Erste Hilfe Sets - Klein aber oho

tatonka

Egal ob hobbymäßiger Tagestour-Wanderer, bergbesessener Profikraxler oder kühner Drahteselbändiger – wir alle sind froh, wenn wir bei einer kleineren Verletzung oder einem Unfall unsere Wunden schnell und unkompliziert versorgen können. Denn Verletzungen passieren uns trotz aller Vorsicht immer wieder: Ein umgeknickter Knöchel, ein Schnitt in den Finger oder ein aufgeschürftes Knie können jede Tour schnell zum unangenehmen Erlebnis machen. Gut also, wenn wir auf den Notfall geeignet vorbereitet sind – der hoffentlich dennoch selten oder nie eintritt. Praktisch für uns: Es gibt inzwischen von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Arten und Größen von Erste Hilfe Sets… doch was muss in ein Erste Hilfe Set alles rein?

Natürlich hängt der Inhalt eines Erste Hilfe Sets von der jeweiligen Reise oder Tour ab. Je länger man unterwegs ist, umso wichtiger ist es die Ausstattung für alle Eventualitäten anzupassen. Die allgemeinen „Basics“ wie Heftpflaster, Wundkompressen und Verbandszeug sollten grundsätzlich immer mit dabei sein. Zudem dürfen Einweghandschuhe und Wunddesinfektionsmittel nicht fehlen – denn die Quintessenz einer sauberen Wundversorgung ist nun einmal die Hygiene. Außerdem nützen Verbandsschere, Dreieckstuch und Pinzette ebenfalls sehr. Viele Erste Hilfe Sets bieten eine eigene Anleitung mit Tipps und Checklisten in Notfallsituationen an. Jedes Set kann und darf noch individuell mit Medikamenten, Blasenpflastern oder ähnlichem ergänzt werden, um bestens ausgerüstet zu sein. Gut zu wissen, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist: Haben die Begleiter Erkrankungen oder sind auf Medikamente angewiesen? Das kann im Ernstfall Leben retten!

Alles parat. Ein Erste-Hilfe-Set sollte auf jeder Tour zur Hand sein.

Generell muss, wie beim KFZ-Verbandskasten auch, das Haltbarkeitsdatum immer beachtet werden.  Denn obwohl die meisten Bestandteile nie zum Einsatz kommen, ist es sehr wichtig, sie auf dem neusten Stand zu halten. Im Übrigen besteht ebenso beim Erste Hilfe Set die „goldene Regel“ des Rucksackpackens: immer schön kompakt, robust und übersichtlich! Maßgeblich hierfür ist eine besonders strapazierfähige Tasche aus wasserfestem Nylonmaterial, die ihren Inhalt heil und trocken hält.

Für alle Notfälle gilt: Ruhe bewahren, sich eine Übersicht der Situation verschaffen und dann handeln. Hilfreich kann zudem sein, die wichtigsten Notrufnummern im Handy gespeichert zu haben oder entsprechende Notfall-Apps zu nutzen. Um dir die Wahl zu erleichtern, welches Erste Hilfe Set dich und deine Freunde oder Familie vielleicht bald bei deinem Outdoor-Abenteuer begleitet, hat das Outdoor Magazin zehn Sets unter die Lupe genommen. 

Welche Erste Hilfe Sets unsere Tester und die Community für gut befinden, das kannst du direkt in den Bewertungen auf OUTSIDEstories sehen.

Bewertungen aus der Community

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