DEUTER Futura 26 Sl Damen Wanderrucksack Türkis - Trekkingrucksäcke

4.75 8 Bewertung(en)

Gewohnte Deuter Qualität zum Kampfpreis
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12. August 2018
Gewohnte Deuter Qualität zum Kampfpreis

Vorteile

  • Tragekomfort
  • Rückenbelüftungssystem
  • sehr lang geschnitten, verteilt Gewicht gut auf dem Rücken
  • viele verschiedene Fächer
  • Frontreisverschluss
  • Preis/Leistung

Nachteile

  • Halterung der Wanderstöcke könnte verbessert werden

Die Bewertung

WAS STECKT HINTER DER MARKE DEUTER?

Ein echtes Augsburger Traditionsunternehmen, gegründet im Zeitalter der Industrialisierung im Jahre 1898 im Stadtteil Oberhausen, dessen erstes Tätigkeitsfeld die Belieferung der königlich-bayrischen Post mit Briefbeuteln und Säcken war. Bereits vor dem 1. Weltkrieg belieferte Deuter die kaiserlichen Truppen mit Zelten und Rucksäcken. Bereits in den 1930er Jahren wurden erstmals Himalaya-Expeditionen mit Deuter-Rucksäcken ausgestattet. Im Laufe seiner Geschichte stattete Deuter mehrmals Bergexpeditionen aus, unter anderem die Erstbesteigung des Nanga Parbat durch Hermann Buhl 1953. In zahlreichen Jahren als Expeditionsausstatter wurde Deuter zum Highend-Rucksack-Hersteller.

WARUM DEN DEUTER – FUTURA 26?

Den Futura 26 habe ich von Outside Stories auf dem diesjährigen Produktscout-Treffen im Kleinwalsertal bekommen und konnte ihn an diesem Wochenende bereits ausgiebig auf unseren Tagestouren testen. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich grundsätzlich gerne Produkte lokaler Unternehmen kaufe, die Deuter Zentrale ist quasi ums Eck, was den Rucksack sicher auch in die Auswahl genommen hätte, wenn ich mir selbst einen Daypack gesucht hätte. Da ich und meine Frau ein ganzes Sammelsurium an Deuter Rucksäcke aus den Bereichen Bike und Hike besitzen und bis dato noch von keinen enttäuscht gewesen waren. Dazu zählen die Kids Comfort 2 Kraxe, Deuter Race X (Bike-Rucksack), Deuter Attack 18 SL (Bike-Rucksack mit Rückenprotektor), XV 3 Daypack (Laptop-Rucksack für den Alltag), Compact EXP 10 SL (Bike-Rucksack), AC Area 28 SL (Dayback).

WAS BIETET ER?

Deuter hat den leichten und funktionellen Toploader für längere Tageswanderungen, Bergtouren oder Klettersteige konzipiert. Leer bringt der Futura 26SL 1400g auf die Waage. Er hat ein Volumen von 26 Litern (Wie im Namen bereits erwähnt) und hat eine Abmessung von: 62 x 28 x 20 cm (H x B x T). Erhältlich ist er in den Farben arctic-denim (siehe Fotos) und black.  Das Material besteht aus Polyester (35%) und Polyamid (65%).

Durch das Aircomfort Netzrücken-System soll sich der Flüssigkeitsverlust um bis zu 25% reduzieren und somit die Ausdauer und Leistungsfähigkeit des Trägers verbessern, so der Hersteller. Zum Anpassen des Tragekomforts bietet der Futara 26 mehre Einstellmöglichkeiten für Schulter- und Brust-Gurte.

  

Das Rückennetz wird durch ein elastisches Rundprofilrahmen aus dauerelastischem Federstahl gehalten und überträgt die Last auf den Hüftgurt. Sehr praktisch ist der Reißverschluss-Zugang an der Vorderseite des Rucksacks mit dem sich der Inhalt im unteren Bereich des Rucksacks leicht erreichen lassen. Der breite und gutgepolsterte Hüftgurt trägt zum Tragekomfort bei.

 

Wie in fast jedem Deuter-Rucksack versteckt sich in einer kleinen Reisverschlusstasche auf der Unterseite ein kleines elastisches Raincover.

  

Der Rucksack verfügt über mehrere separate Taschen, dazu zählen 2 Netztaschen rechts und links außen, 2 Reisverschlusstaschen auf dem Hüftgurt für Kleinkram, welcher schnell erreichbar sein soll, eine große Fronttasche, jeweils eine Tasche an Deckel Innen- und Außenseite, sowie eine versteckte Tasche im Inneren für Wertgegenstände. 

   

Der Futura 26 SL bietet auch eine integrierte Tasche im Inneren für eine Drinkblase bis 3 Liter, wie auch einen Ausgang an der Seite für deren Schlauch.

 

Praktisch ist auch ein Halte-System für Wanderstöcke an der Außenseite.

FUTURA 26 VS. AC Area 28 SL?

Als ich den Rucksack das erste Mal in den Händen hatte, hat er mich zunächst einmal an den AC Area 28 SL, welchen meine Frau zu Hause hat erinnert. Der Aufbau ist relativ ähnlich. Daher war mir vorher schon klar, dass mehr reingeht in das Ding, als es der erste Eindruck vermuten lässt.

Was mich etwas verwundert hat, ist das er, berücksichtig man die Tatsache das die Zahlen im Namen dem Fassungsvolumen entsprechen 2 Liter weniger haben müsste als der AC Area aber dennoch gut 10 cm länger ist. Ich bin bis jetzt nicht dahintergekommen wo sich hier die 2 Liter mehr auf weniger Platz verstecken sollen beim Area. Die beiden ähneln sich bis auf Details wirklich sehr, beide sind Toploader mit Frontzugang und Air Comfort Netzrücken-System.

Ein deutlicher Unterschied ist jedoch bei den Schulter- und Hüftgurten festzumachen. Der Futura hat deutlich besser gepolsterte und belüftete Gurte als der Area. Ebenso fehlt dem Area das große Fach an der Front. Beim Futura ist auch die Verarbeitung des Federstahls fortgeschrittener. Es wirkt nicht mehr so massiv und ist leichter biegbar was den Futura im Gesamteindruck nicht mehr so massiv und steif wirken lässt.

Es gibt aber tatsächlich einen Unterschied, welcher beim Area besser gelöst ist. Die Befestigung für die Gummizüge der Wanderstockhalterungen sind beim Area deutlich stabiler und verstärkt.

WIE MACHT SICH DER FUTURA 26 IM EINSATZ?

Mit seinen vielen Einstellmöglichkeiten liegt er perfekt auf dem Rücken auf. Auch vollbeladen sitzt er sehr gut und die bequemen Hüftgurte drücken nicht und übertragen das Gewicht so wie es sein soll.  Auf die vielen Fächer lassen sich die notwendigsten Dinge gut verteilen und das Frontfach bewahrt einen vor dem Wühlen im Gepäck auf der Suche nach irgendetwas, dass man braucht. Was bekanntlich ja in der Regel ganz unten liegt.

