Super Trailrunningschuh für jedes Gelände.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Gute Dämpfung bietet Stabilität
  • Gute Passform
  • Guter Grip
  • Gezahnte Schnürsenkel verhindern aufhgehen
  • Schmutzabweisendes Obermaterial

NACHTEILE

  • Schnürsenkel lassen sich nur schwer wieder öffnen wenn sie mal verknotet sind

BEWERTUNG

OutsideStories hat mir den The North Face Altamesa 500 V2 zum Testen zur Verfügung gestellt. In den vergangenen sechs Wochen habe ich den Schuh auf rund 200 Kilometern ausgiebig getestet. Dabei war er sowohl auf Singletrails und Schotterwegen im Mittelgebirge als auch auf Waldwegen und Feldwegen im Flachland im Einsatz. Lediglich auf alpinem Gelände konnte ich ihn bisher nicht ausprobieren. 

Besonders gespannt war ich auf die Dämpfung, den Grip und die Alltagstauglichkeit als Trailrunningschuh für regelmäßige Trainingseinheiten. Wie sich der Altamesa 500 V2 in der Praxis geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: The North Face Altamesa 500 V2

Technische Details

  • Gewicht: ca. 277 g pro Schuh (Größe 42)
  • Obermaterial: Nahtlos konstruiertes Mesh mit zonalen Verstärkungen
  • Zwischensohle: DREAM-Stickstoff-TPU-Schaumstoff
  • Laufsohle: Surface CTRL™ SC2 Gummisohle
  • Profil: 4 mm Stollen
  • Sprengung: 6 mm
  • Sohlenhöhe: 36 mm Ferse / 30 mm Vorfuß

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der The North Face Altamesa 500 V2

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der The North Face Altamesa 500 V2

Erfahrungsbericht

Bereits auf den ersten Kilometern fiel die angenehm weiche Dämpfung auf. Mit meinen 90 Kilogramm Körpergewicht ist das für mich ein wichtiger Punkt, insbesondere auf längeren Läufen. Genau hier spielt der Altamesa 500 V2 seine Stärken aus. Auch nach ein bis zwei Stunden auf den Trails bleibt das Laufgefühl komfortabel, ohne dabei schwammig zu wirken. Die DREAM-Zwischensohle bietet eine gelungene Kombination aus Komfort und einer angenehmen Rückmeldung vom Untergrund.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der The North Face Altamesa 500 V2

Getestet habe ich den Schuh auf unterschiedlichsten Untergründen: von schmalen Singletrails über Schotterwege bis hin zu Wald- und Feldwegen. Besonders überzeugt hat mich dabei der Grip. Selbst auf nassen Wurzeln, feuchten Waldwegen oder regennassem Schotter vermittelt die Surface CTRL™-Sohle viel Vertrauen und sorgt für einen sicheren Tritt. Für klassische Mittelgebirgstrails und gemischtes Terrain ist die Traktion aus meiner Sicht absolut ausreichend.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der The North Face Altamesa 500 V2

Ein Detail, das zunächst unscheinbar wirkt, sich im Alltag aber als sehr praktisch erwiesen hat, sind die gezahnten Schnürsenkel. Während sich bei vielen Trailrunningschuhen die Schnürung während des Laufens langsam lockert, bleiben die Schnürsenkel des Altamesa 500 V2 zuverlässig geschlossen. Einmal festgezogen, musste ich sie unterwegs praktisch nie nachziehen. Der einzige kleine Nachteil: Wenn sie sich beim Aufziehen mal verknoten, lassen sie sich aufgrund der rauen Struktur nur mit etwas Geduld wieder lösen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der The North Face Altamesa 500 V2

Vor dem Test war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch gegenüber der komplett weißen Farbvariante. Ein weißer Trailrunningschuh schien mir zunächst wenig alltagstauglich, schließlich bleiben Matsch und Staub auf den meisten Läufen nicht aus. Überraschenderweise sieht der Schuh trotz einiger Läufe bei nassem Wetter und auf schlammigen Trails immer noch erstaunlich sauber aus. Natürlich bleiben leichte Gebrauchsspuren nicht aus, insgesamt wirkt das Obermaterial aber deutlich unempfindlicher als erwartet.

Schuh nach dem Test
Schuh nach ca. 200 km Test

 

Auch hinsichtlich der Verarbeitung gibt es nach rund 200 Testkilometern nichts zu beanstanden. Weder am Obermaterial noch an der Laufsohle oder der Zwischensohle sind bisher nennenswerte Verschleißerscheinungen zu erkennen. Das spricht für eine hochwertige Verarbeitung und lässt auf eine lange Lebensdauer schließen.

Fazit

Der The North Face Altamesa 500 V2 hat mich im Test überzeugt. Er richtet sich vor allem an Trailrunner und ambitionierte Hobbyläufer, die überwiegend auf gemischtem und abwechslungsreichem Terrain unterwegs sind und Wert auf hohen Komfort legen. Seine größten Stärken sind die hervorragend abgestimmte Dämpfung, der sichere Grip auf unterschiedlichsten Untergründen sowie die insgesamt gelungene Passform. Besonders auf längeren Läufen sorgt die komfortable Zwischensohle für ein angenehm ermüdungsarmes Laufgefühl.

Wer einen komfortablen Trailrunningschuhe für Waldwege, Singletrails und Schotterpisten sucht und dabei besonderen Wert auf Dämpfung und Grip legt, erhält mit dem Altamesa 500 V2 einen rundum gelungenen Allrounder.

Klare Kaufempfehlung.

 



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Ab jetzt Outdoor immer mit dabei.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht wie ein Riegel
  • Elastische Ärmelabschlüsse
  • Leicht zusammenfaltbar
  • Optimal für Trailrunning
  • Zuverlässig windabweisend

NACHTEILE

  • Sehr sehr dünn
  • Fällt sehr klein aus

BEWERTUNG

Montane Featherlite Nano Windproof Jacket

Erster Eindruck

Etwas erstaunt war ich bereits, als das „Paket“ ankam. Eigentlich war es mehr ein Briefumschlag. Ein Briefumschlag, der nichts wog.  So fällt bei der Featherlite Nano zunächst nicht die Verarbeitung oder das Design auf, sondern das beinahe unglaubliche Gewicht. Mit rund 52 Gramm bewegt sich die Jacke in einem Bereich, den man normalerweise eher von Handschuhen oder einer Mütze kennt, oder eben einem Schokoriegel. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Während des Tests führte das tatsächlich mehrfach dazu, dass ich  sie manchmal erst suchen musste. Mehr als einmal war ich überzeugt, die Jacke zuhause vergessen zu haben, nur um sie später in einem kleinen Fach des Rucksacks oder einer Trikottasche wiederzufinden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

 Zunächst aber einmal kurz die 

Technische Details.

MerkmalDaten
Gewichtca. 52 g (Größe M)
MaterialPertex Quantum, 10D Ripstop-Nylon
GrößenXS–XXL
ImprägnierungPFC-freie DWR
Taschenkeine
Kapuzekeine
Packmaßextrem klein, im Kragen verstaubar
GarantieMontane Lifetime Guarantee

 

Material und Verarbeitung

Montane verwendet ein sehr dünnes Pertex-Quantum-Gewebe mit Ripstop-Struktur. Das Material wirkt beim ersten Anfassen fast fragil und erinnert eher an eine Notfallplane fürs Festival als an eine klassische Outdoorjacke. 

