Toller, vielseitiger und komfortabler Trailrun-Barfußschuh.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr breite Toebox mit viel Platz für die Zehen
  • Sehr guter Grip auf Trail und lockerem Untergrund
  • Sehr leicht
  • Robustes Obermaterial
  • Das Obermaterial hält auch bei feuchten Konditionen gut durch und die Füße werden nicht super schnell nass
  • Sehr gutes Bodengefühl und zeitgleich guter Steinschutz dank des ESS Rock Guard in der Sohle

NACHTEILE

  • Die Belüftung könnte besser sein, bzw. staut sich an sehr warmen Tagen die Hitze im Schuh
  • Schlechter Grip auf nassem Kopfsteinpflaster und Gehwegplatten.

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe

Als Outside-Stories-Produktscout wurden mir die XERO SHOES Mesa Summit Trailrunning-Schuhe zum Testen zur Verfügung gestellt. Ich habe die Schuhe über mehrere Wochen beim Laufen auf unterschiedlichsten Untergründen und beim leichten Wandern getestet und schildere euch hier meine Eindrücke, Vor- und Nachteile sowie die wichtigsten Eigenschaften. Zur besseren Übersicht des Tests hier meine kurze Gliederung:

  • Über den Hersteller

  • Features

  • Erster Eindruck

  • Im Einsatz

  • Fazit

 

Über den Hersteller

Xero Shoes wurde 2009 in Broomfield, Colorado, von Steven Sashen und Lena Phoenix gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf minimalistische Barfußschuhe, die natürliche Bewegung fördern. Im November 2021 expandierte Xero Shoes nach Europa und eröffnete eine EU-Website, um europäischen Kunden schnelleren Versand und niedrigere Abwicklungskosten zu bieten.

Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und hat eine Initiative mit drei Leitprinzipien ins Leben gerufen: langlebige Produkte herstellen, weniger Ressourcen verwenden und bessere Materialien beziehen. Xero Shoes verwendet in vielen Produkten nachhaltige Materialien wie Hanf, Kaffeekohlefaser oder recyceltes PET. Die Schuhe sind so konzipiert, dass sie mit weniger Komponenten auskommen, was den Energieverbrauch bei der Herstellung reduziert.

Ein Beispiel für das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ist das Modell Zelen, das recycelte Materialien im Obermaterial verwendet und eine biologisch abbaubare Einlegesohle besitzt. Zudem hat Xero Shoes 2021 eine Bestandsaufnahme der Treibhausgasemissionen für seine Betriebe in den USA und der EU durchgeführt, um eine Basislinie für zukünftige Ziele zu setzen.

Features

  • Barfuß-Trailrunning-Schuh mit Zero-Drop (0 mm Sprengung)

  • Fußgeformte Toebox für natürliche Zehenbewegung

  • Obermaterial: 3D-gedrucktes Ripstop-Nylon-Mesh, besonders leicht und flexibel

  • ESS Rock Guard in den High-Impact-Zones: Erstmals bei Xero, schützt den Fuß von unten vor Steinen und Durchschlägen, ohne die Sohle steifer zu machen

  • 3,5 mm Stollen für Grip auf Trail und lockerem Untergrund

  • Stack Height: 9,5 mm (plus 3,5 mm herausnehmbare Einlegesohle)

  • Gewicht: ca. 278 g pro Paar (Herrengröße 9)

  • Flexible Konstruktion für natürliche Fußbewegung

  • Herausnehmbare Innensohle für individuelle Anpassung
     

Erster Eindruck

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe

Die Mesa Summit machen auf den ersten Blick einen sehr leichten und funktionalen Eindruck. Das Design ist schlicht, aber es fällt nicht sofort auf, dass es sich hierbei um einen Barfußschuh handelt. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, die Nähte sind sauber und das Obermaterial fühlt sich sehr robust und widerstandsfähig, aber nicht steif an. 

Besonders positiv fällt mir direkt die sehr breite Toebox auf. Die Zehen haben viel Platz und können sich natürlich bewegen, was gerade bei längeren Touren ein echtes Plus ist. Die Sohle ist mit einer großzügigen Anzahl an Stollen versehen, aber dennoch ist die Sohle sehr flexibel. Neben den Stollen befinden sich teilweise Vertiefungen / Löcher in der Sohle. Ich vermute, diese sollen der Flexibilität und Gewichtsreduzierung dienen.

Auch sehr gut finde ich das zusätzliche Loch für die Schnürsenkel, so kann der Schuh auch mit der Heel Lock- bzw. Marathonschnürung geschnürt werden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe
Heel-Lock-Schnürung


 

Im Einsatz

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich seit Jahren täglich Barfußschuhe trage und daher stark an die Eigenschaften solcher Schuhe gewöhnt bin. Ich bin z.B. sehr an breite Toeboxen gewöhnt und empfinde es als unbequem, wenn die Zehen weniger Platz haben. Gerade im Trailbereich war ich bisher aber immer mit herkömmlichen Laufschuhen unterwegs, da die Auswahl hier nicht besonders groß ist. So habe ich beim Kauf immer stark darauf geachtet, Schuhe mit möglichst breiter Toebox und so wenig Drop wie möglich zu ergattern. 

Im Einsatz zeigen die Mesa Summit schnell, dass sie für Trail und natürliche Bewegung gemacht sind. Das geringe Gewicht macht sich gleich nach dem Anziehen bemerkbar. Der Fuß fühlt sich allein dadurch gleich viel freier an, wenn man sich nicht so einen “schweren Klotz” um den Fuß schnürt. Die breite Toebox und das Zero-Drop-Design sorgen zusätzlich dafür, dass die Füße sehr natürlich agieren können. Gerade bei längeren Läufen oder Wanderungen merke ich den Komfortunterschied zu Nicht-Barfußschuhen. 

