Update *Im Vergleich zu preisgünstigen Schaufeln wirkt die Kodiak sehr groß, robust aber auch schwer.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • LEISTUNG +++
  • SICHERHEITSVORTEIL
  • D Griff
  • Robust!
  • Verarbeitung insgesamt

NACHTEILE

  • Gewicht
  • Stiel ist für einige Rucksäcke zu LANG ! (Steht über )
  • Rucksack bei Kauf mitnehmen!

BEWERTUNG

Update zur Kodiak Schaufel...(der Allgemeine Bewertung kann ich voll zustimmen)

*Im Vergleich zu preisgünstigen Schaufeln wirkt die Kodiak sehr groß, robust aber auch schwer,
Trotzdem ist die Leistung Sehr gut-Erstklassig, Das Schaufelblatt ist schön groß sehr robust und trotzdem Kompakt(der einfürungsstutzen für den Stiel ist eben, und alle Ecken am Blatt sind mit größeren Rundungen versehen, der hochgezogene Rand sowie weitere verstärkungsstreben und 4 Stk Löcher umfasst das Update. An diesen Löchern kann man mittels 2 Skispitzen und Befestigung via Reepsschnur einen Rettungsschlitten ( Bergungsschlitten) bauen,- sowie ein Schneeanker mittels Dyneema/Reep ist ebenfalls möglich.

Der Stiel
Der Schaufelstiel ist einer der robustesten und griffigsten die ich kenne (Typisch für Ortovox dieser robuste Stiel der wenig Schwingungen sowie eine geringe Verdrehneigung hat= GROßARTIGE KRAFTÜBERTRAGUNG . )
Am oberen Ende befindet sich das Greifstück (Der D- Griff) dieser ist völlig neu konstruiert, und wurde abgeflacht. D.h. liegt der Stiel am Boden ist er ebenerdig. Beim Vorgängermodell hatte dieser D griff so eine Wölbung, die ist jetzt nicht mehr, somit leichter zu packen..
Auf den Fotos sind sämtliche Details bezüglich Größe und Updates gut erkennbar, Der Rucksack ist Pieps Plecotus Light 30l
Weiters gibt es von Ortovox Kodiak ein Video dass von einer Zeitersparnis bei Verschüttungstiefe von 50cm von 1 min oder mehr berichtet. -JA ich glaube dass ist wirklich so! Diese Schaufel gibt mehr Sicherheit ! 
Nachteilig Größe, Gewicht.



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Super Rucksack und für jede Tour mit den passenden Aufsätze passend.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Packmaß änderbar
  • Passt für jede Tour

NACHTEILE

  • Er ist nicht so leicht
  • Muss richtig zusammen gelegt werden
  • Kann man nur direkt die Luft auslassen

BEWERTUNG

Super Rucksack, für jede Tour zu nehmen. Ob eine mehrtägige oder nur eine Tages-Tour mit dem richtigen Aufsatz. Bin sehr zufrieden würd ich mir wieder kaufen.



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Super Gerät auf für Einsteiger leicht zu bedienen. Kann auch von meinem Kind leicht bedient werden.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht zu bedienen

NACHTEILE

  • Ist nur für einfach Seile

BEWERTUNG

Ist sein Geld wert



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Kuschelige, funktionelle Fleecejacke
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Brusttasche
  • Taschen öffnen zum Lüften
  • Außenseite - softshellähnlich
  • keine Kapuze
  • Kinnschutz
  • Preis

NACHTEILE

  • Vorteil: super Midlayer
  • Vorteil: gutes Feuchtigkeitsmanagement

BEWERTUNG

Griast eich!

Nachdem ich euch ja meine Regenjacke vorgestellt habe, stellt sich nun auch die Frage was trägt man denn hier am besten darunter? Zwiebellook ist angesagt. Und so kommen wir zu meinem nächsten Produkt, welches ich euch gerne zeigen würde. Meine Schöffel Monaco Fleecejacke in blau.

