Eine Sportbrille mit WOW-Effekt!
VORTEILE
- Passform
- Tragekomfort
- Optimaler UV und Windschutz
- Kontrastreich
- Breites Sichtfeld
- Qualitativ sehr hochwertig verarbeitet
NACHTEILE
- Relativ teuer
BEWERTUNG
Als ich mich zum Testen der Oakley Sphaera Slash meldete, war die Brille erst seit kurzem (17.02.2025) am Markt verfügbar und es gab noch wenige Informationen zum Produkt. Umso interessanter war es, die neue Multisportbrille genau unter die Lupe zu nehmen.
Die Sphaera Slash ist in 7 vorkonfigurierten Varianten und 2 Special Editions (Tour de France und Giro d`Italia) erhältlich. Wer möchte, kann die Sphaera Slash aber auch komplett selbst konfigurieren, der Name ändert sich dann auf Sphaera Prime. Unterschiedliche Details wie die Farbauswahl der Rahmenteile oder ein spezielles Design des Microbags in Länderfarben kann selbst gewählt werden. Das Glas ist in diesem Fall automatisch im Typ Clear Photocromic.

Ich habe die Brille in Gestellfarbe Matte White mit Prizm Field Gläsern erhalten.
Material:
Alle Materialien der Sphaera Slash wurden speziell von Oakley entwickelt und sind patentrechtlich geschützt.
Die Prizm Field Gläser bestehen aus hoch entwickelten Polycarbonat-Material mit dem klingenden Namen Plutonite. Das Material soll vor allem hervorragende optische Klarheit und Schutz vor UV-Strahlung bieten. Auch hohe Widerstandsfähigkeit, geringes Eigengewicht und Langlebigkeit zählen zu den Eigenschaften von Plutonite.
Der Rahmen der Multisportbrille besteht aus O Matter. Eine speziell entwickelte Kunststoffmischung auf Nylonbasis, die sich durch Leichtigkeit, Flexibilität, Stoßfestigkeit, Wärmebeständigkeit und hypoallergene Eigenschaften auszeichnet.
Nasenpads und Bügelenden sind aus Unobtainium gefertigt. Der Name „Unobtainium“ stammt aus der Science-Fiction und bedeutet „nicht beschaffbares Material“. Das spezielle Gummigemisch ist vor allem für seine rutschfesten Eigenschaften bekannt. Zudem soll es einen weichen und flexiblen Tragekomfort, sowie Langlebigkeit und hypoallergene Eigenschaften gewährleisten. Die Nasenpads sind leicht austauschbar und ein zusätzliches ist im Lieferumfang enthalten.




Glas:
- Prizm steht für eine von Oakley speziell entwickelte Linsentechnologie, die Farben, Kontraste und Details verbessert.
- Field bedeutet, dass das Glas speziell für Feldsportarten wie Baseball oder Softball entwickelt wurde.
Die das Prizm Field Glas hat eine Lichtübertragung von 15 %, was so viel bedeutet, dass nur 15 % des einfallenden Lichts durch das Glas dringt. Das wird auch schon durch die Produktbeschreibung klar, welche dieses Glas für helles Licht empfiehlt. Die Farbe Rose verstärkt Kontraste und verbessert die Tiefenwahrnehmung.
Oakley bietet für die Sphaera Slash derzeit fünf verschiedene Ersatz bzw. Wechselgläser.



Größe und Passform:
- Größe: L = 134 mm
- Glashöhe: 50,4 mm
- Gestellbreite: 134,2 mm
- Bügellänge: 130 mm
Die „Slash“-Glasform hilft, Stöße im Wangenbereich zu minimieren.
Auf der Oakley Website kann man mit dem Face Shape Guide das Gesicht scannen und erhält eine Auswahl an Modellen die am besten für die jeweilige Gesichtsform passen. Die unterschiedlichen Modelle können gleich Online probiert werden und man erhält eine ganz gute Vorstellung, ob einem die Brille optisch zusagt.
Erster Eindruck:
Optisch überzeugt die Oakley Sphaera Slash sofort durch ihren aggressiven, sportlichen Look.
Kurzfassung: Die Sphaera Slash mit dem Prizm Field Glas in Rose bietet sich vor allem für Outdoor Aktivitäten mit starker Sonneneinstrahlung an. Wer kein Problem damit hat, die Welt durch die leicht „rosarote Brille“ zu sehen, wird mit diesem Glas einen echten Wow-Effekt erleben. Ich habe meine Umgebung noch nie in so gestochen scharfer Sicht betrachten.
Die Passform und der Tragekomfort sind 1A. Die Brille bleibt auch bei schweißtreibenden Belastungen wo sie soll und es entstehen keine unangenehmen Druckstellen. Für schwaches Licht ist das Prizm Field Glas in Rose suboptimal. Bei häufigem Wechsel kalt warm und intensiver sportlicher Belastung ist ein beschlagen des Glases nicht ausgeschlossen.
Testbericht für alle, die es etwas genauer wissen wollen:
In den letzten Wochen habe ich die Sportbrille vor allem beim Langlaufen, Skirollern und Trockenlaufen getestet. Aber auch bei so mancher längeren Autofahrt war sie ein toller Begleiter.


