Leichter Daunenschlafsack mit hohem Komfort.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes Schlafklima mit flauschiger 600-cuin-Daunenfüllung
  • Kleines Packmaß (30 x 13 cm)
  • Angenehmes Innenmaterial ohne schwitziges Gefühl
  • Warme Shark-Fin-Fußbox
  • Gut isolierende Kapuze und Wärmekragen
  • Robuster Zwei-Wege-YKK-Reißverschluss

NACHTEILE

  • Kordelzüge von Kapuze und Wärmekragen teilweise störend bei Verwendung als Decke

BEWERTUNG

Ich habe den Robens Serac 300 mehrere Nächte beim Camping im Zelt getestet. Dabei lagen die Temperaturen zwar nicht im Minusbereich, aber kühl genug, um einen guten Eindruck von Wärmeleistung, Komfort und Praxistauglichkeit zu bekommen. Besonders wichtig waren mir als Camping- und Trekkingreisende ein geringes Gewicht, ein kleines Packmaß und vor allem ein angenehmes Schlafklima.

Schon beim ersten Auspacken fiel die bauschige Daunenfüllung auf. Für einen Schlafsack mit nur 300 Gramm Füllung wirkt der Serac 300 angenehm fluffig und hochwertig. Verwendet werden laut Hersteller rückverfolgbare Entendaunen mit einem Mischungsverhältnis von 85/15 und einer Bauschkraft von 600 cuin. Der Schlafsack bringt insgesamt lediglich 790 Gramm auf die Waage und lässt sich auf kompakte 30 × 13 cm komprimieren – ein Pluspunkt für Trekkingtouren oder Reisen mit begrenztem Gepäck.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Robens Serac 300 i

Sehr positiv aufgefallen ist mir der hohe Schlafkomfort. Die Mumienform bietet ausreichend Bewegungsfreiheit, ohne unnötig viel Luft erwärmen zu müssen. Das Innenmaterial aus recyceltem Polyester-Taft fühlt sich angenehm auf der Haut an. Selbst in wärmeren Nachtstunden hatte ich nie das Gefühl, feucht oder verschwitzt aufzuwachen. Der Schlafsack transportiert Feuchtigkeit gut nach außen und sorgt für ein trockenes, angenehmes Schlafklima.

Auch die Wärmeleistung überzeugte mich. Laut Hersteller liegt die Komfortgrenze für Frauen bei 2 °C, die Komfortgrenze für Männer bei –4 °C, die Extremtemperatur wird mit –21 °C angegeben. Diese Werte entsprechen der EN 13537-Norm und sind direkt auf dem Schlafsack ausgewiesen. 

Damit bewegt sich der Serac 300 klar im Bereich eines leichten Drei-Jahreszeiten-Schlafsacks.
Besonders gut gefallen hat mir der sogenannte „Shark Fin Foot Box“. Der anatomisch geformte Fußbereich bietet den Füßen mehr Platz als viele klassische Mumien-Schlafsäcke und ist zusätzlich isoliert. Gerade an den Füßen friere ich normalerweise zuerst, hier blieben sie angenehm warm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Robens Serac 300 i

Für zusätzliche Wärme sorgen die gut geschnittene Kapuze und der isolierte Wärmekragen im Schulterbereich. Beide lassen sich über Kordelzüge individuell anpassen, sodass sich die Öffnung bei Bedarf stark verkleinern lässt. Das funktioniert auch im Dunkeln problemlos. Ganz perfekt gelöst ist dieses System allerdings nicht. 

Die Kordeln hängen relativ lang heraus und baumeln je nach Liegeposition vor Gesicht oder Hals herum. Besonders wenn ich den Schlafsack an wärmeren Abenden komplett geöffnet und wie eine Decke genutzt habe, empfand ich die herumhängenden Schnüre als etwas störend. Hier hätte ich mir kleine Taschen oder Laschen gewünscht, in denen sich die Kordelenden verstauen lassen.

Ein weiteres Highlight ist der robuste Zwei-Wege-Reißverschluss von YKK. Er läuft sauber, wirkt langlebig und erlaubt eine gute Belüftung von unten, ohne den Schlafsack komplett öffnen zu müssen. Gleichzeitig verhindert eine Abdeckleiste entlang des Reißverschlusses Kältebrücken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Robens Serac 300 i

Praktisch für die Lagerung: Robens liefert den Serac 300 nicht nur mit einem Kompressionssack für den Transport, sondern zusätzlich mit einem großen Mesh-Aufbewahrungssack. Dadurch kann der Schlafsack zu Hause locker gelagert werden, was der Lebensdauer der Daunen zugutekommt.

Fazit
Der Robens Serac 300 überzeugt mit hohem Schlafkomfort, angenehmem Schlafklima und einer für sein Gewicht erstaunlich guten Wärmeleistung. Besonders die bauschige Daunenfüllung, die warme Fußbox und die hochwertige Verarbeitung machen ihn zu einem gelungenen Begleiter für Camping- und Trekkingtouren vom Frühjahr bis in den Herbst. Kleine Abzüge gibt es lediglich für die etwas störenden Kordelzüge von Kapuze und Wärmekragen.

 

Technische Daten:
* Typ: Daunen-Mumienschlafsack
* Gewicht: 790 g
* Füllung: 300 g Entendaune (85/15)
* Bauschkraft: 600 cuin
* Komfortgrenze Frauen: 2 °C
* Komfortgrenze Männer: -4 °C
* Extremtemperatur: -21 °C
* Außenmaterial: 20D 400T Nylon Ripstop
* Innenmaterial: Recyceltes 50D 300T Polyester-Taft
* Länge: 180 cm (Size Regular)
* Packmaß: 30 x 13 cm
* Konstruktion: Box-Wall
* Zwei-Wege-YKK-Reißverschluss
* Shark-Fin-Fußbox
* Kompressionssack und Mesh-Aufbewahrungssack inklusive



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Robuster Edelstahl Perkolator-simpel, langlebig, zuverlässig.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robuste Edelstahlkonstruktion
  • Ideal für kleine Gruppen
  • Durchdachte Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Brühvorgang einsehbar
  • Silikon Griff

NACHTEILE

  • Griff wird bei hoher Hitze warm
  • Kleine tatsächliche Kapazität
  • Perkolator-typischer Kaffeegeschmack
  • Kunststoff-/Harzknopf statt Glas

BEWERTUNG

Hallo zusammen, 

heute bewerte ich den 3 Cup Galcier Stainless Perkolator von der GSI Outdoors den ich als Produkscout zum Testern zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich habe den Kaffee Perkolator seit einigen Wochen auf ein paar Reisen ausgiebig testen können. Zusätzlich zu den Kaffee Perkolator gab es von der Murnauer Kaffeemanufaktur, den passend auf die Anwendung abgestimmt, gemahlenen Berggipfel Kaffee dazu. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator

Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator ist ein kompakter Camping-Kaffeekocher für Outdoor-Enthusiasten, Vanlife-Reisende und Minimalisten. Besonders hervorzuheben sind die robuste Edelstahlkonstruktion und die eher selten zu findende 3-Tassen-Größe, die sich ideal für 1–2 Personen eignet. 

Vorteile

Robuste Edelstahlkonstruktion

  • Gefertigt aus korrosionsbeständigem 18/8-Edelstahl mit hochwertigen Schweißnähten.
  • Sehr widerstandsfähig gegenüber Stößen, Hitze und jahrelangem Outdoor-Einsatz. 

