Skihelme

Von Marius
Ratgeber: Skihelme

Vom schnöden Topf für Sicherheitsfanatiker zum modischen Trend-Accessoire mit lebenswichtiger Schutzfunktion. Kein Ausrüstungsgegenstand hat in den letzten Jahren einen solchen Imagewandel erlebt, wie der Ski- und Snowboardhelm. Auch wenn die aufgepeppte Optik der Helme die Entscheidung pro Helm erleichtert, sollte sie doch nicht das einzige Kriterium beim Kauf sein. Wir haben die wichtigsten Entscheidungsmerkmale und Tipps zusammengefasst.
 

Lass dich von unserem Ratgeber inspirieren und vielleicht hast du ja auch schon einen bestimmten Skihelm im Sinn, den du demnächst ganz bequem online kaufen möchtest. Wir liefern dir alle wichtigen Argumente rund um die perfekte Lawinenausrüstung. Und wenn du noch mehr darüber wissen möchtest: auf OUTSIDEstories findest du eine Menge authentischer Erfahrungen aus unserer Community – zu verschiedenen Modellen, von allen gängigen Herstellern und inklusive Preisvergleich.

Selbst wenn der Pulver noch so hoch staubt, ein Helm ist in jedem Terrain Pflicht!


Passform

Der Helm soll gut passen und auch nach 10 Minuten noch keine Druckstellen verursachen. Man sollte beim Shoppen also etwas Zeit mitbringen und keinen Schnellschuss machen, den man genauso schnell wieder bereut. Drücken darf er nicht, fest sitzen hingegen schon. Der Helm darf mit geöffneten Riemen bei leichtem Kopfschütteln nicht verrutschen.

Dunkle Helme erhitzen sich natürlich schneller als helle und sind bei schlechter Sicht nicht gut sichtbar.

Inmold- vs. Hardshell-Konstruktion

Bei der Inmold-Konstruktionsweise werden Außenschale und Hartschaum in einem Arbeitsschritt komplett miteinander verschweißt. Der Vorteil dieser Konstruktion sind ein geringes Gewicht bei hoher Stabilität der Außenschale.
Bei der Hardshell-Bauweise wird eine extrem stabile ABS-Außenschale mit der EPS-Innenschale verklebt. Vorteile: Sie sind noch härter und schützen noch besser vor spitzen Gegenständen. Freerider und Racer sollten also eher zum Hardshell-Modell greifen. Außerdem haben sie meist eine bessere Belüftung, da zwischen den Schalen Aussparungen für Ventilationen angebracht werden können. Nachteil: Sie bringen oft einige Gramm mehr auf die Waage.

 

Lebensdauer

Grundsätzlich sollten Helme je nach Beanspruchung alle drei bis vier Jahre oder nach einem heftigen Crash ausgetauscht werden, auch wenn vielleicht keine äußeren Schwachstellen erkennbar sind.

 

MIPS

MIPS ist eine relativ neue Technologie, die von immer mehr Helmherstellern verbaut wird. Das System ist eine zusätzliche Schicht auf der Innenseite des Helms, die bei einem Sturz die Rotationskräfte um bis zu 50 Prozent abschwächen kann. Die zusätzlich investierten 30-50 Euro machen grundsätzlich sicher Sinn – wenn MIPS richtig verbaut wird. Ein Test der schwedischen Folksam-Versicherung hat ergeben, dass das System bei manchen Modellen nicht oder nur sehr eingeschränkt funktioniert.

 

Die passende Brille

Helm und Brille bilden eine Einheit - so kommt keine Zugluft an die Augen und Ohren.

Beim Skihelmkauf lohnt es sich, die eigene Goggle mitzunehmen, oder gleich beides im Paket zu kaufen. Inzwischen sind so gut wie alle Helme Brillenkompatibel. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass die Brille weder auf das Nasenbein drückt (tut weh), noch ein zu großer Spalt zwischen Brille und Helm liegt (ein Fall für die Style-Polizei).

Von der Community getestete Modelle (inkl. Preisvergleich) findet ihr wie bei OUTSIDEstories. Die beste Auswahl für Skihelme bekommst du natürlich auch gleich von uns geliefert:

 
Oder hol dir unseren Ratgeber Skitouren-Ausrüstung: 34 Seite geballte Information    

 

Hat dir unser Post gefallen? Dann gib uns dein Like auf Facebook:

images (3)

Titelbild: Sweet Protection | Andre Schönherr / Matthias Haunhold

Bilder:  Sweet Protection | Andre Schönherr / Matthias Haunhold, Sweet Protection | Johan Wildhagen / Anja Alme Gardli, Sweet Protection | Anton Brey / Thomas Hlawitschka

Bewertungen aus der Community

Ratgeber