Super haltbarer Rucksack für Tagestouren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hoher Tragekomfort
  • Angenehme Größe
  • Auf viele Körper anpassbar
  • Gute Gewichtsverteilung
  • Belüfteter Rücken

NACHTEILE

  • Wenig Aufteilungen im Rucksack
  • Etwas schmale Schultergurte (Geschmackssache)

BEWERTUNG

Gregory Arrio 22 – Leichter Wanderrucksack mit hohem Tragekomfort

Über den Hersteller

Gregory gehört zu den bekanntesten Herstellern im Bereich Trekking- und Wanderrucksäcke. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in die 1970er Jahre zurück. Gegründet wurde Gregory von Wayne Gregory, der bereits als Jugendlicher begann, Rucksäcke zu entwickeln und zu verbessern. 

Die Entwickler beschäftigen sich intensiv mit der Passform, der Gewichtsverteilung und der Belüftung. Dadurch haben sich die Rucksäcke insbesondere bei Wanderern, Trekkingfreunden und Outdoor-Enthusiasten einen sehr guten Ruf erarbeitet.

Auch Nachhaltigkeit spielt mittlerweile eine größere Rolle. Viele aktuelle Modelle werden mit recycelten Materialien gefertigt, ohne dabei auf Robustheit oder Funktionalität zu verzichten. Gleichzeitig legt Gregory Wert darauf, Produkte für den langfristigen Einsatz zu entwickeln. Ein Rucksack soll nicht nur für eine Saison funktionieren, sondern viele Jahre auf Wanderungen, Reisen und Outdoor-Abenteuern begleiten.

Mit dem Arrio 22 richtet sich Gregory an Tageswanderer und Outdoor-Freunde, die einen leichten, gut belüfteten und komfortablen Rucksack für Tagestouren oder kürzere Mehrtagestouren suchen.

Über das Produkt

Erstes Tragen
erstes Tragen
Rückennetz
Rückennetz

Der Gregory Arrio 22 ist ein Wanderrucksack mit einem Fassungsvermögen von 22 Litern. Damit bewegt er sich genau in dem Bereich, der für Tageswanderungen und kurze Touren mit Übernachtung besonders interessant ist. Das Modell setzt auf ein vergleichsweise leichtes Gewicht, ohne dabei auf Stabilität oder Tragekomfort zu verzichten.

Zur Ausstattung gehören unter anderem seitliche Stretch-Taschen für Trinkflaschen, eine Vorrichtung für Trinksysteme, eine Reißverschlusstasche im Deckelbereich sowie Befestigungsmöglichkeiten für Wanderstöcke. Zusätzlich verfügt der Brustgurt über eine integrierte Signalpfeife, die in einer Notfallsituation genutzt werden kann, um auf sich aufmerksam zu machen.

Der Arrio 22 besitzt außerdem einen Hüftgurt, der elastisch ausgeführt ist und sich dadurch angenehm an den Körper anschmiegt. Das soll für zusätzlichen Komfort sorgen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Bauchgurt
Bauchgurt

Praxiseinsatz auf einer zweitägigen Wanderung

Getestet habe ich den Gregory Arrio 22 auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung im Gasthof. Im Rucksack befanden sich Wechselkleidung, Getränke, Verpflegung sowie die üblichen Kleinigkeiten wie Geldbeutel, Handy, Powerbank und Regenbekleidung.

Bereits beim Packen zeigte sich, dass die 22 Liter für diesen Einsatzzweck sehr gut gewählt sind. Für eine klassische Tagestour ist reichlich Platz vorhanden. Gleichzeitig reicht das Volumen auch für eine zweitägige Wanderung aus, sofern keine umfangreiche Campingausrüstung transportiert werden muss. Da ich in einem Gasthof übernachtet habe und weder Schlafsack noch Zelt benötigt wurden, konnte ich alle notwendigen Gegenstände problemlos unterbringen.

Besonders positiv fiel mir der Tragekomfort auf. Gregory genießt in diesem Bereich einen hervorragenden Ruf, und der Arrio 22 bestätigt diesen Eindruck. Die Kombination aus Schultergurten, Brustgurt und Hüftgurt sorgt dafür, dass der Rucksack angenehm am Körper sitzt und auch über längere Zeit nicht unangenehm wird.

Der elastische Hüftgurt hat mir dabei besonders gut gefallen. Er stabilisiert den Rucksack ausreichend, ohne einzuengen. Gerade beim Wandern auf abwechslungsreichen Wegen konnte ich mich frei bewegen, ohne ständig das Gefühl zu haben, von einem starren Gurtsystem eingeschränkt zu werden.

Auch der Brustgurt erfüllt seine Aufgabe zuverlässig. Dadurch bleibt der Rucksack selbst bei flotterem Gehen oder auf unebenem Untergrund angenehm stabil.

Seitenansicht

Belüftung und Tragegefühl

Eines der Highlights des Arrio 22 ist ohne Zweifel das belüftete Rückensystem.

Gerade an wärmeren Tagen kennt vermutlich jeder Wanderer das Problem eines verschwitzten Rückens. Das FreeSpan-System kann dieses Problem zwar nicht vollständig beseitigen, reduziert es jedoch deutlich. Durch den Abstand zwischen Rücken und Rucksack entsteht eine spürbar bessere Luftzirkulation.

Während meiner Tour war dieser Effekt klar bemerkbar. Der Rücken blieb länger trocken als bei vielen klassischen Wanderrucksäcken, die direkt auf dem Rücken aufliegen. Besonders bei längeren Anstiegen macht sich dieser Vorteil bemerkbar.

Trotz des belüfteten Aufbaus wirkt der Rucksack keineswegs instabil. Im Gegenteil: Auch bei voller Beladung saß alles sicher und kontrolliert am Rücken. Das ist ein wichtiger Punkt, denn manche stark belüfteten Rückensysteme neigen dazu, das Gewicht etwas weiter vom Körper weg zu verlagern. Beim Arrio 22 hatte ich diesen Eindruck nicht.

Organisation und Stauraum

Beim Stauraum hinterlässt der Gregory Arrio 22 insgesamt einen guten Eindruck. Die Größe passt hervorragend zum vorgesehenen Einsatzzweck, und die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände lassen sich problemlos verstauen.

