Spannende Biografie für schlechte Outdoortage
VORTEILE
- umfassende Biographie
- sehr schöner Druck
- Karten um Routen nachzuerleben
NACHTEILE
BEWERTUNG
Interessant geschriebenes Buch von Nicolas Mailänder unter Mitarbeit von Otto Kompatscher.
Peter Aufschnaiter ist 1899 in Kitzbühel geboren und entdeckte früh die Leidenschaft fürs Klettern. Er schloss sich während seines Landwirtschaftsstudiums dem Akademischen Alpenverein an, der Expeditionen in den Himalaya unternahm. Schon während des Studiums erlernte er Hindi und Tibetisch.
An der letzen Nanga-Parbat-Expedition unter nationalsozialistischer Flagge nahm er selbst teil und geriet zu Beginn des zweiten Weltkrieges zusammen mit Heinrich Harrer und anderen Expedionsteilnehmern in Indien in britische Gefangenschaft. Dort beging er zwei Fluchtversuche, wobei der erste nach siebzehn Tagen scheiterte.
1946 kamen die beiden Österreicher in Lhasa an. Durch Peters Fähigkeiten als Bauingenieur nahmen die Tibeter die Flüchtlinge auf.
Er kehrt nach Innsbruck zurück und stirbt 1973 an Blasenkrebs.
Der Text ist in zwei Farben gehalten.
Die schwarze erzählt die Geschichte von Peter Aufschnaiter und die braune Schrift rezitiert persönliche Einträge aus Peter Aufschneiders Tagebüchern.
Zu allen Fakten in diesem Buch gibt es Anmerkungen zu den Quellenverweisen, diese befinden sich immer am Ende eines Kapitels.
Am Ende des Buches sind die Lebensstationen Peter Aufschnaiters chronologisch geordnet.
Es befinden sich auch Karten im Buchumschlag und am Ende des Buches. Dort kann man die Fluchtroute (rot gekennzeichnet) von 1944 bis 1946 nachverfolgen. Die Route Tibet Nepal von 1951/52 und die Trekkingroute 1971 ist gelb gekennzeichnet.
Im Buch befinden sich Fotografien von Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer. Peter Aufschnaiter skizzierte einige Gebäude, die abgebildet sind.