Radeln im goldenen Bike-Herbst

Von sabine

Für viele Mountainbiker bedeuten bunte Blätter, Kürbissuppe, Regen und kürzer werdende Tage gleichwohl das Ende der Bike-Saison – und motten das Radl kurzerhand ein. Das muss nicht sein, denn der wilde und ganz besondere Charme des Herbsts verleiht auch Fahrradtouren das gewisse Etwas. Ein paar Kleinigkeiten gilt es dennoch zu beachten. Die folgenden Tipps machen dich fit für den besten Bike-Herbst deines Lebens:

Kleidung

Hier gibt es gleich mehrere Punkte zu beachten:

Erstens sollte vor allem bei längeren Touren und entsprechend längeren Pausen eine Isolationsjacke oder ähnliches den Weg in den Rucksack finden. Es gibt keine bessere Erkältungsgarantie als ein Körper, der in der wohlverdienten Landjägerpause auskühlt.

Wird ein lauer Sommerregen noch als angenehm empfunden, so kann einem ein  Herbstgewitter schon für deutlich mehr Unmut sorgen. Daher immer auch eine zumindest Wasserabweisende, am besten wasserdichte Jacke ins Gepäck.
Die letzte Schwachstelle sind die Füße. Da diese nämlich nicht in Bewegung sind, werden speziell die Zehen im Herbst spätestens nach einer Stunde kalt. Hier empfehle ich Überschuhe aus Neopren, die deine Onkel schön warm und trocken halten.

Licht

Leistungsstarke Fahrradleuchten für Helm und Lenker boomen. Damit können wir auch in Herbst und Winter abends und trotz der immer kürzer werdenden Tage noch gemütliche Feierabendrunden drehen. Mit so einem Flutlicht durch den Wald zu hacken macht nicht nur Spaß, sondern vermittelt auch eine ganz eigene Stimmung. Aber auch auf Touren sollte man im Herbst immer zumindest eine „normale“ Fahrrad- oder Stirnlampe im Gepäck haben. Schließlich kann man nie wissen, ob sich der Tourverlauf eventuell durch eine Panne oder eine zu angenehme Gipfelpause in die Länge zieht.

Im Herbst muss man mit feuchtem und rutschigem Untergrund rechnen. (Foto: unsplash.com@semih - Danke!)

Untergrund

Blätter sind im Herbst nicht nur schön anzuschauen sondern vor allem in feuchtem Zustand auch ein 1A-Schmiermittel. Es ist also Vorsicht geboten, wenn man keine unliebsame und allzu innige Bekanntschaft mit dem zugegebenermaßen sehr gut duftenden Waldboden machen will. Gleiches gilt übrigens für glitschige Wurzeln und umgefallene Baumstämme.

Tourenwahl

Grundsätzlich kann man im Herbst natürlich die gleichen Touren fahren wie auch im Sommer. Vor November besteht eigentlich nur bei hochalpinen Touren die Gefahr von Schnee überrascht zu werden. Nichtsdestotrotz sollte man (wie auch Sommer) stets den Bergwetterbericht checken.

 

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Titelbild: unsplash.com@semih - Danke

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