Perfekte Energiequelle für lange Ausdauereinheiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Effiziente Energie und Koffein Versorgung
  • Leicht zubereitet
  • Merkbare Verbesserung

NACHTEILE

  • Geschmacklich gewöhnungsbedürftig.

BEWERTUNG

Aktuell bin ich durch mein Studium und meine Arbeit gezwungen, oft sehr früh zu trainieren. Ich würde mich nicht unbedingt als Morgenmuffel bezeichnen, aber mir fällt es dann doch schwer, um 6:00 Uhr auf dem Rad zu sitzen. Da ich auch teilweise ohne anständiges Frühstück losfahre, ist der Maurten Drink Mix 320 Caf 100 perfekt. Nicht nur 78g Kohlenhydrate auf 500 ml sondern auch 100g Koffein geben mir die benötigte Energie.

Geschmack:

Der Drink-Mix ist ganz klar auf Performance ausgerichtet und nicht darauf, gut zu schmecken. Darauf muss man sich einlassen und darf sich nicht zu viel erhoffen. Es ist ein süßes Hydro-Gel, das keinen klar definierbaren Geschmack hat. Mich hat das gar nicht gestört, da ich es auch hauptsächlich zur Energieaufnahme benutze und nicht, um einen leckeren Sportdrink zu haben.

Performance:

Wie schon erwähnt, bin ich sehr begeistert, da ich nicht nur sehr leicht Kohlenhydrate aufnehmen kann, sondern durch die 100 g Koffein auch nochmal einen extra Boost bekomme, um strukturiert und hart zu trainieren. Ich kann es jedem empfehlen der etwas ambitionierter trainiert und sich vergleichsweise einfach die benötigte Energie zuzuführen. 

Klar ist der Geschmack nicht so gut wie bei anderen Produkten, aber die positiven Argumente überwiegen für mich klar. Es ist oft schwer genug zu essen und zu trinken während man trainiert und Maurten unterstützt mich dabei super. Als ehemaliger Profisportler weiß ich, wie schnell man gelangweilt von Gels ist, wenn man sie stündlich mehrfach zu sich nehmen muss. Daher werde ich Marten weiterhin in meinen Trainingsalltag einbauen.



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Optimale Energieversorgung bei langen Ausdauereinheiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr effiziente Kohlenhydratversorgung
  • Schnell zubereitet
  • Optimiert die Energieversorgung

NACHTEILE

  • Geschmacklich gewöhnungsbedürftig

BEWERTUNG

Bei langen Ausfahrten auf dem Rennrad ist es das Wichtigste, regelmäßig Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um den Körper ausreichend mit Energie zu versorgen. Damit es nicht eintönig wird, kann man dafür Gels, Riegel oder Sportdrinks verwenden. Der Maurten Drink Mix 320 liefert pro Packung 78 Gramm Kohlenhydrate, die direkt aufgenommen werden können. Das ist im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ein sehr guter Wert. Wer kleinere Portionierung bevorzugt, hat die Möglichkeit, auch die 42 Gramm Beutel (Maurten Drink Mix 160) zu verwenden.

 

Geschmack:

Um ehrlich zu sein, ist es geschmacklich auf jeden Fall nicht so gut wie andere Produkte. Es ist kein klassischer Drink, sondern eher ein Gel. Maurten selbst beschreibt das Produkt als „Hydrogel“. Ich würde es einfach als sehr süßes Trink-Gel beschreiben. Allerdings hat mich das gar nicht gestört. Es geht bei dem Drink-Mix ganz klar um Performance und nicht um den Geschmack. 

 

Leistung:

Ich war wirklich sehr begeistert, als ich den Drink das erste Mal auf dem Fahrrad ausprobiert habe. Als Profi soll man 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu sich nehmen. Das ist gar nicht mal so einfach, da herkömmliche Gels meistens 20-40 Gramm liefern. Mit einer Flasche Maurten Drink Mix 320 nimmt man also 2 oder mehr Gels auf einmal zu sich. Da die Aufnahme von Flüssigkeit genauso notwendig ist wie die Kohlenhydrataufnahme, kann man so 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

 

Abschließend kann ich sagen, dass ich wirklich sehr begeistert war und den Drink auch zukünftig bei langen Ausfahrten benutzen werde. Jedem etwas ambitionierten Ausdauersportler kann ich es wirklich sehr empfehlen, da man selten so leicht auf die benötigten Kohlenhydrate kommen kann! 



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Toller Laufschuh mit ordentlich Vortrieb!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Carbonplatte in der Sohle
  • Sehr gute Dämpfung
  • Ordentlicher Vortrieb
  • Gelenkschonend
  • Cooles Design
  • Wettkampf und schnelle Läufe

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Griasts eich!

Meine Laufkarriere startete eigentlich erst vor Kurzem während eines dreimonatigen Aufenthalts in Österreich. Die Berge vor der Haustür und die doch kürzeren Tage waren die perfekte Motivation, um mehrmals die Woche die Laufschuhe zu schnüren. Bevor ich zum Joma R-5000 griff, war ich mit uralten Laufschuhen unterwegs. Der Wechsel war wie der Sprung vom Klapprad auf ein Rennrad – es liegen Welten dazwischen, besonders was die Dämpfung und den „Push“ angeht.

Sohlenkonstruktion

Das Herzstück des R-5000 ist die Kombination aus der Endoplate Carbonplatte und dem Fly Reactive Schaumstoff.

Dies führte zum einen zu einem gewissen Vorwärtsdrang. Die Carbonsohle hat eine unglaubliche Dynamik. Man merkt richtig, wie sie einen beim Abrollen nach vorne katapultiert. Als Anfänger ist das Fluch und Segen zugleich: Man will eigentlich langsam und entspannt laufen, aber der Schuh flüstert einem ständig zu: "Gib Gas!" Man muss sich aktiv bremsen, um nicht jedes Mal in viel zu hohe Pulszonen zu kommen. Und die waren bei mir trotz des vielen Rennradfahrens ungewohnt hoch.

Gleichzeitig fand ich den R-5000 extrem gelenkschonend. Trotz der Steifigkeit der Platte ist die Dämpfung hervorragend. Ich hatte keinerlei Schmerzen oder Probleme mit den Sehnen. Das war definitiv ein Punkt, vor dem ich als Einsteiger Respekt hatte.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Grip & Stabilität

Besonders beeindruckt hat mich die Performance im Herbst. In Österreich bin ich viel auf wechselnden Untergründen gelaufen. Auf Asphalt und Kies zeigte sich die Durability-Gummimischung der Außensohle, da sie hervorragenden Grip bot. Auch auf lockeren Kieswegen hatte ich immer einen stabilen Abdruck.

