Durchdachter Damen-Rucksack mit vielen Verstaumöglichkeiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Viele Verstaumöglichkeiten
  • Relativ leicht
  • Inkl. Regenhülle
  • Großer Frontzugriff
  • Mit Stockhalterung

NACHTEILE


BEWERTUNG

Rab Airox ND34L – Wanderrucksack für lange Tage am Berg

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Zeit für lange Wanderungen, Hüttentouren und ausgedehnte Trekkingabenteuer. Mit dem Airox ND34L hat Rab einen Rucksack entwickelt, der sich genau zwischen klassischem Tagesrucksack und großem Trekkingrucksack positioniert. Die 34 Liter Volumen bieten genügend Platz für ambitionierte Tagestouren oder leichte Mehrtagestouren, ohne dabei unnötig sperrig zu wirken.

Ich durfte den Rucksack in den vergangenen Wochen auf mehreren Touren testen, von klassischen Wanderungen bis hin zu längeren Bergtouren mit entsprechend viel Ausrüstung. Um einen noch besseren Testbericht bieten zu können, habe ich den Rucksack zusätzlich auch zum Klettern und im Alltag benutzt. Besonders positiv aufgefallen sind mir dabei die zahlreichen Verstaumöglichkeiten, das geringe Gewicht im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen und einige durchdachte Details, die im Alltag am Berg tatsächlich einen Unterschied machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Steckbrief

Modell: Rab Airox ND34L
Volumen: 34 Liter
Gewicht: ca. 1,27 kg
Einsatzbereich: Wandern, Hüttentouren, Mehrtagestouren
Rückensystem: AEROFIT™ belüftetes Tragesystem
Besonderheiten: Frontzugriff per U-Reißverschluss, integrierte Regenhülle, Taschen an den Schulterträgern, Hüftgurttasche, Deckeltasche, Stockhalterung, Trinksystem-kompatibel
Passform: ND (Narrow Dimensions) – speziell für Frauen und schmalere Körperformen entwickelt
Verfügbare Farbe: Mulberry/Black – getestetes Modell; Graphene

Erster Eindruck

Schon beim ersten Auspacken hinterlässt der Airox einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Materialien wirken robust, die Verarbeitung sauber und das gesamte Design modern, ohne dabei überladen zu wirken.

Besonders gut gefällt mir die Farbvariante Mulberry/Black. Das Lila hebt sich angenehm von den oft sehr funktional wirkenden Schwarz-Grau-Kombinationen anderer Wanderrucksäcke ab und verleiht dem Rucksack einen eigenständigen Charakter. Gleichzeitig wirkt die Farbe nicht aufdringlich, sondern sportlich und elegant.

Trotz seiner 34 Liter Volumen erscheint der Airox erstaunlich kompakt. Gerade bei Frauenrucksäcken kommt es häufig vor, dass größere Modelle schnell klobig wirken. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Die schmale ND-Passform sorgt dafür, dass sich der Rucksack angenehm körpernah tragen lässt.

Tragesystem & Komfort

Das Herzstück des Airox ist das neue AEROFIT™-Rückensystem. Dabei verwendet Rab ein gespanntes Mesh-Rückenteil, das einen Abstand zwischen Rücken und Rucksack schafft. Dadurch kann die Luft deutlich besser zirkulieren.

Gerade bei warmen Temperaturen merkt man diesen Unterschied schnell. Während viele Rucksäcke bereits nach kurzer Zeit für einen komplett verschwitzten Rücken sorgen, bleibt man mit dem Airox spürbar trockener unterwegs. 

Auch die Schulterträger sind angenehm gepolstert und gleichzeitig sehr atmungsaktiv. Selbst bei voller Beladung hatte ich nie das Gefühl, dass Druckstellen entstehen oder der Rucksack unangenehm aufliegt.

Besonders praktisch ist die verstellbare Rückenlänge. Dadurch lässt sich der Rucksack individuell anpassen und sitzt deutlich besser als viele Modelle mit fixer Rückenlänge. Gerade auf längeren Touren zahlt sich das aus.

Was ebenfalls positiv auffällt: Mit rund 1,27 Kilogramm gehört der Airox für einen voll ausgestatteten 34-Liter-Rucksack zu den leichteren Modellen seiner Klasse. Natürlich gibt es noch leichtere Ultraleicht-Rucksäcke, diese verzichten jedoch oft auf Komfort, Stabilität oder Ausstattung. Rab gelingt hier ein sehr guter Kompromiss. Der Rucksack fühlt sich leicht an, ohne dabei auf wichtige Features verzichten zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Stauraum & Organisation

Hier spielt der Airox für mich seine größte Stärke aus.

Rab hat es geschafft, eine beeindruckende Anzahl an Verstaumöglichkeiten zu integrieren, ohne dass der Rucksack unübersichtlich wirkt. Jede Tasche scheint genau dort zu sitzen, wo man sie im Alltag benötigt.

Das Hauptfach wird klassisch über den Deckel und einen Kordelzug erreicht. Soweit nichts Ungewöhnliches. Wirklich begeistert hat mich jedoch der große Frontzugriff.

Über einen u-förmigen Reißverschluss auf der Vorderseite gelangt man direkt ins Hauptfach. Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail, macht in der Praxis aber einen riesigen Unterschied. Wer schon einmal bei einer Hüttentour den halben Rucksack ausräumen musste, um an eine Jacke oder die Stirnlampe am Boden des Hauptfachs zu gelangen, wird diesen Zugang schnell zu schätzen wissen.

