MOUNTAIN HARDWEAR Stretchdown Hooded Jacket - Daunenjacke

5.00 4 Bewertung(en)

Passt wie angegossen!
6. September 2017
Passt wie angegossen!

Vorteile

  • Wärmt
  • Sieht gut aus
  • Sehr bequem
  • Für jeden Anlass
  • Pflegeleicht

Nachteile

Die Bewertung

Habe mich sofort in diese Jacke verliebt. Sieht toll aus und ist sehr bequem, nur zum weiterempfehlen!

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Tolle Allround-Daunenjacke, die einem in Wind und Kälte nicht im Stich lässt
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ProduktScout
ProduktScout
16. Januar 2017
Tolle Allround-Daunenjacke, die einem in Wind und Kälte nicht im Stich lässt

Vorteile

  • zertifizierte und imprägnierte Daune
  • dehnbares Außenmaterial
  • geklebte Nähte
  • sportlicher aber langer Schnitt
  • große Taschen
  • kein glänzendes Außenmaterial - schön matt

Nachteile

  • Kapuze nicht einstellbar
  • filigrane Ärmelbündchen
  • Reißverschluss am Kinn etwas kratzig
  • kein Zwei-Wege Reißverschluss

Die Bewertung

Noch bevor der Winter annähender kalt genug war, bekam ich die Stretch Down Daunenjacke von Mountain Hardwear zum Testen zur Verfügung gestellt.
Am Anfang war ich recht skeptisch. Die Jacke war furchtbar lang, dick und von Atmungsaktivität bei Plusgraden nicht viel zu spüren.

Je weiter das Quecksilber sank, um so mehr wurde ich warm mit der Jacke (Achtung Wortwitz :D)
Daher  habe ich sie in den letzten Wochen überall mit hin geschleift. Sowohl zu Arbeiten im nasskalten Wetter, als auch auf dem Rad am Weg dort hin. Zum frühmorgendlichen Spaziergängen und nächtlichen Weihnachtsmarktbesuchen. Außerdem zu diversen Schneewanderungen, Skiausflügen und Klettereien. Enttäuscht hat die Jacke dabei nirgendwo. Was sie aber genau kann bzw. vermissen lässt, dass hab ich im Folgenden so kurz ,wie es meinem Plappermaul möglich war, zusammengefasst:

Das Augenscheinlichste ist natürlich das Material selbst: die Daune.
Ein großer Nachteil von Daune ist, dass sie moralisch gesehen Pelz nicht recht unähnlich ist. Woher Mountain Hardwear ihre Federchen bezieht ist in/auf der Jacke nirgendwo vermerkt. Die Webseite sagt aber, dass bei Kleidung ab Herbst 2016 (also etwa zu der Zeit als die Jacke in Produktion ging) der von The North Face entwickelte „Responsible Down Standard“ in der Produktion zum Einsatz kommen soll. Ob die Jacke also schon in diesen Produktionszeitraum fällt, konnte mir auch die Gans nicht sagen. Sie fand Daunen aber auch super ;)

Kurze Nachfrage bei Mountain Hardwear ergibt: „That absolutely counts the Q.Shield Stretch Down jacktes. That includes all of our down filled products.“ Die Q.Shield Daune in der Jacke ist also nicht lebendgerupft und nicht von Stopfgänsen. Schon mal eine coole Sache. Noch hochwertigere Daunen finden sich in StrechDown Plus – Jacken.

Das angesprochene Q.Shield meint, dass die einzelnen Daunen und Federn imprägniert und wasserabweisend gemacht wurden. Dies soll einem der großen Nachteile von Daune entgegenwirken: sie wärmt nicht mehr, sobald die Daunen nass und aneinandergeklatscht sind. Wie viel diese Imprägnierung bringt kann ich leider nicht sagen, weil ich nie in klirrenden Eisregend stand oder irgend einen direkten Vergleich zu normaler Daune gehabt habe. Aber vor allem das wasserabweisende Außenmaterial, von dem Anfangs die Tropfen regelrecht absprangen, sorgt dafür, dass Wasser gar nicht erst in die Jacke kommt. Nach ein paar Wochen nimmt das Material schon Wasser auf, ein Großteil perlt aber ab, wie für DWR-Imprägnierungen üblich. Top. So hält die Jacke auch warm, wenn man sich bei -15 Grad im Tiefschnee wälzt.


