Barfuß-Trail-Hybrid mit Bodengefühl und starkem Rock Guard.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht und vielseitig für Wandern & Trailrunning
  • Sehr gutes Bodengefühl trotz Steinschutz - ein echter Hybrid
  • Breite Zehenbox mit viel Bewegungsfreiheit
  • Sicherer Sitz an Ferse und Mittelfuß
  • Starker Grip auf unterschiedlichsten Trails
  • Atmungsaktiv, robust und pflegeleicht

NACHTEILE

  • Standartversion nicht wasserdicht, bei Starkregen und nassem Gras schnell durchnässt
  • Für Barfuß-Puristen eventuell zu fest

BEWERTUNG

 

 

Xero Shoes Mesa Summit Woman- Zwischen Barfußgefühl und Trailschutz.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Der neuste Barfußschuh von Xero Shoes-der Mesa Summit 

Ein leichter Trailschuh, eine breite Zehenbox, viel Bodengefühl – und trotzdem genügend Schutz für scharfkantigen Grauschiefer, Geröll und anspruchsvolle Bergwege? Genau diese Kombination hat mich am Xero Shoes Mesa Summit Women neugierig gemacht.

Der Mesa Summit ist ein noch sehr junges Modell. Der offizielle Launch erfolgte am 7. August 2026, und ich hatte die Möglichkeit, den Schuh bereits rund um die Markteinführung ausführlich zu testen. Dabei wollte ich ihn keinesfalls schonen. Ein Trailschuh muss für mich draußen funktionieren – und zwar nicht nur auf einem gepflegten Waldweg bei Sonnenschein.

Inzwischen war ich fast sechs Wochen immer wieder mit dem Mesa Summit unterwegs: auf meinen kurzen Hunderunden, beim Walken und Laufen, auf 8- bis 10-Kilometer-Runden, auf Wald- und Feldwegen, Schotter, Asphalt, nassen Wiesen und schließlich auf einer ausgesprochen anspruchsvollen ca. 17 km Tour im Ahrgebirge. Dazu kamen Temperaturen von sommerlicher Hitze bis hinunter in den einstelligen Bereich, Trockenheit, Nieselregen und schließlich richtiger Starkregen.

Nach dieser Testphase kann ich schon vorwegnehmen: Für mich ist der Mesa Summit einer der interessantesten Hybriden zwischen Barfußschuh und ausgewachsenem Trail- bzw. Wanderschuh, die ich bisher an den Füßen hatte.

Wer hat hier eigentlich getestet?

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Sportliches Wandern haben den Schuhen alles abgefordert, beste Testbedingungen.

Ich bin 1,80 m groß, wiege aktuell etwa 65 kg und trage normalerweise Schuhgröße 42 bis 42,5. Mein linker Fuß ist etwas größer als der rechte. Bei Lauf- und Wanderschuhen greife ich je nach Modell gerne eine halbe bis ganze Nummer größer, damit auch bei längeren Touren ausreichend Platz vorhanden ist.

Ich bin sehr viel draußen unterwegs. Wandern, Trekking, Laufen, Trailrunning, Powerwalking oder einfach die tägliche Hunderunde gehören für mich dazu. Dabei bin ich nicht auf Schönwetter angewiesen. Hitze, Kälte, Regen, nasses Gras und im Winter auch Schnee gehören für mich grundsätzlich zum Outdoorjahr.

Durch meinen Fersensporn nutze ich außerdem je nach Belastung orthopädische Einlagen bzw. ein entsprechendes Fersenpolster. Deshalb war für mich zusätzlich interessant, ob sich ein minimalistischer Schuh wie der Mesa Summit damit überhaupt sinnvoll kombinieren lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh

Ich habe den Schuh in 42 erhalten und er wurde mir für den Produkttest zur Verfügung gestellt. Ich werde für meine Bewertung nicht bezahlt und ich stehe nicht mit dem Hersteller in Verbindung, daher ist meine Beurteilung ist vollkommen unabhängig. Alles, was ich hier über Passform, Komfort, Grip oder Einsatzmöglichkeiten schreibe, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen während des Tests.

Der Mesa Summit ist als leichter Trailrunning- und Wanderschuh konzipiert. Xero Shoes möchte damit das für die Marke typische natürliche und bodennahe Laufgefühl mit einem höheren Schutz für anspruchsvollere Trails verbinden.

Was verspricht Xero Shoes beim neuen Mesa Summit?

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh

Eine Besonderheit ist der erstmals eingesetzte ESS Rock Guard. Dieser Steinschutz befindet sich gezielt in besonders beanspruchten Bereichen der Sohle und soll verhindern, dass Steine und Wurzeln unangenehm zum Fuß durchdrücken – ohne den Schuh unnötig steif zu machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh

Das Obermaterial besteht aus einem abrieb- und schmutzresistenten Polyester-Mesh und wird durch leichte, flexible 3D-Overlays verstärkt. Ferse und Mittelfuß sollen sicheren Halt bieten, während die für Xero typische fußförmige Zehenbox den Zehen viel Raum zum Spreizen lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Breite Zehenbox, robustes und atmungsaktives Obermaterial in Kombination mit dem robusten Schutz. Ein echt gelungene Kombination.

Die Sohlenhöhe gibt Xero Shoes mit 12 mm einschließlich der herausnehmbaren Innensohle an. Die Stollen sind 3,5 mm tief. 

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Robust und trotzdem ein echtes Federgewicht.

Das Gewicht der Damenversion liegt laut Hersteller in US-Größe 8 bei rund 238 Gramm pro Schuh.

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Viel Grip, ideal für alle Geländearten

Auf dem Papier also viel Barfußphilosophie – aber mit deutlich mehr Schutz für den Trail.

Und genau diese Kombination wollte ich draußen erleben.

Look und erster Eindruck -sportlich statt klobig

Optisch gefällt mir der Mesa Summit ausgesprochen gut. Meine dunkle schwarz-graue Variante mit den farbigen Akzenten in Lila und Orange wirkt sportlich und modern, ohne dabei überladen zu sein.

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Die graue Grundfarbe wirkt nicht nur robust, sie ist es auch. Die farbigen Elemente machen ihn interessant.

Das ist für mich durchaus ein Pluspunkt. Der Schuh sieht nach Trail aus, aber nicht nach schwerem Wanderschuh. Gerade wenn ich unterwegs Wandern, schnelles Gehen und vielleicht sogar ein Stück Laufen miteinander verbinden möchte, passt diese Optik für mich sehr gut zum Charakter des Schuhs.

Auch nach meiner intensiven Testphase sieht er erstaunlich gut aus. Die dunkle Farbe ist natürlich dankbar, aber das allein erklärt es nicht.

Passform- viel Platz vorne, richtig guter Halt rundherum

Die breite Zehenbox gehört für mich zu den größten Stärken des Mesa Summit.

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Ein Barfußschuh im Sportschuhlook

Meine Zehen können sich bewegen und spreizen. Trotzdem habe ich keineswegs das Gefühl, in einem zu großen oder zu weiten Schuh zu stehen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Am Mittelfuß, Spann und an der Ferse sitzt der Mesa Summit bei mir richtig gut. Über die Schnürung lässt er sich sauber an den Fuß anpassen. Nichts schlackert und meine Ferse hebt sich beim Gehen nicht störend heraus.

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Die breite Schnürung sorgt für festen, flexiblen Halt

Auch auf langen Touren blieb dieser Sitz erhalten. Ich musste praktisch nicht nachschnüren. Bei meiner großen Bergtour löste sich einmal ein Schnürsenkel, vermutlich weil ich an einem Ast hängen geblieben war. Das war die Ausnahme.

