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Super für den schnellen Outdoor-Energie-Kick.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr wertig
  • Schnell zubereitet
  • Lässt sich gut reinigen

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der BasicNature Espresso Maker Edelstahl 15 × 17 cm wurde im Testzeitraum mehrfach beim Outdoor-Kaffeekochen eingesetzt. Voraussetzung für die Nutzung ist ein kleiner Brenner mit Schraubgaskartusche. Einen passenden Brenner besitze ich zum Glück.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: BASIC NATURE Espresso Maker 'Edelstahl' 4 Tassen - Espresso-Kocher

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: BASIC NATURE Espresso Maker 'Edelstahl' 4 Tassen - Espresso-Kocher

Der verwendete Kaffee von der Murnauer Kaffeerösterei wurde ebenfalls bereitgestellt, ein separater Testbericht dazu folgt unabhängig von dieser Bewertung.

Im praktischen Einsatz konnte der Espressokocher überzeugen. Der Kaffee war bereits nach etwa vier Minuten fertig zubereitet. Besonders positiv fiel die hochwertige Verarbeitung des Edelstahlgehäuses auf. Lediglich die Befestigung des Kunststoffteils zum Öffnen des Deckels wirkt etwas weniger robust.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: BASIC NATURE Espresso Maker 'Edelstahl' 4 Tassen - Espresso-Kocher

 

Außerdem wurde festgestellt, dass der Espresso Maker rund 25 Gramm schwerer ist als in der Produktbeschreibung angegeben. Im Outdoor-Einsatz fiel dies jedoch nicht auf.


Abgesehen davon gab es keinerlei Beanstandungen. Der Espressokocher hinterließ insgesamt einen sehr guten Eindruck und wird sicherlich auch bei zukünftigen Outdoor-Touren wieder zum Einsatz kommen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: BASIC NATURE Espresso Maker 'Edelstahl' 4 Tassen - Espresso-Kocher
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Test: AKU Flyrock GTX WS - Fast-Hikingschuhe, Damen


Test: AKU Flyrock GTX WS - Wanderschuh
Wandelbarer Rucksack mit kleinem Nachbesserungsbedarf.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Rucksack und Fahrradtasche in einem
  • Durch Rolltop-Verschluss erweiterbar
  • Urbaner Stil, macht sich gut am Fahrrad und am Rücken
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viele Farben verfügbar
  • Laptopfach und Handyfach

NACHTEILE

  • Karabiner zu klein geraten, etwas fummelig
  • Keine Außentasche für Flasche/nassen Regenschirm

BEWERTUNG

Ich bin Produkt-Scout von OUTSIDEstories und habe das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Dabei wurde ich nicht bezahlt, und ich darf mich frei äußern. Die Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen, ohne Verpflichtungen gegenüber dem Hersteller.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack

Der MeroMero Annecy Backpack ist ein moderner Fahrradrucksack, der gleichzeitig auch als Fahrradtasche genutzt werden kann. Gerade im Alltag ist diese Kombination äußerst interessant, da viele klassische Fahrradrucksäcke entweder beim Tragen oder bei der Befestigung am Fahrrad Kompromisse eingehen. MeroMero versucht hier, beide Welten sinnvoll miteinander zu verbinden. Nach mehreren Wochen Nutzung im Alltag konnte ich mir ein gutes Bild vom Produkt machen.

Über den Hersteller

Hinter der Marke MeroMero steht ein französisches Unternehmen aus Annecy, einer Stadt, die stark vom Outdoor-Sport geprägt ist. Genau dieser Hintergrund spiegelt sich auch in der Philosophie des Herstellers wider. MeroMero entwickelt Taschen und Rucksäcke, die sowohl im urbanen Alltag als auch bei Outdoor-Aktivitäten funktionieren sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei Nachhaltigkeit, Funktionalität und ein möglichst langlebiges Produktdesign.

Besonders positiv finde ich den Fokus auf recycelte Materialien und eine bewusst nachhaltige Produktion. Viele Hersteller werben inzwischen mit Umweltfreundlichkeit, bei MeroMero wirkt dieses Konzept jedoch glaubwürdig und konsequent umgesetzt. Laut Hersteller kommen recycelte Stoffe zum Einsatz, außerdem achtet das Unternehmen auf schadstoffarme Beschichtungen und langlebige Materialien. Gerade bei Produkten, die täglich genutzt werden, halte ich diesen Ansatz für sinnvoll. Ein guter Fahrradrucksack sollte schließlich mehrere Jahre problemlos durchhalten und nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.

Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch im Bereich Umweltprojekte und ist Teil der Initiative „1% for the Planet“. Das bedeutet, dass ein Teil des Umsatzes in Umwelt- und Naturschutzprojekte fließt. Solche Maßnahmen sind natürlich kein Ersatz für ein gutes Produkt, zeigen aber, dass sich der Hersteller Gedanken über die langfristigen Auswirkungen seiner Produktion macht.

