mit Handy und Portemonaie
Taschen beladen mit Handy und Portemonaie


Die Hose trägt sich auch im Sommer recht gut, da sie durch den Stretch-Anteil relativ atmungsaktiv ist und natürlich auch kurz geschnitten ist.

Im Wandereinsatz im Wald....
Im Wandereinsatz im Wald....

Fazit
Ich habe die Hose jetzt knapp drei Wochen sehr regelmäßig getragen. Sie ist dabei robust und schmutzabweisend und sieht eigentlich immer noch so aus wie am ersten Tag. Wenn mal kleinere Staub- oder Erdeflecken auf der Hose waren, ließen sie sich schnell abwischen und waren danach nicht mehr sichtbar.

... bei bis zu 38°
... bei bis zu 38°

Aus meiner Sicht bekommt man hier eine sehr hochwertige Hose, die einen guten Eindruck macht. Ich möchte jedoch dazusagen, dass ich mir die Hose auch nach meinem Test für 180 Euro nicht kaufen würde, da sie aus meiner Sicht einfach zu teuer für das Gebotene ist.

180 Euro empfinde ich als extrem viel Geld für eine kurze Hose. Dafür bietet sie mir ehrlich gesagt zu wenig Features und Besonderheiten, die ich in dieser Preisklasse erwarten würde. Das wären zum Beispiel eine weitere Unterteilung innerhalb der Taschen, eine kleine zusätzliche Tasche, um beispielsweise einen Schlüssel zu verstauen, oder allgemein eine Möglichkeit, einen Schlüssel mit einem kleinen Karabiner zu befestigen. Solche Details findet man aus meiner Sicht auch bei günstigeren Hosen.

Wer sich die Hose dennoch für 180 Euro kauft, wird wahrscheinlich lange Freude an ihr haben, da sie einen wirklich robusten und hochwertigen Eindruck macht. Ich konnte in meinem Test keinerlei schlecht verarbeitete Materialien oder unsaubere Nähte erkennen.



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Der perfekte Surfponcho!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Wärmt sehr gut
  • Modernes, ansprechendes Design
  • Unisex
  • 100% Baumwolle
  • Gut geschnitten

NACHTEILE

  • Großes Packmaß

BEWERTUNG

WAVE HAWAII Safaga – Der perfekte Begleiter für Wassersportler

Wer viel Zeit in oder auf dem Wasser verbringt weiß: Neben dem Spaß am Sport entscheidet auch das richtige Equipment häufig über den Unterschied zwischen dem perfekten Strandtag und schlechter Laune. Das gilt natürlich auch für das Equipment für die Zeit zwischen zwei Surf-Fahrten oder Schwimm-Einheiten. An kühlen, windigen Tagen kann einem aufgrund von kaltem Wind, nasser Haut oder auch nur dem nervig umständlichen Ausziehen des Neoprenanzugs der Spaß vergehen und statt wie geplant den ganzen Tag am Strand zu verbringen bricht man nach nur wenigen Stunden ab.

Ein optimaler Weg das zu umgehen sind Surf- / Badeponchos.

Titelbild: Poncho nach dem Baden vor einem See

Für diesen Test habe ich den Poncho Safaga vom Hersteller WAVE HAWAII als Produktscout für OutsideStories zur Verfügung gestellt bekommen.

WAVE HAWAII

WAVE HAWAII ist eine Sportmarke der CAVIDA GmbH aus Deutschland (Neuenrade). Laut Website wurde die Marke ins Leben gerufen, da es bis dahin keine gutaussehenden, nachhaltigen Ponchos für Surfer gab.

Logo

Neben Ponchos gehören Bademode, T-Shirts, Mützen, Funktionswäsche und Socken sowie Accessoires zum Sortiment.

Die Produkte werden mittlerweile unter anderem über die eigene Website, Zalando und AboutYou vertrieben.

Erster Eindruck: Gute Qualität und hochwertiges Material

Der Poncho kommt gut verpackt in einem ausreichend großen Pappkarton. In dem Karton ist der Poncho nochmal in einem Plastikbeutel (laut Hersteller handelt es sich hierbei um eine recycelte PES-Verpackung, es gibt auch Sendungen mit Maisstärke Tüte) verpackt.

Paket

Dem Paket liegt ein Brief bei, der Informationen zum Produkt enthält und Angaben zum Fertiger (Hier Firma Ataca in Denizli – Türkei). So transparent sind erfahrungsgemäß wenige Firmen.

beiliegender Brief

Schon beim Auspacken fällt auf, dass der Poncho sich sehr gut anfühlt. WAVE HAWAII setzt hier auf 100% Baumwolle – innen Frottee (wie bei einem Handtuch), außen weiches, aber robustes Velours.

Optisch ist der Poncho sowohl für Frauen, als auch für Männer geeignet und sehr modern in Erdtönen gestaltet.

