Hochwertige, atmungsaktive Regenjacke für jedes Wetter. TOP.
VORTEILE
- Sehr hochwertige Materialien, top verarbeitet.
- Leichtes, weichfließendes, komfortables Obermaterial und Innenfutter.
- Große, verstellbare Kapuze.
- 15.00mm Wassersäule und atmungsaktiv mit 4.000g/m²/24h
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
- Tolle Ausstattung mit großzügigen Taschen für viele Kleinigkeiten.
NACHTEILE
- Kein besonders kleines Packmaß, bedingt für Backpacking geeignet.
- Die Reflektoren sind nicht besonders sichtbar.
BEWERTUNG
VARJA JACKET – DAMEN REGENJACKE VON DIDRIKSONS
Leichte, wetterfeste Jacke für Alltag und Outdoor
- Farbe: Yellow Pollen
- Größe: 40
- Preis laut Hersteller: 120,00 € inklusive MwSt.
- Testzeitraum: 5 Wochen
- Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
EIN SCHWEDENPRODUKT IM TEST
Eine zuverlässige Regenjacke gehört für mich zur Grundausstattung, wenn ich draußen unterwegs bin. Gerade im Mittelgebirge kann das Wetter schnell umschlagen. Was am Morgen noch nach Sonnenschein aussieht, endet am Nachmittag nicht selten im Nieselregen oder in kräftigen Schauern.
Umso wichtiger ist eine Jacke, die zuverlässig vor Wind und Nässe schützt, dabei aber angenehm zu tragen bleibt. Die Varja Jacket soll genau diese Eigenschaften verbinden: wetterfest, atmungsaktiv und gleichzeitig leicht genug für den täglichen Einsatz.
Ich habe die Jacke von Didriksons für einen Produkttest für Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe sie ausführlich über mehrere Wochen hinweg bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet. Dabei habe ich auf folgende Eigenschaften besonders geachtete:
• Material
• Look/Farbe
• Passform
• Trageigenschaften
• Atmungsaktiv oder belüftende Eigenschaften
• Schnelltrocknung
• Einsatzmöglichkeiten/Wetterbedingungen
• Pflegeeigenschaften
• Nachhaltigkeit
Dabei ging es mir nicht nur um den reinen Regenschutz, sondern auch um Tragekomfort, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie sich die Jacke bei längeren Touren wirklich verhält.
Meine Bewertung beruht allein auf meiner persönlichen Meinung und auf den von mir gesetzten Präferenzen. Ich wurde weder für den Test bezahlt noch stehe ich in Verbindung zum Hersteller, und daher ist meine Bewertung vollkommen neutral!
Ich habe das Produkt in Größe 40 und der Farbe Yellow Pollen erhalten.
Ich bin 180 Zentimeter groß, wiege 70 Kilo und trage in Jacken normalerweise Größe L. (hauptsächlich in Bezug auf die Länge)

DAS SAGT DER HERSTELLER
Der Hersteller beschreibt die Varja Jacket als vielseitige Outdoorjacke für Alltag und Freizeitaktivitäten.
Das Modell besteht aus einem robusten Polyamid-Gewebe, das sowohl wasser- als auch winddicht sein soll. Alle Nähte sind versiegelt, sodass kein Regen eindringen kann.
Mit einer Wassersäule von 15 000 Millimetern bietet die Jacke einen zuverlässigen Regenschutz. Gleichzeitig soll das Material atmungsaktiv bleiben und ein angenehmes Körperklima ermöglichen.
Die Jacke besitzt eine fest integrierte Kapuze mit geformtem Schirm. Diese lässt sich über Kordelzüge individuell anpassen.

Zur Ausstattung gehören:
- zwei Außentaschen mit Reißverschluss, eine Innentasche
- elastische Bündchen an den Ärmeln
- reflektierende Logos für bessere Sichtbarkeit
- Kapuze mit Größenregulierung
Der Schnitt wird als Regular Fit beschrieben und bietet Platz für zusätzliche Kleidungsschichten.
TECHNISCHE DATEN
- Material Außenstoff : 100 % Polyamid
- Innenfutter: 100 % Polyamid
- Wassersäule: 15.000 mm
- Atmungsaktivität: 4.000 g/m² / 24h
- Passform: Regular Fit
- Entworfen in Schweden
- Produziert in Vietnam