Die seitlichen Taschen sind praktisch für Trinkflaschen oder kleinere Gegenstände, auf die man schnell zugreifen möchte. Auch die Deckeltasche erweist sich unterwegs als nützlich für Dinge wie Schlüssel, Taschentücher oder Energieriegel.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft jedoch die Aufteilung des Innenraums. Der Arrio 22 setzt stark auf ein großes Hauptfach. Das sorgt zwar für eine einfache Handhabung und maximale Flexibilität beim Packen, bietet aber vergleichsweise wenige Möglichkeiten zur Organisation.

Gerade auf längeren Touren hätte ich mir ein oder zwei zusätzliche Fächer gewünscht. Dadurch ließen sich kleinere Gegenstände besser voneinander trennen und schneller wiederfinden. Wer gerne sehr strukturiert packt, könnte hier etwas mehr Ordnung vermissen.

Das ist kein gravierender Nachteil, aber einer der wenigen Punkte, an denen Gregory das Konzept noch etwas verbessern könnte.

 

Gummizug

Verarbeitung und Details

Die Verarbeitung macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Sämtliche Nähte wirken sauber verarbeitet, die Materialien fühlen sich robust an und auch die Reißverschlüsse arbeiten zuverlässig.

Besonders gefallen hat mir das Verschlusssystem des Hauptfachs. Der Kordelzug lässt sich schnell bedienen und sorgt dafür, dass der Inhalt sicher verstaut bleibt. Ergänzt wird dies durch die Deckelkonstruktion, die zusätzlichen Schutz bietet und gleichzeitig einen schnellen Zugriff ermöglicht.

Auch die seitlichen Kompressionsriemen tragen dazu bei, dass die Ladung kompakt am Rücken bleibt. Selbst wenn der Rucksack nicht vollständig gefüllt ist, entsteht kein unangenehmes Herumrutschen des Inhalts.

Im Alltag sind es oft genau diese kleinen Details, die den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem gelungenen Wanderrucksack ausmachen. Hier merkt man, dass Gregory viel Erfahrung in die Entwicklung seiner Produkte einfließen lässt.

Fazit

Der Gregory Arrio 22 hat sich in meinem Praxistest als sehr gelungener Wanderrucksack erwiesen. Besonders überzeugt haben mich der hohe Tragekomfort, das ausgezeichnete belüftete Rückensystem sowie die insgesamt stabile und angenehme Passform. Die Kombination aus Brustgurt, elastischem Hüftgurt und ergonomischem Tragesystem sorgt dafür, dass der Rucksack auch auf längeren Touren komfortabel getragen werden kann.

Mit seinen 22 Litern bietet er ausreichend Platz für Tageswanderungen und sogar für kurze Mehrtagestouren mit Übernachtung im Gasthof. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Ausstattung sinnvoll gewählt und die integrierte Signalpfeife stellt ein nützliches Sicherheitsdetail dar.

Insgesamt erhält man mit dem Gregory Arrio 22 einen durchdachten, komfortablen und vielseitigen Wanderrucksack, der besonders durch sein Tragesystem und die hervorragende Belüftung überzeugt. Für Wanderer, die einen zuverlässigen Begleiter für Tages- und Wochenendtouren suchen, ist er eine klare Empfehlung.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Gregory Arrio 22 bewegt sich preislich mit etwa 130€ (Stand 06/2026) im Bereich hochwertiger Wanderrucksäcke und ist damit sicherlich kein klassisches Einsteigermodell. Betrachtet man jedoch die gebotene Qualität, relativiert sich der Anschaffungspreis schnell.

Ein Rucksack, der über mehrere Stunden angenehm sitzt, nicht drückt und gleichzeitig für eine gute Belüftung sorgt, steigert den Komfort einer Tour erheblich.

Hinzu kommt die robuste Verarbeitung. Sämtliche Materialien vermitteln den Eindruck, für viele Jahre regelmäßiger Nutzung ausgelegt zu sein

Natürlich gibt es günstigere Alternativen auf dem Markt. Wer jedoch Wert auf ein sehr angenehmes Tragegefühl, gute Belüftung und eine hochwertige Verarbeitung legt, erhält mit dem Arrio 22 ein stimmiges Gesamtpaket. Aus meiner Sicht ist das Preis-Leistungs-Verhältnis daher insgesamt als sehr gut zu bewerten.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


IM TEST

Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack


Robens Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack

Mehr Infos zu ROBENS Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack:

Stylischer, warmer Ski-Anorak mit Top-Taschen für die Piste.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Stylisher Anorak-Schnitt
  • Absolut wind- und wasserdicht
  • Sehr hoher Tragekomfort
  • Große, geräumige Kängurutasche vorne
  • Robustes und langlebiges Material

NACHTEILE

  • Kapuze passt knapp über Helme
  • Wärmeleistung erfordert Zwiebellook (Layering)

BEWERTUNG

Ich nutze die Dope Annok Jacke jetzt schon seit [hier eintragen, z. B. einem Jahr / zwei Skiurlauben] zum Skifahren und bin absolut begeistert! 
 
Was mir super gefällt (Vorteile):
Die Jacke sieht im Anorak-Style nicht nur mega stylish aus, sondern hält auch bei Wind und Wetter auf der Piste richtig schön warm und trocken. Besonders praktisch finde ich das Taschensystem auf der Vorderseite und die kleine Tasche am Ärmel für den Skipass. Der Stoff fühlt sich robust an und die Passform ist angenehm locker. 
 
Was man wissen sollte (Nachteile):
Da es ein Anorak ist, muss man die Jacke über den Kopf anziehen. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber durch den seitlichen Reißverschluss gewöhnt man sich schnell daran. 
 
Fazit:
Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die eine stylishe, funktionale und bequeme Jacke für den Wintersport suchen!“


Wie wurde das Produkt erworben?

Neu gekauft

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

0
0


Quilt mit guter Wärme-Gewichts-Relation.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Gute Wärmeleistung
  • Kleines Packmaß
  • Innentasche
  • Befestigungsgummi für die Iso-Matte

NACHTEILE

  • Geschlossene Fußbox
  • Verschlüsse am Rücken, unpraktisch zu öffnen und zu schließen
  • Hoher Preis
  • Wenig Bewegungsfreiheit wenn der Quilt geschlossen ist

BEWERTUNG

Testbericht: Robens Scoria Quilt UL +6 °C

Quilts ersetzen bei Ultraleichtwanderern oft die klassischen Munienschlafsäcke. Sie sparen Gewicht, haben ein kleines Packmaß und lassen sich flexibel einsetzen. Ich habe den Robens Scoria Quilt UL an einem verlängerten Wochenende bei sommerlichen Temperaturen zwischen etwa 10 und 14 °C getestet.