Erstmal muss man sagen, dass ich bei Wanderausrüstung die bunten Farben sehr schätze, deswegen Daumen hoch für das coole blau. Diese Fleecejacke hat keine Kapuze, was mir lieber ist, da die Kapuze der Regenjacke vollkommen ausreicht oder ich auch gern mein Buff als Stirnband verwende. Hätten alle Anziehsachen des Zwiebellooks eine Kapuze würde sich hier viel zu viel Stoff anbahnen und man wüsste gar nicht mehr wohin mit den ganzen Kapuzen. Die Fleecejacke hat drei Taschen außen, die unteren Taschen kann man gleichzeitig auch als Innentaschen verwenden. Diese sind komplett an der Jacke angenäht bis auf eine Öffnung oben, wo man einfach ein paar Kleinigkeiten hineinstecken kann. Neben den normalen Jackentaschen hat die Schöffel Monaco auch noch eine Brusttasche. Außerdem bestehen alle Taschen aus einem gut luftdurchlässigem Mesh, somit kann man die Taschen zum durchlüften nutzen, indem man einfach den Reißverschluss öffnet

Die Innenseite besteht aus einem ganz weichen Fleece, also super angenehm auf der Haut. Die Außenseite aus einem softshellähnlichem Material. Mit der Fleece-Imprägnierung von Nikwax auch optimal wasserabweisend, wenn es mal einen kleinen Schauer gibt oder leicht nieselt. So muss man nicht immer sofort zur Regenjacke greifen.

Unten an der Jacke hat man auf jeder Seite einen Zipper mit dem man sie um die Hüften etwas enger schnüren kann.

Von der Form ist sie eher enganliegend.

Ein Kinnschutz ist auch enthalten, damit das Kinn nicht immer den Reißverschluss berührt.

Für den Preis von 100€ für eine Fleecejacke auch noch im Budget wie ich finde.

Pfiats eich!

Hier seht ihr noch wie die Jacke angezogen aussieht.



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Stabiler und bequemer Wanderschuh
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Wasserdicht, Atmungsaktiv
  • vorgeformte Innensohle mit außen hochgehendem Rand
  • Schlichtes Design
  • Sohle sehr griffig in weichem Boden/Matsch/Schnee

NACHTEILE

  • Schwer
  • einfaches Schnürsystem
  • Sohlenprofil nicht selbstreinigend
  • Mangelnde Performance

BEWERTUNG

Die Schuhe wurden vor allem bei Läufen im Gelände, aber auch bei leichten Wanderungen und Spaziergängen verwendet. Untergrund: Asphalt, Feld-/Forstwege, Matsch, Schnee.

Erster Eindruck: bequemer Schuh, in dem der Fuß sofort gut sitzt. Die herausnehmbare Sohle ist an Rändern nach oben gezogen, so dass der Fuß recht stabil fixiert wird ohne zu drücken.

Das Schnürsystem besteht aus normalen Glattschuhbändern.

Der Schuh wirkt sehr schmal geschnitten. Die braune Farbe mit wenigen farbigen Akzenten wirkt unauffällig aber gefällig. Insgesamt ist das Design zusammen mit der hellen Sohle aber stimmig. Insbesondere da ich bei Columbia eher „altbackenes“ Design im Kopf habe, was natürlich kein Kriterium für Qualität oder Funktionalität ist.

Performance: spricht wieder gegen  den Begriff Trailrunner, weil der Schuh zu „langsam“ ist. Stabil ja, aber schlecht schnell und definitiv nicht dynamisch zu laufen.

Auch während des Laufens im Gelände zeigt sich, dass der Schuh recht stabil ist. Die Sohle lässt sich aber leicht drehen. Die Anfälligkeit für Torsion ist in unwegsamem Gelände relativ hoch, so dass er für extreme Gelände nicht so gut geeignet ist. Für längere Läufe, vor allem auch auf Asphalt für meinen Geschmack etwas zu hart. Im Gelände hervorragend mit sehr griffiger Sohle. Bei weichem, matschigem Untergrund greift das Profil sehr gut. Hier zeigt sich aber auch ein großer Nachteil. Der Schuh hat kein Profil mit „selbstreinigender Sohle“, sondern alles bleibt in der Sohle hängen.