Der Grip auf Trail, Waldboden und lockerem Untergrund ist sehr gut. Die 3,5-Millimeter-Stollen beißen sich gut in den Boden und geben ein sicheres Gefühl, gerade auf unebenem Gelände. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe

Nun hat man nicht immer den Luxus, jeden Lauf hundertprozentig direkt in der Natur fernab von gepflasterten und asphaltierten Wegen zu absolvieren, daher achte ich auch immer auf die Performance im urbanen Umfeld. An trockenen Tagen konnte ich keine Nachteile feststellen, allerdings muss ich feststellen, dass der Mesa Summit keinen guten Grip auf gepflasterten Wegen und glatten Gehwegplatten bietet. Hier sollte man auf jeden Fall etwas Tempo rausnehmen, da man ins Rutschen kommen kann.  

Auch das robuste Obermaterial überzeugt. Trotz Felskontakt und dem Hängenbleiben in Gestrüpp sieht man dem Schuh kaum etwas an. Es hält auch bei feuchten Konditionen gut durch und die Füße werden nicht super schnell nass, was ich als großen Vorteil sehe. Zeitgleich staut sich allerdings an warmen (>25°C) Tagen die Wärme im Schuh und es wird unangenehm heiß.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Xero Shoes Mesa Summit, leichte Barfuß-Trailrunning-Schuhe

Was mir besonders gut gefällt: Das Bodengefühl ist sehr gut. Ich kann den Untergrund richtig gut wahrnehmen und gleichzeitig bietet der ESS Rock Guard in der Sohle einen erstaunlich guten Schutz vor spitzen Steinen. Laut Xero selbst, ist es das erste Mal, dass sie einen solchen Schutz in den High-Impact-Zones verwenden, und das, ohne dass die Sohle dadurch steifer wird. Ich meine, das funktioniert beim Xero Mesa Summit wunderbar!


 

Fazit

Die XERO Shoes Mesa Summit sind für mich sehr gelungene Barfuß-Trailrunning-Schuhe mit einem klaren Fokus auf natürliche Bewegung, Komfort und Vielseitigkeit. Xero bewirbt die Schuhe mit “From Training to Trail in One Shoe” also quasi nutze sie beim Workout im Gym und absolvierte danach noch einen Trailrun ohne die Schuhe zu wechseln. So sehr habe ich dann die Vielseitigkeit der Schuhe nicht ausgereizt und ich würde sie auch nicht im Fitnessstudio nutzen, aber der Komfort der Schuhe erlaubt es sie neben dem Trailrunning auch beim Wandern oder auf Spaziergängen in der Natur zu nutzen. Auf Asphalt, in der Stadt oder im Alltag sehe ich den Schuh eher weniger. 

Die breite Toebox, das Zero-Drop-Design und der sehr gute Grip auf Trail und lockerem Untergrund überzeugen mich. Auch das robuste Obermaterial, das geringe Gewicht und das sehr gute Bodengefühl trotz gutem Steinschutz sind große Pluspunkte.

Kritikpunkte gibt es vor allem bei der Belüftung, die an warmen Tagen zu wünschen übrig lässt, und beim Grip auf nassem Kopfsteinpflaster und Gehwegplatten. weshalb es einen Punkt abzug gibt. 

Alles in Allem überwiegen für mich klar die positiven Eigenschaften, weshalb die Mesa Summit für mich eine starke Wahl für alle sind, die einen leichten, vielseitigen Barfußschuh für Trail Runs und (leichte) Wanderungen suchen.



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Super Rucksack mit tollen Details!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Viele, durchdachte Fächer
  • Sehr hochwertig und robust
  • Viele Verstellmöglichkeiten
  • Viele coole Details

NACHTEILE

  • Entsprechend hoher Preis

BEWERTUNG

Deuter Aircontact Pro 50+10

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10, robuster Trekkingrucksack

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Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10, robuster Trekkingrucksack

Produktdaten

  • Gewicht: 2310 g
  • Maße (H x B x T): 82 x 33 x 27 cm
  • Zuladungsempfehlung: 10 bis 20 kg
  • Rückenlänge: 42 bis 62 cm, in fünf Stufen über das VariClick-System einstellbar
  • Empfohlene Körpergröße: 170 bis 205 cm
  • Material:
    • 500D PA
    • 235D REC PA (recyceltes Polyamid)
  • Tragesystem:
    • Aircontact-Rückensystem mit Air-Spacer-Mesh
    • Teilweise freiliegender Aluminium-Y-Rahmen
    • ActiveBalance-Schulterträger, ergonomisch geformt und durchgehend gepolstert
    • VariFlex-Hüftflossen mit ECL (Ergonomic Comfort Lock), ergonomisch geformt und gepolstert
    • Pull-Forward-Verstellung am Hüftgurt
    • Lageverstellriemen mit zwei Positionen
    • Stufenlos verstellbarer Brustgurt mit Signalpfeife
  • Zugang:
    • Toploader mit Kordelzug und höhenverstellbarem, abnehmbarem Deckel
    • U-förmige Frontöffnung mit Reißverschluss
    • Separates Bodenfach
  • Taschen und Fächer:
    • Deckelfach außen und innen
    • Fronttasche aus Netz
    • Zwei Seitentaschen, jeweils von zwei Seiten zugänglich
    • Hüftflossentaschen, eine davon mit ausklappbarem Flaschenhalter für eine 1,5-Liter Flasche
    • Innenfach für Nasswäsche
  • Weitere Ausstattung:
    • Trinksystem-kompatibel (bis 3 Liter)
    • Seitliche Kompressionsriemen
    • Stockhalterung
    • Brillenhalterung
    • Schlüsselclip
    • Integrierte Regenhülle
    • Sicherheitshinweis (Notfallinformationen am Rucksack)
  • Zertifizierungen: Grüner Knopf, bluepass (bluesign)
  • Ohne absichtlichen Zusatz von PFAS hergestellt
  • Garantie: 2 Jahre
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
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Erläuterung der Produktdaten

Rückenlänge und VariClick-System
Die Rückenlänge wird ungefähr vom siebten Halswirbel (der Knochen, der beim Neigen des Kopfes im Nacken hervorsteht) bis auf Höhe des oberen Beckenkamms gemessen. Sie ist für die Passform eines Trekkingrucksacks wichtiger als die reine Körpergröße. Beim VariClick-System lässt sich die Position der Schulterträger in fünf Stufen verschieben und so auf Rückenlängen zwischen 42 und 62 cm einstellen. Der Mechanismus sitzt mittig am Rücken und rastet mit einem spürbaren Klick ein, damit die Schulterträger gerade und fest sitzen.