Auch optisch verfolgt MeroMero einen klaren Ansatz. Die Produkte wirken modern und schlicht, ohne zu technisch oder überladen zu erscheinen. Gerade das gefällt mir persönlich gut, weil der Annecy Backpack dadurch nicht nur auf dem Fahrrad funktioniert, sondern auch im Büro oder im Alltag und beim Wandern eine gute Figur macht.

 

Über das Produkt

Der MeroMero Annecy Backpack kombiniert die Eigenschaften eines klassischen Rolltop-Rucksacks mit denen einer Fahrradtasche. Das Grundkonzept ist dabei relativ einfach: Der Rucksack kann über ein Befestigungssystem am Gepäckträger montiert werden, lässt sich aber gleichzeitig angenehm auf dem Rücken tragen.

Das Volumen liegt je nach Nutzung des Rolltop-Verschlusses ungefähr zwischen 10 und 15 Litern. Für den Alltag reicht das meiner Meinung nach völlig aus. Laptop, Brotzeit, Getränk, Jacke und kleinere Einkäufe lassen sich problemlos verstauen. Besonders praktisch ist dabei das Rolltop-System, weil sich der Stauraum flexibel anpassen lässt. Wenn der Rucksack nicht voll beladen ist, bleibt er kompakt und schlank. Benötigt man mehr Platz, kann das Volumen schnell erweitert werden.

Das Material macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Der Stoff fühlt sich robust an und wirkt gleichzeitig angenehm leicht. Laut Hersteller werden recycelte Materialien verwendet, was gut zum nachhaltigen Gesamtkonzept passt. Zusätzlich ist das Material wasserabweisend beschichtet, wodurch leichte bis mittlere Regenschauer problemlos gemeistert werden. Während meiner Nutzung musste der Rucksack mehrfach bei schlechtem Wetter eingesetzt werden und der Inhalt blieb dabei zuverlässig trocken.

Positiv hervorheben möchte ich außerdem die Verarbeitung. Die Nähte sind sauber gearbeitet, ich konnte keine losen Fäden oder unsaubere Übergänge entdecken. Auch die Reißverschlüsse wirken hochwertig und laufen angenehm leichtgängig. Gerade bei häufig genutzten Alltagsrucksäcken merkt man schnell, wenn an solchen Stellen gespart wurde. Beim Annecy Backpack hatte ich diesen Eindruck nicht.

Der Innenraum ist übersichtlich gestaltet. Besonders praktisch finde ich das gepolsterte Laptopfach, das genügend Schutz für ein Notebook bietet. Zusätzlich gibt es kleinere Fächer für Zubehör oder Alltagsgegenstände. Der Rucksack bleibt dabei insgesamt angenehm minimalistisch und verzichtet auf unnötig komplizierte Innenaufteilungen.

Optisch gefällt mir der Annecy Backpack ebenfalls sehr gut. Das Design wirkt modern, schlicht und gleichzeitig funktional. Der Rucksack passt dadurch sowohl zu sportlicher Kleidung als auch zu einem eher alltäglichen oder beruflichen Umfeld. Gerade dieser Spagat gelingt vielen Fahrradrucksäcken nicht besonders gut.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack

Persönliche Erfahrungen – Vor- und Nachteile

Im Alltag habe ich den Annecy Backpack überwiegend beim Pendeln mit dem Fahrrad genutzt. Dabei musste der Rucksack sowohl kurze Strecken in der Stadt als auch längere Fahrten überstehen. Zusätzlich kam er regelmäßig im Alltag und bei kleineren Einkäufen zum Einsatz.

Der allgemeine Tragekomfort ist gelungen. Die Schultergurte sitzen angenehm und auch bei längerer Nutzung entsteht kein unangenehmer Druck. Durch das vergleichsweise geringe Eigengewicht trägt sich der Rucksack insgesamt sehr angenehm. Besonders auf dem Fahrrad merkt man schnell, ob ein Rucksack ständig verrutscht oder unangenehm zieht. Beim Annecy Backpack bleibt alles relativ stabil und körpernah. So ist der Rucksack auch für kürzere Wanderungen mit leichtem Gepäck geeignet.

Auch das Befestigungssystem am Fahrrad funktioniert grundsätzlich gut. Der Wechsel zwischen Fahrradtasche und Rucksack gelingt schnell und unkompliziert. Genau hier gibt es allerdings auch meinen größten Kritikpunkt.

Die verwendeten Karabiner sind meiner Meinung nach minimal zu klein geraten. Dadurch funktioniert das Einhängen nicht immer ganz so komfortabel, wie ich es mir wünschen würde. Oft muss man den richtigen Winkel treffen oder leicht nachdrücken, damit der Ring sauber in die Befestigungsöse rutscht. Das ist kein gravierendes Problem, fällt im Alltag aber regelmäßig auf. Gerade wenn man morgens schnell los möchte oder den Rucksack häufiger am Tag abnimmt und wieder befestigt, wird dieser Punkt spürbar.

Das System funktioniert letztlich zuverlässig, könnte aber mit etwas größeren Karabinern oder einer minimal anderen Konstruktion deutlich komfortabler sein. Es handelt sich also weniger um einen echten Defekt, sondern eher um ein Detail, das im täglichen Gebrauch auffällt.