Nasses Laub ist ja eher der „Endgegner“ für viele Schuhe, wo man sich etwas unwohl und unsicher fühlt. Aber auch hier hat mich der Joma überzeugt. Trotz des leichten Gewichts (ca. 210 Gramm) vermittelt er viel Sicherheit. Der Halt im Schuh ist dank der gut strukturierten Fersenkappe und des Schnürsystems top. Man steht stabil über der Carbonplatte, ohne wegzukippen.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Belüftung und Tragekomfort

Ein weiteres Highlight ist das VTS-System. Das Obermaterial ist extrem atmungsaktiv. Im Herbst war das super, da der Fuß trocken bleibt und man bei kühleren Temperaturen nicht so schnell „überhitzt“. Das Mesh fühlt sich fast wie eine zweite Haut an und drückt an keiner Stelle.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Specs auf einen Blick

  • Gewicht: Federleichte 210 g.
  • Sprengung: 6 mm (ideal für einen mittelfußbetonten, schnellen Laufstil).
  • Technologie: Endoplate (Carbon) + Fly Reactive (Reaktiver Schaum).
  • Einsatzbereich: Wettkampf und schnelles Training auf Asphalt/befestigten Wegen (hat mich aber auch bei etwas langsamerem Training überzeugt).😉)

Mein Fazit als Einsteiger

Wer sagt, Carbon-Schuhe sind nur was für Profis, sollte den Joma R-5000 testen. Für mich war er der Gamechanger. Vor allem der Spaßfaktor, den der Vortrieb und die gute Dämpfung mit sich brachten, hat mich wirklich motiviert, laufen zu gehen.

Auch der Komfort war bei Welten besser. Besonders im Vergleich zu meinen alten Laufschuhen war dies wirklich eine enorme Verbesserung.

Aber ich habe mich mit den Joma R-5000 auch immer sicher gefühlt und hatte Top-Grip auf Laub und Kies, was im Herbst essenziell ist.

Dennoch wurde mir nach einiger Recherche klar, dass man nicht nur mit einem Carbonschuh trainieren sollte. Ein weiterer Schuh ohne die Platte und mit starker Dämpfung ist unerlässlich, um die Sehnen auch mal zu schonen.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
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Der Helm für Stadtverkehr und Pendler!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • 250 Gramm in Größe M
  • RP Rotational Impact Test
  • Nachhaltig hergestellt
  • Recycelte Materialien
  • Moderne Optik
  • Super für den Stadtverkehr und Pendler

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Griasts eich!

Wer wie ich täglich mit dem Fahrrad durch die Stadt pendelt, weiß: Sicherheit ist im urbanen Verkehr kein Luxus, sondern die Basis für jede Fahrt. Gerade in München, wo Radwege häufig eng werden, Autos dicht überholen und man sich stetig zwischen Fußgängern, Taxen und E-Scootern bewegt, ist ein vertrauenswürdiger Helm unerlässlich. Ich fahre fast jeden Tag in die Arbeit, dazu Erledigungen, Treffen mit Freunden. Der Helm begleitet mich überall hin. Entsprechend hoch sind meine Ansprüche an Komfort, Schutz und Alltagstauglichkeit. Deshalb freue ich mich, meine Erfahrungen mit dem Rudy Project Sinergy in Schwarz Matt mit euch zu teilen.

Design, Verarbeitung & Passform

Schon beim Auspacken merkt man, dass Rudy Project viel Wert auf eine saubere Verarbeitung legt. Der Sinergy wirkt hochwertig, ohne aggressiv sportlich zu sein – perfekt für den urbanen Bereich. Die matte schwarze Oberfläche passt super zu schlichten Alltags-Setups, wirkt aber gleichzeitig modern und stilvoll genug, um auf dem Urban Bike nicht fehl am Platz zu sein.

Mit 250 Gramm in Größe M gehört der Helm zu den leichteren Urban-Modellen. Beim ersten Aufsetzen fällt das stabile, aber angenehm weiche Tragegefühl auf. Keine Hotspots, kein Verrutschen – stattdessen ein harmonischer, gut ausbalancierter Sitz, der auch nach langen Fahrten nicht unangenehm wird. Außerdem sorgen die Belüftungsöffnungen für ausreichend Luftzirkulation, ohne dass es zieht oder der Helm übermäßig schnell auskühlt. Im Winter sollte man natürlich ein Stirnband oder eine Mütze drunter ziehen.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Sicherheit und RP Rotational Impact Test

Rudy Project hebt beim Sinergy ausdrücklich den RP Rotational Impact Test hervor – ein Prüfverfahren, das reale Sturzsituationen mit schrägen und rotierenden Aufprallkräften simuliert. Genau diese Rotationsenergie ist im urbanen Umfeld besonders relevant, da Stürze selten frontal, sondern meist seitlich oder in schrägem Winkel passieren.

Auch wenn der Sinergy kein MIPS-System verwendet, zeigt der RP-Test, dass Rudy Project aktiv an Lösungen für Rotationsschutz arbeitet. 

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Nachhaltigkeit & Materialkonzept

Ein Punkt, der für mich immer wichtiger wird – und bei Rudy Project überraschend klar kommuniziert wird – ist die Nachhaltigkeit.

Beim Sinergy verwendet Rudy Project bewusst recycelte Materialien, insbesondere bei der Innenpolsterung und den Gewebeelementen. Damit ist er kein gewöhnlicher Helm. Er ist das Flaggschiff von Rudy Projects "Ride To Zero"-Initiative. Das Besondere: Er setzt auf eine Einstoff-Konstruktion (Monomat-Technologie). Das bedeutet, dass sowohl die Außenschale als auch der Kern aus Polystyrol bestehen, was das Recycling am Ende des Lebenszyklus massiv erleichtert.

Ohne den Helm künstlich als „Öko-Produkt“ zu vermarkten, gelingt es Rudy Project hier, moderne Sicherheits- und Komforttechnik mit einem vernünftigen und nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsanspruch zu verbinden. Besonders als täglicher Pendler finde ich das wichtig: Ein Produkt, das mich jeden Tag begleitet, sollte nicht nur mir guttun, sondern idealerweise auch der Umwelt etwas weniger schaden.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Alltagstauglichkeit & Komfort

Der Sinergy zeigt im Alltag genau das, was man sich von einem hochwertigen Urban-Helm wünscht. Das Gurtsystem ist simpel und zuverlässig, die Verschlüsse lassen sich intuitiv bedienen – sogar mit Handschuhen. Die feuchtigkeitsabsorbierende Innenpolsterung trägt dazu bei, dass der Helm selbst bei warmen Temperaturen angenehm bleibt und schnell trocknet.

Durch seine leicht ovale Form und die fein abstimmbare Umfangsverstellung lässt sich der Helm so einstellen, dass er weder kippt noch klappert. Auf Münchens Straßen, Kopfsteinpflaster inklusive, macht sich das deutlich bemerkbar.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Fahreindruck im Stadtverkehr

Im täglichen Pendelverkehr fühlt sich der Sinergy jederzeit kontrolliert und komfortabel an. Beim gemütlichen Rollen durch die Stadt ist er unauffällig und angenehm zu tragen, bei schnellerer Fahrt oder kurzen Sprints sitzt er stabil und sicher.