Vorder- und Rückseite

Die große durchgängige Bautasche eignet sich optimal zum Verstauen diverser Sachen oder einfach zum Wärmen der Hände. Durch die großzügige, doppellagige Kapuze dürfte es selbst bei stärkerem Wind keine Probleme geben.

Bauchtasche

Passform & Komfort: Auf die Größe kommt es an

Hinsichtlich der Passform lässt sich nicht allzu viel sagen. Da es sich um einen Poncho zum Überziehen handelt ist er naturgemäß weiter geschnitten und passt für diverse Körperformen. Bei der Auswahl einer passenden Größe muss man sich daher lediglich nach der Körpergröße richten (bei besonders robustem Körperbau würde ich trotzdem zu einer größeren Größe raten).

Es gibt zwar leichtere Ponchos (der Safaga wiegt etwa 1,3 kg), aber das Gewicht wirkt nicht störend, sondern vermittelt direkt das, was man auch bekommt: eine gute Materialstärke, die zu einer guten Wärmeisolierung führt.

Preis

Auf der Website von WAVE HAWAII ist der Poncho aktuell für 69,90 € zu erstehen.

Gemessen an der Qualität und dem Material ein durchaus angemessener Preis.

Vergleichbare Ponchos liegen in einem ähnlichen Preissegment.

Etikett

Wissenswertes:

  • 100% Baumwolle (zertifiziert nach Öko-Tex 100 Standard -> bestätigt die Schadstofffreihheit der Kleidung)

Informationsblatt
  • Flauschige Velours- / Frottierqualität
  • Maschinenwaschbar
  • trocknergeeignet
  • Verfügbare Größen: M (155- 185 cm Körpergröße), XL (175- 200 cm Körpergröße)
  • Auf der Webseite gibt es eine Vergleichstabelle mit den Ponchos des Herstellers

Praxistest

Ich habe den Poncho sowohl nach dem Schwimmen, als auch beim Wind-Surfen genutzt. Im folgenden kommt ein kurzer Bericht meiner Erfahrungen dabei:

Schwimmen

Der WAVE HAWAII Safaga hat mich mehrere Tage an den See und in Freibäder begleitet. Besonders bei wechselhaftem Wetter ein echter Game Changer.

Poncho am See

Zunächst habe ich den Poncho als Umkleide genutzt und meine Badehose einfach unter dem Poncho angezogen. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, die man aber aufgrund des Zustandes einiger Freibadumkleiden nicht vernachlässigen sollte.

Nach dem Schwimmen bin ich direkt in den Poncho geschlüpft, statt mich wie sonst abzutrocknen. Dass Frottee nimmt die Feuchtigkeit gut und schnell auf und trocknet einen angenehm ab. Besonders im Sommer ist das problemlos anstelle des Abtrocknens mit einem Handtuch machbar, da es nicht darauf ankommt, dass man überall komplett trocken wird. Bei hohen Temperaturen wird einem natürlich nach einiger Zeit ganz schön warm.

Rückseite des Ponchos mit Händen in der Bauchtasche

Einziger Nachteil des Ponchos: aufgrund des dicken Stoffs ist das Packmaß verhältnismäßig groß. Dafür bekommt man aber viel Komfort und Wärme. Für Reisen gibt es weitere / leichtere Travel-Ponchos im Sortiment des Herstellers.

Wind-Surfen

Bild nach dem Surfen

Beim Windsurfen kann es besonders im Frühling und Herbst bei viel Wind und nicht ganz sommerlichen Temperaturen schnell dazu kommen, dass einem nach dem Surfen sofort kalt wird.

Poncho über Neoprenanzug

Aber auch im Sommer an etwas kühleren Tagen geschieht dies manchmal.

Ich habe den Poncho genutzt, um zwischen den Surf-Sessions nicht auszukühlen und mich gleichzeitig aber auch nicht jedes Mal aus dem Neoprenanzug schälen zu müssen. Einfach den Poncho überziehen und so gemütlich 15-30 Minuten Pause machen, bevor es weiter geht. Auch längere Pausen sind so sehr angenehm. Statt mich zwischendurch in einem Café aufzuwärmen habe ich den Poncho übergezogen und konnte entspannt einen Kaffee am Strand trinken.

Poncho anziehen 1

Poncho anziehen 2

Poncho anziehen 3

Poncho anziehen 4

Fazit:

Der WAVE HAWAII Safaga ist ein durchdachter, modischer Badeponcho. Besonders Schwimmern und Wassersportlern wird er gefallen. Aber auch beim Gang in die Sauna oder im Winter vor dem Kamin kann er sehr nützlich sein. Der dicke Stoff wärmt ausgezeichnet und die Passform passt vielen unabhängig vom Körperbau ohne dabei bauchig zu wirken.