Trotzdem macht die Verarbeitung einen ausgezeichneten Eindruck:

  • saubere Nähte
  • einfaches klares Design
  • hochwertiger Frontreißverschluss
  • keine unnötigen Materialdopplungen 

Man merkt, dass jedes Detail darauf ausgelegt wurde, Gewicht einzusparen. Selbstverständlich erreicht die Jacke dadurch nicht die Robustheit einer Softshell oder Hardshell, ist sogar meilenweit davon entfernt. Für ihren vorgesehenen Einsatzzweck erscheint die Haltbarkeit jedoch absolut ausreichend. Durchs Unterholz würde ich mit der Jacke aber defintiv nicht kriechen!

Positiv hervorzuheben ist außerdem die lebenslange Garantie von Montane, die zusätzlich Vertrauen schafft.

Farben

Die Jacke ist in 4 verschiedenen Farben erhältlich. Ich durfte sie in Platinum testen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Passform

Die Passform fällt sportlich und eher knapp aus.

Normalerweise trage ich bei Outdoorbekleidung meist Größe L. Beim Test bin ich letztlich bei XXL gelandet. Dies hatte aber auch Gründe der Verfügbarkeit der Jacke. Also nicht wundern, wenn die Jacke nicht so körpernah auf den Bildern wirkt, wie es eine Windjacke vielleicht sein sollte. Wer die Jacke über einem dünnen Fleece oder einer Isolationsschicht tragen möchte, sollte die Größenwahl daher sorgfältig prüfen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Praxistest

Beim Gravelbike und Rennrad

Hier fand ich die Featherlite Nano extremst praktisch.

Auf längeren Anstiegen verschwindet sie nahezu unbemerkt in der Trikottasche. Oben angekommen, ist sie innerhalb weniger Sekunden angezogen und sorgt bei der Abfahrt sofort für deutlich mehr Komfort.

Besonders überzeugend ist dabei die Kombination aus Windschutz und Atmungsaktivität. Viele ultraleichte Windjacken fühlen sich nach kurzer Zeit feucht und klamm an. Die Featherlite Nano bleibt dagegen auch bei höherer Belastung angenehm.

Für Rennrad-, Gravel- und Bikepacking-Touren ist sie bei mir daher immer dabei. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Beim Wandern

Auf Wanderungen profitiert man  ebenfalls vor allem vom minimalen Gewicht.

Selbst wenn die Wettervorhersage gut aussieht, wandert die Jacke praktisch immer in den Rucksack. Der Platzbedarf ist so gering, dass sie keine Rolle spielt.

In den Bergen reicht oft schon ein leichter Wind auf einem Grat oder Gipfel, um eine Pause unangenehm werden zu lassen. In solchen Situationen liefert die Featherlite Nano genau den zusätzlichen Schutz, den man benötigt. Daher habe ich sie jetzt immer dabei. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Beim Trailrunning und Joggen

Hier hat mich die Jacke besonders positiv begleitet. Die angesprochene Atmungsaktivität kommt auch hier zum vollen Zuge.

Während kühlere Morgenstunden oder windige Abschnitte deutlich komfortabler werden, entsteht trotzdem kein übermäßiger Wärmestau. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Läufer, die möglichst wenig Ausrüstung mitführen möchten. Man kann sie auch einfach ausziehen, in der Hand halten oder in die Hose stecken, ohne dass es ein großes Problem wird. 

 

Wetterschutz

Die Jacke ist klar auf Windschutz und nicht auf Regenschutz ausgelegt.

Gegen Fahrtwind, kühle Gipfelwinde oder frische Morgenstunden arbeitet sie hervorragend. Der Unterschied ist sofort spürbar.

Leichten Nieselregen hält die DWR-Imprägnierung zwar kurzfristig ab, für längere Niederschläge oder echte Schlechtwetterbedingungen ist sie jedoch nicht konzipiert. Wer Regenschutz benötigt, braucht weiterhin eine separate Hardshell, ansonsten sieht man aus und klebt wie ein nasser Hund. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DMontane Featherlite Nano Windproof Jacket

Was fehlt?

Montane hat konsequent auf alles verzichtet, was nicht zwingend notwendig ist und eben wieder zu höherem Gewicht führen würde.  Ich liste es nur auf, damit ihr hinterher nicht etwas an der Jacke vermisst.

Dazu gehören:

  • Taschen  
  • Kapuze  
  • Verstellmöglichkeiten  

Im Alltag kann man das gelegentlich vermissen. Gleichzeitig ist genau diese Konsequenz der Grund dafür, dass die Jacke nur etwas mehr als 50 Gramm wiegt.


Fazit

Die Featherlite Nano ist kein Produkt für jeden. Wer eine universelle Outdoorjacke sucht, wird mit anderen Modellen vermutlich glücklicher.

Wer jedoch eine Jacke sucht, die praktisch immer dabei sein kann und zuverlässig vor Wind schützt, findet hier ein außergewöhnlich gelungenes Spezialprodukt.

Nach zahlreichen Einsätzen beim Wandern, Trailrunning, Joggen, Gravelbiken und Mountainbiken hat sich die Jacke einen festen Platz in meiner Ausrüstung verdient. Nicht weil sie besonders viele Funktionen bietet, sondern weil sie ihren eigentlichen Zweck nahezu perfekt erfüllt.

 



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Kompakte 2-in-1 Stirnlampe mit 1250 Lumen und 4 Sternen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr kompakt und leicht
  • Viel Licht für die Größe (bis 1.250 Lumen)
  • 2-in-1 Nutzung als Stirn- und Handlampe
  • Magnetfuß und Clip für flexible Nutzung
  • Schnellwechsel-Stirnband
  • Gute Verarbeitung (Aluminium, IPX8)

NACHTEILE

  • Turbo-Modus nur sehr kurz nutzbar (ca. 2 Minuten)
  • Begrenzte Reichweite für große Distanzen
  • Proprietäres Olight-Ladesystem statt Standard-USB direkt an der Lampe
  • Laufzeit bei hohen Stufen deutlich eingeschränkt

BEWERTUNG

Olight Perun 3 Mini – kompakte Stirnlampe mit 1250 Lumen im Praxistest

Die Olight Perun 3 Mini ist eine sehr kompakte 2-in-1 Winkellampe, die sowohl als Stirnlampe als auch als Handlampe genutzt werden kann. Im Video wird vor allem getestet, wie viel Leistung in so einem kleinen Format wirklich steckt.


Lichtleistung & Modi

Die Lampe bietet fünf Weißlichtstufen von sehr niedrigem Moonlight-Modus bis hin zu 1.250 Lumen im Turbo sowie zwei Rotlichtmodi inklusive SOS.

Im Alltag reicht die Lichtleistung gut für Nah- und mittlere Distanzen. Der Turbomodus ist jedoch nur sehr kurz nutzbar und hält etwa 2 Minuten, bevor die Leistung reduziert wird.

