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Test: Kocher 2 flammig



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Tolles Familienzelt mit viel Platz.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserspeier 4000mm
  • Boden 10000mm
  • 2 Räume

NACHTEILE

  • 2 Mann Aufbau

BEWERTUNG

Wir sind mit dem Outwell Whitecove 6 sehr zufrieden. Das Zelt bietet unglaublich viel Platz und ist für eine Familie mit Kindern ideal. Besonders gut gefällt uns die Aufteilung mit den Schlafkabinen und dem großzügigen Wohnbereich. Auch bei schlechtem Wetter hat man im Innenraum genügend Platz, um sich bequem aufzuhalten.

Der Aufbau ist für die Größe des Zeltes erstaunlich einfach und zu zweit schnell erledigt. Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Sehr praktisch sind auch die vielen Belüftungsmöglichkeiten, die großen Fenster und der überdachte Eingangsbereich.

Ein kleiner Nachteil ist das relativ hohe Gewicht und das große Packmaß – für den Transport sollte man ausreichend Platz im Auto einplanen. Auch bei sehr starkem Wind sollte man das Zelt sorgfältig abspannen.

Insgesamt ist das Outwell Whitecove 6 ein sehr geräumiges und komfortables Familienzelt, das sich besonders für längere Campingurlaube eignet. Von uns eine klare Empfehlung!



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Test: OUTWELL Whitecove 6 – Familienzelt


 OUTWELL Whitecove 6 – Familienzelt

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1A Allrounder, erstklassige komfortable und agile Dämpfung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Herausragende Dämpfung mit tollem Rebound und Komfort
  • Top Allrounder für alle Laufstile und Paces
  • Robustes, strapazierfähiges Obermaterial u. haltbare Außensohle
  • Guter Grip auch auf nassem Untergrund
  • 8mm Sprengung passen gut zum Schuh und seiner Laufcharakteristik

NACHTEILE

  • Mit 170€ nicht ganz günstig (wie leider alle Premium Laufschuhe)
  • Passform dürfte für mich gerne schmaler sein (nur meine persönliche Vorliebe)

BEWERTUNG

TESTFACTS

 

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Hersteller: 361°

Modell: Ventus 2

Kategorie: Dämpfung, Straße, Training, Wettkampf

Technologien: CQT EXTREM3, Primo, Gekko Grip, H.A.R.T., Ortholite Insole

Farbe: Grey/Fluorescent Ora (grau/orange)

Sprengung: 8mm (27mm/35mm)

Gewicht: 265g (Größe DE 42)

Preis: UVP 170€

 

Bilderquelle teilweise: 361europe.com

 

 

QUICKINFO

361° Ventus 2
361° Ventus 2 Quickinfo

Infografik mithilfe von KI erstellt

HERSTELLERBESCHREIBUNG
 

Ein hochwertiger Langstrecken-Neutraltrainer, der sanften Komfort, schnelle Reaktionsfähigkeit und atmungsaktive Luftzirkulation für mühelose Läufe bietet. Der 361° VENTUS 2 maximiert den Schwung mit einem neuen mikroelastischen Mesh-Oberteil für leichtere, weichere Atmungsaktivität und einer neu gestalteten Zungen-Lock-Struktur, die den Fuß für längere, frischere Läufe sichert.

SCHAUM MIT DOPPELTER ZWISCHENSOHLEPLATTFORM

CQT EXTREM3 ist unser federnder superkritischer PEBA-Schaum mit einer hohen Rendite (75%). Er hat eine geringere Dichte und ein leichteres Gewicht, was ein leichtes und knackiges Gefühl unter den Füßen vermittelt.

PRIMO SCHAUMSTOFF: Maximale Dämpfung bei sehr geringem Gewicht und sorgt für ein hochwertiges, plüschiges Erlebnis.

ÜBERLEGENE TRAKTION UNDHALTBARKEIT
HOCHABSCHLEIẞGUMMITECHNOLOGIE: H.A.R.T.
Das Anti-Abrieb-Gummi hinten sorgt für Halt für ein stabiles Lauferlebnis.

Gewicht265 Gramm
Sprengung8 mm
Mittelsohlenhöhe
27-35mm
LaufstilNeutral
361 Ventus2 Sohle2
361_ventus2_sohle2
361 Ventus2 Upper
361_ventus2_upper
361 Ventus2 Sohle
361_ventus2_sohle
361 Ventus2 M3
361_ventus2_m3
361 Ventus2 M2
361_ventus2_m2
361 Ventus2 M1
361_ventus2_m1
361 Ventus2 W1
361_ventus2_w1
361 Ventus2 W2
361_ventus2_w2
361 Ventus2 W3
361_ventus2_w3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OPTIK/HAPTIK
 

Wie immer zuerst einmal die kleine Anmerkung vorweg: Geschmack oder Gefallen liegt natürlich im Auge des Betrachters :-), deshalb sind die folgenden Zeilen dieses Abschnitts auch lediglich meine subjektive Meinung.

