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Test: Icebreaker Oasis Sturmhaube


Icebreaker Oasis Sturmhaube

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Der Test: Icebreaker Oasis Sturmhaube:

Atmungsaktive Sturmhaube aus Merinowolle
Komfortabler Schutz für Gletscher und Hochgebirge.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr bequem, auch mit Kletterhelm und Mütze
  • Gute seitliche Abschirmung gegen intensive Sonneneinstrahlung
  • Ideal für Gletscher, Hochgebirge und Eisklettern
  • Sitzt sicher und verrutscht bei Bewegung nicht
  • Bei meinen bisherigen Einsätzen kein Beschlagen
  • Praktisches Brillenband im Lieferumfang

NACHTEILE

  • Bei wechselnden Lichtverhältnissen zu dunkel
  • Nicht für den Alltag oder zum Autofahren geeignet
  • Kein passendes Etui bei meinem Kauf für rund 100 € dabei

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Julbo Explorer 2.0 mit Spectron-4-Gläsern
Mit der Julbo Explorer 2.0 bei einer Gletschertour in Chamonix
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Unterwegs am Gorichen-Gletscher im Himalaya
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Die Julbo Explorer 2.0 auf dem Weg zum Gorichen-Gletscher

Ich benutze die Julbo Explorer 2.0 mit Spectron-4-Gläsern seit ungefähr einem Jahr und bin insgesamt sehr zufrieden mit ihnen. Ich habe sie beim Bergsteigen rund um die Pointe Helbronner bei Chamonix, auf dem Weg zum Gorichen-Gletscher im Himalaya und beim Eisklettern verwendet. Genau für solche Einsätze im Hochgebirge habe ich diese Brille gekauft.

Was mir besonders gefällt, ist der Tragekomfort. Die Brille sitzt bei mir sehr bequem, und zwar auch dann, wenn ich einen Kletterhelm, eine Mütze oder beides gleichzeitig trage. Bei längeren Touren ist das wichtig, weil eine Brille, die drückt oder ständig verrutscht, schnell nervt. Bei meinen bisherigen Einsätzen blieb sie sicher an ihrem Platz.

Die seitlichen Abschirmungen sind für mich ein weiterer großer Vorteil. Sie reduzieren einfallendes Licht von der Seite und sind gerade bei starker Sonneneinstrahlung im Hochgebirge sehr hilfreich. Die Spectron-4-Gläser sind für sehr helle Bedingungen gedacht und haben mir bei meinen Touren genau den Schutz geboten, den ich gesucht habe. Auch beim Eisklettern haben sich die Brillen für mich bewährt. Beschlagen sind sie bei meinen bisherigen Einsätzen nicht.

Ein nettes Detail ist das mitgelieferte Brillenband. Es hilft dabei, die Brille sicher am Kopf zu halten, und gibt mir etwas mehr Sicherheit, wenn ich mich bewege oder klettere. Nach ungefähr einem Jahr sind die Gläser und das Gestell bei mir weiterhin in gutem Zustand. Es gibt kaum Kratzer. Allerdings habe ich die Brille auch gut geschützt und sorgfältig behandelt. Deshalb würde ich nicht behaupten, dass die Gläser kratzfest sind – das Ergebnis hängt auch davon ab, wie man mit ihnen umgeht.

Man sollte vor dem Kauf aber unbedingt verstehen, wofür diese Brille gedacht ist. Die Spectron-4-Gläser sind sehr dunkel und eignen sich hervorragend für intensive Sonneneinstrahlung, beispielsweise auf Schnee und Gletschern. Bei wechselnden Lichtverhältnissen können sie dagegen zu dunkel sein, um Details gut zu erkennen. Sie sind nicht selbsttönend wie bestimmte photochrome Gläser aus Julbos REACTIV-Serie. Das wusste ich vor dem Kauf und habe mich bewusst für die Spectron 4 entschieden, weil ich eine spezialisierte Brille für sehr helle Bedingungen gesucht habe. Für den normalen Alltag sind sie für mich deshalb keine gute Wahl. Zum Autofahren sind sie ebenfalls nicht geeignet.

Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Bei einem Kaufpreis von ungefähr 100 € hätte ich ein passendes Etui erwartet. Die Brille wurde zwar mit einem praktischen Band geliefert, aber das fehlende Etui fand ich enttäuschend. Gerade bei einer Brille, die man auf anspruchsvollen Bergtouren mitnimmt, wäre eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit sinnvoll.

Mein Fazit: Für Bergsteiger und Eiskletterer, die häufig bei sehr starker Sonneneinstrahlung unterwegs sind, finde ich die Julbo Explorer 2.0 Spectron 4 eine sehr gute Wahl. Sie sitzt bei mir bequem, bietet eine gute seitliche Abschirmung und hat sich bei meinen Touren im Hochgebirge bewährt. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass die Kategorie-4-Gläser für extreme Helligkeit ausgelegt sind und bei wechselnden Lichtverhältnissen ihre Grenzen haben. Wenn man genau diesen spezialisierten Einsatzzweck sucht, kann ich sie aus meiner Erfahrung empfehlen.



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Merino-Komfort und top Passform für lange Touren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr gute Passform
  • Angenehme Polsterung
  • Geringe Geruchsentwicklung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung

NACHTEILE

  • Für heiße Sommertage etwas warm

BEWERTUNG

Merino-Socken aus dem Hause Darn Tough waren auf meinem Blog bereits einmal ein Thema. Besonders die Hiking-Socken sind mir dabei sehr positiv in Erinnerung geblieben. 

Seit diesem Test gehören Darn Tough gemeinsam mit Falke definitiv zu meinen Lieblingsherstellern, wenn es um Socken zum Wandern geht.

Umso mehr habe ich mich gefreut, mit den Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks wieder ein Modell aus dem Hause Darn Tough testen zu können. Im Gegensatz zu den damals getesteten Micro Crew fällt die Boot-Variante höher aus und ist damit auch für höhere Wanderschuhe gedacht.

Getestet habe ich die Socken in der Farbe Charcoal und Größe L. Über mehrere Wochen kamen sie im Alltag, bei normalen Wanderungen und auch auf einer Mehrtagestour zum Einsatz. Meistens hatte ich dabei meine AKU Rock an den Füßen.