Also ich den Rucksack bei einer Wanderung am Gardasee (Monte Baldo) bei gut 36° hat das Rückensystem genau das getan, was es soll. Ich war zwar recht verschwitzt an dem Tag. Aber am Rücken auch nicht mehr als am restlichen Körper. Sehr praktisch fand ich auch, dass man zwischen Rückennetz und Rucksack ein kaltes Getränkt klemmen kann was zusätzlich noch für eine schöne Abkühlung am Rucksack sorgt.

Für Tagestouren ist das Packmass ideal und es sorgt auch dafür, dass man wirklich nicht mehr einpackt als unbedingt nötig. Ich neige leider gerne dazu allerlei Dinge für jede nur erdenkliche Wetterlage mitzunehmen und somit schnell mal deutlich mehr rumschleppe als notwendig. Das ist zwar gut für’s Training, aber man verflucht sich dann auch gerne selbst mal, wenn das Gewicht anfängt zu stören.

FAZIT?

Gewohnte Deuter-Qualität zum guten Preis. Für mich 5 Zelte.

Wie wurde das Produkt erworben? Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt
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Verlässlicher und zugänglicher Begleiter!
King Review
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ProduktScout
19. Juli 2018
Verlässlicher und zugänglicher Begleiter!

Vorteile

  • angenehme Größe
  • integrierter Regenschutz
  • „Deuter-3-Seiten-Belüftung“
  • 2 Taschen am Hüftgurt
  • extra Außenfach für schnellen Zugriff
  • Top-Loader+ Zusatzöffnung zum Hauptfach

Nachteile

  • nicht für’s Radfahren
  • Gewicht

Die Bewertung

Gewicht lt. Hersteller: 1400 [g]

Gewicht gewogen: 1419 [g]

Volumen:26 [l]

 

Der Futura 26 von Deuter wurde mir von Outsidestories zum Testen anvertraut. Über meine (überzogene) Testzeit von mehr als 6 Wochen kam der Rucksack an einige schöne, aber für Rucksäcke nicht immer angenehme Orte. Trotz allem haben sich kaum Gebrauchsspuren am Futura 26 verewigt. Aber dazu später noch mehr.

  1. Ausstattung:

Der Deuter Futura 26 kommt wie der Name schon vermuten lässt mit 26 [l] Packvolumen. Damit man das Gewicht des vollen Rucksacks auch über mehrere Kilometer „ertragen“ kann (kleiner Wortwitz J), besitzt er 2 gut gepolsterte Schulterriemen, sowie einen Hüftgurt, der auch noch 2 kleine Zusatztaschen besitzt. Damit auch im unwegsamen Gelände alles an Platz und Stelle bleibt, hat der Futura 26 auch noch einen Brustgurt bekommen.

Sieht man sich den Rucksack außen nun noch weiter an, fällt einem schnell die Vielzahl an Adjustierungsmöglichkeiten auf. Beginnend an den Schulterriemen für mehr Belüftung oder aber enger anliegend für besseren Halt. Dann geht’s weiter zum elastischen Brustgurt, der auch in der Höhe verstellbar ist. Der Hüftgurt lässt sich sehr leicht durch das „Pull-Forward“-System zuziehen.

Sollte man einmal mit etwas weniger Gepäck unterwegs sein, bleibt auch dabei alles wo es sein soll, da man das Volumen durch die seitlichen Riemen anpassen kann.

Wenn wir schon an den Seiten sind, sollen hier auch gleich die Trinkflaschenhalterungen zu beiden Seiten erwähnt werden, als auch, auf einer Seite, die Stöckehalterung.

An der vorderen Außenseite wurde von Deuter noch eine extra Tasche für schnell zugängliche Gegenstände angebracht (bei mir kam hier entweder das Erste-Hilfe-Päckchen, oder die Kamera rein).

Der Futura 26 ist ansich als Top-Loader ausgeführt, hat aber zusätzlich eine Möglichkeit das Hauptfach über die Außenseite zu öffnen, damit man nicht immer den gesamten Rucksack ausräumen muss, um an das unterste Equipment zu kommen.

Für mehr Ordnung sorgen weiters die beiden Topfächer (1×innen / 1×außen). Deutertypisch gibt’s auch hier wieder einen Zusatz. Innen ist ein kleiner Notfallplan gedruckt und außen finden wir noch einen kleinen Schnapphaken um die eigenen Schlüssel vor Verlust zu schützen (beides allerdings Gadgets, die man auch bei anderen Rucksäcken findet).

Wenn man mal wieder vom Wetter überrascht wird, bietet der Futura 26 einen eigenen Regenschutz, den man an der Unterseite platzsparend verstauen kann.

Für Wanderer die gerne eine Trinkblase verwenden möchten ist der Futura 26 auch geeignet. Sprich man kann die Blase innen verstauen und an der vorgesehen Öffnung den Trinkschlauch nach außen führen.

Sollte man aber trotz der ständig verfügbaren Erfrischungsmöglichkeit mal ins Schwitzen kommen sorgt das spezielle Belüftungssystem für einen (erstaunlich) wirklich trockeneren Rücken als bei einem dicht anliegenden.

  1. Verwendung und Erfahrungen:

Mit dabei war der Futura 26 bei leichten 1- bis 2-tages Wanderungen, bei denen sich die gute Polsterung deutlich bemerkbar gemacht hat.

Auch bei einer Klettersteigtour, sowie bei einer einfachen Kletterei durfte er mich begleiten und macht doch stets eine gute Figur. Denn selbst das entlangschrammen am Fels hat wie oben beschrieben keine großen Rückstände hinterlassen. Ein bisschen irritierend sollten bei dieser Anwendung die oben gelobten Bänder zum Einstellen des Rucksacks selbst erwähnt sein, da man sie nicht immer ideal verstauen kann und daher „wirr“ herumhängen.

Lediglich zum Radfahren empfand ich den Futura 26 nicht empfehlenswert, da man durch das Topfach mit dem Helm beim nach oben Schauen eingeschränkt wird. (Fairerweise: Es ist aber auch ein Wander- und kein Bike-Rucksack)

Fazit:

Der Deuter Futura 26 ist zwar nicht der leichteste Rucksack in seiner Größe, aber in meinem Schrank bis jetzt der Komfortabelste.