Als ich den Karton öffnete und meine Testschuhe in der Farbkombination Grey / Fluorescent Orange herauszog, war der erste Eindruck direkt extrem positiv. Das dunkle, fast schon stealth-artige Grau des Obermaterials bildet einen genialen, sportlichen Kontrast zur leuchtenden, knallig orangenen Mittelsohle. Das Design wirkt rundum modern, stylisch und aggressiv, ohne dabei überladen zu wirken.
Die Mittelsohle macht einen sehr üppigen Eindruck, liegt aber mit einer Höhe von 27mm/35mm im „normalen“ Mittelmaß bei den gut gedämpften Trainern.
Vom Aufbau her bezeichne ich Schuhe wie den Ventus 2 gerne als „klassische Laufschuhe“, was für mich bedeutet, dass der Schuh einen gut gepolsterten Fersen-/Einstiegsbereich, eine „normale“ Zunge und eine „normale“ Schnürung hat.
Der erste Blick auf den Fersen-/Einstiegsbereich vermittelt mir direkt das Gefühl, das 361 bei diesem Schuh den Komfort für den Läufer als oberste Priorität sieht, auch wenn die dicke Polsterung das ein oder andere Gramm mehr auf der Waage und dem Datenblatt bedeutet.
Gleiches gilt auch für die Zunge, die gut gepolstert ist und weit genug nach oben reicht. Die Schnürung ist mit ordentlichen weichen Schnürsenkeln und ausreichend Zugpunkten an den richtigen Stellen ausgestattet und besitzt auch die zusätzlichen oberen Löcher für eine Fersenhalt-/Marathonschnürung, die für viele Läufer nicht gerade unwichtig sind.
Bei der obligatorischen herausnehmbaren Einlegesohle gönnt 361° den Kunden ein etwas hochwertigeres Modell der Spezialisten von Ortholite.
Aktuell gibt es den Ventus 2 in Deutschland in insgesamt 6 Farbkombinationen, 3 für Herren und 3 für Damen.

Die Verarbeitung ist durchweg einwandfrei, es gibt keinerlei unschöne Klebereste, die Nähte sind absolut exakt und die Materialauswahl gibt dem Schuh ein wertiges Gefühl beim Anfassen. Diese Qualität sollte im Preissegment der Premium-Schuhe aber auch erwartbar und normal sein.

361° Ventus 2
361° Ventus 2
 

361° Ventus 2
361° Ventus 2
 

361° Ventus 2
361° Ventus 2

 

LAUFEN MIT DEM VENTUS 2
 

Da der Ventus 2 nicht mein erster Schuh von 361° ist und die Schuhe bisher immer ordentlich performt haben, waren meine Erwartungen natürlich auch dieses Mal einen ordentlichen Schuh zu bekommen.
Beim ersten Hineinschlüpfen in den Ventus 2 gab es dementsprechend keine Überraschungen, sondern eher ein Gefühl der Vertrautheit.

Die Passform liegt genau im ausgeglichenen Mittelfeld. Der Ventus 2 bietet eine universelle, mittlere Passform, die wahrscheinlich den meisten Läuferfüßen problemlos passen dürfte und sich kaum jemand über zu viel oder zu wenig Platz beschweren wird. Die mittlere Größe zieht sich vom Fersenbereich über den Mittelfuß und den Spann bis zur Zehenbox mit mittlerer Höhe und Breite durch. Auch wenn ich persönlich sehr schmale, fast schon enge, Schuhe am liebsten mag, fühle ich mich im Ventus 2 direkt recht wohl und mit Komfort für meine Füße wird nicht gespart. 

Der Fersenbereich und der Einstieg sind mehr als nur angenehm gepolstert, sodass der Fuß nicht einfach nur sicher im Schuh sitzt, sondern mit absoluter Weichheit und Komfort verwöhnt wird und sich über Druck in diesem Bereich wirklich keinerlei Gedanken machen muss.
Für den endgültigen Halt sorgt dann die Schnürung die tadellos funktioniert: Sie bietet ausreichend viele Zugpunkte, um den Druck gleichmäßig über den Spann zu verteilen, ohne unangenehme Druckstellen zu erzeugen und auch die weichen Schnürsenkel sorgen für zusätzlichen Komfort. Positiv hervorzuheben ist, dass 361° auch an die zusätzlichen oberen Ösen gedacht hat – wer möchte, kann problemlos eine Fersenhalt- bzw. Marathonschnürung nutzen.


Direkt nach dem Anlaufen fühlt sich der Ventus 2 sehr natürlich, neutral und vor allem superkomfortabel an. Der Ventus 2 gehört damit zu den Schuhen, mit denen ich mich nicht erst anfreunden muss, weil sie anfangs etwas fremd wirken.
Ich persönlich bin ein Mittel-/Vorfußläufer, laufe also in der Regel eher auf dem vorderen Teil des Fußes und natürlich ist mir die Performance eines Schuhs genau bei diesem Laufstil am wichtigsten, aber zum Testen provoziere ich natürlich auch immer den Lauf auf der Ferse und den Zehen.