Besonders positiv fällt mir die ruhige Lage am Kopf auf: Selbst wenn man schnell den Schulterblick macht oder einem Schlagloch ausweichen muss, bleibt der Helm genau dort, wo er hingehört. Das erhöht das subjektive Sicherheitsgefühl enorm und nach einigen Wochen greift man komplett selbstverständlich zu diesem Helm. Der Helm fühlt sich hier vom Sitz ähnlich wie mein Rennradhelm an.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Fazit

Der Rudy Project Sinergy Black Matte ist ein rundum überzeugender Urban- und Alltagshelm. Er kombiniert:

  • moderne, cleane Optik
  • hohen Komfort durch die Monomat Technology
  • ein ernstzunehmendes Sicherheitskonzept inklusive RP Rotational Impact Test
  • sehr gute Alltagstauglichkeit
  • eine klare Ausrichtung auf Nachhaltigkeit durch recycelte Materialien

Für Pendler wie mich, die täglich im Stadtverkehr unterwegs sind, ist der Sinergy eine hervorragende Wahl: leicht, sicher, angenehm zu tragen – und dabei auch noch nachhaltiger als viele andere Helme in seiner Klasse.

Pfiats eich!

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
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Komfortabler Deckenschlafsack, der zum Nächtigen einlädt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Schlafkomfort
  • Preis/ Leistung
  • Verarbeitung
  • Abnehmbares Kissen
  • Als Decke nutzbar

NACHTEILE

  • Am oberen Ende nicht schließbar.

BEWERTUNG

Outwell Constellation Lux

Ich habe von Outside-Stories den Outwell Constellation Lux in einem schönen Waldgrün für einen Testzeitraum von sechs Wochen zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Testzeitraum bietet sich als Start der Campingsaison natürlich wunderbar für den Test an.

Besonders für Camper, die besondere Schlafeigenschaften haben und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten, ist das Produkt wie gemacht. Dazu aber später mehr.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

 

Zum Unternehmen:
Outwell ist eine dänische Outdoor-Marke, die 1995 gegründet wurde und sich auf Campingausrüstung, insbesondere Zelte für Familien, spezialisiert hat. Das Unternehmen gehört zur Muttergesellschaft Oase Outdoors, die mehrere Marken im Campingbereich vereint und ihren Hauptsitz in Give, Dänemark, hat. Outwell entwickelte sich von einem kleinen Familienunternehmen zu einem international tätigen Anbieter und ist heute in über 45 Ländern vertreten. Das Produktsortiment umfasst neben Zelten auch Schlafsäcke, Isomatten, Campingmöbel und weiteres Zubehör für das Outdoor-Leben. Ein zentrales Merkmal des Unternehmens ist die Verbindung von Funktionalität, Komfort und skandinavischem Design. Die Produkte werden von Teams in Europa entwickelt und überwiegend in Asien gefertigt, wobei großer Wert auf Qualitätskontrollen und Praxistests gelegt wird.

Das Unternehmen lässt sich eindeutig in den Bereich Komfort/Familiencamping einordnen und unterscheidet sich im Einsatzzweck der Produkte eindeutig von Unternehmen, die ihren Fokus auf pure Performance legen.

 

Nachhaltigkeit:

Outwell setzt im Bereich Nachhaltigkeit verschiedene konkrete Maßnahmen um, die vor allem über die Muttergesellschaft Oase Outdoors gesteuert werden. Ein zentraler Ansatz ist die Entwicklung langlebiger Produkte: Zelte und Campingausrüstung werden intensiv getestet und durch Ersatzteile sowie Reparaturservices ergänzt, um ihre Lebensdauer zu verlängern und Abfall zu reduzieren. Zudem verwendet das Unternehmen zunehmend umweltfreundlichere Materialien wie recyceltes Polyester und arbeitet daran, Energie- und Wasserverbrauch in der Produktion zu senken. 

Auch die Verpackungen werden optimiert, indem Kunststoff reduziert und durch recycelbare Kartons ersetzt wird . In der Lieferkette setzt Outwell auf den amfori BSCI-Standard, der soziale Mindeststandards und bessere Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten sicherstellen soll. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der European Outdoor Conservation Association, um Naturschutzprojekte finanziell zu unterstützen. Diese Maßnahmen zeigen, wie Outwell Nachhaltigkeit konkret in verschiedenen Bereichen umsetzt.

(Quellen: Outwell, Oase-outdoors.dk) 

 

Zum Produkt:

Bei dem von mir getesteten Produkt handelt es sich um einen Deckenschlafsack mit Polyesterfüllung und einem abnehmbaren Kissen. Der Schlafsack lässt sich durch die Funktionen und Materialbeschaffenheit eindeutig in den Komfortcampingbereich einordnen.

 

Hardfacts:

Größe: 230 cm x 90 cm

Körpergröße: bis 195 cm 

Jahreszeiten: 3-4

 

Außenmaterial: Polynylon, 85 % Polyester, 15 % Nylon

Innenmaterial: 100 % Baumwolle (200 TC weich gearbeitet)

Füllung: 1550g Isofill Premium, recyceltem Poyester

Reißverschluss: YKK-Zweiwegereißverschluss

 

Tcomfort (Frauen): –2 Grad (komfortable Einschlaftemperatur Frauen)

TLimit (Männer): –8 °C (komfortable Einschlaftemperatur Männer)

TExtreme: –26 Grad (Temperatur, bei der man überleben würde)

Farbe: Grün

Packmaß: 46 x 38cm

Gewicht: 3100 Gramm

 

Umweltaspekt: PFAS Frei, 100 % recycelte Polyesterfüllung

 

Features:

Der Constellation besteht aus einem abnehmbaren Kissen und einem Deckenschlafsack. 

Der Deckenschlafsack kann durch einen 360-Grad-Reißverschluss zu einer Decke umfunktioniert werden.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

So kann der Schlafsack wunderbar an die gegebene Außentemperatur angepasst werden.

Bei geringen Temperaturen kann der Schlafsack normal in geschlossener Form genutzt werden. Bei wärmeren Temperaturen dann als Decke.

Bei der Nutzung von Kissen und Decke schläft man wie zu Hause.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

 

Den Constellation gibt es in drei verschiedenen Größen. Die Variante, die mir zur Verfügung gestellt wurde, misst 90 x 230 Zentimeter, alternativ gibt es noch die Größen 105 x 230 Zentimeterund 160 x 230 Zentimeter. So kann der Schlafsack auch als Doppelschlafsack genutzt werden, um diesen zu zweit zu nutzen. 

 

Produkttest:

Ich habe den Schlafsack im Rahmen eines Camping-Ausflugs in die Niederlande bei kühlen Temperaturen getestet. 

In der Nacht bewegte sich die Temperatur so um 5 Grad Celsius, also locker im Komfortbereich des Schlafsacks.

Da ich mich im Schlaf viel drehe und in rückenschädlichen Positionen schlafe, habe ich mit normalen Mumienschlafsäcken Probleme, erholsam zu schlafen.

