Klettergurte

Von FGunti

Keine Frage, ohne Klettergurt wäre das moderne Klettern eine lebensbedrohliche Angelegenheit: Man müsste sich das Seil direkt um den Bauch binden. Klettergurte gibt es heute in einer Vielzahl an Farben und Formen – und nicht alle sind für jeden Einsatzzweck optimal geeignet. Den Weg zum richtigen Klettergurt weisen dir unsere Top 5 Features: Klettergurte.

Noch mehr Infos findet ihr in unserem Ratgeber: Klettergurte.

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  1. Ein Klettergurt besteht aus mehr als ein paar Schnallen und Bändern: Er besitzt mehr oder weniger starke Polsterungen am Beckengurt und den Beinschlaufen, diverse Materialschlaufen für Karabiner, Exen & Co. sowie eine textilen Anseilschlaufe, in die man das Sicherungsgerät einhängt. Welche Features dein Klettergurt haben sollte, entscheidet sich nach dem Haupteinsatzzweck. Die gute Nachricht: Anders als bei Seilen decken gerade Allroundklettergurte alle Spielwiesen des Kletterns ab, sodass man nicht für jede Tour einen neuen Gurt braucht.
     
  2. Gurte für Kletterer zerfallen in mehrere, jedoch nicht strikt abgrenzbare Kategorien: Sport- und Hallenkletterer benötigen nicht mehr als vier Materialschlaufen und eine Polsterung, die auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Beispiel: Wer viel hängt, sollte auf eine stärkere und breitere Polsterung achten. Onsight-Nudeln wählen einen performancelastigeren Gurt: Er ist leichter, bietet eine etwas schlechtere Polsterung, kostet aber etwas mehr. Alpinkletterer brauchen hingegen einen gut verstellbaren Gurt und je nach Route (Trad oder Bolted) mehr als vier Materialschlaufen.
     
  3. Alpinisten und Ferratisten wählen am besten einen Allroundgurt mit verstellbaren Beinschlaufen. Die beste Wahl ist hier der Mittelweg, also ein Allround-Gurt, wie ihn zum Beispiel die meisten Sportkletterer tragen. Er bietet die beste Mischung aus Preis und Performance. Wer seinen Gurt nur für Hochtouren benutzt, kann auch einen speziellen Gurt für diese alpine Spielwiese verwenden: Er ist nicht gepolstert und bietet dafür eine ausgezeichnete Bewegungsfreiheit. Zudem ist er leicht.
     
  4. Die Anprobe: Trage am besten die Klamotten, die du auch beim Klettern verwendest. So merkst du gleich, ob es irgendwo drückt und ob das Modell groß genug ist für dich und deine Kleidung. Zwischen Beinschlaufen und Oberschenkel sollte noch eine flache Hand passen. Der Gurt sollte straff um deine Taille liegen, ohne einzuengen. Achte darauf, dass noch genug Gurtband übrig ist, falls du doch mal mehrere Schichten übereinander trägst. Falls du den Gurt komplett zuziehen musst, damit er um deine Taille passt, suche besser nach einem kleineren Modell für dich. Die Polsterung checkst du am besten bei einem Hängetest, den gute Sportgeschäfte anbieten.
     
  5. Haltbarkeit: Einen Gurt muss man (genau wie ein Seil) regelmäßig ersetzen – auch, wenn er noch recht neu aussieht. Die richtigen Werte für deinen Gurt stehen in der Bedienungsanleitung. Als grobe Orientierungshilfe: Wenn du ihn mehrmals pro Monat einsetzt, solltest du ihn nach drei Jahren ausmustern. Wer ihn wöchentlich benutzt, wirft ihn am besten bereits nach einem Jahr weg.

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Titelbild: Petzl/Lafouche

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