Fatbikes

Seylor

FATBIKES. Wahre Ungetüme, dessen Urahnen bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrtausends die amerikanische Wildnis unsicher machten, rollen unaufhaltsam auf uns zu. Es vermehrt sich in rasanter Geschwindigkeit. Was ihm in den Weg kommt, wird niedergewalzt. Flüchten zwecklos, denn dieses Monster kommt überall durch. Wir haben uns mal mit dem Phänomen beschäftigt.

Während früher die Trends aus den USA über den Atlantik zu uns herüberschwappten, walzt das Fatbike einfach alles platt. Die bevorzugten Lebensräume dieser Spezies sind Schnee, Sand und Matsch. Dort schneidet es mit Reifenbreiten von vier Zoll und mehr, breite Schneisen ins Gelände. Wo das Cross Country oder All-Mountain längst im losen Untergrund zu versinken droht, schwebt das Fatbike fast Hovercraft-ähnlich darüber hinweg. Möglich machen das die Oversize-Reifenmäntel, die man mit sehr niedrigem Luftdruck (unter einem Bar) fährt. So kann das Fatbike auf Untergründen wie Schnee, Matsch, Sand oder Geröll nir dagewesene Fahreigenschaften gewährleisten.

Das zugegeben nicht ganz unauffällige Geheimnis des Fatbike liegt in der Breite der Reifen in Kombination mit extrem niedrigem Druck. So flowt das Fatbike über nahezu jeden Untergrund.

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Fatbikes sind wie normale Räder auch als ungefederte Variante mit Starrgabel, als Hardtail oder als Fully erhältlich. Hier muss der individuelle Anwendungsbereich berücksichtigt werden. Eine feste Gabel eignet sich hauptsächlich für gemütliche Touren auf wenig holprigem Gelände. Hier sind Modelle schon ab 11,3 Kilo erhältlich. Hier machen die Dickies ihrem Namen also nicht wirklich eine Ehre, sondern überzeugen mit Oversize-Fliegengewicht. Nimmt das Geholper zu, so führt der Weg über das Hartail mit ungefedertem Hinterteil zum Fully.  Mit nur 0,5 bar Druck im Reifen cruisen die meisten Brummis gemütlich über den Untergrund. Insgesamt federn die Reifen auch schon einiges an Holpereien weg, was insgesamt zu einer strafferen Federgabel tendieren lässt. Hardtail-Fatbikes mit gefederter Vordergabel gibt es schon mit 12,5 Kg, während sich die Fullys bei ca. 14,5 Kilo um den Preis des Leichtgewichts streiten.

 

Mountainbike Evolution im Fatbike-Zeitraffer

Keine der Fahrradmarken will den Anschluss an das nächste große Ding verpassen. Dementsprechend eifrig mischen sie im Markt mit, heute hat quasi jeder namhafte Mountainbike-Hersteller ein eigenes Fatbike im Programm. Als der neue Trend vor rund fünf Jahren hierzulande erstmals aufpoppte, ging es noch darum, einen starren Rahmen auf möglichst dicke Schlappen zu stellen. Was bis heute folgte, liest sich wie die Mountainbike Evolution der letzten 30 Jahre im Fatbike-Zeitraffer. Zunächst stand die Gewichtsreduktion wuchtiger Rahmen und Felgen auf der Agenda. Daraufhin verbauten erste Hersteller Federgabeln. Konsequenterweise kamen wenig später erste Fatbike-Fullys auf. Und dann war auch der Elektromotor nur noch eine Frage der Zeit.

Das Fatbike als Fully. Die gängigste Variante der Fatbikes.

Für uns Radl-Junkies ergibt sich also eine fette Auswahl an Bikes mit extrabreiten Schlappen. Publikumswirksam und trendy sind Fatbikes allemal. Aber auch für diejenigen, die maximale Traktion auf den ungewöhnlichsten Untergründen suchen, sind mit einer Investition in ein Fatbike gut beraten. Zusätzlich kosten die Maschinen durchschnittlichn etwas mehr, als die schlank bereiften Kollegen. 

Hier könnt ihr sehen, was man mit einem Fatbike so alles machen kann: Link

Alles Weitere zum Thema Mountainbike inklusive unabhängige Bewertungen für euer neues Fatbike erfahrt ihr hier

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