Für mich ist das eine sehr gelungene Kombination: vorne Freiheit, hinten und in der Mitte Kontrolle.

Und genau das merkt man besonders auf unebenem Gelände.

Einlagen im Barfußschuh – für mich überraschend problemlos

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Die herausnehmbare Einlegesohle ist mit  Luftlöchern versehen und bietet sogar ein gutes Komfortgefühl. Wie der Name schon sagt ist das für Barfußpuristen ein interessanter Aspekt.

Eigentlich klingt es zunächst etwas widersprüchlich: Barfußschuh und orthopädische Einlage.

Für mich ist das aber keine Glaubensfrage. Wenn meine Ferse zusätzlichen Schutz benötigt, bekommt sie ihn.

Die Voraussetzung: Der Mesa Summit hat eine herausnehmbare Einlegesohle, die sich problemlos entfernen lässt.

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Die Löcher transportieren Feuchtigkeit ab

Ich habe den Mesa Summit deshalb auf verschiedenen Touren mit meinen Einlagen getragen. Das funktionierte problemlos. Es war genügend Platz vorhanden, der Schuh saß weiterhin gut und ich hatte trotzdem noch ein deutliches Gefühl für den Untergrund.

Natürlich verändert eine Einlage das ursprüngliche Barfußgefühl etwas. Aber selbst damit blieb für mich einer der wesentlichen Vorteile des Mesa Summit erhalten: Der Fuß kann arbeiten und insbesondere die Zehen haben deutlich mehr Freiheit als in vielen klassischen Wander- oder Bergschuhen.

Wichtiger Hinweis: Der Schuh bietet ohne die Einlegesohle ein etwas puristischeres Barfußgefühl.

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Bodengefühl mit Sicherheitsnetz

Und damit komme ich zu dem Punkt, der den Mesa Summit für mich wirklich besonders macht.

Ich spüre den Untergrund.

Steine, Unebenheiten und Strukturen kommen am Fuß an. Selbst mit meiner Einlage konnte ich auf schwierigem Gelände sehr genau wahrnehmen, worauf ich trete.

Aber: Es tut nicht weh.

Gerade auf steinigen Wegen ist das ein gewaltiger Unterschied zu sehr dünnen minimalistischen Schuhen. Spitze Steine sind deutlich wahrnehmbar, drücken aber nicht unangenehm durch.

Fast könnte man sagen: Man bekommt eine kleine Fußmassage vom Untergrund, ohne dass daraus irgendwann eine schmerzhafte Angelegenheit wird.

Genau hier spielt für mich der zusätzliche Steinschutz , der Rock Guard, seine Stärke aus.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Steine, Geröll, Waldböden mit Stock und Stein, kein Problem für den Barfuß-Hybrid

Ich würde den Mesa Summit deshalb auch nicht als kompromisslosen Barfußschuh bezeichnen. Für mich ist er vielmehr ein Barfuß-Trail-Hybrid: viel natürliches Bodengefühl und Bewegungsfreiheit, aber mit einem Sicherheitsnetz unter dem Fuß.

Härtetest: Ahrgebirge, Grauschiefer und rund 640 Höhenmeter

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Eine Bergtour im Ahrgebirge inklusive einer echten Serpentinen- Herausforderung

Meine anspruchsvollste Tour mit dem Mesa Summit führte mich ins Ahrgebirge.

Wir waren insgesamt über fünf Stunden unterwegs, die reine Gehzeit lag bei ungefähr 3 Stunden und 50 Minuten. Insgesamt kamen rund 640 Höhenmeter zusammen.

Und diese Tour hatte es wirklich in sich.

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Der Mesa Summit macht einfach nur Spaß. für mich besser wie jeder Bergschuh, da er den Untergrund fühlt.

Ein Teil der Strecke führte über sehr steile, enge Serpentinen. Teilweise war der Weg vielleicht noch 30 Zentimeter breit. Dazu kam loser Grauschiefer in allen Größen: kleine Splitter, loses Geröll, größere Platten und teilweise ausgesprochen scharfkantige Steine.

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Steile. schmale Wege mit anspruchsvollen Untergründen und jede Menge

An der Strecke wurde sogar vor Steinschlag gewarnt und darauf hingewiesen, dass das Betreten auf eigene Gefahr erfolgt.

Hinzu kamen Wurzeln, Äste, umgestürzte Baumstämme, Laub, etwas Matsch, Waldwege und Abschnitte mit lockerem Schotter und Sand.

Das war genau die Tour, auf der ich wissen wollte, was dieser Schuh wirklich kann.

Und gerade dort hat er mich begeistert.

Auf dem losen Untergrund konnte ich sehr bewusst auftreten. Weil ich den Boden so gut spürte, konnte ich meine Tritte präzise setzen und meinen Fuß an den Untergrund anpassen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Trittsicher auf allen Wegen. Und man kann den Untergrund fühlen, ohne schmerzhafte Erfahrungen,

Gerade auf den schmalen Passagen empfand ich dieses direkte Gefühl sogar als Vorteil gegenüber einem schweren, sehr steifen Bergstiefel.

Beim Abstieg über die steilen Serpentinen habe ich Trekkingstöcke benutzt. Das war angesichts des Geländes auch notwendig.

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Auch beim sehr steilen Abstieg am Ende der Tour keine Schmerzen in den Füßen und die Barfußeigenschaften unterstützt die Trittsicherheit

Ein- oder zweimal rutschte ich weg. Interessant war aber, warum: Nicht die Außensohle rutschte über den Stein, sondern der lose Stein bewegte sich unter meinem Fuß mit.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Mit den Stöcken und dem Grip des Schuhs konnte ich mich jeweils gut abfangen.

Wenn Äste, Wurzeln und scharfe Steine den Schuh herausfordern

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Auch nach über 16 Kilometern im Berg mehr Genuß als Qual. 

Auf dieser Tour bin ich mehrfach an Steinkanten, Wurzeln und Äste gekommen. Genau dabei zeigte sich für mich der Sinn des Schutzkonzepts, der Sinn des Rock Guard!

Ich spürte zwar, dass dort etwas war, aber ich stieß mir den Fuß nicht schmerzhaft an und hatte anschließend keinerlei Verletzungen.

Auch die scharfkantigen Grauschieferstücke wurden nicht irgendwann unangenehm.

Das hat mich beeindruckt. Denn bei einem extrem dünnen Barfußschuh hätte ich auf dieser Strecke persönlich deutlich größere Bedenken gehabt.

Der Mesa Summit gibt mir Beweglichkeit, ohne meinen Fuß schutzlos ins Gelände zu schicken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Zuverlässig bis zum letzten Meter

Und plötzlich kann aus Wandern auch Laufen werden

Ein weiterer Vorteil dieses Konzepts wird schnell unterschätzt: Der Mesa Summit ist nicht nur zum Wandern interessant.

Ich bin damit auch gelaufen und auf Trails unterwegs gewesen. Und selbst während einer Wanderung kann ich problemlos das Tempo erhöhen oder einfach ein Stück laufen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Wenn der Lauschuh zum Wanderschuh wird und umgekehrt...Ein weiterer Mehrwert der MEsa Summit

Mit einem schweren Bergstiefel würde mir das wesentlich weniger Freude machen.

Der Mesa Summit fühlt sich leicht und sportlich an. Gerade wer seine Touren nicht streng in „heute Wandern“ und „heute Laufen“ einteilt, sondern gerne unterschiedliche Geschwindigkeiten miteinander kombiniert, bekommt hier für mich einen echten Mehrwert.

Das ist einer der Gründe, weshalb mir der Begriff Hybrid für diesen Schuh so gut gefällt.