Bei Laufpassagen in matschigem Terrain wurde der Schuh immer schwerer und die Sohle immer dicker, so dass ich sie erstmal reinigen musste. Als Vergleich habe ich Sohlen drei anderer Trailrunner im Bild festgehalten (von links Columbia Caldorado, Adidas Terrex, Salomon SpeedCross, Adidas Ultraboost).

Die Schuhbänder haben den Nachteil, da sich der Knoten relativ leicht löst. Man muss also über der Schleife einen Knoten machen. Die Schuhbänder lassen sich nicht verstauen, so dass die Schleife offen liegt. Das ist bei anderen Firmen mit Schnellschnürsystem (z.B. bei Adidas) und Taschen (z.B. bei Salomon) besser gelöst.    

Bei kurzen Läufen ist die Sohle noch ok. Für Asphalt aber nicht zu empfehlen, da keine Dämpfung vorhanden ist. Außerdem ist die Sohle im Vergleich zum Oberbau relativ breit. Vergleich siehe Foto. Dadurch wirkt der Lauf relativ unelegant. Ich hatte bei andauerndem Laufen das Gefühl, wie ein Elefant aufzustampfen.

Auch bei miesem Wetter kein Eindringen von Wasser feststellbar. Das Material ist gut abwaschbar. Ist allerdings Dreck in die Poren eingedrungen, ist es etwas mühseliger diesen zu entfernen. Die Sohle kann zum Auslüften herausgenommen werden. Der Schuh ist gut gepolstert. Wenn Wasser von oben eindringt, hat dies zwei Folgen: der Schuh hält das Wasser hervorragend, vor allem auch, weil sich de Polster vollsaugen, so dass das Gewicht plötzlich doppelt so hoch ist. Das Trocknen dauert sehr lange.

Verwendung: Stabiler Schuh für weiches Gelände, dessen Stärken durch seine Stabilität und Bequemlichkeit bei moderaten Freizeitaktivitäten liegen. Ich würde ihn nicht als Trailrunner sondern als leichten Wanderschuh oder Speed-Hiker bezeichnen. Gegen einen Trailrunner sprechen das relativ hohe Gewicht und die mangelnde Performance.  

Kaufempfehlung: als Trailrunner bedingt, als leichten Wander- und Freizeitschuh ja



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Damenregenjacke die auch 200% leistet.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserdicht bis 20.000mm
  • Atmungsaktiv bis 20.000 g/m²/24h
  • Helmtauglich
  • Dry Q Technologie
  • Pitzips
  • Geringes Gewicht

NACHTEILE

  • Vorteil: 3-lagig
  • Vorteil: viele Taschen
  • Preis

BEWERTUNG

Griast eich!

Heute stelle ich euch mal sozusagen das Gegenstück zu meiner Sherpa AngTharkay Regenjacke vor. Nämlich auch eine Regenjack nur für Frauen und von Mountain Hardwear. Genauer gesagt die Mountain Hardwear Sharkstooth. Ihr wisst ja bereits wie ich zu coolen Farben im Sport stehe, hier wieder eine hammer Farbe wie ich finde! Besonders mit den gelben Reißverschlüssen wurde hier ein super Kontrast geschaffen.

Auch die Kapuze dieser Jacke ist wieder Helmtauglich, dies ist glaub ich im höherpreisigem Segment normal so, denn die Jacke ist ja dann auch auf mehr ausgelegt als nur zum Spazieren gehen. Ohne Helm verfügt die Kapuze über drei Gummizüge mit der man sie ganz individuell dem Kopf anpassen kann. Auch das einstellbare Schild trägt dazu bei, dass sich die Kapuze passgenau einstellen lässt.

Die Jacke ist mit jeweils einem Reißverschluss untern den Achseln ausgestattet, den sogenannten „Pitzips“. Wird es einem zu heiß unter der Jacke kann man diese einfach öffnen und es zieht angenehm am Oberkörper durch. Man kann diese auch auflassen, wenn es regnet solange man nicht die Arme in die Lüfte streckt.