Bewertung

Materialqualität:                                        9,5 / 10

Verarbeitung:                                              9 / 10

Tragekomfort:                                             9 / 10

Wärmeleistung / Isolierung:                     10 / 10

Suagfähigkeit:                                              9 / 10

Windschutz:                                                8,5 / 10

Packmaß / Transport:                                7 / 10

Gewicht:                                                       7 / 10

Preis-Leistung:                                             9 / 10

 



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IM TEST

Test: Poncho Safaga


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Test: Test Product3 By Yogita for merging


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Der YETI Skala überzeugt, ein robuster Premiumrucksack.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hervorragender Tragekomfort
  • Extrem robuste Verarbeitung
  • Praktisches RipZip-Zugriffssystem
  • Durchdachte Ausstattung
  • Ansprechendes Design

NACHTEILE

  • Nichts für Gewichtsfanatiker

BEWERTUNG

Ich darf euch heute den Yeti Skala (Herrenversion) in der 32 Liter Größe vorstellen

Den Rucksack gibt es zunächst in verschiedenen Varianten

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

 

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

Ich hatte den Yeti Rucksack in der Farbe Ridgeline in der Größe L/XL im Einsatz

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

Der YETI Skala 32L ist einer dieser Wanderrucksäcke, bei denen man schon nach wenigen Minuten merkt, dass hier nicht einfach nur ein weiterer Outdoor-Daypack entwickelt wurde. Viele Rucksäcke sehen auf Produktbildern hochwertig aus, wirken in der Praxis aber oft erstaunlich gewöhnlich. 

Beim Skala war das bei mir komplett anders. Schon beim ersten Anheben fiel sofort auf, wie massiv, sauber verarbeitet und durchdacht dieser Rucksack wirkt. Gleichzeitig hatte ich aber nie das Gefühl, einen übertrieben schweren oder unbeweglichen Trekkingrucksack auf dem Rücken zu tragen. Genau diese Mischung aus Robustheit, Komfort und technischer Funktionalität macht den Skala meiner Meinung nach so interessant.

Ich habe den Rucksack in den letzten Wochen intensiv auf mehreren Wanderungen genutzt – unter anderem auf der Runde „Allgäu Tunnel zur Breitachklamm“, auf dem Kalbsangsttobel-Trail bei Kempten, am Grünten im Allgäu sowie später bei einer längeren Tour in den Vogesen rund um Baerenthal in Frankreich. Dabei waren unterschiedlichste Bedingungen dabei: warme Sommertage, feuchte Waldpassagen, felsiges Terrain, enge Wege, längere Anstiege und teilweise wechselhaftes Wetter. Genau dort konnte der Skala zeigen, wofür er eigentlich gebaut wurde.

Zu meiner Person: Ich bin männlich, etwa 186 Zentimeter groß, wiege rund 80 Kilo und habe eine Rückenlänge von ungefähr 54 Zentimetern. Ich habe mich daher für die L/XL-Version entschieden, die bei mir wirklich hervorragend sitzt. Gerade bei technischen Wanderrucksäcken ist die richtige Passform enorm wichtig. Ein hochwertiger Rucksack bringt wenig, wenn er nach zwei Stunden drückt oder ständig verrutscht. 

Beim Skala war der erste Eindruck direkt positiv. Das Tragesystem wirkte vom ersten Moment an ausgewogen und angenehm. Besonders die Lasthebegurte sorgen dafür, dass das Gewicht sauber am Rücken bleibt und nicht nach hinten zieht. Dadurch fühlt sich selbst ein voll beladener Rucksack deutlich leichter an, als er tatsächlich ist.

Yeti bietet auf seiner Homepage eine echte Möglichkeit der Größenermittlung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

Was mir besonders gefallen hat, war die stabile Lastverteilung. Viele 32-Liter-Rucksäcke beginnen auf längeren Touren irgendwann unangenehm auf den Schultern zu hängen. Beim Skala übernehmen die Hüftflossen einen großen Teil des Gewichts, wodurch Rücken und Schultern spürbar entlastet werden. Gerade bei längeren Anstiegen im Allgäu war das extrem angenehm. Auch auf schmalen, unruhigen Wegen blieb der Yeti Skala erstaunlich ruhig am Körper und verrutschte kaum. Auf der Homepage gibt es auch eine gute Anleitung wie man den Rucksack richtig an seinen Körper anpasst.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

32 Liter sind für mich persönlich ohnehin eine der sinnvollsten Größen für anspruchsvolle Tageswanderungen. Der Yeti Skala bietet deutlich mehr Platz als kleine 20- oder 25-Liter-Daypacks, wirkt aber trotzdem noch kompakt genug für schnelle Touren oder technische Wege. Ich hatte problemlos Platz für meine Regenjacke, zusätzliche Kleidungsschichten, Verpflegung, Kamera, Powerbank, Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe, Handschuhe und eine Trinkblase. Selbst dann blieb noch genug Stauraum übrig. Genau deshalb eignet sich der Skala meiner Meinung nach perfekt für lange Tagestouren, Hüttentouren oder minimalistische Overnighter.

