Buchtipp: Freiheit unterm Wüstenhimmel

Von Kai
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Freiheit unterm Wüstenhimmel ist nicht nur ein vielversprechender Buchtitel, es ist vielmehr eine Reise an unbekannte Sehnsuchtsorte. Wie am Lagerfeuer, zusammen mit Beduinen sitzend, erzählt der Autor Jerome Blösser seine spannendsten Erlebnisse aus 25 Jahren Wüstenreisen. Diese haben ihn nicht nur in die großen Sandwüsten dieser Erde, sondern auch in die Eiswüste Grönlands gebracht.

Schon während der Einleitung hängt man an Jeromes Lippen und lauscht seinen Erzählungen aus 1001 Nacht unter freiem Sternenhimmel. Illustriert mit faszinierenden Bildern hat er ein Buch geschaffen zum Lesen, Träumen, Nachreisen oder zum Verschenken an jemanden, dem man die Faszination Wüste näher bringen will. Ihr wollt die Wüste selbst mal hautnah erleben: Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel am Ende des Artikels.

Regen in der Wüste? Nichts ist unmöglich

Unterm Wüstenhimmel im Eine-Million-Sterne-Zelt zu schlafen ist ein unvergesslich intensives Erlebnis. Die Stille unterm Firmament, die Einsamkeit, Eins sein mit in der Natur … es kann aber auch recht ungemütlich sein. Denn mit dem nächtlichen Regen in der Wüste Mauretaniens hat tatsächlich keiner gerechnet. Obwohl es kein richtiger Schauer war wie wir ihn kennen, sind die Schlafsäcke nass geworden und die Gruppe musste sich behelfsmäßig unter ein paar Plastikplanen verkriechen. Die Nacht war jedenfalls dahin und zusammen mit dem vom Wind aufgewirbelten Sand sahen die Wüstenwanderer am Morgen aus wie frisch paniert.

Formen, Farben, Strukturen ... die Wüste kann atemberaubend schön sein. Sie kann aber auch gefährlich sein ...

Freiheit? Wenn Gaddafis Aufpasser in Slippern den Kamelen folgen

Nicht nur die Natur kann eine in der Wüste eine überraschen. Als Jerome das Dünenmeer von Edeyen Murzuq im Südwesten Libyens mit Kamelen durchqueren will, bekommt er vom damaligen Gaddafi-Regime zwangsweise einen „Aufpasser“ der Touristenpolizei zugeteilt. Man muss dazu sagen, dass sich in den letzten hundert Jahren gerade mal drei Kamelkarawanen in dieses Gebiet gewagt haben und man in diesem Teil der Wüste garantiert keine Menschen trifft. Weshalb also einen Aufpasser? Dass dieser dann mit Halbschuh-Slippern vor der Gruppe steht, körperlich nicht gerade in bester Verfassung ist und es einige hundert Kilometer im Wüstensand zu bewältigen gilt, bedeutet eher, dass der Polizist einen Aufpasser benötigt. 

Die Freiheit unterm Wüstenhimmel kann in manchen Ländern auch an politische Grenzen stoßen. In Libyen bekam die Karawane einen „Aufpasser" zur Seite.

Der „Sohn der Wüste“ durchquert auch das Inlandeis Grönlands

Das faszinierende Buch Freiheit unterm Wüstenhimmel erzählt von abenteuerlichen Reisen und Expeditionen durch die schönsten und einsamsten Wüsten unserer Erde. Leidenschaftlich schreibt der Autor Jerome Blösser über seine Abenteuer, die er in zehn ausgewählten Ländern erlebt hat. Darunter Geschichten aus den klassischen Saharaländern Libyen und Mauretanien, ebenso wie aus Namibia im Süden Afrikas. In der Inneren Mongolei überquert er die höchsten Dünen der Welt, im Sinai trekkt er unter dem Schutz des Scheichs, im Leeren Viertel im Oman rettet ihn ein abgestellter Lastwagen und als einer der allerersten Deutschen überhaupt durchquert Jerome mit einer kleinen Gruppe die lebensfeindliche Wüste Lut im Süden des Iran. 

In Bolivien geht es in schwindelerregende Höhen über den größten Salzsee der Welt und auf Grönland kämpft sich Jerome durch die „Eiswüste“. Immer zu Fuß, auf Ski oder zusammen mit Lasttieren unterwegs und nur wenn es logistisch nicht anders möglich ist, begleiten Versorgungsfahrzeuge die kleinen Teams. Jerome Blösser kennt sich wie kaum eine zweiter in diesen unwirtlichen Gegenden aus und hat sich an die Lebensweise ihrer Bewohner optimal angepasst. Das ist ihm so gut gelungen, dass ihm maurische Nomaden respektvoll den Namen „Sohn der Wüste“ gegeben haben. Besser kann man die Person Jerome nicht beschreiben. 

