OSPREY Hydraulics LT 2.5L - Trinkblase

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Leichte, robuste Trinkblase, die die Form gut hält
King Review
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ProduktScout
ProduktScout
17. März 2019
Leichte, robuste Trinkblase, die die Form gut hält

Vorteile

  • Füllstand-Markierungen
  • BPA/PVC frei
  • für alle Rucksäcke geeignet
  • Magnet-Befestigung für Brustgurt
  • große Öffnung
  • 100% Wasserdicht

Nachteile

  • Vorteil: Chevron Nähte für beibehalten der Form
  • Vorteil: Gewicht
  • Vorteil: Stabiles TPU-Material
  • Vorteil: Quick-Connect-Schlauch
  • Kein Ventildeckel
  • Preis

Die Bewertung

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Hallo miteinander,

passend zu meinem Osprey Sirrus 36 habe ich natürlich auch die Trinkblase von Osprey, genauer gesagt, das Hydraulics LT 2,5l Reservoir. Wie der Name schon sagt ist dies die 2,5 Liter Ausführung der Trinkblase, es gibt sie auch noch in 1,5 Liter. Ich finde jedoch, dass 1,5 Liter zu schnell leer sind, besonders auf längeren Wanderungen ist man über die Menge dankbar. Außerdem wiegt das größere Modell laut Herstellerangaben nur 10 Gramm mehr und ist auch nur ein kleines bisschen teurer. Deswegen rate ich wirklich zu dieser Größe!

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Auf die allgemeinen Vorteile einer Trinkblase werde ich jetzt nicht eingehen, da diese glaube ich den meisten bekannt sind und in anderen Bewertungen zu Trinkblasen erklärt werden. Ich gehe jetzt darauf ein, was das Hydraulics Reservoir von Osprey so besonders macht.

Beginnen wir mit der Blase selbst, diese hat eine große Öffnung, wodurch man sie sehr leicht befüllen, aber auch reinigen kann. Diese Öffnung wird durch einen Riegel verschlossen. Einfach die Öffnung umklappen, Riegel draufschieben und sie ist zu 100% wasserdicht. Ihr müsst wirklich keine Angst haben, dass hier etwas ausläuft.

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Der Riegel ist mit einem Band an der Blase befestigt, kann somit nicht verloren gehen.

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Die Blase hat einen Griff, an dem man sie hochheben kann, dient aber auch zum besseren aufhalten der Blase beim befüllen. Falls man die Blase nicht ganz vollmachen will, da man zum Beispiel nur auf einer kleinen Tour ist, dienen die Liter-Angaben an der Seite im 500ml Abstand eine Orientierungshilfe. Finde ich super praktisch!

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Außerdem gibt es auch noch eine Markierung bis wohin die Blase höchstens aufgefüllt werden sollte, man muss sie ja auch noch verschließen bzw. die Öffnung umklappen.

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Was die Blase auch noch besonders macht sind die geschweißten Chevron Nähte, denn diese halten die Blase in Form, sie beult sich also nicht so aus, wenn sie komplett gefüllt ist. Das war auch einer der Gründe wieso ich mich für die von Osprey entschieden habe.

Hinten auf der Trinkblase findet ihr noch hilfreiche Angaben. Zum Beispiel, dass die Blase BPA und PVC frei ist. Und Temperaturen bis zu 60 Grad aushält, also bitte kein kochendes Wasser benutzen. Aber das sollte ja jedem bewusst sein. Wobei auf der Homepage steht, dass die Trinkblase aus TPU-Material besteht und dadurch kochendes und gefrierendes Wasser aushält. Probieren würde ich persönlich es aber nicht.

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Nun zu dem zweiten Bestandteil der Blase, dem Schlauch. Dieser ist anders wie bei den meisten Blasen, fest mit der Blase verbunden, aber nur bis zur Länge der Blase. Dann klickt man über Quick-Connect den restlichen Teil des Schlauches fest.