Also ideale Voraussetzungen, um herauszufinden, ob mich auch das nächste Paar Darn Tough wieder überzeugen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks

Technische Details:

  • Modell: Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks

  • Style Number: 5028

  • Farbe im Test: Charcoal

  • Größe im Test: L

  • Größe L: EU 43-45

  • Höhe: Boot

  • Gewichtsklasse: Lightweight

  • Polsterung: Cushion

  • 42 % Merinowolle

  • 53 % Nylon

  • 5 % Lycra Spandex

  • True Seamless Toe

  • Mesh-Einsätze im Fußbereich

  • verstärkte Ferse

  • dichter gestrickter Schaft und Bund

  • Made in Vermont, USA

  • lebenslange Garantie

  • Preis zum Testzeitpunkt: 37,90 Euro

Erster Eindruck

Beim ersten Anziehen war dieses typische Darn-Tough-Gefühl sofort wieder da. Die Socken sitzen sehr körpernah und umschließen den Fuß wirklich gut.

Es gab keine Stelle, an der etwas eingeschnitten oder gedrückt hätte. Nach kurzer Zeit hatte ich mich an die Passform gewöhnt und habe die Socken eigentlich gar nicht mehr bewusst wahrgenommen.

Genau so sollte es meiner Meinung nach auch sein. 

Eine größere Größe würde ich deshalb trotz des recht körpernahen Sitzes nicht wählen. 

Auffällig ist außerdem, dass die Socken nicht überall gleich aufgebaut sind. Auf der Unterseite und rund um die stärker beanspruchten Bereiche fühlt sich das Material deutlich weicher und dicker an. Auf der Oberseite ist das Material teilweise wesentlich dünner ausgeführt, um für eine bessere Belüftung zu sorgen.

Darn Tough nennt die Polsterung „Cushion“. Dabei wird nicht einfach die gesamte Socke besonders dick gestrickt, sondern es befinden sich vor allem unter dem Fuß sowie rund um Ferse, Knöchel und Achillessehne stärker gepolsterte Bereiche.

Besonders an der Ferse und bei den Zehen habe ich diese Polsterung sofort wahrgenommen.

Das war schon bei den früher getesteten Hiking-Socken eine meiner Lieblingseigenschaften. Beim Wandern brauche ich nicht zwingend eine extrem dicke Socke, aber genau an den Kontaktstellen darf ruhig ein wenig mehr Material vorhanden sein.

Die Verarbeitung machte ebenfalls wieder einen sehr guten Eindruck. Lose Fäden oder unsaubere Stellen konnte ich keine entdecken.

Also hinein in meine AKU Rock und los ging es.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks

Im Einsatz

Die ersten Einsätze fanden wie so oft ganz unspektakulär im Alltag statt.

Gerade bei Socken finde ich das gar nicht schlecht. Wenn man diese über viele Stunden trägt, merkt man relativ schnell, ob irgendwo etwas drückt, rutscht oder auf Dauer unangenehm wird.

Bei den Light Hiker war das nicht der Fall.

Die anfangs etwas enge Passform empfand ich nach kurzer Zeit sogar als sehr angenehm. Die Socke sitzt satt am Fuß und bewegt sich im Schuh kaum. Auch nach mehreren Stunden musste ich nicht den Schaft nach oben ziehen oder die Socke neu zurechtrücken.

Bei den ersten richtigen Wanderungen zeigte sich dann auch, wofür die kräftiger gestrickten Bereiche gedacht sind.

Vor allem an den Zehen und an der Ferse habe ich die zusätzliche Polsterung sehr deutlich wahrgenommen. Gerade beim Bergabgehen, wenn man im Schuh immer wieder leicht nach vorne rutscht und die Zehen stärker belastet werden, empfinde ich das als sehr angenehm.

Auch an der Ferse entsteht eine weiche Schicht zwischen Fuß und Schuh, ohne dass dadurch das Gefühl im Schuh verloren geht.

Genau an diesen Stellen macht die Cushion-Konstruktion für mich Sinn. Nicht möglichst viel Material überall, sondern mehr Komfort dort, wo beim Wandern tatsächlich Belastung entsteht.

Die Socken sind dabei aber nicht so dick, dass man plötzlich einen komplett anderen Schuh bräuchte. Meine AKU Rock passten weiterhin sehr gut und auch der Halt im Schuh blieb angenehm.

Etwas relativieren würde ich allerdings die Bezeichnung "Lightweight".

Natürlich handelt es sich nicht um dicke Wintersocken. Durch die stärker gestrickten Bereiche hat man aber trotzdem einiges an Material am Fuß.

Für einen richtig heißen Sommertag sind sie mir persönlich deshalb etwas zu warm.

Wenn ich bei hohen Temperaturen im Tal unterwegs bin, würde ich eher zu einem dünneren Modell greifen. Für Frühling und Herbst sowie für Wanderungen in höheren Lagen finde ich die Light Hiker dafür nahezu perfekt.

Gerade in den Bergen hat man ja auch im Sommer nicht automatisch 30 Grad. Sobald es etwas kühler wird oder man in höheren Lagen unterwegs ist, empfinde ich die Mischung aus Wärme und Atmungsaktivität als sehr angenehm.

Auch die Feuchtigkeitsregulierung funktioniert gut. Bei normalen Wanderbedingungen hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Feuchtigkeit unangenehm in der Socke sammelt oder der Fuß komplett nass wird.

Natürlich wird auch eine Merino-Mischsocke nach einem anstrengenden Wandertag feucht. Viel wichtiger ist für mich aber, wie sich das Material danach verhält.

Und hier kommen wir wieder zu einem Thema, bei dem mich Darn Tough schon beim ersten Test überzeugt hat.

Auf meiner Mehrtagestour habe ich die Light Hiker mehrere Tage hintereinander getragen.

Das Geruchsthema war dabei überhaupt kein Problem.

Natürlich riechen die Socken nach einem langen, schweißtreibenden Tag nicht wie frisch aus der Waschmaschine. Das erwarte ich aber auch nicht. Entscheidend ist für mich vielmehr, ob man sie am nächsten Morgen noch einmal anziehen möchte. 