Das Unternehmen Robens

Robens gehört zur dänischen Oase Outdoors Gruppe und ist seit vielen Jahren für funktionale Outdoor-Ausrüstung bekannt. Das Sortiment umfasst Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Möbel und Campingzubehör. In den vergangenen Jahren hat Robens sein Sortiment verstärkt in Richtung Ultraleicht-Ausrüstung erweitert. 

Produktspezifikationen

Der Scoria Quilt UL +6 °C wurde speziell für Touren entwickelt, bei denen jedes Gramm zählt. Laut Hersteller bringt die Regular-Version lediglich 390 g auf die Waage. Mein Exemplar wog inklusive Kompressionssack etwa 380 g.

Zu den wichtigsten technischen Daten gehören:

  • Komforttemperatur (Frauen): +11 °C ;  (Männer): +6 °C
  • 154 g RDS-zertifizierte Entendaune (90/10)
  • Bauschkraft von 850+ Fill Power
  • 10D Polyester-Ripstop-Außenmaterial
  • Länge 205 cm
  • Packmaß von lediglich 21 × 13 cm
  • PFAS-freie Produktion
  • Befestigungssystem zur Fixierung auf der Isomatte

Besonders hebt Robens die sogenannte „Sharkfin Footbox“, eine vorgeformte Fußbox mit zusätzlicher Isolierung hervor, sowie den Wärmekragen im Halsbereich, der Wärmeverluste reduzieren soll. 

UVP 259,95 €

Quelle: https://www.robens.de/de-de/shop/outdoor-schlafen/schlafsacke/2-bis-3-jahreszeiten-schlafsack/scoria-quilt-ul-6c-regular

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Nachhaltigkeit

Robens setzt beim Scoria Quilt UL auf RDS-zertifizierte (Responsible Down Standard) Entendaunen. Die verwendeten Daunen sind laut Hersteller rückverfolgbar und stammen aus verantwortungsvoller Beschaffung. Zudem ist das Produkt PFAS-frei gefertigt.

Praxistest

Ich nutze im Sommer sehr gerne Quilts. Gegenüber klassischen Schlafsäcken bieten sie für mich einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie komplett öffnen und bei warmen Nächten wie eine leichte Decke verwenden. Wird es kühler, lässt sich der Quilt schließen und hält die Wärme besser am Körper. Gleichzeitig spart die Konstruktion Material und damit Gewicht.

Der Robens Scoria Quilt UL unterscheidet sich allerdings von vielen anderen Quilts, die ich bisher genutzt habe. Statt einer variablen Fußbox besitzt er eine fest vernähte Fußbox, die etwa bis in Kniehöhe reicht. Darüber öffnet sich der Quilt in die typische Deckenform.

Verschlossen wird der Quilt nicht über einen Reißverschluss, sondern über drei Clips. Zusätzlich liegen zwei elastische Gurte bei, mit denen sich der Quilt an der Isomatte befestigen lässt. Dieses System funktioniert gut und verhindert zuverlässig, dass der Quilt nachts verrutscht.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fiel mir das angenehme Innenmaterial auf, das sich direkt auf der Haut sehr komfortabel anfühlt. Auch die Daunen besitzen eine gute Bauschkraft und haben sich nach dem Auspacken und Aufschütteln schnell wieder entfaltet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Wärmeleistung

Die vom Hersteller angegebenen Temperaturwerte erscheinen realistisch. Während meines Tests lagen die Nachttemperaturen bei etwa 12 bis 13 °C. Ich schlief dabei mit Leggings, langärmeligem Shirt und Socken. Unter diesen Bedingungen war der Quilt angenehm warm.

Positiv finde ich, dass Robens die Komforttemperaturen getrennt für Frauen und Männer ausweist. Die Angabe von +11 °C Komforttemperatur für Frauen und +6 °C für Männer entspricht meiner Einschätzung recht gut.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Quilt konstruktionsbedingt keinen Kopfbereich wie ein klassischer Mumien-Schlafsack besitzt. Hier muss man ggf. einen Beanie einplanen, da der Kopf viel Wärme verliert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Kritikpunkte

Mein größter Kritikpunkt ist die fest vernähte Fußbox.

Gerade die hohe Flexibilität ist für mich einer der Hauptgründe, überhaupt einen Quilt zu nutzen. Viele Modelle besitzen einen Reißverschluss oder ein variables Verschlusssystem, sodass sich die Fußbox bei Bedarf komplett öffnen lässt. Dadurch kann der Quilt an warmen Nächten wie eine normale Decke verwendet werden.

Beim Scoria Quilt UL ist diese Flexibilität eingeschränkt. Die geschlossene Fußbox speichert zwar etwas mehr Wärme, nimmt dem Quilt aber gleichzeitig einen wesentlichen Teil seines Nutzungsvorteils. Für mich erschließt sich der praktische Mehrwert dieser Konstruktion daher nur bedingt.

Auf der Produktseite erwähnt Robens eine „durchgehende isolierte Reißverschlussabdeckung“. Tatsächlich besitzt der Quilt jedoch überhaupt keinen Reißverschluss. Vielleicht ist damit die Abdeckung des Druckknopfes am Halsbereich gemeint?  

Auch das Schließen des Quilts über die Clips erreicht nicht die Dichtigkeit und Einfachheit eines Reißverschlusses. Insbesondere weil der Quilt so genäht ist, dass die Verschlüsse im Rückenbereich liegen. Sie sind zwar dünn und drücken nicht, aber zum Öffnen und Schließen ist es unbequem.  Wenn die Temperaturen sinken und man möglichst viel Wärme speichern möchte, ist das System weniger komfortabel, als bei manchen Konkurrenzmodellen.

Insgesamt ist der Quilt geschlossen ziemlich eng, weil er sich nach der Schulterpartie schnell verjüngt, wesentlich enger als mein Sea to Summit Quilt. Dieses weniger an Material, zahlt auf das geringe Gewicht ein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Fazit

Der Robens Scoria Quilt UL +6 °C überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht, das sehr kleine Packmaß und die hochwertige Daunenfüllung mit guter Bauschkraft. Für kühle Nächte bietet er eine gute Wärmeleistung und einen angenehmen Schlafkomfort.

Weniger überzeugen konnte mich die geschlossene Fußbox. Gerade die Flexibilität eines Quilts wird dadurch eingeschränkt. 