Grip – auf Naturboden richtig stark

Ich habe den Schuh inzwischen auf so vielen unterschiedlichen Untergründen getragen, dass sich beim Grip ein ziemlich klares Bild ergibt.

Waldwege, Erde, Schotter, Geröll, Grauschiefer, Wurzeln, Äste, Laub, Feldwege, Gras und etwas Matsch – damit kam der Mesa Summit sehr gut zurecht.

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Das Profil wird mit jedem Untergrund fertig

Auch nach Regen überzeugte mich die Traktion.

Bei meiner etwa zehn Kilometer langen Tour bei ungefähr 16 bis 18 °C waren Wald und Wiesen bereits deutlich nass. Besonders interessant waren mit feuchtem Gras und Heu bedeckte Feldwege. Dort blieb der Schuh für mich sehr kontrollierbar.

Einmal rutschte ich kurz auf einem nassen Gullydeckel. Glattes Metall plus nasse Profilsohle ist allerdings eine Kombination, bei der nahezu jeder Schuh an Grenzen kommen kann.

Auf Asphalt funktioniert der Mesa Summit natürlich ebenfalls, aber dort liegt für mich nicht seine eigentliche Heimat. Sein Profil möchte ins Gelände.

Regen – erst überraschend gut, irgendwann chancenlos

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Auch im Regen unterwegs mit dem Barfußschuh

Beim Thema Wasser muss man genau unterscheiden.

Bei leichtem Nieselregen überraschte mich der normale Mesa Summit zunächst positiv. Das Obermaterial wurde zwar feucht, meine Füße blieben aber zunächst trocken.

Auch kurze feuchte Passagen steckt er ordentlich weg.

Dann kam mein persönlicher „Ultima-Ratio-Nässetest“: hohes, richtig nasses Gras.

Wer längere Zeit durch knöchelhohes nasses Gras läuft, weiß, was dabei passiert. Bei jedem Schritt wird Wasser durch die Bewegung und Reibung regelrecht ans Obermaterial gedrückt.

Nach einer längeren Passage durch eine nasse Apfelplantage waren meine Füße schließlich komplett nass.

Später habe ich den Mesa Summit noch rund drei Kilometer und ungefähr 35 Minuten bei richtig starkem Regen getragen. Anfangs war ich erneut überrascht, wie lange er durchhielt. Irgendwann waren die Füße allerdings pitschnass. Zusätzlich lief Wasser von meiner durchnässten Hose über die Socken von oben in den Schuh.

Das war dann endgültig zu viel.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Ganz viel Spaß, trotz nasser Füße

 

Ist das ein Minuspunkt? Für mich nein.

Der von mir getestete Mesa Summit ist kein wasserdichter Schuh. Wer regelmäßig durch Starkregen, Schnee und nasse Wiesen läuft, sollte deshalb von vornherein die dafür vorgesehene wasserdichte Variante des Mesa Summit in Betracht ziehen.

Ich persönlich würde beim Kauf wahrscheinlich genau diese wählen, weil ich ganzjährig und bei praktisch jedem Wetter unterwegs bin.

Dafür hat meine offene Version einen anderen Vorteil.

Atmungsaktivität – bei Hitze ein echter Pluspunkt

Ohne wasserdichte Membran kann der Schuh wesentlich freier atmen.

Und das habe ich während der heißen Testwochen durchaus zu schätzen gewusst.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Optimale Atmungsaktivität bei hohen Temperaturen, auch nach 10km keine unangenehme Überhitzung der Füße

Wir hatten Temperaturen bis weit über 30 °C. Auch meine lange Bergtour fand bei sommerlichen Bedingungen statt; später lagen wir um 21 °C, in der Sonne war es deutlich wärmer.

Gerade wenn man sportlich und zügig unterwegs ist, produziert der Fuß entsprechend Wärme.

Hier gefällt mir das luftige Mesh sehr gut. Für warme und trockene Bedingungen würde ich deshalb sogar bewusst zur normalen Version greifen.

Das ist letztlich der klassische Zielkonflikt: mehr Wetterschutz oder mehr Belüftung.

Breite Zehenbox – nach Stunden merke ich erst, wie wichtig sie ist

Einen Unterschied zu meinen klassischen Wanderschuhen bemerke ich häufig erst nach mehreren Stunden.

In festen Schuhen bekomme ich bei langen Touren gelegentlich ein unangenehmes, fast brennendes Gefühl im Bereich der mittleren Zehen. Dann muss ich den Schuh lockern, den Fuß bewegen und ihm etwas Raum geben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Dank der Barfußkonstruktion keine Fußschmerzen.

Beim Mesa Summit hatte ich dieses Problem überhaupt nicht.

Auch nach der langen und technisch anspruchsvollen Ahrgebirgs-Tour hatte ich keine Fußschmerzen.

Meine Zehen können sich bewegen und der Fuß fühlt sich nicht eingesperrt an. Trotzdem fehlt mir die notwendige Kontrolle im Schuh nicht.

Für mich ist das eines der stärksten Argumente für dieses Konzept.

Material und Verarbeitung – sechs Wochen haben kaum Spuren hinterlassen

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Auch nach intensivem Einsatz über 6 Wochen sieht der Mesa Summit fast aus wie neu

Barfußschuhe werden durch ihre starke Flexbewegung ordentlich beansprucht. Besonders den Übergang zwischen Zehenbox und Obermaterial beobachte ich deshalb genau.

Bei einem anderen Barfußschuh hatte ich schon erlebt, dass sich an dieser typischen Knickstelle die Verklebung löste.

Beim Mesa Summit sehe ich davon bislang nichts.

Trotz der vielen Kilometer, Geröll, Wald, Regen, Staub und Schmutz sitzt alles dort, wo es hingehört. Die Form ist erhalten geblieben und auch die verstärkten Bereiche machen einen stabilen Eindruck.

Nach meiner bisherigen Testdauer habe ich keine auffälligen Abnutzungserscheinungen entdeckt.

Pflege – Bürste, feuchter Lappen, fertig

Auch bei der Reinigung macht es mir der Schuh angenehm einfach.

Trockenen Staub und leichten Schmutz konnte ich meist einfach abbürsten. Bei stärkerer Verschmutzung reichte bislang ein feuchter Lappen.

Meine dunkle Farbvariante ist dabei natürlich besonders dankbar. Selbst nach den vielen Einsätzen sieht sie schnell wieder erstaunlich sauber aus.

Nach meiner Starkregentour habe ich die herausnehmbaren Innensohlen entfernt, die Schuhe zunächst mit Zeitung ausgestopft und anschließend an einem gut belüfteten Ort vollständig trocknen lassen.

Dabei hatte ich den Eindruck, dass das Material die Feuchtigkeit relativ schnell wieder abgibt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Unempfindlich für Verschmutzungen und sehr leicht zu reinigen. 

Für wen ist der Mesa Summit besonders interessant?

Für mich passt der Schuh besonders gut zu Menschen, die Wandern, Hiking, Trekking und Trailrunning miteinander verbinden und einen leichten, sportlichen Schuh suchen.

Ebenso interessant ist er für erfahrene Minimal- und Barfußschuhträger, denen sehr dünne Modelle im steinigen Gelände zu wenig Schutz bieten.

Auch wer in klassischen Wanderschuhen unter eingeengten Zehen leidet, sollte sich die breite Zehenbox anschauen.

Und für sportliche Wanderer finde ich besonders spannend, dass man jederzeit das Tempo erhöhen und aus dem Wandern ein Stück Trailrunning machen kann.

Für anspruchsvolle Mittelgebirgstouren hat mich der Mesa Summit persönlich vollständig überzeugt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Der perfekte Barfußschuh für alle, die drei für einen suchen. Trailrunner, Wanderbegleiter und Barfußsportler.