Ideal für kleine Gruppen

  • Die 3-Cup-Version ist ungewöhnlich kompakt und eignet sich perfekt für Solo-Camper oder Paare.
  • Spart Platz im Gepäck gegenüber größeren Perkolatoren. 

Durchdachte Ausstattung

  • Transparenter PercView-Knopf ermöglicht die Kontrolle des Brühvorgangs.
  • Klappdeckel verhindert das Verlieren des Deckels.
  • Leicht zerlegbar und einfach zu reinigen, sogar spülmaschinengeeignet. 

Gute Verarbeitungsqualität

  • Auch das Innenleben (Steigrohr, Korb und Verteiler) besteht aus Edelstahl.
  • Stabiler Aufbau ohne wackelige Kunststoffteile im Kaffeekontaktbereich.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator

Nachteile

Kleine tatsächliche Kapazität

  • Obwohl als „3 Cup“ bezeichnet, liefert er in der Praxis etwa 2 bis 2,5 normale Kaffeetassen.
  • Für mehrere Personen kann das schnell zu wenig sein. 

Griff wird bei hoher Hitze warm

  • Der Silikongriff schützt zwar teilweise, bei starkem Feuer oder längerer Nutzung kann er dennoch heiß werden. 

Perkolator-typischer Kaffeegeschmack

  • Wie bei allen Perkolatoren besteht die Gefahr von etwas stärkerem oder leicht bitterem Kaffee, wenn zu lange gebrüht wird.
  • Mit grobem Mahlgrad erzielt man die besten Ergebnisse.
  • auch bei grobem Mahlgrad teilweise sehr viel Kaffeesatz

Kunststoff-/Harzknopf statt Glas

  • Einige Outdoor-Nutzer bevorzugen einen Glasaufsatz, da dieser langfristig hitzebeständiger wirkt. In Community-Diskussionen wird dieser Punkt gelegentlich kritisiert. 

Jetzt gehe ich einmal speziell auf den Kaffee der Murnauer Kaffeerösterei ein:

Der Gipfelglück ist ein kräftiger Kaffee aus 100% Bio-Arabica aus Peru der mit den bestechenden Aromen von Schokolade, Nüssen und tropischen Früchten besticht. Am besten wird er als Filterkaffe, mit der French Press oder in einer Spressokanne zubereitet.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator

 
Vorteile 

  • kräftiger, ausgewogener Geschmack
  • angenehme Aromen von Schokolade, Nuss und tropischen Früchten
  • wenig Säure, dadurch sehr bekömmlich
  • gut geeignet für Prekolator und French Press
  • hochwertiger Bio-Spezialitätenkaffee

Nachteile

  • die dunklere Röstung überdeckt etwas die feinen Fruchtnoten
  • für Libhaber heller, fruchtiger Röstungen möglicherweise etwas zu kräftig

Gipfelglück Fazit

Ein hervorragender Kaffee für Outdoor-Abenteuer und alle, die einen schokoladig-nussigen, kräftigeren Kaffee ohne viel Säure bevorzugen. Der Gipfelglück überzeugte mich mit hoher Qualität, guter Balance und einem Geschmack, der auch nicht nur auf einem Gipfel funktioniert. Ich habe den Kaffee leider nicht an einem Gipfel testen können sondern nur an der rauen Deutschen und Dänischen Nordsee. Auch bei den rauen Bedingungen hat er uns jedes Mal einen schönen Kaffeemoment mit Blick auf die Nordsee geboten. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator

 

Perkolator Fazit

Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator überzeugt durch seine langlebige Edelstahlbauweise, einfache Handhabung und das platzsparende Format. Wer beim Camping für ein bis zwei Personen klassischen Perkolator-Kaffee zubereiten möchte, erhält ein hochwertiges und zuverlässiges Produkt. Weniger geeignet ist er für größere Gruppen oder Nutzer, die besonders milde Kaffeezubereitungsmethoden bevorzugen. Einziger Nachteil der aber bei vielen Geräten dieser Art vorhanden ist das teilweise viel Kaffeesatz mit dabei ist und das durch die Nutzung eines zusätzlichen Papierfilters vermieden werden könnte. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der GSI Outdoors Glacier Stainless 3 Cup Perkolator


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Stabil und komfortabel auf jedem Terrain.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr hoher Tragekomfort auch auf langen Distanzen
  • Hohe Stabilität auf unterschiedlichsten Untergründen
  • Zuverlässiger Grip auch bei Nässe und Matsch
  • Angenehme Passform, auch für etwas breitere Damenfüße
  • Sehr gute Atmungsaktivität selbst bei höheren Temperaturen

NACHTEILE

  • Geringer Schutz gegen Nässe bei längeren Passagen durch nasses Gras
  • Weniger direktes Bodengefühl

BEWERTUNG

Lange Trails, viele Höhenmeter und unterschiedlichste Untergründe. In den letzten Wochen durfte mich der VECTIV™ Enduris 4 von The North Face auf zahlreichen Trainingseinheiten begleiten. Getestet wurde der Schuh auf trockenen und nassen Waldwegen, Wiesen, Forststraßen sowie auf kurzen Asphaltabschnitten. Auch eine Trainingseinheit auf der Aschenlaufbahn stand auf dem Programm.

Leider hat mich in den letzten beiden Testwochen eine Verletzung ausgebremst, wodurch einige der geplanten Laufeinheiten ins Wasser fielen. Daher hat der VECTIV™ Enduris 4 ungünstigerweise nicht ganz so viele Laufkilometer gesammelt wie die anderen getesteten Modelle. Dennoch wurde er zuvor auf zahlreichen Trainingsläufen und unterschiedlichsten Untergründen getestet, sodass ich mir ein gutes Bild von seinen Stärken und Schwächen machen konnte.

Wie sich die vierte Generation des Enduris geschlagen hat, lest ihr hier.

Über den Hersteller:

The North Face wurde 1966 in San Francisco gegründet und gehört heute zu den bekanntesten Herstellern für Outdoor- und Bergsportausrüstung weltweit. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, die Natur zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Gleichzeitig setzt der Hersteller verstärkt auf nachhaltige Materialien und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.

Facts:

  • Gewicht ca. 264 g (Größe 40)
  • Farbauswahl: 7 unterschiedliche Farbkombinationen
  • Größenauswahl: 36-42

 

Aufbau:

Das Obermaterial besteht aus einem nahtarmen Dual-Warp-Netzgewebe. Dieses Gewebe sorgt für eine gute Kombination aus Stabilität und Atmungsaktivität. Zusätzlich verfügt der Schuh über gezielt platzierte Belüftungszonen, welche auch bei höheren Temperaturen für ein angenehmes Fußklima sorgen sollen. Laut Hersteller besteht das Obermaterial zu 57 % aus recycelten Materialien.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Die integrierten VECTIV 3D Flügel sowie eine verbesserte Passform im Fersenbereich sorgen für einen sicheren Halt vom Vorfuß bis in den Rückfußbereich. Gerade auf unebenem Gelände soll dadurch die Stabilität erhöht werden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Das Herzstück des VECTIV Enduris 4 ist die sogenannte VECTIV™ 3.0 Technologie. Diese kombiniert eine 3D-TPU-Fußplatte in zwei unterschiedlichen Härten, eine ausgeprägte Rocker-Geometrie sowie die griffige SurfaceCTRL-Gummilaufsohle. 

Für die Dämpfung kommt die neue DREAM-Zwischensohle zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen ultraleichten, stickstoffinfundierten TPU-Schaum, welcher laut Hersteller eine hohe Energierückgabe bei gleichzeitig geringem Gewicht bieten soll.