MEIN TEST
Ich habe die Jacke in Größe 40 getestet.
Während der Testphase habe ich sie regelmäßig bei Spaziergängen und Wanderungen, getragen – sowohl im Alltag, auf der Arbeit als auch auf längeren Touren.
Die Temperaturen lagen im Testzeitraum zwischen etwa 2° und 18°. Damit deckt der Test genau den Bereich ab, in dem ich eine solche Jacke besonders häufig nutze. Es gab aber auch Einsätze mit gefühlten Minustemperaturen.
DER VERSAND
Die Jacke wurde in einem sehr großen Karton geliefert. Der Hersteller hat sie lediglich einmal gefaltet, vermutlich damit sie möglichst faltenfrei beim Kunden ankommt.
Das funktioniert zwar gut, allerdings wäre eine kompaktere Verpackung durchaus möglich gewesen. Zwei zusätzliche Faltungen hätten der Jacke sicher nicht geschadet.
Aus Nachhaltigkeitssicht wäre eine kleinere Verpackung daher sinnvoll gewesen.
Positiv ist allerdings, dass sich das Material sehr gut aushängen lässt und kaum knittert.









DAS MATERIAL
Die Jacke habe ich in der Farbe Yellow Pollen getestet.
Der Farbton ist ein schönes, kräftiges Gelb. Gerade bei trübem Wetter sorgt diese Farbe für eine gute Sichtbarkeit.
Der Hersteller bietet die Jacke in insgesamt sechs Farben an. Da ist für jeden etwas dabei.
Das Material besteht aus Polyamid, einem Stoff, der im Outdoorbereich häufig verwendet wird. Polyamid gilt als besonders robust und gleichzeitig leicht.
Interessant ist die Haptik des Materials: Die Jacke wirkt keineswegs steif oder raschelnd, sondern überraschend weich und flexibel.




DAS INNENFUTTER
Ein Punkt, der mir besonders positiv aufgefallen ist, ist das Innenfutter.
Viele Regenjacken besitzen kein Innenfutter. Gerade wenn man nur ein T-Shirt darunter trägt, kann sich das Material schnell unangenehm auf der Haut anfühlen.
Bei der Varja Jacket ist das anders. Das Innenmaterial ist weich und angenehm. Obwohl man nur ein Shirt darunter trägt, fühlt sich das Material komfortabel an und klebt nicht auf der Haut. Gerade bei Bewegung oder bei wechselnden Temperaturen sorgt das Innenfutter für ein sehr angenehmes Hautklima. Auch die Taschen sind mit dem Futter ausgestattet.

Kapuze
Die Kapuze ist sehr großzügig geschnitten und bietet sogar Platz für einen Helm. Gleichzeitig lässt sie sich sehr gut anpassen. Am Hinterkopf befindet sich ein breites Klettband zur Regulierung. Zusätzlich sorgen zwei innen liegende Zugbänder dafür, dass sich die Kapuze optimal an das Gesicht anpassen lässt. Selbst bei starkem Wind bleibt sie sicher auf dem Kopf und die Sicht bleibt frei.



Reißverschlüsse
Der Frontreißverschluss sowie die beiden Reißverschlüsse der Außentaschen sind stabil verarbeitet. Die Zipper besitzen kleine Zugbänder, sodass sich die Jacke auch mit kalten Händen gut öffnen und schließen lässt.



Außentaschen
Die beiden Taschen sind sehr großzügig geschnitten und reichen tief in die Jacke hinein. Dadurch bleiben Gegenstände auch dann sicher verstaut, wenn man die Jacke einmal um die Hüfte bindet.


Innentasche
Die schräg angesetzte Innentasche besitzt einen Klettverschluss und ist ebenfalls überraschend groß. Selbst ein größeres Smartphone lässt sich problemlos darin unterbringen.

Bundregulierung
Der Saum lässt sich über zwei Zugbänder regulieren. Dadurch kann man die Jacke sehr dicht schließen, sodass kein Wind von unten eindringt. Gleichzeitig lässt sie sich auch bewusst lockerer tragen.

Druckknopf am Frontverschluss
Ein kleines, aber sehr praktisches Detail ist der Druckknopf am Frontverschluss. Öffnet man den Reißverschluss, kann die Jacke über diesen Knopf weiterhin geschlossen bleiben. Dadurch entsteht eine angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke vom Wind aufgerissen wird.