Für wen würde ich ihn eher nicht empfehlen?

Wer noch keinerlei Erfahrung mit minimalistischen oder Barfußschuhen besitzt, sollte nicht ausgerechnet mit einer schweren Bergtour beginnen. Füße und Muskulatur müssen sich an diese Art des Laufens gewöhnen.

Auch wer maximale Führung am Knöchel und die Stabilität eines hohen Bergstiefels benötigt oder bevorzugt, findet hier bewusst ein anderes Konzept.

Auf der anderen Seite könnte der Mesa Summit ausgesprochen puristischen Barfußfans bereits zu viel Schuh sein. Rock Guard, Trailprofil und Schutzkonstruktion kosten zwangsläufig etwas von der kompromisslosen Minimalität.

Und wer regelmäßig bei Starkregen, Schnee oder durch hohes nasses Gras unterwegs ist, sollte sich eher die wasserdichte Variante ansehen.

Vorteile auf einen Blick

  • Sehr gutes Bodengefühl trotz wirksamem Schutz vor Steinen und Wurzeln
  • Breite, fußförmige Zehenbox mit viel Bewegungsfreiheit
  • Gleichzeitig sicherer Sitz an Ferse und Mittelfuß
  • Überzeugender Grip auf sehr unterschiedlichen Naturuntergründen
  • Auch auf anspruchsvollen Mittelgebirgstouren für mich hervorragend
  • Leicht und sportlich genug für Trailrunning und schnelle Passagen
  • Sehr gute Atmungsaktivität
  • Orthopädische Einlagen ließen sich bei mir problemlos nutzen
  • Keine Fußschmerzen selbst nach langen und anspruchsvollen Touren
  • Bislang sehr gute Verarbeitung und keine auffälligen Verschleißstellen
  • Unkomplizierte Reinigung und schnelle Trocknung

 

Nachteile bzw. Grenzen

  • Die getestete Standardversion ist nicht wasserdicht
  • Bei langem nassem Gras und Starkregen dringt irgendwann deutlich Wasser ein
  • Puristischen Barfußläufern möglicherweise bereits zu stabil und geschützt
  • Bietet naturgemäß nicht die Knöchelführung eines hohen Bergstiefels
  • Barfuß-Einsteiger sollten sich langsam an Schuh und die Laufweise gewöhnen

 

Mein Fazit – genau dieser Spagat macht ihn besonders

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Mein Fazit nach 6 Wochen intensiver Nutzung: 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung für den neuen Mesa Summit von Xero Shoes

Nach fast sechs Wochen habe ich den Mesa Summit nicht geschont. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich ihn inzwischen so gerne trage.

Für mich versucht er nicht, ein Bergstiefel in Barfußoptik zu sein. Ebenso wenig ist er ein hauchdünner Barfußschuh, bei dem Schutz dem maximalen Bodengefühl geopfert wird.

Er sitzt genau dazwischen.

Ich spüre den Stein – aber der Stein tut mir nicht weh.

Dieser Satz beschreibt den Mesa Summit für mich eigentlich am besten.

Auf meiner anspruchsvollen Tour durch das Ahrgebirge habe ich erlebt, wie viel Sicherheit ein sehr direktes Bodengefühl auf schmalen, steilen und losen Passagen geben kann. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, meine Füße scharfkantigem Grauschiefer, Wurzeln oder Geröll schutzlos auszusetzen.

Dazu kommen die Bewegungsfreiheit der breiten Zehenbox und das geringe Gewicht. Nach mehreren Stunden fühlen sich meine Füße nicht eingesperrt an – und wenn mir danach ist, kann aus Wandern plötzlich Laufen werden.

Genau deshalb ist der Xero Shoes Mesa Summit Women für mich ein richtig starker Barfuß-Trail-Hybrid: viel Fußfreiheit und viel Bodengefühl, aber mit genau der Portion Schutz, die ich im anspruchsvollen Gelände haben möchte.

Für meine persönliche Ganzjahresnutzung würde ich aufgrund meiner vielen Regen-, Schnee- und Nassgras-Touren wahrscheinlich zur wasserdichten Variante greifen. Für wärmere und trockenere Monate hat die luftige Standardversion dagegen einen deutlichen Vorteil.

Und nach meiner Erfahrung auf Grauschiefer, Geröll, Waldwegen und Trails kann ich eines ziemlich sicher sagen:

Dieser Schuh darf bei mir ins Gelände – und zwar auch dann, wenn es anspruchsvoll wird.

5 von 5 Sternen für den neuen Mesa Summit von Xero Shoes!

Und dazu von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Xero Shoes Mesa Summit Women Barfußschuh
Viel Spaß bei eurem nächsten Barfußabenteuer, wir sehen uns draußen!

Viel Spaß bei eurem nächsten Outdoorabenteuer - wir sehen uns draußen!



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Komfortschuh mit Platz und richtig gutem Laufgefühl.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr komfortable Dämpfung
  • Sehr gutes Abrollverhalten, gute Energierückgewinnung
  • Viel Platz in der Zehenbox
  • Atmungsaktives Meshmaterial, kein Feuchtigkeitsstau
  • Angenehm federndes Laufgefühl
  • Sicherer Halt an Mittelfuß und Ferse

NACHTEILE

  • Zehenbox für schmale Füße recht weit
  • Für sehr eng geführtes Laufgefühl ehr ungeeignet
  • Anfangs leicht chemischer Geruch

BEWERTUNG

361° Women’s Ventus 2 – auf Wolken laufen, ohne den Boden ganz zu verlieren

Viel unterwegs – und ein Laufschuh muss bei mir mehr können als nur Asphalt

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Ein komfortabler Läufer in modernem Look

Ich bin viel draußen unterwegs und das bei ziemlich unterschiedlichen Bedingungen. Mal ist es nur meine tägliche Hunderunde, mal gehe ich Powerwalking, mal laufe ich oder bin über viele Kilometer zu Fuß unterwegs. Dabei bin ich hier im Wachtberger Ländchen längst nicht nur auf sauberem Asphalt unterwegs. Feldwege, Schotter, befestigte Waldwege und kurze Graspassagen gehören eigentlich automatisch dazu.

Genau deshalb muss ein Laufschuh für mich mehr können, als auf fünf Kilometern Asphalt bequem zu sein. Ich möchte wissen, wie er sich auch nach zehn, zwölf oder fünfzehn Kilometern anfühlt, ob die Füße irgendwann müde werden, ob irgendwo etwas drückt und wie gut ein Schuh damit zurechtkommt, wenn die Strecke zwischendurch einmal nicht mehr ganz so laufschuhtypisch aussieht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
361° - kein Problem mit großen Damengrößen 

Ich bin 1,80 Meter groß, wiege aktuell etwa 65 Kilogramm und trage normalerweise Schuhgröße 42. Mein linker Fuß ist etwas größer als der rechte, weshalb ich bei Laufschuhen häufig zu Größe 42,5 greife. Den 361° Women’s Ventus 2 habe ich ebenfalls in EU 42,5 getestet – und diese Größe passte mir ausgezeichnet.

Da ich unter anderem mit Kniearthrose und einem Fersensporn zu tun habe, spielt der Komfort eines Laufschuhs für mich inzwischen eine besonders große Rolle. Ich laufe eher mit kürzeren Schritten und bevorzuge Schuhe, bei denen sich der Aufprall für mich möglichst angenehm anfühlt.

Ich werde für meine Produkttests nicht bezahlt, noch stehe ich in Verbindung zum Hersteller. Meine Einschätzung beruht ausschließlich darauf, wie sich der Schuh bei mir im wirklichen Einsatz geschlagen hat.