Dadurch sind Deckenschlafsäcke für mich natürlich vorteilhaft, da sie viel Platz zum Drehen bieten. 

Das verwendete Material fühlt sich sehr hochwertig und weich an und lädt quasi zum Schlafen ein.

Die im Constellation verwendeten Reißverschlüsse laufen zuverlässig, und flüssig und machen allgemein einen robusten Eindruck.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

Bei meinem Camping-Ausflug habe ich den Schlafsack in geschlossener Form mit abgetrennten Kissen verwendet. Ich habe wegen des großzügigen Platzangebots sehr komfortabel und gut geschlafen.

Da es sich um einen Baumwoll-Innenbezug handelt, habe ich im Schlaf auch nicht besonders geschwitzt oder hatte das Gefühl, meine Haut würde am Material kleben.

Dieses Problem tritt besonders bei künstlichen Materialien schneller auf.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

 

Packmaß:

Das Packmaß ist wirklich immens. Es wird zwar ein Kompressionssack mitgeliefert. Dieser komprimiert jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. So eignet sich der Schlafsack ausschließlich für Touren mit dem Auto.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

Das ist für mich jedoch kein Negativpunkt, da der Schlafsack ja nicht als platzsparend beworben wird. Man sollte sich nur im Klaren sein, was für ein Packmaß man kauft. Als ich das Paket geöffnet habe, dachte ich erst, es habe sich um ein falsches Produkt gehandelt und ich hätte ein Zelt anstatt eines Schlafsacks erhalten. 

Der Kompressionssack ermöglicht durch einen großzügigen Reißverschluss das einfache Verpacken.

Mit einem Packmaß von 46 × 38 Zentimetern hat der Schlafsack das Packmaß eines kleinen Zeltes und unterscheidet sich, wie man auf dem Bild sieht, deutlich von anderen Schlafsäcken in einem ähnlichen Temperaturbereich.

Der OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Constellation Lux Green - Schlafsack

Auch das Gewicht dieses Produktes ist deutlich höher als beim verglichenen Produkt. Das hier getestete Produkt wiegt inklusive Tasche 3100 Gramm.

Der Schlafsack von Exped wiegt ca.1950 Gramm.

Zu dem auf dem Bild gezeigten Schlafsack findet ihr einen Produkttest unter dem Link hier.

 

Größe und Gewicht sollten bei Kaufinteresse also keine Rolle spielen.  

 

Kritik:

Was ich mir problematisch vorstellen kann, und auch schon in anderen Bewertungen gelesen habe, ist die fehlende Möglichkeit, den Schlafsack am oberen Ende zu schließen. Durch die große Öffnung am oberen Ende kann besonders bei niedrigen Temperaturen viel warme Luft entweichen und wird nicht wie bei anderen Schlafsäcken im Inneren gefangen. 

Für die fehlende Möglichkeit, den Schlafsack zu schließen, ziehe ich in meiner Bewertung einen Stern ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass das den Schlafsack bei kalten Temperaturen nur bedingt nutzbar macht.

 

 

Preis/ Leistung: 

Preislich liegt das von mir getestete Produkt bei einer UVP von 199 €, wird jedoch für ca. 150 € gehandelt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich als fair. Das Produkt ist ordentlich verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Ich habe nicht das Gefühl, dass hier, im Gegensatz zu anderen Herstellern, viel für die Marke aufgeschlagen wird.

Outwell bietet auch noch günstigere Deckenschlafsäcke an, die sich in Bereichen um die 60 € bewegen. 

Das von mir getestete Produkt ist das Premiummodell unter den Decken Schlafsäcken von Outwell. 

Dementsprechend war auch mein Schlafempfinden. Ein Investment von 150€ für dieses Modell halte ich für eine gute Investition. 

 

Von mir bekommt dieses Produkt eine klare Weiterempfehlung und 4 von 5 Sterne. 

 

Wenn ihr auf der Suche nach einem Schlafsack im ähnlichen Temperaturbereich mit geringem Packmaß und Gewicht seid, lest auch gerne meinen Produkttest zum NEMO Soul Endless Promise.

 

Danke fürs Lesen 

 

Gruß Gaudi

 

 

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

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EMS-Training zu Hause mit App-Anleitung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Umfassende Anleitungen und Nutzungs-/Warnhinweise
  • Spürbarer Trainingseffekt / Effiziensteigerung
  • Nutzerfreundliche und sehr umfangreiche App
  • Quasi stufenlose und Zonen-basierte Einstellbarkeit der Intensität
  • Sehr hochwertige Verarbeitung & Aufmachung
  • Offline-Modus - Nutzung der Weste nur mit Booster ohne die App

NACHTEILE

  • Keine Trainingsplanung in der App

BEWERTUNG

DAS PRODUKT

Was ist EMS?

EMS steht für Elektromyostimulation – zu Deutsch Elektrische-Muskel-Stimulation. In meinen eigenen Worten wie folgt erklärt: Elektrische Impulse werden gezielt genutzt, um Muskeln zu stimulieren und dadurch während des Trainings die Belastung und damit die Intensität für die trainierten Muskeln zu verstärken. Sinn und Zweck ist es, durch die intensivere Muskelkontraktion den Trainingseffekt zu erhöhen und damit insbesondere die benötigte Trainingszeit zu reduzieren. Vereinfacht: In weniger Zeit mehr Trainingsreiz setzen und schneller Kraft bzw. Muskeln aufbauen.

Ich selbst habe EMS-Training noch nie ausprobiert. Ich kannte es aber vom Hörensagen von den speziellen Mini-Fitness-Studios, bei denen man ein EMS-Gerät angeschlossen hat und unter Anleitung eines Trainers gezielte kurze Trainingseinheiten durchführt. Der Ansatz, die EMS-Technologie in Kleidungsstücke zu integrieren, um mit diesem System auch zu Hause in Eigenregie trainieren zu können, war mir neu.

 

Was ist Antelope?

Antelope war ursprünglich ein Start-up, welches sich auf die Herstellung von EMS-Kleidung für das Training zu Hause spezialisiert hatte. 2019 wurde Antelope von Beurer (Hersteller von Elektrogeräten für Gesundheit und Körperpflege) übernommen. Deshalb tauchen im Zusammenhang mit „Antelope“ häufig auch „Beurer“ oder „by Beurer“ auf. 

Antelope bietet diverse EMS-Anzug-Produkte an. Darunter Tops, Shirts, Tanktops, Shorts und Leggings für Männer und Frauen. Zudem hat Antelope auch Gürtel im Angebot, die das EMS-Prinzip speziell für den Aufbau von Bauchmuskeln nutzen.

 

Was ist das Antelope Evolution EMS Tank Top?