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Durchdachter Wanderrucksack vom Rucksackspezialisten
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Crowdfunder
Crowdfunder
12. Juli 2018
Durchdachter Wanderrucksack vom Rucksackspezialisten

Vorteile

  • Hüftflossen-Anbringung
  • komfortables Tragesystem
  • Zugang zum Hauptfach auf zwei Möglichkeiten
  • ausreichend Zusatztaschen
  • inkl. Regenhülle

Nachteile

  • Stockhalterung verbesserungsfähig

Die Bewertung

Beim Futura 26 aus dem Hause Deuter wird einem mal wieder bewusst gemacht, dass der Rucksack von einem Spezialisten gemacht wurde. Kaum Schwächen, viele gute Dinge…so ein Produkt wünscht man sich.

Beginnen möchte ich mit dem Herzstück eines jeden Rucksacks: Dem Tragesystem. Zugegeben, bei einem Wanderrucksack für Tagestouren ist das aufgrund der geringeren Zuladung nicht ganz so entscheidend, aber selbst in dieser Rubrik hat Deuter alles gegeben, um einen Rückenschmeichler zu entwickeln. Der Rücken ist durch ein Netz gut belüftet, die Träger sind leicht anatomisch geformt und dünn gepolstert. Hauptsächlich wurde hierfür netz-umwickelter Schaumstoff verwendet. Das Highlight sind allerdings die Hüftflossen, die ohne Kante in das Rückenteil übergehen und dadurch sehr angenehm zu tragen sind. Die Verstellung der Träger und Hüftflossen funktioniert sehr gut, auch hier gefällt mir beim Hüftgurt, dass dieser durch Zug nach vorne an beiden Seiten enger gestellt wird. Die überstehenden Gurt-Teile werden durch einen Gummizug in Position gehalten.

 

Fachaufteilung:

Die 26 Liter Fassungsvermögen werden auf etliche Fächer und Taschen verteilt. Da wäre zuerst mal das Hauptfach. Zugang dazu bekommt man über den Deckel, der mit zwei Schnallen fixiert wird, oder über einen 2-Wege-Reißverschluss von der Front. Diese Zugangsmöglichkeit habe ich sehr zu schätzen gelernt. Insbesondere, wenn man Dinge sucht, die etwas weiter unten im Rucksack vermutet werden. Im Hauptfach gibt es dann noch ein „Abteil“ für die Wasserblase (mit Klettverschluss zum Aufhängen), deren Schlauch oben seitlich aus dem Rucksack geführt wird. Im Deckel gibt es zwei Deckelfächer: Eines von innen zugänglich, eines von außen (Hinterkopf). Das von außen zugängliche Deckelfach enthält auch einen Schlüsselclip. Weiter zu den Hüftflossen: Links und rechts ist jeweils eine kleine Tasche aufgesetzt, die z.B. ein Handy und eine Packung Taschentücher schluckt. Diese Taschen sind lediglich aus Netzmaterial, aber mit einem Reißverschluss zu verschließen. An den beiden Seiten sind jeweils eine Stecktasche auf Höhe des unteren Kompressionsriemens angebracht. Ideal für eine Fahrradflasche oder sonstige schnell zugängliche Dinge. Das waren noch nicht alle Taschen: über die Front zieht sich ein schnell zugreifbares Steckfach, in das auch mal die Jacke oder ähnliches gestopft werden kann. Auch Kartenmaterial ist hier gut aufgehoben. Dieses Fach wird am oberen Ende durch eine Steckschnalle fixiert. Zu guter Letzt ist im Boden noch ein kleines Täschchen für die bereits integrierte Regenhülle angebracht.

 

 

Für die Wanderstöcke gibt es einseitig eine Stockhalterung. Diese besteh im oberen Bereich aus einem Gummizug, welcher in der Länge variiert werden kann und zu öffnen ist. Im Unteren Bereich besteht die Stockhalterung aus 2 Gummischleifen, die allerdings in der Länge nicht geändert und auch nicht geöffnet werden können. Darin habe ich den einzigen Nachteil des Rucksacks gesehen. Bei Stöcken mit großen Schneetellern bekommt man den Gummizug nicht über die Schneeteller gezogen. Dadurch stehen die Stöcke relativ weit nach oben ab, sodass man gerne mal mit den Griffen an Ästen oder ähnlichem Hängen bleibt. Hier wäre es besser gewesen, auch die unteren Gummizüge der Stockhalterung vergleichbar zum oberen Teil der Halterung öffenbar zu machen.

Fazit:

Alles in allem ist es ein toller Wanderrucksack, wenn einem das relativ geringe Volumen von 26l ausreicht. Viele Details sind sehr sinnvoll und selbstverständlich ist der Rucksack in bekannter Deuter-Qualität sehr gut verarbeitet.

  

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Super Rucksack mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis.
King Review
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ProduktScout
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28. Juni 2018
Super Rucksack mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis.

Vorteile

  • super angenehm zu tragen
  • Qualität/Verarbeitung
  • Preis/Leistung
  • gute Belüftung
  • sehr durchdacht
  • wasserdichtes Fach

Nachteile

  • recht schwer
  • etwas lang gezogen für das Volumen

Die Bewertung

Der erste Kontakt:

Wow der Rucksack muss ja mindestens 32 Liter fassen (dachte ich mir) ... pustekuchen ... hier gehen lediglich 26 Liter rein. Und auch das Gewicht lässt eigentlich auf ein größeres Volumen schließen. ABER zu dem Preis kann man auchmal genauer hinschauen. Die Qualität/Verarbeitung ist ja mal klasse ... auch wenn ich sonst nur Osprey - Rucksäcke besitze, muss ich einräumen, dass dieser Rucksack trotz dem günstigeren Preissegment bei fast allem mithalten kann. Mal sehen ob sich das auch draußen bewahrheitet.

Die Fakten:

Leicht ist er mit seinen 1.4 kg nicht, schon garnicht für einen Rucksack mit nur 26 Liter Fassungsvermögen. Jedoch besitzt er einige Feautures und man muss auch zugeben, dass er recht günstig ist. Eine Trinkblase lässt sich ohne Probleme anbringen und auch ein Regencape ist vorhanden. Viele Taschen, Riemen und Verstaumöglichkeiten sind gegeben. Eigentlich ist man sowas nur vom High-End-Preissegment gewohnt. .... Aber hier sieht mans mal wieder ... etwas mehr Gewicht dafür gleichen Komfort und Funktionalität zu geringerem Preis.

Am Körper und im Einsatz:

Beigelegt bekommt man eine sehr schöne Anleitung von Deuter, wie man den Rucksack einstellen kann und dies auch sollte. Wenn man alle Schritte befolgt, hat mein ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ich merke zumindest keinen Unterschied zu meinem ähnlichen Oasprey Stratos 36. Auch die Länge der Rucksäcke ist recht ähnlich, was nicht gerade für den Deuter spricht. Aber dafür kostet er um einiges weniger und fühlt sich gleich genial an.

Der Rucksack lässt sich super einstellen und auch die Qualität der Riemen + Einstellzipper sind von höchster Qualität da wird auch bei häufiger Belastung nichts kaputt gehen.