Ein weiterer Punkt, den ich mir wünschen würde, ist eine Außentasche für Getränke. Der Innenraum ist zwar gut nutzbar, allerdings fehlt eine schnell erreichbare Möglichkeit, eine Trinkflasche außen unterzubringen. Gerade auf dem Fahrrad wäre das praktisch gewesen. So muss man jedes Mal den Rolltop öffnen, um an die Flasche zu gelangen. Das ist zwar kein großes Problem, aber im Alltag eben etwas weniger komfortabel.

Sehr positiv ist dagegen die allgemeine Materialqualität. Nach mehreren Wochen Nutzung zeigt der Rucksack kaum Verschleißerscheinungen. Das Material wirkt robust und die wasserabweisende Beschichtung erfüllt ihren Zweck zuverlässig. Auch die Reißverschlüsse und Nähte hinterlassen weiterhin einen hochwertigen Eindruck.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich insgesamt als ordentlich bewerten. Der Annecy Backpack gehört sicherlich nicht zu den günstigsten Fahrradrucksäcken auf dem Markt, bewegt sich aber in einem nachvollziehbaren Rahmen. Man bekommt dafür ein hochwertig verarbeitetes Produkt mit nachhaltigem Hintergrund, gutem Design und hoher Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig gibt es kleinere Schwächen beim Bedienkomfort des Befestigungssystems, weshalb ich das Preis-Leistungs-Verhältnis eher als fair denn als herausragend bezeichnen würde.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Vielseitigkeit des Produkts. Der Annecy Backpack wirkt nicht wie eine reine Sporttasche, sondern eher wie ein hochwertiger Alltagsrucksack mit zusätzlicher Fahrradfunktion. Dadurch nutzt man ihn automatisch häufiger und nicht nur bei bestimmten Aktivitäten. Genau das macht für mich einen guten Alltagsbegleiter aus.

Fazit und Empfehlung

Der MeroMero Annecy Backpack ist ein hochwertiger und durchdachter Fahrradrucksack für den Alltag. Besonders überzeugen konnten mich das geringe Gewicht, die sehr gute Verarbeitung, das moderne Design sowie die nachhaltige Ausrichtung des Herstellers. Der Rucksack eignet sich hervorragend für Pendler, die regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind und dabei eine flexible Kombination aus Fahrradtasche und Rucksack suchen.

Im täglichen Gebrauch punktet der Annecy Backpack mit angenehmem Tragekomfort, guter Materialqualität und einer sinnvollen Innenaufteilung. Auch optisch wirkt das Produkt modern und unaufdringlich, wodurch es sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld gut eingesetzt werden kann.

Kritikpunkte gibt es vor allem beim Befestigungssystem. Die Karabiner könnten etwas komfortabler konstruiert sein, da das Einhängen teilweise etwas Präzision erfordert. Außerdem hätte ich mir eine Außentasche für Getränke gewünscht, um im Alltag noch flexibler zu sein.

Trotz dieser kleineren Schwächen hinterlässt der Annecy Backpack insgesamt einen positiven Eindruck. Wer Wert auf Nachhaltigkeit, modernes Design und eine gute Alltagstauglichkeit legt, erhält hier ein gelungenes Gesamtpaket. Besonders für Pendler und urbane Radfahrer ist der Rucksack meiner Meinung nach eine interessante und empfehlenswerte Lösung. 

 

 



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Natürlicher Outdoor- und Alltagsschuh, für leichtes Gelände.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes natürliches Laufgefühl
  • Hochwertige Naturmaterialien
  • Deutlich angenehmeres Fußklima als viele synthetische Barfußschuhe
  • Präzise Schnürung bis weit nach vorne
  • Gute Passform und stabiler Sitz
  • Sehr schöner Alltagsschuh mit Wanderpotenzial

NACHTEILE

  • Profil im schwierigen Gelände schnell am Limit
  • Wenig definierte Kanten
  • Feuchte Bedingungen liegen ihm nicht

BEWERTUNG

Barfußschuhe zum Wandern finde ich seit einiger Zeit sehr spannend. Nicht, weil ich glaube, dass damit plötzlich jeder Bergschuh überflüssig wird. Sondern weil dieses direkte Gefühl zum Untergrund etwas hat, das viele klassische Wanderschuhe komplett verlieren.

Man spürt mehr.
Man arbeitet mehr mit dem Fuß.
Man geht bewusster.

Zuletzt war ich viel mit einem Modell von Xero unterwegs und war anfangs wirklich begeistert. Vor allem die Michelin-Sohle hatte überraschend viel Grip und zeigte, wie gut Kraftübertragung funktionieren kann, wenn zwischen Fuß und Boden nicht eine massive, steife Bergsohle sitzt.

Die Ernüchterung kam dann im Herbst.

Mehrtagestouren, dauerhaft feuchte Bedingungen und Schuhe, die nie wieder richtig trocken wurden. Dazu kam eine massive Geruchsentwicklung. Waschen, Trocknen, Sprays – alles half nur begrenzt. Die Einlagen musste ich am Ende wegwerfen.