Für mich ist dieser Frontzugriff eines der besten Features des gesamten Rucksacks. Er macht das Packen deutlich angenehmer und spart unterwegs enorm viel Zeit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Taschen, Taschen und noch mehr Taschen

Besonders gefallen haben mir die Taschen an den Schulterträgern. Auf einer Seite findet problemlos eine Softflask Platz. Dadurch kann man unterwegs trinken, ohne ständig nach einer Flasche greifen zu müssen. Auf der anderen Seite befindet sich eine praktische Tasche für das Smartphone oder andere kleinere Gegenstände. Gerade beim Wandern nutze ich mein Handy häufig für Fotos, Navigation oder Wetterchecks. Es direkt griffbereit zu haben, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, ist unglaublich praktisch.

Auch die Hüftgurttasche habe ich ständig verwendet. Energieriegel, Taschentücher, Sonnencreme oder kleine Snacks lassen sich dort perfekt verstauen und jederzeit erreichen.

Zusätzlich verfügt der Rucksack über großzügige Seitentaschen aus Stretch-Material, in denen Wasserflaschen oder zusätzliche Kleidung problemlos Platz finden.

Auf der Vorderseite befindet sich außerdem ein großes Stretchfach. Dort landen bei mir meistens Regenjacke, Windjacke oder andere Dinge, die schnell erreichbar sein sollen.

Abgerundet wird das Ganze durch die Deckeltasche. Diese wird oft unterschätzt, gehört für mich aber zu den nützlichsten Taschen eines Wanderrucksacks. Stirnlampe, Snacks, Handschuhe oder die Sonnenbrille sind dort perfekt aufgehoben und jederzeit griffbereit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Stockhalterung & weitere Details

Ein weiteres Detail, das im Test regelmäßig zum Einsatz kam, ist die Stockhalterung.

Wanderstöcke gehören für viele Bergsteiger mittlerweile zur Standardausrüstung. Umso wichtiger ist eine Befestigung, die unkompliziert funktioniert und die Stöcke sicher hält. Rab hat dies sehr gut gelöst. Die Stöcke lassen sich schnell befestigen und ebenso schnell wieder entnehmen. Gerade auf Touren mit häufig wechselndem Gelände ist das ein echter Vorteil.

Ebenfalls sehr praktisch ist die integrierte Regenhülle. Sie befindet sich in einem eigenen Fach und ist dadurch immer dabei. Wer viel in den Bergen unterwegs ist, weiß, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Gerade auf längeren Touren gibt eine integrierte Regenhülle ein zusätzliches Stück Sicherheit.

Darüber hinaus ist der Rucksack mit Trinksystemen kompatibel und bietet Platz für eine Trinkblase. Für viele Wanderer dürfte das mittlerweile selbstverständlich sein, trotzdem ist die Umsetzung sehr gelungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Rab Airox ND34L

Verarbeitung

Rab überzeugt mit der Airox auch bei der Verarbeitung. Alle Nähte wirken sauber verarbeitet, die Reißverschlüsse laufen zuverlässig und die verwendeten Materialien vermitteln einen langlebigen Eindruck.

Auch nach mehreren Touren zeigen sich bislang kaum Gebrauchsspuren. Besonders die stark beanspruchten Bereiche wie Hüftgurt, Schulterträger oder Frontreißverschluss machen einen sehr robusten Eindruck.

Trotzdem wirkt der Rucksack nie schwer oder überdimensioniert. Genau diese Balance aus Stabilität, geringem Gewicht und umfangreicher Ausstattung macht den Airox für mich so interessant.

 

Einsatzbereich

Mit seinen 34 Litern bewegt sich der Airox in einem Bereich, der erstaunlich vielseitig ist. Für klassische Tageswanderungen bietet er fast schon luxuriös viel Platz. Gleichzeitig eignet er sich hervorragend für Hüttentouren oder leichte Mehrtagestouren, bei denen kein umfangreiches Camping-Equipment transportiert werden muss. Wer gerne lange Bergtage mit zusätzlicher Kleidung, Kameraausrüstung oder Sicherheitsausrüstung verbringt, wird die zusätzlichen Reserven ebenfalls schnell schätzen lernen. Durch das geringe Eigengewicht und das gut belüftete Tragesystem bleibt der Rucksack auch dann angenehm zu tragen, wenn er einmal vollständig beladen ist.

 

Fazit

Der Rab Airox ND34L ist für mich ein ausgesprochen gelungener Wanderrucksack, der vor allem durch seine durchdachte Organisation und seinen hohen Tragekomfort überzeugt.

Besonders gefallen haben mir die zahlreichen Verstaumöglichkeiten, die Taschen an den Schulterträgern für Handy oder Softflask, die praktische Hüftgurttasche sowie die Deckeltasche. Das absolute Highlight ist für mich jedoch der große Frontzugriff, der den Alltag auf Tour deutlich erleichtert und das Packen wesentlich komfortabler macht.

Dazu kommen die gut funktionierende Stockhalterung, die integrierte Regenhülle und das angenehm belüftete Tragesystem. Besonders positiv fällt außerdem auf, dass der Rucksack trotz seiner umfangreichen Ausstattung, vergleichsweise leicht bleibt und sich dadurch auch auf langen Touren sehr angenehm trägt.

Wer einen vielseitigen Rucksack für Wanderungen, Hüttentouren und längere Bergtage sucht und dabei Wert auf Komfort, Organisation und praktische Details legt, bekommt mit dem Rab Airox ND34L einen Begleiter, der in nahezu allen Bereichen überzeugt.