Denier (D) und Materialangaben
Denier ist eine Maßeinheit für das Garngewicht. 500D bedeutet, dass 9.000 Meter des Garns 500 Gramm wiegen. Je höher der Wert, desto dicker und in der Regel robuster (aber auch schwerer) ist das Material. PA steht für Polyamid, besser bekannt als Nylon. Polyamid ist langlebig, abriebfest und vergleichsweise leicht. Textured bedeutet, dass das Garn texturiert, also leicht gekräuselt ist. Dadurch wirkt die Oberfläche etwas matter und griffiger und ist unempfindlicher gegenüber Abrieb. Plain steht für eine glatte Leinwandbindung, die leichter ist und meist in weniger beanspruchten Bereichen eingesetzt wird. REC zeigt an, dass das Material ganz oder teilweise aus recycelten Rohstoffen besteht.

Aircontact-Rückensystem und Air-Spacer-Mesh
Beim Aircontact-System liegt der Rucksack über gepolsterte Flächen direkt am Rücken an, anstatt wie bei Netzrücken auf Abstand gehalten zu werden. Das bringt den Schwerpunkt nah an den Körper, was bei schwerem Gepäck für mehr Stabilität sorgt. Damit es darunter nicht zu warm wird, ist das Polster mit Air-Spacer-Mesh bezogen. Das ist ein luftdurchlässiges Abstandsgewebe, durch das Wärme und Feuchtigkeit leichter entweichen können. Zusätzlich verläuft zwischen den Polstern ein Lüftungskanal.

Aluminium-Y-Rahmen
Der Rahmen gibt dem Rucksack seine Form und leitet das Gewicht in Richtung Hüfte ab. Die Y-Form verbindet die Schulterpartie mit beiden Seiten des Hüftgurts. Beim Aircontact Core liegt der Rahmen teilweise frei, was etwas Gewicht spart und die Belüftung unterstützt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

ActiveBalance-Schulterträger
Die Schulterträger sind nicht starr am Rucksack befestigt, sondern über ein bewegliches Mittelstück (von Deuter Schulterträgerherz genannt) angebracht. Dadurch können sie sich beim Gehen etwas mit den Schultern mitbewegen, und der Rucksack soll mittig auf dem Rücken bleiben.

VariFlex-Hüftflossen und ECL
VariFlex bedeutet, dass die Hüftflossen beweglich am Rucksack angebracht sind und den Bewegungen der Hüfte beim Gehen folgen können. ECL steht für Ergonomic Comfort Lock und beschreibt die Formgebung und Anbindung der Hüftflossen, durch die das Gewicht gleichmäßig auf die Hüfte verteilt werden soll.

Grüner Knopf
Der Grüne Knopf ist ein staatliches Textilsiegel, das von der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Es stellt soziale und ökologische Anforderungen an die Herstellung und prüft zusätzlich, wie das Unternehmen selbst seine Lieferketten und Einkaufsprozesse organisiert. Beim Aircontact Core gilt das Siegel für die textilen Bestandteile.

Bluepass
bluepass ist das Produktsiegel der Organisation bluesign. Es wird vergeben, wenn Materialien und Herstellungsprozesse die bluesign-Kriterien erfüllen. Dazu gehören ein verantwortungsvoller Umgang mit Chemikalien, ein effizienter Einsatz von Ressourcen, Umweltschutz sowie Arbeitssicherheit. Deuter arbeitet seit 2008 mit bluesign zusammen.

Materialqualität und Verarbeitung (+++)
Die Materialqualität ist hervorragend. Das ist nicht mein erster Rucksack von Deuter und alle haben bisher einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck gemacht. Die Materialien sind wertig, gut zusammengenäht und auch die Reißverschlüsse sind gut. Details wie der verstärkte Unterboden des Rucksacks sorgen für weitere Langlebigkeit. Die Verarbeitung ist auch für die Aluminiumstreben, das Tragesystem und die (Netz-)Fächer hochwertig.

Tragesystem und Passform
Das Tragesystem bei diesem Rucksack ist das Deuter Aircontact-System mit einem neuen Verstellsystem. Die Verstellbarkeit des Rückensystems ist bei Deuter nix Neues. Seit 30 Jahren gibt es diese Technologie, wobei sie sich natürlich stets weiterentwickelt hat. Ich hatte bereits den Deuter Aircontact Pro 75+10 getestet. Der hatte auch ein verstellbares Rückensystem, allerdings war die Umstellung dort deutlich umständlicher.

Was bei dem Aircontact Core neu ist, ist das VariClick-System. Hier kann man ziemlich einfach die Rückenlänge durch Ziehen an zwei Punkten verstellen. Man hebt erst mal den "Knopf" an und zieht dann dabei oben an der weißen Schlaufe. Das geht sehr einfach und es gibt ausreichend Stufen, sodass jeder von 170 cm bis 200 cm klarkommen sollte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Auch die Passform ist gut. Der Rucksack schmiegt sich gut an den Rücken und die Hüftgurte tragen angenehm das Gewicht mit. Insgesamt stellt mich der Deuter Aircontact Pro rundum zufrieden in dieser Kategorie und hat definitiv ein gelungeneres verstellbares Rückensystem als die Pro-Reihe.