Viele Schuhe haben hier ganz klare Präferenzen für einen bestimmten Laufstil und funktionieren mehr oder weniger gut in den anderen Laufstilen.  Der Ventus 2 macht hier keine merklichen Unterschiede, er rollt jederzeit absolut neutral ab, bietet dem Fuß ausreichend Seitenhalt ohne dabei den Laufstil zu beeinträchtigen und bietet genau den Komfort der angemessen ist und den man als Läufer erwartet. Was genau ich mit „angemessenem“ Komfort meine ist etwas schwer zu erklären. Im Grunde genommen verstehen viele Fersenläufer unter Komfort oft eine deutlich softere Dämpfung als Vorfußläufer, ich laufe z.B. bei sehr gemütlichen Läufen auch eher auf dem hinteren Mittelfuß und genieße dann auch eine etwas softere komfortable Dämpfung während ich schnelle Läufe weiter vorne auf dem Fuß laufe und dann eine deutlich festere Dämpfung als komfortabel bezeichnen würde. Man könnte also sagen es fühlt sich so an, als würde der Dämpfungsgrad automatisch an den Laufstil bzw. das Laufverhalten angepasst werden und dieses Gefühl vermitteln mir nur sehr wenige Schuhe.


Da der Ventus 2 außerdem eine klassische Mittelsohle ohne Plastik- oder Carbonplatte besitzt lässt sich der Vorfuß leicht flexen und der Abrollvorgang läuft bei jedem Laufstil gleichermaßen rund und natürlich ab.
Die Sprengung von 8mm passen ebenfalls sehr gut zum Schuh und der Laufcharakteristik und sind mit Sicherheit auch ein Grund dafür warum viele Schuhe mit einer Sprengung von 6mm-8mm sowohl zu Fersen-/ als auch zu Vorfußläufern passen.

Beeindruckend beim Laufen mit dem Ventus 2 ist aber nicht der reine Komfort, denn komfortabel sein ist einfach, beeindruckend ist der Rebound des Schuhs, besonders bei schnellen Läufen oder Intervallen auf dem Vorfuß. Der Kompromiss zwischen Komfort und Agilität übertrifft meine Erwartungen, bei keinem anderen Schuh mit diesem Komfort Level hat man das Gefühl bei jedem Schritt so wenig Energie zu verbrauchen.

361° Ventus 2
361° Ventus 2
DÄMPFUNG

Das Herzstück und für mich das Highlight des Ventus 2 ist zweifelsohne seine Mittelsohle. 361° fertigt die Mittelsohle aus 2 unterschiedlichen Materialien, direkt unter dem Fuß arbeitet der reaktive CQT EXTREM3 PEBA-Schaum, während darunter der komfortable PRIMO FOAM für die nötige Stoßabsorption sorgt.
Tatsächlich liefert 361° beim Ventus 2 nicht nur Theorie und PR reife Worte, sondern eine ausgeklügelte Lauf-/ und Dämpfungscharakteristik die man schon auf den ersten Metern spürt: Die Dämpfung ist superkomfortabel und fängt Stöße butterweich ab, gibt aber sofort auch wieder Energie zurück.

Was den Ventus 2 für mich zu einem überragenden Allrounder macht, ist seine Bandbreite.

Der Komfort bei langsamen Läufen oder Regenrationsläufen ist sehr hoch lässt keine Wünsche offen, aber sobald man bei Tempoläufen oder Intervallen die Pace anzieht, kommt mehr und mehr Agilität und Rebound hinzu ohne an Komfort zu verlieren. Der Schuh fühlt sich erstaunlich leichtfüßig und agil an und schiebt einen ganz ohne zusätzliche Plastik- oder Carbonplatte kraftvoll nach vorne.

Egal ob kurzes Fahrtspiel oder ausgedehnter Longrun – der 361° Ventus 2 vermittelt in jeder Phase des Laufs ein rundum sicheres, direktes und extrem angenehmes Gefühl.
Die volle Leistung der Dämpfung des Ventus 2 spürt man bei 2 sehr gegensätzlichen Disziplinen extrem eindrucksvoll. Zum einen ist es bei steilen bergauf Passagen mit kurzen kräftigen Abdrücken auf dem Vorfuß. Der Ventus 2 gehört für mich dabei zu den besten Schuhen, die ich bisher gelaufen bin. Der Schuh ist vielen Konkurrenten gleich in beiden Eigenschaften, also Komfort und Reaktivität deutlich überlegen und meistert die Kombination beinahe perfekt.
Wer nach dem bergauf noch nicht von der Dämpfung überzeugt ist, kann sich auf einer schnellen steilen bergab Passage von der Leistung begeistern lassen. Solche Passagen können den Muskeln und dem restlichen Bewegungsapparat mehr zusetzen als viele denken und eine Dämpfung wie im Ventus 2 kann unter Umständen einen großen Unterschied für den restlichen Lauf machen.

