Ein guter leichter Layer für ruhige bis normale Aktivitäten
VORTEILE
- Feuchtigkeitsregulierend / schnell trocknend
- geruchshemend
- gutes Tragegefühl
- Thermoregulierende Merinowollmischung
- Passform / Nahtlos
- geeignet für warme sowie auch für kalte Temperaturen
NACHTEILE
- Preis
- nicht für extreme Aktivität
BEWERTUNG
Früher noch klassisch als Funktionsunterwäsche bekannt, ist nun der Baselayer aus Merinowolle aus keinem Outdoor-Kleiderschrank mehr weg zu denken. Sie sind keinesfalls nur ein unnötig teures Extra sondern bestimmen über Erfolg oder Versagen der darüber liegenden Hightech-Top-Layer.
Die Firma Falke ist mir jeher als Hersteller von hochwertigen Produkten bekannt. Seit einigen Jahren sieht man jedoch auch immer mehr Funktionsunterwäsche von dem Unternehmen, mit Sitz im Sauerland, in den Geschäften, die für den Einsatz in allen erdenklichen Jahreszeiten gedacht sind. Ich habe das Wool-Tech Light Longsleeve zum testeten bekommen.
Das Wool-Tech Light Longsleeve ist mit ökologischer geruchshemmender Merinowolle in Kombination mit hochwertigen Kunststofffasern hergestellt und soll somit für eine ideale Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung sorgen.
Vorteile der Merinowolle
Sie kühlt, wenn es warm ist und sie wärmt, wenn es kalt ist. Dabei kratzt sie nicht und riechen tut sie auch nicht. Eine Wunderwaffe für Sportler also, aber wieso ist das so? Im Vergleich zur Schurwolle sind die Merinowollfasern nur halb so dick, so dass sie durch unsere Haut nicht mehr als unangenehm empfunden werden. Das Merinohaar selbst ist nicht glatt, sondern stark gekräuselt und verarbeitet bilden die einzelnen Fasern ein lockeres Netzwerk.
In diesem Netzwerk bilden sich Luftkammern. Ist diese Luft einmal durch Körperwärme aufgeheizt, bleibt es dank der „schlechten“ Wärmeleitfähigkeit von Luft und durch Reflektion der Wärmestrahlung des Körpers schön warm. Ein weiteres Plus der Zauberwolle ist, dass sie durch ihre Eigenschaft Feuchtigkeit zu „binden“, die durch Transpiration befeuchtete Luft von der Haut nach außen transportiert. Dass „nasse“ Wolle jedoch warm hält oder gar wärmt, ist leider nur ein Traum. Wenn die Wolle nämlich mit Feuchtigkeit (magische 33 %) gesättigt ist, setzt gemäß aller Regeln der Physik Verdunstung ein.
Als Gegenteil der Kondensation bewirkt einen kühlenden Effekt – analog zum Schwitzen. Im Sommer ist das der gewünschte Effekt beim Tragen der Merinowolle. Im Winter jedoch will man das unbedingt verhindern. Hier müssten dann gut isolierende Top-Layer zum Einsatz kommen, um das funktionierende Mikroklima intakt zu halten. Das wäre aber ein andere Thema.
Wool-Tech Light Materialmix
So schön die genannten Eigenschaften und Vorteile der Wolle auch sind, gibt es auch Probleme, dass einmal falsch gewaschen dem guten Stück ein schnelles Ende bereiten kann. Mit 55 % Wollanteil, 44 % Polyamid und 1 % Elasthan ist das Kleidungsstück nicht nur strapazierfähiger, sondern die Kunstfasern verbessern den Feuchtigkeitstransport zusätzlich. Somit machte mich der Materialmix im Wool-Tech der Falke Unterwäsche umso neugieriger, der die kleinen aber existenten Nachteile der Naturfaser kompensieren soll.