Deshalb war der Doghammer Terrar Rock Wool für mich interessant. Naturmaterialien, Wolle, Leder, Kork und ein Konzept, das genau diese synthetische Feuchtigkeits- und Geruchsproblematik entschärfen soll.

Und ja: Der Schuh macht vieles richtig. Aber er zeigt auch ziemlich klar, wo aktuell noch die Grenze zwischen Barfuß-Wanderschuh und echtem Bergschuh verläuft.


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Doghammer Terrar Rock Wool - Wanderschuhe, Barfußschuhe

Technische Daten

Laut Hersteller bringt der Doghammer Terrar Rock Wool folgende Eckdaten mit:

  • Barfuß-Wanderschuh mit 0 mm Sprengung
  • Vibram-Barfußsohle
  • Obermaterial aus Leder und Naturmaterialien
  • Innenmaterial mit Woll-/Merinoanteil
  • Herausnehmbare Korkeinlage
  • Schnürung bis weit in den Vorfußbereich
  • Gewicht laut Hersteller: ca. 350 g pro Schuh
  • Farbe im Test: Dark Grey
  • Größe im Test: 43
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Doghammer Terrar Rock Wool - Wanderschuhe, Barfußschuhe

Erster Eindruck

Der erste Eindruck war wirklich gut.

Der Schuh wirkt hochwertig, sauber verarbeitet und deutlich erwachsener als viele klassische synthetische Barfußschuhe. Leder, Wolle und Kork fühlen sich einfach anders an als Kunststoff, Mesh und Schaum. Nicht automatisch besser für jeden Einsatz, aber angenehmer, natürlicher und wertiger.

Auch optisch gefällt mir der Terrar Rock Wool sehr gut. Für mich ist das fast mehr ein schöner Alltagsschuh mit Outdoor-DNA als ein klassischer Wanderschuh. Ein Schuh, den man gerne anzieht, weil er nicht nur funktioniert, sondern auch gut aussieht.

Die Passform in Größe 43 war für mich gelungen. Die Zehenbox bietet genug Platz, der Schuh sitzt trotzdem stabil am Fuß. Besonders gut gefällt mir die Schnürung, die weit nach vorne gezogen ist und etwas an Kletterschuhe erinnert. Dadurch lässt sich der Schuh sehr sauber an den Fuß anpassen.

Der Fersenhalt ist ebenfalls gut. Allerdings ist der Fersenbereich relativ hart. Das war am Anfang kein großes Thema, wurde später aber relevanter. Gerade bei Feuchtigkeit oder wenn etwas Schmutz in den Schuh kommt, merkt man, dass hier Potenzial für Reibung und Blasenbildung vorhanden ist.

 


Im Einsatz

Alltag, Waldwege und leichte Wanderungen

Hier ist der Schuh richtig stark.

Auf Spaziergängen, Waldwegen, Forststraßen und einfachen Wanderungen trägt sich der Terrar Rock Wool sehr angenehm. Man spürt den Untergrund, der Fuß arbeitet aktiv mit, und genau dieses direkte Laufgefühl macht den Schuh spannend.

Auch längere Asphaltstücke waren für mich kein Problem. Wobei man das sauber einordnen muss: Ich gehe auch abseits von Barfußschuhen viel barfuß und bin direkten Untergrundkontakt gewohnt. Wer bisher nur stark gedämpfte Schuhe kennt, wird das vermutlich anders empfinden.

Im Alltag ist der Doghammer aktuell sogar einer meiner meistgetragenen Schuhe geworden. Und das ist eigentlich die ehrlichste Aussage über ihn.

Denn realistisch betrachtet bin ich viel öfter mit den Kindern draußen, gehe kleinere Runden, Spazierwege, Waldstücke oder einfache Wege, als dass ich jeden Tag schwierige Bergtouren mache. Genau dort passt der Schuh sehr gut hinein.

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Fußklima und Geruch

Beim Fußklima merkt man den Unterschied zu vielen synthetischen Barfußschuhen deutlich. 

Die Naturmaterialien funktionieren.

Der Schuh fühlt sich weniger schwitzig an, weniger künstlich feucht und insgesamt angenehmer am Fuß. Auch beim Geruch bleibt er deutlich länger unproblematisch als meine früheren synthetischen Modelle.

Aber Wunder sollte man trotzdem nicht erwarten.

Wenn man bei warmem Wetter den ganzen Tag ohne Socken unterwegs ist, entwickelt auch dieser Schuh irgendwann Geruch. Wolle und Naturmaterialien reduzieren das Problem spürbar, sie lösen es aber nicht magisch auf.

Der wichtigste Unterschied ist für mich ein anderer:
Der Schuh kippt nicht so schnell in dieses synthetisch-feuchte „Nie-wieder-richtig-frisch“-Gefühl, das ich bei anderen Barfußschuhen erlebt habe.

Das ist ein echter Pluspunkt.

 


Die Sohle

Die Sohle ist für mich der zentrale Punkt des ganzen Tests.