Die Jacke verfügt über jeweils drei Taschen an der Außenseite und drei Stück in der Innenseite. An der Außenseite sind natürlich alle mit einem wasserdichten Reißverschluss versehen, wie das so üblich ist sind diese etwas schwergängiger. Zwei größere Taschen befinden sich an den Hüften, eine kleinere an der Brust. Auf der Innenseite hat man auf Höhe der Hüfttaschen Netze, in die man schnell und einfach Sachen unterbringen kann. Für wichtigere Sachen gibt es eine Reißverschlusstasche etwas höher gelagert. Beim Hauptreißverschluss findet man einen Kinnschutz.

Ganz unten an der Jacke befinden sich auf jeder Seite ein Zipper mit denen man die Jacke an den Hüften enger schnüren bzw. anpassen kann.

Kommen wir nun zu einem der wichtigsten Punkte einer Hardshelljacke, die Wasserdichtigkeit und die Atmungsaktivität. Die Sharkstooth ist eine dreilagige Regenjacke. Die verwendete Membran-Technology von Mountain Hardwear nennt sich Dry Q. Das besondere an der Dry Q Technology ist, dass nicht wie etwa bei Gore-Tex der Körper erst eine bestimmte Temperatur erreichen muss, dass die Atmungsaktivität beginnt, sondern die Atmungsaktivität jederzeit stattfindet. Die Atmungsaktivität ist mit 20.000 g/m²/24h und die Wasserdichtigkeit auch mit 20.000mm Wassersäule gegeben. Diese Werte sind für anstrengende Wanderrungen oder sportliche Aktivitäten bestens geeignet. Zusätzlich sind alle Nähte im inneren getaped und diese tapes halten auch gut nach dem Waschen. Das faszinierende an diesen Hardshelljacken finde ich, wie schon die erste von drei Schichten das Wasser komplett abperlen lässt, erst wenn die Imprägnierung der ersten Schicht aufgebraucht ist würde die zweite eigentliche Schicht zum Zuge kommen. Aber schön die Imprägnierung erneuern damit es keinen „Wet-Out“-Effekt gibt.

Zum Gewicht kann man sagen, dass es für eine ordentliche Hardshell total in Ordnung ist mit 493 Gramm. Sie ist also leicht und kann auch super in einem Rucksack bei nicht gebrauchen verstaut werden.

Der Preis ist wie das Gewicht noch im Rahmen mit 359 €. Teilweise gibt es sie auch heruntergesetzt, aber dann eher Größen, die Frauen nicht so oft tragen.

Fazit: stylische Regenjacke die zu 200% leistet und einen nicht schwitzen bzw. im Stich lässt.

Pfiats eich!



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Super Uhr für ambitionierte Sportler. Es ist immer Verlass auf die Uhr und die Werte stimmen sehr genau. Die Akkulaufzeit ist hervorragend. Hatte noch nie Probleme mit der Uhr
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Akkulaufzeit
  • Viele Funktionen
  • Messwerte sehr genau
  • Bequemes Tragen

NACHTEILE

  • Kein Skitouren- Modus
  • Keine Kartenfunktion

BEWERTUNG

GPS-Multisportuhr mit Pulsmessung am Handgelenk

integrierte Herzfrequenzmessung
kratzfestes Saphirglas
robustes Gummiarmband
Smartwatchfunktion
Fitnesstracker
hochempfindlicher GPS-Empfänger
Tracknavigation
voreingestellte Profile
WLAN
Ant+ kompatibel

Die Uhr hält was sie verspricht!  Die Herzfrequenzmessung ist relativ genau; bei starker behaarung am Handgelenk werden die Werte oft verfälscht als ich mir dort die Haare rasierte passte es gut! Wichtig ist auch die Uhr eng am Handgelenk zu trangen sonst stimmen die Werte ebenfalls nicht. Die einzigen Dinge die mich stören ist, dass es keinen Skitourenmodus gibt und die Uhr beim Anziehen oder Ausziehen der Jacke oft stört. 