Und eines kann ich schon vorwegnehmen: Der Ventus 2 hat mich ziemlich schnell für sich gewonnen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe

Was verspricht 361° beim Ventus 2?

361° führt den Ventus 2 als neutralen Straßenlaufschuh und setzt bei diesem Modell deutlich auf eine Kombination aus komfortabler Dämpfung und einem trotzdem reaktiven Laufgefühl.

Das Herzstück bildet eine zweilagige Mittelsohle. Zum Einsatz kommen der superkritische PEBA-Schaum CQT EXTREM3 sowie PRIMO Foam. Für CQT EXTREM3 nennt 361° eine Energierückgabe von 75 Prozent. PRIMO Foam soll dagegen vor allem viel Dämpfung bei geringem Gewicht bieten und für ein besonders weiches Laufgefühl sorgen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Viel Dämpfung in mehreren Schichten 

Die wichtigsten Herstellerangaben auf einen Blick:

• Gewicht laut Hersteller: 237 g pro Schuh
• Sprengung: 8 mm
• Sohlenhöhe: 27 mm vorne / 35 mm hinten
• Kategorie: Neutral
• Mittelsohle: CQT EXTREM3 + PRIMO Foam
• Obermaterial: leichtes Engineered Mesh mit recycelten Garnen
• abriebfestes H.A.R.T.-Gummi im hinteren Sohlenbereich
• Preis zum Zeitpunkt meines Tests: 170 Euro

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe

361° hebt beim Obermaterial außerdem die Atmungsaktivität hervor und spricht von einer verbesserten anatomischen Konstruktion mit zusätzlichem Komfort und Stabilität im Mittelfußbereich.

Auf dem Papier klingt das bereits deutlich komfortorientiert. Und genau so fühlt sich der Ventus 2 tatsächlich an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
In soviel Komfort fühlt sich jeder Fuß wohl

Reinschlüpfen und wohlfühlen – was für ein Fußbett!

Es gibt Schuhe, bei denen man schon nach wenigen Sekunden merkt: Den werde ich gerne am Fuß haben.

Beim Ventus 2 war das bei mir tatsächlich so.

Was mir beim ersten Anprobieren unmittelbar aufgefallen ist, war das Gefühl unter dem Fuß. Das Fußbett beziehungsweise der gesamte Innenbereich empfand ich vom ersten Moment an als außergewöhnlich angenehm.

Mein Vergleich war ziemlich schnell da:

Fast wie in sehr bequemen Hausschuhen – nur eben als Laufschuh.

Obermaterial und Sohlenkonstruktion-eine Symbiose aus Dynamik und Wohlfühlfaktor

Oder noch einfacher gesagt: Ich hatte das Gefühl, auf Wolken zu laufen.

Das klingt vielleicht etwas überschwänglich, beschreibt aber ziemlich genau, was mir an diesem Schuh bis heute besonders gefällt.

Die Unterseite des Fußes liegt weich und angenehm auf. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, in einer undefinierten weichen Masse zu versinken.

Besonders positiv empfinde ich die Unterstützung unter meiner Fußwölbung beziehungsweise im Mittelfußbereich. Mein Fuß liegt für mein Empfinden ausgesprochen angenehm im Schuh.

Auch mein Fersensporn meldete sich im Ventus 2 nicht unangenehm. Gerade dort bin ich inzwischen ziemlich empfindlich und merke bei weniger passenden Schuhen sehr schnell, wenn mir ein Fußbett nicht zusagt.

Beim Ventus 2 war das Gegenteil der Fall.

Und dieses gute Gefühl blieb nicht nur beim ersten Anprobieren bestehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Ein Straßenlaufschuh mit gutem Gripp bei Nässe. Damit meistert er auch mal unebene Geländeabschnitte.

Eine Zehenbox mit überraschend viel Freiheit

Die Passform ist einer der Punkte, die man beim Ventus 2 etwas genauer beschreiben muss.

Denn vorne ist dieser Schuh ausgesprochen großzügig.

Die Zehenbox ist für einen klassischen Laufschuh wirklich weit geschnitten. Mir ist eine ähnliche Passform bereits bei einem anderen Schuh von 361° aufgefallen, sodass ich inzwischen den Eindruck habe, dass diese großzügigere Gestaltung des Vorfußes durchaus typisch beziehungsweise gewollt ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Breite Zehenbox und eine sehr gute Belüftung sorgen für weniger Ermüdung

Teilweise erinnert mich die Zehenfreiheit sogar an einen Barfußschuh.

Ich habe zeitgleich den Xero Shoes Mesa Summit getestet, und was den Platz für meine Zehen betrifft, liegen beide für mein persönliches Empfinden erstaunlich dicht beieinander.

Beim ersten Tragen war das durchaus etwas gewöhnungsbedürftig.

Wer Laufschuhe gewohnt ist, bei denen der gesamte Vorfuß sehr eng umschlossen wird, könnte den Ventus 2 zunächst als ziemlich weit empfinden.

Bei mir hat sich diese Weite allerdings als großer Vorteil herausgestellt.

Ich bekomme bei eng sitzenden Schuhen auf längeren Strecken häufiger das Problem, dass meine Zehen irgendwann anfangen unangenehm zu brennen oder sogar weh zu tun. Gerade nach zwölf oder fünfzehn Kilometern kann das ziemlich lästig werden.

Im Ventus 2 hatte ich dieses Problem überhaupt nicht.

Meine Zehen konnten sich bewegen und hatten ausreichend Platz.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Auch nach langen Strecken funktioniert der Ventus 2 

Vorne Freiheit, hinten Halt – das funktioniert erstaunlich gut

Eine breite Zehenbox nützt allerdings wenig, wenn der Fuß anschließend im ganzen Schuh herumschwimmt.

Genau das passiert beim Ventus 2 erfreulicherweise nicht.

Während der Vorfuß großzügig geschnitten ist, sitzt der Schuh am Mittelfuß, Spann und im Fersenbereich deutlich körpernäher.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Weiche Abschlusskanten und Stabilität im Fersenbereich unterstützen den optimalen Sitz, ohne einzuengen.

Die Schnürung lässt sich sehr gut regulieren. Dadurch konnte ich den Schuh auch an meinen eher schmaleren Fuß problemlos anpassen.

Für mich ergibt sich daraus eine wirklich gelungene Kombination:

Viel Bewegungsfreiheit für die Zehen, aber trotzdem ein sicherer Sitz beim Laufen.

Ich hatte weder das Gefühl, im Schuh nach vorne zu rutschen, noch seitlich darin zu schwimmen.

Auch an meinem etwas größeren linken Fuß passte Größe 42,5 hervorragend. Gleichzeitig war der rechte Fuß nicht zu locker.

Breite Schnürung, eine flexible Zunge und stabiles, weiches Material  und hochwertige Verarbeitung für einen langen Lauf.

Und noch wichtiger: Ich habe mir in dem Schuh keine Blasen gelaufen.

Weder an den Zehen noch hinten an der Ferse – unabhängig davon, wie lange ich damit unterwegs war.

Dämpfung satt – und genau das gefällt mir

Das vielleicht prägendste Merkmal des Ventus 2 ist für mich seine Dämpfung.

Und hier kann ich nur sagen: Genau mein Ding.

Durch meine Kniearthrosen bin ich beim Laufen inzwischen ziemlich vorsichtig. Ich mache keine extrem weit ausgreifenden Schritte und bevorzuge Schuhe, bei denen sich der Aufprall für mich möglichst angenehm anfühlt.

Der Ventus 2 funktioniert mit meinem Laufstil hervorragend.

Das Kernstück eines jeden modernen Laufschuhs ist die Sohle.

Die Dämpfung ist deutlich vorhanden. Man spürt sofort, dass zwischen Fuß und Boden einiges arbeitet.