Gewicht & Aufbau

Mit rund 81 Gramm inklusive Stirnband und etwa 55 Gramm ohne Stirnband ist die Lampe sehr leicht.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist nach IPX8 wasserdicht. Zusätzlich gibt es einen Magnetfuß, einen Clip sowie ein Schnellwechselsystem für das Stirnband. Der Winkel lässt sich über den Clip einstellen.

Das Stirnband besitzt eine Silikonauflage, die ein Verrutschen beim Laufen verhindert.


Bedienung

Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Schalter:

  • kurzer Klick: Ein/Aus
  • langer Klick: Modi durchschalten (Low / Medium / High)
  • Doppelklick: Turbo

Rotlicht und weitere Modi sind ebenfalls über Tastenkombinationen erreichbar.


Akku & Laufzeit

Verbaut ist ein 650-mAh-Akku, der über das magnetische Olight-Ladesystem geladen wird.

Im Moonlight-Modus sind sehr lange Laufzeiten möglich (bis zu 10 Tage laut Angabe). In höheren Stufen sinkt die Laufzeit deutlich.


Vorteile

  • Sehr kompakt und leicht
  • Viel Licht für die Größe (bis 1.250 Lumen)
  • 2-in-1 Nutzung als Stirn- und Handlampe
  • Magnetfuß und Clip für flexible Nutzung
  • Schnellwechsel-Stirnband
  • Gute Verarbeitung (Aluminium, IPX8)

Nachteile

  • Turbo nur sehr kurz nutzbar (ca. 2 Minuten)
  • Begrenzte Reichweite für große Distanzen
  • Proprietäres Olight-Ladesystem
  • Laufzeit bei hohen Stufen eingeschränkt

Fazit

Die Olight Perun 3 Mini ist eine sehr kompakte und vielseitige Stirnlampe, die vor allem durch ihre Flexibilität und hohe Lichtleistung für ihre Größe auffällt.

Sie eignet sich gut für EDC, Camping, Trekking und einfache Outdoor- oder Arbeitsanwendungen, bei denen Gewicht und Vielseitigkeit wichtiger sind als lange Laufzeiten oder große Reichweite.

Im Test zeigt sich eine starke Kompaktlampe mit klaren Vorteilen im Alltag, aber auch den typischen Einschränkungen einer sehr kleinen Bauform.


 

Video zur Bewertung:

https://youtu.be/R2tgd9Rl3d4?si=C8UbegkH7zlqzBuT



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IM TEST

Test: Olight Perun 3 Mini Stirnlampe LED


olight perun 3

Der Test: Olight Perun 3 Mini Stirnlampe LED:

IM TEST

Test: Flux Bottle


Der Test: Flux Bottle:

Gemütlicher Barfußschuh für den Alltag.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Geräumiger Zehenbereich
  • Langlebige Sohle
  • Angenehmes Laufgefühl

NACHTEILE

  • Für alpines Gelände zu dünne Sohle

BEWERTUNG

Produktbeschreibung

Bei dem Xero Shoes HFS II handelt es sich um einen Barfußschuh, der für ein besonders neutrales Laufgefühl und eine natürliche Gangart sorgen soll und mit einer sehr langlebigen Sohle wirbt. Ich habe den Schuh bei unterschiedlichsten Aktivitäten über einen längeren Zeitraum getestet.
Der Schuh ist aktuell für ca. 110€ in fünf unterschiedlichen Farben erhältlich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Barfußschuh Xero Shoes HFS II

 

Bewertung

  • Geräumiger Zehenbereich
    Der Schuh ist im vorderen Bereich relativ breit geschnitten, sodass die Zehen immer genügend Freiraum haben. Dies sorgt einerseits dafür, dass die Zehen nicht unnatürlich eingeengt werden, und andererseits dafür, dass sich das Laufen ziemlich natürlich anfühlt, eben fast wie barfuß.
     
  • Langlebige Sohle
    Xero Shoes wirbt mit einer abriebsfesten Sohle, die laut Website 5.000 Meilen halten soll. Ich bin mit dem Schuh ca. 100km gejoggt und habe ihn relativ viel im Alltag getragen (spazieren, Fitnessstudio etc.) und bislang sind noch keine großen Abnutzungen erkennbar. Ob der Schuh tatsächlich 8000 km hält, wage ich zu bezweifeln, wobei das mit Sicherheit auch stark abhängig vom Untergrund ist. Aus meiner Erfahrung sind die meisten Schuhe jedoch spätestens nach 1000 km abgelaufen, zumal dann auch der Rest des Schuhs langsam schwächelt (Nähte etc.)
    Dementsprechend bewerte ich den Punkt grundsätzlich positiv, auch wenn ich mir das mit den 8000 km nur schwer vorstellen kann.
     
  • Angenehmes Laufgefühl
    Sowohl beim Joggen als auch beim normalen Gehen sorgt der Schuh für ein angenehmes Laufgefühl, da der Fuß in seiner natürlichen Funktion belastet wird und man keine Sprengung/Pronation vom Schuh hat. Gerade als jemand, der sehr sehr viel läuft und beruflich viel in Stiefeln unterwegs ist, ist das eine sehr willkommene und vor allem gesunde Abwechslung!
    Auf dem Bild ist die dünne Sohle und der vorne breiter werdende Zehenbereich gut zu erkennen.
    Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Barfußschuh Xero Shoes HFS II

     
  • Dünne Sohle
    Liegt in der Natur der Sache, dass ein Barfußschuh eine dünnere Sohle als ein Trailrunning-Schuh hat. Dennoch möchte ich den Punkt angesprochen haben, nachdem Xero Shoes auch damit wirbt, dass der Schuh abseits der Straße eingesetzt werden kann/soll.
    Auf Wald- und Wiesenwegen funktioniert das tatsächlich auch sehr gut, auf steinigen Wegen oder beim Trailrunning ist das aber eher unpraktisch. Dazu ist die Sohle einfach zu dünn bzw. nicht steif genug, jeder größere oder spitzere Stein sorgt da für einen unangenehmen Druck oder Schlag in der Fußsohle. Somit würde ich den Schuh insgesamt eher für entspannte Trainingsläufe in gemütlichem Gelände empfehlen und weniger für zackige Trails.

 

Fazit

Für mich ein interessanter Schuh, gerade weil ich bis dato noch nie einen Barfußschuh getragen oder gelaufen bin. Für mich hat er seine Stärken definitiv im Alltag. Gerade beim Spazieren, im Fitnessstudio oder auf gemütlichen Trails im Wald glänzt er.
Das Werbeversprechen mit den 8000 km halte ich für etwas überzogen, aber das erwarte ich auch von keinem Schuh. Auf hartem und vor allem unregelmäßigem Grund ist er nicht die beste Schuhwahl, da ist die Sohle einfach nicht dafür gemacht.

