Als Taschenlampe und Lichteinsatz WOW, als Solar- und Engergielader eher mau
VORTEILE
- LED Lampen leuchten fast unendlich
- handliches Format
- guter Verstellmechanismus
- Schutz der Anschlüsse
- Soziales Engagement des Herstellers
- Robust
NACHTEILE
- 3000 mA sorgt nicht für viel Ladeenergie
- trotz sonnigster Einstrahlung lädt das WakaWaka nicht weiter auf
BEWERTUNG

Charakteristische Daten:
Das Waka Waka Power+ ist ein 3000 mAh umfassende Powerbank, die zusätzlich mit einem Solarpanel ausgestattet ist. Neben der Stromversorgung sorgt die Powerbank auch für Licht, verfügt das Waka Waka doch über zwei kleine LED Lampen, die sich in vier verschiedenen Leuchtstärken aufteilen lassen. Bei der geringsten Leuchtstärke soll die Lampe rund 200 Stunden scheinen können, in der stärksten Variante von 70 lm immerhin noch 13 Stunden. Dazu aber später noch mehr.
VIDEO0090 from mariodejaneiro on Vimeo.


Die Hersteller Angabe des Gewichts von 160 Gramm musste von mir jedoch auf 163 Gramm korrigiert werden.

Das Panel an sich ist äußerst handlich, aber mit 122x77 x16 mm auch jetzt nicht das Kleinste aller Powerbänke. Das Solarpanel setzt sich dabei aus 8 kleinen Kästchen zusammen und soll die Leistung von einem Watt wiederspiegeln.Um das Panel komplett nur über die Sonnenkraft allein aufladen zu können, soll es ca. 12-18 Stunden vollkommen der Sonne ausgesetzt sein. Um dies u.U. erreicehn zu können, lässt sich das Panel bei Wanderungen praktisch über einen (nicht mitgelieferten) Karabiner oder aber an einer Schnalle des Rucksacks befestigen und kann so immer der Sonne entgegenbaumeln. Auch dazu später noch mehr im Test. Wenn man das Panel jedoch nicht am RUcksack befestigen möchte und es beim normalen Campingurlaub benötigen möchte, oder z.B. auch als Notfalltaschenlampe gibt es einen schönen Klappmechanismus zum Aufstellen des Panels.

Natürlich lässt sich die Bank aber auch über die normale Steckdose mit Saft füllen. Dafür sind ca. 3 Stunden zu veranschlagen, was sich bewahrheitet hat.
Die Fülle von 3000 mAh sollte laut Hersteller für ca. 1,5 Smartphone Aufladungen reichen. Da für mich ein Solarpanel vor allem auf Weitwanderungen zum Einsatz käme, ist dies gerade die untereste Grenze dessen, was ich benötige. Normalerweise hält mein Akku vom Handy ca. 4-5 Tage bei absolut geringster Verwendung. Da normalerweise meine Touren so geplant sind, dass ich ca. nach 7 Tage wieder in einer Unterkunft bin, würde dies sicherlich ausreichen.
WakaWaka from mariodejaneiro on Vimeo.
Bisher hatte ich eine Outdoor Powerbank, die über 9000 mAh verfügte und zeitgleich auch den Akku meiner Kamera wieder auflud. Mit 3000 mAh würde dies jedoch äußerst knapp werden. Handy und Kamera gemeinsam aufzuladen, wäre sicherlich nicht möglich. Zudem verfügt das Waka Waka über nur einen ausgehenden USB Anschluss, man könnte somit nicht zwei Geräte gleichzeit anschließen.
Der Test, die Lampe bei vollster Stärke scheinen zu lassen , hat die angegebene 13 Stunden sogar noch getoppt. Denn rund 15 volle Stunden hat die Lampe ihren Dienst getan.


Was die Wattleistung allein durch den Solarpanel angeht, so muss angemerkt werden, dass bei mir das Waka Waka selbst nach 4 Tagen mdst in 4-5 Stunden in vollster Sonne stehend gerade einmal ca. 20-30 Prozent meiner Smartphone Ladung aufgeladen hat. Das bestätigt für mich den Einsatz des WakaWaka als Notfallstromladung. Als ernsthafte Powerbank, die durch Solarenergie betrieben wird, kann sie daher nicht angesehen werden.. Man sollte sich also vor Kauf über den Einsatzbereich im Klaren sein.

Möchte man das WakaWaka beim Camping als Taschenlampe und hin und wieder als Powerbank benutzen, so tut es vollkommen seine Dienste, für Weitwanderungen hingegen ist es für mich nicht wirklich einsatz- und vor allem konkurrenzfähig zu anderen Anbietern.

Dennoch überzeugt mich der soziale Ansatz der noch jungen Firma, die sich sehr darum bemüht auch Dritte Welt Länder mit Strom und vor allem Solarstrom zu versorgen. Daher insgesamt doch noch 3 Zelte.