361° Ventus 2
361° Ventus 2

GRIP/AUSSENSOHLE 

Bei der Außensohle setzt 361° auf eine selbstentwickelte Mischung mit durchdachter Gummiabdeckung an den entscheidenden Belastungspunkten. Im Test auf unterschiedlichen Untergründen – von trockenem Asphalt über nasse Radwege bis hin zu leichten Park- und Waldwegen – ließ der Grip keinerlei Wünsche offen. Selbst bei feuchten glatten Untergründen, Fliesen, Kopfsteinpflaster oder leicht moosigen Belägen macht die Sohle einen guten Job und sorgt nicht für Überraschungen wie plötzlichen Grip-Verlust oder unerwartete Rutscher.
Die Leistung ist sehr konsistent, gut einschätzbar und es gibt einen breiten beherrschbaren Grenzbereich.

Die Haltbarkeit macht nach ca. 130 intensiven Testkilometern ebenfalls einen guten Eindruck, die Gummimischung zeigt nahezu keinerlei nennenswerte Abnutzung. Basierend auf dem aktuellen Abriebbild schätze ich die Haltbarkeit so ein, dass eine Gesamtlaufleistung von mind. 1.000 Kilometern bei normalem Laufstil (abhängig von Untergrund, Läufergewicht usw.) problemlos machbar ist!

361° Ventus 2
OBERMATERIAL

Das Mesh-Obermaterial ist optisch und haptisch nicht wirklich viel anders als bei vielen anderen Herstellern. Der Schuh ist für das ganzjährige Training entwickelt, heißt die Atmungsaktiviät ist gut genug, um im Sommer nicht zu krass zu schwitzen, aber das Mesh ist nicht so offen und luftig das man den Schuh im Winter nicht benutzen kann.
Auch die Flexibiliät ist ausreichend, das Material ist nicht super weich, stretchig oder legt sich wie eine 2. Haut an den Fuß, aber weich und flexibel genug um eine Faltenbildung zuverlässig zu vermeiden und auch ohne Socken nicht für Probleme, Kratzen oder Scheuerstellen zu sorgen.
Was im Test aber sehr positiv aufgefallen ist und mich echt überrascht hat, das Mesh ist äußerst robust. Es gab einige Momente, bei denen ich durch dornige Büsche gelaufen bin und einige Dornen ordentlich fest am Material gerissen haben ohne auch nur eine kleine Spur zu hinterlassen. Ich denke nicht das viele meiner anderen Schuhe diese Torture unbeschadet überstanden hätten.

361° Ventus 2

FAZIT

Der 361° Ventus 2 hat mich im Test vollends überzeugt und lässt praktisch keine Wünsche offen. Das Design wirkt modern und unaufgeregt und die Farbkombinationen sind eher gedeckt und nicht zu mutig. Die Passform ist absolut massenkompatibel und passt von der Ferse bis zu den Zehen wahrscheinlich zu den allermeisten Füßen. Der Fersen-/Einstiegsbereich ist üppig gepolstert und sorgt genau wie die ordentliche Schnürung und die Zunge für absolut druckfreien Halt.
Das Obermaterial ist atmungsaktiv genug, um auch bei richtig heißen Temperaturen nicht zu viel zu schwitzen aber auch nicht zu luftig und deshalb auch gut im Winter nutzbar. Das Mesh Material ist außerdem ziemlich robust und hält mehr aus als viele Konkurenten.
Der Grip der Außensohle liegt auf hohem Niveau, auch auf nassen glatten Untergründen lässt sich der Ventus 2 sicher und kontrolliert bewegen. Die Haltbarkeit der Sohle spielt ebenfalls in der obersten Liga mit, nach meinen Testläufen sind kaum Abnutzungen erkennbar, die Sohle wird also locker über 1000km durchhalten (natürlich abhängig von Laufstil, Gewicht des Läufers und Untergrund).
Während alle anderen Eigenschaften des Schuhs wirklich gut sind und meine Erwartungen erfüllen, ist die Dämpfung bzw. die Mittelsohle der Star der Show und das Highlight des Ventus 2.
Aktuell gibt es für mich keine andere Dämpfung die diese Level an Komfort, Reaktivität und Aufprallabsorption in einem Schuh vereint. Egal ob langsamer Fersenläufer oder schneller Vorfußläufer, der Ventus 2 liefert jedem Läufer bei jedem Laufstil eine Kombination aus Komfort und agiler effizienter Direktheit die ihres gleichen sucht.

Der Ventus 2 ist für mich eine klare Kaufempfehlung als echter Allrounder und ein Kandidat, den man sich auf jeden Fall mal genauer anschauen und wenn möglich Probelaufen sollte. Besonders für Alle die entweder nur einen einzigen Laufschuh kaufen oder haben möchten, der fast das gesamte Spektrum des täglichen Trainings abdeckt könnte der Ventus 2 genau das richtige sein.