Das Außenmaterial ist darüber hinaus nicht starr, sondern recht strechig und schön matt. So macht die Jacke alle Bewegungen mit, was grade bei leichter Kletterei im Zustieg eine sehr feine Sache ist. Außerdem ist sie relativ lang, was bei besagter Bewegungsfreude und beim Skifahren sehr angenehm ist.

Sinnvoll ist hier das elastische Zurrbändchen an der Hüfte. So zieht es die Jacke selbst beim Radfahren nicht über den Rücken nach oben. Zurrbändern vermisse ich aber an der Kapuze, die es einem bei Gegenwind schon mal hinunterweht – es sei denn man hat darunter einen Helm, der gut Platz hat.
Zu beachten ist, dass die Jacke eher groß ausfällt.

Die Jacke hat drei riiiiesige Taschen. In die Seitentaschen passen gemütlich mal die Skifelle oder – auf links gedreht – die ganze Jacke. Allerdings ist kein spezieller Reißverschluss oder ähnliches verarbeitet, der diese Verpackungsart gut handhabbar macht. Ich find’s trotzdem immer praktisch die Jacke so mitzunehmen.
Auch die Brusttasche ist sehr groß, was auch schon mal dazu führt, dass man sein Handy unter der linken Achsel wiederfindet.
Dass bei einem so hohen Preis kein spezieller Reißverschluss für einen Taschen-Packsack verbaut ist, bzw. an der Jacke selbst kein praktischer Zwei-Wege-Reißverschluss, finde ich persönlich zwar nervig, kenne ich aber vom Großteil der Isolationsjacken - schade eigentlich. Die Komprimierbarkeit und nur 484 Gramm sind aber super - Banana for scale.


Erwähnt soll auch noch sein, dass die Nähte, die die Daunen in der Jacke in Form halten geklebt sind. So sollen weniger Kältebrücken entstehen. Nur an den Ärmeln und unter der Achsel, wo die natürlich nicht geklebten Hauptnähte sind, kommen hin und wieder Daunen zum Vorschein, was ich aber auch bei anderen Daunenjacken schon gesehen habe. Ein Strech-Zwickel bzw. Bündchen wäre hier noch besser gewesen. Auch, da das schmale Ärmelbündchen recht filigran wirkt.

Unterm Strich eine wirklich gute Jacke! Besonders wenn sie am Berg, aber auch in weniger abenteuerlichen Situationen getragen wird. Bei windigen Winterspaziergängen am Stadtrand hält sie auch wohlig warm, nicht bei der Gipfelrast am Ende einer Skitour. Bei 280 Euro will natürlich gut überlegt sind, worin man sein Geld investiert. Wer also gezielt eine High-End-Jacke speziell fürs Eisklettern sucht, sollte sich eher die StrechDownRS Variante von Mountain Hardwear ansehen. Als Allround-Jacke ist die StrechDown mit Kapuze aber sehr empfehlenswert.

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Super Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Michelin Männchen
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ProduktScout
ProduktScout
15. Dezember 2016
Super Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Michelin Männchen

Vorteile

  • Hochwertige impregnierte Daune
  • Gut geformte Kapuze
  • Kleines Volumen
  • Leichtes, angenehmes Material
  • Gute Wärme-Gewichtsrate
  • Große Taschen

Nachteile

  • Kapuze nicht anpassbar
  • Weit im Brustbereich
  • Lange Trocknungszeit
  • Franzt schnell bei den Ärmeln aus

Die Bewertung

Mir wird zwar so auch nicht schnell kalt, aber mit der Stretch Down vom amerikanischen Premium Hersteller Mountain Hardware lässt es sich wirklich super auch bei Minustemperaturen draußen sein. Die Jacke finde ich wirklich gut geschnitten und genau an den richtigen Stellen extrem wärmend.