Der Terrar Rock Wool gibt sehr gutes Feedback vom Untergrund. Man spürt fein, wie man auftritt, wie sich der Boden verändert und wie der Fuß arbeitet. Genau dafür trägt man Barfußschuhe.

Aber dieses gute Gefühl wird nicht immer in guten Halt übersetzt.

Die Vibram-Sohle wirkt auf mich eher gleichmäßig und rund ausgelegt. Für Waldwege, trockene Pfade, Forststraßen und Alltag passt das sehr gut. Im steileren Gelände fehlen mir aber klare Kanten, aggressivere Zonen und mehr Biss.

Dadurch entsteht ein seltsamer Effekt:
Man spürt den Untergrund sehr gut, kann diese feine Fußarbeit aber nicht immer sauber in Grip umsetzen.

Beim Xero-Modell mit Michelin-Sohle war das für mich im schwierigen Gelände besser gelöst. Dort hatte ich mehr Vertrauen, wenn es steiler, schräger oder rutschiger wurde.

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Die Grenze im Gelände

Die eigentliche Erkenntnis kam bei einer Tour auf einen Hausgipfel.

Nach den sehr positiven Erfahrungen im Alltag und auf einfachen Wegen wollte ich wissen, wie weit man dieses Konzept wirklich in Richtung Bergschuh denken kann.

Am Anfang funktionierte alles gut. Dann wurde der alte Jagdsteig steiler. Der Weg verlor sich zunehmend im Buchenwald, der Untergrund wurde laubbedeckt, weich und rutschig.

Und plötzlich war Schluss.

Ich bin mehrfach weggerutscht und habe gemerkt, dass ich mit dieser rund ausgelegten Sohle und den fehlenden Kanten keinen sauberen Halt mehr finde. An diesem Punkt habe ich die Tour abgebrochen.

Nicht, weil der Schuh schlecht ist.
Sondern weil dort seine Grenze liegt.

Und genau das muss man vor dem Kauf wissen: Der Doghammer Terrar Rock Wool ist kein echter Barfuß-Bergschuh für schwieriges Gelände, steile Hangquerungen, rutschige Steige oder matschige Bedingungen.

Wenn aus dem trockenen Waldweg eine schmierige Matschpiste wird, macht der Schuh keinen Spaß mehr. Dann will ich mehr Profil, mehr Kante, mehr Reserve.

 


Feuchtigkeit und Korkeinlage

Der Schuh ist nicht wasserdicht. Das muss man bei diesem Materialmix auch nicht erwarten.

Feuchtes Gras, nasse Wege oder dauerhaft feuchte Bedingungen sorgen relativ schnell dafür, dass der Schuh Feuchtigkeit zieht. Für kurze Passagen ist das okay. Für lange nasse Tage ist es nicht seine Lieblingsumgebung.

Ein kleiner Praxispunkt ist mir bei der Korkeinlage aufgefallen: Wenn der Fuß schwitzt oder der Schuh feucht wird, bleibt die Einlage gerne am Fuß hängen und kommt beim Ausziehen mit heraus. Dadurch knickt sie immer wieder. Ich habe dabei das Gefühl, dass sie langfristig brechen könnte.

Das ist kein riesiges Drama, aber genau so ein Detail, das man erst im Alltag merkt und das auf Dauer lästig wird und gerade weil die Korkeinlagen eine Säule des Konzepts sind und einen sehr angenehmen Tragekomfort bieten wollte ich sie auch nicht weglassen. 

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Vergleich & Einordnung

Für mich steht der Doghammer Terrar Rock Wool genau zwischen zwei Welten.

Auf der einen Seite ist er deutlich angenehmer, natürlicher und wertiger als viele synthetische Barfußschuhe. Das Fußklima ist besser, der Geruch bleibt länger im Rahmen, und im Alltag trägt man ihn einfach gerne.

Auf der anderen Seite fehlt ihm im schwierigen Gelände der Biss, den ich bei stärker performance-orientierten Modellen erlebt habe. Der Xero mit Michelin-Sohle war dort für mich griffiger und kompromissloser, hatte dafür aber bei Feuchtigkeit und Geruch klare Schwächen.

Der Doghammer fühlt sich schöner und erwachsener an.
Der Xero fühlt sich im Gelände funktionaler an.

Und genau dort liegt für mich die spannende offene Frage bei Barfuß-Wanderschuhen:

Kann man natürliches Laufgefühl, hochwertige Materialien und echten alpinen Grip irgendwann sauber verbinden?

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Fazit

Der Doghammer Terrar Rock Wool ist für mich (noch) kein vollwertiger Barfuß-Bergschuh.

Aber er ist ein sehr schöner, hochwertiger und angenehmer Outdoor- und Alltagsschuh mit ehrlichem Wanderpotenzial.

Für Spaziergänge, Waldwege, Alltag, leichte Wanderungen und Menschen, die ein natürliches Laufgefühl mögen, funktioniert er richtig gut. Die Materialien fühlen sich hochwertig an, das Fußklima ist besser als bei vielen synthetischen Barfußschuhen, und die Passform hat mir sehr gut gefallen.

