Navigationsgerät das alles kann
VORTEILE
- Gutes Kartenmaterial
- Viele Auswahlmöglichkeiten
- Verschiedene Sportprofile, MTB, Rennrad, Cycling, Fahrrad.
- Touchscreen
- zig Navigationsmöglichkeiten
NACHTEILE
- Verbindung mit dem Tablet, PC schwierig
- Reagiert unflexibel auf spontane Umwege, wenn man einen Track fährt
- Halterungen nicht für jedes Lenkerrohr gut geeignet
- Umschaltung von Navigation zu anderen Programm umständlich
- Haptik nicht so schön
BEWERTUNG
Vorhang auf für die Sigma Sport Rox 12.0 - ein GPS Navigationsgerät. Ich habe das Navi nun über sechs Wochen getestet, wir hatten gute und schlechte Zeiten.
Unboxing:
Die Verpackung lässt sich seitlich aufschieben und das Navigationsgerät liegt in voller Pracht und schlichtem Design zum losfahren bereit. Darunter sind sämtliche Zubehörteile sowie eine kleine Anleitung "der Users Guide" verstaut.
Zum Zubehör gehören drei verschiedene Lenkerhalterungen, wobei zwei dieser Halterungen mittels Kabelbinder am Lenker befestigt werden können. Vorher sollte man sich im klaren sein, wie man die Halterung anbringen möchte, denn die Löcher für die Kabelbinder sind unterschiedlich. Die kleinen runden Plastikhalterungen haben für ihre Rückseite einen Gummiring, damit der Lenker nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich habe auch die Schlaufe am Gerät befestigt und stecke das Gerät durch, damit sich es nicht verlieren kann.
Der Users Guide ist sehr knapp, wer Hilfe braucht sollte gleich auf die Internetseite gehen. Dort ist alles ausführlich und klar beschrieben.




Inbetriebnahme und schneller Einstieg:
Das Navigationsgerät hat auf der rechten Seite einen kleinen Einschaltknopf. Für Leute mit großen Fingern ist er möglicherweise schwer zu bedienen. Zusätzlich befinden sich links und rechts längliche rote Buttons um während der Fahrt im Programm zu blättern. Es geht aber per Touchscreen. Mit gummierten Radhandschuhen war es kein Problem im Programm hin und her zu switchen.
In der Mitte befindet sich der Homebutton der immer wieder auf die Hauptseite zurück führt. Wer gleich los fahren will drückt rechts den Pfeil und somit startet das Training. Ein weiteres mal drücken zeigt Geschwindigkeit, Distanz, Herzfrequenz usw. an. Zum Beenden, Speichern der Trainingseinheit oder Löschen einfach links neben dem Homebutten drücken.


Verschiedene Programme:
Auf dem Foto oben lässt sich die Startseite gut erkennen. Man kann zwischen verschiedenen Sportprofilen wählen. Ich habe meistens MTB oder Radfahren benutzt. Rennrad und Indoor-Cycling sind ebenfalls möglich.
Innerhalb des ausgewählten Sportprofils kann man so richtig viel einstellen. Zum Beispiel: Automatische Pausen, Trainingsansichten, Trink/Essensalarm, Radeinstellungen, Berechnungen,Leistungszonen usw. Mein Tipp: Unbedingt vorher machen, denn während der Ausfahrt ist es nervig und zu umfangreich. Vor allem wenn man anfängt an seinen Leistungszonen oder Trainingsansichten rum zu schrauben. Hier möchte ich noch erwähnen, das es Routing Optionen gibt. Hier kann eingestellt werden, ob man oft oder selten Hauptstrassen, Radwege oder unbefestigte Straßen fahren will. Im Video ist eine unbefestigte Straße im wahrsten Sinnes des Wortes zu sehen. Das Sigma Sport Navigationsgerät findet jeden Weg :-).
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- Adresseingabe(nicht ausprobiert)
- Draw my Route war für mich neu. Vorstellen kann man sich das folgerndermaßen: Man befindet sich in einem Gebiet und kennt die Gegebenheiten dort nicht. Mittels Finger kann man auf der Karte einen Bereich einzeichnen und Navi gibt einen Weg vor.

- Point of Interest ist auch spannend, denn es gibt verschiedene Kategorien. Sucht man ein Cafe werden sämtliche Möglichkeiten angezeigt und muss sich nur entscheiden.
-Punkt auf der Karte (nicht ausprobiert)
- Letze Ziele
- Favoriten
- Koordinaten
- Aktivitäten
- Tracks habe ich oft benutzt. Dazu läd man sich gpx Daten runter und radelt die Touren einfach nach. Mit dem einfachen Download von Dateien ist es aber nicht immer so einfach.
Dazu muss ich einen kurzen Exkurs ins Sigma Data Center machen. Das ist eine App. Ich konnte die App zwar auf mein Ipad laden aber nicht benutzen ich weis bis heute nicht warum. Auf meinem PC funktioniert es, aber es hat gedauert bis ich es hinbekommen habe.