 



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Super Sportbrille- die vielseitig eingesetzt werden kann.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmer Tragekomfort
  • Vielseitigkeit
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gute Belüftung

NACHTEILE

  • Keine photocrome Scheibe für wechselnde Lichtverhältnisse

BEWERTUNG

Cimalp Vision One All Mountain – Vielseitige Sportbrille für nahezu jedes Outdoor-Abenteuer

Wer viel Zeit draußen verbringt, weiß, wie schnell eine gute Sportbrille zu einem festen Bestandteil der Ausrüstung wird. Lange Zeit war ich allerdings nie zu hundert Prozent zufrieden. Entweder war das Sichtfeld zu klein, die Brille verrutschte beim Laufen oder sie begann bei schweißtreibenden Anstiegen ständig zu beschlagen. Deshalb war ich neugierig, wie sich die Cimalp Vision One All Mountain im Alltag schlagen würde. Laut Hersteller soll sie eine Sportbrille sein, die sich nicht nur auf eine Disziplin beschränkt, sondern beim Wandern, Trailrunning, Radfahren und vielen weiteren Outdoor-Aktivitäten gleichermaßen überzeugen soll.

Genau das habe ich in den vergangenen sechs Wochen ausprobiert. Die Brille war bei zahlreichen Wanderungen in den Bergen dabei, auf dem Mountainbike, beim Trailrunning und auch beim Klettern. Dadurch konnte ich sie bei unterschiedlichsten Geschwindigkeiten, Temperaturen und Lichtverhältnissen testen. Oft zeigt sich nämlich erst nach mehreren Wochen, ob eine Brille wirklich überzeugt oder ob die ersten positiven Eindrücke mit der Zeit nachlassen.

Schon nach den ersten Touren wurde allerdings klar, dass die Vision One genau zu den Produkten gehört, über die man irgendwann gar nicht mehr nachdenkt. Sie wird einfach eingepackt, aufgesetzt und funktioniert. Genau das wünsche ich mir persönlich von einer Sportbrille. 

Der erste Eindruck

Bereits beim Auspacken macht die Vision One einen hochwertigen Eindruck. Das Design ist modern, sportlich und trotzdem angenehm schlicht. Mir gefällt besonders, dass sie zwar mit ihrer großen Scheibe sofort als Performance-Brille erkennbar ist, dabei aber nicht übertrieben futuristisch wirkt. Sie passt genauso gut auf eine entspannte Wanderung wie auf eine schnelle Rennradrunde.

Auch die Verarbeitung hinterlässt einen positiven ersten Eindruck. Die Übergänge zwischen Rahmen und Scheibe sind sauber verarbeitet, die Bügel wirken stabil und trotzdem flexibel und nichts klappert oder wirkt billig. Gerade bei einer Sportbrille, die regelmäßig im Rucksack landet oder schnell einmal in den Helm geschoben wird, finde ich eine hochwertige Verarbeitung enorm wichtig.

Was mir ebenfalls sofort aufgefallen ist, war das geringe Gewicht. Man merkt bereits beim ersten Aufsetzen, dass die Brille kaum auf der Nase liegt. Gerade auf langen Touren macht das später einen enormen Unterschied.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain

Passform und Tragekomfort

Der Sitz einer Sportbrille entscheidet für mich darüber, ob sie regelmäßig getragen wird oder irgendwann in der Schublade verschwindet. Eine Brille kann technisch noch so gut sein – wenn sie ständig verrutscht oder nach einer Stunde unangenehm drückt, greife ich automatisch wieder zu einem anderen Modell.

Genau hier konnte die Vision One bei mir besonders punkten.

Bereits ohne große Anpassungen saß sie überraschend gut. Durch den anpassbaren Nasensteg ließ sich die Position noch etwas optimieren, sodass sie angenehm fest sitzt, ohne Druck auf den Nasenrücken auszuüben. Auch die Bügel schmiegen sich gut an den Kopf an und sorgen dafür, dass die Brille selbst bei schnellen Bewegungen sicher an ihrem Platz bleibt.

Während des gesamten Testzeitraums musste ich sie eigentlich kaum nachjustieren. Egal, ob ich gemütlich mehrere Stunden unterwegs war oder beim Trailrunning über wurzelige Wege lief – sie blieb dort, wo sie hingehört.

Besonders positiv ist mir das auf längeren Wanderungen aufgefallen. Oft merkt man erst nach drei oder vier Stunden, ob eine Brille irgendwo drückt oder unangenehm wird. Bei der Vision One war das überhaupt nicht der Fall. Selbst nach einem ganzen Tag in den Bergen hatte ich nie das Bedürfnis, sie abzunehmen, weil sie unbequem geworden wäre.

Auch unter dem Kletterhelm oder Fahrradhelm gab es keinerlei Probleme. Die Bügel harmonieren gut mit beiden Helmen und verursachen auch nach längerer Zeit keine Druckstellen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain

Das Sichtfeld

Einer der größten Vorteile der Vision One ist definitiv die große Panoramascheibe.

Im Vergleich zu kleineren Sportbrillen fällt sofort auf, wie frei das Sichtfeld wirkt. Man schaut praktisch nie gegen einen störenden Rahmen und nimmt die Umgebung deutlich natürlicher wahr. Gerade beim Mountainbiken oder Trailrunning empfinde ich das als großen Vorteil, weil man ständig den Untergrund im Blick behalten muss.

Auf technischen Trails, wo man schnell zwischen Wurzeln, Steinen und engen Kurven wechselt, konnte ich den Blick viel freier schweifen lassen als mit einigen anderen Brillen, die ich bisher getragen habe.

Auch beim Klettern hat mir das große Sichtfeld gefallen. Gerade beim Sichern oder wenn man selbst in einer Route immer wieder nach oben blickt, verschwindet die Brille regelrecht aus dem Blickfeld. Dadurch fühlt sich das Ganze deutlich natürlicher an.

Beim Wandern genießt man gleichzeitig die Landschaft, ohne ständig den oberen oder seitlichen Brillenrand wahrzunehmen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber über viele Stunden tatsächlich einen Unterschied.

Die Scheibe im Praxiseinsatz

Während der sechs Wochen konnte ich die Brille bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen testen. Sonnige Bergtage, bewölkte Nachmittage, Waldpassagen oder offene Almflächen – die Bedingungen wechselten ständig.

Die Tönung empfand ich dabei als sehr angenehm. Sie schützt zuverlässig vor greller Sonneneinstrahlung, ohne die Umgebung unnatürlich dunkel wirken zu lassen. Gerade wenn man auf einer Wanderung ständig zwischen schattigem Wald und offenen Hängen unterwegs ist, musste sich mein Auge kaum anpassen.

Auch Kontraste werden angenehm dargestellt. Steine, Wurzeln oder Unebenheiten lassen sich gut erkennen, was sowohl beim Trailrunning als auch auf dem Mountainbike hilfreich ist.

Besonders positiv fiel mir auf, dass die Farben natürlich bleiben. Manche Sportbrillen verändern die Farbwiedergabe relativ stark, wodurch die Umgebung künstlich wirkt. Bei der Vision One hatte ich dieses Gefühl nie.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Cimalp Vision One All Mountain

Schutz vor Sonne, Wind und äußeren Einflüssen

Die große Scheibe schützt die Augen hervorragend. Natürlich denkt man zunächst an die Sonne, doch gerade auf dem Mountainbike oder beim Trailrunning spielt auch der Wind eine große Rolle.

Bei schnelleren Abfahrten wird deutlich weniger Luft direkt an die Augen geleitet. Dadurch tränen sie spürbar weniger, was den Fahrkomfort erhöht und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgt.