Die Belüftung ist spitze. Ich fühlte mich nie unangenehm am Rücken und hatte immer ein klasse Trageklima, welches ich nicht von vielen Rucksäcken (den Stratos ausgeschlossen) behaupten kann. Alles ist angenehm und auch wenn der Rucksack mal voll ist, fühlt er sich durchaus komfortabel an.

Der Hüftgurt sitzt absolut fest und zudem auch sehr angenehm auf. An ihm sind sehr praktische Taschen für kleine Geräte oder Riegel angebracht, welche sehr praktisch zu bedienen sind. Mir gefällt die Breite und auch das angenehme Mesh-Material, dass ebenfalls zu einer ordentlichen Belüftung sorgt.

Die Riemen rechts und links am Rucksack sind sehr gut geeignet um Isomatten, Wanderstöcke oder gar schmale Skier zu montieren. Dies ist für mich ein Must-Have und der Deuter punktet mal wieder mit voller Zahl. Auch kleine Außentaschen für Getränke (ich persönlich bevorzuge jedoch eine Trinkblase) sind vorhanden und können im Falle einer Trinkblase für andere Dinge benutzt werden. Die orangenen Gummistraps eignen sich super um Wanderstöcke zu befestigen oder einfach nur um mal einen Pullover oder eine Jacke einzuhängen.

Die helmfachähnliche Außentasche auf der Front des Rucksacks wurde von mir zuerst als Steigeisenfach eingestuft, was ich mir aber nicht vorstellen kann, da das Material nicht verstärkt ist. Da würde ich normal nachhaken, sonst kann das daneben gehen.

Ein Innenfach für Wertsachen ist natürlich auch vorhanden und auch einige nette Feautures wie SOS - Label.

Für die nasse Wechselkleidung ist auch ein wasserdichtes Innenfach vorhanden, welches sehr sinnvoll ist und ich mir Plastikbeutel sparen kann.

Generell muss man Deuter für die vielseitigen Beladungsmöglichkeiten loben. Der Rucksack ist nicht nur ein Toploader, nein man kommt auch bestens durch das Frontladesystem an gestopfte Materialien heran. Was ich als sehr praktisch einstufe.

Fazit:

Der Deuter Futura 26 hat volle 5 Zelte verdient. Natürlich ist er nicht der leichteste und auch nicht der kleinste 26 Liter Rucksack, aber mit all seinen Funktionalitäten und der hohen Qualität/Verarbeitung ist er in diesem Preissegment unschlagbar.

Wer etwas mehr Gewicht zulässt, bekommt hier für ehrliches Geld ein sehr gutes und vor allem durchdachtes Produkt.

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Zwar kein Leichtgewicht, aber ein insgesamt sehr überzeugender Tages- bis Hüttenrucksack
King Review
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ProduktScout
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26. Juni 2018
Zwar kein Leichtgewicht, aber ein insgesamt sehr überzeugender Tages- bis Hüttenrucksack

Vorteile

  • überragendes komfortables Tragesystem
  • durchdachtes Taschensystem mit vielen Zippern
  • Möglichkeiten den Rucksack außen und hinten zu beladen
  • wasserdichtes Fach im Innern für feuchte Kleidung und die Wasserblase
  • praktische Hüftflossentaschen
  • Front- und Toplader

Nachteile

  • Eigengewicht
  • keine größeren Verstellmöglichkeiten des Tragesystems
  • fehlende Notfallpfeife

Die Bewertung

DEUTER Futura 26 - Wanderrucksack

Rahmendaten:

Der Deuter Futura hat ein Eigengewicht von 1,4 kg. Das ist nicht gerade wenig für einen Rucksack dieser Größe, ist aber letztlich seiner Stabilität, Robustheit und Vielseitigkeit geschuldet. Das Volumen beträgt wie der Name schon sagt 26 Liter und die Maße belaufen sich auf: 62 / 28 / 20 (H x B x T) cm , was nicht gerade unwichtig ist, bedenkt man z.B. dass einige Fluggesellschaften fürs Handgepäck Maße von 55 x 40 x 20 vorgeben. Man könnte somit beim Fliegen Probleme mit der Mitnahme im Flugzeug bekommen. Diese Größe ist sicherlich auch schon eine Besonderheit des Rucksacks. Er sieht zunächst wirklich riesig aus, als wenn fast 40 Liter hineinpassten, jedoch ist er ziemlich schmal in seiner Tiefe geschnitten, so dass man nicht soviel hinein bekommt, wie man zunächst denkt.

Praxistest:

Tragesystem

In der Praxis, vielfältige Wanderungen sowohl kürzerer als auch längerer Distanz, zeigt der Futura bewährte Deuter Qualität: Zunächst überzeugt mich das Tragesystem des Futura. Das Aircomofort Netzrückensystem sorgt für eine gute Belüftung und das Tragesystem fängt Belastungen bis 10 Kilo problemlos auf. Neu für mich war der Rundprofilrahmen, ein hufeisenförmiges Drahtgestell, welche die Last auf den Beckengurt übertragen soll. Mit meine 187 cm komme ich geradeso mit der Tragestell-Größe aus, ich habe jedoch schon einmal interessenshalber geschaut, ob sich das System verstellen lässt. Aber Fehlanzeige. Größere Menschen sollten ihn also wirklich Probe tragen und schauen, ob er noch passt.

Angenehm gepolstert ist der Hüftgurt., so dass hier nicht s drückt. Aber auch hier gilt: Mehr Polsterung = mehr Gewicht.

An den Schultern lässt sich der Rucksack noch einmal an den RÜcken heranziehen.

Taschen:

Für mich ein absolutes Must-Have bei Rucksäcken sind Außentaschen, an die man schnell ohne großes Gezippe und Gezappe rankommt. Hier verfügt der Futura direkt über 2 elastische Seitentaschen sowie eine Fronttasche.

Die Seitentaschen lassen sich dazu mit einem Riemen fester zurren. Eine leichte Isomatte oder aber auch Zelt ließe sich hier auch problemlos anbringen.

Die Hüftflossen verfügen beide über ein größeres Zipperfach. Hier lassen sich Sonnencreme, GoPro etc, also Sachen, die man immer mal wieder braucht, ohne dass man den Rucksack absetzen möchte, verstauen.

Der Rucksack selbst lässt sich sowohl frontal als auch von oben her bepacken. Da das Innenfach sehr schmal ist, nutze ich häufiger den frontalen Reißverschluss, da man so schneller und ohne große Unordnung zu machen, an seine Kleidung etc.rankommt.

Ein Deckelfach schließt das gute und durchdachte Taschensystem ab.

Im Innern des Deckel hat der Deuter nochmal ein Zipperfach für z.B. Wertsachen. zusätzlich für alle Fälle wird man noch einmal auf die SOS Regeln hingewiesen.