Das Evolution Tank Top von Antelope ist ein Kleidungsstück, welches mit Elektroden versehen ist. Diese Elektroden werden mit einem technischen Gerät (sog. „Booster“) verbunden. Der Boost sendet elektronische Impulse an die Elektroden, welche die Muskeln des Trägers während des Trainings stimulieren. D. h., es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Kleidungsstück, sondern um ein technisches Produkt inkl. elektronischer Einheit. 

 

DER TEST

Lieferumfang

Das Paket mit dem Evolution EMS Tank Top enthält folgendes:

  • Das Tanktop/das Textilstück mit den eingearbeiteten Elektroden
  • Den Booster (die Einheit, welche die elektrischen Impulse erzeugt)
  • Ein kleines Schutz-Case mit Reißverschluss, um den Booster zu verstauen
  • Eine Sprühflasche mit Kontaktspray (zur besseren Leitung der Elektroden über die Haut
  • Eine Karte mit QR-Code bzw. Hinweis zum Download der Antelope Go App
  • Ein Wäschenetz zum Waschen des Tanktops in der Waschmaschine
  • Ein umfassendes Nutzungshandbuch

 

Tanktop

Das Tanktop ist grundsätzlich ein fast normales Kleidungsstück. Mit dem Unterschied, dass auf der Innenseite Elektroden angebracht sind. Diese Elektroden sind im Inneren des Stoffes verbunden und führen zu einer Kunststoffschale auf der Brustseite. In diese Brustschale kann der Booster (die elektronische Einheit) eingeklickt werden. Zudem befindet sich hinter dem Booster auch ein Anschluss, um das Tanktop mit einer Hose bzw. einem Unterteil zu verbinden und die elektronischen Impulse zu synchronisieren. Das Tanktop ist in verschiedenen Größen verfügbar und kann über seitliche Reißverschlüsse enger bzw. weiter gemacht werden.

 

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Innen1
Innen2

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Booster

Der sog. Booster ist das technische Herzstück des Antelope EMS-Produkts. Dieses Gerät erzeugt die elektrischen Impulse, die über die Verbindung mit dem Tanktop an die Elektroden weitergegeben werden. Zudem befinden sich auf dem Booster auch Tasten (Ein/Aus, Start/Pause, Plus/Minus), um ein Training komplett ohne App durchzuführen.

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Antelope Go App

Die Antelope Go App, die gratis mit dem Produkt genutzt werden kann, macht aus dem physischen Textilstück ein echtes Trainingsprogramm. Die Funktionen der App habe ich unten weiter ausgeführt.

 

Kontaktspray

Das mitgelieferte Kontaktspray kann auf die Elektroden im Inneren des Tanktops aufgetragen werden, bevor das Kleidungsstück angelegt wird. Dadurch soll der Kontakt zur Haut besser sein, sodass die elektronischen Impulse besser geleitet werden. Insbesondere bei trockener Haut wird die Verwendung des Kontaktsprays empfohlen.

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution – EMS Tank Top (Männer) Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer) 

Wäschenetz

Das Wäschenetz wird genutzt, um das EMS-Textilstück (ohne den Booster!) zu waschen. Am Netz sind bewusst zwei Gummi-Abdeckungen angebracht, um die Anschlüsse am Textilstück zu verschließen und das Eindringen von Wasser zu verhindern. Hier wurde bis zum Ende mitgedacht.

Nutzungshandbuch

Dem Paket liegt ein sehr umfassendes Handbuch bei, in dem sämtliche Funktionen und Trainings in verschiedenen Sprachen sehr ausführlich beschrieben werden.

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

Was musste ich tun, bevor ich mit dem Training starten konnte?

Ohne mich vorher in das umfassende Handbuch einzulesen, habe ich einfach den QR-Code im Paket gescannt und die App installiert. Die Registrierung war nicht sehr aufwendig und schnell erledigt. Im nächsten Schritt habe ich das Tanktop über einen Code im Kleidungsstück registriert. 

Nachdem der Booster über den Startknopf eingeschaltet war, wurde das Gerät sofort und problemlos mit der App verbunden. Bis dahin hat alles sehr einfach funktioniert. Beim ersten Starten der App wird man auch im Detail durch die einzelnen Funktionen geführt. Ich habe aber relativ schnell einfach drauflosgelegt und das erste Training gestartet. Insgesamt hat dieser ganze Prozess keine 10 Minuten gedauert. Trotzdem kamen die oben bereits erwähnten Warnhinweise und Empfehlungen auf keinen Fall zu kurz. Sämtliche Informationen werden transparent bereitgestellt.

 

Wie habe ich mit dem Antelope EMS Tanktop trainiert?

Ich habe mit dem EMS-Tanktop zwischen 1 und 3 Mal pro Woche trainiert. Dabei habe ich verschiedene Work-outs getestet, ohne dabei einen spezifischen Zweck zu verfolgen. In den Work-outs ist eine viertägige Work-out-Serie enthalten. Diese habe ich durchgeführt. Das hat mir im Vergleich zu den anderen Work-outs besonders gut gefallen, weil der Aufbau aufeinander etwas mehr Struktur in die Auswahl meiner Trainings gebracht hat. Neben den aktiven Trainings habe ich auch die passiven Recovery-Programme ausprobiert. Der Fokus liegt hier darauf, die Muskeln zu aktivieren, aber nicht aktiv zu ermüden. 

 

Wie hat das Training für mich funktioniert?

Insgesamt hat das Training für mich sehr gut funktioniert. Das Kontaktspray ist schnell aufgebracht und die Weste angelegt. Die App funktioniert problemlos, sodass das Work-out immer schnell gefunden und gestartet war. Der sehr kurze Zeitaufwand - meist weniger als 15 Minuten – hat mich animiert, öfter als sonst etwas für meinen Körper zu tun. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Trainings auch ein Warm-up und ein Cool-down beinhalten. Damit war sichergestellt, dass es nicht zu schnell zur Sache geht und man nach einer kurzen intensiven Einheit auch mit Anleitung etwas runterkommen kann. 

Grundsätzlich bin ich im Core-Training nicht übermäßig erfahren. Die App führte mich aber durch das komplette Work-out, zeigte mir Übungs- und Pausenzeiten an, und führte mich mit schönen und gut aufbereiteten Animationen durch die einzelnen Übungen. So war für mich immer klar, was nacheinander kommt und wie die Übungen korrekt auszuführen sind. Neben dem rein technischen Produkt waren die Übungsanweisungen eine echte Bereicherung.

 

Was hat mir besonders gut gefallen?

1. Umfassende Anleitungen und Nutzungs-/Warnhinweise

Gut gefallen hat mir, dass ich als Nutzer durch den kompletten Prozess bis zum Start des Trainings geführt wurde. Im Paket ist direkt prominent platziert eine kleine Willkommensnachricht und unübersehbar der QR-Code zur Installation der App hinterlegt.