 

 



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Vielseitiger Wanderschuh für anspruchsvolle Touren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehme und großzügige Zehenbox
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Zuverlässiger Wetterschutz durch Gore-Tex
  • Sehr guter Grip auf Wald-, Schotter- und Wurzelwegen
  • Angenehm leichtes und agiles Laufgefühl
  • Robustes Cordura-Obermaterial

NACHTEILE

  • An sehr heißen Tagen etwas warm

BEWERTUNG

Im Test: The North Face Offtrail Hike GTX 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Testzeitraum und Einsatzbereich

Den The North Face Offtrail Hike GTX habe ich über einen längeren Zeitraum regelmäßig getragen. Mit zwei bis drei Einsätzen pro Woche kam der Schuh sowohl auf kurzen Feierabendrunden als auch auf längeren Wanderungen zum Einsatz. Die meisten Touren führten mich durch das Mittelgebirge – über Waldwege, Schotterpisten, wurzelige Trails und gelegentlich auch felsige Passagen. Dadurch konnte ich den Schuh unter sehr unterschiedlichen Bedingungen ausführlich testen.

Design und Verarbeitung

Bereits beim ersten Eindruck wirkt der Offtrail Hike GTX hochwertig verarbeitet. Das robuste Obermaterial aus abriebfestem Cordura Ripstop macht einen langlebigen Eindruck und wird durch zusätzliche Verstärkungen im Zehen- und Seitenbereich sinnvoll ergänzt.

Auch optisch gefällt mir der Schuh sehr gut. Ein Pluspunkt ist, dass The North Face den Offtrail Hike GTX in vier verschiedenen Farbvarianten anbietet. So gibt es sowohl schlichte als auch auffälligere Designs, sodass jeder die passende Variante für seinen Geschmack finden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Technische Ausstattung

Der Offtrail Hike GTX ist als sportlicher Wanderschuh für anspruchsvolleres Gelände konzipiert. Für Wetterschutz sorgt die bewährte GORE-TEX-Membran, die den Schuh wasserdicht macht und gleichzeitig eine gute Atmungsaktivität bietet.

Die EVA-Zwischensohle sorgt für eine ausgewogene Dämpfung, während der integrierte SKYCORE Rock Guard den Fuß vor spitzen Steinen schützt und zusätzliche Stabilität vermittelt. Besonders im Gelände überzeugt außerdem die SURFACE CTRL-Außensohle mit ihren griffigen Stollen, die auf unterschiedlichen Untergründen viel Sicherheit bietet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Passform und Tragekomfort

Am meisten überzeugt hat mich die großzügige Zehenbox. Viele moderne Wanderschuhe fallen im Vorfußbereich eher schmal aus, doch hier haben die Zehen ausreichend Platz. Gerade auf längeren Wanderungen macht sich das deutlich bemerkbar, da Druckstellen oder unangenehmes Anstoßen bergab ausbleiben.

Obwohl der Schuh sehr robust wirkt, fühlt er sich am Fuß angenehm leicht und agil an. Gerade bei längeren Touren macht sich das positiv bemerkbar, weil die Beine weniger schnell ermüden als bei vielen klassischen Wanderschuhen.

Performance im Gelände

Seine größten Stärken zeigt der Offtrail Hike GTX auf naturbelassenen Wegen. Ob Waldpfade, Schotter oder wurzelige Anstiege – die Sohle bietet einen sicheren Grip und vermittelt ein hohes Maß an Kontrolle.

Der Schuh besitzt dabei ein eher direktes Laufgefühl. Wer besonders weiche und stark gedämpfte Schuhe bevorzugt, könnte ihn als etwas straffer empfinden. Mir persönlich gefällt diese Abstimmung jedoch sehr gut, weil sie einen präzisen Tritt ermöglicht und Sicherheit vermittelt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Wetterschutz

Während meiner Testphase war der Schuh mehrfach bei Regen sowie auf nassen Waldwegen und feuchten Wiesen im Einsatz. Die GORE-TEX-Membran hielt zuverlässig dicht, sodass die Füße trocken blieben. Gleichzeitig bleibt das Fußklima angenehm, auch wenn es an sehr heißen Sommertagen naturgemäß etwas wärmer im Schuh werden kann.

Haltbarkeit

Nach zahlreichen Wanderungen zeigt der Offtrail Hike GTX lediglich normale Gebrauchsspuren. Das Obermaterial wirkt weiterhin robust und auch die Sohle besitzt noch eine gute Profilierung. Insgesamt hinterlässt der Schuh einen langlebigen und hochwertigen Eindruck.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test. The North Face Offtrail Hike GTX

Fazit

Der The North Face Offtrail Hike GTX hat sich für mich als zuverlässiger Begleiter für Wanderungen im Mittelgebirge erwiesen. Besonders die großzügige Zehenbox, die hochwertige Verarbeitung und das angenehm agile Laufgefühl haben mich überzeugt. Die technischen Features wie GORE-TEX, SKYCORE Rock Guard und die SURFACE CTRL-Sohle sind nicht nur Marketingbegriffe, sondern machen sich im Gelände tatsächlich positiv bemerkbar.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die Auswahl von vier verschiedenen Farbvarianten, sodass auch optisch für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei ist.

Wer einen sportlichen, robusten und vielseitigen Wanderschuh für Mittelgebirge und anspruchsvollere Tagestouren sucht, findet im The North Face Offtrail Hike GTX einen überzeugenden Begleiter. Für mich zählen vor allem die hervorragende Passform im Zehenbereich, die sichere Performance im Gelände und die gelungene Kombination aus Stabilität und Komfort zu seinen größten Stärken.