#

Weitere Features:

Am Boden verfügt der Futura über ein Regenfach mit einer Regenhülle, die den Rucksack umfassend umschließt. Bei stärkeren Regen kommt aber auch diese an ihre Grenzen, so dass ich die wichtigsten Utensilien immer noch in einen wasserdichten Packsack packen würde.

Interessanter Weise verfügt der Deuter nicht über eine Notfallpfeife an den Brustgurtverschlüssen, wie es normalerweise mittlerweile üblich ist.

Trekkingstöcke lassen sich einfach an die dafür vorgesehene zwei orangefarbene Verschlüsse festmachen.

Ein Trinksystem in der maximalen Größe von drei Litern lässt sich in einem weiteren flexiblen und wasserdichten Innenfach integrieren. Der Trinkschlauch kann vorne am Schulterträger befestigt werden.

Ein Feature hat sich mir leider absolut nicht erschlossen. Über dem Innenfach ist ein Reissverschluss angebracht, öffnet man diesen, kommt man an das hintere Tragegestell, ohne dass man hier etwas verändern könnte.

EIn einfacher aber praktischer Tragegriff rundet die Bewertung des Rucksacks ab.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Deuter ist sicherlich kein Leichtgewicht, auch als Raumwunder würde ich ihn nicht bezeichnen. Dennoch überzeugt er mich für 1-3 Tageswanderungen aufgrund seiner durchdachten Taschenanordnung, dem sehr guten Tragesystem und der Möglichkeit der Frontbeladung. Auch das Deckelfach mit Außenzipper- und Innenzipper- Tasche überzeugt mich . Für einen eigentlichen Tagesrucksack finde ich es zudem äußerst gewinnbringend, dass man Isomatte Zelt und sogar auch Kletterseiltasche am Rucksack befestigen kann.

Daher insgesamt 5 Zelte.

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Super Daypack mit vielen Features
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Crowdfunder
24. Juni 2018
Super Daypack mit vielen Features

Vorteile

  • Sinnvolle Fachaufteilung
  • Voll einstellbar
  • komfortabel zu tragen
  • gutes Belüftungssystem
  • Raincover
  • Kompressionsriemen

Nachteile

  • drückt etwas im Schulterbereich bei viel Zuladung
  • Hüfttaschen scheuern am Unterarm

Die Bewertung

Auf dem OutsideStories ProduktScout-Meeting im Kleinwalsertal, gab es neben jeder Menge Spaß auch neue Testartikel, wie auch den Tagesrucksack Deuter Futura 26.

Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um einen Daypack mit 26l Fassungsvermögen der für Wanderungen, Bergtouren und Klettersteige empfohlen wird.

Deuter betont auch den Komfortaspekt und empfiehlt ca. 8kg als maximales Gesamtgewicht, ob sich das bewahrheitet werde ich im Folgenden berichten.

Für 26 Litern Fassungsvermögen würde ich den Deuter mit 1400g (Herstellerangabe / 1430g nachgewogen) als normalgewichtig einstufen. Dafür kommt er aber mit üppig gepolstertem Tragesystem und gutem Rückenbelüftungssystem daher. Außerdem ist er mit Taschen und sinnvollen Features gespickt. Auch eine Stockhalterung muss man nicht missen, zusätzlich finden sich noch diverse Ösen, um Sachen mit Karabinern zu befestigen.

Der Rucksack ist als klassischer Toploader aufgebaut, kann aber auch über die Vorderseite fast komplett geöffnet werden, was das heraussuchen einzelner Gegenstände natürlich leichter macht, als immer alles von oben zu durchwühlen. Des Weiteren findet sich im Topteil eine von außen zugängliche Reißverschlusstasche, die mir immer als Stauraum für meine Sony Alpha6000 Systemkamera gedient hat. Auch von der Innenseite gibt es hier noch eine weitere Reißverschlusstasche für Wertsachen, Schlüssel und Reisedokumente. Im geräumigen Hauptfach gibt es ein abgeteiltes Fach für die Trinkblase. Dieses ist wasserdicht, falls doch einmal etwas auslaufen sollte oder verschwitzte Wechselklamotten oder Badesachen verstaut werden müssen. Frontal vorne findet sich nochmal ein großes Netzfach auf dem Rucksack, das schnellen Zugriff auf z.B. eine Regenjacke ermöglicht, ich habe hier z.B. beim Trecking den Footprint unseres Zeltes und die erdigen Heringe transportiert. Links und rechts am Rucksack finden sich außerdem elastische Netztaschen für Trinkflaschen/ Stirnlampe/ Wanderführer etc…

Wer jetzt immernoch zusätzlichen Stauraum benötigt, bekommt als Bonus auch noch zwei geräumige Taschen auf den Hüftflossen. Hier habe ich meist Taschentücher, Müsliriegel oder Energiegel transportiert.

Das Aircomfort - Tragesystem funktioniert bei mir relativ gut, so dass die Netzfläche guten Kontakt zum Rücken hält, durch das offene Design ist der Rücken dennoch zu jeder Zeit gut belüftet und jede kleine Windböe bringt angenehme Abkühlung. Bei kalten Temperaturen, bei denen ein einfacheres Tragesystem den Rücken komplett bedeckt und warmhält, wird es hier dann natürlich eher frisch am Rücken. Aber wer weniger nassgeschwitzt ist, dem wird auch weniger schnell kalt. Cool wäre eine Lösung zum Umschalten von Vollkontakt auf maximale Belüftung.

Von der Stabilität her ist der Rucksack sehr gut, alle Riemen können eingestellt werden, der Rucksack kann komprimiert werden, so dass nichts mehr wackelt oder baumelt.

Kurzzeitig hat irgendetwas am Rucksack angefangen zu quietschen, dies hat sich aber nach einer Stunde wieder gelegt.

Der Härtetest für den Rucksack war eine Treckingtour mit ca. 8-10kg Gesamtgewicht mit 3l Trinkblase, Zelt, Footprint, Schlafsack, Nahrung, Isomatte, Regenjacke, Stirnlampe, … auf eine Strecke von ca. 35km.

Der Rucksack hat sich hierbei sehr angenehm tragen lassen, nur die Polsterung an den Schultergurten wirft bei mir ein paar Falten, sodass dies dann etwas unangenehm war auf Dauer. Den Hüftgurt habe ich als sehr komfortabel empfunden und auch dass der Rucksack stabil am Rücken sitzt.

Des Weiteren habe ich den Rucksack für mehrere Tagestouren mit weniger Gepäck genutzt, um zum Bouldern in den nahegelegenen Wald zu radeln (auch mit Rad Helm stört der Rucksack nicht auf dem Mountainbike, da der Rucksack nicht so hoch aufbaut) oder auch einfach so zum Einkaufen.

