Tolles Buch für Bergfans
VORTEILE
- wunderschöne Bilder
- interessante Reportagen
- gute thematische Mischung
- informativ
- tolle Interviews
- verschiedene Bergsprtarten
NACHTEILE
BEWERTUNG
Obwohl Berg 2019 schon die 143. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs ist, ist es die Erste, die ich zu lesen bekomme.
Herausgeber sind: Der Deutsche Alpenverein, München, der Österreichische Alpenverein, Innsbruck sowie der Alpenverein Südtirol, Bozen. Verantwortlich für die Redaktion ist Anette Köhler aus dem Tyrolia-Verlag.
Untergliedert ist das 256 Seiten lange Buch in die Themengebiete BergWelten, BergFokus, BergMenschen, BergSteigen, BergWissen und BergKultur.

Ein besonderer Fokus wurde dieses Jahr auf die Bereiche BergWelten und BergFokus gelegt auf welche ich im Folgenden etwas näher eingehe.
Das Kapitel BergWelten dreht sich ganz um Ankogel und Hochalmspitze. In verschiedenen Artikeln erfährt man nicht nur etwas über die Geschichte dieser Gegend, Reiseberichte und Bilder lassen einen in eine Bergwelt eintauchen, welche man so schnell nicht wieder verlassen möchte.

Das Kapitel BergFokus steht unter dem Thema „Motivation – Was treibt uns an?“. Die hier publizierten Artikel laden dazu ein, über sich selbst zu reflektieren und vielleicht den Versuch zu wagen, eigene Grenzen zu erfahren und überschreiten. Besonders interessant fand ich den Artikel „Hüttenwirt auf Zeit“ von Georg Bayerle. Dieser handelt von dem Selbstversuch Bayerles, sich zwei Wochen lang als ehrenamtlicher Hüttenwirt im Ötztal zu betätigen, sowie den Herausforderungen und Freuden, die dieser mit sich bringt.
Auch in anderen Themenbereichen sind interessante Artikel wie beispielsweise „Inklusion am Berg. Outdoor-Erlebnisse trotz Behinderung.“ Oder „Wahrheit oder Pflicht? – Das Social-Media-Verhalten der Bergsteiger und die damit verbundenen Dilemma“. Natürlich trafen nicht alle Artikel meine Interessensbereiche, die Große Vielfalt an Themen, Schreibstilen, Interviews, Reportagen und Porträts ist den Herausgebern eine Mischung gelungen, welche jeden Bergbegeisterten etwas in seinem Interessensgebiet finden lässt.

Gespickt mit unzähligen bunten Bergbildern lädt es zum Träumen und Reflektieren gleichermaßen ein, ohne dabei jemals uninformativ zu sein. Ich kann das Alpenvereinsjahrbuch jedem weiterempfehlen und werde sicherlich noch viele weitere Ausgaben lesen.