Auch Steinchen, Staub oder Insekten werden zuverlässig abgehalten. Gerade auf trockenen Schotterwegen oder staubigen Trails habe ich das mehrmals zu schätzen gelernt.

Beim Wandern schützt die große Scheibe außerdem angenehm vor Zugluft auf windigen Graten. Gerade in höheren Lagen merkt man schnell, wie angenehm dieser zusätzliche Schutz sein kann.

Belüftung

Eine große Scheibe bringt immer die Gefahr mit sich, schneller zu beschlagen. Deshalb war ich gespannt, wie sich die Vision One in dieser Hinsicht schlagen würde.

Während der Bewegung blieb die Scheibe bei mir praktisch immer klar. Selbst an warmen Tagen mit längeren Anstiegen hatte ich kaum Probleme. Nur wenn ich komplett verschwitzt stehenblieb und kaum noch Luft an die Brille kam, bildete sich für kurze Zeit etwas Feuchtigkeit an der Innenseite – ein Verhalten, das ich offen gesagt von fast jeder Sportbrille kenne.

Sobald ich weiterging oder etwas Fahrtwind aufkam, verschwand das allerdings innerhalb weniger Sekunden wieder.

Gerade beim Trailrunning und Mountainbiken, wo sich Belastung und Geschwindigkeit ständig ändern, hat mich die Belüftung insgesamt wirklich überzeugt.

Nach den ersten Wochen hatte ich deshalb bereits den Eindruck, dass Cimalp hier einen sehr gelungenen Kompromiss zwischen maximalem Schutz und ausreichender Luftzirkulation gefunden hat – und genau dieser Eindruck sollte sich im weiteren Testverlauf noch bestätigen.

Unterwegs in den Bergen – der eigentliche Praxistest

Nach dem ersten positiven Eindruck war natürlich die entscheidende Frage, wie sich die Vision One im Alltag schlägt. Eine Sportbrille kann auf dem Papier noch so viele Features mitbringen – ob sie wirklich überzeugt, zeigt sich erst nach mehreren Wochen draußen.

Während der rund sechs Wochen Testzeit war die Brille bei fast jeder Tour mit dabei. Ich habe sie bewusst nicht geschont, sondern genauso benutzt wie jede andere Ausrüstung auch. Sie lag im Rucksack zwischen Jacke und Helm, wurde mehrfach auf- und abgesetzt, war bei schweißtreibenden Anstiegen genauso im Einsatz wie bei schnellen Abfahrten oder längeren Zustiegen zum Klettergarten.

Genau dadurch bekommt man mit der Zeit ein gutes Gefühl dafür, ob ein Produkt dauerhaft funktioniert oder ob sich kleine Schwächen einschleichen.

Wandern – dort fühlt sich die Vision One sofort zu Hause

Den größten Teil der Testzeit habe ich tatsächlich beim Wandern verbracht. Gerade in den Bergen ändern sich die Bedingungen ständig. Man startet vielleicht noch im Wald, läuft später über freie Almwiesen, steht irgendwann auf einem ausgesetzten Grat und hat wenige Minuten später wieder schattige Passagen.

Genau bei solchen wechselnden Bedingungen konnte die Brille ihre Vielseitigkeit zeigen.

Was mir besonders gefallen hat, war das große Sichtfeld. Gerade beim Wandern schaut man ständig in unterschiedliche Richtungen – auf den Weg vor den Füßen, in die Landschaft oder hinauf zum nächsten Gipfel. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass mich die Brille einschränkt. Sie verschwindet nach kurzer Zeit einfach aus dem Blickfeld.

Auch über mehrere Stunden hinweg blieb sie angenehm zu tragen. Ich hatte keine Druckstellen auf der Nase und auch hinter den Ohren wurde sie nie unangenehm. Gerade nach langen Touren merkt man solche Kleinigkeiten oft erst richtig, wenn man die Brille schließlich abnimmt und feststellt, dass sie eigentlich den ganzen Tag überhaupt nicht aufgefallen ist.

Ein weiterer Punkt, den ich unterwegs schätzen gelernt habe, war der gute Schutz vor Wind. Gerade auf Graten oder bei etwas stärkerem Wind beginnen meine Augen ohne Brille relativ schnell zu tränen. Mit der Vision One war das deutlich besser und ich konnte mich viel entspannter auf den Weg konzentrieren.

Trailrunning – sicherer Sitz auch bei schnellen Bewegungen

Beim Trailrunning steigen die Anforderungen an eine Sportbrille noch einmal deutlich. Während man beim Wandern relativ gleichmäßig unterwegs ist, bewegt sich beim Laufen praktisch der ganze Körper permanent auf und ab.

Genau deshalb war ich gespannt, ob die Brille wirklich so sicher sitzt, wie es der erste Eindruck vermuten ließ.

Schon nach den ersten Kilometern war klar, dass ich mir darüber keine Gedanken machen musste. Selbst auf technischen Trails mit vielen Wurzeln, Steinen und schnellen Richtungswechseln blieb sie zuverlässig an ihrem Platz.

Ich musste sie während des gesamten Laufens praktisch nie zurechtrücken. Das klingt vielleicht selbstverständlich, ist es aber nicht unbedingt. Ich hatte in den vergangenen Jahren einige Sportbrillen, die bei jedem stärkeren Bergabstück langsam Richtung Nasenspitze wanderten. Genau das ist hier nie passiert.

Gerade bergab merkt man außerdem, wie angenehm das große Sichtfeld ist. Man erkennt den Untergrund sehr gut und muss den Blick nicht ständig über den oberen oder unteren Brillenrand hinweg anpassen.

Auch wenn man ordentlich ins Schwitzen kommt, blieb die Scheibe erstaunlich lange beschlagfrei. Natürlich gibt es Situationen, in denen nahezu jede Brille kurz anläuft – beispielsweise wenn man nach einem steilen Anstieg plötzlich stehenbleibt. Während der Bewegung hatte ich dieses Problem allerdings kaum.

Mountainbiken – hier spielt sie ihre Stärken voll aus

Am meisten beeindruckt hat mich die Vision One wahrscheinlich auf dem Mountainbike.

Gerade bei schnelleren Abfahrten merkt man sofort, wie angenehm die große Scheibe ist. Das Sichtfeld wirkt unglaublich offen und gleichzeitig schützt die Brille hervorragend vor Fahrtwind.

Auch kleinere Steinchen oder aufgewirbelter Staub stellen kein Problem dar. Besonders auf trockenen Schotterwegen war ich froh über den zusätzlichen Schutz. Ohne Brille merkt man oft erst, wie viele kleine Partikel einem ständig entgegenfliegen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Augen durch den Wind deutlich weniger austrocknen. Gerade bei längeren Abfahrten hatte ich dadurch ein wesentlich angenehmeres Fahrgefühl.

Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, war der stabile Sitz unter dem Fahrradhelm. Die Bügel harmonieren gut mit dem Helm und drücken auch nach längerer Zeit nicht.

Während des gesamten Tests musste ich nie darüber nachdenken, ob die Brille richtig sitzt oder ob ich sie gleich wieder richten muss. Genau das ist eigentlich das größte Kompliment, das man einer Sportbrille machen kann.