Untypisch für die heutige Zeit liegt dem Produkt auch ein umfassendes, mehrsprachiges Handbuch bei. In diesem werden die Grundfunktionen des Boosters (auf Ebene jeder einzelnen Taste sowie Beschreibung, was welcher Leuchtmodi des Boosters zu bedeuten hat) und die verschiedenen Trainingsmodi sehr detailliert beschrieben. Zu jedem Training bzw. Programm wird im Detail erläutert, für welche Zwecke es angewendet werden kann. An allen möglichen Stellen (im Handbuch, beim Start in der App) wird mit Warnungen darauf hingewiesen, wann das EMS-Training nicht durchgeführt werden darf (z.B. mit Herzschrittmacher). Zudem wird ausreichend darauf hingewiesen, mit der Intensität zunächst vorsichtig zu starten, in den Pausen ausreichend zu trinken und gewisse Regenerationszeiten zwischen den Einheiten einzuhalten.

 

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)
Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

2. Spürbarer Trainingseffekt / Effizienzsteigerung

Ich habe vor dem Test sehr unregelmäßig bis gar nicht trainiert, bin grundsätzlich aber nicht unsportlich – mein Fokus lag einfach viel mehr auf dem Ausdauer- als auf dem Krafttraining. Nach den wirklich kurzen Trainingseinheiten (10-12 Minuten) habe ich meine Muskeln gut gespürt und durfte an den darauffolgenden Tagen den ein oder anderen Muskelkater genießen. Über die Wochen habe ich auch eine Steigerung in den einzelnen Übungen bzw. im Training feststellen können. Die Intensität konnte ich sukzessive steigern. Insgesamt war für mich das Zeit-Effekt-Verhältnis wirklich sehr gut. Der kurze Zeitaufwand war für mich der perfekte Anreiz, wirklich dran zu bleiben. 

 

3. Nutzerfreundliche und sehr umfangreiche App

Die App ist nach meinem Empfinden sauber entwickelt – ich konnte keine Bugs oder Abstürze feststellen. Die Menüführung ist nutzerfreundlich und sehr übersichtlich. Die App bietet sehr viele Funktionen:

  • Übersicht der Erfolge/absolvierten Trainings (Anzahl Trainings, Trainingsminuten, Wochen mit mindestens einem Training)
  • Übersicht der Körperwerte (manuelle Erfassung oder Synchronisation über Beurer HealthManager Pro)
  • Abruf aller Programme und Work-outs in einer strukturierten Übersicht
  • Speichern von Programmen/Work-outs (Favoriten)
  • Extrem umfassende Hilfe-Funktion, die jede einzelne App-Funktion bzw. Einstellung noch einmal im Detail erläutert
  • Möglichkeit zur Erstellung und Speicherung eigener Work-outs mit der Möglichkeit, aus einem riesigen Übungskatalog ein Work-out individuell zusammenzustellen

 

Der OUTSIDEstories-Test: ANTELOPE Evolution - EMS Tank Top (Männer)

4. Quasi stufenlose und Zonen-basierte Einstellbarkeit der Intensität

Gerade zum Einstieg und zum Ausprobieren fand ich es super, dass die Intensität von 0-100 % quasi stufenlos gesteigert bzw. eingestellt werden kann. Zudem kann die Intensität für die verschiedenen Zonen bzw. Elektrodenpaare unterschiedlich eingestellt werden. Im Nackenbereich fand ich die Kontraktionen z. B. nicht ganz so angenehm und habe dort die Intensität immer etwas niedriger eingestellt, als für den restlichen Oberkörper.

 

5. Sehr hochwertige Verarbeitung und Aufmachung

Vom Booster, über das Textilstück bis hin zum gesamten Zubehör und der Verpackung: Das Gesamtpaket ist sehr hochwertig verarbeitet. Der Booster rastet sauber in die Schale an der Weste ein, der Tastendruckpunkt ist sehr angenehm und das Material fühlt sich hochwertig an. Der verwendete Stoff für das Textilstück fühlt sich gut an, die Nähte sind sauber verarbeitet und die Reißverschlüsse laufen problemlos. Auch an Kleinigkeiten, wie dem Ladekabel und dem kleinen Etui für den Booster wurde nicht gespart. 

 

6. Offline Modus - Nutzung der Weste mit Booster ohne die App

Die App zur Trainingssteuerung ist super aufgebaut. Trotzdem fand ich es auch sehr angenehm, die Weste und den Booster im Offline-Modus zu nutzen. D. h., es ist möglich, eine Trainingseinheit komplett ohne App durchzuführen. Die Grundeinstellungen, wie z.B. die Intensität, können auch direkt am Booster vorgenommen werden. In Zeiten der permanenten Smartphone-Fokussierung eine willkommene Abwechslung. Zudem sind damit auch alle bedient, die ihre Daten ungern in einer App wissen.

 

Mein persönliches Fazit

Das Thema EMS war für mich komplett neu und ich habe mich vor dem Test nicht mit dem Thema oder potenziellen Produkten auseinandergesetzt. Nach mehreren Wochen und 2–3 Einheiten pro Woche mit dem Antelope-EMS-Tanktop haben mir folgende Punkte (die oben ja bereits im Detail ausgeführt sind) besonders gut gefallen:

  • Umfassende Anleitungen und Nutzungs-/Warnhinweise
  • Spürbarer Trainingseffekt/Effizienzsteigerung
  • Nutzerfreundliche und sehr umfangreiche App
  • Quasi stufenlose und zonenbasierte Einstellbarkeit der Intensität
  • Sehr hochwertige Verarbeitung & Aufmachung
  • Offline-Modus – Nutzung der Weste mit Booster ohne die App

Bleibt die Frage, was mir nicht so gefallen hat? Insgesamt hat mich das Produkt wirklich sehr überzeugt. Nach einigen Wochen und viel Durchprobieren, ist mir aufgefallen, dass die lose Workoutsammlung bzw. die Strukturierung in der App für Trainingseinsteiger nach meinem persönlichen Empfinden nicht unbedingt optimal ist. Bis auf eine 4-Tages-Serie bauen die Work-outs nicht aufeinander auf und sind teilweise, zumindest in der Beschreibung, auch sehr spezifisch (z.B. „Klettersteig-Vorbereitung für Einsteiger“) und mit einem umfassenden Text versehen – am Ende dann für mich aber wenig hilfreich, um einen strukturierten Kraftaufbau zu planen. Hier fände ich mehr aufeinander aufbauende Work-outs oder eine Art Trainingsplan eine sinnvolle Ergänzung. Das hätte mir geholfen, einen klaren Plan für X Wochen zu entwerfen und zu wissen, wann ich am besten was mache.

Die zusätzlichen Freeletics Work-outs erweitern die Optionen. Für einige Work-outs wird dann aber ein zusätzliches Freeletics Abo benötigt. Die Trainings mit Abo habe ich nicht getestet. Es sah mir aber nicht danach aus, dass neben weiteren Work-outs ein Trainingsplan freigeschaltet werden kann.

