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Test: Vaude Kinder Sturmhaube


Vaude Kinder Sturmhaube

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Klassisches Steigeisen mit Schwäche bei kleinen Schuhgrößen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Einfache Anpassung auf verschiedene Schuhe + fein-Arretierung des Fersenbügels
  • Leicht
  • Halbautomat und Automat
  • Inkl. Antistollplatten
  • Inkl. kleine Transporttasche
  • Zuverlässige Befestigung per Schnalle

NACHTEILE

  • Verkürzter Mittelsteg hält nicht zuverlässig

BEWERTUNG

Steckbrief

Modell: Blue Ice Griffin 12
Einsatzbereich: klassische Hochtouren
Material: 2 mm Chrom-Molybdän-Stahl, Nylon und TPU
Anzahl Zacken: 12
Gewicht: 780 g mit Zehenbügeln / 800 g mit Zehenkörben
Schuhgrößen: 36–50 EU
Bindung: automatisch und halbautomatisch
Besonderheiten: Schnellverstellsystem, Fersenhebel mit Feineinstellung, austauschbares Befestigungssystem vorne; mit Antistollplatten
Zertifizierung: CE EN 893, UIAA 153

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen

Ersteindruck & Konzept

Mit dem „Griffin 12“ bringt „Blue Ice“ ein modernes 12-Zacken-Steigeisen auf den Markt. Das Steigeisen ist fürs klassische Bergsteigen und für Hochtouren konzipiert und soll dabei eine möglichst vielseitige Kombination aus sicherem Halt, einfacher Handhabung und geringem Gewicht bieten. Laut Hersteller besteht das „Griffin 12“ aus nur 2 mm starkem Chrom-Molybdän-Stahl.

Ich durfte das „Griffin 12“ in den vergangenen vier Wochen sehr intensiv testen. Insgesamt war ich damit an rund 25 Tagen, jeweils etwa 7 Stunden täglich, mit Kunden unterwegs. Entsprechend kann ich inzwischen nicht nur etwas über den ersten Eindruck, sondern auch über die ersten deutlichen Gebrauchsspuren und die Praxistauglichkeit des Systems sagen.

Passform & Verstellsystem

Was mir bereits beim ersten Anprobieren besonders aufgefallen ist, ist die schmale Bauweise, vor allem im Zehenbereich. Gerade für schmale Bergschuhe ist das ein großer Vorteil. Ich verwendete das „Griffin 12“ beispielsweise häufig mit meinem schmal geschnittenen „La Sportiva Aequilibrium Speed“ und finde, dass das Steigeisen hier ausgesprochen gut zum Schuh passt. Es sitzt sehr kompakt, auch an einem weichen Schuh. Vor allem im Zehenbereich sitzt das Körbchen ausgesprochen gut. Der Schuh passt aber auch gut an deutlich breitere Schuhe wie mein „Asolo Freney“

„Blue Ice“ setzt auf eine verstellbare Schiene mit Arretierung, über die sich die Länge des Steigeisens schnell und präzise anpassen lässt. Die Schiene ist zudem mit einer Hintersicherung in Weinrot im Bild gesichert. Es sind dann in kleineren Abständen Löcher vorhanden, mit denen man die Länge anpassen kann.

Dazu kommt am Fersenbereich ein Hebel mit zusätzlicher Feineinstellung des Hebels an jedem Schuh mithilfe eines kleinen Rades. Laut Hersteller ist das System so ausgelegt, dass sich das Steigeisen besonders schnell und sicher an unterschiedliche Schuhe anpassen lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen

In der Praxis funktioniert die Verriegelung hervorragend. Der hintere Bügel lässt sich über ein kleines Rad fein einstellen. Dadurch kann man die Passform wirklich exakt an den jeweiligen Schuh anpassen.

Eine Schwachstelle hat sich während meines Tests allerdings deutlich gezeigt: der verkürzte Mittelsteg. Denn das Steigeisen wird für kleinere Schuhgrößen im vorderen Teil des Mittelstegs verkürzt, indem es in einem kleinen Schlitz eingehängt wird, statt vorne anzustehen. Für meine Schuhgröße (41) ist dieser Mittelschlitz notwendig.

Während der vier Wochen und rund 25 Einsatztage hat sich dieser dreimal während des Gehens gelöst. Und dies nicht nur bei meinen weichen Schuhen, sondern auch beim härteren „LaSportiva G-Tech“. Das ist für mich ein Punkt, den ich bei einem Steigeisen definitiv kritisch sehe. So bemerkte ich oft erst später, dass sich das Steigeisen aus der Mittelarretierung gelöst hatte und so etwa 2 cm zu groß wurde. Dies darf eigentlich beim Bergsteigen nicht passieren.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
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Gerade bei einem Ausrüstungsgegenstand, auf dessen sicheren Sitz man sich im alpinen Gelände verlassen muss, sollte die Verbindung zuverlässig halten. Die Tatsache, dass sich der verkürzte Steg zweimal während des Gehens gelöst hat, ist deshalb für mich ein klarer Kritikpunkt.

Hier würde ich mir eine zuverlässigere Lösung beziehungsweise eine sicherere Arretierung wünschen. Die restliche Verriegelung funktioniert dagegen hervorragend, umso mehr fällt dieser Punkt auf. Auch haben sie im hinteren Teil der Arretierung eine extra Sicherung eingebaut, vorne hingegen lässt es sich leicht aushängen. 

Dieser Kritikpunkt ist bis zu Schuhgröße 41-42 relevant. Größere Schuhe sind von diesem Problem nicht betroffen.

12 Zacken & Konstruktion

Das Griffin 12 besitzt insgesamt zwölf Stahlzacken und ist damit klassisch aufgebaut. Acht Zacken befinden sich im vorderen Bereich, vier im hinteren Bereich. Die Zacken bestehen aus 2 mm starkem Chrom-Molybdän-Stahl.

Was mir dabei besonders positiv aufgefallen ist: Die Zacken sind länger als bei den bisherigen Blue-Ice-Steigeisen, mit denen ich gearbeitet habe. Dadurch bekommt man gerade auf härterem Schnee einen sehr guten Halt und kann die einzelnen Schritte präziser setzen.

Im Gelände vermittelt das "Griffin 12" dadurch ein sehr direktes Gefühl. Die Zacken greifen zuverlässig und geben beim Auftreten ein gutes Feedback.

Umbauen

Beim Steigeisen werden sowohl ein Zehenbügel als auch ein Körbchen mitgeliefert. Somit ist das Steigeisen von Halbautomaten auf Automat umbaubar und so für eine große Bandbreite an Bergschuhen kompatibel (Schuhe C und D). Der Wechsel beziehungsweise das Aufsetzen lässt sich mit der Hebelwirkung, zum Beispiel eines Pickels, schnell erledigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen

Gerade beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schuhen ist das angenehm. Das Steigeisen lässt sich schnell anpassen, ohne dass man lange herumprobieren muss. Zudem sind am Vorderbacken jeweils zwei Löcher vorhanden, wodurch man das Körbchen oder den Bügel nochmals verstellen und ideal auf den Schuh einstellen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen

 

Antistollplatten

Wie bei praktisch jedem modernen Steigeisen ist auch beim „Griffin 12“ ein Antistollsystem integriert. „Blue Ice“ stattet das Modell vorne und hinten mit Antistollplatten aus. Mir ist auch im feuchten Schnee nichts aufgefallen und die Platten funktionierten zuverlässig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
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Handling am Berg

Was mir am "Griffin 12" gut gefällt, ist die Kombination aus unkompliziertem Handling und präziser Passform.