Mit einer UVP von 170 € ist der Schuh sicherlich kein Schnäppchen, bewegt sich aber absolut im üblichen Rahmen für moderne Premium-Dämpfungsschuhe und Super-Trainer mit PEBA-Schaum. Angesichts der gebotenen Verarbeitungsqualität, der vielseitigen Performance und der hervorragenden Haltbarkeit ist der Preis mehr als gerechtfertigt.

361° Ventus 2 Schnürung im Detail
361° Ventus 2 Außensohle mit Laufsohlenprofil

361° Performance Series Schuhkarton mit Ventus 2
361-Ventus 2 Verpackungsetikett mit Produktinfos

361° Ventus 2 Draufsicht auf Obermaterial und Schnürsenkel
361° Ventus 2 Seitenansicht mit gelber Zwischensohle

361° Ventus 2 Frontansicht beider Laufschuhe

361° Ventus 2 Nahaufnahme Ösen und Schnürsenkel

361° Ventus 2 Nahaufnahme gebundene Schnürsenkel
361° Ventus 2 Fersenpolsterung im Innenbereich

361° Ventus 2 Blick ins Schuhinnere mit Zunge
361° Ventus 2 Fersen- und Zungenbereich von innen

361° Ventus 2 atmungsaktives Mesh-Obermaterial im Detail
361° Ventus 2 Fersenkragen mit Zugschlaufe

361° Ventus 2 Fersenkappe von hinten
361° Ventus 2 Fersenpartie Nahaufnahme von oben

361° Ventus 2 Zehenbox mit Markenlogo
361° Ventus 2 Zwischensohle mit Cut-Out-Struktur

361° Ventus 2 Sohle mit geprägtem Markenlogo
361° Ventus 2 Zwischensohle mit strukturiertem Profil

361° Ventus 2 Detailaufnahme Sohlenrand mit Logo

361° Ventus 2 Zwischensohle Fersenbereich mit Aussparung

361° Ventus 2 Ortholite Einlegesohle mit Logo
361° Ventus 2 Zunge mit reflektierendem Detail

361° Ventus 2 im Trageeinsatz auf Waldweg

361° Ventus 2 im Test auf Schotterweg

361° Ventus 2 auf Waldboden mit Laub
361° Ventus 2 Draufsicht auf Schnürung im Wald

361° Ventus 2 im dichten Unterholz

361° Ventus 2 mit Modellschriftzug im herbstlichen Laub

361° Ventus 2 beide Schuhe aus der Vogelperspektive
361° Ventus 2 Seitenansicht mit Modellschriftzug im hohen Gras

361° Ventus 2 Zwischensohle mit Primo-Schaum im hohen Gras



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Das eine T-Shirt fürs Trekking!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Merinomischung
  • Verstärkte Zonen
  • Geruchsmanagement
  • Wenig Nähte
  • Angenehmer Stoff auf der Haut
  • Für warme und kalte Temperaturen geeignet

NACHTEILE


BEWERTUNG

Hallo zusammen,

bei der Vorbereitung auf autarke Trekking-Touren steht man unweigerlich vor der Frage: Wie reduziere ich das Rucksackgewicht auf ein absolutes Minimum. So geht es uns jedes mal wenn wir uns wieder für einen Trekking Urlaub in Norwegen, Österreich, der Schweiz oder auch mal den Kanaren entscheiden. Wir sind zu zweit unterwegs und haben wirklich alles dabei, was man für diesen Trip braucht. Und da wir schon ein paar dieser Touren hinter uns haben, wissen wir natürlich, wo das Equipment noch ausbaufähig ist, oder wo man doch noch Gewicht einsparen kann. Bei mir sind circa 14 Kilogramm so das Maximalgewicht, wo ich mehrere Tage ohne Probleme den Rucksack tragen kann, die Höhenmeter ohne Probleme schaffe und wir auch mit einer guten Geschwindigkeit vorankommen. Denn jedes Kilo bremst natürlich auch. Deswegen war ich umso froher, dass kurz vor unserer nächsten Tour die Anfrage von Falke kam, das Backpack Ready T-Shirt der Wool Tech Light Kollektion zu testen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm

Meine Voraussetzungen, dass es Teil meiner Tour-Ausrüstung wurde ist zum einen die Hygiene natürlich die Funktionalität. Aber hier verspricht der Hersteller ein hochtechnisches T-Shirt und da war ich wirklich gespannt und somit kam es mit und wurde gleich dem Härtetest gestellt. Neun Tage vollkommen autarkes Trekking und Zelten in der rauen norwegischen Trollheimen-Region. Wer sein komplettes Zelt, Schlafsack und dehydrierte Nahrung für über eine Woche auf dem Rücken trägt, hat keinen Platz für eine üppige Garderobe, deswegen wurden es nur zwei Merinoshirt – eines davon war das Backpack-Ready Wool-Tech Light – , die als Baselayer unter der Fleecejacke dienen und auch bei hoffentlich schönem Wetter zum Einsatz kommen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm

Geruchsmanagement
Die größte Sorge bei so wenig Wechselkleidung ist logischerweise die Geruchsbildung. Vor allem wenn man nach den neun Tagen wieder zurück in die Zivilisation kommt. Hier spielt das Wool-Tech Light seine absolute Superkraft aus. Das Shirt besteht aus einer leichten, aber hochfunktionalen Merinowoll-Mischung. Nach schweißtreibenden Etappen in verschiedensten Vegetationen, von Moor über Wälder und Geröllfelder, habe ich das Shirt abends einfach über eine Leine am Zelt in den norwegischen Wind gehängt. Das Resultat ist immer wieder faszinierend, denn das Material regeneriert sich beim Auslüften über Nacht komplett. Am nächsten Morgen roch das Shirt frisch und neutral, als käme es gerade aus dem Schrank. Es nimmt Schweißgerüche schlichtweg nicht an, wodurch die Rotation mit nur zwei Shirts für neun volle Tage absolut problemlos und ohne unangenehmes Gefühl funktioniert hat.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm

"Backpack-Ready" sagt schon der Name des Shirts
Wieso denn eigentlich Backpack Ready? Was kann das Shirt, was andere nicht können? Gleich vorweg, der Materialmix und die Konstruktion sind exakt auf das Tragen von Rucksäcken abgestimmt. Zum einen liegt der Stoff unheimlich weich und kratzfrei auf der Haut. Ein weiterer massiver Pluspunkt ist die nahezu komplett nahtfreie Verarbeitung in den unteren ¾ des T-Shirts. Wo keine Nähte sind, kann auch nichts scheuern, ein tolles Feature, wenn man stundenlang in Bewegung ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm

Zusätzlich haben wir zonale Verstärkungen. Hier hebt sich auch die Farbe, beziehungsweise das Muster des Stoffes ab. An den extremen Druckstellen – also primär an den Schultern (wo die Träger aufliegen) und an den Hüften (wo der schwere Beckengurt des Rucksacks sitzt) – ist das Material gezielt verstärkt und abriebfester verarbeitet. Wenn man diese verstärkten Zonen anfasst, spürt man diese auch bewusst. Das Gefühl von den Trägern und auch dem Beckengurt war wirklich besser dadurch. Ich bin sehr empfindlich oberhalb der Schlüsselbeine. Dies war durch das Backpack Ready Shirt deutlich besser. Und ich hab mich wirklich wohl darin gefühlt.

Obwohl es in Norwegen auch im Sommer nachts empfindlich kalt wird (wir hatten teilweise um die Null Grad), war die "Light"-Variante tagsüber ideal. Sie kühlt, wenn die Sonne auf den Hang brennt, und wärmt als Base-Layer auch im leicht feuchten Zustand noch hervorragend, wenn der kalte Wind über die Hochebene zieht. Die Feuchtigkeit wird sehr schnell nach außen transportiert, sodass man bei Pausen nicht sofort auskühlt. Wirklich ein tolles Klimamanagement und der weiche Stoff auf der Haut unterstützt das natürlich auch noch.

Die Pflege war auf der Tour natürlich nicht möglich, aber das kam dann geballt als wir zu Hause waren. Um die geruchshemmenden Eigenschaften der Merinowolle und die Elastizität der Verstärkungen nach solch intensiven Touren zu erhalten, empfiehlt sich die Maschinenwäsche im Wollwaschgang. Ich nutze hierfür ein spezielles Funktionswaschmittel für Baselayer von Nikwax das sich komplett rückstandsfrei auswäscht und die Poren der Fasern nicht verstopft.

Das Backpack-Ready T-Shirt Wool-Tech Light ist kein simples T-Shirt, sondern ein hochtechnisches Ausrüstungsteil für ambitionierte Trekker. Die Kombination aus genialem Geruchsmanagement, unübertroffenem Tragekomfort durch die nahtlose Konstruktion und den gezielten Verstärkungen an Schultern und Hüfte macht es zum perfekten Begleiter für schwere Rucksäcke. Wer für eine Weitwanderung extrem minimalistisch packen will oder muss, findet hier eine kompromisslose Lösung. Jeden Cent wert!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm

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Leichter Aerohelm für Rennradfahrer mit guter Passform.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leichter Helm
  • Aerodynamische Form
  • Gute Belüftung

NACHTEILE

  • Riemchen sind seitlich nicht verstellbar.

BEWERTUNG

Leichter Helm der auch auf kleine Köpfe passt. Ich hab die Farbe weiß genommen, damit der Hem bei starker Sonneneinstrahlung nicht so heiß wird. Der Helm hat eine aerodynamische Form. Dadurch, dass es ein Rennradhelm ist hat er kein Sonnenschild, daher trage ich eine Kappe mit einem Schild darunter. 

Die Belüftung ist sehr gut. Der Look hinten mit dem Kreuz ist auch megacool. Trotz der seitlich nicht verstellbaren Riemchen kann der Helm am Kinn gut verstellt werden. 