Wer einen extrem leichten Sommerquilt sucht und mit der Fußbox leben kann, erhält ein Ultraleicht-Produkt mit guter Wärme-Gewichts-Relation. Für jemanden, der die maximale Flexibilität und Bewegungsfreiheit eines klassischen Quilts bevorzugt, ist der Quilt weniger zu empfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Starker Allround-Tagesrucksack mit fehlender Regenhülle.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes Tragegefühl
  • Schnelle Rückenlängenverstellung
  • Angenehmer Hüftgurt mit zwei Taschen
  • LidLock für Fahrradhelme

NACHTEILE

  • Regenhülle nicht im Lieferumfang
  • Hüfttaschen für größere Smartphones vermutlich zu kurz

BEWERTUNG

Ein Tagesrucksack muss sich bei mir schnell beweisen.

Nicht nur auf einer perfekten Testtour, bei der alles sauber gepackt ist und der Rucksack nur zeigen muss, dass er auf einem Wanderweg funktioniert. Sondern im Alltag dazwischen. Auf der Hausbergrunde. Am Rad. Beim Einkaufen. Am Trail. Mit Wasserblase. Mit Regenjacke. Mit Jause. Mit Zeug, das man gerade einfach wo hinbringen muss und irgendwie jetzt in den Rucksack rein muss.

Genau dort entscheidet sich für mich, ob ein Rucksack wirklich brauchbar ist.

Der Osprey Talon 22 kam bei mir in der Farbe Frosty Mint Green zum Testen an. Ich kenne Osprey bereits von mehreren Modellen, unter anderem Atmos, Glade und Duro. Die Erwartung war also schon da.

Osprey kann Rucksäcke bauen.

Das ist nicht die Frage.

Die Frage war eher:

Ist der Talon 22 wirklich die Eierlegendewollmilchsau unter den Tagesrucksäcken? Also einer, den man ständig nimmt, weil er für fast alles passt? Oder ist er am Ende doch nur ein sauber gemachter Wanderrucksack mit ein paar Multisport-Ideen?

 


Technische Daten

Laut Hersteller ist der Osprey Talon 22 ein leichter Multisport-Rucksack mit 22 Liter Volumen. Er besitzt das AirScape™-Rückensystem, eine verstellbare Rückenlänge, BioStretch-Schulterträger und einen BioStretch-Hüftgurt.

Die wichtigsten Daten und Ausstattungsdetails:

• Volumen: 22 Liter
• Gewicht laut Hersteller: ca. 1,08 kg
• AirScape™-Rückensystem
• Verstellbare Rückenlänge
• Zwei Hüftgurttaschen
• Großes Hauptfach mit Reißverschluss
• Außentasche für Kleinteile
• Stretch-Seitentaschen
• Trinkblasenfach mit Schlauchführung
• LidLock™-Helmhalterung
• Stow-on-the-Go™-Stockhalterung
• Eispickelhalterung
• Blinklichthalterung
• Farbe im Test: Frosty Mint Green

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Erster Eindruck

Der Talon wirkt sauber verarbeitet, durchdacht und hochwertig. Nichts daran fühlt sich billig oder überladen an.

Er ist kein dünner Ultraleicht-Beutel, bei dem man sofort Angst hat, irgendwo hängen zu bleiben. Er ist aber auch kein sperriger Panzer. Genau diese Mitte passt für mich bei einem Tagesrucksack sehr gut.

Die Farbe Frosty Mint Green hat mich zuerst etwas skeptisch gemacht. Sie wirkt frisch und hell, aber bei einem Rucksack, der draußen verwendet wird, fragt man sich natürlich sofort, wie lange das schön bleibt. Gut gelöst finde ich, dass der Bodenbereich dunkler ist. Genau dort, wo der Rucksack beim Abstellen zuerst Kontakt mit Boden, Erde oder nassem Gras bekommt, ist er also nicht hell.

Auch die Aufteilung machte gleich einen guten Eindruck. Das Hauptfach lässt sich weit öffnen, die zusätzliche Kleinzeugstasche ist von außen zugänglich, die Hüfttaschen lassen sich angenehm öffnen und die großen Schlaufen an den Reißverschlüssen gefallen mir sofort.

Das sind Kleinigkeiten.

Aber bei Rucksäcken sind es oft genau diese Kleinigkeiten, die später entscheiden, ob man gerne hineingreift, nachjustiert, etwas verstaut oder genervt ist.

Sehr positiv aufgefallen ist mir auch die Rückenlängenverstellung. Bei vielen Rucksäcken ist das etwas, das man einmal einstellt und dann möglichst nicht mehr angreift. Beim Talon geht das wirklich schnell. Fast so selbstverständlich wie das Nachziehen der Schulterträger.

Beim ersten Aufsetzen passte der Rucksack bei mir sofort gut. Körpernah, angenehm, vertraut.

Aber das sagt bei einem Rucksack noch nicht viel.

Ob dieser erste gute Eindruck auch mit Gewicht, am Rad, auf Wanderungen und im Alltag trägt, musste sich natürlich erst zeigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Im Einsatz

Der ehrlichste Test kam gar nicht auf einer schönen Bergtour, sondern beim Einkaufen mit dem Fahrrad.

Ich hatte Kartoffeln, ein 6er-Tragerl Bier, Saft und Konserven im Rucksack. Also genau diese schwere, ungünstige Beladung, für die kein Tagesrucksack auf einem Produktfoto herhalten muss. Der Talon war bis oben voll.

Natürlich muss man bei so einer Beladung Brustgurt, Hüftgurt und Schulterträger ordentlich nachstellen. Einfach irgendwie aufsetzen und losfahren funktioniert da nicht.

Nach dem Einstellen saß das Gewicht aber erstaunlich nah am Körper. Auch mit dem E-MTB am Waldweg hat nichts unangenehm gewackelt. Keine lose Masse am Rücken. Keine verzögerten Fliehkräfte durch einen Rucksack, der hinten irgendwo sein eigenes Leben führt.

Das hat mich positiv überrascht.

Gerade bei so einem Einsatz merkt man schnell, ob Schulterträger und Hüftgurt nur auf dem Papier gut klingen oder ob sie wirklich etwas tun. Beim Talon tun sie etwas. Die Schulterträger sind für diese Rucksackgröße sehr gut konstruiert. Sie sind ausreichend gepolstert, aber nicht unnötig dick. Auch der Hüftgurt passt gut. Er ist am Rand schön breit, trägt angenehm und bietet zwei Hüfttaschen.