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Insofern sinnvoll, da man den Schlauch ganz einfach wegnehmen kann, wenn die Blase im Rucksack verstaut ist und natürlich auch wieder hinstecken kann.  Zum Trinken muss man das Ventil drehen und dann draufbeißen. Der einzige Nachteil des Ventils ist, dass dieses keine Schutzkappe hat die Verschmutzungen vom Ventil fernhält.

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Die Trinkblase ist von Osprey, also auch perfekt für Osprey Rucksäcke, passt aber auch in jeden anderen Rucksack. Hergestellt werden die Blasen nicht von Osprey selbst, sondern von Hydrapak. Macht auch Sinn da Hydrapak wirklich auf Trinksysteme spezialisiert ist.

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An dem Schlauch kann man noch einen Klippser befestigen. Das magnetische Gegenstück befestigt man am Brustgurt, so ist das Ventil immer griffbereit.

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Verstaut sieht die Trinkblase dann so aus. Bei Osprey Rucksäcken hat man auch die Möglichkeit diese hinter dem Rückensystem zu transportieren, also wirklich Rückennah.

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Der Hersteller gibt das Gewicht der Blase mit 170 Gramm an, ich habe jetzt 174 Gramm gemessen, also das stimmt überein.

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Und noch zum wichtigsten Punkt zum Schluss, wie schmeckt denn das Wasser aus der Trinkblase? Am Anfang wie wohl bei jeder Trinkblase schmeckt es noch etwas nach Plastik, das verschwindet aber nach ein paar Mal benutzen. Deswegen kann ich die Blase uneingeschränkt empfehlen. Der Preis im Internet liegt bei etwa 30€ also in einem ähnlichen Preissegment wie die Konkurrenzprodukte von anderen Herstellern.

Und hier noch der gefüllte Zustand:

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Durchdachtes Trinksystem für so ziemlich jeden Rucksack
King Review
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ProduktScout
ProduktScout
25. August 2017
Durchdachtes Trinksystem für so ziemlich jeden Rucksack

Vorteile

  • hohe Kapazität (2,5l)
  • Magnetischer Clip
  • robustes Design
  • Trinkrohr zweiteilig
  • Mundstück verschließbar
  • komplett wasserdicht

Nachteile

  • Mundstück schlecht zu reinigen
  • Trinkblase schlecht zu reinigen

Die Bewertung

Das Osprey Trinksystem fasst etwas über 2,5l Flüssigkeit und kann so ziemlich in jedem Rucksack eingesetzt werden. Dank des getrennten Trinkschlauchs kann man den Trinksack in den Rucksack einsetzen und von außen den zweiten Teil des Trinkschlauchs durch die dafür vorgesehenen Öffnungen am Rucksack führen. Das macht das Ganze gerade bei voll gepackten Rucksäcken sehr angenehm, da sich das Trinksystem dann leichter installieren lässt.

Der Verschluss zwischen beiden Teilen ist mittels eines einfachen Knopfes gelöst. Die verbundenen Teile sind durch den Gummidichtring gut abgedichtet, stellt also keine Schwachstelle im System dar.

Das Befüllen der Trinkblase geht angenehm einfach, den grauen Schieber nach hinten ziehen, den oberen Teil umklappen und damit die Abdichtung öffnen. Nun kann soviel Wasser eingefüllt werden, bis die Markierung erreicht ist. Der graue Schieber lässt sich nur straff bewegen, dafür dichtet das System aber sehr gut ab und bleibt stabil in seiner Position.

Am Trinkschlauch nahe dem Mundstück selbst ist ein Magnet befestigt und das Gegenstück kann am Rucksack befestigt werden. Die Magnetstärke ist ausreichend, beim Wandern und schnellen Laufen reißt der Schlauch nicht ab. Wenn man den Rucksack mit Schwung aufsetzt fällt mir das Stück jedoch in 9/10 Fällen ab, aber das ist in meinen Augen okay.