Rückenbelüftung
Die Rückenbelüftung ist meiner Meinung nach normal, wobei ich das schwer zu bewerten finde. Mein Rücken ist nicht übermäßig heiß, aber er ist auch nicht wirklich belüftet. Dafür ist der Rucksack zu eng an meinem Körper. Allerdings finde ich das nicht negativ, da es m. M. n. völlig normal ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
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Fächeraufteilung
Die Fächeraufteilung gefällt mir sehr gut. Das Hauptfach ist sehr groß und sowohl von oben als auch von vorne zugänglich. Dadurch kann man alles im Rucksack erreichen und gut packen. In dem Hauptfach ist zum einen ein eingenähtes Spannfach, um Dinge etwas zu fixieren. Außerdem ist über den Reißverschluss im Boden eine Erweiterung bzw. Verbindung zum Bodenfach möglich. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
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Das Bodenfach ist aber auch separat zugänglich, was auch sinnvoller ist, sofern man keine übermäßig langen Gegenstände verstaut. So hat man mehr Ordnung. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Gleichzeitig gibt es auf der Außenseite ein Netzfach. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Im Kopffach gibt es zwei Fächer. Von außen zugänglich ist ein reguläres Fach, wo auch der mitgelieferte Regencover drin steckt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Und von innen zugänglich ist ein Erste-Hilfe-Fach. Dort kann man natürlich verstauen, was man will, aber die Inschrift deutet auf Erste Hilfe hin und hält wichtige Infos fest, was ich gut finde.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
Oder wird er nur unsichtbar, bewegt sich aber weiter?

Darüber hinaus gibt es auf beiden Hüftgurten Hüfttaschen. Eine ist regulär und die andere kann als Flaschenhalter fungieren. Das ist für Vieltrinker wie mich ein echter Pluspunkt! Man kann unten einen Reißverschluss öffnen und dann ergibt sich ein Flaschenhalter ähnlich wie bei Campingstühlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack
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Oder wird er nur unsichtbar, bewegt sich aber weiter?
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Insgesamt hat der Deuter echt viele Fächer, was mir sehr wichtig ist für die Ordnung.

Details
Besondere Features sind neben dem bereits erwähnten Flaschenhalter im Hüftgurt und dem beigelieferten Regencover eine Pfeife am Brustgurt, eine Öffnung für einen Trinkschlauch und eine Schlaufe, um die Sonnenbrille aufzuhängen. Ich bin ein Riesenfan von solchen coolen Features, da sie einem das Leben leichter machen können auf der Wanderung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Deuter Aircontact Pro 50+10 - robuster Trekkingrucksack

Preis-Leistung
Ich würde sagen, dass es in der Preisklasse kaum etwas Besseres gibt als den Deuter Aircontact Pro. Ob der Preis angemessen ist, entscheidet dabei natürlich jeder selber, aber ich finde gerade im Angebot ist der Rucksack definitiv sein Geld wert. Eine absolut hervorragende Verarbeitung, viele durchdachte Fächer und die vielen coolen Kleinigkeiten wie der Getränkehalter am Hüftgurt machen ihn für mich zur absoluten Spitze.



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Mit diesem Schuh kann ich endlich wieder schmerzfrei joggen!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sitzt bombenfest
  • Absolut geniale Dämpfung
  • Hat mir das Joggen wieder nahe gebracht
  • Auf allen (außer nassen) Untergründen top Performance
  • Super Qualität und Verarbeitung

NACHTEILE

  • Durch die Dämpfung warscheinlich bei Nässe weniger Sicherheit

BEWERTUNG

361° Kairos 4 Herren

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Grad Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Erster Eindruck

Ich muss vorweg sagen, dass ich definitiv kein Laufschuh-Experte bin und auch kein ambitionierter Läufer. Im Gegenteil. Ich war ungefähr vier bis fünf Jahre überhaupt nicht mehr joggen.

Der Grund dafür waren meine Knie. Mit meinen alten Laufschuhen bekam ich beim Joggen regelmäßig massive Knieprobleme. Nach zwei bis drei Kilometern war teilweise Schluss, weil ich vor Schmerzen kaum noch vernünftig laufen konnte. Irgendwann habe ich das Joggen deshalb komplett aufgegeben.

Als ich den 361° Kairos 4 zum Testen bekommen habe, war meine Hoffnung deshalb vor allem, dass mir die sehr starke Dämpfung entgegenkommt und ich vielleicht wieder anfangen kann zu laufen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Grad Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Grad Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Beim ersten Anziehen war ich jedenfalls direkt begeistert.

Der Schuh fühlt sich weich und bequem an und sitzt bei mir wirklich bombenfest. Die Ferse sitzt genau dort, wo sie sitzen soll, nichts rutscht, und vorne habe ich ausreichend Platz für die Zehen, ohne dass der Fuß im Schuh herumrutscht.

Normalerweise liege ich bei Schuhen irgendwo zwischen Größe 41,5 und 42,5. Beim Kairos 4 habe ich mich für 41,5 entschieden und diese Größe passt mir perfekt.

Was mich beim ersten Hineinschlüpfen ebenfalls überrascht hat, ist das Gewicht. Der Schuh fühlt sich trotz der sehr hohen und breiten Sohle erstaunlich leicht an. Ob das tatsächlich nur am geringen Gewicht liegt oder auch an der extremen Dämpfung, kann ich als Nicht-Laufschuh-Experte natürlich nicht beurteilen. Fakt ist aber: Beim Gehen fühlt er sich für mich überraschend leicht an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Und dann kommt diese Dämpfung.

Der erste Eindruck lässt sich für mich eigentlich nur mit einem Vergleich beschreiben: Es fühlt sich an, als hätte ich Sprungfedern unter den Füßen.

Schon beim normalen Gehen habe ich das Gefühl, dass mich der Schuh nach vorne bringt. Dieses federnde Gefühl war vom ersten Moment an da und hat mir direkt gefallen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Der Test

Mittlerweile bin ich ungefähr 60 Kilometer mit dem Kairos 4 gelaufen. Getestet habe ich ihn sowohl auf der Straße als auch bei uns auf dem Trimm-dich-Pfad.

Und hier muss ich noch einmal erwähnen, dass ich kein regelmäßiger Läufer bin. Ich kann deshalb nicht beurteilen, ob ein Laufschuh für einen ambitionierten Läufer besonders dynamisch, direkt oder sonst wie abgestimmt ist. Was ich aber sehr gut beurteilen kann, ist, wie sich der Schuh für mich anfühlt.

Und für mich fühlt er sich einfach richtig gut an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Beim Joggen ist der erste Schritt bereits angenehm und ich habe nicht das Gefühl, viel Kraft für den nächsten Schritt aufwenden zu müssen. Der Schuh unterstützt mich gefühlt dabei, wieder nach vorne zu kommen. Genau dieses Gefühl meinte ich auch mit den Sprungfedern.