Der Atmos nimmt mit seinem deutlich steiferen Hüftgurt natürlich mehr Last auf. Dafür ist er beim Anlegen auch umständlicher. Beim Talon ist alles schneller, leichter und sorgloser.

Für einen Tagesrucksack finde ich das sehr gelungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die zweite wichtige Nutzung war die normale Hausbergrunde.

Wasserblase, Regenjacke, kleine Jause und meine übliche Standardausrüstung. Also genau das, was bei mir bei einer kleinen Tour meistens dabei ist.

Dort war der Talon angenehm unauffällig.

Eigentlich ist das fast schwer zu beschreiben, weil er nicht groß auffällt. Und genau das soll ein Rucksack machen. Er soll nicht ständig spürbar sein, nicht drücken, nicht wackeln und nicht nerven.

Der Talon liegt angenehm am Rücken und fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Ich bin von Osprey bereits mehrere Modelle gewohnt und man merkt beim Talon schon diese Osprey-DNA. Für mich ist das fast der Komfort des Atmos auf einen Tagesrucksack reduziert.

Kein großes Deckelfach. Kein massiver Hüftgurt. Kein umständliches Anlegen.

Anziehen, kurz nachjustieren, los.

Das mag ich.

Was mir im Einsatz wirklich gut gefallen hat, war weniger irgendeine große Spezialfunktion, sondern die einfache Zugänglichkeit von Kleinkram.

Gerade mit Kindern hat man unterwegs ständig irgendetwas in der Hand. Einen Stein. Ein Schneckenhaus. Ein Stück Rinde. Einen Zapfen. Irgendetwas, das natürlich mitmuss, aber nicht unbedingt ins Hauptfach gehört. Genau dafür sind die Außentaschen am Talon richtig praktisch. Schnell hinein damit, weitergehen, fertig.

Auch für ein Müllsackerl, einen Wasserfilter oder andere Kleinigkeiten passen die seitlichen Taschen sehr gut. Man muss nicht jedes Mal den Rucksack abnehmen und das Hauptfach öffnen. Das mag ich an so einem Rucksack.

Die Seitentaschen haben aber auch eine Grenze.

Für Trinkflaschen sind sie grundsätzlich groß genug, aber während des Tragens komme ich nicht wirklich gut hin. Herausnehmen geht vielleicht noch. Wieder hineingeben eher nicht. Das ist beim Atmos besser gelöst.

Für mich ist das kein großes Problem, weil ich meistens mit Trinkblase unterwegs bin. Die Lösung dafür gefällt mir beim Talon sehr gut: Blase einschieben, aufhängen, Schlauch sauber führen, fertig. Wenn man den Schlauch außen nicht zu lang lässt, funktioniert das wirklich gut.

Wenn zu viel Schlauch frei hängt, muss man ihn immer wieder etwas zurückschieben, damit er nicht herumbaumelt. Das ist aber kein großes Problem.

Für Trinkblasen-Nutzer ist das sehr gut gelöst.

Wer aber gerne während des Gehens zur Flasche greift, sollte das wissen.

Als Taschen für Fundstücke, Müllsackerl, Filter oder Kleinkram: sehr gut.

Als wirklich gut erreichbare Trinkflaschentaschen während des Tragens: eher nicht.

Sehr praktisch finde ich auch das äußere Meshfach. Dort kann man zum Beispiel eine nasse Regenjacke verstauen, ohne sie ins Hauptfach zu stopfen. Das ist für mich draußen wirklich sinnvoll. Gerade wenn die Jacke nach einem Schauer feucht ist, will ich sie nicht zu Jause, Erste-Hilfe-Zeug oder Ersatzkleidung geben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die beiden Hüfttaschen sind ebenfalls angenehm. In einer Tasche hatte ich Schlüssel, Taschentücher und Taschenmesser. In der anderen mein Smartphone. Beide Taschen lassen sich gut einhändig öffnen und auch wieder schließen.

Ein Punkt ist mir aber aufgefallen: Mein Smartphone ist ein Samsung XCover 5 und damit eher klein im Vergleich zu vielen aktuellen Geräten. Das passt gerade so hinein. Am Volumen liegt es nicht, denn für Kleinkram sind die Taschen wirklich gut. Sie sind für größere Smartphones nur vermutlich etwas zu kurz.

Wer also ein großes Smartphone in der Hüfttasche tragen möchte, sollte das vorher testen.

Was der Talon sehr gut kann: Er liegt angenehm am Körper.

Nicht schwammig. Nicht weit weg. Nicht wie ein Rucksack, der hinten sein eigenes Leben führt. Gerade am Rad oder auf schmaleren Wegen gefällt mir das sehr gut, weil der Rucksack nahe am Rücken bleibt und nicht herumzieht.

Anziehen, kurz nachstellen, los.

Auch beim Wiederaufsetzen nach einer Pause hatte ich kein grausliches, kaltes, vollgesogenes Rückengefühl. Das Material am Rücken bleibt angenehm genug, auch wenn man geschwitzt hat.

Im Hochsommer wird ein stärker hinterlüfteter Rucksack sicher noch angenehmer sein. Aber für einen Rucksack, der auch am Rad, im Alltag, auf kleinen Touren und in kühleren Jahreszeiten funktionieren soll, passt dieser körpernahe Sitz für mich sehr gut.

Bei Hike-&-Bike-Einsätzen wurde die LidLock™-Helmhalterung interessant.

Ich habe diese Lösung vorher noch nie wirklich bewusst verwendet und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Man steckt den Clip durch eine Belüftungsöffnung des Fahrradhelms, dreht ihn und der Helm hält.

Das geht schnell, elegant und stabil.

Für Fahrradhelme finde ich das wirklich hervorragend. Es ist so einfach gelöst, dass man sich fragt, warum das nicht längst überall so gemacht wird.

Aber es gibt auch eine klare Grenze.

Kletterhelme ohne passende Belüftungsöffnungen lassen sich so nicht befestigen. Das klassische Helmnetz wird dadurch also nicht komplett ersetzt. Gerade wenn man den Talon für Hike & Bike oder Klettersteig verwenden möchte, sollte man das wissen.

Mit Fahrradhelm: super.

Mit jedem Helm: nein.

Das System lässt sich auch nicht so schön zweckentfremden wie ein Helmnetz, wenn man kurzzeitig etwas außen befestigen möchte. 

Stow-on-the-Go™ funktioniert auch beim Talon gut und ist eine elegante Lösung, wenn man zwei Wanderstöcke bei einer kurzen Kletterpassage schnell aus dem Weg haben möchte.

