Die 6 wichtigsten Kriterien einer hochwertigen Daunenjacke

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Du bist viel draußen unterwegs – egal ob beim Wandern, Skifahren, Klettern oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit. In der kalten Jahreszeit und in höheren Lagen brauchst du dazu die richtige Jacke. Sie soll dich verlässlich vor Kälte, Wind und Nässe schützen und trotzdem atmungsaktiv sein.

Wenn du dabei keine Kompromisse eingehen möchtest, ist eine Daunenjacke die beste Entscheidung. Damit du auf dem neusten Stand der Daunenjackenentwicklung bist, erklären dir heute die Experten von OUTSIDEstories, auf welche Kriterien es im Winter 2018/19 ankommt!  Außerdem verlosen wir insgesamt vier Daunenjacken der Marke Rab, mehr dazu am Ende des Artikels.

1. Hochwertige Daunen: Qualität schlägt Quantität              

Daunen sind die unterste, dem Körper eines Vogels am nächsten liegende Federschicht. Sie bestehen aus sehr feinen Verästelungen und Fasern, die die Evolution in hunderttausenden Jahren hervorgebracht hat. Dieses Naturprodukt stellt nach wie vor die leichteste und effizienteste Isolationsschicht für Bekleidungsstücke dar.

Die Qualität der Daunen wird durch die sogenannte „Bauschkraft“ angegeben und in „cuin“ gemessen.  Je höher dieser Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung, im Verhältnis zum Packvolumen und Gewicht. Im Outdoor-Bereich sind für Gänsedaunen mindestens 600 cuin üblich, für Entendaunen über 500 cuin. Um die Jacke und die darin enthaltenen Daunen zu stabilisieren, müssen zudem 10 bis 20 Prozent kleine Federn beigemischt werden. Bei einer innovativen Daunenjacke sind Bauschkraft und Füllgewicht perfekt auf den Einsatzbereich des Kleidungsstücks abgestimmt: Die „Microlight Alpine“ von Rab wiegt beispielsweise bei einer Bauschkraft von 750 cuin nur 470 Gramm.

Daunen besitzen eine unterschiedliche Bauschkraft. Je höher der Wert cuin, desto besser hält sie warm. Foto: Rab

2. Eine Frage der Ethik bei einer Daunenjacke: Die artgerechte Haltung der Enten und Gänse ist ein Muss

In der konventionellen Daunenproduktion sind oft qualvolle Haltungsbedingungen, lebendiges Rupfen, Stopfmast etc. an der Tagesordnung – deshalb empfehlen wir dir, ein Zeichen zu setzen und auf konventionelle Produkte zu verzichten. Zertifizierungen helfen dir dabei, Produkte mit artgerechter Tierhaltung zu erkennen.

Hierfür gibt es verschiedene Zertifizierungen: Für Outdoor-Produkte sind der Global Traceable Down Standard (TDS) und der Responsible Down Standard (RDS) relevant und vertrauenswürdig. Sie stellen das Wohlergehen der Gänse und Enten sicher, von denen die Federn stammen. Ihnen wird ein gesundes Leben ermöglicht, insbesondere natürliches Verhalten, sowie die Vermeidung von Schmerzen, Angst und Stress. Der Standard wurde über drei Jahre in Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden, Industrieexperten, Marken und Händlern entwickelt - für die Daunenindustrie ist es ein Anreiz, die Praktiken anzupassen und die Tiere zu respektieren.

Doch wie funktioniert es genau? Die Unternehmen können auf freiwilliger Basis den RDS einführen und ihre Produkte zertifizieren lassen. Der Standard registriert, beziehungsweise belohnt, die „Best Practices“. Jegliches entfernen von Federn am lebenden Vogel ist verboten, ebenso wie die Stopfmast. Das Tierwohl muss während aller Lebenszyklen, von der Geburt bis zum Schlachthof, gewährleistet sein. Unabhängige Kontrolleure überwachen jeden Schritt im Produktionsprozess – vom Bauernhof bis zur Verarbeitung. Außerdem werden die Daunen besonders gekennzeichnet, um falsche Etikettierung zu vermeiden und einen Anteil von 100 Prozent an zertifizierten Daunen zu gewährleisten. RDS ist die derzeit vertrauenswürdigste und transparenteste Zertifizierung und garantiert dir, dass die Federn verantwortungsvoll produziert werden.