Dabei ist der Kairos 4 für mich ganz klar ein sehr weich gedämpfter Schuh. Einen direkten Kontakt zum Untergrund habe ich nicht wirklich. Sehr viel vom Untergrund wird durch die Dämpfung weggefiltert.

Für mich ist das aber überhaupt kein Nachteil. Gerade weil ich nicht ständig jede kleine Unebenheit unter meinen Füßen spüre, empfinde ich das Laufen als sehr angenehm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Auch auf dem Trimm-dich-Pfad mit Schotter, Waldboden und Wurzeln hatte ich nie das Gefühl, dass der Schuh instabil ist. Im Gegenteil. Ich fühle mich darin sehr sicher und bin auch auf den unebenen Strecken kein einziges Mal umgeknickt.

Die hohe Sohle macht mir dabei erstaunlicherweise keine Probleme. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Schuh beim Auftreten zur Seite wegkippt.

Allerdings gibt es hier für mich einen kleinen Punkt, den man erwähnen sollte: Durch die starke Dämpfung spüre ich den Untergrund eben auch weniger. Gerade wenn es rutschig werden würde, könnte ich mir vorstellen, dass das ein Nachteil sein kann. Das habe ich allerdings nicht getestet, weil ich bei schlechtem Wetter nicht joggen gehe. Deshalb kann ich zum Verhalten bei Nässe auch keine eigene Aussage machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Auf trockenem Asphalt fühle ich mich mit dem Grip absolut sicher. Auf Schotter ebenfalls. Auf Waldboden würde ich ihn als sicher bezeichnen und auf Wurzeln eher als neutral, weil ich diese durch die starke Dämpfung nicht so direkt wahrnehme.

Was für mich aber wirklich alles andere in den Schatten stellt, sind meine Knie.

Ich hatte vor jedem Lauf diese Gedanken im Hinterkopf. Wann fängt es wieder an? Wie weit komme ich dieses Mal?

Und genau das ist jetzt anders.

Ich hatte nach fünf oder sechs Kilometern keine Knieschmerzen. Auch einige Stunden nach dem Laufen und am nächsten Tag hatte ich keine Probleme.

Für mich ist das offen gesagt das Nonplusultra.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Natürlich kann ich daraus nicht ableiten, dass der Kairos 4 generell Knieprobleme verhindert oder für jeden Läufer gelenkschonend ist. Dafür fehlt mir schlicht die Erfahrung und das medizinische oder lauftechnische Wissen.

Ich kann nur sagen, was bei mir vorgefallen ist.

Und bei mir hat sich das Laufen mit diesem Schuh so stark verändert, dass ich wieder angefangen habe zu joggen.

Das ist auch eine psychologische Sache. Wenn man ständig damit rechnet, dass nach zwei oder drei Kilometern wieder die Knie anfangen zu schmerzen, läuft man automatisch verkrampfter und achtet permanent darauf.

Wenn ich jetzt mit dem Kairos 4 unterwegs bin, habe ich dieses Thema nicht mehr ständig im Kopf. Dadurch laufe ich viel freier und lockerer.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361° Kairos 4, stark gedämpfter Laufschuh

Meine Kondition ist nach den vielen Jahren natürlich nicht besonders gut. Nach fünf bis sechs Kilometern merke ich deshalb schon, dass der Körper müde wird. Das liegt für mich aber nicht am Schuh, sondern schlicht daran, dass ich nach mehreren Jahren Pause erst wieder ins Laufen hineinkommen muss.

Auch nach den mittlerweile rund 60 Kilometern hat sich der Schuh für mich nicht verändert. Die Dämpfung fühlt sich noch genauso an wie am ersten Tag, die Passform ist unverändert und auch der Halt ist nach wie vor sehr gut.

Die Sohle sieht ebenfalls noch fast wie neu aus. Sie ist eigentlich nur dreckig.

Fazit

Ich glaube, bei diesem Test muss man gar nicht lange um den heißen Brei herumreden.

Für mich ist der 361° Kairos 4 ein genialer Laufschuh.

Nicht, weil ich beurteilen könnte, ob er für einen ambitionierten Läufer der perfekte Schuh ist. Das kann ich nicht. Dafür bin ich schlicht nicht der richtige Tester.

Ich kann aber beurteilen, was der Schuh mit mir gemacht hat.

Ich habe das Joggen vor vier bis fünf Jahren aufgegeben, weil ich mit meinen damaligen Laufschuhen nach wenigen Kilometern massive Knieprobleme bekommen habe.

Jetzt bin ich mit dem Kairos 4 mittlerweile ungefähr 60 Kilometer gelaufen und meine Knie machen keine Probleme.

Dadurch habe ich tatsächlich wieder angefangen zu joggen.

Und das ist für mich persönlich ein riesiger Unterschied.

Der Kairos 4 fühlt sich für mich extrem weich gedämpft an, bringt mich gefühlt beim nächsten Schritt wieder nach vorne und vermittelt mir gleichzeitig ein sehr sicheres Gefühl. Die Füße sitzen perfekt im Schuh, die Ferse hält bombenfest und auch auf Schotter, Waldboden und unebenen Wegen hatte ich nie das Gefühl, die Kontrolle über den Schuh zu verlieren.

Der einzige Punkt, den ich etwas kritisch sehe, ist die fehlende direkte Rückmeldung vom Untergrund. Durch die starke Dämpfung spüre ich eben nicht jede Unebenheit. Für mich ist das aktuell eher ein Vorteil, bei rutschigem Untergrund könnte es aber durchaus ein Nachteil sein. Da ich den Schuh ausschließlich bei trockenem Wetter getestet habe, kann ich das allerdings nicht abschließend beurteilen.

Ansonsten habe ich nach 60 Kilometern tatsächlich nichts gefunden, was mich am Schuh stört.

Und was meinen alten Laufschuh betrifft: Den werde ich vielleicht noch für Gartenarbeiten verwenden, aber zum Joggen ganz sicher nicht mehr.