Für mich persönlich ist es nicht ganz so wichtig, weil ich meistens keinen klassischen Stock-Satz verwende, sondern eher einen langen Stock. Dafür ist das System nicht wirklich gedacht.

Für längere Verwahrung würde ich Stöcke sowieso hinten am Rucksack befestigen. Auch dafür bietet der Talon eine Möglichkeit.

Insgesamt passen die Außenbefestigungen gut zum Rucksack. Man kann schnell etwas verstauen, kurz etwas außen befestigen und den Rucksack je nach Einsatz etwas zweckentfremden.

Eine Skihalterung noch drauf und er wäre für mich noch näher an einem Rucksack für fast alles. Das ist kein wirklicher Kritikpunkt, weil der Talon kein Skitourenrucksack sein muss. Aber bei diesem Rucksack denkt man automatisch weiter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Beim Regenschutz liegt für mich das größte Manko.

Die Regenhülle ist nicht im Lieferumfang enthalten. Man muss sie extra kaufen.

Das finde ich schade.

Bei einem Rucksack, der so stark auf vielseitige Einsätze zielt, gehört eine Regenhülle für mich einfach dazu.

Das äußere Meshfach ist zwar praktisch, gerade für eine nasse Regenjacke oder Dinge, die man nicht ins Hauptfach geben möchte. Es ersetzt für mich aber kein eigenes Regenhüllenfach.

Gerade bei einem Allroundrucksack ist eine Regenhülle nicht nur Regenschutz. Sie ist auch Schmutzhülle, Matschschutz am MTB und manchmal eine trockene Unterlage beim Pausieren.

Wenn ich den Rucksack in nasses Gras, Erde oder Matsch lege, ist eine solche Hülle einfach praktisch.

Kleine Regengüsse hat der Talon bisher gut weggesteckt. Schnee hatte ich wetterbedingt nicht mehr im Test. Es geht mir also nicht darum, dass der Rucksack sofort undicht wäre. Das wäre auch unfair.

Der Talon will ein Rucksack für viele Situationen sein. Alltag, Wandern, Rad, Hike & Bike, kleine Touren, vielleicht sogar sehr minimalistische Biwaksachen. Und genau dann möchte ich beim Wetterschutz nicht improvisieren müssen.

Mit passender Ausrüstung geht nämlich erstaunlich viel hinein. Sodass auch minimalistische Biwaktouren mit dem Talon möglich sind. Von der Länge passt ein Big Agnes Copper Spur 2 hinein. Dazu eine kleine Isomatte wie eine Exped SynMat und einen leichten Schlafsack wie einen Cumulus Lite Line.

Zu zweit, wenn die andere Person Essen und Kocher übernimmt, geht das wunderbar. Allein würde ich eher Biwaksack oder kleines Tarp, UL-Hobo und das Nötigste mitnehmen.

Natürlich ist der Talon kein Trekkingrucksack.

Aber er lädt dazu ein, mehr mit ihm zu machen, als nur eine normale Tageswanderung.

Und genau deshalb stört mich die fehlende Regenhülle.

 


Fazit

Ich muss sagen: Der Osprey Talon 22 ist für mich ein richtig starker Tagesrucksack.

Nicht, weil er irgendeine spektakuläre Einzelsache kann. Sondern weil er im Alltag, auf kleinen Touren, am Rad und auf der Hausbergrunde einfach funktioniert. Er sitzt gut. Er wackelt nicht. Er trägt sich angenehm. Er ist schnell eingestellt. Und er bietet für 22 Liter erstaunlich viele Möglichkeiten.

Genau das ist bei einem Tagesrucksack viel wert.

Besonders gut gefallen mir das Tragegefühl, die schnelle Rückenlängenverstellung, die Hüfttaschen, das praktische Hauptfach, die Trinkblasenlösung und die LidLock™-Helmhalterung für Fahrradhelme, sowie das Fach für Kleinzugs.

Der Talon ist kein Rucksack, der groß auffallen muss.

Er ist eher einer, den man ständig nimmt, weil er einfach passt.

Und genau das mag ich an ihm.

Die Kritikpunkte sind für mich trotzdem klar.

Die Regenhülle fehlt. Ein eigenes Bodenfach dafür fehlt ebenfalls. Die Hüfttaschen sind für große Smartphones wahrscheinlich zu kurz. Die Seitentaschen sind nicht ideal, wenn man während des Gehens aus Flaschen trinken möchte. Und LidLock™ ersetzt kein Helmnetz für jeden Helmtyp.

Das sind keine Katastrophen.

Aber bei einem Rucksack, der so nahe an dieser Eierlegendewollmilchsau dran ist, fallen genau solche Dinge eben auf.

So bleibt ein sehr guter, sehr vielseitiger und sehr angenehmer Tagesrucksack mit einer Lücke, die aus meiner Sicht nicht sein müsste. 

Bei mir ist er dennoch der neue Standard geworden. 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Leichter, bequemer Trailrunningschuh für einfache Trails.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Dämpfung
  • Super Grip
  • Seitlicher Geröllschutz
  • Vernähte Zunge
  • Schnürung lockert sich nicht
  • Sehr leicht

NACHTEILE

  • Geringe seitliche Stabilität

BEWERTUNG

Trailrunning wird immer beliebter und kombiniert Joggen mit den wundervollen Bergen. Ein spezieller Trailrunningschuh darf dabei nicht fehlen, denn er kombiniert Dämpfung wie ein Laufschuh mit Schutz vor Geröll und dem Halt von Wanderschuhen. Das Spektrum dazwischen ist sehr breit, deshalb war ich sehr gespannt, wo genau der Aenergy Trail All Mountain sich befinden wird.  

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

 

Technologien

Das Obermaterial dieses Schuhs besteht aus einem leichten Polyestergestrick, das auf Atmungsaktivität und Abriebfestigkeit ausgelegt ist. Die thermogeformte Konstruktion von Zunge und Innenschuh verzichtet auf zusätzliche Materialschichten, um eine nahtlose, eng anliegende Passform zu ermöglichen. Für den Komfort beim Hineinschlüpfen sowie eine anhaltende Dämpfung ist das Modell mit einer Ortholite® Einlegesohle ausgestattet.