Ärmelbündchen
Die elastischen Bündchen sitzen angenehm am Handgelenk. Sie halten Wind zuverlässig ab, ohne einzuengen. Auch die Länge ist bei meiner Größe optimal. Die Ärmel reichen bis zu den Handgelenken und diese lassen sich auch problemlos nach oben schieben.


Nähte
Alle Nähte sind sauber verarbeitet und zuverlässig versiegelt, sodass auch bei längerem Regen keine Feuchtigkeit eindringen kann.
DER LOOK
Die Regenjacke von Didriksons gehört nicht zur Kategorie „Supersportler“. Sie ist locker geschnitten und reicht über die Hüften rüber. Daher ist sie in erster Linie fürs Wandern und nicht für High Impact Sport-Einsätze geschaffen.



Der regular Schnitt fällt locker, ohne zu schlabbern, und hat eine angenehme Weite, damit man mehrere Schichten darunter tragen kann. Auch mit dicken Midlayern darunter behält sie ihren sportlichen Look.

Aufgrund des weich fallenden Materials und der klaren Linie eignet sich die Jacke auch als Alltags- und Cityjacke. Und auch wenn das Gelb nicht für jeden etwas ist, bietet Didriksons die Varja Jacket auch in fünf weiteren Farben an. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, etwa ein leuchtendes Rot oder ein dezentes Schwarz.

EINSATZBERICHT – DIE VARJA JACKET IM PRAKTISCHEN OUTDOORTEST

UNTERWEGS IM MITTELGEBIRGE
Während der Testphase habe ich die Varja Jacket unter sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen getragen. Meine Wege führen mich regelmäßig durch das Siebengebirge, rund um den Wachtberg sowie durch die Wege und Höhenzüge im Ahrtal. Dort bin ich häufig mit meinem Hund unterwegs – mal auf kurzen Spaziergängen im Regen, mal auf längeren Wanderungen über viele Kilometer. Auch die täglichen Hunderunden bei jedem Wetter gehören dazu, da ist eine zuverlässige Regenjacke ein absolutes Muss.

Die Landschaft in dieser Region eignet sich hervorragend, um Outdoorbekleidung realistisch zu testen. Wälder, offene Höhenzüge und freie Feldwege wechseln sich ständig ab. Gleichzeitig können sich Wind, Temperatur und Wetter dort sehr schnell verändern. Genau diese wechselnden Bedingungen zeigen sehr deutlich, wie zuverlässig eine Jacke im Alltag wirklich funktioniert.

WETTER UND GELÄNDE IM TEST
Die Wetterbedingungen während meines Testzeitraums
• kalter Wind
• Sonnenschein
• wechselhaftes Wetter
• Nieselregen
• kräftiger Dauerregen
• kühle Temperaturen
• Temperaturen von etwa 2° bis 18°
Und auch heftiges Aprilwetter war dabei.

Das Gelände
• Waldwege
• Feldwege
• Mittelgebirge
• offene Höhenzüge
• schmale Wanderpfade



WIND, WETTER UND WECHSELNDE BEDINGUNGEN
An Tagen mit Sonnenschein und gleichzeitig starkem kaltem Wind hat sich die Varja Jacket besonders als Windbreaker bewährt. Gerade auf offenen Höhenzügen merkt man sehr schnell, ob eine Jacke Wind wirklich zuverlässig abhält. In diesem Punkt hat die Jacke im Test sehr gut funktioniert.

