BCA Float 22 Airbag Rucksack - Lawinenrucksack

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Eine Lawine ist wie das Müsli am Morgen: Man folgt dem sogenannten „Müsli-Effekt“, d.h. nur die grossen Teile schwimmen oben. Dieses Prinzip machen sich alle Airbag-Systeme zu Nutze. So auch das Airbagsystem von BCA. Einer der sicherlich bekanntesten Marken an diesem Markt. Und was auch sehr typisch für BCA ist ... man setzt auf möglichst einfach und nochmals einfach. Das ist BCA auch mit dem Modell „Float 22“ gelungen.
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ProduktScout
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24. April 2016
Eine Lawine ist wie das Müsli am Morgen: Man folgt dem sogenannten „Müsli-Effekt“, d.h. nur die grossen Teile schwimmen oben. Dieses Prinzip machen sich alle Airbag-Systeme zu Nutze. So auch das Airbagsystem von BCA. Einer der sicherlich bekanntesten Marken an diesem Markt. Und was auch sehr typisch für BCA ist ... man setzt auf möglichst einfach und nochmals einfach. Das ist BCA auch mit dem Modell „Float 22“ gelungen.

Vorteile

  • Grösse des Rucksacks perfekt
  • Tragesystem gut einstellbar mit grossen Metallschnallen
  • sehr einfach gehaltenes System
  • wieder befüllbare Gas-Flaschen
  • Zugänglichkeit zu den Fächern optimal
  • ist der Inhalt (Schaufel & Sonde) Serie???

Nachteile

  • Nur 1 Airbag (andere Systeme benutzen 2)
  • Relativ schwer

Die Bewertung

Testbericht:

In trendigem Gelb oder besser Lime kommt der Rucksack von BCA aus der Verpackung. Der erste Eindruck ist definiert gleich, das genügend Grösse hat um auch mehr Utensilien mitzutragen. Das Tragesystem ist sehr robust, mit breiten Trägern, bei denen man sofort erkennt, dass auch hier der Auslösemechanismus darin integriert ist. BCA setzt bei seiner Float-Serie auf ein System bestehend aus einem mechanischen Bowden-Zug, einer Druckluftflasche, einem Aufblas-Ventil mit Venturi-Effekt und einem Airbag, der hinter dem Nacken und teilweise seitlich am Rucksack entfaltet wird. Der Airbag hat keine besondere ergonomische Form.Praktisch für Linkshänder: Der Auslöse-Griff kann bei einigen Modellen auch rechts montiert werden. Hier sollten Linkshänder also die Produktbeschreibungen sehr genau lesen, ob das gewünschte Modell auch wirklich linkshändertauglich ist.

  

Auch bei der Druckluftflasche setzt man auf einfachste Technik. Die Stahlflasche ist zwar etwas schwerer, grösser im Durchmesser, als bei anderen Anbietern, dafür aber fest mit einem Manometer verbunden, an dem man ganz simpel den Druck ablesen kann. Die Sicherheitsüberprüfung vor dem Aufbruch wird einem hier also sehr einfach gemacht. Die Flasche selbst kann man ganz einfach wiederbefüllen lassen. Die Kosten für eine Füllung werden mit ca. 10 Euro angegeben. Man kann die Flasche aber auch direkt an BCA schicken und bezahlt für die Füllung nur das Porto. Man denkt aber gewöhnlich: Wie soll so eine kleine Flasche ein solch riesigen Airbag befüllen? Das System ist hier recht einfach. Ein Ventury Effekt im Ventil, bezieht die Umgebungsluft mit ein, und bläst mit dem Gas zusammen den Airbag  innert ca. 3 Sekunden auf.

Der Airbag selbst wird im Rucksack durch einen Riemen befestigt, was beim Einfädeln etwas knifflig ist. Das heisst aber auch, dass man den Airbag herausnehmen kann, um den Rucksack auch in weniger gefährlichen Lebenslagen einzusetzen.

  

Mein Abschlussfazit. Der BCA Float 22 richtet sich an den Hobby Freerider, der sich zwar ein gutes Airbagsystem zulegen möchte, aber sich nicht in allzu viel Technik verlieren möchte. Das System ist sehr robust und auch sehr einfach gehalten. Der Rucksack selbst ist ebenfalls sehr robust, und nach einem kleinen „Umbau“ auch für den Stadtbummel geeignet.

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