Seine Grenze liegt dort, wo es nass, steil, matschig oder technisch wird. Dann fehlt der Sohle der Biss. Der Name „Rock“ und die weit nach vorne gezogene Schnürung lassen ein wenig mehr Gelände erwarten, als der Schuh am Ende wirklich einlöst.

Das finde ich schade, weil das Potenzial spürbar groß ist. Mit einer aggressiveren, differenzierteren Sohle könnte daraus für mich ein richtig spannender Barfuß-Bergschuh werden.

Doghammer positioniert den Terrar Rock Wool klar als natürlichen Barfuß-Wanderschuh für leichte bis mittlere Outdoor-Einsätze. Und dort sehe ich ihn nach meinem Test auch.

Ein hervorragender natürlicher Outdoor- und Alltagsschuh, der leichte Wanderungen liebt – und anspruchsvolleres Gelände lieber den Bergschuhen überlässt.

 



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Leichte und extrem gut sitzende Sportbrille für sonnige Tage.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Fester Sitz
  • Nasenpad austauschbar
  • Leicht
  • Robust
  • Beschichtet

NACHTEILE

  • Nicht polarisiert

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Zum Test steht hier eine Sportbrille aus dem Hause 100%, genauer das Modell „Slendale". 

Ich habe die Brille aktiv beim Rennradfahren getestet. 

Technische Daten:

  • Breite 156mm
  • Höhe 61mm
  • Tiefe 119mm
  • Lichtdurchlässigkeit 12%
  • Filter CAT 3
  • 11 verschiede Farb-Gläser Varianten

Aufbau:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Brille weist ein schön umschließendes Design auf. Durch den recht steifen oberen Bügel kann an anderen Stellen Material eingespart werden, was deutlich am leichten Gewicht der Brille zu merken ist. Die Gläser bei diesem Modell sind für sonnige Tage konzipiert. Für Fahrten in die Dämmerung hinein oder an trüben Tagen sind sie schnell zu dunkel. Für sonnige Tage, sehr angenehm. 

Gearbeitet sind die Gläser mit einer „Ultra HD – lens technology“ welche für eine hervorragende Sicht sorgen. 

Beschichtet sind sie mit einer „Hydrophobic and Oleophobic“‑Beschichtung. Diese sorgen für einen Abperleffekt von Wasser, Dreck und Öl.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Nasenpads bieten einen sehr festen und rutschfesten Halt. Bei Bedarf kann dieser gegen den im Lieferumfang enthaltenen Ersatz-Bügel ausgetauscht werden. 

Von allen Brillen, die ich bisher beim Radfahren getragen/getestet habe, sitzt dieses Modell mit Abstand am festesten. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Bügel der Brille weisen eine angenehme Biegung auf, welche auch ihren Beitrag zum Komfort und Sitz leisten. Die Enden sind hier mit einem rutschfesten Material gearbeitet, wodurch sie auch fest sitzt, wenn der Schweiß läuft. 

Fazit:

Ich bin von der Brille wirklich begeistert. Sie ist schön leicht, trägt sich sehr angenehm und hat dabei einen sehr festen Halt. Sie geht an den Seiten angenehm weit nach hinten, was die Augen schön vor Seitenwinden schützt. Ich kann diese Brille absolut empfehlen!



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Klassischer, robuster und stabiler Wanderschuh.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robust und stabil
  • Wasserfest mit seitlichem Wasserschutz
  • Angenehmes Tragegefühl durch gute Polsterung

NACHTEILE

  • Schwer
  • Verwendung von Leder

BEWERTUNG

Ich habe den Damenwanderschuh Apex Hike Pro Lth Texapore Mid von Jack Wolfskin zum Testen erhalten

Zum Hersteller

Die deutsche Outdoor-Marke Jack Wolfskin ist ein klassischer Ausrüster im Wander- und Trekkingbereich. Produkte sind in der Regel robust, alltagstauglich und auf Komfort ausgelegt, allerdings teilweise etwas schwerer als hochspezialisierte High-End-Bergsportmarken. Daher nutze ich bei meinen Aktivitäten, die auf ultraleichtes Equipment ausgerichtet sind, eher selten Jack-Wolfskin-Produkte.

Nachhaltigkeit: 

Jack Wolfskin ist Bluesign-Systempartner. Das bedeutet:

  • strengere Kontrolle von Chemikalien
  • geringere Belastung von Wasser und Luft
  • höhere Standards bei Arbeitssicherheit und Ressourceneinsatz 

Viele Stoffe der Marke (offenbar nicht alle) sind inzwischen „Bluesign approved“. Das gilt als einer der besseren Standards in der Outdoorbranche.

Quelle: Jack Wolfskin

Recycelte und Hightech-Materialien werden eingesetzt. Trotzdem findet Leder immer noch Verwendung. So auch bei diesem Schuh. Hier ist ein erster Kritikpunkt: Im Schuh musste ich wirklich nach dem unauffälligen Materialaufkleber suchen, der vorgeschrieben ist. Auf der Herstellerseite zu dem Schuh, wird Leder überhaupt nicht erwähnt und erst auf Händlerseiten (z.B. Bergfreunde)  findet man in der Produktbeschreibung den Hinweis auf die Verwendung von Leder.