Ein riesiger Unterschied zu vielen anderen Wanderrucksäcken ist das verwendete Material. YETI setzt beim Skala auf das sogenannte Guardcore-Nylon, das sofort einen extrem widerstandsfähigen Eindruck macht. Gerade in den Vogesen, wo ich häufig durch enge Waldpassagen oder an feuchten Felsen entlang musste, war das ein echter Vorteil. Ich musste nie darüber nachdenken, ob das Material irgendwo hängenbleiben oder beschädigt werden könnte. 

Viele moderne Wanderrucksäcke setzen inzwischen sehr stark auf ultraleichte Stoffe, um Gewicht zu sparen. Das funktioniert zwar gut für Fastpacking oder Ultralight-Trekking, fühlt sich im Alltag aber oft empfindlich an. Der Skala verfolgt hier bewusst einen anderen Ansatz. Er ist robust, stabil und auf Langlebigkeit ausgelegt, ohne unnötig schwer zu wirken.

Besonders spannend fand ich das sogenannte RipZip-System. Anfangs dachte ich offen gesagt, dass es sich dabei eher um ein typisches Marketing-Feature handelt. In der Praxis hat sich dieses System aber als unglaublich sinnvoll erwiesen. Der Rucksack lässt sich deutlich weiter öffnen als klassische Toploader. Dadurch kommt man extrem schnell an Ausrüstung im unteren Bereich des Hauptfachs, ohne jedes Mal den halben Inhalt ausräumen zu müssen. Gerade unterwegs ist das enorm praktisch. Während meiner Touren musste ich ständig zwischen Kamera, Snacks, Regenjacke oder zusätzlichen Kleidungsschichten wechseln. Mit einem klassischen Wanderrucksack wäre das deutlich umständlicher gewesen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Yeti Skala mit 32 Liter

Interessant ist dabei auch, dass YETI die bekannte Outdoor-Marke Mystery Ranch übernommen hat. Wer sich im Trekking- oder Outdoorbereich auskennt, weiß, welchen Ruf Mystery Ranch bei professionellen Rucksäcken genießt. Genau dieses Know-how merkt man dem Skala deutlich an – besonders beim Zugriffssystem, beim Tragekomfort und bei der Lastverteilung.

Sehr positiv aufgefallen ist mir außerdem das Rückensystem. Der belüftete Netzrücken sorgt tatsächlich für eine spürbar bessere Luftzirkulation. Natürlich schwitzt man bei sommerlichen Wanderungen trotzdem, aber der Rücken wird deutlich weniger unangenehm feucht als bei vielen anderen robusten Trekkingrucksäcken. Gerade am Grünten mit längeren Höhenmetern und warmem Wetter war das ein echter Vorteil.

Auch in Sachen Organisation hat YETI sich viele Gedanken gemacht. Die tiefen Seitentaschen bieten genug Platz für große Trinkflaschen und halten diese auch auf unruhigen Wegen sicher fest. Zusätzlich ist der Rucksack mit Trinkblasen bis drei Liter kompatibel. Das Trinksystem lässt sich sauber integrieren und der Schlauch ordentlich führen. Gerade auf längeren Sommertouren bei den aktuellen Hitzetemperaturen ist das enorm praktisch, weil man ständig trinken kann, ohne jedes Mal anhalten zu müssen.

Dazu kommen zahlreiche kleinere Details, die im Alltag wirklich sinnvoll sind. Die Kompressionsriemen halten den Inhalt stabil zusammen, selbst wenn der Rucksack nicht komplett gefüllt ist. Dadurch bleibt das Gewicht ruhig am Rücken und nichts beginnt unangenehm zu wackeln. Die Außentaschen sind sinnvoll platziert und schnell erreichbar. Außerdem bietet der Skala mehrere Befestigungsmöglichkeiten für Trekkingstöcke oder zusätzliche Ausrüstung.

Die wasserabweisenden Materialien und die hochwertigen YKK Aquaguard Reißverschlüsse haben sich bei wechselhaftem Wetter ebenfalls bewährt. Natürlich ist der Skala kein komplett wasserdichter Drybag, aber leichter bis mittlerer Regen war überhaupt kein Problem. Wasser perlt zunächst sauber ab und das Material nimmt Feuchtigkeit deutlich langsamer auf als viele günstigere Wanderrucksäcke. Für normale Wanderungen reicht das meiner Meinung nach absolut aus. Wer bei starkem Dauerregen unterwegs ist, sollte natürlich trotzdem eine Regenhülle dabeihaben.

Die allgemeine Verarbeitungsqualität bewegt sich wirklich auf einem extrem hohen Niveau. Nichts wirkt billig oder instabil. Die Reißverschlüsse laufen sauber, die Gurte fühlen sich massiv an und auch die Schnallen machen einen sehr langlebigen Eindruck. Viele Outdoor-Marken sparen mittlerweile an kleinen Details, doch genau diese Kleinigkeiten entscheiden oft darüber, wie sich ein Rucksack nach mehreren Jahren Nutzung anfühlt. Beim Skala entsteht klar der Eindruck, dass er für langfristigen Einsatz entwickelt wurde.

