BERGVERLAG ROTHER Panoramawege und Aussichtsberge Allgäu

Bergverlag Rother

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12.06.2018 - 10:19
ProduktScoutBlogger

Wer nicht im Wald stehen und hoch hinaus möchte im Allgäu, der ist mit dem Wanderbuch vom Rother echt gut beraten und hat fundierte und die wichtigsten Infos für eine schöne Tour.

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Laminierter und weicher Einband
Format ist gut zu transportieren
Übersichtliche Kurzansicht in der Klappe
Alle wichtigen Details für jede Route
Gewicht für den Rucksack

Wir waren gespannt, nachdem ja bereits 2003 im Rother Verlag ein Wanderbuch „Allgäuer Wanderberge, zwischen Bodensee und Füssen,“ von Herbert Mayr erschienen war, was denn das neue Wanderbuch zu bieten hat.

Zunächst einmal vorne weg: keine anderen Berge. Natürlich ist der eine oder andere mehr dabei – dafür aber auch insgesamt 10 weniger. Auch ist die Region nicht zu 100% die gleiche. Aber zum Glück haben wir in den 15 Jahren keinen der Berge verloren.

Der Rother Bergverlag existiert bereits seit 1920 und hat seitdem zahllose Wanderbücher und -führer heraus gebracht.

Buchaufbau

Ganz seiner Linie treu ist auch dieser Wanderführer aufgebaut wie eh und je. So können alle, die sich bereits an die Beschreibungen und Details gewöhnt haben hier ihre Reisen einfach fortsetzen. In der Schnellübersicht im Einband findet man sich deshalb auch auf Anhieb zurecht. Das klappt allerdings auch ohne, dass man bereits damit vertraut war gut.

In der vorderen Deckelklappe ist die Übersicht über alle 40 Touren..Dazu die wichtigsten Eckdaten mit den Empfehlungen und Begehungshäufigkeit, Höhenmeter, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit, Schwierigkeitsgrad und Gehzeit. Die Symbollegende hierzu befindet sich auf der hinteren Deckelklappe. Es ist praktisch, so muss man nicht immer umblättern, sondern kann  sich die Legende direkt zur Übersicht dazu klappen.

Im ersten Teil geht der Autor auf allgemeine Hinweise, touristische Informationen und Wissenswertes zu den Regionen ein. Er ist studierter Geograf und begeisterter Fotograf und Wanderer und er hat bereits mehrere Wanderführer heraus gebracht.

Im Inhaltsverzeichnis sind alle Touren auch vom Schwierigkeitsgrad her farblich hervorgehoben. Und so sieht man auch gleich, dass das Allgäu sich nicht verstecken muss vom wanderischen Anspruch her. Es sind nur wenige blaue Touren aufgeführt. Die meisten sind rot, also mittlerer Schwierigkeitsgrad. Und einige schwere sind auch dabei.

Tourenaufbau

Nach  einer knapper Tourencharakterisierung folgen. Kurzinfos wie Ausgangspunkt, Gehzeit, Einkehrmöglichkeiten, Höhenmeter, Anforderungen.

Hier schließt sich dann die eigentliche Tourenbeschreibung an. Meist mit ein oder zwei Panoramafotografien und einem Kartenausschnitt, auf dem der Tourenverlauf vermerkt ist.

Auch das Höhenprofil darf nicht fehlen. Hier ist sofort  zu sehen , ob sich die Gehzeiten nur auf den Aufstieg beziehen oder Gesamtgehzeiten sind und ob diese ab Tal/ Parkplatz gelten oder gegebenenfalls ab der Bergstation einer Sesselbahn. So kann man die Tour individuell und dennoch zeitlich planbar gestalten.  

Die Gehzeiten sind moderat ausgelegt. Sie können von Erwachsenen leicht eingehalten werden. Je nach eigenem Tempo passt die Gehzeit sogar mit Pausen. Aber so reicht es auf jeden Fall jedem wieder bis ins Tal oder auf die Übernachtungshütte. Mit Kindern hängt das natürlich vom läuferischen Können, der Trittsicherheit und der Gewohnheit ab, solche Strecken zu gehen. Behutsames Herantasten ist da gefragt, wenn man die Kleinen dauerhaft in den Bergen halten will.

Auch wichtige Hinweise zu den Touren in Hinblick auf das Wetter sind enthalten. So sind z.B. Wanderungen wie der Gottesacker am Hohen Ifen wunderschön, solange es nicht glatt ist und vor allem gute Sicht hat. Denn ohne Sicht sind die lediglich am felsigen Boden vorhandenen Wegmarkierungen nicht zu sehen, einen Pfad gibt es auf dem Fels nicht wirklich und die Spalten sind ausreichend tief und scharfkantig um sich erheblich zu verletzen.

Grundsätzlich sollte man die Allgäuer Alpen nicht unterschätzen. Auch oder vielleicht sogar gerade steile Grashänge sind verhängnisvoll wenn es nass ist. Die saftig grünen Hügel verführen zudem viele zu Wanderungen mit falscher Ausrüstung.

Auch ein paar wenige Mehrtagestouren sind hier aufgeführt oder man stückelt sich seine Tour mit den hier beschriebenen selbst zusammen.

Um mit der Zeit zu gehen gibt es jetzt zu dem Wanderbuch auch die GPS Daten als Download.

Mehr Testberichte gibt es bei uns im Blog unter www.outdoortest.info

 

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