Das Steigeisen lässt sich schnell auf den Schuh bringen und ebenso schnell wieder abnehmen. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist das angenehm. Man verliert dadurch wenig Zeit und muss sich nicht lange mit komplizierten Einstellungen beschäftigen.

Bandgurt

Das Befestigungsband des Steigeisens ist schmal. Das Verschlusssystem ist einfach und zuverlässig. Es ist ein zuverlässiges, festes Anziehen des Steigeisens durch Rückfädeln in der Schnalle möglich und das Lösen funktioniert über Ziehen an der schwarzen Lasche und geht sehr schnell.

Die Verriegelung der Gurtbänder selbst funktioniert in meinem Test ausgesprochen zuverlässig. Der hintere Bügel kann zusätzlich über das Einstellrad fein angepasst werden, wodurch sich der Sitz sehr präzise einstellen lässt.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
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Das merkt man auch beim Gehen: Wenn das Steigeisen richtig eingestellt ist, sitzt es sehr kompakt und vermittelt ein sicheres Gefühl.

Gebrauchsspuren nach 25 Tagen

Bei einem Testzeitraum von rund vier Wochen mit fast täglichem Einsatz lässt sich natürlich bereits einiges über die Haltbarkeit sagen, allerdings auch nicht abschließend über die langfristige Lebensdauer.

Was bei meinem Test sehr deutlich auffällt, sind die Gebrauchsspuren. Das „Griffin 12“ sieht nach vier Wochen Einsatz definitiv nicht mehr neu aus. Gerade die Lackierung beziehungsweise Oberfläche zeigt bereits deutliche Abnutzungen.

Nach einem so intensiven Einsatz ist das zwar nicht völlig überraschend, dennoch fallen die Gebrauchsspuren relativ stark aus. Nach 25 Tagen schauen sie eigentlich wilder aus als bei meinen fünf Jahre alten Steigeisen. Für mich ist das nur optisch relevant, solange die Funktion der Zacken und des Verstellsystems nicht beeinträchtigt wird.

Die eigentliche Stabilität der Stahlkonstruktion macht weiterhin einen sehr guten Eindruck. Wie sich das Steigeisen über mehrere Saisonen hinweg schlägt, lässt sich nach vier Wochen natürlich noch nicht abschließend beurteilen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen

Gewicht & Vielseitigkeit

Mit rund 780 Gramm pro Paar in der Variante mit Zehenbügeln beziehungsweise 800 Gramm mit Zehenkörben ist das „Griffin 12“ für ein vollwertiges 12-Zacken-Steigeisen vergleichsweise leicht. „Blue Ice“ positioniert es selbst als besonders leichtes Modell seiner Klasse.

Für mich steht das Gewicht allerdings weniger im Vordergrund als die Kombination aus Passform, Handling und Funktionalität.

Gerade auf längeren Hochtouren merkt man natürlich jedes Gramm, aber entscheidender ist für mich, dass sich das Steigeisen zuverlässig an den Schuh anpassen lässt und beim Gehen nicht unnötig stört.

Mitgeliefert wird eine Tasche, die dafür sorgt, dass die Steigeisen sehr kompakt transportiert werden können.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Blue Ice Griffin 12 ist ein leichtes Zwölf-Zacken-Steigeisen
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Einsatzbereich

Das „Griffin 12“ ist für mich vor allem ein Steigeisen für klassische Hochtouren und alpines Gelände, bei dem man zuverlässigen Halt auf Schnee und Eis benötigt. Mit seinen zwölf Zacken bietet es genügend Reserven für technischere Passagen, ohne dabei den Charakter eines klassischen Bergsteigersteigeisens zu verlieren.

Gerade die längeren Zacken gefallen mir hier sehr gut. Sie geben auf hartem Schnee einen guten Halt und ermöglichen präzise Tritte.

Durch die schmale Konstruktion sehe ich das „Griffin 12“ besonders bei schmalen, sportlichen Bergschuhen im Vorteil. Bei meinem „Aequilibrium Speed“ funktioniert die Kombination für mich sehr gut.

Fazit

Das „Blue Ice Griffin 12“ ist ein interessantes 12-Zacken-Steigeisen.

Besonders gut gefällt mir die Passform an schmalen Bergschuhen. In Kombination mit meinen Schuhen sitzt das Steigeisen sehr kompakt und fühlt sich beim Gehen angenehm direkt an. Auch die längeren Zacken gegenüber bisherigen „Blue-Ice-Steigeisen“ empfinde ich als klaren Vorteil, da sie gerade auf hartem Schnee für guten Halt sorgen.

Die Verriegelung der Schnalle funktioniert hervorragend, der hintere Bügel lässt sich zusätzlich über ein Einstellrad fein anpassen und das Steigeisen ist insgesamt schnell und unkompliziert auf den jeweiligen Schuh angepasst.

Nach rund 25 Tagen innerhalb von fünf Wochen zeigen sich allerdings bereits deutliche Gebrauchsspuren. Das ist nach einem derart intensiven Test zwar nicht unbedingt überraschend, sollte aber erwähnt werden.

Mein größter Kritikpunkt ist allerdings der verkürzte Mittelsteg. Dieser hat sich während des Gehens gelöst. Gerade bei einem Steigeisen ist das für mich ein Punkt, den man nicht einfach ignorieren sollte und der die ansonsten sehr gute Funktionalität etwas trübt.

Insgesamt überzeugt mich das „Griffin 12“ trotzdem durch seine Kombination aus einfacher Handhabung, guter Passform und langen Zacken. Besonders für klassische alpine Touren und Hochtouren sehe ich darin einen sehr interessanten Begleiter, vorausgesetzt, der Mittelsteg sitzt zuverlässig und wird vor beziehungsweise während der Tour entsprechend kontrolliert.



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Robuste Klettershort mit Komfort für Sport und Alltag.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robuster Twillstoff mit angenehmem Stretch
  • Hoher Tragekomfort und große Bewegungsfreiheit
  • Flache Gürtelschlaufen stören unter dem Klettergurt nicht
  • Hochwertig verarbeitet
  • Zeitloses Design auch für den Alltag geeignet
  • Bio-Baumwolle und recycelte Materialanteile

NACHTEILE

  • Keine verschließbare Tasche für Wertsachen
  • Für sehr heiße Sommertage etwas kräftigeres Material
  • Fehlender elastischer Bund

BEWERTUNG

Ich habe die La Sportiva Mainliner Short von OUTSIDEstories im Sommer 2026 zum Testen erhalten. Die Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Es gab weder eine Bezahlung noch Vorgaben durch den Hersteller. Über einen Zeitraum von knapp sechs Wochen hatte ich die Möglichkeit, die Short beim Bouldern, bei verschiedenen Outdoor-Aktivitäten sowie im Alltag ausführlich kennenzulernen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Kurze Outdoorhosen und Kletterhosen gehören für mich vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein zur Standardausrüstung, egal ob beim Bouldern, auf Wanderungen oder einfach im Alltag. Beim Bouldern nutze ich sonst seit Jahren wahlweise kurze oder lange Kletterhosen von Edelrid. Hohe Tritte, dynamische Bewegungen oder der Kontakt zu den rauen Wänden stellen ganz andere Anforderungen an eine Hose als bei anderen Sportarten. Genau deshalb interessiert mich bei einer Klettershorts weniger die Optik als vielmehr die Frage, ob sie Bewegungsfreiheit, Robustheit und Alltagstauglichkeit sinnvoll miteinander verbindet.

La Sportiva ist mir als Marke nicht unbekannt. Besonders die charakteristischen Retro-Designs haben es mir angetan. Ich besitze bereits einige T-Shirts, Hosen und Schuhe des Herstellers. Entsprechend war ich gespannt, wie sich eine vergleichsweise schlicht gehaltene Shorts im praktischen Einsatz behauptet.
 