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Leicht, klein und strapazierfähig.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Klein und leicht

NACHTEILE


BEWERTUNG

Die Satteltasche ist klein und leicht. Ideal für's Rennrad. Hier passt ein Ersatzschlauch rein, Reifenheber und noch ein Einweghandschuh oder Klebeflicken für die Reparatur. Trägt nicht auf, hängt fest am Sattel und wackelt nicht rum. Ist abwaschbar, wenn die mal schmutzig wird. 



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Solider Allrounder mit Fokus auf schnelle Offroadrunden.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Echter Allrounder
  • Schnell auf Asphalt und Offroad
  • In allen gängigen Reifengrößen verfügbar (35-55mm Breite)
  • Tubeless-Ready
  • Dezenter, dunkler Stil
  • Kaum Abnutzung nach Test festgestellt

NACHTEILE

  • UVP mit 67€ am oberen Ende angesetzt
  • Eher dunkel (wenig reflektierende Elemente)
  • Montage insgesamt etwas frickelig (z.B. Rotationsrichtung schlecht zu erkennen)

BEWERTUNG

Zum Fahrer

Ich fahre mittlerweile seit etwa fünf Jahren mit meinem Gravelbike. Meistens fahre ich damit zweimal täglich im Stadtverkehr, ungefähr 15 Kilometer; im Sommer unregelmäßig längere Touren (40-100 Kilometer), auch über unwegsames Gelände. Ich fahre dabei zwischen 20-30 km/h (i.d.R. Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 km/h).

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PIRELLI Cinturato Gravel RM -  Fahrradreifen (Gravel)

Meistens fahre ich die Strecke ohne zusätzliches Gewicht, gelegentlich fahre ich die Strecke auch mit Zusatzgewicht durch meine Packtaschen. In einem Testbericht habe ich hier verlinkt.

Durch die Packtaschen habe ich natürlich eine höhere Zuladung. Mein eigenes Gewicht liegt bei knapp 92 Kilogramm, das Fahrrad wiegt ungefähr 13 Kilogramm. Mit den Packtaschen kommen noch einmal etwa 5 Kilogramm dazu. Insgesamt liegt das System damit ohne Packtaschen bei ungefähr 105 Kilogramm und mit Packtaschen bei etwa 110 Kilogramm. Es ist also eher im oberen Gewichtsbereich anzusiedeln.

Bislang bin ich sehr sportliche Straßenreifen gefahren sowie einen Allrounder. Diesen Reifen von Pirelli würde ich dabei eher in die Kategorie schnelle-Allround-Gravel-Reifen einordnen. Damit trifft sich das ganz gut für mich, da ich meine daily Strecke auch gerne ein bisschen schneller fahre und häufig im Stadtverkehr unterwegs bin. Dort ist es besonders wichtig, dass der Reifen ein gutes Bremsverhalten hat und auch der Rollwiderstand nicht allzu hoch ist, wenn man an der Ampel mal wieder antreten muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PIRELLI Cinturato Gravel RM -  Fahrradreifen (Gravel)
Beschreibung des Reifens vom Hersteller

Montage

Aber zuerst einmal zur Montage. Der Reifen wurde ganz üblich, klein verpackt geliefert und wiegt knapp 430 Gramm, also knapp 10g weniger als auf der Webseite angegeben. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: PIRELLI Cinturato Gravel RM -  Fahrradreifen (Gravel)
430g/Reifen. Weniger als angegeben

 

Das Profil ist deutlich griffiger als bei meinem bisherigen Reifen, außen eher höher als innen, wodurch man insgesamt eine eher breitere Auflagefläche auf der Straße hat.

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Detailaufnahme des Profils
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Detail: Seitenansicht der Kontaktfläche
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Mein vorheriger Reifen hatte innen gar keine Auflagefläche und dann außen eher eine Auflagefläche. Vorteil von der Auflagefläche innen ist: Wenn diese auch griffig ist, hat man natürlich ein besseres Verhalten bei losem Untergrund und zudem ein leicht besseres Kurvenverhalten oder auch bei nasser Fahrbahn. Dafür ist der Rollwiderstand wiederum etwas höher als bei einem ganz glatten Reifen.

Das Aufziehen des Reifens war erfahrungsgemäß (wie häufig bei mir) nicht ganz so einfach. 

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Immer dabei beim Wechseln, Reifenheber 

Zuerst einmal habe ich den Reifen falsch herum aufgezogen, da der Reifen nicht so eindeutig beschriftet ist, insbesondere was die Rotationsrichtung angeht. Das ist auch ein kleiner Kritikpunkt ;)

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Ich habe den Reifen mit Schwalbe 700C 28 Zoll SV17-Schläuchen genutzt. Ich fahre mit diesen Schläuchen schon lange sehr gut, weil sie hochwertig sind und auch höhere Drücke aushalten. 

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Der Reifen selber kann mit einem relativ hohen Druck von bis zu 5 bar gefahren werden (Minimum 3bar).