Für mich ist mittlerweile nicht mehr mein Knie das Problem, sondern ganz klar der alte Schuh.

Der Kairos 4 hat mir das Vertrauen ins Joggen zurückgegeben und genau deshalb bekommt er von mir volle fünf Sterne und eine absolute Kaufempfehlung.

Für mich persönlich ist das ein Schuh, der einfach funktioniert.

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Sehr leichte und warme Jacke mit geringem Packmaß.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Warm
  • Angenehmes Tragegefühl
  • Hält Nieselregen ab
  • Geringes Packmaß

NACHTEILE

  • Bei starkem Regen / Schneefall keine Chance

BEWERTUNG

Sehr leichte und angenehm am Körper liegende Jacke. Die Kapuze schmiegt sich perfekt an den Kopf an und hält spürbar warm. Aufgrund der guten Komprimierbarkeit und des damit verbundenen geringen Packmaßes eignet sie sich perfekt zum Wandern und Campen bei winterlichen Bedingungen. 

Die Jacke ist auch bedingt gegen Feuchtigkeit resistent. Bei Starkregen oder sehr starkem Schneefall, kommt die Jacke allerdings an ihre Grenzen und verliert ihre Bauschkraft. Die Brusttasche ist sehr praktisch, um beispielsweise eine Stirnlampe zu verstauen. Außerdem gibt es noch zwei geräumige Außentaschen.



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Wasserdichter Trailschuh für jedes Terrain.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserdicht
  • Sehr guter Grip
  • Lange Haltbarkeit
  • Hybridschuh

NACHTEILE

  • Schnürsenkelmaterial

BEWERTUNG

Ein wunderbarer Trailschuh. Dank der Membran eignet er sich auch perfekt für Schneeläufe im Winter oder lange Trailruns im Regen. Für einen Trailschuh ist er relativ stark gedämpft, weshalb Asphaltkilometer auch kein Problem darstellen. 

Die Sohle ist sehr griffig und unterstützt dich auf Waldwegen, als auch auf Fels optimal. Der Schuh eignet sich auch sehr gut zum Wandern und fühlt sich nach tausend Kilometern immer noch wie neu an.



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Perfekter Allrounder Laufschuh!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr guter Allrounder
  • Schöne Farben
  • Gute Passform
  • Griffige Sohle

NACHTEILE

  • Für Wettkampf zu träge

BEWERTUNG

Sehr gute Allrounder-Laufschuhe. Eignet sich für lockere Regenerationsläufe, für deinen nächsten Longrun und auch für Tempoarbeit, wobei er bei letzterem etwas träge wirkt. 

Der Schuh ist in vielen schönen Farben erhältlich und auch in einer breiten Variante. Das Material ist top verarbeitet und nach vielen hunderten Kilometern sieht immer noch alles aus wie neu. Selbst auf leichten Trails hält der Clifton treu zu dir.



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IM TEST

Test: Black Diamond Serac Universal Steigeisen


Black Diamond Serac Universal Steigeisen

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Der Test: Black Diamond Serac Universal Steigeisen:

Klassisches Steigeisen mit zwölf Zacken für Hoch- und Gletschertouren
Leicht, Spitz, Guter Sitz - Schneeeule für alle Bedingungen!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Wechselbare Frontzacken
  • Guter Halt
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Halt am Eis und Fels

NACHTEILE


BEWERTUNG

Liebe Outdoorfreunde,

ich erzähle euch heute mit Freude etwas über Steigeisen. Konkret handelt es sich um die „Blue Ice“. Die Variante heißt „Harfang Tech“. Harfang heißt auf Französisch „Schnee-Eule“, was ich für sehr treffend halte, weil es ja Leichtsteigeisen sind – man fühlt sich mit ihnen, als würde man fliegen. 😉. Blue Ice ist eine Französische Marke – und in Frankreich gibt es hohe Berge mit viel Schnee, deren berühmtester wohl der Mont Blanc sein dürfte. Daher unterstelle ich der Firma erst einmal ganz frech Erfahrung mit Schnee.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Blue Ice Harfang Tech.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Am Salewa montiert.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Frontzacken - austauschbar.

 

Nun aber genug der Einleitung. Die Harfang Tech – nicht zu verwechseln mit den Harfang (ohne Tech) haben Frontzacken für Steileis, welche man auch wechseln bzw. zu einer Monozacke umstecken kann. Dieser Vorgang ist super einfach, aber falls man selbst nicht überlegen möchte, natürlich auf dem Beipackzettel bebildert nachzulesen. 

Da setz ich gleich an: Stabile Frontzacken sind für Steileis gedacht bzw. für Mixed-Gelände. Wer solche Touren nicht vorhat, ist sicherlich gut genug beraten mit der „nicht Tech“-Variante der Steigeisen. Ein Argument für die Tech-Eisen würde mir einfallen: Auch bei leichten Touren sind die Zacken irgendwann abgenutzt – so kann man sie wenigstens tauschen. Allerdings glaube ich, wenn man einmal so viel unterwegs ist, dass die Frontzacken unbrauchbar werden, ist der Rest der Eisen auch schon hinüber. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Frontzacken kann man austauschen.

 


Vorteil ohne Tech: minimal leichter und ebenfalls günstiger. Das wollte ich an dieser Stelle loswerden für Eis‑/Schneeneulinge. Da ihr hier aber einen Bericht über technische Steigeisen lest, widmen wir uns jetzt diesen. Auch wenn es Leichtsteigeisen sind, sind sie für steiles Eis und Fels durchaus geeignet. 

Natürlich muss man abwägen: Stabilität versus Gewicht. Die Eisen sind sehr stabil: Durch das breite Band statt Schnüren als Verbindung zwischen vorne und hinten, kann sich das Konstrukt nicht so leicht am Schuh verwinden. Auch die Schnalle hinten ist fest und stabil ausgeführt. Somit kann ich schon beim Auspacken sagen, dass sie gut halten werden (Spoiler: jap!). Die Befestigung vorne weicht vom traditionellen Korb ein wenig ab und ist meiner Meinung nach ein Hybrid zwischen Korb und Steg. Gelungen, denn der Halt war in Ordnung und das Gewicht ist vermutlich weniger als bei einem Korb. 