Hersteller-Info zum Schuh:

  • Wasserdichte Wanderschuhe
  • Dämpfendes EVA-Fußbett
  • Doppellagige EVA-Mittelsohle
  • griffige Gummiaußensohle
  • Gepolstertes Textilfutter für maximalen Komfort
  • strapazierfähige Zehen- und Fersenkappe aus Gummi
  • Metallschnürhaken oben für perfekten Sitz
  • Wasserdicht: 20.000mm
  • atmungsaktiv: 6.300 g/m²/24Std
  • Gewicht: keine Angabe, gewogen in Gr. 40: 1100 Gramm/Paar

UVP: 210 €

Quelle: Jack Wolfskin

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
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Materialien und Technologien

Der Apex Hike Pro ist ein klassischer, stabiler Wanderstiefel mit Fokus auf Schutz und Komfort:

  • Obermaterial: Leder (Lth = Leather) für Strapazierfähigkeit
  • Membran: TEXAPORE ECOSPHERE PRO (wasserdicht & atmungsaktiv)
  • Sohle: TEXAGRIP (griffige Gummimischung)
  • Stabilität: TEXAPLATE-Verstärkung im Mittelfuß
  • Dämpfung: EVA-Fußbett + doppelte EVA-Mittelsohle
  • Innenfutter: gepolstertes Textilfutter

 

Im Test

Passform

Ich habe einen eher breiten Fuß und Schuhgröße 40 – 40,5. Der Schuh passt perfekt zu meinem Fuß, er sitzt fest, ohne einzuengen.

Tragegefühl:

Der Apex Hike pro entspricht einem klassischen Wanderstiefel. Schwer, stabil, dadurch wenig flexibel. Der mittelhohe Schaft sorgt für viel Halt und ist im Knöchelbereich gut und weich gepolstert. 

Die starke Dämpfung der Sohle hat positive und negative Seiten: Durch die doppelte EVA-Mittelsohle soll sich der Schuh auch auf längeren Strecken sehr komfortabel und gelenkschonend laufen. Allerdings entsteht aufgrund der kräftigen Dämpfung und der festen Konstruktion nur wenig direkter Kontakt zum Untergrund. Dieses reduzierte Bodengefühl ist typisch für stark gedämpfte Wanderschuhe mit integrierter Stabilitätsplatte. Da ich viel mit Trailrunnern wandere, war es für mich eine starke Umstellung, auf  einen so konstruierten Schuh umzusteigen.

Ich habe den Schuh im April bei durchaus noch kühlen Temperaturen getragen, trotzdem war mein Fuß im Schuh manchmal unangenehm warm. Daher würde ich die Schuhe eher für die kalte Jahreszeit empfehlen.

Die Sohle hat ein starkes Profil und war durchgehend rutschfest, auch auf nassen Steinen. Nach sechs Wochen Test kann ich zur Haltbarkeit noch keine Aussage treffen.

Wasserfestigkeit:

Der Schuh war solide wasserfest. Besonders gut finde ich die an den Seiten leicht hochgezogene Gummibeschichtung, die dafür sorgt, dass man trockenen Fußes durch flache Gewässer gehen kann. Wer kennt sie nicht, die von Wasser umspülten Trittsteine durch einen Bach.😊

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
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Fazit

Der Apex Hike Pro Lth Texapore Mid W von Jack Wolfskin ist ein klassischer, robuster Wanderstiefel mit Fokus auf Stabilität, Schutz und Komfort. Besonders positiv fallen der sichere Halt, die starke Dämpfung und die griffige Sohle auf, die auch auf nassen Untergründen zuverlässig funktioniert. 

Die Kehrseite dieser stabilen Bauweise ist allerdings das vergleichsweise hohe Gewicht sowie das eher geringe Bodengefühl. Die Wärmeentwicklung fiel für einen ungefütterten hoch aus, weshalb ich den Schuh eher für kühlere Temperaturen empfehlen würde.

Insgesamt ist der Apex Hike Pro ein hochwertiger Wanderstiefel für alle, die einen stabilen, komfortablen und wetterfesten Schuh für längere Touren oder anspruchsvolleres Gelände suchen. Wer dagegen besonders leicht, flexibel und mit viel Bodengefühl unterwegs sein möchte, sollte eher zu einem leichteren Wanderschuh oder Trailrunner greifen.

Die Verwendung von Leder und die Wärmeentwicklung haben zu einem Punkt Abzug geführt.

 

 



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IM TEST

Test: RAB Phantom Mountain Jacket - Hardshelljacke, Regenjacke, Damen


Rab - Women's Phantom Jacket - Regenjacke
Regenjacke von Rab: leicht, robust und funktional
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • leicht
  • robustes, relativ festes Material
  • Packsack in Kapuze integriert
  • Kapuze reicht über ein Kap
  • sehr guter Regenschutz im Kopfbereich
  • PFAS frei

NACHTEILE

  • relativ teuer
  • Material fühlt sich auf nackter Haut kalt an

BEWERTUNG

 

Ich habe die Rab Phantom Mountain Jacke für Damen zum testen erhalten.