Selbst bei stärkeren Böen schützt sie zuverlässig vor Auskühlung. Besonders auf freien Passagen im Gelände entsteht oft ein unangenehmer, kalter Wind, der sich durch Kleidung schnell bemerkbar macht. Hier hat die Jacke im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
Auch an den langen Regenwanderungen konnte ich mich von der Vielseitigkeit der Jacke überzeugen. Der Regen kommt bei dem heftigen Wind, besonders auf den Höhenzügen, von allen Seiten, auch gefühlt von unten. Dank der vielseitigen Gummizüge an Kapuze und am Bund, schützt die Jacke nachhaltig vor dem Eindringen von Nässe und die Weite lässt sich auf den individuellen Bedarf gut regulieren.
ANPASSBARER SITZ UND FLEXIBLE BELÜFTUNG
Ein großer Vorteil der Jacke ist die Möglichkeit, sie je nach Situation unterschiedlich zu tragen.
Zieht man die Zugbänder am Bund fest, sitzt sie deutlich dichter am Körper und verhindert, dass Wind von unten eindringt. Lässt man die Bänder lockerer, entsteht eine luftigere Passform. Dadurch bleibt die Belüftung angenehm und die Jacke wirkt weniger geschlossen.
Gerade bei längeren Spaziergängen oder moderater Bewegung ist diese Flexibilität sehr angenehm. Die Jacke kann je nach Wetter und Aktivität enger oder lockerer getragen werden.
Auch erhält die Jacke bei lockerem Bund einen Citylook, was sie weniger wie eine Sportjacke wirken lässt. Das gefällt mir sehr gut.
DAUERREGEN ALS HÄRTETEST

Besonders aussagekräftig waren mehrere längere Touren bei über zwei bis drei Stunden Dauerregen. Während dieser Zeit blieb ich vollständig trocken.
Weder über die Nähte noch über die Reißverschlüsse konnte Feuchtigkeit eindringen. Gerade bei längeren Regenphasen zeigt sich sehr schnell, ob eine Jacke wirklich zuverlässig dicht hält. In diesem Punkt hat die Varja Jacket im Test sehr überzeugend abgeschnitten.
Trotz des anhaltenden Regens blieb das Körperklima angenehm. Die Jacke fühlte sich nicht wie eine starre Regenhülle an, sondern ließ ausreichend Luftzirkulation zu.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass leichte Regenjacken nach zwei Stunden, besonders an den Schultern, dem Regen nicht mehr standhielten. Die Varja Jacket hat diesen Härtetest mit Bravour bestanden.




ATMUNGSAKTIVITÄT IN DER PRAXIS
Besonders positiv aufgefallen ist die Kombination aus Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Viele Hersteller versprechen Atmungsaktivität, aber Didriksons hält dieses Versprechen. Das hat mich tatsächlich sehr überrascht. Und das, obwohl die Regenjacke aufgrund der zwei Schichten, mehr Isolation verspricht.
Trotz der hohen Wassersäule entsteht kein unangenehmer Hitzestau. Gerade bei längeren Anstiegen oder bei schnellerem Gehen konnte ich deutlich merken, dass überschüssige Wärme entweichen kann.
Auch bei etwas höheren Temperaturen lässt sich die Jacke angenehm tragen. Öffnet man den Reißverschluss und nutzt den Druckknopf vorn, entsteht eine sehr angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke komplett aufweht.


KOMFORTABLE DETAILS IM EINSATZ
Auch einige Details haben sich im praktischen Einsatz bewährt.
Die Ärmelbündchen lassen sich zwar nicht verstellen, was mich im Test jedoch überhaupt nicht gestört hat. Sie sitzen ausreichend dicht, um Wind und Regen abzuhalten, bleiben aber gleichzeitig flexibel genug, um nicht einzuschneiden.
Sehr gut funktioniert auch die Kapuze. Sie lässt sich über Klettverschlüsse regulieren, sodass sie sowohl locker als auch enger getragen werden kann. Dadurch bleibt die Sicht stets frei, selbst bei stärkerem Wind.

PLATZ FÜR DAS ZWIEBELSYSTEM
Durch den Regular-Fit-Schnitt bietet die Jacke außerdem ausreichend Platz für mehrere Kleidungsschichten.
Selbst bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt konnte ich problemlos ein langärmeliges Shirt und einen Midlayer darunter tragen und hatte trotzdem noch genügend Bewegungsfreiheit. Dadurch lässt sich die Jacke nicht nur im Frühling oder Herbst einsetzen, sondern auch an kühleren Tagen im Winter sehr gut nutzen.
Diese Flexibilität macht sie zu einem sehr vielseitigen Begleiter – sowohl für kurze Runden im Alltag als auch für längere Wanderungen im Mittelgebirge.