Beim Hersteller findet man eine Unmenge an Zubehör/Tauschteilen: Man kann das Steigeisen also modifizieren, ganz nach seinem eigenen Wunsch! Ein Steg für vorne ist inkludiert bei der Lieferung, aber man kann Aluteile wählen, andere Stollplatten, weitere Stege für Skischuhe, und noch ein paar Sachen mehr. Top für Bastler. 

Wie konnte ich nun diese Geräte testen? Wichtig für den Test und den daraus folgenden Bericht ist es zu erwähnen, welche Schuhe ich benutzt habe. Es waren die SALEWA Ortles Ascent Mid Gore‑Tex. Also sollten die Eisen sich bei euch anders verhalten am Schuh – unbedingt diese Information im Hinterkopf behalten. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Abstieg Großglockner.

 

Ich war einmal am Großglockner – unserem schönen höchsten hier in Österreich. Mein Tourenpartner und ich hatten beide Blue Ice Harfang – ich die Tech und er die Standardvariante. Unsere Route war die Mayerlrampe, eine bis max. 70° Eiswand auf der Nordseite des Großglockners. 

Die Bedingungen waren alles andere als gut: Blankeis, aber davon dafür wenig, ausgeapert und Steinschlaggefahr. Die Steigeisen taten aber ihr Ding: Mein Tech in Kombination mit den Salewa-Schuhen hielten sowohl am Schuh als auch im Eis und Fels. Mein Tourenpartner berichtet bei seinen, dass sie im Eis super gehalten haben, aber im Felsen seitlich ein wenig nachgegeben hätten – macht Sinn, wenn man sich die Form und damit die Auflage am Felsen ansieht. Alles in allem war aber auch er sehr zufrieden. Mein Fazit zu der Tour: Die Eisen super! Die Verhältnisse katastrophal. 😉.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Blue Ice Harfang Tech Steigeisen
Gletscherspalte Eisklettern.

Des Weiteren habe ich die Eisen noch in einer Gletscherspalte beim Eisklettern probiert – da ich sie leider im Sommer bekommen habe und damit keine Eisfälle in meiner Reichweite stehen. Aber der Ersatz in einer Gletscherspalte, solange sie noch existieren, ist für den Sommer absolut genial. Die Steigeisen hielten sehr gut. Obwohl die Wände weich, fast schon schneeartig waren, hielten die langen Frontzacken stabil an der Wand. Beim Zustieg und Abstieg zu der Spalte war der Schnee sehr weich – die Angst ums „Anstollen“ machte sich breit. Aber es war tatsächlich kein Thema – vor allem nicht einmal auf dem Verbindungsstoff, welcher mir am anfälligsten erschien. 

 

Allgemein: Die Verarbeitung ist top. Das Metall ist hochwertig, ebenso die verwendeten Riemen und Kunststoffteile. Das Metall ist Chromvanadiumstahl, also rostfrei. Das Band ist aus Dyneema – eine meiner Meinung nach sehr gute Wahl, da es sehr robust sein müsste gegen Durchtritt. 

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mir bei dieser Bewertung schwergetan: Irgendwie kam ich nicht in den Flow des Schreibens. Wieso, weiß ich nicht, aber die Steigeisen haben mich bei meinen (leider) wenigen Touren sehr begeistert, daher konnte ich mich dennoch dazu aufraffen, den Bericht für euch zu schreiben! Wenn mich die Eisen (und hoffentlich auch euch alle) im Winter auch zu Touren so motivieren – dann sind sie wirklich Gold wert! Ich bin sehr zufrieden – bei einem Gewicht von ca. 650 Gramm (das Paar!) und einem Preis von ab 200 € sind sie eine sehr gute Wahl für Anfänger und Profis! Vor allem kann man sich sehr lange weiterentwickeln, bevor man umsteigen müsste. 



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Simple, aber sehr gelungene superleichte Regenjacke
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Super leicht
  • Minimales Packmaß mit eigener Tasche
  • Wind- & wasserresistent
  • Reflektierende Details
  • Belüftungslöcher am oberen Rücken

NACHTEILE


BEWERTUNG

1. Produktbeschreibung

Bei der H&M Move Regenjacke handelt es sich um eine ultraleichte und wasserabweisende Laufjacke, die man man problemlos mitnehmen und schnell überziehen kann. Wasserabweisend ist dabei nicht wasserfest, d.h. sie ist mit keiner festen Wassersäule angegeben, hält jedoch einen leichten Schauer mal kurz ab.
Wie auf den Bildern zu sehen, ist sie fast durchsichtig und wirklich extrem leicht, auch wenn ich sie nicht explizit abgewogen hab.
Ich habe die Jacke im Sommer 2026 zum Testen bekommen und sie beim Laufen, Trailrunning und vor allem auch beim Radfahren als kleines Backup getestet.
Die Jacke kostet im Angebot aktuell 39,99€.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: H&M Move Regenjacke i

Beim Radfahren am Hintersee mit dem Watzmann im Hintergrund
 

2. Bewertung

  • Super leicht
    Die Jacke ist wirklich unglaublich leicht, auch wenn H&M leider kein genaues Gewicht für die Größen angibt. In der Praxis ist sie dennoch angenehm warm, vor allem an kühlen Abenden, weil eben doch eine leichte Isolation und vor allem ein Windschutz da ist.
    Wie dünn die Jacke wirklich ist, kann man gut auf dem oberen Bild erkennen. Das rote Radtrikot scheint unter der Jacke recht deutlich durch.
     
  • Packmaß
    Die Jacke lässt sich problemlos so zusammenlegen, dass man sie in jede Hosentasche oder Tasche am Fahrradtrikot stecken kann. Die kleine Tasche am Rücken der Jacke ist dabei wendbar und kann zum Verstauen der Jacke verwendet werden. Dies gefällt mir sehr gut, weil sie dann eben klein gepackt bleibt und man sie zB im Rucksack mit anderen Sachen auch leichter verstauen kann.
     