Was erwarte ich mir von einer Sportbrille:
- optimaler UV und Windschutz
- Breites Sichtfeld und Kontrastreiche Sicht
- Passform und Tragekomfort auch bei langen und intensiven Belastungen
- Stabilität und Haltbarkeit
Vor allem bei Outdoor-Aktivitäten im Winter ist die Belastung der Augen durch die Sonneneinstrahlung in Kombination mit Schnee sehr hoch. Die Sphaera Slash lässt nur 15 % Lichtübertragung zu. Besonders bei starker Sonneneinstrahlung in Kombination mit winterlichen Verhältnissen werden die Augen perfekt geschützt.
Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mich die Sonne oder der Schnee blendet. Auch bei weniger starker Sonneneinstrahlung wie beim Start vom Skimarathon in den frühen Morgenstunden ist trotz der geringen Lichtdurchlässigkeit eine ausreichende Sicht gegeben. Für Aktivitäten in den Abendstunden oder für Nebel und besonders trübes Wetter ist das Prizm Field Glas wenig geeignet. Das Prizm Field Glas erzeugt vor allem beim Ersten verwenden einen „Wow“ Effekt.
Der Blick durch die „Rosarote Brille“ offenbart jedes noch so kleine Detail. Vor allem beim Skiroller werden so kleinste Risse im Asphalt extrem gut wahrgenommen. Beim Langlaufen punktet das Glas beim Übergang vom Schatten in die Sonne. Trotz schneller Änderung der Lichtverhältnisse konnte ich zu jeder Zeit Unebenheiten oder unterschiedliche Beschaffenheit der Loipe erkennen und optimal darauf reagieren.
Bei Wind sind meine Augen oft sehr empfindlich und beginnen schon nach kurzer Zeit zu „tränen“. Auch bei starkem oder kaltem Wind schützte mich die neue Sportbrille von Oakley sehr gut und ermöglichte einen scharfen, ungestörten Blick.

Durch den rahmenlosen Aufbau bietet die Sphaera Slash ein sehr breites Sichtfeld. Bei einem Massenstart im Langlauf ist eine freie Sicht essenziell. Man muss einschätzen können, wohin sich die Mitstreiter bewegen und oft schnell darauf reagieren.
Vor allem bei langer Wettkampfdauer oder intensiven Ausdauereinheiten muss die Brille gut sitzen und soll gleichzeitig keine Druckstellen verursachen. Besonders beim Übergang von einem Anstieg in die Abfahrt ist es denkbar ungünstig, wenn die Brille verrutscht. Vor allem in diesem Bereich hat mich die Passform der Oakley extrem begeistert.
Das Nasenpad sitzt kaum spürbar und dennoch rutschfest am Nasenrücken. Auch die Bügel erzeugen auch nach Stunden keine unangenehmen Druckstellen. Auch bei leichten bis mittleren Stoßbelastungen wie beim Bergablaufen auf einem holprigen Trail oder bei schnellen Richtungswechseln sitzt die Sphaera Slash optimal und erzeugt in meinem Fall keinerlei Stoßbelastungen im Bereich der Wangenknochen. Egal ob in Kombination mit Stirnband, Radhelm oder ohne Kopfbedeckung, die Sphaera Slash bleibt, wo sie soll.


Bei schweißtreibender Aktivitäten bleibt das Glas beschlagfrei. Nur beim Wechsel von Kalt nach Warm, etwa nach einem intensiven Trockenlauf im niedrigen Temperaturbereich zurück in die warme Wohnung beschlägt das Glas vor allem im oberen Bereich der Brille.
Die Sportbrille wirkt in Summe sehr widerstandsfähig und hochwertig verarbeitet. Geschütz im mitgelieferten kompakten Brillenetui findet sie in jedem Rucksack Platz. Ich behandle meine Sportprodukte immer mit hoher Sorgfalt und daher weist die Brille nach einigen Wochen keinerlei Schäden oder Kratzer auf.

Fazit: "Mich hat die Oakley Sphaera Slash vor allem durch ihre extrem gute und kontrastreiche Darstellung in Kombination mit optimalem Tragekomfort überzeugt!"