Was bietet die Mainliner Short?

Die Mainliner Short ist eine klassische Klettershort, die La Sportiva für Sportklettern, Bouldern und den vielseitigen Outdoor-Einsatz entwickelt hat. Optisch orientiert sich die Mainliner an einer klassischen Five-Pocket-Short. Dadurch wirkt sie deutlich dezenter als viele technische Outdoorhosen und lässt sich problemlos auch außerhalb des Sports tragen. Gleichzeitig sorgen verschiedene konstruktive Details dafür, dass sie den Anforderungen beim Klettern gerecht wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Das Hauptmaterial besteht aus 66 % Bio-Baumwolle, 31 % Polyester und 3 % Elasthan. Die Bio-Baumwolle sorgt für ein angenehm natürliches Tragegefühl, während Polyester die Strapazierfähigkeit erhöht und Elasthan die notwendige Bewegungsfreiheit ermöglicht. Das Ergebnis ist ein vergleichsweise kräftiger Stoff, der sich deutlich robuster anfühlt als ultraleichte Sommer-Shorts.

Auffällig sind außerdem die flachen Gürtelschlaufen. Diese tragen kaum auf und vermeiden Druckstellen im Hüftbereich. Verschlossen wird die Hose klassisch über einen Knopf und Reißverschluss. Zur Ausstattung gehören zwei Eingrifftaschen, eine kleine Münztasche sowie zwei Gesäßtaschen. Auf zusätzliche technische Details oder zahlreiche Reißverschlusstaschen verzichtet La Sportiva bewusst und bleibt dem schlichten Gesamtkonzept treu.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Mit einem Gewicht von rund 290 Gramm gehört die Mainliner Short nicht zu den leichtesten Klettershorts am Markt. Das höhere Gewicht ist jedoch eine direkte Folge des robusteren Materials und unterstreicht den Anspruch, eine langlebige Hose für unterschiedlichste Einsätze anzubieten. Erhältlich ist sie in den Größen XS bis XXL mit einer Innenbeinlänge von neun Zoll und regulärer Passform.

Features

  • Robuste Kletter-, Wander- und Outdoor-Short
  • klassischer Five-Pocket-Schnitt
  • elastisches Baumwollmischgewebe
  • Bio-Baumwolle
  • recycelte Materialanteile
  • flache Gürtelschlaufen für angenehmen Sitz unter dem Klettergurt
  • Knopf- und Reißverschluss
  • zwei Eingrifftaschen
  • zwei Gesäßtaschen
  • reguläre Passform (Regular Fit)
  • dezentes La Sportiva Logo auf der Gesäßtasche
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Technische Daten

  • Kategorie: Klettershort/Boulder-Short/Outdoor-Short
  • Material: 66 % Bio-Baumwolle, 31 % Polyester, 3 % Elasthan
  • Gewicht: ca. 290 g
  • Innenbeinlänge: 9 Zoll
  • Größen: XS bis XXL
  • Verschluss: Knopf und Reißverschluss
  • Taschen: zwei Fronttaschen, zwei Gesäßtaschen
  • Einsatzbereiche: Sportklettern, Bouldern, Freizeit, Reisen, Alltag
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Technologien

  • Bio-Baumwolle: Im Vergleich zu konventionell angebauter Baumwolle wird diese ohne synthetische Pestizide oder mineralische Stickstoffdünger produziert. Daher ist der Anbau ressourcenschonender und stellt eine geringere Umweltbelastung dar. Für den Nutzer verändert sich dadurch das Tragegefühl nicht. Die Bio-Baumwolle sorgt weiterhin für den angenehm natürlichen Griff und den hohen Komfort auf der Haut.
  • Stretch-Gewebe: Der geringe Elasthan-Anteil von drei Prozent mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, reicht aber aus, um die Bewegungsfreiheit deutlich zu verbessern. Gerade beim Klettern entstehen häufig große Schrittweiten. Das elastische Gewebe folgt diesen Bewegungen, ohne einzuengen oder unangenehm zu spannen. Im Gegensatz zu sehr dünnen Performance-Stoffen bleibt das Material dabei angenehm formstabil und vermittelt insgesamt einen robusteren Eindruck.
  • Twill-Gewebe: Dabei handelt es sich um eine besondere Webart, bei der die Fäden diagonal verlaufen. Charakteristisch sind die feinen schrägen Linien, die sich auf der Stoffoberfläche erkennen lassen. Diese Konstruktion macht das Material widerstandsfähiger gegen Abrieb als viele einfache Leinwandgewebe und sorgt gleichzeitig für einen angenehm weichen Griff. Aus diesem Grund wird Twill häufig bei strapazierfähigen Freizeit- und Arbeitshosen eingesetzt. Für eine Klettershort stellt diese Materialwahl einen sinnvollen Kompromiss zwischen Robustheit und Tragekomfort dar.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Wie macht sich die Mainliner Short im Einsatz?

Eine gute Klettershort muss für mich weit mehr können, als lediglich bequem zu sein. Sie sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten, den Kontakt mit rauen Wänden, egal ob am Fels oder in der Halle, möglichst klaglos überstehen und auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm drücken. Gleichzeitig schätze ich Bekleidung, die sich nicht ausschließlich für den Sport eignet, sondern auch im Alltag getragen werden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Der Mainliner Short sieht man optisch zunächst nicht wirklich an, dass es sich um eine Kletterhose handelt. Während viele Modelle vollständig auf leichte Kunstfasern setzen und entsprechend sportlich wirken, erinnert die Mainliner eher an eine klassische Freizeithose. Bereits beim ersten Anziehen fällt das angenehm wertige Material auf. Trotz des vergleichsweise kräftigen Gewebes wirkt der Stoff überraschend weich und trägt sich ausgesprochen angenehm auf der Haut. Gleichzeitig fühlt er sich deutlich robuster an als beispielsweise typische Sportshorts.

Auch die Bewegungsfreiheit überzeugt. Der Elasthan-Anteil sorgt dafür, dass die Hose selbst bei hohen Tritten, weiten Spreizbewegungen oder dynamischen Boulderzügen problemlos mitarbeitet. Während des gesamten Testzeitraums hatte ich nie das Gefühl, dass der Stoff spannt oder mich in meinen Bewegungen einschränkt. Dazu kommt der angenehm lockere Schnitt. Die Mainliner sitzt weder zu eng noch wirkt sie weit oder unförmig. Dadurch trägt sie sich sowohl beim Sport als auch im Alltag ausgesprochen komfortabel.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Der Bund sitzt sicher, ohne einzuengen. Im Vergleich zu meinen anderen Kletterhosen fehlt mir allerdings ein elastischer Anteil im Bund. Sitzt die Hose nicht exakt passend, bleibt letztlich nur der Griff zum Gürtel. Gerade beim Sport und insbesondere beim Bouldern empfinde ich einen Gürtel eher als störend. Er kann bei dynamischen Bewegungen den Tragekomfort beeinträchtigen und birgt zudem das Risiko, mit der Schnalle oder dem Gurtband an einem Boulder hängen zu bleiben. Ein dezenter elastischer Bund hätte den Komfort aus meiner Sicht erhöht und die Mainliner noch etwas sporttauglicher gemacht.

Doch nicht nur beim Klettern hinterlässt die Mainliner einen positiven Eindruck. Auch auf längeren Wanderungen trägt sie sich angenehm. Der Stoff scheuert nicht und der Regular Fit bietet ausreichend Bewegungsfreiheit, auch wenn größere Schritte oder steilere Passagen anstehen. Gerade hier zeigt sich die Vielseitigkeit der Short. Im Alltag wirkt sie durch ihr schlichtes Casual-Design ebenfalls nie fehl am Platz und unterscheidet sich damit angenehm von typischen Sportshorts.

