Foto: La Sportiva
Ratgeber

Trailrunning – das muss deine Ausrüstung können

Joggen war gestern – heute ist Trailrunning. Enge Wanderwege, Wurzeln und steinige Berghänge ersetzen die langweiligen Straßen und Joggingstrecken in den Städten. Der Reiz sich leichtfüßig im Flow über die anspruchsvollen Terrains zu bewegen packt immer mehr Menschen und sorgt für einen regelrechten Trend in der Outdoorsport-Szene. „Zum Trailrunning braucht man fast nichts“, dieser Satz kommt einem von überzeugten Trailrunnern oft zu Ohren. Im Vergleich zu anderen Sportarten stimmt das auch und genau deshalb kommt es umso mehr auf die Performance der wenigen Ausrüstungsgegenstände an, die beim Trailrunning zum Einsatz kommen, um den Sport bestmöglich ausüben zu können.

In unserem OUTSIDEstories Ratgeber findest du hilfreiche Empfehlungen rund um deine Trailrunning Bekleidung. Außerdem berichten zahlreiche Trailrunning Enthusiasten von ihren Erfahrungen auf OUTSIDEstories. Schau dir jetzt ihre Tipps zum Thema Trailrunning an. 

 

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Trailrunning
Fliege über Stock und Stein. Foto: La Sportiva | R.emi Fabregue

Trailrunningschuhe

Der Heilige Gral des Trailrunnings ist und bleibt der Schuh. Auch hier spielt das Gewicht eine enorme Rolle, um sich leichtfüßig und uneingeschränkt bewegen zu können. Trailrunningschuhe sind generell nicht so stark gedämpft wie Straßenlaufschuhe. Dennoch sollte der Schuh genügend Stabilität bieten, um den Fuß bei starkem Aufprall zu unterstützen und ausreichend Dämpfung zu garantieren. Schon auf den ersten Blick kann man Trailrunningschuhe an ihrem flachen und ergonomischen Aufbau erkennen. Des Weiteren sind sie durch einen stabilen Fersenbereich, sowie einer verstärkten Zehenbox gekennzeichnet. Im Endeffekt ist neben der Funktionalität das A und O natürlich die Passform.

Um auch bei feuchten Bedingungen und anspruchsvollen Trails eine optimale Haftung gewährleisten zu können, kommt es bei Trailrunningschuhen stark auf die Besohlung an. Grob und haftungsintensiv soll sie sein. Hier bauen zahlreiche Marken auf die Zusammenarbeit mit dem Sohlenmarktführer Vibram. Dabei sind Trittsicherheit und Reibung auf nahezu jedem Untergrund möglich.

Um auch bei Regen, oder nassen Trails trockenen Fußes über die Hindernisse zu kommen, sollten Trailrunningschuhe wasserdicht sein - aber dennoch atmen, um das Fußklima angenehm ausgeglichen zu halten. Da dieser Zusatz meistens mit höherem Gewicht aufwartet, bietet es sich an bei intensivem Gebrauch verschiedene Trailrunningschuhe zu benutzen. Erstens sollte man für unterschiedliche Bedingungen mit den passenden Schuhen ausgerüstet sein. Zweitens benötigen die Schuhe eine Regenerationszeit, in der sich ihr Dämpfungssystem wieder erholen kann. Erfahrene Trailrunner empfehlen übrigens die Schuhe nach rund 1000 gelaufenen Kilometern zu ersetzen.

OUTSIDEstories liefert dir hilfreiche Produktbewertungen zum Thema Trailrunningschuhen.

Trailrunningschuhe
Trittsicherheit und Stabilität - darauf kommt es an! Foto: Saucony

Trailrunningsocken

Zwischen den Schuhen und den Füßen befinden sich im Normalfall Socken. Auch auf deren Funktion kommt es beim Trailrunning an. Sie können den Komfort im Schuh deutlich verbessern und beispielsweise Blasenbildung nachhaltig verhindern. Demnach eignen sich leichte Socken, die über eine Verstärkung an der Fußsohle verfügen. Gegen unangenehmen Geruch und für die Atmungsaktivität sind Socken mit Netzeinsätzen ratsam.

Um dich bei deiner Kaufentscheidung zu unterstützen, schau dir unsere Produktbewertungen zu Trailrunningsocken auf OUTSIDEstories an.