Klettern – angenehmer als gedacht

Beim Klettern hätte ich ursprünglich gedacht, dass ich die Brille vermutlich eher selten tragen würde.

In der Praxis war genau das Gegenteil der Fall.

Gerade beim Zustieg zum Klettergarten blieb sie ohnehin auf der Nase. Aber auch beim Sichern oder in leichteren Mehrseillängen habe ich sie häufig angelassen.

Vor allem an sonnigen Kalkwänden war ich froh über den guten Blendschutz. Wer schon einmal den ganzen Tag an einer hellen Felswand verbracht hat, weiß, wie anstrengend das für die Augen werden kann.

Auch beim Sichern konnte ich problemlos nach oben schauen, ohne ständig gegen den Brillenrand zu blicken. Das große Sichtfeld zahlt sich hier ebenfalls aus.

Unter dem Kletterhelm gab es ebenfalls keine Probleme. Die Brille saß sicher und störte weder beim Helm noch beim Blick nach oben.

Unterschiedliche Wetterbedingungen

Während der Testphase hatte ich die Brille nicht nur bei strahlendem Sonnenschein im Einsatz.

Sie war genauso an bewölkten Tagen, bei leichtem Wind und auch einmal bei leichtem Nieselregen dabei.

Natürlich spielt sie ihre größten Stärken bei sonnigem Wetter aus, dennoch empfand ich die Scheibe auch bei wechselnden Bedingungen als angenehm. Sie war nie so dunkel, dass man im Wald plötzlich das Gefühl hatte, kaum noch etwas zu sehen.

Gerade in den Bergen ändern sich die Lichtverhältnisse oft innerhalb weniger Minuten. Man läuft von einer sonnigen Alm direkt in einen dichten Wald oder umgekehrt. Mit der Vision One musste sich mein Auge dabei kaum umgewöhnen.

Was mir während der sechs Wochen besonders aufgefallen ist

Manche Produkte beeindrucken am ersten Tag und landen danach immer seltener im Rucksack.

Bei der Vision One war es genau andersherum.

Je länger ich sie benutzt habe, desto selbstverständlicher wurde sie Teil meiner Ausrüstung.

Vor jeder Tour griff ich irgendwann automatisch zu dieser Brille, ohne lange darüber nachzudenken. Das passiert bei mir eigentlich nur mit Produkten, die sich im Alltag wirklich bewährt haben.

Gerade die Kombination aus geringem Gewicht, großem Sichtfeld und dem angenehmen Sitz sorgt dafür, dass man sie irgendwann gar nicht mehr bewusst wahrnimmt.

Natürlich gibt es mittlerweile unzählige Sportbrillen auf dem Markt. Viele unterscheiden sich nur in kleinen Details. Die Vision One schafft es aber, genau diese kleinen Details so gut umzusetzen, dass sie im Alltag tatsächlich einen Unterschied machen.

Nach rund sechs Wochen hatte ich jedenfalls nie das Gefühl, für eine bestimmte Aktivität lieber zu einer anderen Brille greifen zu müssen. Egal ob Wandern, Trailrunning, Mountainbiken oder Klettern – sie hat ihren Job jedes Mal zuverlässig erledigt.

Und genau das ist für mich wahrscheinlich ihre größte Stärke: Sie ist keine Spezialistin für nur eine einzige Sportart, sondern eine Brille, die bei fast allem funktioniert und dadurch unglaublich vielseitig geworden ist.

Verarbeitung und Haltbarkeit – wie schlägt sie sich nach sechs Wochen?

Nach rund sechs Wochen im Einsatz lässt sich natürlich noch keine Aussage darüber treffen, wie die Brille nach mehreren Jahren aussieht. Trotzdem bekommt man in dieser Zeit bereits ein gutes Gefühl dafür, wie hochwertig ein Produkt verarbeitet ist und wie gut es den typischen Outdoor-Alltag wegsteckt.

Und genau dieser Alltag ist meistens alles andere als schonend.

Die Vision One wurde bei mir nicht nach jeder Tour sorgfältig in ihr Etui gelegt. Oft landete sie einfach im Rucksack zwischen Jacke, Helm oder Handschuhen, wurde beim Zustieg kurz am Klettergurt eingehängt oder nach einer Pause auf einen Felsen gelegt. Genau so gehe ich offen gesagt mit fast meiner gesamten Ausrüstung um. Deshalb finde ich es wichtig, Produkte auch unter realistischen Bedingungen zu testen und nicht nur möglichst vorsichtig damit umzugehen.

Nach den sechs Wochen macht die Brille trotzdem noch einen wirklich guten Eindruck. Die Bügel sitzen nach wie vor fest, es gibt kein Spiel in den Gelenken und auch die gesamte Konstruktion wirkt genauso stabil wie am ersten Tag. Natürlich sollte man gerade die Scheibe nicht unnötig über Steine ziehen oder ohne Schutz mit Schlüsseln im Rucksack transportieren – das gilt aber letztendlich für jede Sportbrille.

Positiv aufgefallen ist mir außerdem, dass sich die Brille sehr einfach reinigen lässt. Gerade nach staubigen Bike-Touren oder schweißtreibenden Wanderungen reicht meistens Wasser und ein weiches Mikrofasertuch aus, damit die Scheibe wieder komplett sauber wird. Verschmutzungen lassen sich leicht entfernen und auch Fingerabdrücke verschwinden schnell, ohne dass Schlieren zurückbleiben.

 

Was mir besonders gefallen hat

Nach einigen Wochen kristallisieren sich bei jedem Produkt automatisch die Punkte heraus, die einem besonders positiv in Erinnerung bleiben. Bei der Vision One waren das vor allem drei Dinge.

An erster Stelle steht ganz klar der Tragekomfort. Ich habe selten eine Sportbrille getragen, die ich nach wenigen Minuten praktisch komplett vergesse. Gerade auf längeren Touren ist das für mich enorm wichtig. Wenn ich unterwegs nie darüber nachdenken muss, ob die Brille drückt oder verrutscht, hat sie ihren Job bereits erfüllt.

Der zweite Punkt ist das große Sichtfeld. Erst wenn man mehrere Stunden mit einer Panoramascheibe unterwegs war und anschließend wieder eine kleinere Brille aufsetzt, merkt man, wie angenehm diese freie Sicht eigentlich ist. Besonders beim Mountainbiken und Trailrunning empfand ich das als echten Vorteil.

Und schließlich hat mich die Vielseitigkeit überzeugt. In den vergangenen Jahren hatte ich oft unterschiedliche Brillen für verschiedene Sportarten dabei. Während des Tests mit der Vision One war das überhaupt nicht notwendig. Sie funktionierte beim Wandern genauso gut wie beim Klettern oder auf dem Bike. Genau das macht sie für mich zu einer echten Allrounderin.

Gibt es auch Kritik?

Kein Produkt ist perfekt und deshalb gehört für mich zu einem ehrlichen Testbericht auch dazu, kleine Kritikpunkte anzusprechen.

Ein Punkt ist sicherlich die Größe der Scheibe. Genau sie sorgt zwar für das enorme Sichtfeld und den guten Schutz, gleichzeitig nimmt die Brille im Rucksack aber etwas mehr Platz ein als kompaktere Modelle. Mich persönlich hat das nicht gestört, wer allerdings möglichst minimalistisch unterwegs ist, wird diesen Unterschied bemerken.