Design

Zuerst dachte ich, dass ich die L mit meinen 1,93 als Kleid tragen könnte, aber erst mal reingeschlüpft, schmiegt sich die Stretch Jacke an und sieht relativ sportlich aus.

Die Jacke geht bis über den Hintern, was ich sehr angenehm finde. Gut finden, tue ich auch die großen Taschen, in die man viel, etwa große Handschuhe, ohne viel quetschen reinbekommt. Auch mit geschlossenem Rucksack kommt man noch relativ gut überall ran.

Im großem und Ganzen finde ich, das sich die Jacke der Figur durch das Stretch-Außenmaterial sehr gut anschmiegt und wenn man noch den unteren Bund zuzieht, finde ich das Teil für eine Daunenjacke auch noch ziemlich winddicht.

Das Einzige, was stören könnte, ist das die Daunen extrem lange brauchen, sich wieder aufzubauschen, nachdem Druck darauf gekommen ist. Aber wahrscheinlich der Kompromiss zu dem winddichten Material.

Die Ärmel haben am Abschluss ähnlich wie bei vielen anderen Daunenprodukte einen weichen stretch Stoff, der sehr schnell ausfranzt. Aber nicht wirklich schlimm, eher ein optisches Problem.

Tragekomfort

Zugegeben, die Wunderwaffe gegen Minusgrade ist die Jacke nicht, aber von der Füllung her, würde ich sie in das obere Mittelfeld einordnen, also vor allem die Hobbyathleten und Otto Normalverbraucher sollten im Winter mit der Strech Down Hooded Jacket nicht erfrieren. Am wärmsten finde ich das Produkt im Hüftbereich und an den Schultern.

Absolut überzeugt, hat mich die sehr stark gefütterte Kapuze, die auch unter einen Helm und über eine zweite Kapuze passt.

Nur wirklich nass werden sollte man nicht, Daune verklebt schnell bei Nässe und verliert die Wärmekraft. Bei diesem Modell bilde ich mir ein, das die Trockenzeit relativ lang ist.

Alles in Allem würde ich die Jacke auf jeden Fall weiterempfehlen, für die Wärmeleistung finde ich den Preis super, verglichen mit ähnlichen Modellen. Halten wird sie auch lange und eine gute Figur schmeichelt sie auch. Alltagstauglich ist die Jacke auch auf jeden Fall.

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Hat mich überzeugt!
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ProduktScout
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Crowdfunder
Crowdfunder
3. Dezember 2016
Hat mich überzeugt!

Vorteile

  • Tolle Passform
  • Bewegungsfreiheit
  • Wärmeleistung top
  • Imprägnierte Daunen wärmen auch in feuchtem Zustand

Nachteile

  • Kapuze nicht einstellbar
  • Frontreißverschluss nicht von unten her zu öffnen

Die Bewertung

Beim Stichwort "Daunenjacke" fällt mir zuerst das Michelin-Männchen ein...weil Daunenjacken in meiner bisherigen Erfahrung immer dick auftragen. Ich war umso überraschter, als ich die Mountain Hardware Stretch Down Hooded Jacket angezogen habe: Körpernaher Schnitt, tolle Optik der einzelnen Daunenkammern. Der körpernahe Schnitt birgt noch nicht einmal Nachteile, denn durch das Stretchmaterial macht die Jacke alle Bewegungen mit. Damit hat sich die Jacke gleich mal Punkte geholt. Ich konnte die Jacke ausgiebig in Größe M, Farbe Phoenix Blue testen.