Die Montage gestaltet sich relativ schwierig, weil der Reifen sich relativ fest an die Felge andrückt, zumindest doch etwas fester als bei den Reifen, die ich vorher hatte. Das grundsätzlich ist natürlich kein Problem, macht es allerdings etwas schwieriger, wenn man erst im zweiten Anlauf Reifenfluid benutzt.

Nachdem man aber erst einmal die Rotationsrichtung herausgefunden hat, ging die Montage relativ einfach. Auch hier empfiehlt sich dann wiederum die Nutzung von Reifenfluid, damit man einfach den Reifen richtig glatt drauf bekommt. Auch das habe ich anfangs nicht ganz gut hinbekommen, sodass ich den Reifen letztendlich zweimal montiert habe.

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Schiefe Montage, Montagefluid empfohlen!
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So sollte es nicht aussehen, Unwucht im Reifen, ....
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Optik und erster Eindruck

Der Reifen selber ist relativ dunkel gehalten, sodass er sich den meisten Fahrrädern farblich gut anpasst. An der Stelle gibt es auch ein, zwei kleine reflektierende Elemente, nämlich das Markenlogo und zudem so eine leicht reflektierende Beschichtung an ein, zwei Stellen.

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und zum Vergleich: die leichte Reflektion des Reifens  (Foto mit Blitz)

Ich habe dafür zwei Fotos gemacht (mit und ohne Blitz) sodass man das vielleicht ein wenig erahnen kann. Insgesamt ist es jetzt aber kein Reifen, der für eine besonders hohe Sichtbarkeit ausgelegt ist.

Der Reifen vorher von mir hatte 40 Millimeter Breite, der jetzige hat nur 35. Trotzdem hat er gut auf meine Felge von meinem Cube Nuroad FE gepasst, falls das für den einen oder anderen interessant sein sollte. 

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Materialbeschreibung von der Herstellerwebseite. 
Quelle: https://www.pirelli.com/tyres/de-de/fahrrad/reifen/katalog/cinturato-gravel-rm

 

Fahrverhalten

Da ich meine Fahrzeiten regelmäßig tracke, habe ich keine großen Geschwindigkeitsverluste feststellen können. Gefühlt war mein bisheriger Reifen (der allerdings auf Straßenspeed ausgelegt war) minimal schneller auf Straße (eigentlich ja auch logisch). Ins Gelände bin ich mit meinem alten Reifen jedoch nicht gefahren.

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Kurze Speedrunde auf der Straße. knapp 37km/h sind auf jeden Fall drin

Was mir beim Fahren besonders aufgefallen ist, war das Bremsverhalten. Wenn ich mal schnell bremsen musste, hatte ich das Gefühl, dass der Reifen sehr griffig ist und schnell auf Lenkbewegungen reagiert. Gerade dadurch, dass er auch noch ein genopptes Profil hat, hatte ich hier jederzeit ein gutes und sicheres Gefühl.

Doch wie verhält er sich auf anderem Untergrund? Ich habe den Reifen auch teilweise schon auf Grünflächen getestet, jedoch nur für relativ kurze Stücke. Auch hier hatte ich das Gefühl, dass ich eine gute Haftung hatte und flott voran gekommen bin.

Auch gerade bei nassem Wetter, wenn der Asphalt, die Straße und das Kopfsteinpflaster mal etwas nass waren, hatte der Reifen ein gute Bodenhaftung.

Auch auf Schotterwegen ist der Pirelli sehr rund und sicher gelaufen. Hier ist die Bremsstrecke natürlich etwas länger als auf der Straße, das Rad stand trotzdem sehr schnell.

Ich hatte nach knapp 120km einen Platten. Das kann natürlich auch darauf zurückzuführen sein, dass ich keinen Luftdruckmesser nach dem Aufpumpen verwendet habe und den Reifen mit 4,5bar nah am Maximum gefahren bin. 

Fazit

Alles in allem muss ich sagen, hat der Reifen ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei er eher im oberen Preisbereich anzuordnen ist. Die UVP beträgt 67,90€. Persönlich hätte ich den Reifen dafür nicht gekauft. Dies liegt auch daran, dass ich vorallem Straße fahre und Gelände eher selten. Für diesen Zweck gibt es einfach spezialisiertere Reifen die dann ein besserer P/L-Verhältnis haben.

Die Beschreibung von Pirelli beschreibt es ganz gut. Demnach ist der Reifen besonders gut geeignet, um Meter zu machen. Er hat einen soliden Rollwiderstand, das Gewicht ist in Ordnung und das Schutzniveau auch. Das geht zulasten des Komforts, klassischer Allrounder halt mit etwas Fokus auf km/h.

Wer schnell Offroad unterwegs sein will, findet diesen Reifen aber aktuell auch schon ab ca. 40€ bei den gängigen Händlern. Für den Preis finde ich den Reifen dann fair.

Alles in einem ein solider Reifen der nach knapp 150km auch noch aussieht, als wäre er frisch aufgezogen.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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