3 Skitouren für Anfänger

Foto: Ortovox, Hansi Heckmair

Das Kühtai bietet eine Vielzahl an Tourenmöglichkeiten | Foto: Innsbruck Tourismus

Skitourengehen ist ein Sport, der immer mehr Menschen begeistert – zu Recht. Abseits des großen Trubels auf den Pisten und in den Liften, stellen Skitouren eine wunderbare Alternative dar. Umgeben vom scheinbar endlosem Schnee, mit bester Sicht über die Gipfel und nur das Knirschen des Schnees im Ohr, geht es langsam aber sicher Schritt für Schritt nach oben.

Es ist zwar ein hartes Stück Arbeit bis man sein Ziel erreicht hat, doch das Gefühl, es aus eigener Kraft auf den Gipfel geschafft zu haben, ist unbezahlbar. Vor der langen Abfahrt auf einer unberührten und vor allem freien Piste genießt man bei einem Schluck heißen Tee die Aussicht, bevor es wieder ins Tal geht. Wir haben für Euch drei Einstiegs-Touren heraus gesucht, die optimal für Skitourengeher mit wenig Erfahrung geeignet sind.

Für Skitouren-Einsteiger ist es empfehelnswert, einen Guide zu nehmen | Foto: ROCK'nd SNOW Berg- und Skischule

Hinweis: Bei Aktivitäten außerhalb des gesicherten Pistenbereichs bist du selbst für deine Sicherheit verantwortlich – es gibt verschiedene alpine Gefahren, die du selbst beurteilen musst. Außerdem musst du für den Notfall vorbereitet sein und zumindest die komplette Lawinen-Notfallausrüstung mit dir führen. Falls du unsicher bist und noch keine Erfahrung hast, empfehlen wir dringend, nur Touren im Pistenbereich durchzuführen oder einen Guide (staatlich geprüften Berg- und Skiführer) zu buchen.

Das OUTSIDEstories Team hat für alle, die jetzt neue Skitouren-Ausrüstung benötigen, einen ausführlichen Ratgeber zusammen gestellt. Jetzt gleich runterladen: Hier geht's zum Gratis-Download.

Es ist nicht ganz einfach, die richtige Skitour zu finden, angesichts der zahllosen Vorschläge auf unterschiedlichen Plattformen Wir haben für euch drei Vorschläge herausgesucht, die sich als Einsteiger-Skitouren eignen.

Die Belohnung für den Aufstieg ist bestenfalls hüfttiefer Powder | Foto: ROCK'nd SNOW Berg- und Skischule, Christopher Spiegel

1. Tour zum Spitzstein - Chiemgauer Alpen

Unsere erste Empfehlung ist die Tour auf den Spitzstein (1598 m) in den Chiemgauer Alpen im relativ leichten Gelände. Startpunkt ist in Sachrang auf 760 Meter. Von dort aus geht es erst auf einem Fahrweg am Bach entlang, bevor wir über über Wiesenhänge weiter aufsteigen. Anschließend geht’s weiter zum Spitzsteinhaus, das zu einer kurzen Pause einlädt – es wechseln sich kurze Waldstücke mit offenen Lichtungen ab. Dann nähern wir uns dem kleinen „Grat“ und gehen weiter bis zum höchsten Punkt, der mit einer kleinen Kapelle und Kreuz markiert wird. Hier haben wir ein schönes 360-Grad-Panorama auf die umliegenden Berge. Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute, d.h. ihr könnt euch das Gelände während des Aufstiegs genau einprägen und die Tour abkürzen. Insgesamt beträgt die Höhendifferenz zirka 850 m und die Gehzeit je nach Kondition 1,5 bis 2,5 Stunden. An schönen Tagen ist die Tour sehr gut besucht.

Mit der richtigen Ausrüstung geht der Aufstieg leichter | Foto: Komperdell

2. Riedberger Horn - Allgäuer Alpen

Etwas höher hinaus geht es am Riedberger Horn (1840 m) in den Allgäuer Alpen. Das Plus dieser Tour ist die Schneesicherheit: Start ist zwar auf 1060 Meter an der Talstation des Riedbergerhornlifts, von dort aus geht es aber entweder auf der beschneiten Skipiste oder mit dem Sessellift auf 1420 Meter. Knapp unterhalb der Bergstation des Sessellifts verlassen wir das Skigebiet und steigen relativ flach, am kleinen Bach entlang, auf. Nach dessen Überquerung gehen wir zwischen ein paar Bäumen hindurch bis zu einem Absatz, wo es steiler wird. Anschließend verläuft die Tour weiter über eine breite Schulter bis zum Gipfel, wo dich eine spektakuläre Aussicht erwartet. Aufgrund der nordwestlichen Ausrichtung hält sich dort auch der Pulverschnee relativ lange und wir finden auf der Abfahrt entlang der Aufstiegsroute auch länger nach dem letzten Schneefall noch Pulverschnee. Die Höhendifferenz der Tour beträgt zirka 700 bzw. 300 Meter.

Am Eingang des weiten Tals zum Wetterkreuzkogel | Foto: Innsbruck Tourismus

3. Wetterkreuzkofel - Tiroler Kühtai 

Unser anspruchsvollster Vorschlag ist die Tour auf den Wetterkreuzkogel (2591 m) im Tiroler Kühtai. Wir starten beim Parkplatz, der sich an der Brücke bei der unteren Issalm befindet. Weiter geht es entlang des Sommerwegs relativ steil im Wald bergauf, bevor wir die obere Issalm erreichen. Nach einem kurzen Stück geht es auf einem großen Buckel bis zum Eingang des weiten Tals. Anschließend folgen wir dem Talgrund einwärts, bevor wir auf einem Rücken bis zum breiten Kamm aufsteigen. Dieser schönste und aussichtsreichste Teil der Tour führt uns bis zum Gipfelkreuz. Der Genuss ist nur noch mit der Abfahrt entlang der Aufstiegsspur zu toppen. Die Höhendifferenz beträgt in etwa 850 Meter und wir sind zwischen zwei bis drei Stunden bergauf unterwegs.

Kupiertes Gelände unterhalb des Wetterkreuzkogels | Foto: Innsbruck Tourismus

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