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3. Hydrophobe Daunen: Warm trotz Nässe

Sobald die Daune feucht oder nass wird, verliert sie sofort ihre Isolationskraft – die Verästelungen der Federn verkleben und die Füllung fällt in sich zusammen. Dies kann entweder durch äußerliche Nässe oder durch Schwitzen passieren. Von Natur aus sind Daunen bereits wasserabweisend, allerdings nicht in einem hohem Maß.

Das Unternehmen Nikwax hat eine umweltfreundliche, FCKW-freie Imprägnierung entwickelt, welche diese Eigenschaft deutlich verbessert. Damit werden die Daunen während des Reinigungsprozesses behandelt. Diese „Hydrophoben Daunen“ absorbieren weniger Wasser und trocknen schneller. Dadurch wird die isolierende Wirkung länger bewahrt und der Einsatzbereich erweitert sich – vor allem bei nassen Verhältnissen. Die Atmungsaktivität bleibt hingegen erhalten.

Hydrophobe Daunen lassen Wasser abperlen und verhindern, dass sie verkleben und so die Isolierungsfähigkeit verlieren. Foto: Rab

4. Das Außenmaterial der Daunenjacke: Schützt dich vor den Elementen und lässt dich atmen

Abgesehen von der Isolationsschicht ist das Außenmaterial ein elementarer Bestandteil deiner Jacke. Es sollte den, für deinen Einsatzbereich perfekten, Kompromiss aus Atmungsaktivtät, Wind- und Wasserdichte besitzen. Die Entwickler von Rab und Pertex beispielsweise haben über viele Jahre genau daran gearbeitet. Das Ergebnis sind hochfunktionale Materialien, die derzeit die erste Wahl vieler Outdoor-Marken sind.

Die „Pertex-Quantum“-Stoffe besitzen eine sehr fein gewebte Struktur, die besonders leicht und weich ist. Dadurch können die Daunen ihre maximale Isolationskraft entfalten. Die wasser- und windabweisende Durable-Water-Repellent (DWR) Imprägnierung hält leichtem Regen und Schnee stand: Sie macht sich den Lotusblüten-Effekt zu Nutze und lässt Wasser abperlen. Bei „Pertex-Quantum-Pro“ kommt zusätzlich eine ultradünne, wasserresistente Beschichtung zum Einsatz, wodurch die Dichte maximiert wird. Somit ist dieses Material auch für kalte und feuchte Bedingungen geeignet.

Das Außenmaterial einer Daunenjacke ist neben der Füllung ein essentielles Qualitätsmerkmal. Foto: Rab

5. Die Absteppung: Hält die Daunen am Platz und dich warm

Typischerweise besteht eine Daunenjacke aus verschiedenen Kammern, um die Daunen in Position zu halten und eine gleichmäßige Isolation zu gewährleisten. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Arten der Konstruktion: Beim „Stitch-Through“ werden Innen- und Außenstoff direkt miteinander vernäht. Das minimiert die Größe der äußeren Schicht und vermindert den Garnverbrauch. Allerdings können sich dabei die Daunen nicht maximal ausdeh

nen, was zu einer inhomogenen  Isolation führen kann. Somit ist diese Konstruktion die beste Methode zur Herstellung leichter Jacken.

Beim anderen Verfahren handelt es sich um „Box Wall“. Die Kammern sind an den Rändern nicht direkt mit Innen- und Außenmaterial vernäht und besitzen daher ein rechteckiges Profil. Auf diese Weise haben die Daunen mehr Platz, sich aufzubauschen – die Wahrscheinlichkeit für zu wenig isolierte Stellen wird minimiert, weil an den Nähten keine Kältebrücken entstehen. Allerdings macht das zusätzliche Material die Jacke schwerer und das Packmaß erhöht sich. Folglich ist dies die beste Konstruktionsart für Jacken, die für extreme Bedingungen konzipiert sind.