La Sportiva - Mainliner

Beim Material merkt man, dass La Sportiva bewusst auf Robustheit statt auf maximale Gewichtsersparnis setzt. Der Stoff vermittelt einen hochwertigen und widerstandsfähigen Eindruck und dürfte auch regelmäßigen Kontakt mit rauen Oberflächen gut verkraften. Natürlich lässt sich nach einem Testzeitraum von knapp sechs Wochen keine belastbare Aussage über eine jahrelange Haltbarkeit treffen. Verarbeitung und Materialqualität hinterlassen jedoch einen sehr guten Eindruck und sprechen für eine entsprechend langlebige Auslegung.

Im Hochsommer zeigt sich gleichzeitig der größte Unterschied zu sehr leichten Synthetikshorts. Das kräftigere Baumwollmischgewebe speichert etwas mehr Wärme und trocknet nach starkem Schwitzen oder einem Regenschauer langsamer als reine Kunstfasern. Für mich ist das bei moderaten Temperaturen kein wirklicher Nachteil, bei sehr warmem Wetter merkt man den Unterschied zu leichteren Shorts jedoch deutlich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Auch die Taschenanordnung orientiert sich eher an einer klassischen Freizeithose. Smartphone, Schlüssel oder Geldbeutel finden problemlos Platz und sind schnell erreichbar. Für den Alltag reicht das vollkommen aus. Beim Bouldern oder Klettern hätte ich mir für Schlüssel oder andere Wertsachen allerdings zumindest eine kleine Reißverschlusstasche gewünscht. Gerade wenn die Sachen während einer Session sicher verstaut sein sollen, wäre das eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Optisch gefällt mir die Mainliner ebenfalls sehr gut. Sie verzichtet auf auffällige Farben oder große Logos und wirkt dadurch angenehm zurückhaltend. Genau das macht sie für mich zu einer Hose, die sich nicht nur beim Sport, sondern ebenso im Alltag, auf Reisen oder beim Wandern problemlos tragen lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Was steckt hinter La Sportiva?

Kaum eine Marke ist im Kletter- und Bergsport so eng mit den Dolomiten verbunden wie La Sportiva. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1928 zurück, als Narciso Delladio im italienischen Tesero begann, handgefertigte Holz- und Lederschuhe für Landwirte, Holzfäller und Bergsteiger herzustellen. Aus dieser kleinen Werkstatt entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte einer der weltweit bekanntesten Hersteller technischer Bergsportausrüstung.

Bis heute befindet sich der Firmensitz im Fleimstal in den italienischen Dolomiten. Die Nähe zu den Bergen prägt die Entwicklung neuer Produkte maßgeblich. Viele Mitarbeiter sind selbst aktive Bergsportler und testen Prototypen direkt unter realen Bedingungen. Dieses enge Zusammenspiel zwischen Entwicklung und Praxis gehört seit jeher zur Philosophie des Unternehmens.

Bekannt wurde La Sportiva zunächst durch seine Kletter- und Bergschuhe. Inzwischen umfasst das Sortiment jedoch deutlich mehr als nur Schuhe. Neben Kletter- und Bergschuhen entwickelt La Sportiva heute auch Bekleidung, Trailrunning-Schuhe, Skitourenausrüstung sowie technische Ausrüstung für alpine Unternehmungen.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit hat La Sportiva in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Das Unternehmen setzt zunehmend auf recycelte Materialien und Bio-Baumwolle, arbeitet kontinuierlich an der Reduzierung seiner Umweltauswirkungen und investiert in langlebige Produkte, die möglichst viele Jahre genutzt werden können. Gleichzeitig bleibt die Produktion zu einem großen Teil in Europa, wodurch Transportwege verkürzt und Qualitätsstandards besser kontrolliert werden können.

Was La Sportiva seit Jahrzehnten auszeichnet, ist die konsequente Ausrichtung auf den Bergsport. Während viele Hersteller sowohl Lifestyle- als auch Outdoor-Produkte entwickeln, bleibt der Fokus hier klar auf funktioneller Ausrüstung für Kletterer, Alpinisten, Trailrunner und Bergsportler gerichtet. Dieses Selbstverständnis spiegelt sich auch in der Mainliner Short wider.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Hard Facts

  • Gründung: 1928
  • Gründer: Narciso Delladio
  • Hauptsitz: Tesero, Trentino, Italien
  • Unternehmensform: Familienunternehmen (heute in vierter Generation)
  • Produktschwerpunkte: Kletter- und Bergschuhe, Trailrunning-Schuhe, Bekleidung, Skitourenausrüstung und Alpin-Equipment
  • Bekannt für: Miura, Solution, Katana, Nepal Evo, Bushido, Jackal
  • Philosophie: Entwicklung technischer Bergsportausrüstung mit Fokus auf Funktion, Langlebigkeit und Performance
  • Nachhaltigkeit: zunehmender Einsatz von Bio-Baumwolle und recycelten Materialien, europäische Produktion großer Teile des Sortiments, kontinuierliche Optimierung der Umweltbilanz 

Fazit

Die La Sportiva Mainliner Short hat mich während des knapp sechswöchigen Testzeitraums insgesamt überzeugt. Sie verbindet einen angenehmen Tragekomfort mit einem robusten Material und bietet dabei genügend Bewegungsfreiheit für unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten. Besonders gut gefällt mir ihre Vielseitigkeit. Beim Bouldern funktioniert sie ebenso wie auf Wanderungen, oder einfach im Alltag.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Dabei wirkt sie angenehm unaufgeregt. Das schlichte Design lässt sie eher wie eine hochwertige Freizeithose wirken als wie eine technische Sportshort. Genau das macht sie für mich zu einer Hose, die man problemlos den ganzen Tag tragen kann.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt der fehlende elastische Bund. Gerade beim Bouldern hätte ich einen flexibleren Bund angenehmer gefunden. Auch für sehr heiße Tage gibt es leichtere Alternativen.

Wer eine möglichst leichte und kompromisslos technische Klettershort sucht, findet passendere Modelle. Wer dagegen eine robuste und komfortable Short sucht, die Sport und Alltag miteinander verbindet, bekommt mit der Mainliner ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Für mich ist sie deshalb weniger die reine Klettershort als vielmehr eine vielseitige Outdoor-Short mit klarer Stärke im täglichen Einsatz. 

 

#wirsehenunsdraussen



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Leichte und robuste Sandale. Potenzial beim Trocknen und Halt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Mit Aufbewahrungsbeutel
  • Rutschfeste Sohle
  • Im Wasser guter Halt
  • Robuste Sohle

NACHTEILE

  • Kompliziert anzuziehen
  • Trocknen langsam
  • Wenig Halt beim Trekking
  • Fußbett (ver-)formt sich schnell
  • Dreck geht nicht gut ab
  • Eher unbequem an der Ferse

BEWERTUNG

Dieses Mal hatte ich die tolle Möglichkeit, eine superleichte Wassersandale von Source unter die Lupe zu nehmen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-TEst: SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Seit Langem nochmal eine Wassersandale für mich.

Als Kind und Jugendliche bin ich quasi nur in Wassersandalen rumgelaufen und habe inzwischen schon den ein oder anderen Barfußschuh getestet, sodass ich den Test besonders spannend fand. Es handelt sich um die „Source Solo“, eine minimalistische Barfuß- und Outdoor-Sandale, die speziell für heiße Sommerfreizeit-Tage, Wassersport-Aktivitäten, Reisen und entspannte Outdoor-Unternehmungen entwickelt wurde. Die UVP liegt bei 75€ (im Shop von Source bei 85$). Geliefert wird der Schuh in einem Schuhbeutel.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Praktischer Beutel - besonders beim Reisen.