Je nach Gesichtsform könnte die große Scheibe außerdem etwas gewöhnungsbedürftig sein. Mir hat sie auf Anhieb gut gepasst, aber wie bei jeder Sportbrille lohnt es sich natürlich, auf die individuelle Passform zu achten.

Außerdem handelt es sich nicht um eine photochrome Scheibe. Wer häufig bei Dämmerung, sehr wechselnden Lichtverhältnissen oder den ganzen Tag zwischen Sonne und tiefem Wald unterwegs ist, könnte sich eine selbsttönende Variante wünschen. Für meinen Einsatzbereich war die vorhandene Tönung allerdings absolut passend und ich hatte nie das Gefühl, dass sie zu dunkel oder zu hell wäre.

Das sind letztendlich aber eher Punkte, die vom persönlichen Einsatzbereich abhängen und für mich keine wirklichen Nachteile darstellen.

Für wen eignet sich die Vision One?

Meiner Meinung nach richtet sich die Vision One vor allem an Outdoor-Sportler, die möglichst viele Aktivitäten mit einer einzigen Brille abdecken möchten.

Wer regelmäßig wandert, Trail läuft, mit dem Mountainbike unterwegs ist oder klettert, bekommt hier eine Sportbrille, die sich flexibel an unterschiedlichste Situationen anpasst. Genau diese Vielseitigkeit war während meines gesamten Tests immer wieder spürbar.

Sie eignet sich meiner Meinung nach sowohl für Einsteiger, die sich eine hochwertige Sportbrille kaufen möchten, als auch für erfahrene Bergsportler, die bereits viel Zeit draußen verbringen und Wert auf ein großes Sichtfeld, angenehmen Tragekomfort und zuverlässigen Schutz legen.

Mein persönliches Fazit

Nach sechs Wochen im Praxiseinsatz hat mich die Cimalp Vision One All Mountain wirklich überzeugt.

Oft gibt es Produkte, die nach den ersten Touren einen guten Eindruck machen, bei denen man mit der Zeit aber immer wieder kleine Dinge entdeckt, die stören. Genau das war hier nicht der Fall. Im Gegenteil – je häufiger ich die Brille getragen habe, desto mehr wurde sie zu einem festen Bestandteil meiner Ausrüstung.

Besonders überzeugt haben mich der angenehme Sitz, das geringe Gewicht und das große Sichtfeld. Egal ob ich mehrere Stunden gewandert bin, beim Trailrunning unterwegs war, mit dem Mountainbike schnelle Abfahrten gefahren oder einen Tag am Fels verbracht habe – die Brille hat zuverlässig funktioniert und ich musste mir unterwegs praktisch nie Gedanken über sie machen.

Natürlich gibt es mittlerweile unzählige Sportbrillen in diesem Segment und die Auswahl ist riesig. Umso schöner ist es, wenn man ein Modell findet, das einfach unkompliziert funktioniert und sich nicht auf eine einzige Sportart beschränkt. Genau das macht die Vision One für mich aus.

Sie ist keine Brille, die nur beim Rennradfahren oder ausschließlich beim Trailrunning ihre Stärken zeigt. Stattdessen begleitet sie einen genauso zuverlässig auf eine gemütliche Bergwanderung wie auf eine schnelle Bike-Runde oder einen Tag am Fels.

Gerade diese Vielseitigkeit ist es, die mich nach den sechs Wochen am meisten überzeugt hat.

Ich werde die Vision One deshalb auch nach dem Test weiterhin verwenden. Nicht, weil ich sie testen muss, sondern weil sie sich im Alltag einfach bewährt hat. Und genau das ist für mich letztendlich das beste Kompliment, das man einem Ausrüstungsgegenstand machen kann.

Kurz zusammengefasst

Pluspunkte

  • sehr angenehmer Tragekomfort auch auf langen Touren
  • großes Sichtfeld durch die Panoramascheibe
  • sicherer Sitz beim Wandern, Trailrunning, Mountainbiken und Klettern
  • gute Belüftung mit nur geringer Beschlagneigung
  • zuverlässiger Schutz vor Sonne, Wind, Staub und Insekten
  • hochwertige Verarbeitung
  • vielseitig für unterschiedlichste Outdoor-Sportarten einsetzbar

Verbesserungspotenzial

  • benötigt durch die große Scheibe etwas mehr Platz im Rucksack
  • keine photochrome Scheibe für stark wechselnde Lichtverhältnisse

Gesamtbewertung

Die Cimalp Vision One All Mountain ist für mich eine rundum gelungene Sportbrille, die vor allem durch ihre Vielseitigkeit überzeugt. Sie kombiniert hohen Tragekomfort mit einem großen Sichtfeld, guter Belüftung und zuverlässigem Schutz – Eigenschaften, die im Outdoor-Alltag wirklich zählen. Wer eine Brille sucht, die nicht nur für eine einzelne Sportart gedacht ist, sondern bei nahezu jedem Bergabenteuer funktioniert, findet hier einen zuverlässigen Begleiter, der mich im gesamten Testzeitraum überzeugt hat.



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IM TEST

Test: MSR Pocket Rocket 2 - Gaskocher


MSR Pocket Rocket 2 - Gaskocher

Der Test: MSR Pocket Rocket 2 - Gaskocher:

Super einfache Handhabung auf jeder Tour!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leichtgewicht
  • Luxus komfort auf der Wanderung
  • Kleines Packmaß
  • Leckerer komplexer Kaffee "Bankerlrast"
  • Einfache Handhabung

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket

Griasts eich!

Wer zu Hause den Luxus eines perfekt extrahierten Espressos aus einem High-End-Siebträger schätzt, tut sich schwer, auf Tour plötzlich zu gefriergetrocknetem Instant-Kaffee zu greifen. Doch das Equipment muss leicht und das Packmaß minimal bleiben, besonders, wenn mehrtägige Trekking-Trips anstehen, bei denen wirklich jedes Gramm zählt. Man schleppt ohnehin schon so viel überlebenswichtiges mit. 

Genau für diesen Spagat habe ich mir eine Kombination genauer angesehen, die Barista-Ansprüche outdoortauglich macht: den extrem kompakten Handfilter GSI Coffee Rocket und dafür habe ich die perfekt darauf abgestimmte Bohne „Bankerlrast“ der Murnauer Kaffeerösterei bekommen. 

Starten wir mit dem Filter: Das Konzept des GSI Coffee Rocket ist durchdacht, aber konsequent auf Minimalismus getrimmt, ohne die Funktionalität eines klassischen Pour-Over-Filters einzubüßen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket

Design & Packmaß: Der Filter besteht aus einem Trichter, einem herausnehmbaren Edelstahlsieb und daran sind einklappbare Beine. Das System lässt sich so ineinanderschieben, dass es problemlos im Inneren eines handelsüblichen Outdoorbechers verschwindet. Bei einem Fliegengewicht von circa 70 Gramm fällt er im Rucksack fast nicht auf.

Handhabung: Die ausklappbaren Beine greifen sicher auf den Rändern fast aller gängigen Tassendurchmesser. Der Filter steht stabil, selbst wenn man das heiße Wasser direkt aus dem Kocher eingießt.