 



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Leichter Gravel- und Rennradhelm mit top Belüftung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Ergonomisch
  • Belüftung
  • Passform

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Sweet Protection Fluxer MIPS im Langzeittest – Leichter Gravel- und Rennradhelm mit herausragender Belüftung

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Testeinsatz

Der Sweet Protection Fluxer MIPS wurde über mehrere Monate hauptsächlich auf dem täglichen Arbeitsweg mit dem Gravelbike getestet. Die Pendelstrecke betrug rund 20 Kilometer pro Richtung und führte über Asphalt, Wirtschaftswege und Schotterabschnitte. Dadurch musste sich der Helm bei sehr unterschiedlichen Bedingungen bewähren: von heißen Sommertagen mit Temperaturen um 30 °C bis hin zu regnerischen Fahrten bei etwa 10 °C.

Gerade ein täglicher Arbeitsweg ist ein guter Härtetest für einen Fahrradhelm. Komfort, Belüftung und Handhabung werden hier wesentlich stärker gefordert als bei gelegentlichen Wochenendausfahrten.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Bereits beim Auspacken hinterlässt der Fluxer MIPS einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist auf dem hohen Niveau, das man von Sweet Protection erwartet. Sämtliche Übergänge zwischen Schale und EPS-Körper sind sauber ausgeführt, lose Kanten oder unsaubere Verklebungen sucht man vergeblich.

Optisch wirkt der Helm sportlich und modern, ohne übertrieben aggressiv zu erscheinen. Besonders angenehm ist die vergleichsweise kompakte Bauweise. Der Helm trägt auf dem Kopf nicht unnötig auf und wirkt auch aus der Seitenansicht angenehm schlank.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Gewicht – Eine seiner größten Stärken

Eine der Eigenschaften, die im Alltag sofort auffällt, ist das geringe Gewicht. Mit rund 285 Gramm gehört der Fluxer MIPS zu den leichteren Helmen seiner Klasse.

Auf kurzen Fahrten mag das nebensächlich erscheinen, doch auf täglichen Pendelstrecken summieren sich die Stunden im Sattel. Hier zeigt sich der Vorteil eines leichten Helms deutlich. Selbst nach längeren Fahrten entsteht kaum das Gefühl, zusätzliches Gewicht auf dem Kopf zu tragen. Nacken und Schultern werden spürbar entlastet.

Gerade auf längeren Gravel-Passagen oder bei Gegenwind bleibt der Helm angenehm unauffällig. Nach kurzer Zeit vergisst man nahezu, dass man ihn trägt.

Belüftung – Das Highlight des Fluxer

Die wohl größte Stärke des Fluxer MIPS ist seine Belüftung. Sweet Protection setzt auf großzügige Lufteinlässe sowie ausgeprägte interne Luftkanäle, die den Luftstrom gezielt über den gesamten Kopf führen.

Im Test zeigte sich dies besonders an heißen Sommertagen. Selbst bei Temperaturen um 30 °C kam es kaum zu einem unangenehmen Hitzestau unter dem Helm. Während andere Helme bei langsamen Anstiegen oder im Stadtverkehr schnell warm werden, bleibt der Fluxer überraschend kühl.

Die Luft strömt spürbar durch die vorderen Öffnungen ein und wird über die tiefen Kanäle bis zum Hinterkopf geleitet. Dadurch wird Wärme effektiv abgeführt. Gerade auf dem täglichen Arbeitsweg, wenn man nicht verschwitzt im Büro ankommen möchte, ist dieser Vorteil deutlich spürbar.

Auch bei längeren Schotteranstiegen, bei denen die Geschwindigkeit sinkt, funktioniert die Belüftung weiterhin überzeugend.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

STACC-Technologie in der Praxis

Sweet Protection verwendet beim Fluxer die sogenannte STACC-Technologie (Superficial Temporal Arteries Cooling Channel). Hinter dem etwas sperrigen Namen steckt ein einfaches Prinzip: Die Luftkanäle sind so angeordnet, dass besonders wärmeempfindliche Bereiche im Schläfenbereich gezielt gekühlt werden.

Marketingversprechen gibt es viele, doch beim Fluxer hat man tatsächlich den Eindruck, dass die Konstruktion funktioniert. Der Helm gehört zu den luftigsten Modellen, die ich bislang gefahren bin. Besonders an warmen Sommertagen macht sich dies bemerkbar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Sicherheit und MIPS Air Node

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal des Fluxer ist das integrierte MIPS Air Node System.

Im Gegensatz zu älteren MIPS-Lösungen sitzt keine zusätzliche Kunststoffschale im Inneren des Helms. Stattdessen wurde die Technologie direkt in die Polsterung integriert. Dadurch bleibt das Gewicht niedrig und die Belüftung wird nicht beeinträchtigt.

Gerade beim Graveln ist das ein großer Pluspunkt. Schotter, lose Untergründe und wechselnde Bedingungen erhöhen das Sturzrisiko im Vergleich zu reinen Straßenfahrten. Das zusätzliche Sicherheitsniveau durch den Schutz vor Rotationskräften vermittelt ein beruhigendes Gefühl, ohne dass man dafür Einbußen bei Komfort oder Belüftung in Kauf nehmen muss.

Für mich gehört ein modernes MIPS-System inzwischen zur Grundausstattung eines hochwertigen Fahrradhelms.

Passform und Tragekomfort

Der Fluxer sitzt angenehm ausgewogen auf dem Kopf. Das 360°-Anpassungssystem ermöglicht eine präzise Einstellung und sorgt dafür, dass der Helm auch auf ruppigen Gravelabschnitten sicher an Ort und Stelle bleibt.