 

Was mir nicht so gefallen hat, ist dass die Taschen auf den Flossen so groß ausgelegt sind bzw. aufbauen, dass meine Unterarme immer angestreift sind, sodass ich dann nach der Tagestour etwas wundgescheuert war.

Die Taschen müssten vll etwas flacher aber gestreckter sein, oder weiter vorne oder hinten angeordnet sein, damit dieses Scheuern vermieden werden kann.

Unsere Treckingtour wurde von konstantem leichten Regen begleitet, hier hat das wasserabweisende Außenmaterial vollkommen gereicht. Wenn es mehr geregnet hätte, hätten wir noch auf das Raincover zurückgreifen können. Ich finde so ein Cover immer gut, zur Not kann man sich auf mal draufsetzen oder den Rucksack vor dem Morgentau schützen. Beim abendlichen Sitzen vorm Zelt Diente der Deuter auch als Hocker, auch hier bei der zweckentfremdeten Nutzung zeigte er keinerlei Schwachstellen.

Nach Ablauf der Testphase kann ich noch keinen Verscheiß erkennen.

Für 129€ UVP finde ich den Futura sehr gelungen und durchdacht designed. Einzig die Falten am Schulterfutter und die Seitentaschen auf den Hüftflossen kosten Ihn die volle Punktzahl.

Alles in alles ein sehr guter Daypack mit vielen sinnvollen Features, der sich gut als Begleiter für so manches Microadventure macht, 4/5 Zelten gibt’s von mir!

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Der Allzwecktagesrucksack
King Review
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ProduktScout
ProduktScout
22. Juni 2018
Der Allzwecktagesrucksack

Vorteile

  • vielseitige Einsatzgebiete
  • viele funktionale Taschen
  • integriertes Regencover
  • Belüftungssystem
  • Doppelte Zugänglichkeit des Hauptfachs
  • integrierte Trinkblasenhalterung

Nachteile

  • fehlendes Bodenfach

Die Bewertung

Jeder kennt es, das schwere etwas auf dem Rücken, in dem sich Platz für alle tollen Sachen findet. Als eine der bekanntesten Hersteller ist hier die Firma Deuter vertreten, die ihren Futura einer Modellpflege unterzog und dass ich nun testen möchte.

Der Deuter Futura ist ein Tageswanderrucksack der sich in meinen Augen an alle richtet. Egal ob Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Großstadtwilderer oder Familienvater. Aufgrund seines einfachen, aber vielseitigen Aufbaus möchte er also allen helfen, die Ihn auf dem Rücken tragen. Ob Deuter hier also eine gute Modellpflege geleistet hat, oder sich langsam Staub auf dem Name Futura sammelt, das könnt ihr jetzt hier nachlesen.

Features und Eigenschaften:

  • 1400g Eigengewicht
  • Großes Hauptfach mit Zugang durch Deckel und Frontreißverschluss
  • 2 Seitliche Zusatztaschen, 1 äußere Einschubtasche, 2 Zusatzfächer im Deckel, 2 kleine Taschen an den Hüftflossen
  • AirComfort Rückenventilationssystem
  • 2 Stockhalterungen
  • Rückfach für Dokumente oder eine Trinkblase
  • Umschließende Meshpolster von Rücken bis zu den Hüftflossen
  • Regencover
  • 2 verschiedene Farbtöne (meiner Meinung sogar sehr bunt und auffällig)

Test im Alltag:

Der Deuter Futura hat mich in den letzten Wochen stets und ständig begleitet. Beim täglichen Gang auf die Arbeit und bei Wochenendausflügen hat er sich mir in vielerlei Gestalt also angenehmer Begleiter offenbart.

Ich besitze selbst einen Deuter Futura 32 aus dem Jahr 2014 und muss sagen, dass sich die Belüftung doch noch einmal verbessert hat. Insbesondere bei Rad- und Wandertouren mit den erhöhten Temperaturen der letzten Woche konnte der Futura 26 sehr überzeugen. Hier hat sich mein Rücken sehr über die Weiterentwicklung des AirComfort Rückenventilationssystem gefreut.

links der Neue, rechts der alte Futura

Verändert hat sich hierbei Lochgröße und Geometrie, was sich bei der Rückenbelüftung positiv ausgewirkt hat.

Das Ventilationsgitter selbst besteht aus einem elastischen Kunststoff mit vergrößerten Öffnungen und hört bei den Schulterträgern auf.

Die Schulterträger selbst bestehen aus einem 3D Schaumstoff, der im Mesh eingebettet wurde. Das sorgt auch hier für eine zumindest teilweise Anströmung der von den Trägern bedeckten Körperpartien.

Ohne vergleichbare Bilder oder Messungen zu haben, hat sich mein Körper mit dem neuen Futura 26 weniger verschwitzt angefühlt und auch das Oberteil war subjektiv trockener. Hierbei ist auch zu bemerken, dass der das Lüftungsgitter einfassende textile Rahmen inzwischen auch aus luftdurchlässigem Mesh besteht und somit einen Luftfluss zusätzlich fördert.

Das Rückteil des Rucksacks selbst ist mittels Metallstreben vorgespannt und damit sowohl stabil als auch vom eigentlichen Rücken des Trägers entkoppelt, wodurch die Luftzirkulation stattfinden kann. Dieser Abstand beträgt je nach Position zwischen 2cm und 5cm. Mein alter Futura 32 hatte hier maximal 3cm Rückenabstand zu bieten.

Aufgrund des großzügig verwendeten Meshmaterials an Rücken, Hüfte und Schultern liegt der Rucksack auch stets gut auf dem Körper auf. Hierbei war auch meine Freundin sehr vom Tragekomfort angetan, was sehr dafür spricht, dass sich das elastisch verformende Material wirklich gut an jeden Träger anpasst. Insgesamt dient das Mesh sehr gut dem Schweißabtransport und Belüften, als auch dem Polstern der belasteten Stellen.

Kommen wir aber zu den tatsächlichen Transportmöglichkeiten des Rucksacks, also seinen verschiedenen Fächern. Hier kann der Deuter Futura 26 mit dem großen Hauptfach und den beiden Zugängen dazu sehr punkten. Ein Feature, welches man sonst nur bei sehr großen Trekkingrucksäcken kennt hat hier auch bei einem Tagestourenrucksack Einzug gefunden – und ich bin sehr davon angetan. Da man hier häufig die Sachen weniger akribisch ordnet, habe den Zugang über das Reißverschlussfach sehr häufig verwendet um beispielsweise zügiger an den Energieriegel, die Luftpumpe oder die Regenjacke zu kommen.