Bei manchen Kunstfasersocken ist diese Frage nach einem Tag recht eindeutig beantwortet.

Bei den Darn Tough nicht.

Nach dem Trocknen über dem Zeltofen und dem Auslüften konnte ich sie problemlos wieder anziehen und auch über mehrere Tage blieb die Geruchsentwicklung absolut im Rahmen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks

Genau deshalb schätze ich Merino-Socken auf Mehrtagestouren so sehr.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich während des Tests allerdings gefunden.

Darn Tough wirbt bei seinen Hiking-Socken mit einer Passform, bei der nichts verrutschen oder sich zusammenschieben soll. Grundsätzlich funktioniert das auch wirklich hervorragend.

Auf der Oberseite des Fußes, am Rist ist das Material allerdings dünner und etwas anders gestrickt. Genau dort kam es bei mir vereinzelt vor, dass sich das Material ein wenig zusammengeschoben hat.

Das merkt man dann irgendwann als leichte Reibung auf der Oberseite des Fußes.

Nachdem ich den Schuh geöffnet und die Socke etwas glattgezogen hatte, war das Problem aber sofort verschwunden.

Eine Blase oder Druckstelle ist daraus während des gesamten Testzeitraums nie entstanden.

Ansonsten hatte ich mit Reibung überhaupt keine Probleme.

Mittlerweile haben die Light Hiker natürlich auch mehrere Waschgänge hinter sich.

Bis jetzt kann ich bis auf einen losen Faden keinerlei nennenswerten Verschleiß erkennen. Die Socken haben ihre Form behalten und auch an den stärker beanspruchten Stellen sind keine auffälligen Abnutzungen zu sehen.

Gerade bei Darn Tough darf man beim Thema Haltbarkeit natürlich etwas genauer hinschauen. Immerhin wirbt der Hersteller sehr offensiv mit seiner lebenslangen Garantie.

Bereits beim ersten Test fand ich diesen Punkt bemerkenswert. Socken sind für die meisten von uns klassische Verschleißteile. Irgendwann kommt ein Loch hinein und das Paar landet im Müll.

Darn Tough geht hier einen anderen Weg und gibt auf seine Socken eine lebenslange Garantie. Sollte ein Paar aufgrund von Verschleiß nicht mehr seinen Zweck erfüllen, kann es beim Hersteller gegen ein neues getauscht werden.

Das relativiert meiner Meinung nach auch den Preis etwas.

Mit aktuell 37,90 Euro sind die Light Hiker definitiv keine günstigen Wandersocken. 

Wenn die Haltbarkeit entsprechend hoch ist und man zusätzlich die lebenslange Garantie berücksichtigt, schaut die Preis-Leistung aber schon wieder anders aus.

Nach einigen Wochen kann ich natürlich noch nicht sagen, wie die Socken nach mehreren Jahren aussehen werden. Meine älteren Darn-Tough-Socken sind aber nach wie vor im Einsatz.

Eine kleine Eigenheit gibt es allerdings noch.

Tannennadeln und anderes kleines Zeug aus dem Wald bleiben in den weicheren Bereichen ausgesprochen gerne hängen.

Wer beim Zelt, auf der Hütte oder rund ums Auto nur mit den Socken herumläuft, sammelt damit erstaunlich schnell den halben Waldboden ein.

Die kleinen Nadeln bekommt man natürlich wieder heraus. Durch die etwas flauschigere Struktur halten sie sich aber durchaus hartnäckig.

Kein wirklicher Kritikpunkt, aber im Test ist es mir mehrfach aufgefallen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks

Fazit

Was gibt es also abschließend über die Darn Tough Men's Light Hiker Boot Lightweight Hiking Socks zu sagen?

Eigentlich bestätigen sie ziemlich genau das Bild, das ich bereits nach meinem ersten Test von Darn Tough hatte.

Die Socken sind sehr hochwertig verarbeitet, sitzen hervorragend am Fuß und bieten mit ihrer Cushion-Polsterung genau an den richtigen Stellen zusätzlichen Komfort.

Auch auf Mehrtagestouren können die Light Hiker ihre Vorteile ausspielen. Mehrere Tage hintereinander tragen war bei mir überhaupt kein Problem und die Geruchsentwicklung blieb, bei entsprechendem Auslüften, sehr gering.

Für den heißesten Sommertag wären sie mir persönlich allerdings etwas zu warm.

Das sollte man trotz der Bezeichnung Lightweight wissen.

Wer hauptsächlich bei großer Hitze in niedrigen Lagen unterwegs ist, wird mit einem dünneren Modell vermutlich glücklicher werden. Für Frühling, Herbst und Touren in höheren Lagen finde ich die Light Hiker hingegen richtig gut.

Mit  fast 40€ ist der Preis für ein Paar Wandersocken durchaus hoch. Dafür bekommt man eine sehr gute Verarbeitung, Made in Vermont und die bei Socken ziemlich außergewöhnliche lebenslange Garantie.

Wer eine bequeme und gut gepolsterte Wandersocke für längere Touren sucht und bereit ist, dafür etwas mehr auszugeben, macht mit den Light Hiker meiner Meinung nach wenig falsch.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Komfortabel, präzise auf kleinen Tritten und vielseitig.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr bequem, auch bei längeren Klettersessions
  • Gute Präzision auf kleinen Tritten und Kanten
  • Vielseitig für Indoor- und Outdoor-Klettern
  • Neutrale Passform ohne schmerzhafte Druckstellen
  • Form bleibt auch nach einem Jahr regelmäßiger Nutzung erhalten

NACHTEILE

  • Schnürung macht schnelles An- und Ausziehen in Kletterpausen etwas umständlich
  • Weniger präzise Toehooks als mit aggressiven Kletterschuhen
  • Bei regelmäßiger Nutzung wird irgendwann eine Neubesohlung nötig

BEWERTUNG

Ich benutze den La Sportiva Finale seit über einem Jahr etwa zweimal pro Woche – sowohl in der Kletterhalle als auch draußen am Fels. Mit ihm war ich unter anderem in Badami in Indien, bei Gaillands in Chamonix und im Frankenjura rund um Pegnitz klettern.