Die 4 mm tiefen Stollen der Surface CTRL-Gummilaufsohle sind für unterschiedlichste Untergründe ausgelegt und sollen sowohl auf Waldwegen als auch auf technischeren Trails ausreichend Grip bieten. Ein Teil des verwendeten Gummis stammt aus nachhaltiger Landwirtschaft.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Mit einer Sprengung von 6 mm und einer Sohlenhöhe von 32 mm im Fersenbereich bewegt sich der VECTIV Enduris 4 im Bereich moderner Trailrunning-Allrounder, die Komfort, Dämpfung und Stabilität miteinander verbinden sollen.

Praxistest:

Erster Eindruck:

Schon beim Auspacken und der ersten Anprobe macht der VECTIV Enduris 4 einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Schuh wirkt extrem stabil und auch das Obermaterial vermittelt sofort den Eindruck, robust und langlebig zu sein.

Die Rocker-Konstruktion ist auf den ersten Laufkilometern allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase legt sich dieses Gefühl jedoch und der Schuh vermittelt ein dynamisches Abrollverhalten sowie eine gute Kraftübertragung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Besonders positiv aufgefallen sind mir die Stabilität und das sichere Laufgefühl. Bergab lässt sich der Schuh sehr wendig bewegen und bietet auch auf unebenem Untergrund ein hohes Maß an Kontrolle und Stabilität.

Die Dämpfung des VECTIV Enduris 4 gehört definitiv zu seinen Stärken. Vor allem auf harten Untergründen wie Forststraßen oder Asphaltpassagen werden Stöße sehr gut absorbiert, was sich insbesondere auf längeren Läufen positiv bemerkbar macht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Auf weicheren Untergründen wie Waldboden oder Wiesen fällt die hohe Dämpfung hingegen etwas weniger positiv auf. Hier geht aus meiner Sicht ein Teil des direkten Bodengefühls verloren, wodurch sich Unebenheiten und die Beschaffenheit des Untergrunds nicht immer optimal wahrnehmen lassen.

Über den Grip kann nicht gejammert werden. Auf allen getesteten Untergründen konnte der VECTIV Enduris 4 überzeugen. Egal ob trockene oder nasse Waldwege, Wiesen, Forststraßen oder kurze Asphaltpassagen, der Schuh bot jederzeit einen sicheren Halt. Die Surface CTRL-Außensohle verrichtete während des gesamten Testzeitraums zuverlässig ihren Dienst. Auch bei matschigen Passagen setzte sich nur wenig Schmutz zwischen den 4 mm tiefen Stollen fest, sodass die Sohle ihre Griffigkeit beibehielt und nicht „zumachte“.

Das Obermaterial hält Nässe für eine gewisse Zeit effektiv ab. Bei längeren Passagen durch nasse Wiesen stößt es jedoch an seine Grenzen und Feuchtigkeit dringt nach und nach ins Schuhinnere ein.

Ein großer Pluspunkt ist hingegen die Atmungsaktivität. Selbst bei höheren Temperaturen und einer Intervalltrainingseinheit auf der Aschenlaufbahn blieb das Fußklima sehr angenehm.

Die Passform des Enduris 4 empfand ich als sehr angenehm. Auch etwas breitere Damenfüße finden ausreichend Platz, ohne dass der Schuh an Halt verliert. Selbst auf längeren Läufen blieb der Tragekomfort hoch und ein Nachziehen der Schnürung war während des gesamten Laufeinheit nicht notwendig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face VECTIV Enduris 4

Ein weiterer Pluspunkt zeigte sich beim Test in Kombination mit der AchilloTrain-Bandage von Bauerfeind. Da mich während des Testzeitraums eine gereizte Achillessehne begleitet hat, wurde der VECTIV Enduris 4 meistens mit Bandage getestet. Dank des gut anpassbaren Schnürsystems funktionierte dies problemlos. Der Schuh ließ sich trotz der zusätzlichen Bandage angenehm an den Fuß anpassen und bot weiterhin einen sicheren Halt. Weder Druckstellen noch störende Reibungspunkte traten während des Laufens auf. Auf Strecken von rund 10 Kilometern und auch beim Intervalltraining blieb der Tragekomfort durchgehend hoch. 

Fazit:

Mit dem VECTIV Enduris 4 liefert The North Face einen sehr gelungenen Trailrunning-Schuh für lange Distanzen und unterschiedlichste Untergründe ab. Die stark ausgeprägte Rocker-Geometrie benötigt zwar eine Eingewöhnungsphase und man muss dieses andere Abrollgefühl auch mögen. Ich empfand es nach einigen Trainingskilometern jedoch als sehr angenehm.

Besonders positiv überzeugt der Schuh durch seinen hohen Tragekomfort, selbst in Kombination mit der AchilloTrain-Bandage.

Seine größten Stärken spielt der Schuh aus meiner Sicht auf längeren Trainingsläufen, Forststraßen, Waldwegen und moderaten Trails aus. Wer ein sehr direktes Bodengefühl sucht, wird aufgrund der üppigen Dämpfung möglicherweise nicht ganz glücklich. Läuferinnen, die Wert auf Komfort, hohe Stabilität, zuverlässigen Grip und Vielseitigkeit legen, finden im VECTIV Enduris 4 jedoch einen zuverlässigen Begleiter für viele Laufkilometer.

 



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Super bequeme, sehr leichte Shorts für heiße Sommertage.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Schnell trocknend
  • Gute Passform
  • Angenehm auf der Haut
  • Nachhaltige Produktion

NACHTEILE

  • Fürs Trekking zu kurz
  • Preis

BEWERTUNG

Testbericht: Montane Women's Volantis 4" Shorts

Ich habe die  Women's Volantis 4" Shorts von Montane schon Ende März zum Testen erhalten. Mein Test musste dann allerdings noch etwas warten, weil wir hier Shorts haben, die ich nur bei wirklich warmen Temperaturen tragen möchte, und diese Temperaturen gab es dann erst im Mai.

Zum Hersteller: 

Montane ist ein britischer Outdoor-Bekleidungs- und Ausrüstungshersteller, der sich seit seiner Gründung 1993 auf leichte, atmungsaktive und hochfunktionelle Outdoor-Bekleidung spezialisiert hat. Slogan des Unternehmens: „Fast, light, durable“ – also leicht, funktionell und langlebig. 

Garantie:

Der Hersteller gibt eine lebenslange Garantie auf Material- und Herstellungsfehler (nicht auf normale Abnutzung) für den „Erstbesitzer“, der das Produkt bei einem autorisierten Montane-Händler erworben hat und einen Kaufbeleg vorweisen kann.

Nachhaltigkeit:

Der Hersteller gibt auf seiner Seite diverse Nachhaltigkeitslabel an. Er nutzt u.a. recycelte Materialien und vermeidet Plastikmüll.

Die Volantis Shorts bestehen überwiegend aus recyceltem Nylon und verwenden eine PFAS-freie DWR-Imprägnierung (wasserabweisende Ausrüstung). Darüber hinaus sind verwendete Materialien teilweise nach Oeko-Tex zertifiziert.

