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Test: LEDLENSER MT 14 -Taschenlampe


LED LENSER MT 14 -Taschenlampe
Wenn einem nachts ein Licht aufgeht
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Starker und auswechselbarer Akku (3400mAh)
  • verschiedene Leuchtstärkemodi
  • hohe Leuchtweite (150m)
  • Breiter oder fokussierter Lichtkegel
  • Gute Polsterung und Gewichtsverteilung
  • 7 Jahre Garantie

NACHTEILE

  • nur IPX4 Spritzwasserschutz
  • USB Anschluss funktioniert nicht mit jedem Kabel

BEWERTUNG

Heute geht es mal um einen etwas vernachlässigten Ausrüstungsgegenstand – die Stirnlampe.

Im Speziellen geht es um um die MH 10 von LED Lenser, die sich mit einem Verkaufspreis von ~80€ im mittleren bis oberen Preissegment bewegt.

Da in dieser Preisklasse mit anderen Bandagen gekämpft wird als bei den Einsteigermodell kommt die MH 10 entsprechend mit optisch reizvollem Karton und einigem an Inhalt.

  • Stirnband mit Lampe und Akkupack
  • 3400mAh Akku
  • USB Ladekabel
  • Gürteltasche
  • Zusatzlinsen in grün und rot
  • Gummierter Verschlussdeckel für das Halten der Zusatzlinsen oder zum mechanischen Schutz der Lampe

Neben dem Inhalt kann die Lampe zusätzlich noch mit inneren Werten auftrumpfen. Eine LED mit einer Leuchtkraft von 10 bis 600 Lumen, IPX4 Spritzwasserschutz sowie die Möglichkeit den Akku wechseln zu können.

Kommen wir aber nun zu den objektiven Kriterien warum ich der MH 10 von LED Lenser gern 4 von 5 möglichen Zelten verleihen würde. Aufgrund des geteilten Designs von Lampe und Akkupack ist die Gewichtsverteilung auf dem Kopf sehr angenehm. Auch nach stundenlangem Tragen gibt es keine Nackenschmerzen. Die Polster an Stirn und Hinterkopf sind ebenfalls dem Tragekomfort förderlich. Sie vermindern starken Schwitzen und haben bei mir auch keine Kopfschmerzen verursacht, wie ich das sonst von Stirnlampen häufiger gewohnt war. Gerade bei langen Touren, in denen man nachts noch unterwegs ist und die Nerven manchmal blank liegen ist es mehr als schätzbar, wenn manche Dinge einfach funktionieren – hier kann die MH 10 voll auftrumpfen.

Auch durch ihre 600 Lumen starke LED und der entsprechenden Leuchtweite von rund 100 Metern bietet sie gute Möglichkeiten sich zu orientieren und die Umgebung leichter zu vergegenwärtlichen. Ab einer Anschaltzeit von ~10s ist der aktuell verwendete Modus festgeschrieben, sodass ein weiteres Drücken am Knopf zum Ausschalten führt. Neuerliches Anschalten ermöglicht dann nochmal das Auswählen des entsprechenden Modus indem man den Einschaltknopf mehrfach betätigt – zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, in der Praxis jedoch sehr angenehm und intuitiv.

Das Kabel, welches Lampe und Akkupack verbindet ist gut gestaltet und bildet aufgrund seiner Wickelung wie bei Telefonhörern genügend Spielraum, sollte man das Akkupack an eine andere Stelle verschieben wollen.

Der Akku umfasst eine Kapazität von 3400mAh, zum Vergleich das aktuelle Samsung Galaxy S8 besitzt einen 3000mAh Akku. Das Akkupacklässt sich einerseits mit etwas Kraft aus der Halterung entfernen und wieder einstecken, und wird dort über jeweils zwei axiale und radiale Nuten in Position gehalten. Es kann sich also nicht um sich selbst drehen und damit das Kabel weiter aufwickeln. Auch der Verschlussdeckel, der auf dem Akku sitzt ist mittels eines Dichtrings gegen eindringende Feuchtigkeit gesichert.

Bis hierhin weiß die MH 10 auf voller Länge zu überzeugen, wären da nicht die folgenden kleinen Schwachstellen.

Die Lampe wird mittels eines USB Steckers aufgeladen, welche über eine Gummilippe vor Staub und Nässe geschützt ist. Hier wäre eine technisch besser dichtende Lösung wünschenswert gewesen, da bei tatsächlichem Sturm und Regen diese Abdeckung mit hoher Wahrscheinlichkeit undicht wird und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit der Lampe ein jähes Ende bereitet.
Weiterhin ist der USB Anschluss sehr eng gestaltet, sodass ausschließlich das mitgelieferte Kabel für den Anschluss passt. Wer wie im Bild dargestellt einen Samsung Smartphone Stecker einstecken möchte, wird feststellen, dass dieser sich aufgrund seiner Breite nicht einstecken lässt.

Hier ist man also zwangsweise darauf angewiesen sowohl Kabel für Telefon und Lampe mitzunehmen, oder schaut ob es ein Allzweckkabel gibt, dass für beide Geräte funktioniert. Unter dem Aspekt, dass der USB Anschluss als solches generalisiert ist, ist die Umsetzung hier leider suboptimal verlaufen.

Nun aber genug von den konstruktiven Themen der MH 10 und ab zu Bildern und dem Praxistest. Hier hat sich die Stirnlampe bei Nacht in der sächsischen Schweiz mehr als bewährt. Auf maximaler Helligkeitsstufe hielt der Akku etwas mehr als 10h durch und konnte mich so zielsicher und gut beleuchtet durch die Sächsische Schweiz geleiten.
Alle Kameraaufnahmen wurden bei gleichen Aufnahmeeinstellung gemacht; für die Fotografen unter uns: Blendenzahl F/2.8, ISO 200, Belichtungszeit 2 Sekunden.

Im Folgenden sind die Aufnahmen:

1. Maximale Helligkeit, breiter Lichtkegel

2. Maximale Helligkeit, fokussierter Lichtkegel

3. Mittlere Helligkeit, breiter Lichtkegel

4. Mittlere Helligkeit, fokussierter Lichtkegel

5. Minimale Helligkeit, breiter Lichtkegel

6. Minimale Helligkeit, fokussierter Lichtkegel

Kommen wir also nun zum Fazit der LED Lenser MH10.

Die Stirnlampe kann für Trailrunning, Trekkingtouren, Wanderungen, Geocaching und „einnächtigen“ Touren uneingeschränkt empfohlen werden. Für Mehrtagestouren in denen auch mehrere Nächte zur Fortbewegung genutzt werden, sollte überprüft werden ob man mit dem USB Laden tatsächlich eine glückliche Lösung gefunden hat. Wer jedoch ohnehin mit Powerstations unterwegs ist, für den kann die MH10 die Lösung der Wahl sein.



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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