Der Finale war mein zweites Paar Kletterschuhe. Beim Kauf habe ich deshalb bewusst den Komfort priorisiert. Ich bin eine Größe kleiner gegangen als bei normalen Schuhen, trotzdem waren die Schuhe für mich von Anfang an sehr bequem. Sie haben bei mir nie schmerzhafte Druckstellen verursacht. Die neutrale Form passt gut zu meinem Kletterstil und ermöglicht mir auch längere Sessions, ohne dass ich ständig die Schuhe ausziehen muss.

Besonders deutlich habe ich den Unterschied beim Wechsel von meinen La Sportiva Tarantula zum Finale bemerkt. Auf kleinen Tritten und Kanten fühlte ich mich sofort präziser. Gerade als ich angefangen habe, mich stärker mit anspruchsvollerer Fußarbeit zu beschäftigen, war das für mich ein spürbarer Fortschritt. Auch draußen bin ich mit dem Finale gut zurechtgekommen und habe damit Routen im Bereich 6a/6b in Chamonix und im Frankenjura geklettert. Sowohl auf kleinen Kanten als auch beim Antreten auf Reibungsflächen funktionieren die Schuhe für mich gut.

Natürlich gibt es Grenzen. Bei Toehooks empfinde ich den Finale als weniger präzise als aggressive Kletterschuhe wie den La Sportiva Solution Comp, den ich bei einer Tour ausprobieren konnte. Das überrascht mich allerdings nicht: Der Finale hat eine neutrale Form und ist nicht als aggressiver Performance-Schuh konzipiert. Wer viele anspruchsvolle Toehooks macht oder einen stark auf Performance ausgelegten Schuh sucht, sollte auch andere Modelle ausprobieren.

Ein weiterer Punkt ist die Schnürung. Sie ermöglicht mir eine gute Anpassung des Schuhs, aber gerade draußen ist es etwas umständlich, die Schuhe in jeder Pause schnell an- und auszuziehen. Für meine nächste Anschaffung überlege ich deshalb, ein Modell mit Klettverschluss auszuprobieren. Das ist für mich jedoch eher eine Frage der persönlichen Vorlieben als ein grundsätzlicher Nachteil des Finale.

Nach über einem Jahr regelmäßiger Nutzung ist die Form der Schuhe bei mir weiterhin gut erhalten. Die Sohle dürfte inzwischen eine Neubesohlung vertragen. Bei ungefähr zwei Einsätzen pro Woche ist das für mich kein überraschendes Ergebnis, sondern ein normaler Teil der langfristigen Nutzung von Kletterschuhen.

Mein Tipp für das Klettern draußen: Ein Heel Binder hat für mich die Präzision im Fersenbereich verbessert. Das ist natürlich eine persönliche Erfahrung und keine Garantie, dass es bei jedem Fuß oder jedem Schuh gleich funktioniert.

Ultra-Pro-Tipp: Ich habe meine Finale selbst bemalt! Ich bin zwar kein besonders guter Maler, aber genau das ist der Punkt: Mit etwas Kreativität kannst du deinen Kletterschuhen einen ganz persönlichen Look verpassen. Wenn du Lust darauf hast, probier es doch auch mal aus! 🎨

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der La Sportiva Finale
Präzision auf kleinen Tritten – mit dem La Sportiva Finale
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der La Sportiva Finale
Bereit für den nächsten dynamischen Zug!
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der La Sportiva Finale
Pretty Pretty
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der La Sportiva Finale
Guter Grip und Gefühl auf abschüssigen Griffen.

Mein Fazit: Ich würde den La Sportiva Finale besonders fortgeschrittenen Anfängern und intermediären Kletterern empfehlen, die an ihrer Fußtechnik arbeiten und mehr Präzision auf kleinen Tritten suchen, ohne dafür auf Komfort verzichten zu wollen. Wer hauptsächlich erste Klettererfahrungen sammelt, muss diese Präzision möglicherweise noch nicht ausnutzen. Wer dagegen maximale Performance bei aggressiven Toehooks sucht, sollte sich auch speziellere Modelle ansehen.

Für mich ist der Finale ein sehr komfortabler und vielseitiger Kletterschuh, mit dem ich sowohl in der Halle als auch draußen gerne klettere. Man sollte lediglich wissen, was man bekommt: einen neutralen Schuh mit guter Alltagstauglichkeit und Präzision auf kleinen Tritten, keinen aggressiven Wettkampfschuh.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

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Komfortabler Kletterschuh für lange Touren.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hoher Tragekomfort
  • Angenehme Passform
  • Angenehmes Tragegefühl durch Ledermaterial
  • Gute Einstellbarkeit durch Schnürung
  • Fester Sitz an der Ferse
  • Guter Halt auf Tritten und Unterstützung durch Zwischensohle

NACHTEILE

  • Weniger Präzision auf sehr kleinen Tritten (dafür aber auch nicht ausgelegt)
  • Schnürung braucht mehr Zeit beim Ausziehen als Klettverschluss

BEWERTUNG

Der Scarpa Helix Kletterschuh ist ausgelegt für lange Mehrseillängentouren, bei denen Tragekomfort im Vordergrund steht. Ich durfte den Schuh für OutsideStories testen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
        

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

 

Aufbau und Features

Der Schuh ist ausgelegt für Mehrseillängen und stellt Tragekomfort in den Vordergrund. 

Scarpa unterteilt seine Kletterschuhe unter anderem nach Asymmetrie und Downturn (Profile). Folgende Definitionen sind auf der Hompage zu finden:

Asymmetrie: Unter Berücksichtigung des Asymmetriewinkels in der Schuhform von der Ferse bis zur Zehenspitze:
SEHR ASYMMETRISCH: erhöhter Leistungsfokus an der Spitze des Schuhs.
LEICHT ASYMMETRISCH: ein ausgewogenes Verhältnis von Kraft, Flex und Komfort.
NEUTRAL: ausgezeichneter Komfort und Flex.


Profil:  Downturn beschreibt einen eher nach unten gerichteten Forderfußbereich.
HOHER DOWNTURN: erhöhter Leistungsfokus an der Spitze des Schuhs.
LEICHTER DOWNTURN: ein ausgewogenes Verhältnis von Kraft, Flex und Komfort.
KEIN DOWNTURN: ausgezeichneter Komfort und Flex.