 

Das sagt der Hersteller zur Shorts:

Laut Hersteller wurden die Volantis Shorts für effiziente Bewegungen auf Wanderungen, beim Fastpacking, Trailrunning und Trekking entwickelt. Die Shorts sind hergestellt aus GRANITE Stretch Nano Material – einem besonders leichten Softshell-Doppelgewebe mit Vier-Wege-Stretch und hoher Abriebfestigkeit. Das Gewicht liegt bei lediglich 125 Gramm. Weitere Merkmale sind:

  • Elastischer Komfortbund mit integrierter Weitenverstellung
  • Zwei seitliche Reißverschlusstaschen
  • Flach verklebte Säume
  • Innenbeinlänge von 10 cm (4 Zoll)
  • Material: 87 % recyceltes Nylon, 13 % Elasthan
  • UVP 90 €

Quelle: Montane.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts

Praxistest

Bereits beim ersten Anfassen fällt das angenehm leichte Material auf. Der Stoff fühlt sich weich an und erinnert eher an eine hochwertige Laufshorts als an eine Wanderhose. Gerade an warmen Sommertagen tragen sich die Shorts ausgesprochen angenehm. Die Shorts sind ungefüttert, was das geringe Gewicht unterstützt, und für ein luftiges Tragegefühl sorgt. Die Verarbeitung macht einen sehr hochwertigen Eindruck: Nähte, Säume und Reißverschlüsse sind sauber ausgeführt und wirken langlebig.

Die Passform war super für mich. Bei einer Körpergröße von 1,72 Metern und einem Gewicht von 62 Kilo passt die UK-Größe 10 sehr gut und entspricht etwa einer deutschen Größe 38. 

Das Bündchen sitzt hoch, auf Taillenhöhe, was für mich erst ungewohnt war. Im Rücken sorgt ein breiter Stretchbereich für Beweglichkeit. Zusätzlich verfügt die Shorts vorn über eine Verstellschlaufe zur Weitenanpassung. Diese habe ich nicht genutzt, da die Hose bereits ohne Nachjustierung sicher saß.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts

 

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts

Auch in Bewegung überzeugt die Volantis Shorts. Selbst beim zügigen Gehen oder Laufen verrutscht sie nicht und bleibt zuverlässig an Ort und Stelle. Besonders positiv fand ich die Atmungsaktivität und das leichte Material – bei sehr warmen Temperaturen, war das wirklich super. Außerdem trocknet das Material sehr schnell. Durch das Stretchmaterial trägt sie sich sehr bequem und eng auch bei großen Schritten (z.B. beim Klettern) nicht ein.

Die seitlichen Eingrifftaschen mit Reißverschluss bieten genügend Platz für Kleinigkeiten wie Schlüssel, Taschentücher oder Geldbeutel. Durch die Reißverschlüsse besteht keine Gefahr, dass unterwegs etwas herausfällt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Montane Women’s Volantis 4 Zoll Shorts
reflektierender Schriftzug

Kritikpunkt:

Die Shorts werden nicht nur fürs Laufen/Trailrunning angeboten, sondern auch fürs Trekking/Wandern. Dafür wären sie mir viel zu kurz: Wenn man sich hinsetzt, ziehen die (10 cm langen) Beine noch hoch, sodass die Beine zum Sitz nicht mehr geschützt sind. 

Wenn man einen Rucksack mit Hüftgurt trägt, liegt dieser Gurt genau auf den seitlichen Taschen, sodass diese nicht mehr sinnvoll genutzt werden können.

Die Shorts sind wirklich nur für warmes Wetter geeignet, d.h. man bräuchte beim (mehrtägigen) Wandern auf jeden Fall noch etwas zum „Aufstocken“, z.B. eine Leggings, die man daruntertragen kann.

Fazit

Die Montane Women's Volantis 4" Shorts sind sehr leichte Outdoor-Shorts für warme Temperaturen. Sie überzeugt durch hohen Tragekomfort, eine gute Passform, ausgezeichnete Atmungsaktivität und schnelltrocknende Eigenschaften. Ich würde sie vor allem für das Trailrunning/Laufen empfehlen und weniger als Trekking-Short.

 



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Die perfekte French Press für unterwegs.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Komplett aus Edelstahl
  • Gute Isolierung
  • Robust
  • Einfacher Aufbau, einfach zu demontieren
  • Leckerer Kaffee aus der Murnauer Kaffeerösterei

NACHTEILE


BEWERTUNG

Als Outside-Stories-Produktscout bekam ich die French Press Giorgio 1.0 von Campo Libre in der 1000 ml Version und der Farbe „Moss Green“ zum Testen zur Verfügung gestellt. Diese erhielt ich mit gemahlenem Kaffee der Murnauer Kaffeerösterei, den ich in Kombination testen durfte.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Mit 1000ml Fassungsvermögen ist die Giorgio 1.0 eine der größeren French Press Kaffeezubereitungsmöglichkeiten für unterwegs. Somit der perfekte Begleiter fürs Camping mit mehreren Personen. Durch ihren doppelwandigen Aufbau ist die French Press gleichzeitig auch Kaffeekanne und hält den Kaffee angenehm warm. Unter anderem durfte die Campo Libre Giorgio 1.0 in einem Campingtrip mit Freunden zeigen, was sie kann. Vorweg: Wir waren begeistert!

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Geliefert wird die French Press im einfachen Pappkarton mit beiliegender Anleitung und einem Ersatzfiltersieb. Die Anleitung finde ich perfekt illustriert und gut beschrieben. Mir wäre der Brühprozess ohne diese Anleitung nicht bewusst gewesen und ich hätte wohl nach Gefühl einfach Wasser auf die gewohnte Äquivalentmenge Kaffeepulver zu einem Liter Filterkaffee gegossen, kurz ziehen lassen und mich gewundert, warum der Kaffee nicht schmeckt. ;)

 

Der Brühprozess wird folgendermaßen beschrieben:

  1. Mittelgrob bis grob gemahlenen Kaffee einfüllen. Empfohlen werden auf einen Liter 60 Gramm, für unseren Geschmack darf es etwas weniger sein, um die 50 Gramm schmeckten sehr gut.
  2. Das Kaffeepulver mit kochendem Wasser bedecken und für 30 Sekunden „bloomen“ lassen.
  3. Bis zur entsprechend gewünschten Markierung aufgießen.
  4. 4-5 Minuten geschlossen ziehen lassen.
  5. Stempel langsam herunterdrücken, dabei bestenfalls den Deckelverschluss auf die geschlossene Stellung drehen.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

 

Das Ersatzsieb lässt sich mit wenigen Handgriffen anbringen, sollte das verbaute Sieb einmal defekt sein.

Um einen großen Verschleiß mache ich mir bei dieser French Press jedoch keine Sorgen. Klar, die Außenhaut könnte je nach Transport dellen bekommen, da die Kanne doppelwandig ist. Aber alles an dieser French Press besteht aus Edelstahl und ist wirklich hervorragend verarbeitet. 

Die grüne Pulverbeschichtung wirkt nirgends, als könne sie abplatzen oder an den Rändern abspringen. Alles wirkt wie aus einem Guss gefertigt. Der untere Teil des Stempels ist verschraubt und lässt sich durch Abdrehen des untersten Tellers zerlegen. So ist auch ein Tausch des Filters möglich. 

Nach einigen Durchgängen bietet es sich an, diesen für die Reinigung zu zerlegen, um wirklich alle Kaffeekrümel herauszubekommen. Dabei ist jedoch etwas Vorsicht geboten, der Filter ist durch den feinmaschigen Aufbau ggfs. am Rand etwas piksig. Die Kanne kann auch im Gesamten in die Spülmaschine, der Hersteller empfiehlt aber vorwiegend die Handwäsche. Dies ergibt sich unterwegs von selbst und zurück zu Hause darf sie dann eine gründliche Maschinenwäsche durchlaufen.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Bei der Wahl des Kaffees sollte man gut auf den Mahlgrad achten. Neben dem Kaffee der Murnauer Kaffeerösterei haben wir auch zwei andere Kaffeesorten getestet. Dabei stellte sich heraus, dass der Murnauer Kaffee mahlgradtechnisch genau in der Mitte lag. Das war sehr interessant, denn alle drei waren für French-Press-Zubereitung geeignet, laut Aufdruck. 

