Trekkingrucksäcke – Mit dem Rückensystem steht und fällt die Qualität

Von Philip
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Auf einer längeren Tour durch die Wildnis braucht man einen guten Trekkingrucksack.Auf einer anständigen Trekkingtour kehrt man den Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation in der Regel für mehrere Tage den Rücken – sei es in der rauen Landschaft des hohen Nordens, zum Beispiel im Sarek in Schwedisch-Lappland oder vielleicht lieber auf dem berühmten GR 20 auf Korsika. In der Abgeschiedenheit der Wildnis ist man üblicherweise ganz auf sich allein gestellt, d.h. man hat tatsächlich alles im Gepäck, was man unterwegs braucht. Wechselkleidung, gegebenenfalls Regenbekleidung, Outdoorkocher samt Brennstoff, Lebensmitteln und Wasser, sowie  Zelt und Co. müssen irgendwo verstaut werden. Deshalb braucht man einen entsprechend großen und zuverlässigen Rucksack: einen Trekkingrucksack.

Bevor wir uns aber en Detail den wichtigsten Eigenschaften eines solchen Rucksacks zuwenden, müssen wir zunächst klären, was einen Trekkingrucksack überhaupt ausmacht und was ihn von anderen Rucksacktypen unterscheidet. Und am Ende des Blog Posts kannst du sogar einen Osprey Aether AG 70 oder Ariel AG 65 Trekkingrucksack gewinnen.

Welche Rucksackgröße macht bei meiner Tour Sinn?

Auch wenn man oft das Gegenteil hört, auf die Größe kommt es doch an! Hier lässt sich unterscheiden zwischen Tagesrucksäcken bzw. Daypacks, Tourenrucksäcken und Trekkingrucksäcken. Für eine Tagestour (oder Zweitagestour) wird normalerweise nicht viel Ausrüstung bzw. Gepäck benötigt, weshalb ein Rucksack zwischen 18 und 30 Litern Fassungsvermögen meist völlig ausreicht. Größere Modelle werden gern unnötig überladen, um den gesamten Raum zu füllen.

Für eine mehrtägige Trekkingtour ist das selbstredend viel zu wenig. Hier braucht man wesentlich größere Rucksäcke von sechzig oder mehr Litern Volumen, je nach Länge der Tour. Sie kommen normalerweise problemlos mit einem Gewicht von über 25 Kilo zurecht und sind dank ausgeklügelter Tragesysteme dennoch bequem zu schultern.

Dazwischen liegen die Tourenrucksäcke mit einem Volumen zwischen 30 und 50 Litern, die oftmals speziell auf bestimmte Touren zugeschnitten sind (Skitouren, Klettertouren, etc.). Die Übersicht hilft euch die richtige Größe zu bestimmen:

Rucksack Volumen Gewicht Einsatz
Daypack 18-30 Liter bis 10 kg Tagestour, max. Zweitagestour
Tourenrucksack 30-50 Liter bis 18 kg Diverse Touren (Skitour, Klettertouren, etc.)
Trekkingrucksack 60+ Liter bis 25+ kg mehrtägige/mehrwöchige Trekkingtouren, oft mir kompletter Selbstversorgung

Wodurch zeichnet sich ein guter Trekkingrucksack aus? Welche Features muss er aufweisen?

Die Größe ist immer ausschlaggebend

Das hervorstechendste Merkmal eines guten Trekkingrucksacks ist – wie oben bereits erwähnt – seine Größe. Für Touren von rund einer Woche reichen meist die „kleineren“ Modelle um die 60 Liter. Ist man länger unterwegs, zum Beispiel auf der eingangs erwähnten Tour durch den Sarek, greift man besser zu den größeren Modellen von 85-90 Litern Fassungsvermögen. Damit ist man auch für eine zweiwöchige Tour bei völliger Autarkie bestens aufgestellt.

Perfekt für längere Touren durch's Niemandsland: Der Osprey Aether AG 70 Trekkingrucksack

Darauf kommt es an: das Rückensystem

Wer ein derart großes Volumen mit entsprechendem Gewicht auf seinen Schultern durch die Wildnis tragen möchte, braucht vor allem eins: ein Rückensystem, das die Last möglichst gut verteilt, und angenehm zu tragen ist. Gleichzeitig darf die Bewegungsfreiheit des Trägers nicht eingeschränkt werden. Kurz gesagt: Mit dem Rückensystem steht und fällt die Qualität eines Trekkingrucksacks.