Optisch gefällt mir die Ridgeline-Farbe ebenfalls ausgesprochen gut. Draußen wirkt sie deutlich natürlicher und hochwertiger als auf vielen Bildern im Internet. Die Mischung aus hellem Grau und leichtem Sage-Ton passt perfekt zu alpinen Landschaften und wirkt angenehm unaufgeregt. Der Rucksack sieht modern aus, ohne zu sehr nach Lifestyle-Produkt zu wirken.

Natürlich muss man auch über den Preis sprechen. Der YETI Skala 32L gehört definitiv nicht zu den günstigen Wanderrucksäcken auf dem Markt. Wer nur gelegentlich kleine Sonntagsspaziergänge macht, wird wahrscheinlich günstigere Alternativen finden. Der Skala richtet sich eher an Menschen, die regelmäßig draußen unterwegs sind und bereit sind, für Komfort, Haltbarkeit und hochwertige Materialien mehr Geld auszugeben.

Im direkten Vergleich zu Marken wie Osprey, Gregory oder Deuter merkt man schnell, dass YETI einen etwas anderen Ansatz verfolgt. Viele Konkurrenzmodelle setzen stärker auf minimales Gewicht und sportliche Leichtigkeit. Der Skala dagegen wirkt robuster, stabiler und fast schon leicht expeditionstauglich. Trotzdem trägt er sich erstaunlich dynamisch und bleibt auch in anspruchsvollem Gelände angenehm kontrollierbar.

Zur Marke YETI selbst passt der Skala perfekt. Das Unternehmen wurde 2006 in Texas gegründet und war ursprünglich vor allem für extrem robuste Kühlboxen bekannt. Mittlerweile hat sich YETI aber längst als Premium-Outdoor-Marke etabliert. Besonders bekannt ist die Marke für langlebige Produkte, kompromisslose Materialwahl und sehr hohe Verarbeitungsqualität. Genau diese Philosophie spürt man beim Skala in nahezu jedem Detail.

 

Mein Fazit

Unterm Strich ist der YETI Skala 32L für mich einer der besten Wanderrucksäcke, die ich in den vergangenen Jahren getestet habe. Er kombiniert hohen Tragekomfort, extreme Robustheit, clevere Organisation und hochwertige Materialien auf einem Niveau, das man in dieser Form nicht bei vielen Herstellern findet. Wer einen ultraleichten Fastpacking-Rucksack sucht, wird vermutlich andere Modelle bevorzugen. Wer dagegen einen langlebigen, technisch durchdachten und extrem komfortablen 32-Liter-Rucksack für anspruchsvolle Tageswanderungen sucht, bekommt mit dem Skala ein wirklich außergewöhnlich gutes Gesamtpaket.


 (Der Rucksack wurde mir seit Mai über Outside-Stories von Yeti zum Testen zur Verfügung gestellt. An die Bereitstellung des Rucksacks sind KEINE Verpflichtungen, abgesehen von der Veröffentlichung der Bewertung, geknüpft! Die Bewertung basierte ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung und spiegelt meine eigene Meinung wider!)



Wie wurde das Produkt erworben?

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Robuster und vielseitiger Allround Wanderschuh.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserdicht
  • Bequemer Kompromiss zwischen fest und weich
  • Gute Metallschnürösen
  • Robuste Zehenkappe aus Gummi

NACHTEILE


BEWERTUNG

Als Outside-Stories Produktscout bekam ich den Asolo Finder Pro GV zum Testen zur Verfügung gestellt. Das Testmodell hat die Farbe Graphite/Gunmetal und kam wunschgemäß in der Größe 43 2/3 bzw. US 10. Die Größentabelle passte hier hervorragend. Bei Schuhen liege ich in der Regel zwischen 43,5 und 44. 

 

Schuhseitenansicht

 

Beworben wird der Schuh als tendenziell weicherer Trekkingschuh für „Wanderungen auf anspruchsvollen Wegen“. Durch seine GoreTex Membran soll er wasserdicht und atmungsaktiv sein. 

 

Getestet habe ich ihn unter verschiedenen Bedingungen, so wie ein Wanderschuh, von denen man in der Regel nicht für jede Anforderung eigene hat eben verwendet wird. Durch seine mittlere Klassifizierung sollte er dem Profil eines Freizeit- und Allround-Wanderschuhs sehr gut entsprechen und somit den meisten Wanderern gut taugen. Unter diesen Gesichtspunkten habe ich den Schuh auf kurzen Wanderungen im heimischen Wald testen können, ebenso wie auf wurzeligen, steinigen und gerölligen schmalen Trampelpfaden in Schweden. 