Die britische Outdoor-Marke Rab steht seit den 1980er-Jahren für funktionelle Bergsportbekleidung. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Kletterer Rab Carrington mit dem Anspruch, möglichst leichtes, technisch durchdachtes Equipment für anspruchsvolle Bedingungen zu produzieren. Rab setzt inzwischen verstärkt auf nachhaltigere Materialien, recycelte Stoffe und Langlebigkeit. Besonders wird darauf hingewiesen, dass das Material Fluorcarbon(PFAS)-frei ist. Die Gewebe enthalten keinerlei Fluorcarbone (PFAS), weder im Obermaterial noch in der Membran oder im Futter.

Foto Jacke
Label

Angaben des Herstellers:

Fit: Normal 

Gewicht: 201g (Größe 10) 

Wassersäule: 20.000mm 

Atmungsaktivität: (MVTR)20,000g/m²/24 Std.

Material: 30D  2,5-lagigen Pertex® Shield Diamond Fuse

Die Jacke besteht aus einem 2,5-lagigen Pertex® Shield Diamond Fuse Material, das laut Hersteller eine gelungene Balance aus Robustheit, Wasserdichtigkeit und geringem Gewicht bieten soll.

Quelle: https://rab.equipment/eu-de/

Label detail
Größenlabel

Material:

Erstaunt hat mich eine gelungene Kombination aus niedrigem Gewicht und überraschend robustem Material. Die Jacke ist leicht, lässt sich klein zusammenpacken und fühlt sich trotzdem wie eine stabile Hardshell-Jacke an.  Alle Nähte sind doppelt vernäht und abgeklebt.

Das Innenmaterial fühlt sich auf nackter Haut etwas kühl an – besonders beim Tragen mit T-Shirt hat mir das nicht so gut gefallen. 

Die Jacke hat keinen Eigengeruch, was ich sehr angenehm finde. Waschbar bei 30 Grad,

waschzettel
Jacke in Packsack

Passform und Features:

Ich trage Größe 38, bei 1,72 cm Körpergröße, und habe die Jacke in UK Gr. 12 erhalten. Sie passt mir perfekt und lässt genügend Platz, um noch ein leichtes Fleece darunter zu ziehen.

Besonders positiv fällt die hochgeschlossene Kapuze mit ihrem großen, stabilen Schirm auf. Sie sitzt auch über einem Cap sehr gut und schützt Gesicht und Stirn zuverlässig vor Regen und Fahrtwind – ein klarer Vorteil beim Wandern und besonders beim Radfahren. Die Kapuze kann durch einen mittigen Tunnelzug verstellt werden.

Auch die Ärmel sind für mich perfekt: Sie fallen angenehm lang aus, sodass die Hände bei Bedarf komplett in den Ärmeln verschwinden können. Gerade auf dem Fahrrad bietet das zusätzlichen Wetterschutz für Hände und Handgelenke. Unterstützt wird das durch das verlängerte Rückenteil, das den unteren Rücken auch in vorgebeugter Sitzposition sehr gut abdeckt. Bei viel Wind kann man das Rückenteil mit einem Tunnelzug eng an den Körper ziehen.

Sehr durchdacht sind außerdem die hoch angesetzten Seitentaschen. Durch ihre Position schlagen auch schwerere Gegenstände nicht unangenehm gegen die Hüfte. Gleichzeitig bieten sie erstaunlich viel Stauraum – selbst eine 500-ml-Flasche passt hinein. 

Ein weiteres Detail ist die in die Kapuze integrierte Packtasche. Dadurch lässt sich die Jacke schnell und kompakt verstauen, ohne dass ein separater Packsack verloren gehen kann. 

Jacke angezogen
Jacke von hinten
Kapuze getragen
Kapuze mit Cap
Tunnelzug Kapuze
Handbündchen Detail 1
Handbündchen Detail 2
Tunnelzug Rücken Detail
Reißverschluss Detail
Seitentasche Detail

Regendichtigkeit:

Die Regendichtigkeit hinterließ im Test einen guten Eindruck. Auch die Atmungsaktivität funktionierte, ich hatte sie allerdings nur beim Wandern und Radfahren ohne hohe sportliche Belastung getragen. Mangels entsprechender Wetterlage fand kein Einsatz im Starkregen statt, daher kann ich die Dichtigkeit bei diesen Bedingungen leider nicht beurteilen. 

Fazit:

Unterm Strich ist die Rab Phantom Mountain Jacket für Damen eine sehr gut durchdachte Regenjacke für alle, die eine möglichst leichte, wetterfeste und gleichzeitig praxisorientierte Hardshell suchen. Besonders Radfahrer profitieren von den langen Ärmeln, dem verlängerten Rücken und der sehr funktionellen Kapuze. Größter Nachteil ist aus meiner Sicht der Preis von fast 200 €. 

Ich bin gespannt auf einen Langzeittest, wenn die Jacke nach mehrfachen Wäschen keine Leistungseinbußen hat, wäre sie ihren Preis wert.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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