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Schnell und einfach verstellbare Standplatzschlinge
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schnell und einfach verstellbar von 15 cm bis 95 cm

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Petzl Adjust ist ein Verbindungsmittel zur Selbstsicherung am Standplatz. Er überzeugt dadurch, dass er schnell und einfach in der Länge zwischen 15 cm und 95 cm verstellt werden kann. Die Befestigung erfolgt ganz einfach mittels Ankerstich am zentralen Anseilring des Klettergurtes.



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Super bequemer und trotzdem relativ leichter Sitzgurt, der sich mit dem Petzl Top schnell zu einem vollwertigen Gurt aufrüsten lässt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Bequem
  • Gute Passform
  • Breite Beinschlaufen
  • Befestigungsmöglichkeit Caritool Gerätehalter
  • Seitliche Halteösen
  • Leicht

NACHTEILE

  • Hinteren Materialschlaufen etwas schlecht zu erreichen

BEWERTUNG

Ich benutze diesen Gurt bei der Bergwacht. Er bietet uns ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis da einerseits als Sportklettergurt geeignet ist aber durch die breite Polsterung auch bei längerem Hängen bequem ist. Ebenfalls vorteilhaft ist das der Gurt in Verbindung mit dem Petzl Top einen vollwertigen Gurt darstellt.



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Gelungener MTB Helm mit durchdachten Features und guter Belüftung.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • gute Belüftung
  • GoPro Mount
  • gute Einstellbarkeit
  • Visier mit Rasterung
  • Design
  • super Service

NACHTEILE

  • aufgeriebene Polster nach kurzer Zeit

BEWERTUNG

Das Biken begeistert mich seit letztem Jahr immer mehr. Mit der Zeit merkte ich, dass mein damaliger Helm etwas zu groß war, da ich ihn ohne zu öffnen einfach nach hinten über den Kopf schieben konnte. Das sollte bei einem Fahrradhelm nicht möglich sein, da er somit bei einem Sturz einfach vom Kopf geschoben werden könnte. 

Da sich mein Interesse Richtung Enduro/Trail bewegte, sollte es auch ein Helm aus diesem Segment sein. Der Schutz des Kopfes sollte eine hohe Priorität beim Biken haben. Daher beschränkte ich meine Suche auf Helme mit MIPS-System. Dieses erkläre ich weiter unten nochmal etwas. 

Design:

Wie viele andere MTB Helme bzw. Helme aus dem Segment Enduro und Trail zieht der Montaro MIPS am Hinterkopf etwas weiter herunter und besitzt einen verstellbaren Sonnenschirm. Große Lüftungsöffnungen garantieren eine gute Belüftung des Kopfes. Das funktioniert hervorragend. Farblich wurde auf hellblau mit neongelben Akzenten gesetzt. Das passt perfekt zu meinem Bike, welches eben diese beiden Farben hat.

Bei der Konstruktion des Helms handelt es sich um einen In-Mold Aufbau, also einer Polycarbonat-Außenschale mit einer aufgeschäumten, eingeklebten EPS-Innenschale. 

In den oberen Lüftungslöchern lässt sich perfekt eine Sonnenbrille bei Nichtgebrauch einschieben und stört so nicht.

Mit gewogenen 394g (mit GoPro Mount Grundplatte) weicht das Gewicht um 24g von der Herstellerangabe ab. Das stört mich nicht weiter, es sei aber angemerkt.

Anpassung:

Für meinen Kopf wählte ich Größe M mit einem Einstellbereich von 55-59cm. Mit ca. 58cm Kopfumfang liege ich gut in diesem Rahmen. Mir war wichtig, dass noch etwas Platz nach „oben“ ist, um im Winter auch ein Buff unter dem Helm tragen zu können. Die Einstellung geschieht über ein Drehrad hinten. Dieses lässt sich präzise drehen und rastet in feinen Abständen ein. Die Position wird sehr gut gehalten. 

Der Kinnriemen ist mit einer einfachen, aber sehr robust wirkenden Steckschnalle versehen. Auf einer Seite lässt sich die Länge des Riemens mittels einer Schlaufe anpassen, die in einem Gummi rückgeführt wird. Unterhalb des Ohrs kann die Aufspreizung des Riemens verstellt werden. Mit diesen Verstellmöglichkeiten konnte ich den Helm perfekt auf meinen Kopf anpassen. Natürlich muss man Helme immer anprobieren. Mir passt die Giro Form sehr gut, andere Helme hingegen wollten einfach nicht richtig sitzen. 