 

in Schweden

 

Asolo sagte mir tatsächlich vor dem Test noch nichts und ich hatte somit die ersten Berührungspunkte mit der Marke. Das ist schonmal ganz gut, denn so hat man der Marke noch keinen Stempel aufgedrückt und schaut nochmals skeptischer und genauer aufs Produkt. Der Hersteller kommt aus Italien und das Unternehmen ist weiterhin familiengeführt. Die Schuhe werden in Europa hergestellt, der Finder GV im Speziellen in Rumänien. Bei der Verarbeitung wird ein Fokus neben guter Passformen besonders auch auf nachhaltige Materialwahl gelegt. So ist das Leder aus zertifizierten Gerbereien der Leather Working Group (LWG) und dem Schuh wurden keine PFAS absichtlich zugesetzt.

 

Draufsicht

 

Bei der ersten Anprobe passten die Schuhe bereits sehr gut und ich fühlte mich schnell darin wohl. Durch die weit zu öffnende Zunge kann man sehr gut in den Schuh ein- und wieder heraussteigen. Die stabilen Metallaschen und dicken Schnürriemen erlauben eine präzise Schnürung. Zuerst war ich etwas verwundert über eine Nylonlasche in der Schnürung, die sich im Gelenkbereich befindet, worüber sich die offenen Laschen oberhalb des Knöchels befinden. 

 

Nylonlasche

 

Diese erscheint auf den ersten Blick wie eine Sollbruchstelle, doch durch diese wird der untere Schnürbereich etwas vorgespannt und durch die Reibung zieht sich der Schnürriemen nicht so leicht zurück. 

 

Schnürung

 

Das Obermaterial des Schuhs ist ein guter Mix aus Velourleder und Cordura, sowie in besonders beanspruchten Bereichen Gummi. Die Zehenbox, sowie der Bereich von der Ferse bis hoch Richtung Achillessehne sind außen mit einem robusten Gummi versehen. Dies schützt den Schuh besonders gut durch Anstoßen an spitzem Fels oder hier in Schweden bei Dornen.

 

Zehenbox
Bereich hinten gummiert

 

Darüber bzw. darum schließt ein dickes, stabiles Veloursleder an. Im Bereich der Schnürung ist der Schuh aus robustem, grobem Cordura gefertigt. Der Schaftbereich schließt mit einem weicheren Synthetikstoff ab, der sich wie grobes Neopren anfühlt. 

 

Seitenansicht

 

Rundum folgt der Schuh damit seinem Anspruch, robust und zugleich bequem und bedingt flexibel zu sein. Der Materialmix ermöglicht ebendiese Flexibilität, ohne in den entsprechend beanspruchteren Bereichen zu verschleißanfällig zu sein.

 

Die Besohlung ist recht grob und dadurch gut selbstreinigend, aber gut griffig, durch eine ausgewogene Härte. 

 

Sohle

 

Auch auf glatterem Stein gibt der Schuh gut halt. Durch seine tendenziell bequeme Ausrichtung ist er nicht bretthart, aber eben so stabil, dass man auch mal nur die Zehen anstellen kann. Für die Techniker: es kommt eine Asolo/Vibram Radiant Sohle mit Vibram MegaGrip Compount zum Einsatz, dem guten „Standart“ in dieser Schuhkategorie. Der Schuh ist vom Hersteller als wiederbesohlbar angegeben. An Grip fehlte es im Test nie und die Sohle performte sehr gut. 

 

Im Inneren sorgt ein „GoreTex Extended Comfort Footwear“ Futter für trockene Füße. Dieses umschließt den Fuß und geht bis etwas oberhalb des Knöchels.

 

GoreTex Futter

 

Der Schaft schließt mit einem Synthetikfutter ab. 

 

Synthetikfutter

 

Die Innensohle ist selbstverständlich herausnehmbar, da das GoreTex Futter sich auch darunter befindet. 

 

Innensohle oben

 

Während meines Testzeitraums konnte der Schuh seine Wasserdichtigkeit gut unter Beweis stellen. Auch nasse Wiesen machten ihm nichts aus und der Fuß blieb angenehm trocken. Bei starker Hitze konnte ich den Schuh leider nicht testen. Doch obwohl ich in GoreTex Schuhen tendenziell schnell schwitze, hatte ich das Gefühl bei diesem Schuh nicht. Ich trage Wanderschuhe immer in Verbindung mit Merino Wandersocken. 

 

Praktisch: hinten haben die Schuhe Schlaufen, die einerseits beim Anziehen helfen können, wobei ich das nicht brauchte, da sich die Zunge weit öffnen lässt. Aber auch aufhängen zum Trocknen oder ggfs. Transport ist daran möglich. 

 

Schlaufe hinten

 

grüße aus Schweden

 

Fazit:

Rundum war und bin ich mit dem Schuh sehr zufrieden. Wanderungen damit im Eintagesbereich ohne großes Gepäck machen mit dem Finder Pro GV richtig Freude. Guter Grip; stabiler Tritt, auch bei unebenem Gelände und Wasserdichtigkeit machen den Schuh zu einem sehr runden und durchdachten Produkt. Auch optisch kann er sich sehen lassen. Daher von mir volle fünf Punkte!