(Quelle: Scarpa)

Wie man aus den Definitionen herauslesen kann, hat die Form eines Kletterschuhs einen großen Einfluss darauf, für welche Art des Kletterns er sich eignet. Stark asymmetrische Schuhe bündeln die Kraft stärker im Zehenbereich und sind auf kleine Tritte und anspruchsvolle Kletterpassagen ausgelegt. Eine ausgeprägte Vorspannung unterstützt diesen Effekt zusätzlich, führt aber meist dazu, dass der Schuh weniger bequem ist. 

Der Helix ist eher ausgelegt auf Komfort. Durch seine neutrale Form bleibt die Fußstellung natürlicher. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man lange in den Schuhen unterwegs ist und nicht bei jeder Sicherungspause die Schuhe ausziehen möchte oder kann.

In der folgenden Tabelle sieht man den "Helix" im Vergleich zu dem sehr für Sportklettern orientierten "Chimera" Schuh.
Der Helix ist neutral ausgerichtet und hat keinen Downturn. Dadurch bietet er höheren Komfort dafür aber auch weniger Fokus auf die Spitze des Schuhs.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
Vergleichstabelle (Quelle: scarpa.com)
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
Vergleichstabelle (Quelle: scarpa.com)

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
Modellübersicht (Quelle: scarpa.com)

Der Schuh hat eine der meist unterstützenden Flexan-Zwischensohlen im Vorderfußbereich bis zu dem im Foto angezeigten Bereich. Dadurch wird der Zehenbereich unterstützt, aber trotzdem Flexibilität im Schuh erhalten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
Zwischensohlenbereich (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=-lPksBRFc_0&t=6s)

 

Material

Das Obermaterial des Schuhs ist aus metallfrei gegerbtem Velourleder. Das Veloursleder ist nicht nur angenehm auf der Haut, sondern verleiht dem Schuh auch eine klassische Optik. Gerade bei einem Kletterschuh, der auf längeren Touren getragen werden soll, finde ich ein angenehmes Obermaterial wichtig. Außerdem passt sich das Leder bei längerem Tragen auch gut an die Fußform an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

Die Sohle ist eine durchgehende Vibram® XS Edge Sohle mit 3,5 mm Stärke, die guten Halt bietet. Und wie mittlerweile fast jeder Kletterschuh kann auch der Helix natürlich neu besohlt werden.

Technologiepartner

Passform

Wie schon oben erläutert setzt der Helix auf eine flache, neutrale Form ohne ausgeprägte Asymmetrie oder Downturn. Dadurch bietet der Schuh eine entspannte Passform. Die Damenversion ist zusätzlich speziell auf schmalere Füße ausgelegt und verfügt über ein geringeres Volumen im Fersen- und Ristbereich.

Schuhe von vorne
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

Ich trage bei Scarpa Wanderschuhen meist Größe 42 und habe bei den Kletterschuhen jetzt Größe 41 gewählt. Damit sitzen die Schuhe für mich sehr gut und eng am Fuß. Man könnte theoretisch für mehr Komfort noch eine halbe Größe größer nehmen, noch mehr würde ich aber nicht nehmen.

Ich finde die Passform des Schuhs super angenehm. Die Ferse sitzt sehr fest hinten drin und mit der Schnürung lässt sich der Schuh sehr präzise auf den Fuß einstellen. Ich kann den Sitz am Vorderfuß und am Rist individuell einstellen und die Schnüre laufen dabei sehr leicht durch die Ösen, sodass man nicht immer nervig alles nachziehen muss. Ich persönlich finde ein Schnürsystem auch immer deutlich angenehmer als Klettverschlüsse, weil man dann die Weite sehr viel individueller anpassen kann. Das An- und Ausziehen dauert dafür zwar etwas länger, aber der Schuh ist auch sehr bequem, sodass man ihn nicht am Boden sofort ausziehen muss. Außerdem geht das Ausziehen bei dem Helix trotzdem sehr schnell, da die Schnürung mit fast einem Zug offen ist und man nicht wie bei vielen anderen Schuhen, bei denen die Schnürung sehr schwer läuft, nach und nach jede Schlaufe aufziehen muss.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

Mit den zwei Schlaufen an der Ferse kann man den Schuh super halten, um reinzuschlüpfen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

 

Für Kletterschuhe spielt auch die Fußform eine wichtige Rolle. Hier kann man unterscheiden zwischen Ägyptisch, Römisch und Griechisch. Die werden von Bergzeit zum Beispiel folgendermaßen definiert:

Ägyptisch:
die Zehen bilden eine relativ gleichmäßige schräge Linie, ausgehend vom großen Zeh; Achtung: Ägyptische Füße müssen nicht zwingend schmal sein.

Römisch/Romanisch: 
Der große Zeh und die zwei nachfolgenden Zehen sind nahezu gleich lang.

Griechisch: 
eher breit; der Zeigezeh, also der Zeh nach dem großen Zeh, ist sogar etwas länger als der große Zeh.

Je nachdem, welche Fußform Du hast, passen Dir bestimmte Modelle besonders gut. Eben weil sie deine Zehen weniger stark einengen oder zu viel Luft lassen. Zusätzlich kannst Du herausfinden, ob deine Füße für diese Form eher schmal oder eher breit sind. Hier gilt folgende Faustregel zur groben Orientierung: Schuhe mit starker Asymmetrie passen eher zum ägyptischen Fuß.

(Quelle: Bergzeit)

In der Grafik sieht man das nochmal bildlich veranschaulicht.

Bergzeit ordnet den Helix-Schuh bei der griechischen Fußform ein. 
Ich persönlich habe eher eine ägyptische Fußform und mir hat er aber trotzdem sehr gut gepasst.

Abhängig von der Zehenform unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Fußformen.
Fußformen (Quelle: Bergzeit)

 

 

Schuh im Test

Der Schuh ist super für Kletterinnen, die für Mehrseillängen einen bequemen Schuh suchen oder auch einfach in der Halle oder am Fels ohne Schmerzen klettern wollen.