Was mir jedoch im Vergleich zum Futura 32 etwas fehlt ist das zusätzliche Bodenfach. Hier habe ich gern Gegenstände verstaut die ich absichtlich abseits vom Hauptfach lagern wollte. Feuchte Kleidung, ein schmutziges Fahrradschloß oder Ähnliches. Dafür konnte mich das zusätzliche Außenschubfach sehr überzeugen – Wanderkarten, Flip Flops, Wechselshirt oder Handschuhe waren hier sehr schnell verstaut und ebenso schnell herausgeholt.

Die schon fast zum Standard gehörenden Seitentaschen in der Getränkeflaschen untergebracht und fixiert werden sind deuter-typisch einwandfrei. Auch das Rückenfach für Dokumente oder die Trinkblase ist frei von Makeln.

Ein Feature, das wiederum sonst eher Kletterrucksäcken vorbehalten ist, hat Deuter auch dem Futura 26 spendiert – denn am Deckel sind zusätzliche Materialschlaufen eingenäht, mit denen man mittels Reepschnüren oder Karabinern auch noch Teile auf dem Deckel befestigen kann. Damit hat der Futura natürlich nochmal einen Zugewinn hinsichtlich der Vielseitigkeit erhalten.

Fazit:

Der Deuter Futura 26 erhielt seine jährliche Produktpflege, die ihm klasse Vorteile beschert hat. Sein Gewicht ist auf den ersten Blick mit vielen anderen Rucksäcken in seiner Literklasse etwas überhöht, jedoch macht das sein Trage- und Belüftungssystem jederzeit wieder wett. Der Preis ist ebenfalls nicht günstig, jedoch ist seine Qualität diesen definitiv wert. Kein Reißverschluss klemmte, keine Naht riss und auch sonst zeigt sich das Material robust und ausdauernd – das hat er von meinem alten Futura soweit übernommen.

Wer also einen Tagesrucksack sucht, der für nahezu alle Aktivitäten geeignet ist und immer noch ein paar Reserven hat, macht mit dem Deuter Futura nichts verkehrt. Er kann hier voll und ganz überzeugen und verdient sich damit eine 5-Zelt Bewertung.

 

Wie wurde das Produkt erworben? Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt
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Durchdachter Allrounder mit luftigem Tragesystem
King Review
Name
ProduktScout
ProduktScout
6. Juni 2018
Durchdachter Allrounder mit luftigem Tragesystem

Vorteile

  • sehr gute Rückenhinterlüftung
  • Fronteingriff zum Hauptfach
  • Beckengurtjustierung nach vorne
  • Regencover integriert
  • großes Netzfach
  • Trinksystemvorbereitung

Nachteile

Die Bewertung

Als Outside-Stories Produktscout bekam ich beim diesjährigen Meeting den Deuter Futura 26 Wanderrucksack zur Verfügung gestellt. Mit 26 Liter Volumen eignet sich dieser Rucksack besonders als Daypack zum Wandern, Klettersteiggehen oder einfach auf Reisen, sowie als Tourenrucksack mit leichtem Gepäck. Mit seinem neuartigen Rückentragesystem verspricht der Rucksack eine sehr gute Rückenbelüftung und gute Passform. Dies alles galt es in der letzten Zeit auf verschiedenen Trips zu testen. 

Overview:

Mit 26 Liter Volumen und 1400g Gewicht Herstellerangabe liegt der Futura im Mittelfeld dieser Kategorie, nicht besonders leicht, aber auch nicht extrem schwer. Insgesamt gibt es neben dem geräumigen Hauptfach eine große Netztasche auf der Rückseite, seitlich je ein Netzfach, zwei Reisverschlussfächer im Deckel und am Beckengurt nochmals zwei kleine Reisverschlussfächer. Das Tragesystem ist stabil und lässt viel Luft an den Rücken. Die Farbe des Rucksacks nennt sich arctic-denim (grün-blau) mit orangenen Details. Außerdem gibt es ihn auch in schwarz mit roten Details.

Hauptfach:

Ein Großteil des Gepäcks findet im geräumigen Hauptfach platz. Dieses ist entweder in gewohnter Toploader-Manier zu befüllen oder durch den praktischen Fronteingriff. Von oben ist der Deckel zu öffnen, darunter befindet sich ein einfacher Wulst mit Kordelzug. Das heißt der Rucksack lässt sich nicht erweitern, wie man es bei manchen anderen Modellen hat. Den Fronteingriff öffnet man mittels einem doppelten Reisverschluss und klappt ihn nach oben, Richtung Deckel auf. Gerade über den Fronteingriff lässt sich der Rucksack sehr komfortabel befüllen, da man sehr gut in die Ecken packen kann und das Material gut ordnen lässt. Ich habe meist nur diesen Zugriff auf das Hauptfach genutzt, da darüber alles schneller zu erreichen ist und man den Rucksack oft sicherer hinlegen kann, als ihn aufzustellen. 

Das Hauptfach hat außer der Einschubtasche für die Trinkblase und dem zugehörigen Befestigungsriemen im oberen Bereich keine weiteren Features oder Untereteilungen.

Seitlich lässt sich das Hauptfach mit je zwei Spannriemen in der Dicke anpassen. Die oberen Spannriemen haben einen Clipverschluss. 

Das Hauptfach ist relativ flach, gerade bei Verwendung einer Trinkblase ist gerade im mittleren Bereich nicht mehr viel Platz. Das sollte man gerade bei festen in der Größe unveränderlichen Teilen wie einem Topf zu bedenken. Mein Topf fand nur im Bodenbereich des Hauptfachs Platz, alle anderen Bereiche waren zu flach.

Für eine passende Beladung habe ich die Trinkblase nur mit zwei statt drei Litern Wasser befüllt.

Deckel:

Der Deckel wird mittels zwei Spannriemen mit Clipverschlüssen an der Front des Rucksacks geschlossen. Diese gehen nur minimal über die Kanten des Fronteingriffreisverschlusses, sodass man den Fronteingriff auch bei geschlossenem Deckel öffnen kann. Hat man das Frontnetzfach ziemlich voll beladen, lässt sich der Fronteingriff besser bei geöffnetem Deckel öffnen. 

Auf das große obere Deckelfach kann man von hinten mittels eines Reisverschlusses zugreifen. Dieses ist sehr geräumig, sodass man locker eine Jacke bspw. darin unterbekommt. Ich packe meist Dinge in dieses Fach, auf die ich schnell zugreifen möchte, bspw. Akkus, Müsliriegel etc. 

Auf der Deckelinnenseite befindet sich neben einer Beschreibung, wie man sich im Notfall verhalten sollte, auch ein „Geheimfach“ für Wertsachen. Dieses Fach ist ebenfalls mittels eines Reisverschlusses zu verschließen und bietet Platz für bspw. ein Portemonnaie und Schlüssel. 

Auf der Oberseite des Deckels befinden sich in allen vier Ecken kleine Schlaufen um eine Isomatte oder ähnliches darauf zu verzurren. 