Trotzdem empfinde ich den Schuh nicht als träge.

Mein Fuß rollt sehr schön nach vorne ab, und die Mittelsohle fühlt sich dabei leicht federnd an.

Natürlich kann ich nicht behaupten, ein Laufschuh würde Kniearthrose oder andere orthopädische Probleme verbessern.

Ich kann aber sehr wohl beschreiben, wie sich der Schuh für mich persönlich anfühlt. Und ich empfinde die hohe Dämpfung beim Laufen als ausgesprochen angenehm.

Gerade bei meinen angeschlagenen Knien ist mir dieses Gefühl inzwischen wichtiger als ein ultradirekter Kontakt zum Asphalt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Schont die Gelenke, die richtige Dämpfung für jede Menge Laufspaß

Was bedeutet „Rebound“ beim Laufen 

Bei der Beschäftigung mit dem Ventus 2 bin ich immer wieder über den Begriff „Rebound“ gestolpert.

Gemeint ist damit vereinfacht gesagt die Fähigkeit des Sohlenmaterials, sich nach der Belastung wieder zurückzuformen und dabei einen Teil der aufgenommenen Energie an den nächsten Schritt zurückzugeben.

Und nachdem ich wusste, worauf ich achten sollte, konnte ich dieses Gefühl beim Ventus 2 tatsächlich nachvollziehen.

Beim Auftreten wird die Dämpfung komprimiert, aber sie schluckt die Bewegung für mich nicht einfach nur weg. Beim anschließenden Abrollen kommt ein kleiner federnder Impuls zurück.

Natürlich kann ich die vom Hersteller genannten 75 Prozent Energierückgabe nicht selbst nachmessen.

Aber subjektiv empfinde ich den Ventus 2 durchaus als reaktiv.

Er ist weich und komfortabel, aber für mich keineswegs leblos.

Auch auf unebenen Untergründen kommt der Ventus 2 zurecht.

Weich heißt hier nicht schwammig

Das ist für mich ein wichtiger Unterschied.

Ein stark gedämpfter Schuh kann sehr komfortabel sein und sich trotzdem etwas schwerfällig anfühlen.

Das ist beim Ventus 2 nicht mein Eindruck.

Der Schuh bietet viel Dämpfung, aber mein Fuß rollt sauber ab. Gerade dieses Zusammenspiel gefällt mir sehr gut.

Ein gewisses Bodengefühl bleibt ebenfalls erhalten.

Gutes Bosengefühl trotz hoher Dämpfung

Natürlich ist der Ventus 2 kein minimalistischer Laufschuh. Wer jeden Stein und jede Unebenheit unmittelbar unter dem Vorfuß spüren möchte, ist hier an der falschen Adresse.

Aber ich fühle mich auch nicht völlig vom Untergrund entkoppelt.

Für meinen persönlichen Laufstil ist diese Mischung sehr gelungen.

Und vor allem hatte ich auch nach längeren Strecken den Eindruck, dass meine Füße weniger schnell ermüden als in manchen anderen Laufschuhen.

Auch das ist selbstverständlich meine persönliche Wahrnehmung – aber für mich ist genau das inzwischen ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

504 Gramm auf meiner Waage – angenehm leicht in Größe 42,5

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Der richtige Laufschuh bringt kaum Gewicht auf die Waage. Ziel erfüllt.

Beim Gewicht möchte ich Herstellerangabe und mein tatsächliches Testexemplar bewusst unterscheiden.

361° gibt den Ventus 2 mit 237 Gramm pro Schuh an. Solche Angaben beziehen sich üblicherweise auf eine bestimmte Referenzgröße und können je nach Schuhgröße abweichen.

Mein Testpaar in EU 42,5 brachte auf meiner eigenen Waage 504 Gramm für das Paar auf die Waage.

Das entspricht ungefähr 252 Gramm pro Schuh.

Für einen Laufschuh mit dieser ausgeprägten Dämpfung empfinde ich das immer noch als angenehm leicht.

Gerade auf längeren Strecken spielt das für mich durchaus eine Rolle. Denn irgendwann merkt man jedes zusätzliche Gewicht, das man Kilometer für Kilometer an den Füßen mit bewegt.

Der Ventus 2 wirkt für mich weder schwer noch klobig.

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Immer gut belüftet! Besonders bei schwül-heißem Wetter. Aber auch bei kühleren Temperaturen angenehm zu tragen.

Luft an die Füße – selbst bei fast 38 Grad

Ein weiterer Punkt, der in meinem Test unbedingt erwähnt werden muss, ist die Atmungsaktivität.

Ich habe den Ventus 2 während einer ausgesprochen warmen Phase getragen.

Die Temperaturen reichten ungefähr von 12 Grad bis hin zu knapp 38 Grad.

Gerade an den heißen Tagen konnte das leichte Mesh-Obermaterial zeigen, was es kann.

Selbst bei hohen Temperaturen hatte ich einen angenehm belüfteten Fuß. Ich hatte nie das Gefühl, dass sich im Schuh unangenehm die Hitze staut.

Das passt sehr gut zur Herstellerbeschreibung, denn 361° setzt beim Ventus 2 auf leichtes Engineered Mesh mit recycelten Garnen und hebt dessen Atmungsaktivität hervor.

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100% Atmungsaktiv

Der Preis für diese gute Belüftung ist allerdings ebenso klar:

Wasser bleibt nicht draußen.

Wer über eine nasse Wiese läuft oder bei Regen längere Zeit unterwegs ist, bekommt nasse Füße.

Bei einer Strecke durch ordentlich nasses Gras zieht die Feuchtigkeit durch das Mesh. Gleiches gilt natürlich bei stärkerem Regen.

Das sehe ich allerdings überhaupt nicht als Minuspunkt.

Der Ventus 2 verspricht keine wasserdichten Eigenschaften und ist kein Wetterschutz- oder Trailschuh.

Für mich lautet die Rechnung daher ganz einfach:

Sehr gute Belüftung ja – Wetterschutz nein

Asphalt ist sein Zuhause – aber er kann durchaus mehr

Der Ventus 2 ist in erster Linie ein Straßenlaufschuh.

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Auf meinen Laufstrecken gibt es neben Asphaltstrecken auch jede Menge andere Untergründe

Entsprechend habe ich ihn überwiegend auf festen Untergründen eingesetzt:

• Asphalt
• befestigte Fahrradwege
• Schotter- und Sand-Schotter-Wege
• trockene Feldwege
• sehr feste, ausgetrocknete Sommerwege
• befestigte Waldwege
• kurze Graspassagen

Unterwegs war ich vor allem im Wachtberger Ländchen genauer gesagt auf der Wachtberger Höhe, außerdem an der Ahr und am Rhein beziehungsweise in Bonn.

Gerade die Feldwege waren während der heißen Sommerphase häufig steinhart und trocken. Auch Graswege bestanden teilweise eher aus trockenem Heu als aus weichem Gras.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe

Auf Asphalt funktioniert die Außensohle für mich sehr gut.

Auch auf trockenen Feld- und Waldwegen sowie auf Schotter hatte ich keine Probleme.

Während meines Tests hatte ich auf diesen Untergründen zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, unkontrolliert wegzurutschen.

Bei sehr nassem Gras wäre ich dagegen vorsichtiger.

Dafür fehlt schlicht das ausgeprägte Profil eines Trailschuhs.

Das ist für mich aber kein wirklicher Nachteil, sondern eine Frage des vorgesehenen Einsatzbereiches.

Wer regelmäßig über schlammige Trails, loses Geröll oder technisch anspruchsvolle Waldwege läuft, sollte zu einem entsprechend konstruierten Trailschuh greifen.

