Biwaksäcke

Von FGunti

Romantische Nacht unter den Sternen, bitterkalte Überlebensprüfung in der Einsamkeit oder Verwundetentransport: Die Anwendungsbereiche eine Biwaksacks sind sehr vielfältig. Die fünf wichtigsten Kriterien beim Biwaksackkauf erklären wir euch in aller Kürze in unseren TOP 5 Features: Biwaksäcke.

Noch mehr Details zu Biwaksäcken findet ihr in unserem Ratgeber: Biwaksäcke.

 

  1. Atmungsaktiv oder nicht? Die vielleicht grundsätzlichste Entscheidung beim Kauf eines Biwaksacks: Brauche ich ein atmungsaktives Modell oder reicht die einfache Variante aus wasserdichtem Nylon? Die größten Unterschiede: Atmungsaktive Biwaksäcke sind teurer und schwerer, dafür bei geplanten Übernachtungen im Freien im Grunde unumgänglich. Denn: Besteht ein Biwaksack nur aus wasserdichter Folie, kann der nächtliche Schweiß nicht entweichen. Die Folge kennt man vom Sonntagsbraten, der schmort auch im eigenen Saft. Natürlich hat so ein einfacher Biwaksack auch seine Existenzberechtigung: Die neusten Modelle bringen nur mehr ein paar Dutzend Gramm auf die Waage und besitzen das Packmaß einer Faust – ideal für den Notfall.
     
  2. Sack oder Zelt? Den Raum zwischen klassischen BiwakSÄCKEN und vollwertigen Zelten nehmen BiwakZELTE ein. Sie besitzen in der Regel noch die Form des Biwaksacks, werden aber im Kopfbereich mit ein oder zwei kurzen Stangen aufgespannt. Meist bestehen Biwakzelte aus atmungsaktivem Material, wie Gore-Tex oder Event. Das Ergebnis: eine angenehmere Nacht als im Biwaksack. Die Nachteile: In der Regel wiegen sie noch mehr als atmungsaktive Biwaksäcke, besitzen ein größeres Packmaß und sind zudem auch noch ziemlich teuer.  Alternative: Ein vollwertiges ultra-leicht Zelt.
     
  3. Special Features: Gerade atmungsaktive Biwaksäcke bieten einige wichtige Zusatzfeatures, wie Sichtfenster, Reißverschlüsse über die gesamte Länge, Befestigungen für die ISO-Matte an der Unterseite und ein Moskitonetz für den Kopf.
     
  4. Wie viele Personen? Vor allem Notfallbiwaksäcke gibt es für 1 oder 2 Personen. Wer oft zu zweit unterwegs ist, greift besser zum Pärchen-Modell: Es ist leichter als zwei einzelne Säcke und zudem flexibler: Auf Solo-Tour passt die Ausrüstung hinein und mit einem Holzast wird der Sack schnell zum Zelt.
     
  5. Alternative: Bothy-Bag. Vielseitiger als Notfallbiwaksäcke sind sogenannte Bothy-Bags. Sie bestehen ebenfalls aus einem leichten aber nicht atmungsaktiven Material, können aber nicht nur im Notfall, sondern auch während Pausen benutzt werden. Wie das geht? Der Bothy-Bag besitzt die Form einer riesigen Tüte. Bei Gebrauch zieht man die offene Seite über den Kopf und setzt sich auf den Rand der Öffnung. Besser klappt es mit zwei Personen: Sie spannen mit ihren Köpfen den Bothy-Bag zu einem Pausenraum auf. Auch im Notfall kann man den Sack verwenden, allerdings nur im Sitzen – aber bei einem ungeplanten Biwak möchte man sich vielleicht sowieso lieber zusammenkauern.

Du brauchst einen neuen Biwaksack und noch ein paar weitere Meinungen darüber, dann informier dich auf unserer Bewertungsplattform direkt über die Praxiserfahrungen unserer Community und der Produktscouts: Biwaksäcke.

Die beste Auswahl für Biwaksäcke bekommst du natürlich auch gleich von uns geliefert:

 

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Titelbild: Silvan Schüpbach, Outdoor Research

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