„Sportlicher Look, robustes Material“
VORTEILE
- Wasserschutz
- robust
- leichte (Außen-) Reinigung
- Optik/ Design (subjektiv)
- Innentasche („Ordnungsfach“)
- Rücklichtmontage möglich
NACHTEILE
- Sperrig
BEWERTUNG
Die Kuriertasche Velocity von Ortlieb bekam ich über Outsidestories zum Testen zugeschickt.
Über die 6-wöchige Testphase habe ich den Rucksack hauptsächlich als Alltagstasche verwendet.
Sprich bei kleineren Einkäufen, am Weg zur Post und ähnliches war der weiße, doch auch auffallende Rucksack dabei. Aber auch zur Kletterwand durfte er ab und an mitkommen.
Die Wassertauglichkeit fand (aus Komfortgründen) unter der Dusche statt.



- Ausstattung
Der für mich doch sportlich wirkende Rucksack fasst laut Beschreibung 25[l]und lässt sich mittels 2 Schulterriehmen, einen Brustgurt sowie einen Hüftgurt angenehm einstellen, damit auch bei rasanten Fahrten à la „Premium-Rush“ nichts zusehr herumwackelt.

Im Inneren hat man dann erstmal Platz nach Schema Sack. Das heißt keine Zwischen- oder Seitenfächer. Damit man aber für kleine Teile wie Handy, Geldbörse, Schlüssel und Co. nicht zulange suchen muss hat Ortlieb den Velocity mit einer praktischen, abnehmbaren (kleinen) Innentasche ausgerüstet.

Zum Thema „Praktisch“ seien hier auch die Standfüße erwähnt, die durch die allgemein stabile Rucksackform auch wirklich funktionieren. Zumindest wenn der Rucksack richtig gepackt ist (Schwerpunkt nach unten).


- Verwendung & Erfahrungen
Tragekomfort:
Allgemein liegt der Velocity angenehm am Rücken, auch wenn er durch das Verschlusssystem (Obere Lasche wird eingedreht) etwas sperrig ist, da bei mir dann die Enden links und rechts an den Schultern hervorragen und ich ab und an im Stiegenhaus an der Mauer oder dem Geländer gestreift habe. Die Schaumstoffflächen im Rückenbereich sind bequem und drücken nicht. Die spezielle Anordnung bewirkt zwar, dass nicht der gesamte Rucksack am Rücken anliegt, ein Wunder darf man sich hier aber nicht erwarten. Für mich war es deutlich besser als nichts, gibt hierfür aber bessere System, die allerdings ihre eigenen Nachteile mit sich bringen würden. (Für sein Anwendungsgebiet aber das richtige System).

Anwendung:
Wie oben bereits angesprochen habe ich den Ortlieb Velocity vorwiegend als Alltagsrucksack verwendet. Für den Weg zur Post hat sich der Rucksack durchaus bewährt, passen doch kleinere bis mittelgroße Päckchen leicht hinein. Und auch bei den kleineren Einkäufen hat er sich ganz passabel angestellt. Für schwereres Gepäck habe ich dann allerdings doch auf die Fahrradtaschen, die direkt am Rad befestigt werden zurückgegriffen.
Waterproof / Reinigung:
Wie so vieles von Ortlieb ist auch der Velocity regen- und wie jetzt bewiesen auch duschtauglich.
Was bei überraschenden Regenfahrten von Vorteil ist, fand ich für Reinigungszwecke noch weitaus praktischer. Durch das Großteils glatte und wasserfeste Material lässt sich der Rucksack durch einfaches Abspülen sehr leicht reinigen, ohne dabei viel mit der Bürste schruppen zu müssen.
Allgemeines:
Für Fahrradbesitzer ohne montiertes Rücklicht kann am Velocity direkt ein Rücklicht angebracht werden.

Auch wenn der Verschluss die Wassertauglichkeit deutlich verbessert, ist das Öffnen und Schließen zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.
Fazit:
Ein optisch ausgefallener und stabiler Day-Pack im großen Einheitsbrei der Rucksackwelt, der materialbedingt ein langer Begleiter sein wird.