Dadurch, dass er keine ausgeprägte Vorspannung oder Asymmetrie hat, ist der Halt z.B. auf kleinen Tritten natürlich nicht so gut. Das ist aber der Tradeoff, den man bei mehr Komfort eben eingehen muss. Ich finde aber, dass er trotzdem einen sehr guten Halt gibt, und durch die Zwischensohle wird der Zehenbereich dabei auch unterstützt.

Für Routen im 6er- oder unteren 7er-Bereich habe ich die Vorspannung auch nicht vermisst.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh
   
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

Wie schon gesagt, fand ich die Passform und das Material des Schuhs super angenehm und man kann ihn auch gut längere Zeit am Stück tragen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

Für mich ist der Schuh ein super Kletterschuh für entspannte Abende in der Halle, bei denen nicht immer die Füße wehtun sollen, oder für lange Mehrseillängentouren. In moderaten Schwierigkeitsgraden hat man dabei auch genug Halt auf den Tritten. Für besonders anspruchsvolle Routen mit winzigen Tritten und starken Überhängen ist es allerdings der falsche Schuh.

 

Herstellerinformationen

Helix Woman
Vielseitiger Kletterschuh mit Schnürung

Helix Woman vereint klassisches Design mit hochwertigen Materialien und einer sorgfältigen Konstruktion. Das flache, neutrale und nicht asymmetrische Profil, kombiniert mit einem Lederobermaterial und klassischer Schnürung, sorgt für eine entspannte Passform und macht den Schuh ideal für lange Routen, Guiding-Tage und Sportklettern. Die Woman-Version verfügt über eine Passform mit geringerem Volumen im Fersen- und Ristbereich und ist ideal für schmalere Füße.

Artikelnummer: 70105-002_2
Gewicht (Größe: 38): 200

Einsatzbereich

Highlights:

Aktualisierte, flache und neutrale Form für eine entspannte Passform und langanhaltenden Tragekomfort
Vollständige Schnürung für eine präzise und individuell anpassbare Passform
Vibram XS Edge-Sohle
 

Passform:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Scarpa Helix, komfortorientierter Kletterschuh

 

Fokus:

OBERMATERIAL
Obermaterial aus 2,0 mm metallfreiem, strapazierfähigem und langlebigem Leder mit nahtlosem Zehenbereich für eine druckfreie Passform.

SCHNÜRUNG
Vollständige Schnürung, entwickelt für eine präzise und individuell anpassbare Passform.

ACTIVE RANDING
Das klassische zweiteilige Spannungssystem verfügt über einen gespannten Fersenbereich, der die Umschließung der seitlichen und unteren Bereiche des Fußes verbessert, sowie über einen gespannten Zehenbereich, der für mehr Unterstützung und eine präzise Umhüllung der Zehen sorgt.

INNENSOHLE
Zwischensohle aus thermoplastischem Polymer: die höchste Unterstützung innerhalb der Linie.

SOHLE
Durchgehende Vibram XS Edge-Sohle mit 3,5 mm Stärke.

Technologien: "It can be resoled"

Technologiepartner: Vibram XS Edge

(Quelle: Scarpa)

 



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Leicht, robust und perfekt für alpine Abenteuer!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht und sportlich
  • Kompakter, körpernaher Sitz
  • Hervorragende Befestigung für Eisgeräte
  • Praktischer Helm- und Seiltransport
  • Robust und vielseitig im alpinen Gelände

NACHTEILE

  • Bei schwerer Beladung über 7–8 Kilo weniger komfortabel
  • Begrenzter Platz für Schlafsack und Isomatte bei Mehrtagestouren

BEWERTUNG

 

Osprey Mutant 38 mit Kletterschuhen – bereit für den nächsten Einsatz
Ein Rucksack für alles – wenn es schnell und alpin werden soll

Der Osprey Mutant 38 ist mein absoluter Lieblingsrucksack für viele meiner Bergsportaktivitäten. Ich nutze ihn für Klettertage am Fels, Gipfeltouren und kurze Zustiege, bei denen ich weder Zelt noch Kochgeschirr benötige. Als begeisterter Kletterer und Bergsteiger schätze ich besonders, dass dieser Rucksack konsequent auf den alpinen Einsatz ausgelegt ist. Er ist leicht, sportlich, kompakt und bietet genau die Funktionen, die ich im Gebirge brauche.

Leicht, kompakt und körpernah

Was mir besonders gefällt, ist der körpernahe Sitz. Durch die Kompressionsriemen lässt sich die Ausrüstung kompakt verstauen, sodass der Rucksack eng am Körper bleibt und meine Bewegungen beim Klettern und Bergsteigen kaum behindert. Für mich fühlt es sich an, als würden Körper und Rucksack als eine Einheit arbeiten.

Der Rucksack hat nicht die üppige Rückenpolsterung eines klassischen Wander- oder Trekkingrucksacks. Das ist für mich aber kein Nachteil, sondern Teil seines Konzepts. Die Rückenpartie bietet ausreichend Struktur und Polsterung für meinen Einsatzzweck, ohne unnötig aufzutragen.

Perfekt für Eisklettern und alpine Touren

Ich habe den Mutant 38 auch beim Eisklettern eingesetzt und bin von den Befestigungsmöglichkeiten begeistert. Meine Eisgeräte lassen sich sehr gut außen befestigen. Auch Seil, Daunenjacke, Steigeisen im entsprechenden Beutel, zwei Nalgene-Flaschen, Verpflegung und eine Fleecejacke bekomme ich für einen Kletter- oder Tourentag gut unter.

Besonders praktisch finde ich die Eisgerätehalterungen und die Möglichkeit, ein Seil kompakt zu transportieren. Auch ein 60-Meter-Seil konnte ich bequem mitnehmen. Das Helmnetz ist ebenfalls sehr nützlich, weil der Helm außen befestigt werden kann, ohne dass er lose am Rucksack baumelt.

Ein weiteres Highlight ist der abnehmbare Deckel. Für einen reduzierten Gipfeltag kann ich ihn abnehmen und den Rucksack noch minimalistischer nutzen. Genau diese Flexibilität macht den Mutant 38 für mich so attraktiv.