Bei der Zubereitung mit dem Kaffee der Murnauer Kaffeerösterei blieb immer ein feiner, nicht stark auffälliger Kaffeesatz über, der durch den Filter huschen konnte. Eine der anderen Kaffeesorten, die ich namentlich gar nicht mehr benennen kann, hatte einen perfekten Mahlgrad, was auch im direkten Vergleich ersichtlich war, da dieser nochmals minimal gröber war und so komplett durch den Filter abgehalten wurde. Leider habe ich von diesem Unterschied kein Foto mehr gemacht, bevor der Kaffee aufgebraucht war. Hier muss man sich vermutlich durchtesten oder selbst mahlen. Der dritte Kaffee war einfach zu fein und hinterließ regelmäßig auffälligen Satz im Kaffee, was eher einem „Cowboykaffee“ nahekam.

Von der Murnauer Kaffeerösterei bekam ich die Outdoor-Edition „Bankerl Rast“ in Verbindung mit der French Press zugesendet. Die Bankerl Rast hat meiner Frau und mir sehr gut geschmeckt, da wir Fans von Kaffee mit weniger Säure sind. Das passte schon sehr gut. Die Intensität lässt sich gut über die Menge des Pulvers steuern. Uns reichte bereits etwas weniger Pulver, als von Campo Libre vorgegeben, um auf einen sehr ausgewogenen Geschmack zu kommen. Als entspannter Wachmacher am Morgen eines gemütlichen Campingtages passte er perfekt zum Campingerlebnis. Ich würde diesen Kaffee als ausgewogen und tendenziell mild beschreiben, mit einer feinen Süße.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Ist der Kaffee einmal zubereitet, lässt sich der Deckel verdrehen und somit etwas verschließen. Die Ausgussöffnung wird dabei durch einen Punkt auf der Deckeloberseite angezeigt. Etwas verschließen schreibe ich deswegen, weil der Deckel nicht dicht abschließt. 

Das kann man sogar sehen. Ich würde die French Press auch nicht dafür verwenden, um heißen Kaffee zu transportieren. Das Verschließen des Deckels hilft aber gut dabei, dass sich der Kaffee länger warmhält, was sehr gut funktioniert. Über einen Zeitraum von ca. einer Stunde haben wir während des Frühstücks angenehm warmen Kaffee genießen können. Der Ausguss der Kanne ist hervorragend, dieser sorgt für einen schönen, gleichmäßigen Ausfluss ohne Tropfen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press
Ausguss geschlossen

Mit seinem Gewicht von 840 Gramm und einer Höhe von 22cm versteht es sich schon von selbst, dass das Zielpublikum keine Wanderer oder Extremsportler sind, bedenkt man dabei, dass man neben der Kanne auch noch mindestens einen Topf oder ähnliches für das Wasser und einen geeigneten Kocher benötigt. Hiermit wird eher der Camper oder Kaffeegenießer zu Hause angesprochen. Im Camp hat der Kaffee aus der Giorgio bei uns für den perfekten Start in den Tag gesorgt. 

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Natürlich können auch kleinere Mengen Kaffee in der Giorgio zubereitet werden, die Kaffeepulvermenge muss dann entsprechend angepasst werden. Wer generell mit einer kleineren French Press klarkommt, für den gibt’s die Giorgio auch in der Version 0.6 mit 600 ml Fassungsvermögen. 

Wie auch bei der von mir getesteten Version stehen dabei sechs Farben zur Auswahl: Moss Green (Testmuster), Deep Grey, Neptune Blue, Misty Pink, Sandstone Beige und Matt Steel, was einfach unbeschichtet bedeutet. Wem auch noch 600ml zu groß sind, für den gibt es die 0.35-Version mit 350 ml Fassungsvermögen. Diese hat dann keinen Henkel und ist nur unbeschichtet verfügbar. Ich denke, diese Größe kann man sich auch mal gut zum Wandern einpacken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Campo Libre Giorgio 1.0 French Press

Der ökologische Aspekt wird durch den Hersteller (völlig zu Recht) groß angepriesen. Man erhält ein Produkt, welches zu 100 % aus langlebigem Edelstahl, ohne Kunststoffteile besteht. 90 % des verarbeiteten Edelstahls sind sogar recycelt. Dieses Konzept wird auch bei der Verpackung fortgeführt. Hier kommen nur Karton und eine auf Recyclingpapier gedruckte Anleitung zur Verwendung. Lediglich ein kleines Silikatütchen als Feuchtigkeitsschlucker liegt als „Sondermüll“ bei. ;)

Fazit:

Mir und allen, die Kaffee aus der Campo Libre Giorgio French Press genießen durften, hat das Kännchen sehr gut gefallen. Es hat einen festen Platz in unserer Camperküche bekommen und wir freuen uns auf jeden Morgen, den wir mit diesem einfachen, aber tollen Gadget starten dürfen.

 



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Durchdachter Damen-Rucksack mit vielen Verstaumöglichkeiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Viele Verstaumöglichkeiten
  • Relativ leicht
  • Inkl. Regenhülle
  • Großer Frontzugriff
  • Mit Stockhalterung

NACHTEILE


BEWERTUNG

Rab Airox ND34L – Wanderrucksack für lange Tage am Berg

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Zeit für lange Wanderungen, Hüttentouren und ausgedehnte Trekkingabenteuer. Mit dem Airox ND34L hat Rab einen Rucksack entwickelt, der sich genau zwischen klassischem Tagesrucksack und großem Trekkingrucksack positioniert. Die 34 Liter Volumen bieten genügend Platz für ambitionierte Tagestouren oder leichte Mehrtagestouren, ohne dabei unnötig sperrig zu wirken.

Ich durfte den Rucksack in den vergangenen Wochen auf mehreren Touren testen, von klassischen Wanderungen bis hin zu längeren Bergtouren mit entsprechend viel Ausrüstung. Um einen noch besseren Testbericht bieten zu können, habe ich den Rucksack zusätzlich auch zum Klettern und im Alltag benutzt. Besonders positiv aufgefallen sind mir dabei die zahlreichen Verstaumöglichkeiten, das geringe Gewicht im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen und einige durchdachte Details, die im Alltag am Berg tatsächlich einen Unterschied machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Steckbrief

Modell: Rab Airox ND34L
Volumen: 34 Liter
Gewicht: ca. 1,27 kg
Einsatzbereich: Wandern, Hüttentouren, Mehrtagestouren
Rückensystem: AEROFIT™ belüftetes Tragesystem
Besonderheiten: Frontzugriff per U-Reißverschluss, integrierte Regenhülle, Taschen an den Schulterträgern, Hüftgurttasche, Deckeltasche, Stockhalterung, Trinksystem-kompatibel
Passform: ND (Narrow Dimensions) – speziell für Frauen und schmalere Körperformen entwickelt
Verfügbare Farbe: Mulberry/Black – getestetes Modell; Graphene

Erster Eindruck

Schon beim ersten Auspacken hinterlässt der Airox einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Materialien wirken robust, die Verarbeitung sauber und das gesamte Design modern, ohne dabei überladen zu wirken.