Nachhaltigkeit: Dank des feinen Edelstahlsiebs spart man sich die Mitnahme von Papierfiltern. Das schont die Umwelt und erspart einem nassen Müll, den man tagelang wieder mit ins Tal tragen müsste.

Reinigung: Nach dem Aufguss lässt sich der Kaffeesatz einfach ausklopfen. Kurz mit Wasser ausspülen – fertig für den nächsten Einsatz.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket

Nun zur Bohne der Murnauer Kaffeerösterei „Bankerlrast“.

Was nützt die beste Hardware ohne das richtige Mahlgut? Die „Bankerlrast“ Outdoor-Edition der Murnauer Kaffeerösterei ist prädestiniert für die Zubereitung im Freien.

Aroma & Profil: Der Kaffee ist kräftig und vollmundig genug, um nach einem harten Anstieg oder einer windigen Zeltnacht die Lebensgeister zu wecken. Gleichzeitig bringt er feine schokoladige Nuancen mit, die durch die Pour-Over-Methode mit dem GSI Rocket exzellent zur Geltung kommen. Die Säure ist zurückhaltend.

Fehlertoleranz ist hier auch wichtig. Man hat natürlich kein Set-up wie zu Hause, sondern ist auf Minimalismus getrimmt. Die Röstung verzeiht aber auch kleine Temperaturschwankungen beim Aufguss mit dem Gaskocher. Egal ob morgens vor dem Zelt oder bei der titelgebenden, schnellen Rast auf einer Bank – der Kaffee liefert konstant hervorragend ab.

Das Duo im Praxiseinsatz: Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team. Die Extraktion durch das Edelstahlsieb des GSI Rocket lässt im Vergleich zum Papierfilter etwas mehr Kaffeeöle passieren, was der „Bankerlrast“ einen wunderbar vollen Körper verleiht. Praxis-Tipp: Wer das Mahlgut zu Hause selbst mit einer Mühle vorbereitet, sollte unbedingt einen mittleren bis leicht groben Mahlgrad wählen. Zu feines Pulver würde das feine Mesh-Sieb des Coffee Rocket verstopfen und die Durchlaufzeit unnötig in die Länge ziehen.

Was auch super funktioniert mit dem „Bankerlrast“ ist Cold Brew. Ich habe dazu eiskaltes Bachwasser in die Thermosflasche gefiltert und dann den Kaffee über Nacht hinzugegeben. Am Ende alles in den GSI Rocket gekippt, dann wurde mir schön der Kaffee herausgefiltert. Schmeckt auch hervorragend und ist auch eine schöne Abkühlung bei den aktuell wahnsinnig hohen Temperaturen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket

Fazit: Wer auf Tour nicht auf hervorragenden Kaffee verzichten möchte, aber das Basisgewicht strikt im Auge behalten muss, findet hier die perfekte Symbiose. Der GSI Coffee Rocket ist ein technisches Leichtgewicht mit pfiffiger Mechanik, und der Murnauer „Bankerlrast“ liefert das passende aromatische Fundament. Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die das Outdoor-Erlebnis mit einem richtig guten Kaffee abrunden wollen.

Pfiats eich!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ultraleichte Handfilter GSI Coffee Rocket
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Praktischer, schnelltrocknender Poncho zum Umziehen.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Saugstark und schnelltrocknend
  • Großzügiger Schnitt zum Umziehen
  • Angenehmes Material
  • Schnelltrocknend

NACHTEILE

  • Großes Packmaß
  • Etwas dickes Material

BEWERTUNG

Der PackTowl Changing Poncho ist Handtuch und mobile Umkleidekabine in einem und super praktisch bei verschiedenen Outdooraktivitäten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PackTowl Changing Poncho

Material

Der Poncho besteht aus einem Materialmix aus 85 % recyceltem Polyester und 15 % Nylon. Das Material fühlt sich angenehm weich auf der Haut an und erinnert eher an ein hochwertiges Mikrofaserhandtuch als an einen klassischen Bademantel.

Ich hatte anfangs erwartet, dass das Material ähnlich dünn ist wie die Mikrofaser-Handtücher von PackTowel, aber es ist deutlich dicker. Das fand ich etwas schade, da der Poncho dadurch auch ein deutlich größeres Packmaß hat. Und gerade beim Camping o.ä. versucht man ja schon, möglichst sparsam zu sein.

Besonders gut gefällt mir die hohe Saugfähigkeit. Der Poncho nimmt laut Hersteller das Dreifache seines Eigengewichts an Wasser auf und trocknet anschließend deutlich schneller als ein vergleichbarer Baumwollponcho. Dadurch muss man nach dem Schwimmen oder Duschen nicht lange mit einem nassen Poncho herumlaufen.

Außerdem ist das Material mit einer antimikrobiellen Microban-Ausrüstung versehen. Dadurch bleibt der Poncho laut Hersteller auch nach mehreren Einsätzen angenehm frisch und nimmt Gerüche deutlich langsamer an als viele andere Mikrofaserprodukte. Ich hatte bei der Nutzung auch das Gefühl, dass der Poncho keinen leicht muffigen Geruch entwickelt hat, wie ich das oft von Mikrofaserhandtüchern kenne.
 

Passform

Der Poncho ist sehr großzügig geschnitten. Dadurch hat man beim Umziehen ausreichend Platz und kann problemlos darunter die Kleidung wechseln, ohne dass etwas verrutscht oder man ständig aufpassen muss. 

Die Kapuze sitzt angenehm und spendet nach dem Schwimmen oder Duschen zusätzliche Wärme. Ich halte die Größe für sehr praktisch, dadurch rutscht sie nicht so leicht runter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PackTowl Changing Poncho

Auch die Länge des Ponchos finde ich gut. Es ist lang genug, dass man sich gut darunter umziehen kann, aber auch kurz genug, um beim Tragen nicht zu stören.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PackTowl Changing Poncho

Features

Ein schönes Detail ist die große Kängurutasche auf der Vorderseite. Darin lassen sich kalte Hände aufwärmen oder Kleidungsstücke verstauen, solange man sich umzieht und keine Ablagemöglichkeit hat.

Zum Trocknen besitzt der Poncho zusätzlich eine stabile Aufhängeschlaufe, sodass man ihn einfach an einen Ast, Haken oder die Heckklappe des Autos hängen kann.

Im Test

Ich habe den Poncho beim Baden und beim Zelten getestet. Ich finde ihn zum einen total praktisch zum Überziehen, wenn es nach dem Baden kalt wird. Man muss sich nicht kompliziert versuchen, ein Handtuch über die Schultern zu wickeln, sondern kann einfach den Poncho darüberziehen. Dann kann man auch direkt die nassen Badesachen ausziehen unter dem Poncho, und schon wird einem schnell wieder warm.

Außerdem ist er natürlich super praktisch, um sich darunter nach oder vor dem Baden umzuziehen. Man hat beim Baden direkt Handtuch und Umkleidekabine zusammen dabei. Und wenn man ihn danach aufhängt, ist er auch super schnell wieder trocken.

Auch auf dem Zeltplatz war der Poncho super praktisch zum umziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PackTowl Changing Poncho

 

 



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