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6. Daunenjacke Features: Kleines Detail - große Wirkung

Kapuze

Je kälter oder nasser es wird, desto wichtiger ist eine Kapuze. Falls du deine Jacke zum Klettern, Skifahren oder Bergsteigen hernimmst, sollte sie groß genug sein, damit auch ein Helm darunter passt. Ein Gummizug ist vorteilhaft, damit sie bei starkem Wind nicht herunterweht.

Die Kapuze der Daunenjacke hält den Kopf warm. Wichtg ist, dass sie auch über einen Helm passt. Foto: Rab

Passform: Bündchen an Ärmeln und Hüfte

Beide Features sind wichtig, damit die Wärme nicht entweichen kann. Außerdem sollte die Passform körpernah und relativ lang sein. Das erhöht die Effizienz der Jacke: Du wärmst dich schneller auf und bleibst länger warm.

Taschen

Große, seitliche Einstecktaschen sind notwendig, um beispielsweise Handschuhe, sowie weitere nützliche Sachen zu verstauen und griffbereit zu haben. Für kleinere Dinge, wie Smartphone, Kompass, oder Geldbeutel, ist eine Brusttasche sinnvoll. Sie sollten an der richtigen Stelle angebracht und mit einem Reißverschluss verschließbar sein.

Taschen bieten dir Stauraum für verschiedene Dinge. Foto: Rab

Reißverschluss

Eine innovative Jacke sollte auch einen robusten Reißverschluss besitzen, denn dieser wird sehr stark strapaziert und sollte möglichst dicht sein - der Hersteller YKK hat sich darauf spezialisiert. Zudem sollte er einen Kinnschutz am oberen Ende aufweisen, damit es nicht reibt.

Der Reißverschluss muss sich gut anfühlen und darf sich nicht verhaken oder kratzen. Foto: Rab

Packsack

Falls du die Jacke nicht den ganzen Tag trägst und sie ab und zu auch verstaut werden soll, macht ein Packsack Sinn. So reduziert sich das Packmaß erheblich, die Jacke ist geschützt und kann auch außen am Rucksack oder Klettergurt angebracht werden.

Pflege

Vermeide eine Daunenjacke komprimiert zu lagern, um die Bauschkraft lange zu erhalten. Grundsätzlich sollte die Jacke relativ selten gewaschen werden, da die Daunen, sowie die Imprägnierung darunter leiden. Deshalb solltest du auf jeden Fall ein spezielles Daunenwaschmittel benutzen, die Jacke alleine in die Waschmaschine geben und als Programm Feinwäsche mit minimalem Schleudern wählen. Anschließend muss das Außenmaterial nachimprägniert werden.

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GEWINNSPIEL

Zusammen mit Rab verlost OUTSIDEstories je zwei Damen und zwei Herren "Microlight Alpine"-Daunenjacken.

Du musst lediglich folgende Frage richtig beantworten (die Antwort findest du im Text):

Welche Bauschkraft besitzt die RAB Microlight Alpine-Daunenjacke?

a) 750 cuin bei 470 Gramm Gewicht

b) 880 cuin bei 800 Gramm Gewicht

EInsendeschluss ist am 02.Dezember 2018 um 23:59 Uhr.

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Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen über 18 Jahre, die ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Mitarbeiter von Rab und OUTSIDEstories: nicht traurig sein, ihr dürft leider nicht teilnehmen. Lust auf Paragrafen: Alle Teilnahmebedingungen könnt ihr hier detailliert einsehen.

Sponsored Post: Dieser Blog-Post wurde mit freundlicher Unterstützung von Rab erstellt. Siehe auch unser Blog-Verhaltens-Kodex.

Foto: Rab

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