Besonders gut gefällt mir die Farbvariante Mulberry/Black. Das Lila hebt sich angenehm von den oft sehr funktional wirkenden Schwarz-Grau-Kombinationen anderer Wanderrucksäcke ab und verleiht dem Rucksack einen eigenständigen Charakter. Gleichzeitig wirkt die Farbe nicht aufdringlich, sondern sportlich und elegant.

Trotz seiner 34 Liter Volumen erscheint der Airox erstaunlich kompakt. Gerade bei Frauenrucksäcken kommt es häufig vor, dass größere Modelle schnell klobig wirken. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Die schmale ND-Passform sorgt dafür, dass sich der Rucksack angenehm körpernah tragen lässt.

Tragesystem & Komfort

Das Herzstück des Airox ist das neue AEROFIT™-Rückensystem. Dabei verwendet Rab ein gespanntes Mesh-Rückenteil, das einen Abstand zwischen Rücken und Rucksack schafft. Dadurch kann die Luft deutlich besser zirkulieren.

Gerade bei warmen Temperaturen merkt man diesen Unterschied schnell. Während viele Rucksäcke bereits nach kurzer Zeit für einen komplett verschwitzten Rücken sorgen, bleibt man mit dem Airox spürbar trockener unterwegs. 

Auch die Schulterträger sind angenehm gepolstert und gleichzeitig sehr atmungsaktiv. Selbst bei voller Beladung hatte ich nie das Gefühl, dass Druckstellen entstehen oder der Rucksack unangenehm aufliegt.

Besonders praktisch ist die verstellbare Rückenlänge. Dadurch lässt sich der Rucksack individuell anpassen und sitzt deutlich besser als viele Modelle mit fixer Rückenlänge. Gerade auf längeren Touren zahlt sich das aus.

Was ebenfalls positiv auffällt: Mit rund 1,27 Kilogramm gehört der Airox für einen voll ausgestatteten 34-Liter-Rucksack zu den leichteren Modellen seiner Klasse. Natürlich gibt es noch leichtere Ultraleicht-Rucksäcke, diese verzichten jedoch oft auf Komfort, Stabilität oder Ausstattung. Rab gelingt hier ein sehr guter Kompromiss. Der Rucksack fühlt sich leicht an, ohne dabei auf wichtige Features verzichten zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Stauraum & Organisation

Hier spielt der Airox für mich seine größte Stärke aus.

Rab hat es geschafft, eine beeindruckende Anzahl an Verstaumöglichkeiten zu integrieren, ohne dass der Rucksack unübersichtlich wirkt. Jede Tasche scheint genau dort zu sitzen, wo man sie im Alltag benötigt.

Das Hauptfach wird klassisch über den Deckel und einen Kordelzug erreicht. Soweit nichts Ungewöhnliches. Wirklich begeistert hat mich jedoch der große Frontzugriff.

Über einen u-förmigen Reißverschluss auf der Vorderseite gelangt man direkt ins Hauptfach. Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, macht in der Praxis aber einen riesigen Unterschied. Wer schon einmal bei einer Hüttentour den halben Rucksack ausräumen musste, um an eine Jacke oder die Stirnlampe am Boden des Hauptfachs zu gelangen, wird diesen Zugang schnell zu schätzen wissen.

Für mich ist dieser Frontzugriff eines der besten Features des gesamten Rucksacks. Er macht das Packen deutlich angenehmer und spart unterwegs enorm viel Zeit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Taschen, Taschen und noch mehr Taschen

Besonders gefallen haben mir die Taschen an den Schulterträgern. Auf einer Seite findet problemlos eine Softflask Platz. Dadurch kann man unterwegs trinken, ohne ständig nach einer Flasche greifen zu müssen. Auf der anderen Seite befindet sich eine praktische Tasche für das Smartphone oder andere kleinere Gegenstände. Gerade beim Wandern nutze ich mein Handy häufig für Fotos, Navigation oder Wetterchecks. Es direkt griffbereit zu haben, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, ist unglaublich praktisch.

Auch die Hüftgurttasche habe ich ständig verwendet. Energieriegel, Taschentücher, Sonnencreme oder kleine Snacks lassen sich dort perfekt verstauen und jederzeit erreichen.

Zusätzlich verfügt der Rucksack über großzügige Seitentaschen aus Stretch-Material, in denen Wasserflaschen oder zusätzliche Kleidung problemlos Platz finden.

Auf der Vorderseite befindet sich außerdem ein großes Stretchfach. Dort landen bei mir meistens Regenjacke, Windjacke oder andere Dinge, die schnell erreichbar sein sollen.

Abgerundet wird das Ganze durch die Deckeltasche. Diese wird oft unterschätzt, gehört für mich aber zu den nützlichsten Taschen eines Wanderrucksacks. Stirnlampe, Snacks, Handschuhe oder die Sonnenbrille sind dort perfekt aufgehoben und jederzeit griffbereit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
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Stockhalterung & weitere Details

Ein weiteres Detail, das im Test regelmäßig zum Einsatz kam, ist die Stockhalterung.

Wanderstöcke gehören für viele Bergsteiger mittlerweile zur Standardausrüstung. Umso wichtiger ist eine Befestigung, die unkompliziert funktioniert und die Stöcke sicher hält. Rab hat dies sehr gut gelöst. Die Stöcke lassen sich schnell befestigen und ebenso schnell wieder entnehmen. Gerade auf Touren mit häufig wechselndem Gelände ist das ein echter Vorteil.

Ebenfalls sehr praktisch ist die integrierte Regenhülle. Sie befindet sich in einem eigenen Fach und ist dadurch immer dabei. Wer viel in den Bergen unterwegs ist, weiß, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Gerade auf längeren Touren gibt eine integrierte Regenhülle ein zusätzliches Stück Sicherheit.

Darüber hinaus ist der Rucksack mit Trinksystemen kompatibel und bietet Platz für eine Trinkblase. Für viele Wanderer dürfte das mittlerweile selbstverständlich sein, trotzdem ist die Umsetzung sehr gelungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Verarbeitung

Rab überzeugt mit der Airox auch bei der Verarbeitung. Alle Nähte wirken sauber verarbeitet, die Reißverschlüsse laufen zuverlässig und die verwendeten Materialien vermitteln einen langlebigen Eindruck.

Auch nach mehreren Touren zeigen sich bislang kaum Gebrauchsspuren. Besonders die stark beanspruchten Bereiche wie Hüftgurt, Schulterträger oder Frontreißverschluss machen einen sehr robusten Eindruck.

Trotzdem wirkt der Rucksack nie schwer oder überdimensioniert. Genau diese Balance aus Stabilität, geringem Gewicht und umfangreicher Ausstattung macht den Airox für mich so interessant.

 

Einsatzbereich

Mit seinen 34 Litern bewegt sich der Airox in einem Bereich, der erstaunlich vielseitig ist. Für klassische Tageswanderungen bietet er fast schon luxuriös viel Platz. Gleichzeitig eignet er sich hervorragend für Hüttentouren oder leichte Mehrtagestouren, bei denen kein umfangreiches Camping-Equipment transportiert werden muss. Wer gerne lange Bergtage mit zusätzlicher Kleidung, Kameraausrüstung oder Sicherheitsausrüstung verbringt, wird die zusätzlichen Reserven ebenfalls schnell schätzen lernen. Durch das geringe Eigengewicht und das gut belüftete Tragesystem bleibt der Rucksack auch dann angenehm zu tragen, wenn er einmal vollständig beladen ist.