Positiv fiel auf, dass selbst nach mehreren Stunden keine störenden Druckstellen entstanden. Die Polsterung ist angenehm, ohne übermäßig dick zu sein. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für die Luftzirkulation.

Auch während regnerischer Fahrten bei Temperaturen um 10 °C blieb der Tragekomfort hoch. Der Helm wirkte nie zugig oder unangenehm kalt.

Alltagstauglichkeit

Für Pendler interessant ist die unkomplizierte Handhabung im Alltag. Das Verstellsystem lässt sich schnell bedienen und die integrierte Brillenaufnahme funktioniert zuverlässig.

Auf dem Weg zur Arbeit konnte die Sonnenbrille bei bewölktem Wetter oder längeren Waldpassagen einfach in den vorderen Öffnungen verstaut werden. Die Brille sitzt sicher und klappert auch auf gröberem Schotter nicht.

Was gefällt besonders?

  • Sehr geringes Gewicht
  • Hervorragende Belüftung auch bei hohen Temperaturen
  • Spürbar wirksame Luftkanäle
  • Modernes MIPS Air Node System
  • Hoher Langstreckenkomfort
  • Kompakte Bauform
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Praktische Brillenaufnahme
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Sweet Protection Fluxer MIPS

Gibt es Kritik?

Der Fluxer bewegt sich preislich im oberen Segment. Wer lediglich einen günstigen Alltagshelm sucht, findet sicherlich preiswertere Alternativen. Außerdem ist die sportliche Ausrichtung klar erkennbar – Tourenfahrer mit Fokus auf maximale Abdeckung im Hinterkopfbereich könnten zu anderen Modellen greifen.

Fazit

Der Sweet Protection Fluxer MIPS hat sich im täglichen Einsatz als hervorragender Gravel- und Rennradhelm erwiesen. Besonders beeindruckend sind das niedrige Gewicht und die außergewöhnlich gute Belüftung. Selbst bei sommerlichen Temperaturen um 30 °C bleibt der Kopf angenehm kühl, während der Helm bei Regen und deutlich niedrigeren Temperaturen ebenfalls hohen Komfort bietet.

Für Pendler, Rennradfahrer und Gravelbiker, die viele Stunden im Sattel verbringen, ist der Fluxer eine überzeugende Kombination aus Komfort, Belüftung und Sicherheit. Das moderne MIPS Air Node System, die hochwertige Verarbeitung und die durchdachte Kanalführung machen ihn zu einem Helm, den man nach kurzer Zeit kaum noch wahrnimmt – und genau das ist letztlich eines der größten Komplimente, das man einem Fahrradhelm machen kann.

 



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IM TEST

Test: Test product1 for merge


jk
Super haltbarer Rucksack für Tagestouren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hoher Tragekomfort
  • Angenehme Größe
  • Auf viele Körper anpassbar
  • Gute Gewichtsverteilung
  • Belüfteter Rücken

NACHTEILE

  • Wenig Aufteilungen im Rucksack
  • Etwas schmale Schultergurte (Geschmackssache)

BEWERTUNG

Gregory Arrio 22 – Leichter Wanderrucksack mit hohem Tragekomfort

Über den Hersteller

Gregory gehört zu den bekanntesten Herstellern im Bereich Trekking- und Wanderrucksäcke. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in die 1970er Jahre zurück. Gegründet wurde Gregory von Wayne Gregory, der bereits als Jugendlicher begann, Rucksäcke zu entwickeln und zu verbessern. 

Die Entwickler beschäftigen sich intensiv mit der Passform, der Gewichtsverteilung und der Belüftung. Dadurch haben sich die Rucksäcke insbesondere bei Wanderern, Trekkingfreunden und Outdoor-Enthusiasten einen sehr guten Ruf erarbeitet.

Auch Nachhaltigkeit spielt mittlerweile eine größere Rolle. Viele aktuelle Modelle werden mit recycelten Materialien gefertigt, ohne dabei auf Robustheit oder Funktionalität zu verzichten. Gleichzeitig legt Gregory Wert darauf, Produkte für den langfristigen Einsatz zu entwickeln. Ein Rucksack soll nicht nur für eine Saison funktionieren, sondern viele Jahre auf Wanderungen, Reisen und Outdoor-Abenteuern begleiten.

Mit dem Arrio 22 richtet sich Gregory an Tageswanderer und Outdoor-Freunde, die einen leichten, gut belüfteten und komfortablen Rucksack für Tagestouren oder kürzere Mehrtagestouren suchen.

Über das Produkt

Erstes Tragen
erstes Tragen
Rückennetz
Rückennetz

Der Gregory Arrio 22 ist ein Wanderrucksack mit einem Fassungsvermögen von 22 Litern. Damit bewegt er sich genau in dem Bereich, der für Tageswanderungen und kurze Touren mit Übernachtung besonders interessant ist. Das Modell setzt auf ein vergleichsweise leichtes Gewicht, ohne dabei auf Stabilität oder Tragekomfort zu verzichten.

Zur Ausstattung gehören unter anderem seitliche Stretch-Taschen für Trinkflaschen, eine Vorrichtung für Trinksysteme, eine Reißverschlusstasche im Deckelbereich sowie Befestigungsmöglichkeiten für Wanderstöcke. Zusätzlich verfügt der Brustgurt über eine integrierte Signalpfeife, die in einer Notfallsituation genutzt werden kann, um auf sich aufmerksam zu machen.