 

Polster:

Die Polster des Helms werden über einen Klettverschluss auf die MIPS-„Schale“ gesetzt. Somit lassen sie sich leicht herausnehmen und waschen. Insgesamt sind das nur drei Teile, die nur einen kleinen Teil des Helminneren ausfüllen, aber der Helm sitzt sehr gut.

Leider war bereits nach einigen Wochen das Polster an der Stirn etwas aufgerieben, sodass sich die äußerste geklebte Schicht leicht löste, wie auf dem Foto erkennbar ist. Giro reagierte daraufhin sehr schnell und sendete mir einen neuen Polstersatz zu. Somit ein sehr guter Service!

MIPS:

Herkömmliche Helme sind für statische Aufschläge konzipiert und können diese am besten aufnehmen. Statische Aufschläge sind Schläge die rechtwinklig, also gerade auf die Schale auftreffen. Da Stürze aber meist anders aussehen, wurde das MIPS System entwickelt, welches auch Rotationskräfte aufnehmen kann. Rotationskräfte entstehen, sobald ein Schlag eben nicht statisch einwirkt, sondern unter einem Winkel. Die Kräfte bauen sich dabei in unterschiedliche Richtungen ab. Um diese Kräfte nicht auf den Kopf einwirken zu lassen, sondern im Helm abzufangen hat ein MIPS-Helm eine dünne Innenschale, die über bewegliche Lager mit der Außenschale verbunden ist. Somit kann sich die Außenschale in geringem Rahmen unabhängig vom Kopf bewegen. 

Sonnenvisier:

Das Sonnenvisier ist in fünf Stufen rastbar und sehr weit nach oben klappbar. So kann auch eine große Google (wie Skibrille) darunter geschoben werden. Für solche Brillen befindet sich auf der Rückseite auch eine leicht abgesetzte Führung für das Brillenband. 

GoPro Mount:

Im hinteren Bereich der Oberseite ist ein GoPro Mount eingelassen. Da abstehende Actioncams auf Helmen oft zu Unfällen führen, wurde hier bereits vorgebeugt. Fest verklebte Mounts können dazu führen, dass der Helm beim Sturz zusätzlich belastet wird, was zu nicht vorhersehbaren Brüchen der Helmschale führt. Der Montaro MIPS hat einen Mount eingebaut, der die Kamera bei einem Sturz sofort vom Helm entkoppelt. Der Mount ist nur in eine runde Aufnahme geclipt. Das erleichtert auch die Befestigung, wenn man den Helm bereits aufgezogen hat. Die Kamera lässt sich sehr einfach „einstecken“. Neben Kameras kann man daran natürlich auch bspw. eine Lampe befestigen, sofern ein entsprechender Adapter vorhanden ist. Für Lupine Lampen gibt es solche Adapter beispielsweise. Mit Kamera auf dem Helm fahre ich eher ungern, da man so auch leicht an Ästen hängen bleibt und das Sichtfeld eher unspektakulär ist. Nutzt man den Mount gar nicht, kann die Grundplatte herausgenommen werden und man hat eine normale offene Lüftungsöffnung. Die Grundplatte sollte man jedoch nicht zu oft herausnehmen und wieder einstecken, da sie doch recht straff sitzt und man den Helm bei häufigem Umbauen beschädigen könnte.

Fazit:

Der Giro Montaro MIPS ist ein gelungener MTB Helm. Durchdachte Funktionen wie das weit verstellbare Visier und das Drehrad mit fester Rasterung überzeugen bei dem Helm. Als kleines Extra ist auch der GoPro Mount ein erfreuliches Feature. Auch auf längeren Touren bei warmen Temperaturen kann der Helm dank großzügiger Belüftung punkten. Den Preis fand ich für einen Helm mit dieser Ausstattung und dem MIPS System in Ordnung. 



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