 

Der Schuh wird auch in einer Damenvariante produziert, was mir allerdings bis zum Schreiben des Berichts nicht bewusst war. Die Probleme mit der Passform (siehe weiter unten) würden beim Damenmodell eventuell nicht auftreten. Wenn man jedoch andere Bewertungen im Internet liest, bin ich nicht die einzige Person mit dem Problem.


​Aufbau und Material
​Source setzt bei der Solo auf ein extrem minimalistisches und dennoch robustes Barfuß-Konzept:

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die wichtigsten Infos einmal kompakt


​Das Herzstück der Sandale ist eine superdünne, extrem biegsame Sohle mit lediglich 12 mm Gesamtstärke. Sie verfügt über keinerlei Sprengung (Zero Drop) – Ferse und Ballen befinden sich also exakt auf gleicher Höhe über dem Boden. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Dünne Zero Drop Sohle.

Das ermöglicht ein sehr direktes Untergrundfeedback und ein natürliches Abrollverhalten der Füße. Dadurch, und weil die Sandale auch nicht über ein Fußbett verfügt, gehört sie in die Kategorie der Barfußsandalen. 

Die Laufsohle besteht aus einem abriebfesten Gummi (Solo-Gummisohle), kombiniert mit einer leicht dämpfenden Schicht aus EVA-Schaum, der zu 30 % aus recycelten Materialien hergestellt wird. Das Material ist laut Aussage von Source für Veganer*innen geeignet und in die Gummimischung ist eine antibakterielle No-Smell-Gummitechnologie integriert, die das Entstehen unangenehmer Gerüche auch bei feuchtwarmem Wetter oder intensivem Wasserkontakt effektiv unterbinden soll.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Sehr gute Sohle - mehr zur Funktionalität später.

​Beim Verschlusssystem setzt Source bei der Solo auf das patentierte X-Strap™-Riemensystem.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die Anleitung zeigt am besten, wie der Verschluss funktioniert.

Es besteht aus weichem, strapazierfähigem und angebich extrem schnelltrocknendem Polyester-Gewebe.

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Leider trocknet das Material nicht sooo schnell (mehr später).

Die Fixierung erfolgt über ein Schieber-Anpassungssystem, sodass keine störenden Bandenden überstehen. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Ist zwar sehr...

Der Fersenriemen ist auf Innenseite mit einem weichen Mikrofaser-/Mikrofleece-Polster ausgestattet, um Scheuer- und Druckstellen an der Achillessehne vorzubeugen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Hier einmal das Fersenpolster von innen...
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...und von außen.


​Mit einem Paargewicht von ca. 390 Gramm ist die Sandale ein absolutes Fliegengewicht und lässt sich durch die dünne Sohle, die flexiblen Riemen ohne Polster und das Auskommen ohne Fußbett extrem flach im Gepäck verstauen.


​Passform, Barfußgefühl und Komfort
​Durch die flache Sohle ohne Sprengung und den flexiblen Aufbau bietet die Source Solo eine sehr natürliche Passform. Die Riemen beginnen erst oberhalb der Zehengrundgelenke, sodass der Fuß ausreichend Raum hat, um flexibel zu arbeiten und abzurollen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die Zehen sind frei.


​Über das stufenlos verstellbare Riemensystem lässt sich die Sandale präzise an die eigene Fußform anpassen. Ob dadurch ausreichend Halt gewährleistet wird, lest ihr weiter unten. Die Sandale ist – besonders vorne – eher weit geschnitten. Wichtig für das Barfußgefühl, jedoch muss trotzdem auch genug Halt gewährleistet werden. Die Sohle ist zwar dünn, jedoch robust genug, um spitzen Steinen, Zapfen oder Wurzeln keine Chance zu geben. 

Ein kleiner Gewöhnungspunkt beim An- und Ausziehen: Da die Riemen wie oben beschrieben durch Schlaufen geführt sind und sich nicht wie bei klassischen Klettsandalen komplett aufklappen lassen, schlüpft man durch Weitstellen des Schiebers hinein. Um den Schuh auszuziehen, muss man diesen wieder öffnen, beim Anziehen wieder schließen etc., sodass bei mir die Sandale jedes Mal etwas anders saß. 

Praxistest
​Aufgrund der mit 12 mm recht dünnen Sohle war ich anfangs etwas skeptisch, wie komfortabel sich die Sandale auf steinigen Wegen anfühlt. Diese Skepsis hat sich in der Praxis jedoch schnell gelegt. Wie eben beschrieben schützt sie zuverlässig vor allen spitzen Dingen, die so auf dem Boden rumliegen. 

​Eine Dämpfung ist durch das Barfuß-Konzept natürlich nicht vorhanden. Da ich Barfußschuhe gewöhnt bin, war das für mich kein Problem. Solltet ihr da unerfahren sein, überfordert euren Körper nicht mit zu langen Touren. 

Im letzten Abschnitt habe ich bereits angesprochen, dass die Sandale im Vorderfuß sehr weit ist. Bei mir haben die Riemen nicht genug Halt gewährleistet und mein Fuß ist regelmäßig nach innen gerutscht, sodass meine Großzehe schräg von der Sandale runter rutscht.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Hier sieht man den Fuß schon nach Innen rutschen.

Bei flachen Untergründen war das kein Problem, sobald es etwas uneben wurde, war dies jedoch sehr unangenehm. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Bei Unebenheiten bin ich manchmal dann mit dem Fuß auf den Boden geraten.

Der Mikrofasereinsatz an der Ferse ist zwar eine gute Idee, er musste aber bei mir sehr genau an einer Stelle sitzen, um nicht mit seinen Enden einzuschreiben. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Sitzt es an der richtigen Stelle, ist das Polster gut. Durch das Verstellsystem saß die Sandale aber wie eben beschrieben immer etwas anders und manchmal hat das Polster auch gedrückt.

Ob die Anti-Geruchsmischung im Gummi funktioniert kann ich leider noch nicht beurteilen. Bei mir war der Schuh so regelmäßig nass, dass da Gerüche noch keine Chance hatten. 

Da kommen wir zum nächsten Punkt: Der Einsatz im Wasser. Im Nassbereich spielt die Source Solo ihre größten Stärken aus. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Echt toller Halt auf nassen Steinen.

Die Gummisohle bietet hervorragenden Grip auf nassen Steinen und das eben beschriebene Problem des Verrutschens des Fußes ist im Wasser nicht stärker als an Land.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals

Leider trocknen die Riemen der Sandalen - besonders der Microfasereinsatz an der Ferse - ziemlich langsam. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Nach 45 Minuten in der Sonne leider immer noch sehr feucht.

Die Sohle ist deutlich früher trocken als der Rest, und durch die Riemen werden die Füße (oder abends die Socken) dann aber wieder feucht. Besonders bei den Riemen würde ich mir ein schnelleres Trocknen wünschen.
​

Verschmutzungen durch Schlamm oder Sand lassen sich nach der Tour leider nicht so leicht entfernen. Auch ein sehr starkes Ausklopfen der trockenen Sandalen und ein Reiben führen nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Man muss sich schon die Mühe machen, sie in Wasser und am besten mit einer Bürste zu säubern. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Das Säubern habe ich mir leichter erhofft. Leider haftet der Dreck echt gut im Material.

An der Sohle sind mir bisher keine Abnutzungserscheinungen aufgefallen,

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Alles noch top in Schuss.

 jedoch sieht man, dass sich die Sohle entsprechend meiner Fussform verformt hat. Das Foto wurde schon nach den ersten Testspaziergängen aufgenommen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
An sich nicht schlimm, ich hoffe, die Sohle hält trotzdem lange.