Vorteile der Merinowolle
Sie kühlt, wenn es warm ist und sie wärmt, wenn es kalt ist. Dabei kratzt sie nicht und riechen tut sie auch nicht. Eine Wunderwaffe für Sportler also, aber wieso ist das so? Im Vergleich zur Schurwolle sind die Merinowollfasern nur halb so dick, so dass sie durch unsere Haut nicht mehr als unangenehm empfunden werden.
Das Merinohaar selbst ist nicht glatt, sondern stark gekräuselt und verarbeitet bilden die einzelnen Fasern ein lockeres Netzwerk. In diesem Netzwerk bilden sich Luftkammern. Ist diese Luft einmal durch Körperwärme aufgeheizt, bleibt es dank der „schlechten“ Wärmeleitfähigkeit von Luft und durch Reflektion der Wärmestrahlung des Körpers schön warm. Ein weiteres Plus der Zauberwolle ist, dass sie durch ihre Eigenschaft Feuchtigkeit zu „binden“, die durch Transpiration befeuchtete Luft von der Haut nach außen transportiert. Dass „nasse“ Wolle jedoch warm hält oder gar wärmt, ist leider nur ein Traum.
Wenn die Wolle nämlich mit Feuchtigkeit (magische 33 %) gesättigt ist, setzt gemäß aller Regeln der Physik Verdunstung ein. Als Gegenteil der Kondensation bewirkt einen kühlenden Effekt – analog zum Schwitzen. Im Sommer ist das der gewünschte Effekt beim Tragen der Merinowolle. Im Winter jedoch will man das unbedingt verhindern. Hier müssten dann gut isolierende Top-Layer zum Einsatz kommen, um das funktionierende Mikroklima intakt zu halten. Das wäre aber ein andere Thema.
Wool-Tech Light Materialmix
So schön die genannten Eigenschaften und Vorteile der Wolle auch sind, gibt es auch Probleme, dass einmal falsch gewaschen dem guten Stück ein schnelles Ende bereiten kann. Mit 55 % Wollanteil, 44 % Polyamid und 1 % Elasthan ist das Kleidungsstück nicht nur strapazierfähiger, sondern die Kunstfasern verbessern den Feuchtigkeitstransport zusätzlich. Somit machte mich der Materialmix im Wool-Tech der Falke Unterwäsche umso neugieriger, der die kleinen aber existenten Nachteile der Naturfaser kompensieren soll.



Tragekomfort der Falke Wool Tech-Unterwäsche
Die Erfahrungen aus Kindestagen hängen noch tief verankert im Kopf, eine kratzende Wollstrumpfhose oder ein gut sitzender Wollpullover sind dort hinterlegt. Zum Glück sind die Tage der kratzenden Wolle längst vorbei und die Wool-Tech Funktionswäsche von Falke erinnerte uns kein bisschen mehr daran.
Ganz im Gegenteil, das Longsleeve hat ein sehr angenehmes Tragegefühl.
Zudem ist das Longsleeve nahtlos hergestellt und bietet kaum einen Grund für Scheuerstellen. Durch den Elasthananteil ist das Material dehnbar und passt sich an wie eine zweite Haut. Die anatomische Passform ist sehr gut.






Praxistest
Ich habe die Unterwäsche bei einigen Bike Touren und bei ausgiebigen Hunderunden getestet. Die Bike Touren beliefen sich auf 15 - 25 km mit 500 - 1000 hm. Bei den Anstiegen mit dem Bike wurde die Wool-Tech Light Faser schon ordentlich gefordert und musste einiges an Feuchtigkeit aufnehmen.
Bei den Hunderunden hat es einen angenehm wärmenden Effekt und ist auch durch seine langen Ärmel perfekt geschnitten.
Die Touren mit dem Bike waren für mich jedenfalls sportlich und dabei habe ich ordentlich geschwitzt. Da ich die Touren bei 10°C bis max. -4°C durchgeführt habe hatte ich nicht nur den Baselayer an sondern auch noch eine Softshelljacke und je nach Bedarf noch eine Regenjacke an.
Bei Funktionswäsche gibt es, die für eher schweißtreibende Sportarten und die für eher ruhigere Aktivitäten konzipiert ist. Nach meinen Testaktivitäten würde ich sagen, dass das Wool-Tech Light Material ein gesundes Mittelmaß ist.
Es ist mäßig luftdurchlässig und trocknet dennoch recht schnell am Körper, aber erwartet keine Wundertrocknung. Ein guter Trick jedoch ist, den Top-Layer nur leicht zu öffnen, um nicht komplett im Feuchten zu stehen und sofort auszukühlen. Feuchtigkeit wird abtransportiert, während die Temperatur weiterhin aufrechterhalten wird.
Praktische Hinweise
Die Wool Tech-Unterwäsche von Falke ist wegen dem Kunstfaseranteil zwar nicht so empfindlich wie reine Merinowolle, aber Waschen bei Temperaturen über 30 °C sowie intensives Wringen sollte trotzdem vermieden werden, wenn man lange Freude am Produkt haben will.

Fazit zur Falke Wool-Tech Light Funktionsunterwäsche
Das Wool-Tech Light Longsleeve hat mich überzeugt. Egal ob beim Fahrrad (Mtb oder Pendelfahrten) fahren oder bei Wanderungen/Spaziergängen hat es immer das gehalten was versprochen wurde. Auch mehrmaliges trage der Merino-Unterwäsche ist durch ihre vielseitigen Eigenschaften möglich ohne gleich zu riechen wie sonst was.
Trotz hoher Funktionalität und gutem Tragekomfort, gibt es am Ende nicht den einen Layer für alles. Wer also öfters unterwegs ist, wird vermutlich auf einen Baselayer für schweißtreibende Touren (leicht, luftdurchlässig) und vielleicht ein schweres Exemplar mit geringerer Luftdurchlässigkeit und höheren Wärmeeigenschaften zurückgreifen. Zum Glück bietet Falke aber auch hier unterschiedlichste Produkte im gesamten Repertoire an.






