  • Wind- und wasserresistent
    Die Jacke ist lediglich als wasserresistent bezeichnet und nicht als wasserfest. Der Unterschied liegt dabei darin, dass wasserresistent nur garantiert, dass leichter Regen abperlt, bei Dauerregen oder starkem Regen jedoch die Feuchtigkeit durch die Jacke dringt.
    Im leichten Nieselregen oder bei einem kurzen Schauer hat die Jacke bisher problemlos das Wasser abgehalten und oft reicht es ja auch, dass das T-Shirt halbwegs trocken bleibt und man nicht komplett nass wird.
    Winddicht ist sie definitiv. Gerade beim Rennradfahren hatte ich sie für längere Abfahrten im Herbst oft dabei, da es ja da doch mal schnell kalt wird. Ebenso hatte ich sie oft einfach als Backup im Trikot, damit es mir bei einem kurzen Stopp an der Eisdiele oder beim Kaffeetrinken im Schatten nicht kalt wird ;)
     
  • Reflektierende Details
    Wie fast alle Produkte in der H&M‑Move-Reihe hat auch die Jacke einige reflektierende Details. Gerade in der dunklen Jahreszeit ein wichtiger Punkt!
    Die reflektierenden Details sind dabei sowohl am Reißverschluss vorne als auch am Rücken und an den Armen angebracht.
     
  • Belüftungslöcher
    Am oberen Rücken sind drei kleine Belüftungslöcher angebracht, damit sich die Hitze und Feuchtigkeit nicht unter der Jacke ansammeln. Ein kleines nettes Detail, das gerade bei schnellen und anstrengenden Läufen hilft.

    Der kompetente OUTSIDEstories-Test: H&M Move Regenjacke i

3. Fazit

Für mich ist die H&M Move Laufjacke eine sehr gelungene Laufjacke, die alles hat, was man für lockere Läufe im Frühjahr/Herbst braucht, ohne dabei unverständlich teuer zu sein, wie es bei anderen Marken oft der Fall ist.
Mit 40€ ist sie definitiv eine Überlegung für jeden, der auch an einem kühlen Abend oder morgens gerne mal laufen geht und dafür eine leichte Jacke sucht.
Ebenso kann ich sie fürs Radfahren wirklich nur empfehlen. Sie passt in jedes Trikot und hält einen bei Eis&Kaffee und längeren Abfahrten problemlos warm.


 

 



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Simple, aber sehr gute Laufcap für praktisch alle Aktivitäten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Ultraleicht
  • Schnelltrocknend
  • Reflektierende Details

NACHTEILE


BEWERTUNG

Produktbeschreibung

Mit der Laufcap bietet H&M eine ultraleichte und schnelltrocknende Laufcap für den Breitensport an. Mit 20€ ist die Cap wirklich erschwinglich und so dezent gehalten, dass sie wirklich zu jedem Outfit passt. Ich habe die Cap im Sommer 2026 zum Testen bekommen und sie unter anderem bei meiner Expedition am Peak Lenin (7.134 m) und bei meiner Mitteldistanz beim Mondsee-Triathlon genutzt.
Aktuell ist die Cap in zwei Farben (dunkelgrau und helles Kieferngrün) erhältlich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die H&M Move Laufcap

Mit der Cap am Travellers Pass auf 4.150m unterwegs. Über den Pass gelangt man vom
Basecamp des Peak Lenin ins Lager 1

Bewertung

  • Ultraleicht
    Die Cap ist so leicht (ca. 30g), dass man sie auf dem Kopf schon fast vergisst, wodurch sie sehr angenehm zu tragen ist. Gleichzeitig kann man sie super klein zusammenfalten und sie so praktisch in jede (Hosen)Tasche stecken, wenn man sie mal kurz nicht braucht.
    Da sie über keinen „Knopf“ auf der Oberseite verfügt, kann man sie auch problemlos unter einen Kletter- oder Fahrradhelm ziehen.
    Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die H&M Move Laufcap

    Hier bei der Mitteldistanz beim Mondsee-Triathlon im Einsatz.
     
  • Schnelltrocknend
    Aufgrund der dünnen Materialstärke und des verwendeten Polyamids trocknet die Cap sehr schnell. Ist sie durch Schweiß oder einen kleinen Regenschauer mal nass geworden, ist sie innerhalb kürzester Zeit wieder trocken.
    Beim Einstein Marathon

    Hier beim Einstein-Halbmarathon als Pacer für eine Freundin.
     
  • Reflektierende Details
    Der Schriftzug vorne und die Kordel zum Verstellen der Größe hinten sind beide reflektierend und sorgen so für eine bessere Sichtbarkeit im Dunkeln.
     
  • UV-Schutz
    Leider konnte ich auf der Website von H&M keine Informationen zum UV-Schutz der Cap finden. Gerade für Ultras oder lange Unternehmungen in den Bergen im Sommer wäre das interessant zu wissen. Da ich aber auch am Peak Lenin (Basecamp 3.600m) keinen Sonnenbrand auf der Kopfhaut hatte, gehe ich mal davon aus, dass es mal mindestens ein UV-Schutz von 30 ist.
    Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die H&M Move Laufcap

    Ebenfalls am Peak Lenin, im Hintergrund die Nordwand des Peak Lenin
     
  • Flexibles Schild
    Das Schild ist sehr leicht anzupassen und zu formen. Das kommt leider auch mit dem Nachteil, dass es sich in einem Rucksack auch leicht selbst verbiegt. Hier muss man einfach nur ein bisschen drauf achten, dass man dann später dann kein komplett schiefes Schild vor dem Gesicht hat.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die H&M Move Laufcap

Fazit

Mit der Laufcap hat H&M meiner Meinung nach eine simple, aber sehr gute Laufcap auf den Markt gebracht. Kein großes Schnick-Schnack, aber alles, was man sich von einer Cap erwünscht, und das für 20€!

Ich habe die Cap meiner Mum mal ausgeliehen, als wir wandern waren, und sie war so begeistert, dass sie sich auch direkt eine gekauft hat. Weitere Farben wären hier noch wünschenswert, gerade etwas Helleres für Läufe im Sommer (hellgrau zum Beispiel).



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