Trailrunningsocken
Verhinder Blasen und setze auf die passenden Trailrunningsocken. Foto: Scarpa

Trailrunningshirts

Durch die hohen Geschwindigkeiten und die komplexen Bewegungsabläufe ist leichte Ausrüstung extrem wichtig. So stört sie am wenigsten bei der Ausübung der Sportart. Da das Trailrunning ein sehr anstrengender Sport ist, empfehlen sich Kleidungsstücke mit einer hohen Atmungsaktivität. So wird unangenehme Schweißbildung verhindert und das Körperklima bleibt auch bei hoher Aktivität angenehm ausgeglichen. Deshalb sind funktionsfähige Shirts zum Trailrunning unabdingbar. Ein Materialmix aus Polyester und Elasthan ermöglicht eine Bewegungsfreiheit, die sich beim Trailrunning und seinen komplexen Anforderungen auszahlt. So bieten sich zum Trailrunning Shirts an, die atmen. Sie sollten Feuchtigkeit nach außen leiten und den Körper auch bei schweißtreibenden Aktivitäten auf den Trails trocken halten. Zusätzlich können Mesh Einsätze unter den Armen für angenehm trockene Verhältnisse sorgen. Ein weiteres Plus für Trailrunner, die lange unterwegs sind und die letzten Meter zurück nach Hause im Dunkeln Rennen. Reflektierende Elemente an der Bekleidung sorgen für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.

Lust auf ein neues Laufshirt? Unsere ProduktScouts unterstützen dich mit wertvollen Erfahrungsberichten. Finde jetzt dein neues Lieblings-Trailrunningshirt

Trailrunningshirts
Sorge selber für ein angenehmes Körperklima dank atmungsaktiven Trailrunningshirt. Foto: BUFF

Trailrunningshorts

In Sachen Trailrunningshorts ist es ähnlich wie bei den Shirts - es kommt auf die Atmungsaktivität an, damit die Feuchtigkeit schnell an die Oberfläche gelangt und verdunstet. Außerdem solltest du beim Trailrunning auf flache Nähte achten, um zusätzlichen Laufkomfort zu garantieren. So werden unangenehme Reibestellen vermieden und du kannst dich voll und ganz auf den Trail konzentrieren. Oft haben Laufshorts einen engen Schnitt. Dieser ist damit begründet, dass Schweiß nicht am Bein entlanglaufen kann und somit durch das Funktionsmaterial schneller verdunstet. Auch kannst du durch den Kompressionseffekt einer engen Hose bessere Leistung abrufen, da sie beim Abtransport des sauerstoffarmen Blutes im Herzen unterstützend wirkt. So werden deine Muskeln schneller mit Sauerstoff versorgt. Du kannst länger laufen und erholst dich schneller.

Welche Trailrunningshort im Test am besten abschneidet findest du auf OUTSIDEstories. 

Trailrunningshort
Genieße dein Trailrunning Abenteuer mit der richtigen Short. Foto: Scarpa

Trailrunningjacken

Ähnlich wie bei den Schuhen, spielt auch bei Trailrunning-Jacken das Gewicht eine große Rolle. Ebenfalls ist es wichtig, dass dich die Jacke vor einem Regenschauer schützt, Wind keine Chance lässt und dennoch Luftzirkulation ermöglicht. Dies ist durch die Membrantechnologie möglich. Sie kombiniert wasserdichte Eigenschaften und gleichzeitig die Möglichkeit Feuchtigkeit vom Körper durch die Jacke an die Oberfläche zu transportieren, wo diese verdunsten kann. Wertvoll bei einer Trailrunningjacke ist auch ein Reißverschluss. Dieser ermöglicht eine manuelle Belüftung, wenn es einmal richtig warm werden sollte. Es empfiehlt sich zum Trailrunning bei der Jackenwahl auch auf Taschen zu achten. So können Kleinigkeiten, die auf dem Trail nicht fehlen dürfen griffbereit verstaut werden, ohne einen schweren Rucksack mitnehmen zu müssen. Beim Sport allgemein und beim Trailrunning umso mehr, kommt es auf eine gute Passform der Bekleidung an. Um auch bei komplexen Bewegungen eine optimale Bewegungsfreiheit gewährleisten zu können, muss die Trailrunningjacke optimal am Körper anliegen. Auch Schmutz und Wasser sollten im Kräftemessen mit der Jacke den Kürzeren ziehen.

Unsere Produktbewertungen auf OUTSIDEstories helfen dir bei der richtigen Auswahl deiner Trailrunningjacke. Klick dich rein!

Trailrunningjacke
Schütze dich vor Kälte, Wind und Regen. Foto: Salewa

Damit noch nicht genug - neben der passenden Bekleidung zum Trailrunning brauchst du natürlich noch weitere Ausrüstungsgegenstände wie einen Lauf-Rucksack, Laufstöcke sowie eine Sport- oder GPS-Uhr. Unsere OUTSIDEstories Checkliste rund um das Thema Trailrunning unterstützt dich die richtige Ausrüstung zu finden. Außerdem liefert dir unser Trailrunning Ratgeber weitere hilfreiche Tipps. 

 

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