Der Arrio 22 besitzt außerdem einen Hüftgurt, der elastisch ausgeführt ist und sich dadurch angenehm an den Körper anschmiegt. Das soll für zusätzlichen Komfort sorgen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Bauchgurt
Bauchgurt

Praxiseinsatz auf einer zweitägigen Wanderung

Getestet habe ich den Gregory Arrio 22 auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung im Gasthof. Im Rucksack befanden sich Wechselkleidung, Getränke, Verpflegung sowie die üblichen Kleinigkeiten wie Geldbeutel, Handy, Powerbank und Regenbekleidung.

Bereits beim Packen zeigte sich, dass die 22 Liter für diesen Einsatzzweck sehr gut gewählt sind. Für eine klassische Tagestour ist reichlich Platz vorhanden. Gleichzeitig reicht das Volumen auch für eine zweitägige Wanderung aus, sofern keine umfangreiche Campingausrüstung transportiert werden muss. Da ich in einem Gasthof übernachtet habe und weder Schlafsack noch Zelt benötigt wurden, konnte ich alle notwendigen Gegenstände problemlos unterbringen.

Besonders positiv fiel mir der Tragekomfort auf. Gregory genießt in diesem Bereich einen hervorragenden Ruf, und der Arrio 22 bestätigt diesen Eindruck. Die Kombination aus Schultergurten, Brustgurt und Hüftgurt sorgt dafür, dass der Rucksack angenehm am Körper sitzt und auch über längere Zeit nicht unangenehm wird.

Der elastische Hüftgurt hat mir dabei besonders gut gefallen. Er stabilisiert den Rucksack ausreichend, ohne einzuengen. Gerade beim Wandern auf abwechslungsreichen Wegen konnte ich mich frei bewegen, ohne ständig das Gefühl zu haben, von einem starren Gurtsystem eingeschränkt zu werden.

Auch der Brustgurt erfüllt seine Aufgabe zuverlässig. Dadurch bleibt der Rucksack selbst bei flotterem Gehen oder auf unebenem Untergrund angenehm stabil.

Seitenansicht

Belüftung und Tragegefühl

Eines der Highlights des Arrio 22 ist ohne Zweifel das belüftete Rückensystem.

Gerade an wärmeren Tagen kennt vermutlich jeder Wanderer das Problem eines verschwitzten Rückens. Das FreeSpan-System kann dieses Problem zwar nicht vollständig beseitigen, reduziert es jedoch deutlich. Durch den Abstand zwischen Rücken und Rucksack entsteht eine spürbar bessere Luftzirkulation.

Während meiner Tour war dieser Effekt klar bemerkbar. Der Rücken blieb länger trocken als bei vielen klassischen Wanderrucksäcken, die direkt auf dem Rücken aufliegen. Besonders bei längeren Anstiegen macht sich dieser Vorteil bemerkbar.

Trotz des belüfteten Aufbaus wirkt der Rucksack keineswegs instabil. Im Gegenteil: Auch bei voller Beladung saß alles sicher und kontrolliert am Rücken. Das ist ein wichtiger Punkt, denn manche stark belüfteten Rückensysteme neigen dazu, das Gewicht etwas weiter vom Körper weg zu verlagern. Beim Arrio 22 hatte ich diesen Eindruck nicht.

Organisation und Stauraum

Beim Stauraum hinterlässt der Gregory Arrio 22 insgesamt einen guten Eindruck. Die Größe passt hervorragend zum vorgesehenen Einsatzzweck, und die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände lassen sich problemlos verstauen.

Die seitlichen Taschen sind praktisch für Trinkflaschen oder kleinere Gegenstände, auf die man schnell zugreifen möchte. Auch die Deckeltasche erweist sich unterwegs als nützlich für Dinge wie Schlüssel, Taschentücher oder Energieriegel.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft jedoch die Aufteilung des Innenraums. Der Arrio 22 setzt stark auf ein großes Hauptfach. Das sorgt zwar für eine einfache Handhabung und maximale Flexibilität beim Packen, bietet aber vergleichsweise wenige Möglichkeiten zur Organisation.

Gerade auf längeren Touren hätte ich mir ein oder zwei zusätzliche Fächer gewünscht. Dadurch ließen sich kleinere Gegenstände besser voneinander trennen und schneller wiederfinden. Wer gerne sehr strukturiert packt, könnte hier etwas mehr Ordnung vermissen.

Das ist kein gravierender Nachteil, aber einer der wenigen Punkte, an denen Gregory das Konzept noch etwas verbessern könnte.

 

Gummizug

Verarbeitung und Details

Die Verarbeitung macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Sämtliche Nähte wirken sauber verarbeitet, die Materialien fühlen sich robust an und auch die Reißverschlüsse arbeiten zuverlässig.

Besonders gefallen hat mir das Verschlusssystem des Hauptfachs. Der Kordelzug lässt sich schnell bedienen und sorgt dafür, dass der Inhalt sicher verstaut bleibt. Ergänzt wird dies durch die Deckelkonstruktion, die zusätzlichen Schutz bietet und gleichzeitig einen schnellen Zugriff ermöglicht.

Auch die seitlichen Kompressionsriemen tragen dazu bei, dass die Ladung kompakt am Rücken bleibt. Selbst wenn der Rucksack nicht vollständig gefüllt ist, entsteht kein unangenehmes Herumrutschen des Inhalts.

Im Alltag sind es oft genau diese kleinen Details, die den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem gelungenen Wanderrucksack ausmachen. Hier merkt man, dass Gregory viel Erfahrung in die Entwicklung seiner Produkte einfließen lässt.