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Perfekter Begleiter am Berg.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Super Passform
  • Warm, atmungsaktiv, windabweisend
  • Leicht
  • Robust
  • Riecht nicht schnell
  • Helm- und Gurt- kompartibel

NACHTEILE


BEWERTUNG

Ich durfte die CIMALP Bernina-Fleecejacke die letzten Wochen testen und trug sie v.a. beim Alpinklettern, auf Hochtour, beim Wandern und beim Sportklettern, und sie hat mich in jedem Bereich begeistert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

** Eckdaten: **

  • Langarm-Hybridjacke aus in CIMAGRID and PRIMALOFT --> sehr atmungsaktive Bereiche an der Jacke sowie windabweisend und isolierend in der Front
  • Helmkompatible Kapuze (geht auch über den Helm)
  • lang geschnittener Rücken
  • 2 große Fronttaschen, mit Reisverschluss, Klettergurtkompartibel
  • 30°C Maschinenwäsche
  • sehr elastisch und dehnbar (Ärmel können hochgekrempelt werden)
  • Robuste Materialien, auch bei Felskontakt
  • leicht (340 g in Größe S)
  • gedacht für Klettern, Bergsteigen und Skibergsteigen (siehe Homepage CIMALP, 07.07.2026)

 

 ** Aufbau / Material /  Details : ** 

Die Cimalp Bernina Fleecejacke ist eine langärmlige Hybridjacke. Ein Großteil der Jacke besteht aus Fleece, das außen glatt und innen strukturiert ist und sich sehr angenehm auf der Haut anfühlt. Vor allem der Rücken, die Unterarme und die Kapuze bestehen aus diesem Fleece, das sehr atmungsaktiv und dehnbar ist. Dadurch kann die Kapuze problemlos über einen Kletterhelm getragen werden.

Die Vorderseite besteht größtenteils aus Primaloft-Material, ebenso wie die Oberarme und der Schulterbereich. In diesen Bereichen ist die Jacke angenehm warm und besonders windabweisend.


Zusätzlich zu diesen beiden Materialien ist seitlich am Körper im Bereich der Achseln sowie an der Unterseite der Arme ein weiteres dünnes, schwarzes Material verarbeitet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

Markiert in Orange, Gelb und Pink sind die drei verschiedenen Materialien. Gut ersichtlich ist, dass die Kapuze über den Helm getragen werden kann. Zudem sind die beiden Reißverschlusstaschen an der Front gut erkennbar, welche auch mit Klettergurt problemlos zugänglich sind. Der angenehm lange Schnitt sorgt dafür, dass die Jacke auch beim Klettern nicht hochrutscht bzw. nicht aus dem Gurt gezogen wird.

Der Hauptreißverschluss der Jacke ist sehr fein, aber dennoch leichtgängig, und beim Verwenden verklemmt sich nichts. Am oberen Ende ist ein Kinnschutz angebracht, sodass der Reißverschluss nicht kratzen kann.

Direkt auf der Jackenfront befinden sich links und rechts vom Hauptreißverschluss zwei sehr große Reißverschlusstaschen. Diese sind hoch genug platziert, um auch mit einem Klettergurt vollständig genutzt werden zu können. Der Reißverschluss der beiden Taschen ist etwas gröber, aber ebenfalls sehr leichtgängig. 

Beide Taschen sind identisch aufgebaut. Das Innenmaterial besteht aus Mesh und reicht direkt bis zum Körper durch. In beiden Taschen befindet sich zusätzlich eine Unterteilung mit zwei weiteren kleinen Steckuntertaschen. Die sehr großen Innentaschen sind so platziert, dass sie fast bis zur Schulter hinaufreichen, jedoch nur den Primaloft-Bereich nach unten abdecken, sodass unter dem Klettergurt kein Tascheninhalt einklemmen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

Eine der beiden großen Reisverschlusstaschen von innen. Wie man sieht, geht das Meshmaterial ganz durch. Die Tasche ist so groß wie der Mesh Bereich.

3erlei Taschen

Details der großen Reißverschluss-Taschen. In Gelb markiert die beiden zusätzlichen Steckfächer, die die Tasche dreiteilen.

Die Innenseite der Jacke hat auch nicht nur ein Material. Bei Fleece außen ist auch Fleece innen, nur weicher und strukturierter. Bei Primaloft außen ist innen ein Mesh-Material und das 3. schwarze Material ist innen dasselbe wie außen, nur dass auch dieses innen deutlich weicher als außen ist. Taschen gibt es innen keine.

Rundherum ist an der Jacke ein angenehmer und dehnbarer Saum.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

Die Jacke von innen mit den einzelnen Bestandteilen. Rundum ist der dehnbare Saum gut zu erkennen. In Pink ist das Mesh-Material der Reißverschlusstaschen markiert – hier wird die Größe der Taschen deutlich. In Rot ist der Bereich gekennzeichnet, in dem innen und außen Fleece verarbeitet ist: innen strukturiert, außen glatt. In Orange ist das außen liegende schwarze Material markiert, während in Pink und Hellgrün die Primaloft-Bereiche dargestellt sind. In Gelb sind der Kinnschutz sowie der allgemeine Schutz unter dem Hauptreißverschluss hervorgehoben.