Die Riemen kommen quasi aus der Sohle raus. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Leider ist die Befestigung nicht erkennbar.

Leider lässt sich nicht erkennen, wie diese befestigt sind (vernäht? Verklebt?). Bisher ist alles bombenfest...

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Zug von außen hält die Befestigung stand


​Fazit
​Die Source Solo Wassersandale ist ein extrem leichter und vielseitiger Begleiter für den Sommer. Sie überzeugt mit ihrem minimalen Packmaß, dem ultraleichten Gewicht und einer hervorragenden Rutschfestigkeit im Wasser. Schwächen zeigt sie allerdings in der Passform. Die Riemen bieten bei mir nicht genug Halt und mein Fuß rutscht immer nach innen. Außerdem trocknet sie sehr langsam und Schmutz haftet hartnäckig an der Oberfläche der Sohle.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Ein guter Begleiter für leichte Touren oder bei wenig Gepäck - Abstriche beim Halt und beim Trocknen müssen aber in Kauf genommen werden.


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Bequemer & leichter MTB-Helm mit extra Sicherheitsfeatures.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr gut Belüftet
  • B esteht zu 77% aus recycelten Materialien
  • NTA 8776-Zertifizierung für E-Bikes und höhere Geschwindigkeiten
  • Leicht
  • Integrierter NFC-Chip für medizinische Infos und Notfallkontakte
  • Schickes Design

NACHTEILE

  • Keine Halterung für eine Sonnenbrille
  • Das Einstellen des Kopfumfangs ist mit nassen Händen nur schlecht bis gar nicht möglich

BEWERTUNG

Als Outside Stories Produktscout wurde mir der Rudy Project Terraform in der Farbe Metal Olive/Black/Acid Green matte zum Testen zur Verfügung gestellt. Den Helm habe ich in Größe S/M über mehrere Touren hinweg genutzt und schildere euch hier meine Eindrücke, Vor- und Nachteile sowie die wichtigsten Eigenschaften.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
  • Über den Hersteller
  • Features
  • Erster Eindruck
  • Im Einsatz
  • Fazit

Über den Hersteller
Rudy Project ist eine italienische Marke aus Treviso, die 1985 von Rodolfo „Rudy“ Barbazza gegründet wurde. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren vor allem für Sportbrillen, Fahrradhelme und andere Performance-Produkte bekannt und verbindet italienisches Design mit technischer Ausrichtung und einem klaren Fokus auf den Sporteinsatz.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzt Rudy Project als Unternehmen zunehmend auf ressourcenschonendere Lösungen und einen höheren Einsatz recycelter Materialien in seiner Produktentwicklung. Die Marke betont außerdem langlebige Produkte, verantwortungsbewusste Materialwahl und einen insgesamt technisch wie qualitativ orientierten Entwicklungsansatz.

Features

  • 16 Belüftungsöffnungen
  • Twiceme-Technologie mit NFC-Chip für medizinische Daten und Notfallkontakte
  • NTA 8776-Zertifizierung für E-Bikes und höhere Geschwindigkeiten
  • RP Rotational Impact Technology
  • Verstellbares Visier
  • Insektenschutz / Bugstops in den Belüftungsöffnungen
  • RSR12-Anpassungssystem mit Höhenverstellung
  • Größe S/M: 400 g
  • Größe L : 470 g
  • Recyclinganteil: über 77%
  • Erhältliche Farben: Black Matte, White Matte, Green Sage Matte, White/Mint/Gold Matte, Metal Olive/Black/Acid Green Matte

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
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Erster Eindruck
Der Terraform macht auf den ersten Blick einen sehr modernen und sportlichen Eindruck. Das Design in Metal Olive/Black/Acid Green Matte wirkt auffällig, aber nicht zu wild, und passt meiner Meinung nach sehr gut zu einem MTB-Helm und gefällt mir persönlich sehr gut. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck und der Helm sitzt schon beim ersten Aufsetzen angenehm und stabil. Der Kopfumfang lässt sich sehr präzise durch das Rudy-Project-eigene RSR12-Anpassungssystem auf die gewünschte Weite anpassen. 

Allerdings kommt mir das Einstellrad im Vergleich mit anderen Helmen ziemlich klein vor. Dafür lässt sich das System aber nicht nur in der Weite, sondern auch in der Höhe einstellen, was ich als sehr sinnvoll erachte, da jeder Kopf anders ist. Die Gurte lassen sich individuell auf den Kopf anpassen, allerdings ist das ziemlich fummelig und man sollte sich dafür Zeit nehmen. Einmal richtig eingestellt, muss man da aber nie wieder ran. 


Außerdem fällt oben auf dem Helm das Twiceme Logo auf, unter dem ein NFC Chip integriert wurde. Hier kann man über die Twiceme-App z. B. medizinische Informationen hinterlegen, die im Notfall darüber abgerufen werden können. Außerdem bietet die App noch die Funktion, dass, wenn das Smartphone einen Sturz registriert, bzw. über einen vorher festgelegten Zeitraum eine Bewegungslosigkeit feststellt, die App eine Warnung an das Smartphone sendet, auf die der Nutzer reagieren muss. Tut er dies nicht, wird ein vorher eingestellter Notfallkontakt mit Standortangaben benachrichtigt, bzw., wenn so eingestellt, der Rettungsdienst. Ich habe die App aber nicht weiter getestet, sondern nur den Helm.

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Twiceme Logo zeigt die Position des NFC Chip an


An dieser Steller sei auch nochmal die NTA 8776-Zertifizierung erwähnt. Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss der Helm stärkere Stöße absorbieren und höhere Aufprallenergien aushalten. Außerdem müssen Hinterkopf und Schläfen besser als bei herkömmlichen Helmen abgedeckt sein. Diese Norm ist gerade für diejenigen interessant, die mit schnellen S-Pedelecs (bis 45 km/h) unterwegs sind. 


Auch möchte ich noch auf die RP Rotational Impact Technology eingehen. Hierbei handelt es sich um ein von Rudy Projects entwickeltes Prüfverfahren zum Thema Schutzwirkung bei schrägen Aufprallen und Rotationskräfte, die auf den Kopf wirken. Hierbei handelt es sich allerdings um ein firmeneigenes Testverfahren und nicht um eine offizielle Prüfnorm. Das Testverfahren orientiert sich jedoch an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Arbeiten der CEN Working Group 11. Ich muss hier auch klar erwähnen, dass es sich hierbei nur um ein Prüfverfahren handelt, nicht um eine Technologie wie z.B. MIPS die im Helm verbaut ist.

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RP Rotational Impact Test Logo auf dem Helm

Im Einsatz

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Im Einsatz 2

Im Einsatz zeigt der Terraform schnell, dass er für Trail, Enduro und E-MTB gemacht ist. Die Passform in Kombination mit dem Gewicht ist gut genug, dass ich schon bald gar nicht mehr merke einen Helm zu tragen.


Die Belüftung ist sehr gut und sorgt dafür, dass sich der Helm auch bei längeren Fahrten nicht unangenehm aufheizt. Durch die großen Öffnungen und den Innenaufbau (Airflow) bleibt das Klima am Kopf angenehm. Auch in Kombination mit einem Cycling Cap und bei 46°C in der Sonne.