Kommen wir nun zu dem Teil, den man am häufigsten benutzt - dem Mundstück.
Das Mundstück dichtet im Normalzustand gut ab, um den Wasserfluss zu gewährleisten muss man draufbeißen, ich habe das auf dem Bild mal versucht darzustellen. Ansonsten ist das Mundstück ohne Aufsatzkappe, es gibt aber

Indem man nun daran saugt erhält man das kühle Nass, soviel also zur Technik dazu. Durch ein Verdrehen des Plastikfingers der auf dem Bild zu sehen ist, kann man das Mundstück auch verschließen, wodurch das System auch für den Transport im Auto abgedichtet ist.

Bis hierhin überzeugt das Osprey Trinksystem sehr, der einzig fahle Beigeschmack wie bei nahezu jedem Trinksystem ist das Reinigen. Während die Trinkblase ja noch mit Ausspülen und Lappen hinzubekommen ist, habe ich bis jetzt noch keine wirkliche Möglichkeit gefunden das Mundstück wirklich sinnvoll zu reinigen. Da das auf Dauer vermutlich noch ein Ärgernis wird, würde ich hier entsprechend die 2 Gipfel abziehen. Für ~25 Euro kann man das Osprey Reinigungs-Kit kaufen, dort ist aber auch nichts Spezielles für das Mundstück dabei

Sollte jemand eine gute Reinigungsmethode haben, würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen.

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Qualitativ hochwertig und praktikabel, dennoch schwer gründlich zu reinigen und leicht verkantender Schraubverschluss.
22. Januar 2017
Qualitativ hochwertig und praktikabel, dennoch schwer gründlich zu reinigen und leicht verkantender Schraubverschluss.

Vorteile

  • Große Öffnung zur Befüllung/ Reinigung
  • Praktikabel zu Verstauen
  • Reiß & Stichfest
  • Einzelteile nachrüstbar

Nachteile

  • Reinigung
  • Schraubverschluss
  • Magnetisches Klicksystem

Die Bewertung

An sich haben wir hier ein quallitativ hochwertiges Produkt, welches leider nicht optimal durchdacht ist.

Trinkblasen an sich sind unheimlich praktisch, da man sie so platzeffizient verstauen kann. Hierzu bietet das Produkt ein großen Vorteil aufgrund des nicht vorhandenen Verstärkungsgriffes wie bei ähnlichen Blasen. Deshalb kann es auch nur halb gefüllt in kleinern Rucksäcken/ Daypacks verstaut werden. Einfach zu befüllen und das Stecksystem der beiden Schläuche sind schnell an und abmontiert. Jedoch sollte man akribisch darauf achten, dass es richtig verschraubt ist. Mir ist es öffter passiert, dass sich der Verschluss verkantet hatte und durch den Druck des Gepäcks wurde das Wasser dan langsam herrausgedrückt. Jedoch ist das Matrial sehr robust, wobei man keine Bedenken wegen kantigen Gegenständen im Gepäck haben muss.

Leider ist es sehr schwierig die Trinkblase zu reinigen. Die Vorder & Hinterseite sind an zwei ca. 10 cm langen Stellen in der Mitte verklebt. Dies bildet zwar Stabilität und beugt das ausbeulen vor, allerdings verhindert es das Eindringen einer Bürste in mehr als 1/3el der Blase. Auch sollte man die Blase nicht bei zu hohen Minusgraden verwenden, da sonst da Wasser im Schlauch gefriert. Ein Trick hierzu: alle paar Minuten dran saugen, damit das Wasser nicht zu lange an einer Stelle steht. Außerdem "saugen" die Magnete, welche das Saugstück am Brustgurt befestigen recht viel metallischen Staub an. Ein interessantes An-, und Abstecksytem, dennoch hätte es ein einfacher Klipper besser getan.

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