Jerome Blösser durchquert mit seinen Gruppen auch den Salar de Uyuni in Bolivien und erforscht die Eiswüste Grönlands.

Ein Vierteljahrhundert Spuren im Wüstensand

Vor rund 25 Jahren wird Jerome vom Virus der Wüste infiziert. Mitte der 90er Jahre bereist er das erste Mal die Sahara mit dem Motorrad, er ist begeistert von den Weiten und den neuen Horizonten, die sich dort auftun. Doch richtig gepackt hat es ihn als er auf einer Düne sitzt und den Sonnenuntergang beobachtet: In diesem Moment begreift er, dass sich sein Leben verändern wird. Ein paar Jahre später macht er schließlich sein Hobby zum Beruf: Jerome ruft Puretreks ins Leben. Ein kleines, aber feines Reiseunternehmen, mit dem er es sich zum Ziel setzt seine Leidenschaft für die letzten unberührten Landschaften dieser Erde mit anderen Menschen zu teilen.

In der Wüste hinterlässt man nur Spuren im Sand und nimmt nur Eindrücke mit.Unser Fazit: Das Buch Freiheit unterm Wüstenhimmel hat uns verzaubert

Wir sind völlig versunken in Jeromes Erzählungen. Bisher dachten wir nur, dass Wüsten sinn- und menschenentleerte Gegenden sind, die man besser meidet. Aber das stimmt nicht. Es sind so lebendige, faszinierende, fast magische Orte. Einmal dort gewesen, verfällt man schnell ihrem Zauber. Das geht einem schon mit dem Buch so.  

Wer Freiheit unterm Wüstenhimmel nicht selbst verschlingen will: Wie wäre es als Geschenktipp für Weihnachten? Jerome schreibt euch sogar eine persönliche Widmung ins Buch, wenn ihr hier bestellt.

Übrigens: Wer bis zum 15. Dezember bestellt, bekommt das Buch noch vor Weihnachten zugeschickt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier Freiheit unterm Wüstenhimmel bestellen

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Verlag: Frederking & Thaler Verlag GmbH; Auflage: 1 (24. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 395416275X
ISBN-13: 978-3954162758
Größe und/oder Gewicht: 23,5 x 2,2 x 27,5 cm
Preis: 29,99 Euro

 

Zum Autor: Jerome Blösser, geb. 1966 in Berlin, hat schon bei seiner ersten Saharareise seine Fotoausrüstung dabei. Als er 2003 seinen Managerjob quittiert und das Reiseunternehmen Puretreks gründet, geht ein Traum von ihm in Erfüllung: Er macht seine Leidenschaft für die letzten unberührten Landschaften der Erde zum Beruf. Heute steht Puretreks wie wohl kein anderer Veranstalter für außergewöhnliche Wüstenwanderreisen, Weitwanderreisen und Fotoreisen. Jeromes erstes Buch "Freiheit unterm Wüstenhimmel" zeigt die schönsten und eindrucksvollsten Bilder und erzählt die eindrucksvollsten Erlebnisse aus 25 Jahren Abenteuerreisen.

 

GEWINNSPIEL

Zusammen mit Puretreks verlost OUTSIDEstories Reisegutscheine im Wert von einmal 500 Euro und zweimal 250 Euro. 

Gewinnfrage: Wieviele Kilometer ist Jerome Blösser in 25 Jahren durch Wüsten gelaufen? 

a) Jerome hat rund 25.000 Kilometer in Wüsten zurückgelegt.

b) Jerome ist in den Jahren über 10.000 Kilometer durch Wüsten gelaufen.

 

confirmsubscription.com/h/d/DBDB95B11F99AB46

 

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Teilnehmen kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und der seinen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat. Hart, aber fair: Mitarbeiter von OUTSIDEstories und Puretreks dürfen leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Klick den Link, um die vollständigen Teilnahmebedingungen einzusehen. Einsendeschluss ist der 20. Dezember 2018, 23:59 Uhr.

 

 

Sponsored Post: Dieser Blog-Post wurde mit freundlicher Unterstützung von Puretreks erstellt. Siehe auch unser Blog-Verhaltens-Kodex.

 

 

 

 

 

 

Foto: Jerome Blösser | Puretreks

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