In folgenden Anwendungsfällen habe ich die Jacke auf Herz und Nieren getestet:

(1) Bergtour bei herbstlichem Wetter, Temperatur knapp unter 0°C:

Dafür ist die Jacke ja gemacht: Kühle bis kalte Temperaturen, bei denen es wichtig ist, eine warme Jacke zu haben. Zugegeben...während des Aufstiegs hatte ich die Jacke nicht an. Da war mir durch die körperliche Betätigung warm genug. Aber bei Pausen und im Abstieg ist die Jacke Gold wert. Sitzt gut und bietet auch bei Wind keine Angriffsmöglichkeit, da die Ärmelbündchen gut abschließen (Gummizug, keine Klettverschlüsse). Auch der Kragen der Jacke schließt sehr gut, auch wenn die Kapuze nicht verstellbar ist. Die Verstellbarkeit der Kapuze war in meinem Fall aber gar nicht notwendig, da diese in Form und Größe sehr gut gepasst hat.

(2) Etliche Tage als Alltagsjacke beim Einkaufen, Weg zur Arbeit,... natürlich in sämtlichen Wettersituationen (Sonnenschein bis leichter Nieselregen):

Ich muss ja zugeben...die Jacke ist während des Testzeitraums schon so ein bisschen meine Lieblingsjacke geworden. Bei sämtlichen Wetterbedingungen musste ich zumindest am Oberkörper und am Kopf nicht frieren. Einmal war es morgens auf dem Weg zur Bahn doch etwas sehr frisch um den Kopf, die Mütze hatte ich zu Hause vergessen, habe in diesem Zusammenhang allerdings den unschlagbaren Vorteil der Kapuze kennen gelernt. Innerhalb weniger Minuten waren die Ohren wieder warm und das wohlige Gefühl, welches ich sonst nur aus dem Schlafsack kenne, hat sich direkt eingestellt. Auch an einem Tag mit leichtem Nieselregen war die Jacke dank der Imprägnierung noch immer sehr gut zu verwenden. Bei stärkerem Regen sollte man aber unbedingt eine Hardshell darüber anziehen. 

Lediglich einmal war die Mountain Hardware Stretch Down Hooded Jacket völlig fehl am Platz...es hat unerwartet 15°C gegeben...da war es natürlich ein bisschen zu warm in der Daunenjacke. Würde ich jetzt aber nicht der Jacke ankreiden...das war ein klarer Anwenderfehler meinerseits :-)

(3) bei einem 3-stündigem Weihnachtmarktaufenthalt (Temperatur knapp über 0°C, folgende Beschreibung beruft sich auf die Zeit vor dem dritten Glühwein...ist also noch zuverlässig):

Auch hier hat mich die Jacke wunderbar warm gehalten. Die beiden seitlichen Taschen machen zwischendurch auch mal die Hände warm und die Brusttasche beherbergt die Wertsachen. Alle Taschen sind natürlich durch Reißverschlüsse verschlossen und können auch mit Handschuhen bedient werden. Leider ist keine der Taschen dafür vorgesehen, auf links gedreht als Packtasche für die Jacke zu fungieren. Das habe ich schon bei anderen Herstellern gesehen und finde das eigentlich ganz praktisch

Einstellmöglichkeiten: Wie oben schon erwähnt, kann die Kapuze nicht verstellt werden. Ist allerdings meiner Ansicht nach bei dieser Jacke auch gar nicht notwendig, da diese so bereits gut passt und nicht so überdimensioniert ist, wie vielleicht bei Modellen anderer Hersteller. Die Ärmelbündchen sind auch nciht verstellbar, haben aber einen Gummizug, der die Ärmel in Position hält. Lediglich an der Hüfte kann die Gummizug enger oder weiter gestellt werden. Wenn es also doch mal stärker windet, kann man an dieser Stelle den Wind aussperren. 

Fazit: Die Mountain Hardware Stretch Down Hooded Jacket hat mich vollkommen überzeugt. Tolle Passform, tolle Funktion, und die Farbe (Phoenix Blue) war eigentlich auch ganz cool. Meine Wunschliste muss wohl um eine Position erweitert werden. 

 

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