Insgesamt kann ich das Produkt von Antelope sehr empfehlen. Es hat mir wirklich geholfen, bei minimalem Zeiteinsatz Fortschritte im Kraftaufbau bzw. der Core-Stabilität zu erzielen, und das Training hat mir zudem viel Spaß gemacht. Für Gadget-Fans wie mich die perfekte Motivation, dran zu bleiben.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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IM TEST

Test: ANTELOPE Evolution - EMS-Tanktop (Männer)


ANTELOPE Evolution - EMS-Tanktop (Männer)

Im Test: Trekkingzelte 2026

Von sabine
01 Jul 2026

Du planst eine mehrtägige Wanderung durch die Alpen, eine Bikepacking-Tour durchs Allgäu oder willst einfach unabhängig draußen übernachten? Dann brauchst du ein Trekkingzelt, das zu dir und deinem Abenteuer passt. In diesem Guide erfährst du, worauf du beim Kauf eines Trekkingzelts achten solltest – egal ob du in Bayern unterwegs bist oder die nächste Alpenüberquerung planst.

Exzellenter Schlafsack für echte Profis!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Wärmeleistung
  • Solides Packmaß
  • Nachhaltig
  • Aufwendige und clevere Konstruktion
  • Hochwertige Verarbeitung

NACHTEILE

  • Teuer

BEWERTUNG

Über mich und den Test

Ich bin regelmäßig draußen unterwegs – vor allem beim Trekking und Zelten in den Bergen. Dabei habe ich über die Zeit gemerkt, wie entscheidend ein guter Schlafsack für die Erholung ist. Gerade weil ich eher schnell friere und es nachts gerne wirklich warm habe, achte ich besonders auf die Wärmeleistung und Konstruktion.

Den Rab Ascent Daunenschlafsack (–6 °C) habe ich bei mehreren Nächten im Zelt rund um den Gefrierpunkt (0°C) getestet. Die Bedingungen waren typisch für Übergangszeiten in den Bergen: kühl, teilweise feucht und mit spürbarer Kälte in den Morgenstunden.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Über das Unternehmen

Rab ist ein britischer Outdoor-Hersteller, der sich stark auf Bergsport spezialisiert hat. Besonders im Bereich Daunenprodukte hat sich die Marke über viele Jahre einen Namen gemacht – unter anderem durch hochwertige Verarbeitung und funktionale Designs für anspruchsvolle Einsätze. Die Daunen für den Schlafsack hier im Test wurden beispielsweise in England handbefüllt.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Produktdaten

Typ: Mumienschlafsack (weite Form)
Gewicht: 1200 g
Packmaß: 20 × 35 cm
Füllung: 650 cuin Entendaune (hydrophob behandelt)
Außenmaterial: 20D Pertex Quantum Nylon Ripstop
Innenmaterial: Recyceltes Nylon
Temperaturbereiche:

  • Komfort: 0 °C
  • Limit: -6 °C
  • Extrem: -24 °C 

Besondere Merkmale:

  • L.O.F.T-Kammernkonstruktion für gleichmäßige Wärmeverteilung
  • Wärmekragen im Hals- und Nackenbereich
  • Anatomisch geformte Fußbox
  • Zwei Reißverschlüsse für Belüftung und Flexibilität
  • Anti-Einklemm-Schutz  
  • Innentasche  
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Erläuterung der Produktdaten

650 cuin Entendaune (hydrophob behandelt): Das bedeutet, dass der Schlafsack mit Daunen gefüllt ist, die eine Bauschkraft von 650 cuin haben. Je höher dieser Wert, desto besser isoliert die Daune bei gleichem Gewicht. 650 cuin ist ein solider Wert für gute Wärmeleistung. „Hydrophob behandelt“ heißt, dass die Daune wasserabweisend gemacht wurde – sie nimmt weniger Feuchtigkeit auf und wärmt auch noch, wenn es im Zelt etwas feucht ist.

20D Pertex Quantum Nylon Ripstop: Das ist das Außenmaterial des Schlafsacks. „20D“ (Denier) beschreibt, wie fein der Stoff ist – je niedriger, desto leichter. Pertex® Quantum ist ein sehr leichtes, winddichtes Material, das trotzdem robust ist. „Ripstop“ bedeutet, dass ein spezielles Gewebemuster verhindert, dass kleine Risse größer werden.

L.O.F.T-Kammernkonstruktion: Das beschreibt die Art, wie die Daune im Schlafsack verteilt ist. Unterschiedlich große Kammern sorgen dafür, dass die Daune nicht verrutscht und sich gleichmäßig verteilt. Dadurch entstehen weniger Kältebrücken und die Wärme bleibt konstant erhalten.

Hydrophobes Finish (fluorcarbonfrei): Sowohl die Daune als auch das Außenmaterial sind wasserabweisend behandelt – und zwar ohne umweltschädliche Fluorcarbone (PFAS). Das schützt vor Feuchtigkeit (z. B. Kondenswasser im Zelt), ohne die Umwelt unnötig zu belasten.

Pertex Quantum winddicht: Das Material hält Wind effektiv ab. Das ist wichtig, weil schon leichter Luftzug die Wärmeleistung eines Schlafsacks deutlich reduzieren kann.

 

Komfort und Schlafgefühl (++)

Der Schlafsack bietet insgesamt ein angenehmes Schlafgefühl, mit kleinen Einschränkungen im Schnitt.

Im Schulterbereich habe ich ihn als eher etwas enger empfunden. Das ist kein Dealbreaker, aber gerade für Personen mit breiteren Schultern könnte es auf Dauer etwas einschränkend sein. Hier lohnt sich definitiv ein Blick auf die „Wide“-Variante.

Ansonsten ist der Komfort gut. Das Innenmaterial fühlt sich angenehm an, auch wenn ich den Schlafsack meist mit Kleidung genutzt habe. Es gab keine störenden Elemente, weder Reißverschlüsse noch unangenehme Druckpunkte.

Positiv ist auch, dass man sich trotz Mumienform noch ausreichend bewegen kann, ohne dass der Schlafsack unangenehm „verrutscht“.

 

Wärmeleistung (+++)

Die größte Stärke des Schlafsacks ist ganz klar die Wärmeleistung.

Bei Temperaturen um 0 °C war mir teilweise sogar zu warm – ich habe trotz dünner Kleidung geschwitzt. Das zeigt deutlich, dass die Isolation sehr effizient arbeitet und die angegebene Komforttemperatur realistisch bzw. eher konservativ ist.

Die Wärme wird gleichmäßig im gesamten Schlafsack gehalten. Ich konnte keine Kältebrücken feststellen – weder an den Füßen noch im Schulterbereich, wo solche Schwachstellen häufig auftreten.

Gerade der Bereich um Hals und Nacken ist super mit einem Wärmekragen abgedichtet, sodass kaum warme Luft entweichen kann. Für kälteempfindliche Personen ist das ein großer Vorteil.

Auch die Konstruktion mit den Kammern sorgt dafür, dass die Daune nicht verrutscht und ihre Isolationsleistung konstant bleibt.

 

Packmaß (+++)

Hier zeigt sich der große Vorteil eines hochwertigen Daunenschlafsacks.