Fazit

Der Gregory Arrio 22 hat sich in meinem Praxistest als sehr gelungener Wanderrucksack erwiesen. Besonders überzeugt haben mich der hohe Tragekomfort, das ausgezeichnete belüftete Rückensystem sowie die insgesamt stabile und angenehme Passform. Die Kombination aus Brustgurt, elastischem Hüftgurt und ergonomischem Tragesystem sorgt dafür, dass der Rucksack auch auf längeren Touren komfortabel getragen werden kann.

Mit seinen 22 Litern bietet er ausreichend Platz für Tageswanderungen und sogar für kurze Mehrtagestouren mit Übernachtung im Gasthof. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Ausstattung sinnvoll gewählt und die integrierte Signalpfeife stellt ein nützliches Sicherheitsdetail dar.

Insgesamt erhält man mit dem Gregory Arrio 22 einen durchdachten, komfortablen und vielseitigen Wanderrucksack, der besonders durch sein Tragesystem und die hervorragende Belüftung überzeugt. Für Wanderer, die einen zuverlässigen Begleiter für Tages- und Wochenendtouren suchen, ist er eine klare Empfehlung.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Gregory Arrio 22 bewegt sich preislich mit etwa 130€ (Stand 06/2026) im Bereich hochwertiger Wanderrucksäcke und ist damit sicherlich kein klassisches Einsteigermodell. Betrachtet man jedoch die gebotene Qualität, relativiert sich der Anschaffungspreis schnell.

Ein Rucksack, der über mehrere Stunden angenehm sitzt, nicht drückt und gleichzeitig für eine gute Belüftung sorgt, steigert den Komfort einer Tour erheblich.

Hinzu kommt die robuste Verarbeitung. Sämtliche Materialien vermitteln den Eindruck, für viele Jahre regelmäßiger Nutzung ausgelegt zu sein

Natürlich gibt es günstigere Alternativen auf dem Markt. Wer jedoch Wert auf ein sehr angenehmes Tragegefühl, gute Belüftung und eine hochwertige Verarbeitung legt, erhält mit dem Arrio 22 ein stimmiges Gesamtpaket. Aus meiner Sicht ist das Preis-Leistungs-Verhältnis daher insgesamt als sehr gut zu bewerten.

 

 



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IM TEST

Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack


Robens Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack
Stylischer, warmer Ski-Anorak mit Top-Taschen für die Piste.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Stylisher Anorak-Schnitt
  • Absolut wind- und wasserdicht
  • Sehr hoher Tragekomfort
  • Große, geräumige Kängurutasche vorne
  • Robustes und langlebiges Material

NACHTEILE

  • Kapuze passt knapp über Helme
  • Wärmeleistung erfordert Zwiebellook (Layering)

BEWERTUNG

Ich nutze die Dope Annok Jacke jetzt schon seit [hier eintragen, z. B. einem Jahr / zwei Skiurlauben] zum Skifahren und bin absolut begeistert! 
 
Was mir super gefällt (Vorteile):
Die Jacke sieht im Anorak-Style nicht nur mega stylish aus, sondern hält auch bei Wind und Wetter auf der Piste richtig schön warm und trocken. Besonders praktisch finde ich das Taschensystem auf der Vorderseite und die kleine Tasche am Ärmel für den Skipass. Der Stoff fühlt sich robust an und die Passform ist angenehm locker. 
 
Was man wissen sollte (Nachteile):
Da es ein Anorak ist, muss man die Jacke über den Kopf anziehen. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber durch den seitlichen Reißverschluss gewöhnt man sich schnell daran. 
 
Fazit:
Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die eine stylishe, funktionale und bequeme Jacke für den Wintersport suchen!“


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Quilt mit guter Wärme-Gewichts-Relation.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Gute Wärmeleistung
  • Kleines Packmaß
  • Innentasche
  • Befestigungsgummi für die Iso-Matte

NACHTEILE

  • Geschlossene Fußbox
  • Verschlüsse am Rücken, unpraktisch zu öffnen und zu schließen
  • Hoher Preis
  • Wenig Bewegungsfreiheit wenn der Quilt geschlossen ist

BEWERTUNG

Testbericht: Robens Scoria Quilt UL +6 °C

Quilts ersetzen bei Ultraleichtwanderern oft die klassischen Munienschlafsäcke. Sie sparen Gewicht, haben ein kleines Packmaß und lassen sich flexibel einsetzen. Ich habe den Robens Scoria Quilt UL an einem verlängerten Wochenende bei sommerlichen Temperaturen zwischen etwa 10 und 14 °C getestet.

Das Unternehmen Robens

Robens gehört zur dänischen Oase Outdoors Gruppe und ist seit vielen Jahren für funktionale Outdoor-Ausrüstung bekannt. Das Sortiment umfasst Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Möbel und Campingzubehör. In den vergangenen Jahren hat Robens sein Sortiment verstärkt in Richtung Ultraleicht-Ausrüstung erweitert. 

Produktspezifikationen

Der Scoria Quilt UL +6 °C wurde speziell für Touren entwickelt, bei denen jedes Gramm zählt. Laut Hersteller bringt die Regular-Version lediglich 390 g auf die Waage. Mein Exemplar wog inklusive Kompressionssack etwa 380 g.

Zu den wichtigsten technischen Daten gehören:

  • Komforttemperatur (Frauen): +11 °C ;  (Männer): +6 °C
  • 154 g RDS-zertifizierte Entendaune (90/10)
  • Bauschkraft von 850+ Fill Power
  • 10D Polyester-Ripstop-Außenmaterial
  • Länge 205 cm
  • Packmaß von lediglich 21 × 13 cm
  • PFAS-freie Produktion
  • Befestigungssystem zur Fixierung auf der Isomatte

Besonders hebt Robens die sogenannte „Sharkfin Footbox“, eine vorgeformte Fußbox mit zusätzlicher Isolierung hervor, sowie den Wärmekragen im Halsbereich, der Wärmeverluste reduzieren soll. 