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Selbst mit Cycling Cap unter dem Helm bei 46° war die Belüftung ausreichend


Auch der Sitz überzeugt mich. Die Gurte können sich nicht unbeabsichtigt verstellen (was bei manch anderem Helm der Fall ist), was ich im Einsatz wirklich angenehm fand. Einmal eingestellt, bleibt alles so wie eingestellt, egal wie oft man den Helm mal abnimmt, an den Lenker hängt oder am Gurt trägt. Das bringt einfach Ruhe rein, gerade wenn man den Helm häufiger auf- und absetzt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm


Beim Verstellrad für den Kopfumfang hätte ich mir allerdings etwas mehr Grip bzw. ein größeres Verstellrad gewünscht. Mit nassen Händen ist das Einstellen für mich nicht möglich, da ich am Rad abrutsche und keinen Halt finde. In meinem Fall ist es mir an einer Wasserstelle auf meiner Tour aufgefallen: Aufgrund der hohen Hitze hat man Wasser aufgefüllt, sich etwas nass gemacht usw. und man hatte nasse Hände. Beim Versuch, den Helm ohne wieder einzustellen war ich überrascht. Ich habe dann meine MTB-Handschuhe angezogen, und damit hatte ich wieder genügend Grip, um das Rad zu drehen. Aber wenn man bei Regen ohne Handschuhe unterwegs ist, stelle ich mir das sehr schwer vor.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Das Einstellrad hätte ruhig größer sein können, bzw. griffiger


Was mir außerdem wirklich schmerzlich gefehlt hat, ist eine gute Möglichkeit, eine gewöhnliche Sonnenbrille am Helm zu befestigen. Ich habe es auf mehrere Arten versucht, die Brille in den Lüftungslöchern unterzubringen, oder unter dem Visier zu verstauen.

Es hat aber nichts richtig gehalten und mir ist mehrfach meine Brille runtergefallen, als ich dann mal dachte, ich hätte jetzt eine Möglichkeit gefunden. Gerade bei einem MTB-Helm hätte ich mir dieses Feature sehr gewünscht. Die Verwendung mit einer MTB - Goggle (Brille mit Gummiband) ist dagegen kein Problem. Auch kann diese bei nach oben geklapptem Visier einfach auf den Helm geschoben werden, wenn man sie einmal von den Augen nehmen möchte.


Der Verschlussclip ist grundsätzlich okay, ich hätte mir hier aber einen etwas eleganteren und vor allem einhändig bedienbaren Verschluss gewünscht. Aber mit dem vorhandenen Clip kann man ohne Probleme leben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm

Der integrierte NFC-Chip mit Twiceme ist für mich ein sehr sinnvolles Sicherheitsdetail. Im Ernstfall können medizinische Daten und Notfallkontakte per Smartphone abgerufen werden. Das braucht man natürlich nicht jeden Tag, ist im Notfall aber ein echtes Plus. Inwieweit Rettungsdienste über solche Systeme Bescheid wissen bzw. die Technik dabei haben, um so etwas auszulesen, ist natürlich eine andere Frage.

Und auch beim Reisen mit dem Rad, lässt sich der Helm gut an Rucksäcken verstauen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm

Fazit


Der Rudy Project Terraform ist ein sehr gelungener MTB- und Enduro-Helm mit einem klaren Fokus auf Belüftung, Schutz und Sicherheit. Gerade der zusätzliche Schutz bei höheren Geschwindigkeiten und Aufschlägen ist im MTB-Bereich (egal ob mit Motor oder ohne) ein super Feature. 

Das Design gefällt mir sehr gut, die Passform überzeugt definitiv und auch der hohe Recyclinganteil passt gut zum Gesamtanspruch der Marke. Der integrierte NFC-Chip mit Twiceme ist ein starkes Plus für den Notfall, wenn vom Rettungsdienst der Sache Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Kritikpunkte gibt es von mir vor allem bei den Details: keine Brillenhalterung und ein Verstellrad, das sich vor allem mit nassen Händen nicht gut bedienen lässt.
Trotzdem überwiegen für mich die positiven Eigenschaften, weshalb der Terraform für mich eine starke Wahl für Trail-, Enduro- und E-MTB-Einsätze ist.
 



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Universeller Kletterschuh zwischen Komfort und Präzision.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hohe Präzision
  • Guter Komfort
  • Solide Verarbeitung / Gesamteindruck
  • Nachhaltigkeit

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Test

Ich habe den Skwama Lite Kletterschuh in den vergangenen Wochen im Rahmen meiner wöchentlichen Klettersession in der örtlichen Kletterhalle getestet. In der Regel klettere ich auf dem Niveau 6+/7-. Für den Test habe ich an meinen Routinen nichts verändert. Normalerweise klettere ich mit einem eher komfortorientierten Modell einer anderen Marke.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Mein Ergebnis

Als Ergebnis meines Tests möchte ich die vier folgenden Punkte besonders herausheben:

Hohe Präzision

Der Skwarma Lite wird beworben mit „für all diejenigen entwickelt, die ihre Technik verfeinern und an ihr Limit gehen möchten“. Dem wird der Schuh für mich persönlich auch gerecht. Der leichte Downturn hat es mir ermöglicht, sehr präzise zu klettern. 

Im Vergleich zu meinen bisherigen sehr bequem ausgelegten Schuhen, konnte ich hier schnell einen deutlichen Unterschied feststellen. Auch sehr kleine Tritte können mit der Sohlenspitze gut angetreten werden. Die Sohle selbst erfüllt die Anforderungen im Hinblick auf Reibung vollständig. 

Eigentlich bin ich ein großer Verfechter von Schnürschuhen beim Klettern. Dem Klettverschluss dieses Modells kann ich allerdings auch nichts Negatives nachsagen. Der Schuh lässt sich präzise auf die passende Größe einstellen und sitzt ausreichend stramm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Guter Komfort

Trotz der doch etwas technischeren Auslegung, habe ich mich im Skwarma Liter schnell wohl gefühlt. Das hat schon beim Anziehen des Schuhs angefangen. Neben den Anziehschlaufen hinten an der Ferse (die zwei klassischen Großen) befindet sich auch am Spann eine kleine Schlaufe. 

Damit fällt es leicht, den Schuh fest zu packen und hineinzuschlüpfen – auch wenn die Füße schon mal ordentlich angeschwitzt sind. Weiterhin trägt ein dehnbarer Gummieinsatz im Spannbereich zum Komfort bei. Dieser elastische Bereich schmiegt sich schön dem Fuß an, ohne zu drücken. In der nach meinem Empfinden tendenziell eher großzügig ausgelegten Zehenbox finden auch etwas bereitere Vorderfüße gut Platz. 

Somit wird ein sehr ausgewogenes Verhältnis aus Präzision und Komfort zu schaffen. Für mich war es kein Problem, die Schuhe für volle 2 Stunden – während des Kletterns und Sicherns – an den Füßen zu behalten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Solide Verarbeitung/Gesamteindruck

Da ich kein Materialtechniker bin, kann ich diesen Punkt nur sehr subjektiv beschreiben. Dennoch ist mir wichtig, das Thema Verarbeitung und Gesamteindruck zu erwähnen, da ich das Gefühl habe, dass hier immer häufiger noch billiger produziert wird, um die Margen noch weiter zu steigern. 

Nicht so beim La Sportiva-Kletterschuh. Die Verarbeitung wirkt auf mich sehr solide. Keine Klebereste, keine losen Stellen, keine abstehenden Fäden. Der Schuh macht ein insgesamt wertiges Erscheinungsbild und fühlt sich sauber verarbeitet an. Während des Testzeitraums konnte ich noch keinerlei übermäßige Abnutzung feststellen.