Laufen, Powerwalking, Hunderunde – einer für ziemlich vieles

Ursprünglich ist der Ventus 2 natürlich ein Laufschuh.

Bei mir blieb es trotzdem nicht beim Laufen.

Ich habe ihn zum normalen Lauftraining getragen, beim Powerwalking, auf längeren Spaziergängen, auf der Hunderunde, im Alltag, auf der Arbeit und auch bei sommerlichen Wanderungen auf festen Untergründen.

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Powerwalking und Hunderunden gehörten ebenso dazu wie sportliche Laufeinheiten.

Und gerade dadurch ist mir aufgefallen, wie vielseitig er für mich ist.

Zum Powerwalking gefällt mir besonders das gute Abrollverhalten.

Beim normalen Gehen kommt dagegen der hohe Komfort voll zur Geltung.

Und selbst nach einer längeren Strecke war ich nicht froh, den Schuh endlich wieder ausziehen zu können.

Eher im Gegenteil.

Ich schlüpfe nach wie vor ausgesprochen gerne hinein.

Für mich ist das wahrscheinlich eines der größten Komplimente, das ich einem Schuh machen kann.

Dunkel, sportlich und angenehm unempfindlich

Auch optisch gefällt mir mein Ventus 2 sehr gut.

Die dunkle blau-violette Farbgebung mit den farbigen Akzenten wirkt auf mich modern und sportlich.

Ich finde außerdem, dass er nicht aussieht wie der hundertste austauschbare Laufschuh.

Die Farben und der Look meines Testschuhs gefällt mir besonders gut! Es gibt aber noch weitere Varianten

Durch das dunkle Obermaterial hat er noch einen ganz praktischen Vorteil: Verschmutzungen fallen nur wenig auf.

Staub konnte ich einfach abbürsten. Kleinere Schlamm- und Schmutzflecken ließen sich mit einem feuchten Lappen problemlos entfernen.

Am Anfang viel mir schon der chemischen Geruch auf, den ich in der Form bei anderen Schuhen noch nicht feststellen konnte. Allerdings hat er sich nach kurzer Zeit verflüchtigt.

Verarbeitung – bisher gibt es nichts zu meckern

Auch bei der Verarbeitung sind mir bisher keine negativen Punkte aufgefallen.

Mesh, Schnürung, Fersenbereich und Sohlenkonstruktion machen einen sauberen Eindruck.

Besonders überzeugend finde ich konstruktiv weiterhin das Zusammenspiel aus großzügigem Vorfuß und sicherem Halt im hinteren beziehungsweise mittleren Fußbereich.

Nach meinem bisherigen Testeinsatz zeigen sich keine Auffälligkeiten, die meine positive Einschätzung verändern würden.

Eine echte Langzeitbewertung über mehrere hundert Kilometer kann mein Testzeitraum natürlich noch nicht liefern.

Für den bisherigen Einsatz macht der Ventus 2 aber einen hochwertigen Eindruck.

Alle Materialien sind sehr hochwertig und sauber verarbeitet

Recyceltes Mesh – zumindest ein Schritt in die richtige Richtung

Beim Obermaterial verwendet 361° laut eigener Beschreibung recycelte Garne.

Das finde ich positiv.

Trotzdem würde ich einen modernen Performance-Laufschuh deshalb nicht automatisch als besonders nachhaltiges Produkt bezeichnen. Sohlen, Schäume, Gummimischungen und unterschiedliche Kunststoffe machen solche Schuhe grundsätzlich zu komplexen Produkten.

Für mich gehört zur Nachhaltigkeit aber auch die Frage, wie lange ich ein Produkt tatsächlich nutze.

Wenn ein Schuh gut verarbeitet ist, lange hält und so vielseitig ist, dass ich ihn regelmäßig trage, ist das für mich ebenfalls ein wichtiger Punkt.

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Qualität hat ihren Preis.

170 Euro – viel Geld, aber auch viel Schuh

Zum Zeitpunkt meines Tests kostet der Ventus 2 im europäischen 361°-Shop 170 Euro.

Damit ist er natürlich kein Schnäppchen.

Für mich relativiert sich der Preis allerdings durch den hohen Komfort und die vielseitige Nutzbarkeit.

Ich trage ihn nicht ausschließlich für eine kurze Laufrunde. Er funktioniert bei mir ebenso beim Powerwalking, auf längeren Spaziergängen, auf festen Wanderwegen und sogar im Alltag.

Wer genau diesen komfortorientierten Charakter sucht, bekommt meiner Meinung nach einiges für sein Geld.

Trotzdem bleibt festzuhalten: Ein günstiger Einsteiger-Laufschuh ist der Ventus 2 nicht.

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Ein Laufschuh mit vielen. überzeugenden Argumenten

Das hat mich besonders überzeugt

• außergewöhnlich angenehmes Fußbett
• sehr hohe und komfortable Dämpfung
• gutes, leicht federndes Rebound-Gefühl
• sehr angenehmes Abrollen
• viel Bewegungsfreiheit für die Zehen
• trotzdem sehr sicherer Halt an Mittelfuß, Spann und Ferse
• keine Druckstellen und keine Blasen
• auch auf längeren Strecken keine brennenden Zehen
• für mich sehr angenehme Unterstützung der Fußwölbung
• mit 504 g für mein Paar in Größe 42,5 angenehm leicht
• sehr gute Atmungsaktivität, auch bei großer Hitze
• guter Grip auf trockenen und festen Untergründen
• vielseitig für Laufen, Powerwalking, Spaziergänge und Alltag
• modernes und unempfindliches Design

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Bei trockenem Wetter läuft es sich selbst im Gelände gut.

Wo hat der Ventus 2 seine Grenzen?

Perfekt für jeden Läufertyp ist der Ventus 2 trotzdem nicht.

Die größte Einschränkung ergibt sich ausgerechnet aus einer Eigenschaft, die ich persönlich sehr gerne mag:

Die breite Zehenbox.

Wer einen Laufschuh möchte, der den gesamten Fuß sehr eng umschließt und auch im Vorfuß praktisch keinerlei Bewegung zulässt, könnte den Ventus 2 als zu großzügig empfinden.

Ebenso wenig ist er etwas für ausgesprochene Minimalisten, die einen möglichst dünnen Aufbau und maximal unmittelbaren Bodenkontakt suchen.

Und natürlich ist der leichte Meshschuh nicht wasserfest. Das versteht sich zwar von selber, sollte jedoch trotzdem erwähnt werden.

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Die breite Zehenbox spricht für Komfort, könnte jedoch dem einen oder anderen Läufern doch zu schwammig sein.

Für wen ist der 361° Ventus 2 besonders geeignet?

Ich sehe seine Stärken vor allem bei Läuferinnen und Läufern, die:

• hohen Komfort bevorzugen
• eine ausgeprägte Dämpfung mögen
• längere Strecken laufen
• ihren Zehen viel Bewegungsfreiheit gönnen möchten
• trotzdem einen sicheren Halt an Mittelfuß und Ferse erwarten
• einen leichten Trainingsschuh suchen
• ein weiches, aber trotzdem federndes Laufgefühl mögen
• Wert auf hohe Atmungsaktivität legen
• neben dem Laufen auch gerne Powerwalking oder längere Spaziergänge machen

Auch Menschen, die – wie ich – aufgrund früherer Verletzungen oder orthopädischer Probleme sehr genau darauf achten müssen, welcher Schuh sich für sie angenehm anfühlt, können sich den Ventus 2 meiner Meinung nach einmal genauer ansehen.

Ich möchte dabei ausdrücklich keine medizinische Empfehlung aussprechen.