 

Fazit

Der Rab Airox ND34L ist für mich ein ausgesprochen gelungener Wanderrucksack, der vor allem durch seine durchdachte Organisation und seinen hohen Tragekomfort überzeugt.

Besonders gefallen haben mir die zahlreichen Verstaumöglichkeiten, die Taschen an den Schulterträgern für Handy oder Softflask, die praktische Hüftgurttasche sowie die Deckeltasche. Das absolute Highlight ist für mich jedoch der große Frontzugriff, der den Alltag auf Tour deutlich erleichtert und das Packen wesentlich komfortabler macht.

Dazu kommen die gut funktionierende Stockhalterung, die integrierte Regenhülle und das angenehm belüftete Tragesystem. Besonders positiv fällt außerdem auf, dass der Rucksack trotz seiner umfangreichen Ausstattung, vergleichsweise leicht bleibt und sich dadurch auch auf langen Touren sehr angenehm trägt.

Wer einen vielseitigen Rucksack für Wanderungen, Hüttentouren und längere Bergtage sucht und dabei Wert auf Komfort, Organisation und praktische Details legt, bekommt mit dem Rab Airox ND34L einen Begleiter, der in nahezu allen Bereichen überzeugt.

 

 



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Vielseitiger Wanderschuh für anspruchsvolle Touren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehme und großzügige Zehenbox
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Zuverlässiger Wetterschutz durch Gore-Tex
  • Sehr guter Grip auf Wald-, Schotter- und Wurzelwegen
  • Angenehm leichtes und agiles Laufgefühl
  • Robustes Cordura-Obermaterial

NACHTEILE

  • An sehr heißen Tagen etwas warm

BEWERTUNG

Im Test: The North Face Offtrail Hike GTX 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Testzeitraum und Einsatzbereich

Den The North Face Offtrail Hike GTX habe ich über einen längeren Zeitraum regelmäßig getragen. Mit zwei bis drei Einsätzen pro Woche kam der Schuh sowohl auf kurzen Feierabendrunden als auch auf längeren Wanderungen zum Einsatz. Die meisten Touren führten mich durch das Mittelgebirge – über Waldwege, Schotterpisten, wurzelige Trails und gelegentlich auch felsige Passagen. Dadurch konnte ich den Schuh unter sehr unterschiedlichen Bedingungen ausführlich testen.

Design und Verarbeitung

Bereits beim ersten Eindruck wirkt der Offtrail Hike GTX hochwertig verarbeitet. Das robuste Obermaterial aus abriebfestem Cordura Ripstop macht einen langlebigen Eindruck und wird durch zusätzliche Verstärkungen im Zehen- und Seitenbereich sinnvoll ergänzt.

Auch optisch gefällt mir der Schuh sehr gut. Ein Pluspunkt ist, dass The North Face den Offtrail Hike GTX in vier verschiedenen Farbvarianten anbietet. So gibt es sowohl schlichte als auch auffälligere Designs, sodass jeder die passende Variante für seinen Geschmack finden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Technische Ausstattung

Der Offtrail Hike GTX ist als sportlicher Wanderschuh für anspruchsvolleres Gelände konzipiert. Für Wetterschutz sorgt die bewährte GORE-TEX-Membran, die den Schuh wasserdicht macht und gleichzeitig eine gute Atmungsaktivität bietet.

Die EVA-Zwischensohle sorgt für eine ausgewogene Dämpfung, während der integrierte SKYCORE Rock Guard den Fuß vor spitzen Steinen schützt und zusätzliche Stabilität vermittelt. Besonders im Gelände überzeugt außerdem die SURFACE CTRL-Außensohle mit ihren griffigen Stollen, die auf unterschiedlichen Untergründen viel Sicherheit bietet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Passform und Tragekomfort

Am meisten überzeugt hat mich die großzügige Zehenbox. Viele moderne Wanderschuhe fallen im Vorfußbereich eher schmal aus, doch hier haben die Zehen ausreichend Platz. Gerade auf längeren Wanderungen macht sich das deutlich bemerkbar, da Druckstellen oder unangenehmes Anstoßen bergab ausbleiben.

Obwohl der Schuh sehr robust wirkt, fühlt er sich am Fuß angenehm leicht und agil an. Gerade bei längeren Touren macht sich das positiv bemerkbar, weil die Beine weniger schnell ermüden als bei vielen klassischen Wanderschuhen.

Performance im Gelände

Seine größten Stärken zeigt der Offtrail Hike GTX auf naturbelassenen Wegen. Ob Waldpfade, Schotter oder wurzelige Anstiege – die Sohle bietet einen sicheren Grip und vermittelt ein hohes Maß an Kontrolle.

Der Schuh besitzt dabei ein eher direktes Laufgefühl. Wer besonders weiche und stark gedämpfte Schuhe bevorzugt, könnte ihn als etwas straffer empfinden. Mir persönlich gefällt diese Abstimmung jedoch sehr gut, weil sie einen präzisen Tritt ermöglicht und Sicherheit vermittelt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Wetterschutz

Während meiner Testphase war der Schuh mehrfach bei Regen sowie auf nassen Waldwegen und feuchten Wiesen im Einsatz. Die GORE-TEX-Membran hielt zuverlässig dicht, sodass die Füße trocken blieben. Gleichzeitig bleibt das Fußklima angenehm, auch wenn es an sehr heißen Sommertagen naturgemäß etwas wärmer im Schuh werden kann.

Haltbarkeit

Nach zahlreichen Wanderungen zeigt der Offtrail Hike GTX lediglich normale Gebrauchsspuren. Das Obermaterial wirkt weiterhin robust und auch die Sohle besitzt noch eine gute Profilierung. Insgesamt hinterlässt der Schuh einen langlebigen und hochwertigen Eindruck.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Fazit

Der The North Face Offtrail Hike GTX hat sich für mich als zuverlässiger Begleiter für Wanderungen im Mittelgebirge erwiesen. Besonders die großzügige Zehenbox, die hochwertige Verarbeitung und das angenehm agile Laufgefühl haben mich überzeugt. Die technischen Features wie GORE-TEX, SKYCORE Rock Guard und die SURFACE CTRL-Sohle sind nicht nur Marketingbegriffe, sondern machen sich im Gelände tatsächlich positiv bemerkbar.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die Auswahl von vier verschiedenen Farbvarianten, sodass auch optisch für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei ist.

Wer einen sportlichen, robusten und vielseitigen Wanderschuh für Mittelgebirge und anspruchsvollere Tagestouren sucht, findet im The North Face Offtrail Hike GTX einen überzeugenden Begleiter. Für mich zählen vor allem die hervorragende Passform im Zehenbereich, die sichere Performance im Gelände und die gelungene Kombination aus Stabilität und Komfort zu seinen größten Stärken.

 



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Leichter Gravel- und Rennradhelm mit top Belüftung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Ergonomisch
  • Belüftung
  • Passform

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Sweet Protection Fluxer MIPS im Langzeittest – Leichter Gravel- und Rennradhelm mit herausragender Belüftung

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Testeinsatz

Der Sweet Protection Fluxer MIPS wurde über mehrere Monate hauptsächlich auf dem täglichen Arbeitsweg mit dem Gravelbike getestet. Die Pendelstrecke betrug rund 20 Kilometer pro Richtung und führte über Asphalt, Wirtschaftswege und Schotterabschnitte. Dadurch musste sich der Helm bei sehr unterschiedlichen Bedingungen bewähren: von heißen Sommertagen mit Temperaturen um 30 °C bis hin zu regnerischen Fahrten bei etwa 10 °C.