DIE PFLEGE
In der Regel sollte man Regenjacken nicht häufig waschen, da dadurch die Imprägnierung schneller abnutzt. Das war bei der Regenjacke von Didriksons im Testzeitraum auch nicht nötig. Das Material ist nur wenig schmutzanfällig und ich bewahre die Jacke NICHT im Schrank auf, sondern sie hängt an einem Kleiderständer, um sie dauerhaft zu lüften. Nach einem Regeneinsatz hänge ich die Regenjacke auf einen Kleiderbügel, damit sie vollständig, ohne Staunässe, trocknen kann.
Auch wenn ich bei anstrengenden Touren ins Schwitzen kam, entwickelten sich keine Gerüche im Innenfutter der Jacke. Kleine Schlammspritzer ließen sich mit einem feuchten Lappen problemlos von der Außenseite abwischen!


NACHHALTIGKEIT
Die Jacke besteht aus robustem Polyamid, einem Material, das für seine Langlebigkeit bekannt ist.
Der Produktionsstandort liegt in Vietnam, während das Design aus Schweden stammt. Diese Kombination ist im Outdoorbereich weit verbreitet.
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die großzügige Versandverpackung.
MEIN FAZIT
Die Varja Jacket von Didrison hat im Test einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen. Schweden beweist wieder einmal, dass sie Ahnung von Outdoorsport haben. Sie kombiniert zuverlässigen Regenschutz, guten Windschutz und einen sehr angenehmen Tragekomfort mit einem modernen, sportlichen Look. Und auch das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.
TOP-Qualität
Besonders positiv fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Die Nähte sind sauber versiegelt, die Reißverschlüsse wirken stabil und alle Details sind durchdacht umgesetzt.
Das Innenleben
Ein echtes Highlight ist das weiche Innenfutter. Gerade bei sportlichen, leichten Regenjacken vieler Hersteller ist das nicht selbstverständlich. Dadurch trägt sich die Jacke auch direkt auf der Haut sehr angenehm. Das war das Erste, was mir aufgefallen ist. Das angenehme Innenfutter findet sich auch in den Taschen wieder.
Ein Versprechen wird gehalten.
Atmungsaktivität und Wassersäule sind leider oft ein Widerspruch und viele Produkte halten das Versprechen nicht. Anders bei der Varja Jacket!
Die Belüftung funktioniert überraschend gut. Trotz der hohen Wassersäule und der zwei Schichten entsteht kein unangenehmes Klima in der Jacke. Gerade bei längeren Touren bleibt das Körpergefühl angenehm. Schon das allein ist für mich eine absolute Kaufempfehlung.

Atmungsaktiver Windbreaker: kein Widerspruch!
Durch den lockeren Schnitt lässt sich die Jacke vielseitig einsetzen. Sie kann locker getragen werden, bietet aber über die Zugbänder die Möglichkeit, sie enger zu schließen. Dadurch eignet sie sich sowohl als leichter Windbreaker als auch als zuverlässige Regenjacke. Und es funktioniert! Obwohl sich die Jacke als überaus atmungsaktiv gezeigt hat, schützt sie ebenso vor sehr kaltem und schneidendem Wind.

Nur ein kleiner Nachteil…
…ist das eher begrenzte Packmaß: Für größere Backpacking-Touren, bei denen jeder Zentimeter im Rucksack zählt, ist die Jacke weniger geeignet.
Doch für Tagestouren ist die Jacke ein perfekter Begleiter.

Schichtsystem
Ein weiterer Vorteil ist der Platz für mehrere Kleidungsschichten. Base Layer und Mid Layer lassen sich problemlos darunter tragen. Dadurch eignet sich die Jacke nicht nur für mildes Wetter, sondern auch für kühlere Tage.
Und auch wenn der Hersteller sie als Frühlingsregenjacke bewirbt: Mit den richtigen Schichten eignet sich die Jacke für alle Bedingungen und ist somit von Frühling bis Herbst und sogar in Teilen im Winter einsetzbar, was sie zu einem zuverlässigen Begleiter macht.
Uneingeschränkt empfehlenswert
Ob kurze Hundespaziergänge im Regen oder längere Wanderungen durch das Mittelgebirge – die Varja Jacket hat sich in allen Situationen als sehr zuverlässiger Begleiter erwiesen. Dazu kommt das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Varja Jacket bekommt man ein Hightech-Kleidungsstück zu einem angemessenen Preis, an dem man lange Freude haben wird.
Ich kann die Varja Jacket von Didriksons uneingeschränkt empfehlen.
Viel Spaß bei eurem nächsten Outdoorabenteuer, wir sehen uns draußen.
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Uneingeschränkt empfehlenswert.