Schnitt:
 
Der Schnitt der Jacke ist sehr angenehm. Sie ist körpernah geschnitten, die Schultern sind jedoch komfortabel breit ausgeführt. Zudem ist die gesamte Jacke, insbesondere der Rücken, länger geschnitten. Dadurch bleibt sie auch beim Klettern oder bei anderen aktiven Bewegungen zuverlässig an Ort und Stelle und vor allem unter dem Gurt.
 

hinten

 Weiters finde ich es super, dass die Unterarme so dehnbar sind, dass man die Ärmel auch aufkrempeln kann, wenn es wärmer wird. Auch die Armlänge der Jacke ist gut.

aufgekrempelt

Beim Klettern bzw. in der Bewegung ist die Jacke gerne offen und die Ärmel aufgekrempelt, was sehr gut möglich ist

Der Kinnschutz am oberen Ende des Reißverschlusses ist sehr angenehm, und auch der hohe Schnitt am Hals schützt diesen gut. Die Kapuze sitzt mit oder ohne Helm richtig gut.

Allgemein sind Schnitt und Verarbeitung der verschiedenen Materialien so gewählt, dass man uneingeschränkten Bewegungsspielraum hat.
 
Praxistest:
 
Ich trug die Jacke vorwiegend beim Alpinklettern, aber auch auf Hochtour, beim Sportklettern und beim Wandern.
In allen Bereichen war die Jacke sehr angenehm. Sie ist am Rücken eher dünner und atmungsaktiv, was besonders bei Bewegung mit Rucksack von Vorteil ist.
 
Vorne sorgt das windabweisende Primaloft-Material für angenehme Wärme. Der Schnitt ermöglicht vollständige Bewegungsfreiheit.
 
Am Stand, beim Sichern im Wind, wo es oft kühler ist, kann man die Jacke komplett schließen. Der Schnitt schützt und wärmt dabei auch den Hals. Mit aufgesetzter Kapuze wird es zusätzlich wohlig warm. Sobald man weiterklettert, kann man einfach die Kapuze absetzen, den Reißverschluss etwas öffnen und gegebenenfalls die Ärmel hochkrempeln. Dadurch deckt die Jacke einen sehr großen Temperaturbereich ab.

Hochalpin klettern

Mit dem Primaloft vorne an der Brust, den Schultern und am Hals schützt sie vorwiegend vor dem typischen kalten Schnee- und Eiswind in der Höhe!

Der lange und allgemein gute Schnitt der Jacke sorgt dafür, dass sie richtig sitzt und auch der Rücken warm bleibt. Der dehnbare Bund der Jacke schließt diese auch rundherum gut ab, sodass kein Wind eindringen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

Das Material ist robust und hat auch bei etwas Felskontakt noch keinerlei Spuren abbekommen.

Dabei ist die Jacke immer, da sie vom Packmaß klein und vom Gewicht leicht ist und dafür eine sehr starke Wärmeleistung hat.

Zusätzlich kann sie immer dabei sein, da sie zum Glück auch geruchshemmend ist und nicht nach jeder Tour sofort in die Wäsche muss. Ein sehr angenehmer Zusatzpunkt.

Die Jacke toleriert auch, wenn in ihr einmal geschwitzt wird und man dann wieder steht und abkühlt. Großteils hatte ich die Jacke im Zustieg nie an. Eher dann beim Klettern und oft noch im Abstieg. Aber auch hier kommen immer wieder hochintensive Phasen, gefolgt von kühlen Stehphasen. Oder ich hatte unter der Jacke noch das angeschwitzte T-Shirt vom Zustieg an. 

Am Einstieg dann die Jacke darüber. Mit all diesen Situationen kommt die Jacke sehr gut zurecht. Sie wärmt gut, lässt einen überhaupt nicht auskühlen und schützt sehr gut vor Wind. Gleichzeitig ist sie in den schweißtreibenden Bereichen wie Rücken (zwecks Rucksack) und Achseln ausreichend atmungsaktiv. Einfach herrlich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

Auch einmal kurzzeitig ohne Gurt und ohne Rucksack. Auch so wird es am Rücken nicht kalt.

 Zusammenfassung: 

Für mich ist die CIMALP Bernina-Fleecejacke  der perfekte Begleiter im alpinen Gelände oder am Berg. Eine herrliche Kombination aus Atmungsaktivität und Isolation in Kombination mit alpinistisch - freundlichen Details. Viel Wärme mit wenig Gewicht. Ich möchte sie nicht mehr missen!

Auch in anderen Bereichen ist die Jacke ein guter Begleiter, da sie einfach gemütlich und angenehm zu tragen ist. Aber v.a. im (Hoch-)Alpinen kann sie all ihre Stärken und Details ausspielen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die CimAlp Bernina Fleecejacke

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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