Im Einsatz rund um Chamonix und im Himalaja

Ich habe den Rucksack bei meinen Bergtouren rund um Chamonix verwendet und war auch dort sehr zufrieden. Gerade in alpinem Gelände schätze ich sein schmales Profil und den stabilen Sitz.

Auch im Himalaja hatte ich ihn dabei. Für meine Ausrüstung auf Touren war das Volumen gut nutzbar. Ich konnte sogar einen ultraleichten Schlafsack im Hauptfach und eine Isomatte seitlich unterbringen. Allerdings wurde es damit bereits ziemlich eng. Für Touren mit umfangreicher Übernachtungsausrüstung oder viel zusätzlichem Gepäck würde ich deshalb eher einen größeren Rucksack wählen.

Die richtige Beladung macht den Unterschied

Meiner Erfahrung nach funktioniert der Mutant 38 am besten mit einer Beladung von ungefähr 7–8 Kilo. In diesem Bereich trägt er sich für meinen Einsatzzweck sehr angenehm und bleibt kompakt. Wenn ich mehr Gewicht einpacke, merke ich die Last zunehmend deutlicher.

Wer einen Rucksack für schwere Trekkinglasten und mehrtägige Touren mit viel Ausrüstung sucht, sollte das berücksichtigen. Der Mutant 38 ist für mich kein klassischer Trekkingrucksack, sondern ein spezialisierter Alpinrucksack, bei dem Bewegungsfreiheit, geringes Gewicht und die Befestigung technischer Ausrüstung im Vordergrund stehen.

Robust genug für den Alltag

Obwohl der Rucksack sehr leicht und sportlich ist, empfinde ich ihn als ausgesprochen robust. Er hat bei meinen Bergsportaktivitäten einiges mitgemacht und sich bewährt. Selbst für einen schnellen Weg zum Flughafen habe ich ihn schon genutzt – auch dafür war er praktisch.

Mein Fazit

Der Osprey Mutant 38 ist für mich der ideale Rucksack für schnelle Gipfeltouren, Klettertage, kurze Zustiege und Eisklettern. Ich liebe den körpernahen Sitz, die durchdachten Befestigungsmöglichkeiten für technische Ausrüstung und die Möglichkeit, den Rucksack durch den abnehmbaren Deckel noch minimalistischer zu gestalten.

Seine Grenze sehe ich bei schwerer Beladung und bei Touren, für die viel Übernachtungsausrüstung benötigt wird. Das ist für mich jedoch kein grundsätzlicher Nachteil, sondern eine Folge seiner klaren Ausrichtung.

Wenn du einen leichten, robusten und sportlichen Rucksack für Alpinismus und Klettern suchst, kann ich den Osprey Mutant 38 aus meiner persönlichen Erfahrung uneingeschränkt empfehlen. Für meinen Einsatzzweck ist er genau der richtige Rucksack.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Mutant 38, Alpinrucksack


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Zwei Jahre im Einsatz: bequem, robust und vielseitig!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr bequem, auch auf langen Touren
  • Zuverlässig wasserdicht bei meinen Touren
  • Guter Grip auf felsigem und unebenem Gelände
  • Leicht und vielseitig einsetzbar
  • Nach zwei Jahren intensiver Nutzung weiterhin in gutem Zustand

NACHTEILE

  • Schnürsenkel etwas zu lang

BEWERTUNG

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LOWA Renegade EVO GTX Mid, Wanderschuhe


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IM TEST

Test: LOWA Renegade EVO GTX MID - Wanderschuhe, Herren


LOWA Renegade EVO GTX MId Herren

Der Test: LOWA Renegade EVO GTX MID - Wanderschuhe, Herren:

Durchdachte Merino-Wandersocken mit schönem Print.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Geruchsneutral durch Merinowolle
  • Angenehmens Tragegefühl durch Merinowolle
  • Angenehme Polsterung
  • Sehr gute Temperaturregulierung
  • Schönes Muster

NACHTEILE

  • Im ersten Moment etwas groß aber nach dem Waschen gute Passform
  • Fallen etwas groß aus

BEWERTUNG

Ich durfte die Northwoods Micro Crew Midweight Hiking Socks von Darn Tough testen. Ich habe die Größe L, was 41-42,5 entspricht, in der Farbe Dark Teal getestet.

Neben dem süßen Muster, das mir total gut gefallen hat, haben die Socken auch im Einsatz für mich überzeugt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken

 

Passform und Tragekomfort

Im ersten Moment waren mir die Socken zu groß und ich habe schon befürchtet, dass ich die falsche Größe bestellt habe. Nach dem ersten Mal Waschen haben sie dann allerdings gut gepasst. Ich würde aber trotzdem sagen, dass sie etwas groß ausfallen.

Socken getragen

Die Socken haben für mich eine sehr gute Höhe. Bei normalen Wanderschuhen, die über den Knöchel gehen, ist noch etwas Platz nach oben , sodass sie auch bei höheren Steigeisenfesten Bergschuhen auch hoch genug gehen. Bei knöchelhohen Wanderschuhen gehen sie natürlich deutlich weiter über den Schuh, aber für mich nicht störend.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken

 

Die Sockenhöhe der getesteten Socken wird als „Micro Crew“ bezeichnet bzw. „Kurzwadensocken“ auf Deutsch. Die Höhe beträgt dabei 19 cm. Die Höhe im Vergleich zu anderen Sockengrößen ist unten dargestellt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken

Sie sind von der Höhe her vergleichbar mit den „Mid Crew“ Socken von der Marke Smartwool.

Die Socken sind an der Sohle sehr stark gepolstert. Am Anfang dachte ich, dass mir das zu viel Polsterung wäre und ich darin bestimmt stark schwitzen würde, aber das war überhaupt nicht der Fall und ich fand die Polsterung sehr angenehm. Auf dem folgenden Bild kann man die Polsterung im Sohlen- und Fersenbereich sehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken

Zum Vergleich: Ich habe die „Light Cushion" Socken von Smartwool und ich würde sagen, dass die Polsterung dort etwas dünner ist, aber vergleichbar.

Die Zehenbox ist für meinen Geschmack etwas weit geschnitten. Die Socken werden aber auch nicht in links und rechts unterschieden. Am Anfang dachte ich, dass mich das stören würde und es mir zu weit ist. Beim Tragen selber ist es mir dann aber nicht negativ aufgefallen.

