Leichte Daunenjacke für nicht all zu kaltes Wetter
VORTEILE
- leicht
- Bewegungsfreiheit
- Kapuze hat sehr gute Passform
- Reißverschlüsse leichtgängig
- Packsack
- waschbar
NACHTEILE
- Federn spießen durch
BEWERTUNG
Microlight Alpine
Vorweg einige kleine Begriffsdefinitionen
laut Beschreibung ist die Jacke für mäßig kaltes Wetter.
Was ist mäßig kaltes Wetter? Laut Wetterdienst:
-1 bis 4 Grad im Dezember bis Februar
4 bis 8 Grad im März
4 bis 9 Grad im November
Fillpower = Bauschkraft = Maß für Daunen u.a. Polsterstoffe, das angibt, welches Volumen eine bestimmte Masse des Stoffes nach einiger Zeit der Kompression einnimmt.
Je höher die Bauschkraft, desto besser ist die Wärmeleitung im Verhältnis zum Packvolumen. Hochwertige Daune erreicht eine Bauschkraft von 700-800 cuin.
In der Microlight Alpine befinden sich 750 FP (Fillpower) Hydrophobic Down.
Hydrophobic Down kann mit feuchtem Wetter umgehen. Diese Daune wurde mit dauerhaften Wasserabweisungsmittel behandelt, das den Daunen ermöglicht:
1.schneller zu trocknen
2.Wasser länger abzuweisen und
3.hält Loft, um auch im feuchtem Zustand warm zu halten.
Pertex Quantum (der Stoff)
nutzt eine eng gewebte Struktur, bietet ein angenehm weiches Gefühl und besitzt eine gute Atmungsaktivität. Man kann die Kleidung auf der Haut tragen ohne das es klebt. Weitere Vorteile:
-Daunendichte Konstruktion
-Weich für mehr Komfort
-gut verstaubar
-geringes Gewicht
-Winddicht
YKK Reißverschlüsse sind leichtgängig, hautfreundlich und gehen nur auf wenn sie sollen. Die langlebigen Reißverschlüsse sind ideal für starke Beanspruchung und können in allen Stoffarten vernäht werden.
Erster Eindruck der Jacke:
Die Farbe der Jacke hat mich sofort angesprochen dieses leuchtende Rot bringt einfach Farbe in die graue Herbst- und Winterwelt.

Außerdem finde ich das Gewicht der Microlight toll. Geliefert wird mit praktischem Packsack um die Jacke sicher im Rucksack zu verstauen.

Details:
Die Kapuze hat einen laminieren Rand mit flexiblem Schirm. Die Größe ist ausgezeichnet man kann eine Mütze unter die Kapuze ziehen und hat immer noch genug Platz. Die Kapuze hält Ihre Postion dadurch hat man ein gutes Sichtfeld. Enger stellen ist auch kein Problem, dafür sind Züge vorgesehen, die mittels eines „Kugelknopfes“ betätigt werden. Um es besser zu beschreiben: Man zieht an den Gummizügen , je nach dem wie klein das Sichtfeld werden soll und rutscht dann den Kugelknopf nach. Dieser hält den Stoff in seiner verengten Position.

Eine ähnliche Konstruktion hat man am Saumende und die Jacke unten enger zu stellen, allerdings mit anderen Knöpfen.

Die Jacke hat insgesamt 3 Taschen die mit YKK Reißverschlüssen versehen sind. 2 Gurtkompatible Einschubtaschen und eine Brusttasche herzseitig.

Das Rückenteil der Jacke hat 17 gefüllte Kammern. Die Nähte sind sauber genäht und der Oberstoff Pertex Quantum hochwertig und angenehm zu tragen.
Praxistest:
Die Jacke hält bei den dafür vorgesehen Temperatur angenehm warm. Ich hatte immer das Gefühl, das sich die Wärmeleistung der Daune an die Intensität der sportlichen Betätigung anpasst. Allerdings hat es mich bei untätigem Rumstehen und tieferen Temperaturen schon gefroren. Die Jacke hält kalten Wind ab und isoliert gut.
Nieselregen war überhaupt kein Problem. Ich persönlich stelle mich nicht mit einer Daunenjacke in den strömenden Regen. Das muss nicht sein, auch wenn die Daune weniger Wasser aufnimmt.
Die Jacke geht bis unter die Nase :-).
Schon nach kurzer Tragezeit (3 Tage) stellte ich fest, das die ersten Federn aus dem Stoff durchstechen. Dafür gibts einen Punkt Abzug.
Die Jacke ist bei 30 Grad mit Daunenwaschmittel Nikwax waschbar.
Abschließend kann ich ich Jacke für den vorgesehenen Temperaturbereich wärmstens Empfehlen. Das geringe Gewicht und der Tragekomfort sind sehr angenehm bei Aktivitäten im Alltag oder beim Wandern. Auch mit schwerem Gepäck nimmt das Material keinen Schaden.
