Genau richtig für kleine Kinderhände
VORTEILE
- kein BPA
- handliche Größe
- dicht und auslauf- und tropfsicher
- gut zu reinigen
- kein PVC
NACHTEILE
- macht Geräusche beim Trinken
BEWERTUNG
Ich habe diese Flaschen von Outside für meine Kinder zum Testen bekommen. Wir benutzen diese Flaschen in der Freizeit, für den Kindergarten und im Alltag für unsere Kinder. Die beiden Zwillinge sind zwei Jahre alt und genau im richtigen Alter um diese Flaschen zu benutzen.
Sie waren gleich von den Farben begeistert. Direkt beim Auspacken haben sie sich in die Flaschen verliebt.
Unboxing und erster Eindruck
Die Flaschen haben direkt beim Auspacken gleich den Geruchstest bestanden. Sie sind super stabil und halten auch einen Sturz von mindestens 1,50 m in vollem Zustand locker aus. Perfekt also für kleine Kinder im Alltag zu gebrauchen. Die Farben sind wirklich ansprechend und die Designs nett gestaltet. Die kleinen Kinderhände hatten aber Mühe den Knickverschluss zu öffnen und schafften es schlussendlich nicht. Auf der Produktseite wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Kinder diese Flasche erst ab 3 Jahren benutzen sollten. Ich weiß jetzt auch warum das so ist.

Benutzung der Flasche im Alltag
Meine Zwillinge benutzen die Flaschen vor allem zu Hause. Wir haben bereits für den Kindergarten Flaschen besorgt, sind aber nicht so ganz glücklich über den Auslaufschutz dieser Kindergartenflaschen. Wenn jemand vergisst den Deckel zu drehen, läuft die Flasche ganz klammheimlich im Rucksack nach Hause aus. Der wesentliche Vorteil der Camelbak Flasche ist der Auslaufschutz. Selbst bei geöffnetem Zustand, wenn irgendwer vergisst den Verschluss zu knicken, bleibt die Flüssigkeit drin.
Die Flaschen sind vor allem nachts im Bett im Einsatz. Hier trinken die beiden manchmal den ganzen Inhalt über die Nacht leer. Sie steht oder liegt halb am Kopfende und wird ruckzuck hergeholt um zu trinken. Ich kann mir gerade kein anderes Modell vorstellen, dass die selben Eigenschaften wie die Camelbak hat. Sie ist ständig offen, rollt im Bett herum oder liegt neben dem Kind und es passiert kein Unglück.
Wir haben die Flaschen auch schon oft auf Ausflüge mitgenommen. Dabei war sie praktisch im Rucksack verstaut und auch hier ist sie tropf- und auslaufsicher. Wenn der Rucksack zu voll ist, kann sie auch am "Tragegriff" mit einem Karabiner am Rucksack (oder dem Hosenbund bei älteren Kindern) befestigt werden.
Für Eltern ist vor allem die Reinigung ein sehr wichtiges Thema, das dringend angesprochen werden muss. Von anderen Flaschen oder Trinksystemen von Camelbak war ich es gewohnt einen Flaschen oder Schlauchputzer zu benutzen. Diese kleine aber handliche Bürste ist an einer Metallspirale befestigt und wird in den Trinkschlauch eingeführt um sie zu reinigen.

Bei der Camelbak Eddy ist das Röhrchen an der Unterseite des Deckels so dick, dass es problemlos mit einer Handelsüblichen Spülbürste (die etwas dünner ist) gereinigt werden kann. Es braucht also kein Spezialequipment für Radfahrer um dieses System zu reinigen. Alle Teile lassen sich problemlos voneinander lösen und auch reinigen. Ein ganz normaler Spülschwamm passt in die Flasche und lässt sich problemlos drehen und somit die Flasche reinigen.

Außerdem ist die Umweltverträglichkeit bzw. chemiefreie Ausführung für die Kinder sehr wichtig. Laut der Internetseite von Camelbak ist die Eddy vollkommen BPA, BPS und BPF frei.

FAZIT
Alles in allem ist Camelbak mit der Eddy eine sehr funktionale Flasche für Kinder gelungen. Sie ist farblich ansprechend und die Kinder lieben sie heiß und innig. Den einzigen Punkt, den es für mich zu bemängeln gibt ist die Geräuschbildung beim Trinken. Durch eine kleine Öffnung kommt irgendwo Luft in das Röhrchen und erzeugt dadurch Blubber- oder Furzgeräusche. Die Kinder finden das super witzig und kringeln sich am Boden. Für Eltern kann dies aber fast schon nervtötend sein, wenn beide Zwillinge zuerst trinken und dann nicht mehr einzufangen sind. Ist es durch Camelbak nicht anders zu lösen um Luft in das System zu bringen?