Die Socken schließen oben mit einem angenehmen Bund ab, der breit genug ist, damit es keine Einschnürung gibt, aber auch nicht zu breit, um zu stören.

 

Material

Die Socken bestehen zu 58 % aus Merinowolle, zu 40 % aus Nylon und zu 2 % aus Lycra.

Die Merinowolle wirkt geruchshemmend. Dadurch kann man die Socken auch gut mehrere Tage in Folge anziehen, ohne dass sie stinken. Die Wolle wirkt außerdem temperaturregulierend. Sie wärmt bei kalten Temperaturen und kühlt gleichzeitig bei warmen Temperaturen. Und zu guter Letzt finde ich das Tragegefühl bei Merinowolle viel angenehmer als bei Synthetik-Socken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Darn Tough Northwoods Micro Crew Midweight WanderSocken

Im Test

Ich hatte die Socken mehrere Tage getragen, auch bei Temperaturen von ca. 30 °C. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass sie zu warm sind. Die Merinowolle trägt sich sehr angenehm und wirkt bei solchen Temperaturen angenehm temperaturregulierend. Ich habe auch nicht übermäßig geschwitzt.

Auch in Sachen Geruchshemmung hat die Merinowolle überzeugt und auch nach drei Tagen konnte man die Socken noch ein viertes Mal anziehen ohne das sie übermäßig gerochen haben.

Mir hat besonders auch das Tragegefühl mit der Polsterung an der Sohle gefallen. Anfangs hatte ich befürchtet, dass mir die Polsterung zu dick sein könnte, aber ich empfand sie als sehr angenehm. Nach einem ganzen Tag auf den Beinen hatte ich das Gefühl, dass die Polsterung die Fußsohlen auch entlastet hat. Außerdem hatte ich kein einziges Mal Probleme mit Blasen, was mich selbst etwas verwundert hat.

Auch die Höhe der Socken hat sich in der Praxis bewährt. Sie reichen weit genug über den Schaft meiner Wanderschuhe hinaus, sodass der Schuh nicht direkt auf der Haut reibt. Gleichzeitig ist der Schaft nicht so hoch, dass er bei niedrigeren Wanderschuhen stört.

Ein paar interessante Infos

Positiv aufgefallen ist mir außerdem noch, dass die Socken immer noch in Vermont, USA hergestellt werden. Zudem gibt Darn Tough Lebenslange Garantie auf seine Produkte, was in Deutschland 40 Jahren entspricht.

Herstellerinfos 
 

Mitteldicke Northwoods Kurzwaden-Wandersocken für Damen


Polsterung: Cushion

Farbe — Dark Teal

  • Bedingungslose, lebenslange Garantie (in Deutschland gesetzlich 40 Jahre)
  • Kostenloser Versand für Bestellungen ab 50,00 €

Zu Ehren der Jugendlichen des Civilian Conservation Corps, die unser modernes Nationalparksystem mitgestaltet haben, haben wir die Northwoods-Wandersocke für harte Einsätze entwickelt. Aber selbst harte Arbeit kann ihrer weichen, eng anliegenden Passform nichts anhaben. Klar, sie meistern jeden Trail wie eine Ladung Dynamit, aber mit Details wie atmungsaktiver Polsterung und dezentem, formstabilem 1x1 Rippenbündchen wirst du nur dann grunzen, wenn die Wildtiere versuchen, dir diese Socken zu klauen.

  • Height: Kurzwadensocken
  • Weight: Mitteldick
  • Pairs With: Wanderschuhe, Wanderstiefel, Trailrunningschuhe
  • Style Number: 5013

Produktdetails

  • Damen-Kurzwadensocken sind im Durchschnitt 19 cm lang (von der Ferse bis zum Bündchen) – sie ragen etwa 13 cm über einen niedrigen Wanderschuh oder knapp über einen normalen Wanderstiefel hinaus.
  • Ein Performance Fit (perfekter Sitz) bedeutet: kein Rutschen, keine Faltenbildung, keine Blasen – für höchsten Wanderkomfort.
  • Merinowolle ist auf dem Trail zu Hause und leitet Feuchtigkeit auf natürliche Weise ab, damit die Füße bei jedem Wetter frisch und trocken bleiben.
  • Unsere mitteldicken Ganzjahressocken regulieren die Temperatur und sorgen für gleichbleibenden Komfort, wenn sich die Temperaturen ändern.
  • Das 'Nach wie vor' in Nach wie vor hergestellt in Vermont, USA ist persönlich. Wir stricken all unsere Socken in unseren Strickereien in Vermont – wir können es uns gar nicht anders vorstellen.
  • Bedingungslose, lebenslange Garantie (in Deutschland gesetzlich 40 Jahre) – wenn dies nicht die langlebigsten Socken sind, die Sie je besessen haben, senden Sie sie zurück und Sie erhalten ein neues Paar.

Modellnummer: 5013

Einzelheiten zur Polsterung

Polsterung-Polsterung

Materialien & Pflege

Maschinenwäsche in kaltem Wasser im Schonwaschgang mit den Socken auf links. Nicht bleichen. Bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen oder zum Trocknen aufhängen. Nicht chemisch reinigen.

Unübertroffene Haltbarkeit

Wir machen nur eine Sache – und die machen wir besser als jeder andere. Fragen Sie jeden Weitwanderer, und Sie werden wahrscheinlich das Gleiche hören. Um eine lebenslange Garantie für eine Wandersocke zu gewährleisten, muss diese strapazierfähig sein. Sie muss ihren Komfort bewahren und auch nach vielen Kilometern auf dem Trail perfekt sitzen. Die Socken, die im Rahmen der Garantie zurückkommen, geben uns Hinweise, wie wir uns verbessern können. Und das tun wir. Unsere Garantie ist ein Versprechen an Sie, aber für uns ist sie ein Standard. Unsere Socken werden kontinuierlich weiterentwickelt – und mit jedem Schritt kommen wir unserem Ziel vom perfekten Produkt etwas näher.

 

 



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Test: Jack Wolfskin Herren Pilvi Down Weste


Jack Wolfskin Herren Pilvi Down Weste

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