Ich kann nur sagen, dass ich persönlich mit meinem Fersensporn und meinen Knieproblemen sehr gut mit diesem Schuh zurechtgekommen bin und seine komfortable Dämpfung als ausgesprochen angenehm empfinde.

Und wer sollte lieber zu einem anderen Schuh greifen?

Weniger passend finde ich ihn für:

• ausgesprochene Minimal-Läufer
• Läufer, die maximales direktes Bodengefühl suchen
• Menschen, die eine sehr enge Zehenbox bevorzugen
• technische Trail-Einsätze
• viel Schlamm oder sehr nasses Gelände
• alle, die einen wasserdichten Laufschuh suchen

Auch sehr ambitionierte Wettkampfläufer, die ausschließlich einen extrem direkten und sehr straff geführten Schuh für maximale Geschwindigkeit suchen, werden möglicherweise mit einem anderen Modell glücklicher.

Schnell laufen kann man mit dem Ventus 2 durchaus.

Sein Charakter liegt für mich aber eindeutig stärker bei komfortablen Trainingskilometern und längeren Strecken als bei kompromissloser Wettkampfperformance.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Mein sportliches Fazit für den Ventus 2- für Komfortläufer absolut empfehlenswert.

Mein Fazit – einer der besten Laufschuhe für meine persönlichen Bedürfnisse

Ich habe während meines Tests immer wieder versucht, einen wirklichen Schwachpunkt zu finden.

Für meinen persönlichen Einsatz ist das erstaunlich schwierig.

Der 361° Ventus 2 verbindet genau die Dinge, die mir inzwischen bei einem Laufschuh besonders wichtig sind:

sehr viel Komfort, eine hohe Dämpfung, ein ausgesprochen angenehmes Fußbett, viel Platz für die Zehen und trotzdem einen sicheren Sitz.

Besonders auf längeren Strecken zeigt sich für mich der große Vorteil der großzügigen Zehenbox.

Keine brennenden Zehen, keine Druckstellen, keine Blasen – auch nach zwölf oder fünfzehn Kilometern fühlten sich meine Füße noch angenehm an.

Dazu kommt dieses wunderbar weiche und gleichzeitig leicht federnde Laufgefühl.

Und vielleicht beschreibt mein allererster Eindruck den Ventus 2 tatsächlich immer noch am besten:

Ich schlüpfe hinein und fühle mich ein bisschen wie in sehr bequemen Hausschuhen – nur dass ich mit diesen Hausschuhen richtig gut laufen kann.

Für Minimalisten und Laufpuristen ist der Ventus 2 nicht die erste Wahl.

Aber wer einen komfortablen, leichten und vielseitigen Laufschuh für Straße, feste Wege, längere Trainingsrunden und Powerwalking sucht und dabei eine großzügige Zehenbox zu schätzen weiß, sollte sich den Ventus 2 meiner Meinung nach unbedingt ansehen.

Für mich persönlich gehört er zu den besten Laufschuhen, die ich bisher für meine Bedürfnisse getragen habe.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen.

Von mir bekommt der 361° Women’s Ventus 2 eine klare Kaufempfehlung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 361 Women’s Ventus 2 Laufschuhe
Viel Spaß mit euren neuen Laufschuhen, wir sehen uns draußen.

 



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Test: Ventus 2 Damen - Rennschuhe



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Der Test: Ventus 2 Damen - Rennschuhe:

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Test: Forerunner 745



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Der Test: Forerunner 745:

Gutes Shirt, mit durchdachten Details. FÄLLT ABER KLEIN AUS!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Preis-Leistung
  • Angenehme Nähte
  • Scheuert nicht
  • Schöne optische Details

NACHTEILE

  • Fällt super klein aus

BEWERTUNG

Bei meinen letzten sommerlichen Wassersportaktivitäten habe ich dieses Shirt von Decathlon testen dürfen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Hier einmal im Einsatz beim Segeln.

 

Es handelt sich um ein Langarm-UV‑Shirt mit einem Schutzfaktor von UPF50+. Es ist leider nur in Schwarz verfügbar. Die Größen reichen von XS bis 2XL und die UVP liegt bei 19,99€.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Das Logo ist sehr dezent, was passend zum Gesamtdesign des Shirts ist .

 

Qualität, Material und Verarbeitung 

Das Shirt besteht aus Polyamid – genauer zu 20% aus Elasthan und 80 % Polyamid. Es hat einen Schutzfaktor von UPF50+, welche mindestens 95% der UVA- und 98% der UVB-Strahlen abblockt. Laut Aussage von Decathlon ist diese Schutzwirkung auch bei Nässe gegeben. Für alle Paddler mit Hallentraining ist vielleicht auch noch die Info interessant, dass es eine Chlorresistenz von mehr als 100 Stunden hat. Waschbar ist das Shirt bei 30 Grad. 

Das Material ist gut verarbeitet. Die Nähte sind sauber, bisher auch nicht aufgegangen und ich konnte noch keine Abnutzung feststellen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Hier seht ihr die Verarbeitung der Nähte von Innen... 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
...und von Außen.

Schnitt und Design

Das T-Shirt ist sehr eng geschnitten (mehr dazu im nächsten Abschnitt) und hat einen Rundhalsausschnitt. Dieser geht allerdings vorne am Hals ein klein bisschen runter in Richtung V-Ausschnitt, was in meinen Augen gut aussieht, aber auch einen praktischen Nutzen (Stichwort „Bewegungsfreiheit“) hat.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Schickes Aussehen, aber auch sehr funktional

Darauf gehen ich im nächsten Abschnitt ein. Das T-Shirt ist schwarz, hat jedoch an den Armen, an den Seiten und am Rücken ein florales Muster, welches nicht aufgedruckt ist, sondern im Material "drin". 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Dezent, aber richtig gelungen!

Es ist sehr dezent, jedoch schön und förderlich für die Optik beim Tragen des T-Shirts. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Das Muster zieht sich über die Arme, die Seite und den Rücken 


Im unteren Rücken laufen die seitlichen Nähte in der Mitte zusammen (s. Fotos -> schwer zu beschreiben), was zu einem tollen, sehr rutschfreien Sitz beiträgt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Hier sieht man gut, wie die Nähte in der Mitte zusammenlaufen.

 

Passform und Einsatz

Das T-Shirt sitzt an sich sehr angenehm, gerade durch den Schnitt am Hals und am Rücken, es fällt aber super klein aus. Das, was ich hier trage, ist M und ich bin mit 1,73 Zentimetern und 62 Kilo eher schlank. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Es fällt sehr (!) klein aus


Der Schnitt am Hals ermöglicht volle Bewegungsfreiheit ohne, dass ein Engegefühl entsteht. Auch bei Anstrengung kann man problemlos atmen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das langärmlige Decathlon UV-Shirt mit UPF 50+
Gut durchdacht!


Unter den Armen/in den Achseln sind keine Nähte, sodass die Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigt wird, aber noch viel wichtiger: Es entstehen keine Scheuerstellen. 

Die durch das „Klein-Ausfallen“ wirklich sehr enge Passform hat mich verschiedene Erfahrungen machen lassen: Gerade im nassen Zustand sitzt das Shirt zwar echt schön eng und rutscht wenig, aber bei viel Bewegung hatte ich manchmal das Problem, dass es sich hochgeschoben hat. 

 

Fazit

Ein schlichtes, aber dennoch sehr schickes UV-Shirt, welches seinen Zweck erfüllt und durch smarte Details wie den Halsausschnitt oder den nach innen laufenden Schnitt am Rücken auf sich aufmerksam macht. Eine angenehme und stabile Passform wird dadurch gewährleistet, aber kauft das T-Shirt auf jeden Fall eine Nummer größer als die, die ihr sonst tragt. 

 



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Test: Stepout 16


Stepout 16

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