Im Sohlenbereich kommt eine Zwischensohle aus Mammut CORE Plus-Schaumstoff zum Einsatz, die für die Dämpfung und die Rückfederung zuständig ist. Die Stabilität im Mittelfußbereich wird durch eine dynamische, interne Stützstruktur reguliert. Ein umlaufender Rand aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) dient dem Schutz vor Steinen und Geröll und trägt zur Strapazierfähigkeit des Schuhs bei.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
In der Seitenansicht kann man erkennen, dass die Sohle ziemlich dick ist und bereits leicht rund vorgeformt.

Konzipiert ist der Aenergy Trail All Mountain für den Einsatz bei mittellangen Trailläufen in einem Distanzbereich von 10 km bis 30 km.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Das dünne Mesh-Material oben sorgt für Atmungsaktivität. Der Rand außenrum schützt das Material (und den Fuß) vor Geröll etc.

Der Schuh ist mit dem FairWear Label ausgezeichnet. Fair Wear setzt sich für faire und sichere Arbeitsbedingungen in Textilfabriken ein. Die Non-Profit-Organisation arbeitet direkt mit Fabriken, Gewerkschaften, NGOs und Behörden, um die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter zu schützen. Außerdem ist der Schuh PFC frei.

Mammut kategorisiert den Aenergy Trail All Mountain auf der Webseite wie folgt: 
Schutz 6/6
Dämpfung 5/6
Leichtigkeit 5/6
Flexibilität vs. Steifigkeit 4/6
Grip 4/6
Halt 2/6

Hinten hat der Schuh eine praktische Lasche zum Anziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Größe und Passform

Ich trage bei Zustiegsschuhen und bei Alltagsschuhen meistens Größe 37,5, der Mammut Aenergy Trail All Mountain in Größe 38 passt mir perfekt. Ich habe versucht, mich von KI beraten zu lassen was die Größe angeht und viele Marken und Größen als Vergleich angegeben, und am Ende hat mir die KI zu 38 2/3 geraten. Da ich sehr schmale Füße habe und das Nachmessen meiner Fußlänge plus die Größentabelle auf der Webseite dann aber Größe 38 ergeben haben, habe ich diese Größe gewählt. Und sie ist auch definitiv richtig, die Größentabelle von Mammut stimmt also. Der Schuh passt auch durchaus Personen mit einem deutlich breiteren Fuß, ich habe sehr viel Platz in der Zehenbox. Trotzdem finde ich den Schuh sehr bequem.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Im Einsatz

Ich habe den Schuh sowohl beim Trailrunning als auch auf Wanderungen und beim Joggen in der Ebene ausprobiert. Ich hatte ihn auch in einem Campingurlaub dabei, dabei ist mir aufgefallen, dass man ihn nicht so locker schnüren kann, dass man ganz einfach rein und raus schlüpfen kann. Der Schuh hat eine vernähte Zunge, was ziemlich praktisch ist beim Laufen, da sie dann nicht verrutschen kann. Das führt aber dazu, dass man sich beim anziehen einen Tick Zeit lassen muss.

Der Aenergy Trail All Mountain hat wirklich eine super Dämpfung. Man fühlt sich direkt beschwingt und federnd, wenn man ihn trägt. Beim ersten Tragen hat er sich sehr stark wie ein Laufschuh angefühlt und gar nicht wie ein Wanderschuh. Das Laufgefühl ist sehr angenehm und auch beim Joggen in der Ebene auf schmalen Trails neben dem Fluss habe ich keinen Unterschied zu meinen Laufschuhen gemerkt. Wer also einen Laufschuh möchte, der auch für den Einsatz in den Bergen gemacht ist, ist beim Aenergy Trail All Mountain genau richtig. Über die Laufeigenschaften bzw. die Langlebigkeit bei Läufen auf Teer konnte ich allerdings keine Informationen finden. Da ich beim Joggen aber fast nie auf Teer laufe, ist der Schuh perfekt.

Im Urlaub war ich mit dem Schuh viel auf felsigen Wegen unterwegs, die auch mal sehr steil waren. Der Grip auf den Felsen war wirklich super. Obowhl Mammut den Grip nur mit 4/6 angibt, war ich vom Grip sehr überzeugt. Da es bisher immer trocken war, wenn ich mit dem Aenergy Trail All Mountain unterwegs war, kann ich jedoch den Grip bei Nässe nicht wirklich beurteilen, vermutlich ist der dann geringer nach der Angabe der Skala. Die Skala bezieht sich allerdings auch auf die Profiltiefe, die hier mit Mittlere Profiltiefe angegeben ist, was ich bestätigen kann. Der Grip war auch auf steilen Wegen bergab (egal ob beim Trailrunning oder Wandern) immer sehr zuverlässig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Auf einer Tour musste man auf die andere Seite mehrerer Bäche über große Steine balancieren. Der Grip hat mich dabei nicht verlassen, nur einmal habe ich mich etwas verschätzt und kann daher sagen, die Schuhe sind absolut nicht wasserdicht. Dafür sind sie sehr atmungsaktiv, was vor allem an heißen Tagen sehr angenehm ist. In Zustiegsschuhen bekomme ich sehr schnell schwitzige und unangenehm heiße Füße, das ist beim Aenergy Trail All Mountain nicht der Fall.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Hier gibt's schnell nasse Füße 

Positiv ist mir auch die Schnürung aufgefallen. Sie hat sich nie gelockert und hat super gehalten. Der Aenergy Trail All Mountain besitzt seitlich außerdem eine Verstärkung, die vor Geröll schützt und den Schuh beim Einsatz in den Bergen langlebig macht. Das dünne Mesh-Material, das für die Atmungsaktivität sorgt, ist so länger haltbar und wird nicht sofort durch Stein-, Fels- oder Wurzelkontakt kaputt gemacht.

Bei der Verwendung auf sehr steilen Abstiegen und beim Trailrunning bergab ist mir aufgefallen, dass der Schuh im Vergleich zu anderen Trailrunning Schuhen, die ich bereits hatte, weniger seitliche Stabilität hat. Ich würde ihn dahingehend auf der Bandbreite zwischen Laufschuh und Bergschuh stärker auf der Laufschuh Seite einordnen. Tendiert man dazu, häufig umzuknicken oder ein wackeliges Fußgelenk zu besitzen, würde ich zu einem Trailrunning Schuh mit mehr seitlicher Stabilität raten. Personen, die nach einem leichten gut gedämpften Schuh für Wanderungen suchen, würde ich die selbe Empfehlung aussprechen. Menschen mit stabilen Fußgelenken beim Trailrunning oder dem Einsatzbereich beim Trailrunning oder Joggen auf einfacherem/weniger unwegsamen Gelände kann ich diesen Schuh aber sehr empfehlen.

