„Heidiwelt“ versus verlassene Alpendörfer, Erosion und Gletscherschmelze versus Hüttengaudi – dieses Kontrastprogramm steht heute für den Wirtschafts- und Lebensraum „Berge“. OUTSIDEstories möchte dem Thema Bergkultur eine kleine Serie widmen und jeden von euch aktiv einbinden.
Jede Folge stellt spannende Projekte und interessante Menschen vor, die sich aktiv für die Erhaltung des Kulturraums „Berge“ engagieren. Doch auch du bist Teil der Berge. Genau deswegen wollen wir in Kooperation mit der Outdoor-Footwear Marke AKU wissen, was deine persönliche Beziehung zu den Bergen ausmacht.
Berge heute
Als aktive Mitglieder der Outdoor-Community sind wir uns einig: schneebedeckte Gipfel, fantastische Felsformationen und herausfordernde Steilwände, unvergessliche Touren und Momente – all das geben uns die Berge.
Einerseits Sehnsuchtsorte, andererseits harte Lebensbedingungen. Seitdem die Engländer vor rund 200 Jahren die Herausforderung des Kletterns am Fels für sich entdeckten, stehen die Berge für uns vor allem für alpine Abenteuer und Entspannung. Doch allmählich verändert sich die kollektive Wahrnehmung der Bergwelt.
Denn Berge sind viel mehr: Sie bedeuten Raum zum Leben und Arbeiten, den es zu erhalten gilt. Was tun gegen Entvölkerung und Umweltzerstörung und deren Folgen? Murenabgänge, Schlammlawinen, Baumsterben, um nur einige Probleme zu nennen, können nicht in unserem Interesse sein, wir möchten doch unsere Freizeit dort verbringen. Für jeden von uns gibt es viel zu unterstützen und zu bewahren: unberührte Natur, Historie und Tradition.
Zukunft der Berge
Ein Thema, welches Bewohner und ebenfalls Besucher angeht: Unser Freizeitvergnügen verschafft uns Nähe zu den Einheimischen der Bergwelt und fordert von uns besondere Verantwortung und starkes Engagement. Immer mehr soziale und kulturelle, oft regionale Initiativen, engagieren sich für die Erhaltung der Bergwelt als Kulturraum und unterstützen die dortige Wirtschaft nachhaltig. Als Outdoor-Community wollen wir unseren Teil zur positiven Entwicklung beitragen.
Sich regen bringt Segen
Gute Beispiele sind die Compagnia del Buon Cammino in den Piemonteser Alpen, einer Vereinigung, die sich seit langem für die Revitalisierung und Wiederbesiedlung des Val Maira und den Gebieten in den Bergen Cuenos einsetzt. Oder Caesar Sacchet, der als „Umweltwache” die Rückkehr des Wolfes in die Dolomiten der Region Veneto überwacht. Und nicht zuletzt die Organisation Naturfreunde, die sich seit jeher für die Förderung des Umweltschutzes in den Alpen und im Allgemeinen für verantwortungsbewusstes Verhalten in der Natur einsetzt.
Alle drei kooperieren mit der Outdoor Marke AKU, dem Trekking und Outdoor Footwear-Spezialisten aus Montebelluna in den Dolomiten, genauer der Provinz Treviso. AKU, das traditionelles Schuhmacher-Unternehmen, gegründet und groß geworden in den Bergen – will ihnen etwas zurückgeben und unterstützt deswegen aktiv Projekte, die sich für den Erhalt der Bergwelt als echten Kulturraum einsetzen.
„Wir also Outdoor-Marke, die von der Natur, den Menschen in und den Bergen selbst lebt, fühlen uns verpflichtet diese wichtige Beziehung zwischen Berg, Mensch und Wirtschaft aktiv zu pflegen. Deshalb unterstützen wir diese und weitere Organisationen in ihrem Bemühen um die Berge als echten Kulturraum.“ So Marketing Manager Vittorio Forato.
Über AKU:

Die Marke hat ihre Wurzeln in den 1980ern in den Belluneser Dolomiten, rund 70km nördlich von Venedig, im Sportschuh-Mekka Montebelluna. Mit den Bergen vor der Haustür und den Menschen aus den Bergen als Mitarbeiter und in der direkten Nachbarschaft ist es ein natürliches Anliegen von AKU diese fragile Welt zu schützen und zu unterstützen. AKU_connected: AKU holt sich seine Inspriation aus den Bergen generell und den Dolomiten im Speziellen. AKU ist seiner Tradition treu und fertigt seine Bergschuhe bis heute in großen Teilen noch per Hand und fast ausschließlich in Europa. AKU nimmt sich selbst in die Pflicht seine Schuhe so umweltverträglich wie möglich zu designen und zu produzieren; und diese Selbstverpflichtung hört nicht etwa am Firmentor auf!