UVP 259,95 €

Quelle: https://www.robens.de/de-de/shop/outdoor-schlafen/schlafsacke/2-bis-3-jahreszeiten-schlafsack/scoria-quilt-ul-6c-regular

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Nachhaltigkeit

Robens setzt beim Scoria Quilt UL auf RDS-zertifizierte (Responsible Down Standard) Entendaunen. Die verwendeten Daunen sind laut Hersteller rückverfolgbar und stammen aus verantwortungsvoller Beschaffung. Zudem ist das Produkt PFAS-frei gefertigt.

Praxistest

Ich nutze im Sommer sehr gerne Quilts. Gegenüber klassischen Schlafsäcken bieten sie für mich einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie komplett öffnen und bei warmen Nächten wie eine leichte Decke verwenden. Wird es kühler, lässt sich der Quilt schließen und hält die Wärme besser am Körper. Gleichzeitig spart die Konstruktion Material und damit Gewicht.

Der Robens Scoria Quilt UL unterscheidet sich allerdings von vielen anderen Quilts, die ich bisher genutzt habe. Statt einer variablen Fußbox besitzt er eine fest vernähte Fußbox, die etwa bis in Kniehöhe reicht. Darüber öffnet sich der Quilt in die typische Deckenform.

Verschlossen wird der Quilt nicht über einen Reißverschluss, sondern über drei Clips. Zusätzlich liegen zwei elastische Gurte bei, mit denen sich der Quilt an der Isomatte befestigen lässt. Dieses System funktioniert gut und verhindert zuverlässig, dass der Quilt nachts verrutscht.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fiel mir das angenehme Innenmaterial auf, das sich direkt auf der Haut sehr komfortabel anfühlt. Auch die Daunen besitzen eine gute Bauschkraft und haben sich nach dem Auspacken und Aufschütteln schnell wieder entfaltet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
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Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Wärmeleistung

Die vom Hersteller angegebenen Temperaturwerte erscheinen realistisch. Während meines Tests lagen die Nachttemperaturen bei etwa 12 bis 13 °C. Ich schlief dabei mit Leggings, langärmeligem Shirt und Socken. Unter diesen Bedingungen war der Quilt angenehm warm.

Positiv finde ich, dass Robens die Komforttemperaturen getrennt für Frauen und Männer ausweist. Die Angabe von +11 °C Komforttemperatur für Frauen und +6 °C für Männer entspricht meiner Einschätzung recht gut.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Quilt konstruktionsbedingt keinen Kopfbereich wie ein klassischer Mumien-Schlafsack besitzt. Hier muss man ggf. einen Beanie einplanen, da der Kopf viel Wärme verliert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
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Kritikpunkte

Mein größter Kritikpunkt ist die fest vernähte Fußbox.

Gerade die hohe Flexibilität ist für mich einer der Hauptgründe, überhaupt einen Quilt zu nutzen. Viele Modelle besitzen einen Reißverschluss oder ein variables Verschlusssystem, sodass sich die Fußbox bei Bedarf komplett öffnen lässt. Dadurch kann der Quilt an warmen Nächten wie eine normale Decke verwendet werden.

Beim Scoria Quilt UL ist diese Flexibilität eingeschränkt. Die geschlossene Fußbox speichert zwar etwas mehr Wärme, nimmt dem Quilt aber gleichzeitig einen wesentlichen Teil seines Nutzungsvorteils. Für mich erschließt sich der praktische Mehrwert dieser Konstruktion daher nur bedingt.

Auf der Produktseite erwähnt Robens eine „durchgehende isolierte Reißverschlussabdeckung“. Tatsächlich besitzt der Quilt jedoch überhaupt keinen Reißverschluss. Vielleicht ist damit die Abdeckung des Druckknopfes am Halsbereich gemeint?  

Auch das Schließen des Quilts über die Clips erreicht nicht die Dichtigkeit und Einfachheit eines Reißverschlusses. Insbesondere weil der Quilt so genäht ist, dass die Verschlüsse im Rückenbereich liegen. Sie sind zwar dünn und drücken nicht, aber zum Öffnen und Schließen ist es unbequem.  Wenn die Temperaturen sinken und man möglichst viel Wärme speichern möchte, ist das System weniger komfortabel, als bei manchen Konkurrenzmodellen.

Insgesamt ist der Quilt geschlossen ziemlich eng, weil er sich nach der Schulterpartie schnell verjüngt, wesentlich enger als mein Sea to Summit Quilt. Dieses weniger an Material, zahlt auf das geringe Gewicht ein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
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Fazit

Der Robens Scoria Quilt UL +6 °C überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht, das sehr kleine Packmaß und die hochwertige Daunenfüllung mit guter Bauschkraft. Für kühle Nächte bietet er eine gute Wärmeleistung und einen angenehmen Schlafkomfort.

Weniger überzeugen konnte mich die geschlossene Fußbox. Gerade die Flexibilität eines Quilts wird dadurch eingeschränkt. 

Wer einen extrem leichten Sommerquilt sucht und mit der Fußbox leben kann, erhält ein Ultraleicht-Produkt mit guter Wärme-Gewichts-Relation. Für jemanden, der die maximale Flexibilität und Bewegungsfreiheit eines klassischen Quilts bevorzugt, ist der Quilt weniger zu empfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
 
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Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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