Nachhaltigkeit

Die folgenden Punkte konnte ich im gegebenen Rahmen nicht wirklich testen. Trotzdem sind mir diese Punkte positiv aufgefallen, weshalb ich sie hier erwähnen möchte:

  • Vegan: Der komplette Schuh besteht aus veganen Materialien. Auf tierisches Leder wird verzichtet.
  • Waschmaschinentauglichkeit: Laut Hersteller (bzw. dessen Homepage) können die Kletterschuhe bei 30°C mit Flüssigwaschmittel in der Maschine gewaschen werden. Für mich im Hinblick auf die sich von Woche zu Woche steigernde Geruchsbelästigung ein echter Game Changer.
  • Wiederbesohlbarkeit: Die Kletterschuhe lassen sich aufgrund des gegebenen Grundaufbaus durch entsprechende Fachleute bzw. Dienstleister neu besohlen. Für mich ein sehr wichtiger Punkt, da die Sohle ggf. deutlich weniger haltbar ist, als der Oberbau des Schuhs.

Fazit

Der Skwama Lite von La Sport ist nach meiner Erfahrung ein sehr guter Schuh für all diejenigen, die etwas mehr Präzision für anspruchsvollere Routen suchen, gleichzeitig aber auf ein Mindestmaß an Komfort nicht verzichten wollen. Der Schuh ist solide verarbeitet und bietet einige Extras im Hinblick auf die Nachhaltigkeit (vegane Materialien, Wiederbesohlbarkeit, Waschmaschinentauglichkeit).

 



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Leichte, sehr angenehm zu tragende Sportjacke.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehm zu tragendes Material
  • Zwei-Wege-Reißverschluss
  • Gute Passform
  • Viel Bewegungsfreiheit
  • Nachhaltige Produktion

NACHTEILE

  • Nur wasserabweisend - nicht wasserfest
  • Brusttsche etwas zu klein

BEWERTUNG

 

Produkttest: La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Ich habe die Jacke als Produkt-Scout zum Testen bekommen und habe sie sechs Wochen bei unterschiedlichen Bedingungen getestet.

Unternehmen

La Sportiva ist ein italienisches Familienunternehmen und wurde 1928 als reiner Schuhhersteller für Landwirte und Waldarbeiter gegründet. Über die Erweiterung der Produktpalette mit Berg- und Kletterschuhen wird heute die gesamte Palette der  Outdoorbekleidung bedient. Schwerpunkt ist der Bergsport. Geworben wird mit hochwertigen, innovativen Materialien und einer nachhaltigen Produktion vorwiegend in Italien.  

Produkteigenschaften

Laut Herstellerangaben besteht die Jacke aus 100 % recyceltem Polyamid und wurde gezielt für das Klettern und den Bergsport entwickelt.  

Merkmale:

  • Ultraleichtes, windabweisendes Obermaterial, das gleichzeitig abriebfest ist
  • Integrierte Brust-/Packtasche mit Karabiner-Schlaufe, sodass sich die Jacke kompakt verstauen und direkt am Klettergurt befestigen lässt
  • Helmkompatible Kapuze mit Laserperforationen, die ein ungehindertes Hören ermöglichen sollen – ein durchdachtes, kletterspezifisches Detail
  • Laserperforationen unter den Armen zur Verbesserung der Atmungsaktivität
  • Elastische Bündchen und ein verstellbarer Saum für eine enganliegende, windabweisende Passform
  • UVP 135 €

Der Hersteller ordnet die Jacke selbst als „water resistant“ (nicht als voll wasserdicht) und „wind stop“ ein – ein Hinweis darauf, dass der Fokus klar auf Windschutz liegt, während der Regenschutz nur begrenzt ausgelegt ist. Das hat sich auch im Praxistest bestätigt.

Quelle: La Sportiva.

Laserperforation:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Nachhaltigkeit 

La Sportiva positioniert sich als Unternehmen, das Nachhaltigkeit zunehmend in seine Unternehmensphilosophie integriert. Für die getestete Jacke weist der Hersteller drei konkrete Nachhaltigkeitsmerkmale aus:

  • Recyceltes Material: Das Hauptobermaterial besteht zu 100 % aus recyceltem Polyamid.
  • PFC-frei: Die Jacke kommt ohne per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) aus, die klassischerweise für Wasserabweisung genutzt werden, aber als besonders langlebige und umweltproblematische Schadstoffe gelten. Das erklärt im Übrigen auch, warum die Wasserabweisung im Test eher moderat ausfiel – PFC-freie Imprägnierungen sind in der Regel weniger beständig als PFC-basierte.
  • bluesign APPROVED: Das Material erfüllt den bluesign-Standard, der auf eine ressourcenschonende und schadstoffarme textile Produktionskette abzielt.

Auf der Homepage kann man einen 66-seitigen Nachhaltigkeitsbericht herunterladen. Hier findet man auch einige Nachhaltigkeitslabel, an denen sich La Sportiva beteiligt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Im Test

Die Freeway Wind Jacket W wird als ultraleichte, kompakt verstaubare Windjacke, die speziell für das Klettern entwickelt wurde, beworben. Sie soll zuverlässigen Schutz vor Wind und leichtem Regen bieten, dabei aber so leicht und kompakt sein, dass sie jederzeit am Klettergurt mitgeführt werden kann. 

Ich klettere nicht, bin aber ambitionierte Wanderin und nutze meine Spaziergänge mit den Hunden für sportliche Übungen unterwegs. In diesem Bereich habe ich die Jacke bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet.

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Passform: Die Jacke sitzt hervorragend – ich habe Größe L gewählt, obwohl ich normalerweise M trage, da ich gerne etwas mehr Bewegungsfreiheit habe. Ich konnte die Arme in alle Richtungen gut bewegen, ohne dass sich die Jacke zu sehr hochzog oder die Arme zu kurz wurden. 

Die elastischen Bündchen waren nicht zu eng, und der verstellbare Saum ist so konzipiert, dass keine störenden Ösen oder Bänder herumflattern. Besonders positiv finde ich den 2-Wege-Reißverschluss. So kann man für noch mehr Belüftung sorgen, ohne dass die Jacke herunterrutschen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
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Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Gewicht & Packmaß: Die Jacke ist wirklich sehr leicht (136 Gramm nachgewogen) und lässt sich dank der integrierten Packtasche (ist zeitgleich die Brusttasche)  klein zusammenpacken. Diese Kombi spart zwar Gewicht, aber führt dazu, dass ein größeres Handy nicht in die Brusttasche passt. Weitere Taschen gibt es nicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Tragekomfort: Angenehm überrascht hat mich, wie komfortabel sich das Material selbst direkt auf nackter Haut anfühlt – sehr weich, keine Reibung an den Nähten, kein unangenehmes Festkleben an schwitziger Haut. Einen Helm hatte ich nicht auf, daher kann ich die Kombi Kapuze mit Helm nicht beurteilen.

Atmungsaktivität: Egal bei welchen Wetterbedingungen war die Jacke gut atmungsaktiv; ob es an den Laserperforationen unter den Armen lag, kann ich nicht beurteilen.  

Wasserabweisung: Hier liegt die klare Schwachstelle. Die Jacke ist nur leicht wasserabweisend und bietet schon bei etwas mehr Regen keinen zuverlässigen Schutz. Für leichten Nieselregen oder als reiner Windschutz reicht sie aus, für echte Regenfestigkeit braucht es zusätzliche Ausrüstung.

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An den dunklen Stellen ist das Wasser durchgekommen, leichter Regen

Fazit

Die Freeway Wind Jacket W hat mich vorwiegend durch das angenehm zu tragende Material und die gute Passform überzeugt. Sie ist schnell zu meinem täglichen Begleiter bei unbeständigem, aber eher trockenem Wetter geworden. Wenn jetzt noch mehr Regenschutz dazukommen würde, wäre es perfekt. Absolut gesehen ist der Preis relativ hoch, aber wenn man vergleichbare Outdoor-Marken heranzieht, liegt die Jacke im soliden preislichen Mittelfeld. Über die langfristige Haltbarkeit kann ich (noch) nichts sagen, das werde ich ggf. später in den Kommentaren ergänzen.

 

 



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