Sehr überzeugt hat mich der Schuh auch beim Joggen, ich laufe dabei am liebsten auf Trails am Lech entlang, die sehr viele Wurzeln, Steine und dem ein oder anderen Ast enthalten. Der Weg ist also sehr uneben für eine Strecke mit kaum Höhenmetern. Hierfür ist der Aenergy Trail All Mountain der perfekte Schuh. Man hat deutlich mehr Grip als mit normalen Laufschuhen und minimal bessere Seitenstabilität für das Fußgelenk. Ich habe außerdem keinen Unterschied in der Dämpfung gemerkt - und dabei bin ich wirklich empfindlich aufgrund einer Verletzung im Gelenk des großen Zehs.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Eine kleine Sache ist mir noch aufgefallen: obwohl ich den Schuh noch nicht lange habe, geht seitlich bereits die Schrift ab. Stört mich optisch nicht wirklich, aber man verliert das Plastik in die Natur, was nicht unbedingt sein muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Nach einigen Einsäten ist das Weiß nicht mehr ganz so Weiß. Aber auch noch nicht ganz dreckig.

Fazit

Sehr bequemer, gut gedämpfter Trailrunning Schuh, der einen tollen Grip hat und auch beim Joggen auf Trails in der ebene eine tolle Begleitung ist. Er ist dünn und sorgt für eine gute Atmungsaktivität, schützt seitlich aber trotzdem perfekt vor Geröll. Die seitliche Stabilität ist aber eher gering. Ich würde zusammenfassend sagen, dass es ein perfekter Schuh für einfache Trails ist. 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0


Leichter und aerodynamischer Rennradhelm.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Sehr gute Belüftung
  • Mips System
  • Magnetisches Rücklicht nachrüstbar
  • Innovatives High Bar System

NACHTEILE

  • Kinnbügel des High Bar Systems kann stören, wenn es nicht richtig sitzt
  • Brille muss zum Helmabnehmen ausgezogen werden
  • Hoher Preis

BEWERTUNG

Der Canyon Disruptr CFR ist ein Rennradhelm, der auf Performance ausgelegt wurde. Canyon hat dabei Wert auf Aerodynamik und eine gute Belüftung gelegt. Und natürlich auf eine hohe Sicherheit. Außerdem ist der Helm mit nur 250 Gramm sehr leicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

 

Lieferumfang

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Der Helm wird mit einer praktischen Tasche geliefert, die innen leicht gepolstert ist. Damit kann ich ihn gut in meiner Fahrradkiste lagern, ohne dass sich die Bügel irgendwo verhaken. Außerdem ist die Tasche praktisch, damit der Helm leicht geschützt ist, wenn man in den Urlaub fährt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Tragekomfort

Der Disruptr CFR sitzt angenehm auf dem Kopf und lässt sich über ein fein rastendes Verstellsystem am Hinterkopf sehr präzise anpassen.

Der Helm hat ein sehr gutes Belüftungssystem, das zum einen für möglichst wenig Luftwiderstand sorgt und zum anderen eine gute Durchlüftung liefert.

Features

Das auffälligste Feature des Helms ist ohne Frage das HighBar-System. Laut Canyon soll es aerodynamische Vorteile bieten und gleichzeitig Windgeräusche im Ohr reduzieren. Für mich war das Verschlusssystem erst mal ziemlich ungewohnt. 

Zum Anziehen klappt man den Bügel des Helms vorne herunter und stellt die Weite mit einer Ratsche ein. Dabei schnallt man es so fest, dass nicht mehr als ein Finger Abstand unter dem Kinn bleibt. Der Vorteil hier ist, dass man das Ganze im Vergleich zu Gurtbändern einhändig machen kann und es nicht so ein Gefummel ist wie bei den Gurtbändern. 

Allerdings muss man es bei jedem mal Anziehen neu einstellen, während man Gurtbänder einmal einstellt und sie dann passen sollten. Außerdem ist es etwas nervig, dass der Bügel nicht über die Sonnenbrille passt, man muss also beim Helmausziehen immer auch die Sonnenbrille ausziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR
     
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Ein weiteres Feature, das mittlerweile bei vielen Helmen schon Standard ist ist das Mips Sicherheistsystem. Es bieten höheren Schutz, da es auch rotationsbedingte Aufprallkräfte aufnimmt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Wie bei jedem guten Helm, kann man auch hier die Sonnenbrille in den Belüftungsöffnungen „ablegen“. Die Brillenbügel lassen sich problemlos durch die Öffnungen führen und die Brille sitzt dann fest im Helm.

Brillenhatlerung

Ein weiteres praktisches Detail ist die Schnittstelle für das magnetische Canyon FLASH Rücklicht. Das Licht wird einfach an der Rückseite des Helms befestigt und kann bei Bedarf schnell wieder entfernt werden. Gerade für Pendler oder Fahrten bei schlechten Lichtverhältnissen ist das eine sinnvolle Ergänzung.

halterung für Licht

Im Test

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Ich habe den Helm beim Rennradfahren getestet. Er war sehr angenehm zu tragen und selbst an warmen Tagen wurde es nie zu heiß – die Belüftung hat also ihren Zweck erfüllt. Außerdem ist er durch das geringe Gewicht sehr angenehm zu tragen. 

Das High-Bar-System war für mich vor allem anfangs sehr ungewohnt. Man hat es dann allerdings schnell raus und schnell eingestellt. Ein Vorteil ist vor allem, dass man beim Fahren schnell nachjustieren kann. Man muss nicht extra anhalten und an den Gurtbändern fummeln, sondern kann einfach kurz einhändig beim Fahren nachstellen. 

Außerdem besteht durch den festen Bügel immer ein kleiner Abstand zum Kopf, sodass keine Gurtbänder bei schweißtreibenden Anstiegen am Kinn kleben. Allerdings war es bei mir oft so, dass der Helm sich ab und zu verschoben hat bzw. nicht ganz zentriert saß und dadurch rechts immer der Bügel am Kinn war – das war dann oft etwas störend. Aber so ist eben jeder Kopf ein bisschen unterschiedlich...

Was mich auch etwas gestört hat, ist, dass man die Brille abnehmen muss, um den Helm abzusetzen. Aber meistens setzt man eh beides ab. 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


IM TEST

Test: ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack


ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack

Mehr Infos zu ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack:

IM TEST

Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt


CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

Mehr Infos zu CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt:

IM TEST

Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack


NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Mehr Infos zu NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack: