Starker Allround-Tagesrucksack mit fehlender Regenhülle.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes Tragegefühl
  • Schnelle Rückenlängenverstellung
  • Angenehmer Hüftgurt mit zwei Taschen
  • LidLock für Fahrradhelme

NACHTEILE

  • Regenhülle nicht im Lieferumfang
  • Hüfttaschen für größere Smartphones vermutlich zu kurz

BEWERTUNG

Ein Tagesrucksack muss sich bei mir schnell beweisen.

Nicht nur auf einer perfekten Testtour, bei der alles sauber gepackt ist und der Rucksack nur zeigen muss, dass er auf einem Wanderweg funktioniert. Sondern im Alltag dazwischen. Auf der Hausbergrunde. Am Rad. Beim Einkaufen. Am Trail. Mit Wasserblase. Mit Regenjacke. Mit Jause. Mit Zeug, das man gerade einfach wo hinbringen muss und irgendwie jetzt in den Rucksack rein muss.

Genau dort entscheidet sich für mich, ob ein Rucksack wirklich brauchbar ist.

Der Osprey Talon 22 kam bei mir in der Farbe Frosty Mint Green zum Testen an. Ich kenne Osprey bereits von mehreren Modellen, unter anderem Atmos, Glade und Duro. Die Erwartung war also schon da.

Osprey kann Rucksäcke bauen.

Das ist nicht die Frage.

Die Frage war eher:

Ist der Talon 22 wirklich die Eierlegendewollmilchsau unter den Tagesrucksäcken? Also einer, den man ständig nimmt, weil er für fast alles passt? Oder ist er am Ende doch nur ein sauber gemachter Wanderrucksack mit ein paar Multisport-Ideen?

 


Technische Daten

Laut Hersteller ist der Osprey Talon 22 ein leichter Multisport-Rucksack mit 22 Liter Volumen. Er besitzt das AirScape™-Rückensystem, eine verstellbare Rückenlänge, BioStretch-Schulterträger und einen BioStretch-Hüftgurt.

Die wichtigsten Daten und Ausstattungsdetails:

• Volumen: 22 Liter
• Gewicht laut Hersteller: ca. 1,08 kg
• AirScape™-Rückensystem
• Verstellbare Rückenlänge
• Zwei Hüftgurttaschen
• Großes Hauptfach mit Reißverschluss
• Außentasche für Kleinteile
• Stretch-Seitentaschen
• Trinkblasenfach mit Schlauchführung
• LidLock™-Helmhalterung
• Stow-on-the-Go™-Stockhalterung
• Eispickelhalterung
• Blinklichthalterung
• Farbe im Test: Frosty Mint Green

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Erster Eindruck

Der Talon wirkt sauber verarbeitet, durchdacht und hochwertig. Nichts daran fühlt sich billig oder überladen an.

Er ist kein dünner Ultraleicht-Beutel, bei dem man sofort Angst hat, irgendwo hängen zu bleiben. Er ist aber auch kein sperriger Panzer. Genau diese Mitte passt für mich bei einem Tagesrucksack sehr gut.

Die Farbe Frosty Mint Green hat mich zuerst etwas skeptisch gemacht. Sie wirkt frisch und hell, aber bei einem Rucksack, der draußen verwendet wird, fragt man sich natürlich sofort, wie lange das schön bleibt. Gut gelöst finde ich, dass der Bodenbereich dunkler ist. Genau dort, wo der Rucksack beim Abstellen zuerst Kontakt mit Boden, Erde oder nassem Gras bekommt, ist er also nicht hell.

Auch die Aufteilung machte gleich einen guten Eindruck. Das Hauptfach lässt sich weit öffnen, die zusätzliche Kleinzeugstasche ist von außen zugänglich, die Hüfttaschen lassen sich angenehm öffnen und die großen Schlaufen an den Reißverschlüssen gefallen mir sofort.

Das sind Kleinigkeiten.

Aber bei Rucksäcken sind es oft genau diese Kleinigkeiten, die später entscheiden, ob man gerne hineingreift, nachjustiert, etwas verstaut oder genervt ist.

Sehr positiv aufgefallen ist mir auch die Rückenlängenverstellung. Bei vielen Rucksäcken ist das etwas, das man einmal einstellt und dann möglichst nicht mehr angreift. Beim Talon geht das wirklich schnell. Fast so selbstverständlich wie das Nachziehen der Schulterträger.

Beim ersten Aufsetzen passte der Rucksack bei mir sofort gut. Körpernah, angenehm, vertraut.

Aber das sagt bei einem Rucksack noch nicht viel.

Ob dieser erste gute Eindruck auch mit Gewicht, am Rad, auf Wanderungen und im Alltag trägt, musste sich natürlich erst zeigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Im Einsatz

Der ehrlichste Test kam gar nicht auf einer schönen Bergtour, sondern beim Einkaufen mit dem Fahrrad.

Ich hatte Kartoffeln, ein 6er-Tragerl Bier, Saft und Konserven im Rucksack. Also genau diese schwere, ungünstige Beladung, für die kein Tagesrucksack auf einem Produktfoto herhalten muss. Der Talon war bis oben voll.

Natürlich muss man bei so einer Beladung Brustgurt, Hüftgurt und Schulterträger ordentlich nachstellen. Einfach irgendwie aufsetzen und losfahren funktioniert da nicht.

Nach dem Einstellen saß das Gewicht aber erstaunlich nah am Körper. Auch mit dem E-MTB am Waldweg hat nichts unangenehm gewackelt. Keine lose Masse am Rücken. Keine verzögerten Fliehkräfte durch einen Rucksack, der hinten irgendwo sein eigenes Leben führt.

Das hat mich positiv überrascht.

Gerade bei so einem Einsatz merkt man schnell, ob Schulterträger und Hüftgurt nur auf dem Papier gut klingen oder ob sie wirklich etwas tun. Beim Talon tun sie etwas. Die Schulterträger sind für diese Rucksackgröße sehr gut konstruiert. Sie sind ausreichend gepolstert, aber nicht unnötig dick. Auch der Hüftgurt passt gut. Er ist am Rand schön breit, trägt angenehm und bietet zwei Hüfttaschen.

Der Atmos nimmt mit seinem deutlich steiferen Hüftgurt natürlich mehr Last auf. Dafür ist er beim Anlegen auch umständlicher. Beim Talon ist alles schneller, leichter und sorgloser.

Für einen Tagesrucksack finde ich das sehr gelungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die zweite wichtige Nutzung war die normale Hausbergrunde.

Wasserblase, Regenjacke, kleine Jause und meine übliche Standardausrüstung. Also genau das, was bei mir bei einer kleinen Tour meistens dabei ist.

Dort war der Talon angenehm unauffällig.

Eigentlich ist das fast schwer zu beschreiben, weil er nicht groß auffällt. Und genau das soll ein Rucksack machen. Er soll nicht ständig spürbar sein, nicht drücken, nicht wackeln und nicht nerven.

Der Talon liegt angenehm am Rücken und fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Ich bin von Osprey bereits mehrere Modelle gewohnt und man merkt beim Talon schon diese Osprey-DNA. Für mich ist das fast der Komfort des Atmos auf einen Tagesrucksack reduziert.

Kein großes Deckelfach. Kein massiver Hüftgurt. Kein umständliches Anlegen.

Anziehen, kurz nachjustieren, los.

Das mag ich.

Was mir im Einsatz wirklich gut gefallen hat, war weniger irgendeine große Spezialfunktion, sondern die einfache Zugänglichkeit von Kleinkram.

Gerade mit Kindern hat man unterwegs ständig irgendetwas in der Hand. Einen Stein. Ein Schneckenhaus. Ein Stück Rinde. Einen Zapfen. Irgendetwas, das natürlich mitmuss, aber nicht unbedingt ins Hauptfach gehört. Genau dafür sind die Außentaschen am Talon richtig praktisch. Schnell hinein damit, weitergehen, fertig.

Auch für ein Müllsackerl, einen Wasserfilter oder andere Kleinigkeiten passen die seitlichen Taschen sehr gut. Man muss nicht jedes Mal den Rucksack abnehmen und das Hauptfach öffnen. Das mag ich an so einem Rucksack.

Die Seitentaschen haben aber auch eine Grenze.

Für Trinkflaschen sind sie grundsätzlich groß genug, aber während des Tragens komme ich nicht wirklich gut hin. Herausnehmen geht vielleicht noch. Wieder hineingeben eher nicht. Das ist beim Atmos besser gelöst.

Für mich ist das kein großes Problem, weil ich meistens mit Trinkblase unterwegs bin. Die Lösung dafür gefällt mir beim Talon sehr gut: Blase einschieben, aufhängen, Schlauch sauber führen, fertig. Wenn man den Schlauch außen nicht zu lang lässt, funktioniert das wirklich gut.

Wenn zu viel Schlauch frei hängt, muss man ihn immer wieder etwas zurückschieben, damit er nicht herumbaumelt. Das ist aber kein großes Problem.

Für Trinkblasen-Nutzer ist das sehr gut gelöst.

Wer aber gerne während des Gehens zur Flasche greift, sollte das wissen.

Als Taschen für Fundstücke, Müllsackerl, Filter oder Kleinkram: sehr gut.

Als wirklich gut erreichbare Trinkflaschentaschen während des Tragens: eher nicht.

Sehr praktisch finde ich auch das äußere Meshfach. Dort kann man zum Beispiel eine nasse Regenjacke verstauen, ohne sie ins Hauptfach zu stopfen. Das ist für mich draußen wirklich sinnvoll. Gerade wenn die Jacke nach einem Schauer feucht ist, will ich sie nicht zu Jause, Erste-Hilfe-Zeug oder Ersatzkleidung geben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die beiden Hüfttaschen sind ebenfalls angenehm. In einer Tasche hatte ich Schlüssel, Taschentücher und Taschenmesser. In der anderen mein Smartphone. Beide Taschen lassen sich gut einhändig öffnen und auch wieder schließen.

Ein Punkt ist mir aber aufgefallen: Mein Smartphone ist ein Samsung XCover 5 und damit eher klein im Vergleich zu vielen aktuellen Geräten. Das passt gerade so hinein. Am Volumen liegt es nicht, denn für Kleinkram sind die Taschen wirklich gut. Sie sind für größere Smartphones nur vermutlich etwas zu kurz.

Wer also ein großes Smartphone in der Hüfttasche tragen möchte, sollte das vorher testen.

Was der Talon sehr gut kann: Er liegt angenehm am Körper.

Nicht schwammig. Nicht weit weg. Nicht wie ein Rucksack, der hinten sein eigenes Leben führt. Gerade am Rad oder auf schmaleren Wegen gefällt mir das sehr gut, weil der Rucksack nahe am Rücken bleibt und nicht herumzieht.

Anziehen, kurz nachstellen, los.

Auch beim Wiederaufsetzen nach einer Pause hatte ich kein grausliches, kaltes, vollgesogenes Rückengefühl. Das Material am Rücken bleibt angenehm genug, auch wenn man geschwitzt hat.

Im Hochsommer wird ein stärker hinterlüfteter Rucksack sicher noch angenehmer sein. Aber für einen Rucksack, der auch am Rad, im Alltag, auf kleinen Touren und in kühleren Jahreszeiten funktionieren soll, passt dieser körpernahe Sitz für mich sehr gut.

Bei Hike-&-Bike-Einsätzen wurde die LidLock™-Helmhalterung interessant.

Ich habe diese Lösung vorher noch nie wirklich bewusst verwendet und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Man steckt den Clip durch eine Belüftungsöffnung des Fahrradhelms, dreht ihn und der Helm hält.

Das geht schnell, elegant und stabil.

Für Fahrradhelme finde ich das wirklich hervorragend. Es ist so einfach gelöst, dass man sich fragt, warum das nicht längst überall so gemacht wird.

Aber es gibt auch eine klare Grenze.

Kletterhelme ohne passende Belüftungsöffnungen lassen sich so nicht befestigen. Das klassische Helmnetz wird dadurch also nicht komplett ersetzt. Gerade wenn man den Talon für Hike & Bike oder Klettersteig verwenden möchte, sollte man das wissen.

Mit Fahrradhelm: super.

Mit jedem Helm: nein.

Das System lässt sich auch nicht so schön zweckentfremden wie ein Helmnetz, wenn man kurzzeitig etwas außen befestigen möchte. 

Stow-on-the-Go™ funktioniert auch beim Talon gut und ist eine elegante Lösung, wenn man zwei Wanderstöcke bei einer kurzen Kletterpassage schnell aus dem Weg haben möchte.

Für mich persönlich ist es nicht ganz so wichtig, weil ich meistens keinen klassischen Stock-Satz verwende, sondern eher einen langen Stock. Dafür ist das System nicht wirklich gedacht.

Für längere Verwahrung würde ich Stöcke sowieso hinten am Rucksack befestigen. Auch dafür bietet der Talon eine Möglichkeit.

Insgesamt passen die Außenbefestigungen gut zum Rucksack. Man kann schnell etwas verstauen, kurz etwas außen befestigen und den Rucksack je nach Einsatz etwas zweckentfremden.

Eine Skihalterung noch drauf und er wäre für mich noch näher an einem Rucksack für fast alles. Das ist kein wirklicher Kritikpunkt, weil der Talon kein Skitourenrucksack sein muss. Aber bei diesem Rucksack denkt man automatisch weiter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Beim Regenschutz liegt für mich das größte Manko.

Die Regenhülle ist nicht im Lieferumfang enthalten. Man muss sie extra kaufen.

Das finde ich schade.

Bei einem Rucksack, der so stark auf vielseitige Einsätze zielt, gehört eine Regenhülle für mich einfach dazu.

Das äußere Meshfach ist zwar praktisch, gerade für eine nasse Regenjacke oder Dinge, die man nicht ins Hauptfach geben möchte. Es ersetzt für mich aber kein eigenes Regenhüllenfach.

Gerade bei einem Allroundrucksack ist eine Regenhülle nicht nur Regenschutz. Sie ist auch Schmutzhülle, Matschschutz am MTB und manchmal eine trockene Unterlage beim Pausieren.

Wenn ich den Rucksack in nasses Gras, Erde oder Matsch lege, ist eine solche Hülle einfach praktisch.

Kleine Regengüsse hat der Talon bisher gut weggesteckt. Schnee hatte ich wetterbedingt nicht mehr im Test. Es geht mir also nicht darum, dass der Rucksack sofort undicht wäre. Das wäre auch unfair.

Der Talon will ein Rucksack für viele Situationen sein. Alltag, Wandern, Rad, Hike & Bike, kleine Touren, vielleicht sogar sehr minimalistische Biwaksachen. Und genau dann möchte ich beim Wetterschutz nicht improvisieren müssen.

Mit passender Ausrüstung geht nämlich erstaunlich viel hinein. Sodass auch minimalistische Biwaktouren mit dem Talon möglich sind. Von der Länge passt ein Big Agnes Copper Spur 2 hinein. Dazu eine kleine Isomatte wie eine Exped SynMat und einen leichten Schlafsack wie einen Cumulus Lite Line.

Zu zweit, wenn die andere Person Essen und Kocher übernimmt, geht das wunderbar. Allein würde ich eher Biwaksack oder kleines Tarp, UL-Hobo und das Nötigste mitnehmen.

Natürlich ist der Talon kein Trekkingrucksack.

Aber er lädt dazu ein, mehr mit ihm zu machen, als nur eine normale Tageswanderung.

Und genau deshalb stört mich die fehlende Regenhülle.

 


Fazit

Ich muss sagen: Der Osprey Talon 22 ist für mich ein richtig starker Tagesrucksack.

Nicht, weil er irgendeine spektakuläre Einzelsache kann. Sondern weil er im Alltag, auf kleinen Touren, am Rad und auf der Hausbergrunde einfach funktioniert. Er sitzt gut. Er wackelt nicht. Er trägt sich angenehm. Er ist schnell eingestellt. Und er bietet für 22 Liter erstaunlich viele Möglichkeiten.

Genau das ist bei einem Tagesrucksack viel wert.

Besonders gut gefallen mir das Tragegefühl, die schnelle Rückenlängenverstellung, die Hüfttaschen, das praktische Hauptfach, die Trinkblasenlösung und die LidLock™-Helmhalterung für Fahrradhelme, sowie das Fach für Kleinzugs.

Der Talon ist kein Rucksack, der groß auffallen muss.

Er ist eher einer, den man ständig nimmt, weil er einfach passt.

Und genau das mag ich an ihm.

Die Kritikpunkte sind für mich trotzdem klar.

Die Regenhülle fehlt. Ein eigenes Bodenfach dafür fehlt ebenfalls. Die Hüfttaschen sind für große Smartphones wahrscheinlich zu kurz. Die Seitentaschen sind nicht ideal, wenn man während des Gehens aus Flaschen trinken möchte. Und LidLock™ ersetzt kein Helmnetz für jeden Helmtyp.

Das sind keine Katastrophen.

Aber bei einem Rucksack, der so nahe an dieser Eierlegendewollmilchsau dran ist, fallen genau solche Dinge eben auf.

So bleibt ein sehr guter, sehr vielseitiger und sehr angenehmer Tagesrucksack mit einer Lücke, die aus meiner Sicht nicht sein müsste. 

Bei mir ist er dennoch der neue Standard geworden. 

 



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Leichter, bequemer Trailrunningschuh für einfache Trails.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Dämpfung
  • Super Grip
  • Seitlicher Geröllschutz
  • Vernähte Zunge
  • Schnürung lockert sich nicht
  • Sehr leicht

NACHTEILE

  • Geringe seitliche Stabilität

BEWERTUNG

Trailrunning wird immer beliebter und kombiniert Joggen mit den wundervollen Bergen. Ein spezieller Trailrunningschuh darf dabei nicht fehlen, denn er kombiniert Dämpfung wie ein Laufschuh mit Schutz vor Geröll und dem Halt von Wanderschuhen. Das Spektrum dazwischen ist sehr breit, deshalb war ich sehr gespannt, wo genau der Aenergy Trail All Mountain sich befinden wird.  

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
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Technologien

Das Obermaterial dieses Schuhs besteht aus einem leichten Polyestergestrick, das auf Atmungsaktivität und Abriebfestigkeit ausgelegt ist. Die thermogeformte Konstruktion von Zunge und Innenschuh verzichtet auf zusätzliche Materialschichten, um eine nahtlose, eng anliegende Passform zu ermöglichen. Für den Komfort beim Hineinschlüpfen sowie eine anhaltende Dämpfung ist das Modell mit einer Ortholite® Einlegesohle ausgestattet.

Im Sohlenbereich kommt eine Zwischensohle aus Mammut CORE Plus-Schaumstoff zum Einsatz, die für die Dämpfung und die Rückfederung zuständig ist. Die Stabilität im Mittelfußbereich wird durch eine dynamische, interne Stützstruktur reguliert. Ein umlaufender Rand aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) dient dem Schutz vor Steinen und Geröll und trägt zur Strapazierfähigkeit des Schuhs bei.

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In der Seitenansicht kann man erkennen, dass die Sohle ziemlich dick ist und bereits leicht rund vorgeformt.

Konzipiert ist der Aenergy Trail All Mountain für den Einsatz bei mittellangen Trailläufen in einem Distanzbereich von 10 km bis 30 km.

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Das dünne Mesh-Material oben sorgt für Atmungsaktivität. Der Rand außenrum schützt das Material (und den Fuß) vor Geröll etc.

Der Schuh ist mit dem FairWear Label ausgezeichnet. Fair Wear setzt sich für faire und sichere Arbeitsbedingungen in Textilfabriken ein. Die Non-Profit-Organisation arbeitet direkt mit Fabriken, Gewerkschaften, NGOs und Behörden, um die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter zu schützen. Außerdem ist der Schuh PFC frei.

Mammut kategorisiert den Aenergy Trail All Mountain auf der Webseite wie folgt: 
Schutz 6/6
Dämpfung 5/6
Leichtigkeit 5/6
Flexibilität vs. Steifigkeit 4/6
Grip 4/6
Halt 2/6

Hinten hat der Schuh eine praktische Lasche zum Anziehen.

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Größe und Passform

Ich trage bei Zustiegsschuhen und bei Alltagsschuhen meistens Größe 37,5, der Mammut Aenergy Trail All Mountain in Größe 38 passt mir perfekt. Ich habe versucht, mich von KI beraten zu lassen was die Größe angeht und viele Marken und Größen als Vergleich angegeben, und am Ende hat mir die KI zu 38 2/3 geraten. Da ich sehr schmale Füße habe und das Nachmessen meiner Fußlänge plus die Größentabelle auf der Webseite dann aber Größe 38 ergeben haben, habe ich diese Größe gewählt. Und sie ist auch definitiv richtig, die Größentabelle von Mammut stimmt also. Der Schuh passt auch durchaus Personen mit einem deutlich breiteren Fuß, ich habe sehr viel Platz in der Zehenbox. Trotzdem finde ich den Schuh sehr bequem.

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Im Einsatz

Ich habe den Schuh sowohl beim Trailrunning als auch auf Wanderungen und beim Joggen in der Ebene ausprobiert. Ich hatte ihn auch in einem Campingurlaub dabei, dabei ist mir aufgefallen, dass man ihn nicht so locker schnüren kann, dass man ganz einfach rein und raus schlüpfen kann. Der Schuh hat eine vernähte Zunge, was ziemlich praktisch ist beim Laufen, da sie dann nicht verrutschen kann. Das führt aber dazu, dass man sich beim anziehen einen Tick Zeit lassen muss.

Der Aenergy Trail All Mountain hat wirklich eine super Dämpfung. Man fühlt sich direkt beschwingt und federnd, wenn man ihn trägt. Beim ersten Tragen hat er sich sehr stark wie ein Laufschuh angefühlt und gar nicht wie ein Wanderschuh. Das Laufgefühl ist sehr angenehm und auch beim Joggen in der Ebene auf schmalen Trails neben dem Fluss habe ich keinen Unterschied zu meinen Laufschuhen gemerkt. Wer also einen Laufschuh möchte, der auch für den Einsatz in den Bergen gemacht ist, ist beim Aenergy Trail All Mountain genau richtig. Über die Laufeigenschaften bzw. die Langlebigkeit bei Läufen auf Teer konnte ich allerdings keine Informationen finden. Da ich beim Joggen aber fast nie auf Teer laufe, ist der Schuh perfekt.

Im Urlaub war ich mit dem Schuh viel auf felsigen Wegen unterwegs, die auch mal sehr steil waren. Der Grip auf den Felsen war wirklich super. Obowhl Mammut den Grip nur mit 4/6 angibt, war ich vom Grip sehr überzeugt. Da es bisher immer trocken war, wenn ich mit dem Aenergy Trail All Mountain unterwegs war, kann ich jedoch den Grip bei Nässe nicht wirklich beurteilen, vermutlich ist der dann geringer nach der Angabe der Skala. Die Skala bezieht sich allerdings auch auf die Profiltiefe, die hier mit Mittlere Profiltiefe angegeben ist, was ich bestätigen kann. Der Grip war auch auf steilen Wegen bergab (egal ob beim Trailrunning oder Wandern) immer sehr zuverlässig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
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Auf einer Tour musste man auf die andere Seite mehrerer Bäche über große Steine balancieren. Der Grip hat mich dabei nicht verlassen, nur einmal habe ich mich etwas verschätzt und kann daher sagen, die Schuhe sind absolut nicht wasserdicht. Dafür sind sie sehr atmungsaktiv, was vor allem an heißen Tagen sehr angenehm ist. In Zustiegsschuhen bekomme ich sehr schnell schwitzige und unangenehm heiße Füße, das ist beim Aenergy Trail All Mountain nicht der Fall.

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Hier gibt's schnell nasse Füße 

Positiv ist mir auch die Schnürung aufgefallen. Sie hat sich nie gelockert und hat super gehalten. Der Aenergy Trail All Mountain besitzt seitlich außerdem eine Verstärkung, die vor Geröll schützt und den Schuh beim Einsatz in den Bergen langlebig macht. Das dünne Mesh-Material, das für die Atmungsaktivität sorgt, ist so länger haltbar und wird nicht sofort durch Stein-, Fels- oder Wurzelkontakt kaputt gemacht.

Bei der Verwendung auf sehr steilen Abstiegen und beim Trailrunning bergab ist mir aufgefallen, dass der Schuh im Vergleich zu anderen Trailrunning Schuhen, die ich bereits hatte, weniger seitliche Stabilität hat. Ich würde ihn dahingehend auf der Bandbreite zwischen Laufschuh und Bergschuh stärker auf der Laufschuh Seite einordnen. Tendiert man dazu, häufig umzuknicken oder ein wackeliges Fußgelenk zu besitzen, würde ich zu einem Trailrunning Schuh mit mehr seitlicher Stabilität raten. Personen, die nach einem leichten gut gedämpften Schuh für Wanderungen suchen, würde ich die selbe Empfehlung aussprechen. Menschen mit stabilen Fußgelenken beim Trailrunning oder dem Einsatzbereich beim Trailrunning oder Joggen auf einfacherem/weniger unwegsamen Gelände kann ich diesen Schuh aber sehr empfehlen.

Sehr überzeugt hat mich der Schuh auch beim Joggen, ich laufe dabei am liebsten auf Trails am Lech entlang, die sehr viele Wurzeln, Steine und dem ein oder anderen Ast enthalten. Der Weg ist also sehr uneben für eine Strecke mit kaum Höhenmetern. Hierfür ist der Aenergy Trail All Mountain der perfekte Schuh. Man hat deutlich mehr Grip als mit normalen Laufschuhen und minimal bessere Seitenstabilität für das Fußgelenk. Ich habe außerdem keinen Unterschied in der Dämpfung gemerkt - und dabei bin ich wirklich empfindlich aufgrund einer Verletzung im Gelenk des großen Zehs.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Eine kleine Sache ist mir noch aufgefallen: obwohl ich den Schuh noch nicht lange habe, geht seitlich bereits die Schrift ab. Stört mich optisch nicht wirklich, aber man verliert das Plastik in die Natur, was nicht unbedingt sein muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
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Nach einigen Einsäten ist das Weiß nicht mehr ganz so Weiß. Aber auch noch nicht ganz dreckig.

Fazit

Sehr bequemer, gut gedämpfter Trailrunning Schuh, der einen tollen Grip hat und auch beim Joggen auf Trails in der ebene eine tolle Begleitung ist. Er ist dünn und sorgt für eine gute Atmungsaktivität, schützt seitlich aber trotzdem perfekt vor Geröll. Die seitliche Stabilität ist aber eher gering. Ich würde zusammenfassend sagen, dass es ein perfekter Schuh für einfache Trails ist. 



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Leichter und aerodynamischer Rennradhelm.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Sehr gute Belüftung
  • Mips System
  • Magnetisches Rücklicht nachrüstbar
  • Innovatives High Bar System

NACHTEILE

  • Kinnbügel des High Bar Systems kann stören, wenn es nicht richtig sitzt
  • Brille muss zum Helmabnehmen ausgezogen werden
  • Hoher Preis

BEWERTUNG

Der Canyon Disruptr CFR ist ein Rennradhelm, der auf Performance ausgelegt wurde. Canyon hat dabei Wert auf Aerodynamik und eine gute Belüftung gelegt. Und natürlich auf eine hohe Sicherheit. Außerdem ist der Helm mit nur 250 Gramm sehr leicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

 

Lieferumfang

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Der Helm wird mit einer praktischen Tasche geliefert, die innen leicht gepolstert ist. Damit kann ich ihn gut in meiner Fahrradkiste lagern, ohne dass sich die Bügel irgendwo verhaken. Außerdem ist die Tasche praktisch, damit der Helm leicht geschützt ist, wenn man in den Urlaub fährt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Tragekomfort

Der Disruptr CFR sitzt angenehm auf dem Kopf und lässt sich über ein fein rastendes Verstellsystem am Hinterkopf sehr präzise anpassen.

Der Helm hat ein sehr gutes Belüftungssystem, das zum einen für möglichst wenig Luftwiderstand sorgt und zum anderen eine gute Durchlüftung liefert.

Features

Das auffälligste Feature des Helms ist ohne Frage das HighBar-System. Laut Canyon soll es aerodynamische Vorteile bieten und gleichzeitig Windgeräusche im Ohr reduzieren. Für mich war das Verschlusssystem erst mal ziemlich ungewohnt. 

Zum Anziehen klappt man den Bügel des Helms vorne herunter und stellt die Weite mit einer Ratsche ein. Dabei schnallt man es so fest, dass nicht mehr als ein Finger Abstand unter dem Kinn bleibt. Der Vorteil hier ist, dass man das Ganze im Vergleich zu Gurtbändern einhändig machen kann und es nicht so ein Gefummel ist wie bei den Gurtbändern. 

Allerdings muss man es bei jedem mal Anziehen neu einstellen, während man Gurtbänder einmal einstellt und sie dann passen sollten. Außerdem ist es etwas nervig, dass der Bügel nicht über die Sonnenbrille passt, man muss also beim Helmausziehen immer auch die Sonnenbrille ausziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR
     
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Ein weiteres Feature, das mittlerweile bei vielen Helmen schon Standard ist ist das Mips Sicherheistsystem. Es bieten höheren Schutz, da es auch rotationsbedingte Aufprallkräfte aufnimmt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Wie bei jedem guten Helm, kann man auch hier die Sonnenbrille in den Belüftungsöffnungen „ablegen“. Die Brillenbügel lassen sich problemlos durch die Öffnungen führen und die Brille sitzt dann fest im Helm.

Brillenhatlerung

Ein weiteres praktisches Detail ist die Schnittstelle für das magnetische Canyon FLASH Rücklicht. Das Licht wird einfach an der Rückseite des Helms befestigt und kann bei Bedarf schnell wieder entfernt werden. Gerade für Pendler oder Fahrten bei schlechten Lichtverhältnissen ist das eine sinnvolle Ergänzung.

halterung für Licht

Im Test

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Canyon Disruptr CFR

Ich habe den Helm beim Rennradfahren getestet. Er war sehr angenehm zu tragen und selbst an warmen Tagen wurde es nie zu heiß – die Belüftung hat also ihren Zweck erfüllt. Außerdem ist er durch das geringe Gewicht sehr angenehm zu tragen. 

Das High-Bar-System war für mich vor allem anfangs sehr ungewohnt. Man hat es dann allerdings schnell raus und schnell eingestellt. Ein Vorteil ist vor allem, dass man beim Fahren schnell nachjustieren kann. Man muss nicht extra anhalten und an den Gurtbändern fummeln, sondern kann einfach kurz einhändig beim Fahren nachstellen. 

Außerdem besteht durch den festen Bügel immer ein kleiner Abstand zum Kopf, sodass keine Gurtbänder bei schweißtreibenden Anstiegen am Kinn kleben. Allerdings war es bei mir oft so, dass der Helm sich ab und zu verschoben hat bzw. nicht ganz zentriert saß und dadurch rechts immer der Bügel am Kinn war – das war dann oft etwas störend. Aber so ist eben jeder Kopf ein bisschen unterschiedlich...

Was mich auch etwas gestört hat, ist, dass man die Brille abnehmen muss, um den Helm abzusetzen. Aber meistens setzt man eh beides ab. 

 



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IM TEST

Test: ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack


ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack
IM TEST

Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt


CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
IM TEST

Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack


NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Kaffeegenuss auf hohem Niveau.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Robuste Edelstahlkonstruktion
  • Einfache Bedienung
  • Guter Kaffeegeschmack
  • Zuverlässiger Pressfilter
  • Leichte Reinigung zuhause

NACHTEILE

  • Etwas aufwendige Reinigung unterwegs - kein richtiger Transportbeutel/box/dose

BEWERTUNG

Der sogenannte „Coffee Stop“, wie er beim Rennradfahren mittlerweile fast schon zum guten Ton gehört, könnte künftig auch in anderen Outdoor-Sportarten Einzug halten. Während man sich beim Rennradfahren häufiger bewusst Zeit für einen guten Kaffee während einer Ausfahrt nimmt, ist dies beim Wandern oder Mountainbiken bislang eher selten der Fall.

Normalerweise nehme ich mir, wenn überhaupt, bereits zu Hause vorbereiteten Kaffee in einer Thermoskanne mit. An frisch aufgebrühten Kaffee unterwegs verschwendete ich bisher keinen Gedanken. Die Glacier Stovetop JavaPress von GSI Outdoors verspricht aber eine interessante Alternative. Gemeinsam mit dem Kaffee „Bankerl Rast – Kaffeelust“ der Murnauer Kaffeerösterei durfte ich das System in den vergangenen Wochen testen.

Bevor die JavaPress mit auf Tour durfte, wurde sie zunächst zu Hause ausprobiert. Dabei standen vor allem die Handhabung, die Kaffeequalität sowie die Reinigung im Vordergrund. Anschließend erfolgte der eigentliche Praxistest auf einer E-Bike-Tour.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Technische Daten der Glacier Stovetop JavaPress

  • Gewicht: ca. 382 g
  • Material: Edelstahl
  • Fassungsvermögen: ca. 600 ml
  • French-Press-System mit integriertem Edelstahlfilter
  • Klappbarer Griff
  • Geeignet für Kocher, Camping und Outdoor-Einsatz

Aufbau und Verarbeitung

Bereits beim ersten Auspacken fällt die robuste Bauweise der JavaPress auf. Die komplette Kanne besteht aus Edelstahl und wirkt äußerst widerstandsfähig. Nichts klappert, nichts wirkt instabil und sämtliche Bauteile machen einen hochwertigen Eindruck.

Die Kanne besteht aus mehreren Komponenten. Neben dem eigentlichen Behälter gibt es einen Deckel mit integrierter Führung für den Pressstempel. Dieser ist mit einem feinmaschigen Edelstahlfilter verbunden. Am oberen Ende befindet sich ein Holzgriff, der auch bei heißem Kaffee angenehm angefasst werden kann.

Besonders positiv fiel mir die Verarbeitung auf. Sämtliche Bauteile passen sauber zusammen und vermitteln den Eindruck, auch langfristig viele Touren problemlos zu überstehen.

Wie funktioniert das System eigentlich?

Die Glacier Stovetop JavaPress arbeitet nach dem Prinzip der sogenannten French Press. Diese Art der Kaffeezubereitung wurde bereits im 19. Jahrhundert entwickelt und später vor allem in Frankreich populär.

Nach einer kurzen Ziehzeit des grob gemahlenen Kaffees im heißen Wasser wird der integrierte Edelstahlfilter sanft nach unten bewegt. Dadurch wird das Kaffeemehl am Boden isoliert, während sich darüber der trinkfertige Kaffee befindet.

Genau diese Art der Zubereitung sorgt für den charakteristischen Geschmack einer French Press. Da kein Papierfilter verwendet wird, bleiben mehr Kaffeeöle und Aromastoffe erhalten. Dadurch wirkt der Kaffee oft etwas vollmundiger und kräftiger als klassischer Filterkaffee.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Das komplette Setup

Auf den ersten Blick wirkt die JavaPress relativ kompakt. Für die tatsächliche Kaffeezubereitung im Outdoor-Einsatz benötigt man jedoch etwas mehr Ausrüstung als nur die Kanne selbst.

Bei meinem Praxistest kamen folgende Komponenten zum Einsatz:

  • Glacier Stovetop JavaPress: 382 g
  • Gaskocher: 180 g
  • Gaskartusche: 352 g
  • Thermoskanne mit 600 ml Wasser: 985 g
  • Kaffee „Bankerl Rast – Kaffeelust“: 191 g

Damit kommt insgesamt bereits einiges an zusätzlichem Gewicht zusammen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Die Zubereitung

Die Kaffeezubereitung erfolgt unkompliziert.

Zunächst werden rund 600 Millilter Wasser direkt in der JavaPress aufgekocht. Sobald das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat, werden 40 Gramm Kaffee hinzugefügt.

Sowohl zu Hause als auch bei meinem Outdoor-Test habe ich eine Ziehzeit von vier Minuten gewählt. Anschließend wird der Pressfilter langsam nach unten gedrückt.

Die Handhabung ist unkompliziert und auch ohne größere Vorkenntnisse schnell erlernt. Bereits nach wenigen Minuten steht frischer Kaffee zur Verfügung.

Besonders positiv fiel mir auf, dass der Pressfilter gleichmäßig läuft und sich problemlos bedienen lässt. Verkanten oder Hängenbleiben konnte ich während des gesamten Testzeitraums nicht feststellen.

Der Kaffee – Bankerl Rast „Kaffeelust“

Verwendet wurde die Sorte „Bankerl Rast – Kaffeelust“ der Murnauer Kaffeerösterei.

Bereits beim Öffnen der Verpackung macht der Kaffee einen hochwertigen Eindruck. Das Aroma wirkt angenehm intensiv, ohne aufdringlich zu sein. Während des Aufbrühens entwickelt sich ein ausgeprägter Kaffeeduft, der sofort Lust auf die erste Tasse macht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Wie schmeckt der Kaffee?

Genau diese Frage stellte sich natürlich während des Tests.

Geschmacklich konnte mich der Kaffee positiv überraschen. Es dominieren nussige und leicht röstige Aromen. Hinzu kommen eine dezente Süße, eine milde Säure sowie ein angenehm cremiges Mundgefühl.

Besonders auffällig ist die gute Balance der einzelnen Geschmacksnoten. Keine Komponente drängt sich unangenehm in den Vordergrund. Der Kaffee wirkt harmonisch und ausgewogen.

Der Nachgeschmack bleibt vergleichsweise lange erhalten, ohne unangenehm bitter zu wirken. Gleichzeitig zeigen sich leichte erdige Noten sowie eine angenehme Restsüße.

Besonders erwähnenswert ist für mich, dass ich normalerweise eher Cappuccino trinke und schwarzer Kaffee selten zu meinen Favoriten gehört.

Um ein möglichst objektives Geschmacksergebnis zu erhalten, habe ich während des gesamten Tests bewusst auf Milch verzichtet.

Umso überraschter war ich vom Ergebnis. Der „Bankerl Rast“ ließ sich problemlos schwarz trinken. Die ausgewogene Röstung sorgt dafür, dass kaum störende Bitterstoffe auftreten.

Natürlich spielt auch die Zubereitung eine wichtige Rolle. Je länger der Kaffee zieht, desto kräftiger und intensiver wird das Ergebnis. Für meinen Geschmack stellte die gewählte Ziehzeit von vier Minuten einen sehr guten Kompromiss zwischen Aroma, Intensität und Trinkbarkeit dar.

Der Praxistest auf der E-Bike-Tour

Nach dem erfolgreichen Test zu Hause sollte die JavaPress natürlich auch unter realistischen Bedingungen eingesetzt werden.

Für die Tour nahm ich frisches Wasser in einer Thermoskanne, den Kaffee, einen kleinen Gaskocher sowie die JavaPress mit.

Nach einigen Kilometern und mehreren Höhenmetern erreichte ich einen meiner Lieblingsaussichtspunkte in der Umgebung. Dort befindet sich eine Sitzbank mit Tisch – ideale Voraussetzungen für die Kaffeezubereitung. Passenderweise trägt auch der verwendete Kaffee den Namen „Bankerl Rast“.

Die Zubereitung unterschied sich kaum vom Test zuhause. Das Wasser wurde aufgekocht, anschließend kamen die 40 Gramm Kaffee hinzu. Nach einer Ziehzeit von vier Minuten wurde der Filter langsam nach unten gedrückt.

Wenige Minuten später stand frischer Kaffee zur Verfügung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Hat der Kaffee zum Outdoor-Erlebnis gepasst?

Definitiv.

Grundsätzlich konnte ich geschmacklich keinen großen Unterschied zwischen der Zubereitung zu Hause und jener unterwegs feststellen. Das eigentliche Erlebnis ist jedoch ein anderes.

Während Kaffee aus der Thermoskanne meist nebenbei getrunken wird, lädt die frische Zubereitung automatisch dazu ein, sich bewusst Zeit zu nehmen. Man verweilt etwas länger, genießt die Aussicht und macht aus einer gewöhnlichen Pause einen kleinen Fixpunkt der Tour.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Genau dafür passt der Name „Bankerl Rast“ meiner Meinung nach hervorragend.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Reinigung

Die Reinigung zu Hause verlief unkompliziert. Nach dem ersten Test wanderte die komplette JavaPress in die Spülmaschine und war anschließend wieder vollständig einsatzbereit.

Unterwegs gestaltet sich die Situation naturgemäß etwas anders. Zwar lässt sich ein Großteil des Kaffeesatzes durch Ausschütteln entfernen, dennoch verbleiben Feuchtigkeit und Kaffeereste im Behälter.

Da ich auf meiner E-Bike-Tour kein zusätzliches Wasser zum Reinigen mitgeführt hatte, musste die verschmutzte Kanne wieder im Rucksack verstaut werden. Genau hier sehe ich den einzigen wirklichen Verbesserungspunkt.

Eine zusätzliche Transportbox oder ein wasserdichter Behälter für die verschmutzte Kanne wären aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung. Alternativ hilft ein wasserdichter Beutel. Gerade auf Mehrtagestouren oder längeren Unternehmungen könnte eine solche Lösung den Komfort nochmals erhöhen, wenn man nicht sofort die Möglichkeit hat, alles genau zu reinigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress

Für wen eignet sich das System?

Die Glacier Stovetop JavaPress eignet sich meiner Meinung nach besonders für:

  • Mehrtagestouren
  • Hüttentouren
  • Camping
  • Bikepacking
  • Mountainbike-Touren mit längeren Pausen
  • Reisen mit Camper oder Dachzelt

Fazit

Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress hinterlässt insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Die robuste Edelstahlkonstruktion, die einfache Handhabung und die unkomplizierte Reinigung zu Hause machen sie zu einem interessanten Begleiter für verschiedenste Outdoor-Aktivitäten.

Besonders in Kombination mit dem Kaffee „Bankerl Rast – Kaffeelust“ ergibt sich ein stimmiges Gesamtpaket. Der Kaffee überzeugte mit ausgewogenen Röstaromen, einer angenehmen Milde sowie einer überraschend geringen Bitterkeit. Dass ich ihn problemlos schwarz trinken konnte, obwohl ich normalerweise eher Cappuccino bevorzuge, spricht für die Qualität der Röstung.

Der Kaffee eignet sich meiner Meinung nach besonders für ruhige Genussmomente. Durch seine ausgewogene Abstimmung passt er sowohl zum Frühstück als auch zu einer Pause während einer Tour. Wer sehr kräftige und stark bittere Espressoröstungen bevorzugt, wird ihn möglicherweise als etwas mild empfinden. Genau diese Ausgewogenheit macht ihn für mich jedoch besonders angenehm.

Die Glacier Stovetop JavaPress wird mich künftig vor allem auf Reisen mit meinem VW T6 und Dachzelt begleiten. Die verbliebene Packung des Murnauer Kaffees „Bankerl Rast“ werde ich mir bewusst für besondere Momente aufheben – zum Beispiel für eine Sonnenuntergangstour am Berg. Gerade an einem schönen Aussichtspunkt sorgt die frische Zubereitung für ein anderes Erlebnis als ein bereits zuhause vorbereiteter Kaffee aus der Thermoskanne.

Insgesamt ist das System durchdacht, robust und kompakt. Wer bereit ist, etwas zusätzliches Gewicht mitzunehmen und noch Platz im Rucksack hat, erhält eine hochwertige Möglichkeit, auch unterwegs nicht auf frisch aufgebrühten Kaffee verzichten zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die GSI Outdoors Glacier Stovetop JavaPress


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Warmer Schlafsack mit viel Bewegungsfreiheit.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Wärmeleistung entsprciht den Angaben
  • Viel Bewegungsfreiheit
  • Angenehmes Innenfutter auch direkt auf der Haut
  • Innentasche für Handy/Geld ...
  • Reperatur und Waschservice

NACHTEILE

  • Kompressionsack zu groß
  • Verlust von Daunen

BEWERTUNG

Im Test: Nordisk Iver +/- 0 – Daunenschlafsack

Ich habe den Schlafsack in Gr. L zum Testen erhalten und hatte ihn auf einer 3-wöchigen Wanderreittour ausgiebig getestet.

Zum Unternehmen Nordisk

Nordisk ist eine traditionsreiche Outdoor-Marken Skandinaviens. Das dänische Unternehmen wurde 1901 gegründet und stieg in den 1960er Jahren in den Freizeitbereich ein. Die Marke ist bekannt  für hochwertige Zelte, Schlafsäcke und Outdoor-Ausrüstung. Die Produkte sind auf anspruchsvolle Trekking-, Bikepacking- und Bergtouren ausgelegt und verbinden geringes Gewicht mit hoher Funktionalität. Ein wichtiger Schwerpunkt des Unternehmens liegt mittlerweile auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit und einer möglichst umweltfreundlichen Produktion.

Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Daunenproduktion

Beim Iver +/- 0 setzt Nordisk auf mehrere Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Das Außenmaterial besteht laut Hersteller vollständig aus recyceltem Nylon und ist PFAS-frei produziert

Die verwendeten Daunen sind RDS-zertifiziert (Responsible Down Standard). Diese Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Tiere nicht lebend gerupft werden und die Daunen aus einer kontrollierten Lieferkette stammen. 

Darüber hinaus bietet Nordisk Reparatur- und Pflegeprogramme für Daunenprodukte an. (Waschen für diesen Schlafsack würde 40 € kosten)

Wenn die Ausrüstung bei einem unvorhergesehenen Unfall beschädigt wird, bietet Nordisk einen 50 % Rabatt auf ein Ersatzprodukt.  

Herstellerangaben und Ausstattung

Der Nordisk Iver +/- 0 ist als leichter Drei-Jahreszeiten-Schlafsack konzipiert. Die Komforttemperatur liegt bei 3 °C, die Limit-Temperatur bei -3 °C. 

Die Angaben auf der Herstellerseite sind sehr genau, was mich als UL-Fan sehr gefreut hat:

Maße

Länge

MEDIUM: 190 cm
LARGE: 205 cm
X LARGE: 220 cm

 

Körpergröße

MEDIUM: 160 - 175 cm
LARGE: 175 - 190 cm
X LARGE: 190 - 205 cm

 

Shulterbreite

MEDIUM: 76 cm
LARGE: 79 cm
X LARGE: 82 cm

 

Hüftbreite

MEDIUM: 68 cm
LARGE: 74 cm
X LARGE: 78 cm

 

Kniebreite

MEDIUM: 54 cm
LARGE: 55 cm
X LARGE: 57 cm

Fußbreite

MEDIUM: 51 cm
LARGE: 53 cm
X LARGE: 54 cm

 

Offizielles Gewicht 

MEDIUM: 770 g
LARGE: 825 g
X LARGE: 880 g

 

Gesamtgewicht

MEDIUM: 800 g
LARGE: 855 g
X LARGE: 910 g

 

Füllgewicht

MEDIUM: 382 g
LARGE: 400 g
X LARGE: 418 g

 

Ich habe den Schlafsack in Gr. L getestet bei 1,72 cm Körpergröße und 62 KG – damit hatte ich wirklich viel Kuschelplatz im Schlafsack. Ich habe die außerordentliche Bewegungsfreiheit sehr genossen. Das war die 50 gr. mehr Gewicht wert.

Material-Spezifikationen

20D Nylon, Rip-Stop, 41 g/sqm, 100% recycled, PFAS-free

Stoffzusammensetzung: 100% Polyamide (recycled)
Stoffkonstruktion: 41g/sqm, 20D*20D, 223T*185T
Stoffgewicht: 41 g/m²
Garnstärke: 20D*20D
Fadenzahl: 223T*185T
Farbe: Buckthorn Brown

Füllungsspezifikationen

Name: Down
Füllung: CRYSTAL DOWN® European White Duck Down, 90/10 700+ cuin, RDS-certified
Mischungsverhältnis: 90% down, 10% Feather 
Bauschkraft (EU): 700+ cuin

Packmaß

Packungstyp: 2-step compression bag
Packlänge: 22x28 cm

Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • extrabreiter Oberkörperbereich für mehr Bewegungsfreiheit
  • körpernah geschnittener Knie- und Fußbereich für bessere Wärmeeffizienz
  • charakteristische Sharkfin-Footbox für warme Füße ohne unnötigen Luftraum
  • verstellbare 3D-Kapuze
  • Wärmekragen gegen Zugluft
  • strapazierfähiger und atmungsaktiver Außenstoff
  • kleines Packmaß
  • Kompressions-Packsack im Lieferumfang
  • Innentasche für Kleinteile wie Smartphone oder Powerbank 

UVP: 349,95 €

Quelle: https://nordisk.de/products/iver-0deg-mummy-sleeping-bag-buckthorn-brown?utm_source=chatgpt.com

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Praxistest auf einer zweieinhalbwöchigen Tour

Ich konnte den Nordisk Iver +/- 0 auf einer dreiwöchigen Wanderreittour unter sehr unterschiedlichen Bedingungen testen. Die erste Woche war ungewöhnlich kalt mit Nachttemperaturen zwischen etwa 3 und 6 Grad Celsius. In der zweiten Woche wurde es dagegen hochsommerlich mit Tageswerten von über 30 Grad und nächtlichen Temperaturen zwischen etwa 10 und 15 Grad.

Wärmeleistung bei kalten Nächten

Besonders überzeugt hat mich der Schlafsack während der kalten ersten Woche. Die vom Hersteller angegebene Komforttemperatur von 3 °C erscheint aus meiner Sicht realistisch. Selbst bei Temperaturen um diesen Bereich konnte ich angenehm schlafen, ohne zusätzliche Jacke oder weitere Wärmeschichten tragen zu müssen. Meist genügten Socken und ein Schlafshirt.

Einen großen Anteil daran hatte der sehr gut funktionierende Wärmekragen. Er verhindert effektiv, dass warme Luft aus dem Schlafsack entweicht, und sorgt dafür, dass die erzeugte Körperwärme dort bleibt, wo sie gebraucht wird.

Auch die Daunenfüllung überzeugte. Nach dem Auspacken gewann die Füllung schnell ihr Volumen zurück, selbst nachdem der Schlafsack tagsüber stark komprimiert transportiert worden war.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Handhabung und Komfort

Positiv aufgefallen ist mir der Reißverschluss. Viele Schlafsäcke neigen dazu, dass sich der Stoff beim Öffnen und Schließen einklemmt. Beim Iver +/- 0 trat dieses Problem praktisch nicht auf. Der Reißverschluss lief während der gesamten Tour leichtgängig.

Ebenfalls praktisch ist die integrierte Innentasche. Während der kalten Nächte habe ich dort mein Smartphone oder eine Powerbank verstaut, damit die Akkus nicht zu stark auskühlen.

Die Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich ist spürbar größer als bei vergleichbaren Mumien-Schlafsäcken. Gerade beim Drehen im Schlaf macht sich der großzügigere Schnitt positiv bemerkbar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Verhalten bei wärmeren Temperaturen

In der zweiten Tour-Hälfte zeigte sich die andere Seite des Temperaturbereichs. Bei Nachttemperaturen zwischen 10 und 15 Grad war der Schlafsack für mich bereits recht warm. Meist nutzte ich ihn geöffnet wie eine Decke. Komplett öffnen lässt sich der Schlafsack allerdings nicht, im unteren Bereich bleibt ein kleiner Fußsack.

Das erwies sich dennoch als praktikabel. Bei höheren Temperaturen ließ ich die Füße einfach außerhalb des Schlafsacks. Wurde es in den frühen Morgenstunden kühler, konnte ich sie wieder in den Fußbereich zurückziehen. Insgesamt deckt der Schlafsack einen breiten Temperaturbereich ab, ist aber bei Temperaturen um 15 Grad für viele Nutzer wahrscheinlich bereits deutlich wärmer als nötig.

Das Innenfutter fühlte sich auch direkt auf der Haut angenehm an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Kritikpunkte

Der größte Kritikpunkt betrifft für mich den mitgelieferten Kompressionssack. Dieser ist eher ein kleiner Packsack als ein echter Kompressionssack. Für meine Tour war das Packmaß damit zu groß. Ich musste auf einen eigenen Kompressionssack zurückgreifen, um den Schlafsack ausreichend zu verkleinern und problemlos in meine Ortlieb-Packtaschen zu bekommen. Hier die Säcke ungefüllt im Vergleich:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Ein weiterer negativer Punkt war der vergleichsweise starke Daunenverlust. Während der gesamten Tour verlor der Schlafsack regelmäßig kleine Federn und Daunen. Morgens fanden sich oft mehrere Federn auf meiner Kleidung sowie auf dem Kopfkissen. Zwar handelt es sich dabei nicht um dramatische Mengen, für einen Schlafsack dieser Preisklasse fiel es jedoch deutlich auf. 

Federn, die sich auf meinem Kopfkissen gesammelt haben:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Fazit

Der Nordisk Iver +/- 0 ist ein durchdachter und komfortabler Drei-Jahreszeiten-Schlafsack, für Temperaturen im einstelligen Plusbereich. Die Wärmeleistung entspricht den Herstellerangaben, der Wärmekragen funktioniert hervorragend und die großzügige Schnittführung sorgt für viel Bewegungsfreiheit.

Besonders gefallen haben mir der leichtgängige Reißverschluss, die praktische Innentasche und die schnelle Bauschkraft der Daunenfüllung. Das Verhältnis Gewicht zu Wärmeleistung ist sehr gut.

Leichte Abzüge gibt es für den wenig überzeugenden Packsack sowie den merklichen Verlust einzelner Daunen und Federn während des Gebrauchs.



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Angenehmer Sonnenschutz auch bei Hitze, aber fleckenanfällig.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Angenehm auch bei Hitze
  • Sonnenschutz
  • Angenehm bei Wind und Nieselregen
  • Recyceltes Polyester

NACHTEILE

  • Fleckenanfällig
  • Beschriftung löst sich sehr schnell ab
  • Fällt sehr groß aus

BEWERTUNG

Im Sommer ist die UV Strahlung nicht zu unterschätzen. Gerade in den Bergen in hohen Höhen oder beim Wassersport ist es besonders intensiv. Sonnencreme hilft zwar, schwitzt man aber auch schnell runter oder verliert man im Wasser. Deshalb finde ich ein Shirt, das einen SOnnenschutzfaktor hat, eine sehr coole Sache. Eigentlich sind mir kurze Ärmel lieber als lange, wenn es so warm ist, aber als Sonnenschutz eignen sich die langen Ärmel natürlich besser. Ich bin gespannt, wie gut sich dieses Shirt bei heißen Temperaturen anfühlen wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

Technologien

Das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt besitzt mehrere besondere Features. Zuerst natürlich den Sonnenschutz. Das Gewebe ist durch seine Art, Dichte und Materialien so produziert, dass es einen Lichtschutzfaktor von 50+ besitzt und 98% der UVA und UVB Strahlen abschirmt. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass die Garne reflektieren und viel der Strahlung zurückwerfen.

Zusätzlich besitzt das Shirt das für Craghoppers typische Nosilife. Diese Technologie ist insektenabwehrend und geruchshemmend. Es handelt sich um eine Behandlung auf pflanzenbasis, die für die gesamte Lebensdauer des Shirts halten soll - so lange hat mein Test nicht gedauert, aber es klingt zumindest gut :)

Außerdem ist das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt stark feuchtigkeitsregulierend, war gerade bei besonders heißen Temperaturen sehr hilfreich ist. Das Shirt sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit von der Haut abgeleitet wird, auch bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Das Shirt besteht zu 100% aus recyceltem Polyester.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

 

CRAGHOPPERS NosiLife
Größe und Passform

Ich habe das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt zunächst in Größe M bestellt, da ich eigentlich alle Oberteile mit Ärmeln in Größe M trage. Dieses Shirt war mir aber viel zu groß, und so habe ich auf Größe S gewechselt. Selbst das ist noch mehr als ausreichend groß, vielleicht hätte sogar XS noch gepasst. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die kleinere Größe zu wählen, wenn man zwischen zwei Größen schwankt. Das Shirt ist sehr gerade geschnitten und hat keine Taillierung. Ich mag es tailliert lieber, das ist aber natürlich Geschmackssache.

CRAGHOPPERS NosiLife

Im Einsatz

Ich war mit dem NosiLife SolarShield+ Langarmshirt im Urlaub in Spanien beim Canyoning und habe es auf einigen Zustiegen getragen. Die Temperaturen lagen zwischen 25 und über 30 Grad, es war also durchaus sehr heiß. Ich war sehr gespannt, wie sich ein Langarmshirt bei solchen heißen Temperaturen anfühlen wird. Ich war sehr überrascht, dass es sich doch sehr angenehm trägt und gar nicht so heiß war, wie erwartet. Das Shirt reflektiert gut, sodass es nicht so warm wird, wie man es von einem anderen Langarmshirt gewohnt ist. Trotzdem ist es immer noch etwas wärmer, als mit T-Shirt. Der Stoff an sich fühlt sich auch sehr leicht und angenehm auf der Haut an. Der Stoff ist an sich sehr "rutschig", was man merkt wenn man das Shirt zusammengelegt hat, es löst sich gern wieder auf. Aber das macht auch das Gefühl von Leichtigkeit, was sehr angenehm ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Zustieg zum Canyoning in der Hitze

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

Nach den ersten Benutzungen ist mir aufgefallen, dass das Shirt leicht dunkle Flecken bekommt, obwohl mir nicht bewusst war, woher sie kommen sollten. Nach zweimal Waschen löst sich auch bereits der Aufdruck innen im Shirt, und die Flecken sind nach dem Waschen noch verteilter geworden, als sie vorher waren. Die Farbe meines Shirts ist sehr hell, weshalb ich eher zu einer dunklen Farbe raten würde. Die Farbe die ich von der Webseite her erwartet hatte, entspricht auch nicht ganz der, die das Shirt hat. Von der Fleckenanfälligkeit, vor allem durch das Waschen, bin ich aber dennoch enttäuscht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Diese Flecken sind erst durchs Waschen aufgetreten

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Die Schrift nach zweimal Waschen
CRAGHOPPERS NosiLife

Zur Abweisung von Mücken kann ich leider nichts sagen. Während meiner Verwendung wurde ich nicht gestochen, da waren die Mücken aber auch nicht unterwegs. Zur geruchshemmenden Wirkung kann ich sagen, nach anstrengenden Zustiegen in der prallen Sonne und vielem Schwitzen stinkt es doch sehr, und verliert den Geruch auch über Nacht nicht. Ob das jetzt weniger schlimm ist als ohne geruchshemmende Wirkung, kann ich nicht wirklich einschätzen. Es ist auf jeden Fall nicht so gut wie bei Merinoshirts.

Einmal habe ich das Shirt auch auf einer Wanderung getragen, wo das Wetter umgeschlagen hat und es windig wurde und leicht geregnet hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass es erstaunlich windabweisend ist und die Regentropfen weniger gestört haben als bei anderen Shirts.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Kurz bevor es geregnet hat

Fazit

Der Stoff des Shirts ist sehr angenehm und liegt leicht auf der Haut, auch wenn es sehr heiß wird. Die Größenangaben passen nicht gut, das Shirt fällt sehr groß aus und hat einen sehr geraden Schnitt. Ich persönlich finde auch die Farben nicht genau den Fotos auf der Webseite entsprechend. Von der geruchshemmenden Wirkung habe ich leider nichts bemerkt. Was mir zusätzlich besonders negativ aufgefallen ist: das Shirt ist sehr fleckenanfällig und hat nach dem Waschen mehr Flecken als davor, und die Beschriftung geht bereits nach zweimal Waschen ab. Deshalb vergebe ich nur 3 Sterne.