Im Vergleich zu günstigeren Modellen mit ähnlicher Wärmeleistung ist dieser deutlich kompakter. Ich habe direkt den Unterschied zu einem anderen Schlafsack gemerkt, der bei vergleichbarer Wärmeleistung etwa doppelt so viel Platz benötigt, aber nur weniger als halb so viel kostet.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Der Schlafsack wird allerdings nicht komprimiert in einer unten wasserdichten Tasche geliefert.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Der Rab lässt sich stark komprimieren und passt gut in den Rucksack, ohne unnötig Raum zu blockieren. Gleichzeitig entfaltet er im ausgepackten Zustand ein großes Volumen. Das ist genau das, was man für gute Isolation braucht. Die Tasche zum einpacken ist fest mit dem Schlafsack verbunden. Das kann manchmal irritierend sein, sorgt aber für weniger lose Teile.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Damit ist er ideal für mehrtägige Trekkingtouren, bei denen Gewicht und Packmaß eine entscheidende Rolle spielen.

 

Material und Verarbeitung (+++)

Der Schlafsack macht einen sehr hochwertigen Eindruck.

Die Materialien wirken robust und gleichzeitig leicht. Das ist genau das, was man im Outdoor-Bereich erwartet. Besonders positiv fallen die Reißverschlüsse auf. Diese laufen sauber und sind so konstruiert, dass sie sich kaum im Stoff verfangen. Das ist im Alltag ein echtes Plus, vor allem wenn man den Schlafsack im Dunkeln oder mit kalten Händen bedient.

Ein weiterer Punkt ist die Daunenfüllung. Der Schlafsack ist im unkomprimierten Zustand sehr voluminös („bauschig“), was ein gutes Zeichen ist. Die eingeschlossene Luft in der Daune ist letztlich der entscheidende Faktor für die Wärmeleistung und davon ist hier ausreichend vorhanden.

Trotz dieses Volumens lässt sich der Schlafsack stark komprimieren, was die Qualität der Füllung zusätzlich unterstreicht.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Ausstattung (+++)

Die Ausstattung ist durchdacht und praxisnah:

  • Kapuze: Lässt sich gut anpassen und hält den Kopfbereich zuverlässig warm
  • Wärmekragen: Besonders effektiv im Hals- und Nackenbereich – reduziert Wärmeverlust deutlich
  • Reißverschlüsse:
    • Eine Seite lässt sich weit öffnen
    • Auf der anderen Seite gibt es einen kürzeren Reißverschluss für zusätzliche Flexibilität
  • Innentasche: Praktisch für Handy oder Kleinigkeiten
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Die Kombination aus Wärmekragen und Kapuze sorgt dafür, dass man die Wärme gezielt „einschließen“ kann – gerade bei kälteren Nächten ein echter Vorteil.

Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack
Der OUTSIDEstories-Test: RAB Ascent -6 - Mumien-Daunenschlafsack

Nachhaltigkeit (++)

Der Schlafsack verwendet teilweise recycelte Materialien und ist PFAS-frei. Zudem wird bei der Herstellung teilweise auf erneuerbare Energie gesetzt. 

Das ist ein sinnvoller Ansatz, auch wenn der Fokus hier klar auf Performance liegt und nicht ausschließlich auf maximaler Nachhaltigkeit.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis (++)

Der Schlafsack ist teuer und das merkt man auch.

Für den Großteil der Outdoor-Nutzer ist er wahrscheinlich mehr als nötig. Wer nur gelegentlich campen geht oder hauptsächlich bei milden Temperaturen unterwegs ist, bekommt für deutlich weniger Geld bereits ausreichend gute Alternativen.

Für anspruchsvolle Touren hingegen, bei denen jedes Gramm und jeder Liter im Rucksack zählt, spielt der Schlafsack seine Stärken voll aus. In diesem Einsatzbereich ist der Preis nachvollziehbar und gerechtfertigt.

Man bezahlt hier klar für Performance, Packmaß und hochwertige Materialien.

 

Fazit

Der Rab Ascent (–6 °C) ist ein leistungsstarker Daunenschlafsack für anspruchsvolle Einsätze.

Besonders überzeugt haben mich die sehr starke Wärmeleistung, das geringe Packmaß und die hochwertige Verarbeitung. Kleine Abzüge gibt es beim Schnitt im Schulterbereich und beim vergleichsweise hohen Preis.

Für ambitionierte Trekkingtouren und kältere Nächte ist er eine sehr gute Wahl. Für Gelegenheitsnutzer dagegen eher ein Luxusprodukt, dessen Potenzial nicht voll ausgeschöpft wird.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

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Stylische Sonnenbrille für jeden Einsatzzweck.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr guter Sitz
  • Austauschbare Nasenpads
  • Design
  • Polarisierend Gläser
  • made in Italy

NACHTEILE


BEWERTUNG

Testbericht: Rudy Project Spinair 57 Sonnenbrille


Die Rudy Project Spinair 57 hat sich in meinem Alltag schnell als zuverlässiger Begleiter etabliert. Ich habe sie sowohl beim Radfahren, beim Joggen als auch ganz entspannt als Lifestyle-Accessoire getragen – und in allen Situationen konnte sie überzeugen.

DER OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Spinair 57 - Radbrille


Schon beim ersten Aufsetzen fiel auf, wie angenehm leicht die Brille ist. Der Sitz ist wirklich hervorragend: Sie bleibt auch bei intensiver Bewegung stabil auf der Nase, ohne zu drücken oder zu verrutschen. Gerade beim Joggen und auf dem Fahrrad ist das ein großer Pluspunkt, da man sich voll auf die Aktivität konzentrieren kann, ohne ständig nachjustieren zu müssen.

 

DER OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Spinair 57 - Radbrille

Auch funktional liefert die Spinair 57 ab. Die Gläser bieten einen guten Schutz vor Sonne und Wind, was besonders beim Radfahren spürbar ist. Gleichzeitig bleibt die Sicht klar und kontrastreich, sodass man auch bei wechselnden Lichtverhältnissen gut unterwegs ist. Das liegt an den polarisierenden Gläsern.


Optisch ist die Brille zudem ein Highlight. Das Design ist modern und sportlich, aber nicht zu technisch – dadurch lässt sie sich auch problemlos im Alltag tragen. Ob beim Sport oder in der Freizeit: Die Spinair 57 sieht einfach stylish aus und passt zu vielen Outfits.

DER OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Spinair 57 - Radbrille

 

Fazit:

Die Rudy Project Spinair 57 ist eine gelungene Kombination aus Performance und Style. Sie sitzt super, erfüllt ihre Funktion zuverlässig und macht auch optisch einiges her. Wer eine sportliche Sonnenbrille sucht, die sich ebenso gut im Alltag tragen lässt, trifft hier eine sehr gute Wahl. Außerdem gibt es im Lieferumfang einen Staubbeutel und breitere Nasenpads zum Austauschen.

 

DER OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Spinair 57 - Radbrille


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