Zurück zu den Tracks im Data Center sind bereits gefahren Routen als Track zu sehen. Hat man sich entschieden muss man sie nur noch in My Tracks speichern und das Rox 12.0 synchronisieren. GPX Daten von Homepages sind kompliziert runter zu laden und einzufügen. Ein Track hat immer eine vorgegebene Richtung also von A nach B, dieser kann aber in den Einstellungen auch umgedreht werden also von B nach A.

Es sind also viele Navigationsmöglichkeiten, um von A nach B zu kommen. Wenn ich nach Tracks fahre, entscheide ich mich sehr oft um und verlasse die vorgegebene Route. Das gefällt dem Navi gar nicht. Es macht sich sofort akustisch bemerkbar und hört nicht mehr auf. Es signalisiert auch optisch, dass man den Track verlassen hat und zeit einen Wendenpfeil (recht klein). Ich persönlich schätze eine schnelle flexible Neuberechnung der Route. Hier dauert es seine Zeit.
Tracks ist auf der Startseite vertreten, damit man es nicht umständlich in der Navigation suchen muss.
Wischt man nach links sind verschiedene Möglichkeiten sich mit Komoot, Strava und Co zu verbinden. Ich melde mich grundsätzlich nicht gerne irgendwo an, obwohl ich bei Komoot angemeldet bin habe ich diese Funktion nicht ausprobiert um an Gpx - Strecken zu kommen.

nach rechts:

Workout ist für Leute die Trainieren wollen. Es gibt Einfache und Intervallphasen. Dort hat man unendlich viele Einstellungsmöglichkeiten. Das habe ich nicht ausprobiert da ich nicht Trainiere.


Navigation:
Unter dem Icon Navigation ist es möglich entweder eine Adresse einzugeben oder einen Punkt in der Karte zu markieren. Das Rox 12.0 ermittelt danach mögliche Wege, wobei zwischen kurz, einfach oder empfohlen gewählt werden kann. Außerdem ist es unter der Einstellung „Routing Optionen“ möglich auszuwählen, ob man Hauptstraßen, Unbefestigte Straßen oder Radwege fahren möchte.
Hat man zum Beispiel die Option kurz und unbefestigte Straße eingestellt ist es klar, dass die Navigation nicht über die ausgeschilderten Radwege verläuft. Verlässt man die Strecke wird ein neuer Weg vorgeschlagen.






Der Kartenausschnitt kann größer oder kleiner gemacht werden indem man auf den Bildschirm tippt und mit dem Plus oder Minus Zeichen heran zoomt.



Fazit:
Das Sigma Sport Rox 12.0 Navigationsgerät ist mit jedem Schnick Schnack ausgestattet den man sich nur vorstellen kann. Es bleiben keine Wünsche offen. Voraussetzung um mit dem Gerät Freude zu haben ist ein intensives Einarbeiten in die verschieden Einstellungsmöglichkeiten, das Gerät kann fast alles. Es macht keinen Spass mitten in einer Tour damit anzufangen Einstellungen vorzunehmen, da nervt nämlich wenn nicht alles gleich funktioniert.
Die Navigation ist sehr genau. Ich würde mir mehr Spontanität in der Routenführung bei Tracks wünschen. So wie beim Autonavi. Das sucht gleich eine andere neue Route. Der Kartenausschnitt ist mir persönlich etwas zu klein.



Man konnte während der Navigation auch die Richtungspfeile nicht gut sehen, da sie klein im oberen Bereich des Gerätes sind. Ein umschalten der verschieden Skins ist während der Fahrt problemlos möglich. Ich habe Radhandschuhe die auf dem Screen gut funktionieren. Nicht so gut hat das kleiner und größer ziehen der Karte mit den Fingern funktioniert, dazu musste ich immer den Plus und Minuspfeil drücken.
Das Gerät hat ein schlichtes modernes Design, mich spricht das sehr an. Die weiße Verkleidung finde ich "billig" aussehend.
Ich habe zwei Brustgurte, der Garmin lässt sich problemlos mittels Bluetooth verbinden und wird sofort gefunden. Mit Polar ist das Gerät nicht kompatible das liegt an Polar.
Mit der App bin ich nicht gut zurecht gekommen. Das installieren war beim Ipad kein Problem, allerdings funktioniert die Synchronisation nicht. Dann hab ich es auf den PC geladen. Nach einigen Computereinstellung ging`s. Die Verbindung mittels PC ist nur per Kabel möglich. Da das Rox meinen PC mittels WiFi oder Bluetooth nicht finden.
Im großen und ganzen ein super Gerät, mir war es zeitweise zu viel, zu unübersichtlich und hat die intuitive Bedingung war nicht gegeben.