 



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Sehr guter und sparsamer Fahrradreiniger.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Biologisch abbaubare Rezeptur – erfüllt höchste Umweltstandards
  • Haftet gut am Fahrrad
  • Sehr gute Reinigungswirkung
  • Es gibt den Reiniger zum nachfüllen
  • Gute und recycelte Sprühflasche und nachhaltig
  • Riecht nicht unangenehm

NACHTEILE

  • Bei empfindlicher haut empfehle ich Handschuhe zu tragen

BEWERTUNG

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Als OUTSIDEstories Produktscout durfte ich den TUNAP SPORTS Fahrradreiniger testen. In den letzten Wochen habe ich den Reiniger bei mehreren Fahrradreinigungen sowie zusätzlich an Dachträgern eingesetzt, mit denen ich ein Rad transportiert habe. Dabei schildere ich euch hier meine Eindrücke, die wichtigsten Eigenschaften und wie sich das Produkt im Alltag geschlagen hat.

 

Hier zur besseren Übersicht der Aufbau dieses Testbericht: 

  • Über den Hersteller

  • Features und Anwendung

  • Erster Eindruck

  • Im Einsatz

  • Fazit

 

Über den Hersteller

TUNAP SPORTS ist die Fahrradpflege-Marke des deutschen Unternehmens TUNAP, das seit vielen Jahren Reinigungs- und Pflegeprodukte für verschiedene Anwendungsbereiche entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf funktionalen, möglichst anwenderfreundlichen Produkten, die sich nicht nur im Alltag, sondern auch im sportlichen Einsatz bewähren.

Das Unternehmen legt bei seinen Produkten großen Wert auf Umweltverträglichkeit und Materialschonung. Viele Rezepturen sind biologisch abbaubar, auf Wasserbasis aufgebaut und ohne aggressive Inhaltsstoffe formuliert. Außerdem werden Produkte so entwickelt, dass sie auch bei regelmäßiger Anwendung zuverlässig funktionieren und sich in eine nachhaltigere Fahrradpflege integrieren lassen.

 

Features und Anwendung:

  • Rezeptur auf Wasserbasis
  • Biologisch abbaubare Formel.
  • Entwickelt mit Haftkrallen, damit der Reiniger an verschmutzten Stellen länger haftet
  • Geeignet für die Reinigung von gängigen Fahrradmaterialien
  • Entfernt auch hartnäckige Verschmutzungen, etwa durch Schlamm, Fett oder eingetrocknete Rückstände
  • Ohne aggressive Lösungsmittel formuliert
  • In einer praktischen Sprühflasche erhältlich
  • Als Nachfüllvariante verfügbar

 

Erster Eindruck

Der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger kommt in einer recycelten Sprühflasche und fällt mit der knallig grünen Farbe direkt ins Auge. Auf der Flasche ist außerdem eine leicht verständliche Gebrauchsanweisung abgedruckt. Die Sprühflasche liegt gut in der Hand und der Sprühkopf lässt sich sehr einfach bedienen. Wie man es von solchen Sprühflaschen kennt, kann man durch das Drehen der Düse die Flasche auch schließen. Der Reiniger wird durch die Düse nicht sehr breit verteilt, wodurch recht zielgenaue Sprühstöße möglich sind.

Positiv fällt außerdem auf, dass der Reiniger nicht unangenehm riecht, oder einen ausgefallenen Duft hat, was die Anwendung angenehm macht.

Auch die Konsistenz und das Verhalten auf dem Fahrrad wirken gut abgestimmt. Der Reiniger haftet sichtbar an den verschmutzten Stellen und läuft nicht sofort wieder ab. Dadurch entsteht direkt der Eindruck, dass das Produkt genau dort arbeitet, wo es soll.

 

Im Einsatz

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

 

Im Einsatz zeigt der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger sehr gut, was er kann. Der Begriff Haltekrallen mag etwas merkwürdig wirken, aber einmal eingesetzt versteht man, was damit gemeint ist. Der Reiniger wird nicht großartig beim Sprühen aufgeschäumt, bleibt aber dennoch sehr gut am Rad haften und kann so auf Kopfüber gut einwirken. Da außerdem mit dem Sprühkopf recht Zielgenaue Sprühstöße möglich sind, trifft man in der Regel immer die Stellen, die man auch treffen möchte und es geht nur wenig daneben, so wird kaum etwas verschwendet.

Nach vier bis sechs Minuten Einwirkzeit kann man mit einem nassen Schwamm über das eingesprühte Fahrrad wischen. In meinem Fall löste sich ohne Probleme jeglicher Dreck. Am Ende habe ich die Räder jedes Mal mit einem Microfasertuch abgetrocknet.  

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der Reiniger haftet sehr gut an dem Rad und läuft nicht einfach daran herunter

 

Laut Anleitung sollte man vor dem Einsprühen groben Dreck vor der Nutzung des Reinigers mit Wasser entfernen. Und damit erzielt man definitiv das beste Ergebnis. Allerdings habe ich es natürlich auch ohne “Vorwäsche” probiert und war von dem Ergebnis immer noch positiv überrascht. Auch wird gesagt, nach der Einwirkzeit sollte man das Rad mit einer Bürste reinigen. Aber bei mir hat jedes Mal die Reinigung mit dem Schwamm ausgereicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Auch bei den Bremsen funktioniert das Produkt gut. Ich habe es an Scheibenbremsen eingesetzt und danach kein störendes Quietschen festgestellt. Und auch mit gewachsten Antrieben gab es keine Probleme. Man sollte nur daran denken, die Kette nach dem Waschen auch abtrocknen.

Für mich ist das ein wichtiger Punkt, ein Reiniger sollte nicht nur sauber machen, sondern auch im Zusammenspiel mit sensiblen Teilen zuverlässig funktionieren.

Ich habe ihn inzwischen bei neun Fahrrad-Reinigungen verwendet und zusätzlich einmal an Dachträgern, an denen sich nach dem Radtransport viele Fliegen gesammelt haben. Auch dort hat der Reiniger zuverlässig funktioniert und die Verschmutzungen und Insektenreste problemlos gelöst.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der Verbrauch sehr gering ist. Die Flasche ist nach den bisherigen Anwendungen noch ca. halb voll, was für eine gute Ergiebigkeit spricht. Das macht den Reiniger aus meiner Sicht auch wirtschaftlich interessant. Auch wenn man bedenkt, dass man nicht immer eine neue Flasche kaufen muss, sondern auch einen Kanister zum Nachfüllen kaufen kann.

Was die Haut betrifft, hatte ich nur einmal das Gefühl, dass der Reiniger etwas angreift, allerdings war dies an einem Tag, an dem meine Hände ohnehin schon durch viel Klettern belastet waren. Ansonsten hatte ich damit keine Probleme. Trotzdem würde ich bei der Anwendung empfehlen, vorsichtshalber Handschuhe zu tragen, das sollte man vermutlich bei jedem Reiniger so machen.

Hier ein paar Bilder vor und nach der Reinigung:

Vorher:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Nachher:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS 750ml - Fahrradreiniger

 

Fazit

Der TUNAP SPORTS Fahrradreiniger hat mich insgesamt sehr überzeugt. Er riecht nicht unangenehm, haftet gut am Fahrrad und reinigt sehr zuverlässig. Dazu kommt die biologisch abbaubare Rezeptur, die praktische Sprühflasche, die Möglichkeit zum Nachfüllen und der insgesamt geringe Verbrauch.

Auch die Anwendung nach Herstellerangabe ist einfach und sinnvoll aufgebaut: Groben Schmutz zuerst entfernen, aufsprühen, kurz einwirken lassen und dann abwischen oder abbürsten. Am Ende nochmals alles mit Wasser abspülen. Dass der Reiniger auch an den Bremsen gut funktioniert und danach kein Quietschen verursacht, ist ein weiterer klarer Pluspunkt.

Bei meinen Tests konnte ich problemlos Staub, Matsch, Kettenöl und Insektenreste entfernen.

Der kleine Nachteil, dass man die Haut unter bestimmten Bedingungen etwas angreifen kann, sollte zwar nicht ganz ignoriert werden, aber man kann auch einfach Handschuhe anziehen. Wer einen wirksamen, ergiebigen und nachhaltig gedachten Fahrradreiniger sucht, bekommt hier ein sehr gutes Produkt.



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