Gerade ein täglicher Arbeitsweg ist ein guter Härtetest für einen Fahrradhelm. Komfort, Belüftung und Handhabung werden hier wesentlich stärker gefordert als bei gelegentlichen Wochenendausfahrten.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Bereits beim Auspacken hinterlässt der Fluxer MIPS einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist auf dem hohen Niveau, das man von Sweet Protection erwartet. Sämtliche Übergänge zwischen Schale und EPS-Körper sind sauber ausgeführt, lose Kanten oder unsaubere Verklebungen sucht man vergeblich.

Optisch wirkt der Helm sportlich und modern, ohne übertrieben aggressiv zu erscheinen. Besonders angenehm ist die vergleichsweise kompakte Bauweise. Der Helm trägt auf dem Kopf nicht unnötig auf und wirkt auch aus der Seitenansicht angenehm schlank.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Gewicht – Eine seiner größten Stärken

Eine der Eigenschaften, die im Alltag sofort auffällt, ist das geringe Gewicht. Mit rund 285 Gramm gehört der Fluxer MIPS zu den leichteren Helmen seiner Klasse.

Auf kurzen Fahrten mag das nebensächlich erscheinen, doch auf täglichen Pendelstrecken summieren sich die Stunden im Sattel. Hier zeigt sich der Vorteil eines leichten Helms deutlich. Selbst nach längeren Fahrten entsteht kaum das Gefühl, zusätzliches Gewicht auf dem Kopf zu tragen. Nacken und Schultern werden spürbar entlastet.

Gerade auf längeren Gravel-Passagen oder bei Gegenwind bleibt der Helm angenehm unauffällig. Nach kurzer Zeit vergisst man nahezu, dass man ihn trägt.

Belüftung – Das Highlight des Fluxer

Die wohl größte Stärke des Fluxer MIPS ist seine Belüftung. Sweet Protection setzt auf großzügige Lufteinlässe sowie ausgeprägte interne Luftkanäle, die den Luftstrom gezielt über den gesamten Kopf führen.

Im Test zeigte sich dies besonders an heißen Sommertagen. Selbst bei Temperaturen um 30 °C kam es kaum zu einem unangenehmen Hitzestau unter dem Helm. Während andere Helme bei langsamen Anstiegen oder im Stadtverkehr schnell warm werden, bleibt der Fluxer überraschend kühl.

Die Luft strömt spürbar durch die vorderen Öffnungen ein und wird über die tiefen Kanäle bis zum Hinterkopf geleitet. Dadurch wird Wärme effektiv abgeführt. Gerade auf dem täglichen Arbeitsweg, wenn man nicht verschwitzt im Büro ankommen möchte, ist dieser Vorteil deutlich spürbar.

Auch bei längeren Schotteranstiegen, bei denen die Geschwindigkeit sinkt, funktioniert die Belüftung weiterhin überzeugend.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

STACC-Technologie in der Praxis

Sweet Protection verwendet beim Fluxer die sogenannte STACC-Technologie (Superficial Temporal Arteries Cooling Channel). Hinter dem etwas sperrigen Namen steckt ein einfaches Prinzip: Die Luftkanäle sind so angeordnet, dass besonders wärmeempfindliche Bereiche im Schläfenbereich gezielt gekühlt werden.

Marketingversprechen gibt es viele, doch beim Fluxer hat man tatsächlich den Eindruck, dass die Konstruktion funktioniert. Der Helm gehört zu den luftigsten Modellen, die ich bislang gefahren bin. Besonders an warmen Sommertagen macht sich dies bemerkbar.

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Sicherheit und MIPS Air Node

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal des Fluxer ist das integrierte MIPS Air Node System.

Im Gegensatz zu älteren MIPS-Lösungen sitzt keine zusätzliche Kunststoffschale im Inneren des Helms. Stattdessen wurde die Technologie direkt in die Polsterung integriert. Dadurch bleibt das Gewicht niedrig und die Belüftung wird nicht beeinträchtigt.

Gerade beim Graveln ist das ein großer Pluspunkt. Schotter, lose Untergründe und wechselnde Bedingungen erhöhen das Sturzrisiko im Vergleich zu reinen Straßenfahrten. Das zusätzliche Sicherheitsniveau durch den Schutz vor Rotationskräften vermittelt ein beruhigendes Gefühl, ohne dass man dafür Einbußen bei Komfort oder Belüftung in Kauf nehmen muss.

Für mich gehört ein modernes MIPS-System inzwischen zur Grundausstattung eines hochwertigen Fahrradhelms.

Passform und Tragekomfort

Der Fluxer sitzt angenehm ausgewogen auf dem Kopf. Das 360°-Anpassungssystem ermöglicht eine präzise Einstellung und sorgt dafür, dass der Helm auch auf ruppigen Gravelabschnitten sicher an Ort und Stelle bleibt.

Positiv fiel auf, dass selbst nach mehreren Stunden keine störenden Druckstellen entstanden. Die Polsterung ist angenehm, ohne übermäßig dick zu sein. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für die Luftzirkulation.

Auch während regnerischer Fahrten bei Temperaturen um 10 °C blieb der Tragekomfort hoch. Der Helm wirkte nie zugig oder unangenehm kalt.

Alltagstauglichkeit

Für Pendler interessant ist die unkomplizierte Handhabung im Alltag. Das Verstellsystem lässt sich schnell bedienen und die integrierte Brillenaufnahme funktioniert zuverlässig.

Auf dem Weg zur Arbeit konnte die Sonnenbrille bei bewölktem Wetter oder längeren Waldpassagen einfach in den vorderen Öffnungen verstaut werden. Die Brille sitzt sicher und klappert auch auf gröberem Schotter nicht.

Was gefällt besonders?

  • Sehr geringes Gewicht
  • Hervorragende Belüftung auch bei hohen Temperaturen
  • Spürbar wirksame Luftkanäle
  • Modernes MIPS Air Node System
  • Hoher Langstreckenkomfort
  • Kompakte Bauform
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Praktische Brillenaufnahme
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Gibt es Kritik?

Der Fluxer bewegt sich preislich im oberen Segment. Wer lediglich einen günstigen Alltagshelm sucht, findet sicherlich preiswertere Alternativen. Außerdem ist die sportliche Ausrichtung klar erkennbar – Tourenfahrer mit Fokus auf maximale Abdeckung im Hinterkopfbereich könnten zu anderen Modellen greifen.

Fazit

Der Sweet Protection Fluxer MIPS hat sich im täglichen Einsatz als hervorragender Gravel- und Rennradhelm erwiesen. Besonders beeindruckend sind das niedrige Gewicht und die außergewöhnlich gute Belüftung. Selbst bei sommerlichen Temperaturen um 30 °C bleibt der Kopf angenehm kühl, während der Helm bei Regen und deutlich niedrigeren Temperaturen ebenfalls hohen Komfort bietet.

Für Pendler, Rennradfahrer und Gravelbiker, die viele Stunden im Sattel verbringen, ist der Fluxer eine überzeugende Kombination aus Komfort, Belüftung und Sicherheit. Das moderne MIPS Air Node System, die hochwertige Verarbeitung und die durchdachte Kanalführung machen ihn zu einem Helm, den man nach kurzer Zeit kaum noch wahrnimmt – und genau das ist letztlich eines der größten Komplimente, das man einem Fahrradhelm machen kann.

 



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IM TEST

Test: Test product1 for merge


jk

Mehr Infos zu Test product1 for merge:

test..................