Netzfächer:

Auf der Rückseite des Rucksacks ist ein großes Netzfach angebracht. Dieses ist von oben zu befüllen und mit einem mittigen Spannriemen mit Clipverschluss anpassbar. In diesem Fach bringe ich meine Hardshell-Jacke unter, da ich schnell darauf zugreifen kann und diese nach Gebrauch im Nassen Zustand darin trocknen kann und das Gepäck im Inneren nicht nass wird. 

Seitlich ist auf jeder Seite je ein Netzfach in Flaschengröße angebracht. Diese Netzfächer lassen sich über Spannriemen etwas zusammenraffen. Die Spannriemen dienen aber ebenfalls der Anpassung des Hauptfaches. In diesen Fächern habe ich eine 0,5l Platypus Flasche und das GoPro Stativ untergebracht. 

Tragesystem:

Das Tragesystem zeichnet sich durch seine gute Hinterlüftung aus. Der Rücken ist großflächig freigestellt und frische Luft gelangt an den Rücken. Besonders an warmen Tagen mit leichtem Wind macht sich dieser Effekt sehr gut bemerkbar. Die Spannung des Rucksacks wird mittels eines U-förmigen Stahlbogens hergestellt, der in den Rucksack eingearbeitet ist. 

Die Schultergurte sind mit einem gepolsterten Meshgewebe bestückt, sodass sie nicht  drücken oder einschneiden. Im Schulterbereich lässt sich der Abstand des Rucksacks zum Rücken mittels Spannriemen einstellen. Das ist bequem beim Tragen des Rucksacks möglich. Im Schulterbereich befinden sich bereits die ersten Schlaufen um Ausrüstung zu befestigen. Diese habe ich nicht genutzt, da sie sich tatsächlich auf der Schulter befinden und so sehr stark gespannt sind. 

Etwas weiter unten im Brustbereich befinden sich nochmals Riemen, diese sind jedoch etwas weiter und elastisch. Für die Durchführung des Trinkschlauchs und für das Navigationsgerät haben sich diese als perfekt herausgestellt. 

Direkt unter den elastischen Riemen sitzen die Schienen des Brustgurtes. Dieser lässt sich auf den Schienen in der Höhe verstellen. Der Brustgurt selbst ist mit einem elastischen Teil ausgetattet, der jedoch einen festen Riemen als redundante Sperre hinterlegt hat. Eine Verstellung mittels Spannriemen ist selbstverständlich, ebenso wie die unteren Längeneinstellriemen der Schultergurte.

Breite Hüftflossen mit gutem Polster zeichnen den Rucksack ebenfalls aus. Das Gewicht des Rucksacks lässt sich sehr gut auf diese Riemen abtragen. Die gepolsterte Flosse sitzt nur seitlich an der Hüfte. Im vorderen Bereich sind nur die breiten Gurte, welche komfortabel nach vorne ziehend einzustellen sind. 

Auf den Hüftflossen ist je Seite eine kleine Netztasche mit Reisverschluss aufgesetzt, in die bspw. eine GoPro passt. 

Weitere Features:

Im Bodenbereich des Rucksacks ist ein Fach eingelassen, welches das passgenaue Regenverdeck beinhaltet. Dieses ist mit einem Knebelverschluss einfach im Fach befestigt, sodass es nicht nach oben abrutschen kann. 

Einseitig sind Stockhalterungen angebracht, in denen zwei Wanderstöcke platz finden. Die Sockhalterungen bestehen aus flexiblen Bändern. Die obere Befestigung ist einstellbar.

Eine 3 Liter Trinkblase findet im Inneren des Rucksacks Platz. Das Befestigungssystem ist dabei für die Blasen von Source bzw. Deuter ausgelegt. 

Testbedingungen:

Voll gepackt hatte ich folgende Testbedingungen: 

- 11kg, davon 2,5l Wasser (2l Source, 0,5l Platy)

- Schlafsack mit Inlet 

- Isomatte mit Unterlage 

- Topf, Besteck und Zubehör 

- Kocher mit Gas 

- Ersatzkleidung, Softshell, Hardshell

- Essen für einen Abend, einen Morgen und Snacks 

- Elektronik: GoPro mit Zubehör, GPS, Kopflampe, Akkus, Powerbank

Nächstes Mal würde ich wohl bei dem recht großen Topf und übermäßigen Akku/Powerbank Kapazitäten weiteres Gewicht und Platz sparen. Da die Übernachtung in einer Schutzhütte stattfand, brauchte ich dafür keinen Regenschutz. Ansonsten käme noch ein Tarp hinzu, welches aber notfalls auf dem Deckelfach Platz finden würde. 

Der Futura 26 war mit diesem Gewicht noch gut zu tragen. Das Tragesystem kommt hierbei allerdings auch langsam an seine Grenze. Über 13 Kilogramm würde ich bei diesem Rucksack nicht gehen. 

Der Rucksack hat sowohl strömenden Regen, wie auch pralle Sonne gesehen. Sofern Regen abzusehen ist, sollte man das Regenverdeck frühzeitig überziehen. Bei mir war der Rucksack schon etwas nass geworden. Diese Nässe schlägt sich nachher auch innen im Regenverdeck nieder. Die äußere Dichtigkeit des Regenverdecks ist auch innen bemerkbar. Verdunstendes Wasser lässt die Hülle auch von Innen nicht nach außen. Das sehe ich nicht als Manko, aber man sollte sich dessen bewusst sein. 

Das Außenmaterial des Rucksacks ist sehr stabil und kann auch mal ein paar Dornen abhalten, ohne dass der Rucksack Schäden davonträgt. Bei den Netztaschen ist das selbstverständlich nicht so, sollte aber auch klar sein.

Fazit:

Der Futura 26 ist ein vielseitiger Wanderrucksack. Er kann von einer entspannten Tageswanderung mit etwas Regenkleidung und Verpflegung bis zur Mehrtagestour mit minimalistischem Gepäck sehr gut genutzt werden. Lange Tragezeiten sind dank des durchdachten Tragesystem kein Problem. Besonders komfortabel finde ich den Fronteingriff. Diesen kannte ich bereits von meinem großen Trekkingrucksack, jedoch noch nicht aus dem Segment der Wanderrucksäcke. 

In einem kleinen Video habe ich während einer kleinen Tour in der Eifel nochmals alles zusammengefasst. Viel Spaß auch damit!

 

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Erstellt von Mick.M - Di, 06/12/2018 - 09:35

Hervoragendes Video David, Hut ab ;-)

Erstellt von Phoenix - Do, 06/14/2018 - 21:00

Mensch David, was sollen nur immer diese Videos bei dir :P Man könnte meinen demnächst wirst du noch den gesamten Text damit ersetzen ^^

Schön gemacht ;)

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