Trägt die Hauptlast eines Trekkingrucksacks: der HüftgurtAuch wenn sich die Trekkingrucksäcke der meisten Hersteller nur in Nuancen unterscheiden, setzt jede Marke auf ihr eigenes Tragesystem. Der Osprey Aether AG Trekkingrucksack, immerhin der beste Rucksack des Jahres wenn es nach den Redakteuren des Outdoor-Magazins geht  und Gewinner des entsprechenden "Outdoor Editor's Choice Award 2017", setzt mit dem „AG AntiGravity“-Rückensystem beispielsweise auf eine zentrale Rückenplatte und ein dreidimensional gespanntes Meshpanel, dass sich vom oberen Rückenbereich bis in die vorgeformten Hüftgurte erstreckt. So kann es sich dem Körper perfekt anpassen und einen Großteil der Traglast auf die Hüften geben. Anders als bei einem kleinen Wanderrucksack, dessen Hüftgurt den Rucksack vornehmlich eng am Körper anliegend in Position halten soll, muss der Hüftgurt eines Trekkingrucksacks massiv zur Entlastung der Schultern und des Rückens beitragen. Kombiniert mit einem leichten aber stabilen Rahmen, der das Rückenpanel auf Spannung hält, entsteht ein System, das gut sitzt, die Last optimal verteilt und eine hohe Bewegungsfreiheit garantiert. Aufgrund des Meshgeflechts kann außerdem die Luft gut zirkulieren und man behält einen entsprechend kühlen Rücken. Gleichzeitig muss der Spagat zwischen guter Polsterung und geringem Gewicht gemeistert werden. Da auch Schulterriemen noch einiges an Gewicht tragen, ist auch bei ihnen auf eine gute Polsterung und idealerweise gute Belüftung zu achten.

So bestimmt man die passende Rückenlänge

So einfach geht's: Foto machen, hochladen, Größe und Rückenlänge bestimmen, dann Rucksack auswählen.Damit ein Rucksack gut sitzt, sollte seine Rückenlänge zur Rückenlänge der Trägers passen. Gemessen wird der Abstand von der Oberkante der Hüftknochen bis zur Schulterkrone. Man sollte bereits beim Kauf darauf achten, auch wenn sich die Rückenlänge der meisten Trekkingrucksäcke individuell an den Träger anpassen lässt. Beim „AG AntiGravity“ System funktioniert das recht einfach mittels zweier Riemen. Andere Systeme verwenden zum Beispiel Klettverschlüsse. Wer hier nichts dem Zufall überlassen will, bedient sich der Osprey PackSizer App, macht ein Foto von sich, bestimmt die genaue Rückenlänge und ermittelt die in Frage kommenden Rucksäcke.

Anatomische Unterschiede zwischen Frauen und Männern  

Um sowohl der weiblichen wie auch der männlichen Anatomie gerecht zu werden, gibt es viele Rucksäcke als Damen- und als Herrenmodell, die eine jeweils unterschiedliche Passform aufweisen. Das Rückensystem bei Damenrucksäcken ist in der Regel kürzer als das entsprechender Herrenmodelle. Weitere Unterschiede sind unter anderem der kegelförmige Hüftgurt, der perfekt auf den Hüften aufliegt, sowie die üblicherweise weitere außen verlaufenden Schultergurte und der deutlich weiter verstellbare Brustgurt.

Die Ausstattung eines guten Trekkingrucksacks

Die meisten Trekkingrucksäcke sind Toploader, d.h. sie werden von oben über eine Öffnung (meistens mit Kordelzug) befüllt. Oftmals kommt noch ein Frontzipper hinzu, so dass man nicht gezwungen ist den Rucksack jedes Mal wieder völlig auszupacken, wenn man etwas von weiter unten aus dem Hauptfach benötigt. Viele Rucksäcke haben im Hauptfach außerdem noch weiteres Fach für die Trinkblase. Für die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände gibt es normalerweise hinreichend Fächer und Befestigungsmöglichkeiten, auf die man direkt von außen zugreifen kann. Besonders der Rucksackdeckel bietet in der Regel Platz für Dinge, die man schnell und einfach zur Hand haben möchte. Hier findet sich meistens auch die Regenhülle, die auf vielen Touren unverzichtbar ist. Bei manchen Rucksäcken kann der Deckel zwecks zusätzlicher Variabilität sogar komplett abgenommen werden. Kleinigkeiten bringt man besten in den Hüftgurttaschen unter. Äußere Befestigungsmöglichkeiten und -schlaufen eignen sich ideal für Trekkingstöcke und Co. Unter dem Hauptfach findet sich üblicherweise ein weiteres, kleineres Fach für den Schlafsack oder ein Wechselschuhe.

Raincover, diverse Schlaufen und Verstaumöglichkeiten im Deckelfach gehören zu einen guten Trekkingrucksack dazu.

Hat man den Trekkingrucksack fertig gepackt, wird er mittels äußerer Kompressionsriemen auf das kleinstmögliche Volumen reduziert, aufgesetzt und mittels des Hüftgurts, der Schultergurte, Lastkontrollriemen und Stabilisierungsriemen perfekt an den eigenen Rücken angepasst.

Gewinnspiel

Zu gewinnen: Der Osprey Aether AG 70 Trekkingrucksack in Adriondack Grey oder der Osprey Ariel AG 65 Trekkingrucksack in Boothbay Grey.

Klick auf den "Gewinnspiel Mitmachen"-Button und gewinne einen Osprey Aether AG 70 oder Ariel AG 65 Trekkingrucksack. Einsendeschluss ist der 23. November 2017, 23:59 Uhr.

 

Mitmachen kann jeder ab einem Mindestalter von 18 Jahren und der seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Mitarbeiter von Osprey und OUTSIDEstories dürfen leider nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Hier könnt ihr die vollständigen Teilnahmebedingungen einsehen. Alle Imagebilder: © Osprey

Sponsored Post: Dieser Blog-Post wurde mit freundlicher Unterstützung von Osprey erstellt. Siehe auch unser Blog-Verhaltens-Kodex.

 

Foto: Osprey

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