Kletterhelme

Von FGunti
Top 5 Features: Kletterhelme

Wie so vieles in der Welt der Kletterer ist auch dieser Ausrüstungsgegenstand unter Umständen lebenswichtig – der Helm: Bereits ein Stein der Größe eines Würfels kann – mit genug Fallgeschwindigkeit – schwere Verletzungen am Kopf verursachen. Damit es nicht so weit kommt, sollte der Helm einen festen Platz auf dem Haupt eines jeden Kletterers und Alpinisten haben.

Noch mehr Infos zu Kletterhelmen findest du in unserem Ratgeber: Kletterhelme.

  1. Der richtige Helmtyp: 1) Hartschalenhelme bestehen aus einer dickeren Hülle aus Polycarbonat, das besonders bei Schlägen von oben schützt. Die Helme sind vergleichsweise günstig und langlebig, schützen allerdings schlecht vor Verletzungen an der Seite. 2) Inmould-Helme sind sehr leicht, da sie aus expandiertem Polysterol bestehen und nur mit einer sehr dünnen Kunststoffschicht überzogen sind. Die gute Dämpfung auf allen Seiten ist ein starker Vorteil, allerdings sind solche Helme weniger langlebig und auch teurer. 3) Hybridschalen-Helme bestehen aus Polysterol-Schaum, der zusätzlich von einer dickeren Hartschale umgeben ist. Sie vereinen das Beste aus zwei Welten (Schutz und Langlebigkeit), sind allerdings etwas schwerer.
     
  2. Belüftung: Wer gerne in sonnigen Wänden klettert, sollte auf viele Belüftungsöffnungen achten. Multifunktionshelme, die man gerne auch auf dem Gletscher einsetzt, sollten etwas weniger Öffnungen aufweisen – dadurch pfeift der Wind auch nicht so stark über die Kopfhaut.
     
  3. Farbe: Bunte Farben sind im Notfall in der Wand besser zu erkennen. Kräftige Rot- und Orangetöne erweisen sich als sinnvoll. Wer auf dem Gletscher unterwegs ist, sollte auf weiße oder graue Helme verzichten.
     
  4. Anprobe: Der Helm muss sowohl bequem sein, als auch fest sitzen. Den Sitz kann man meist mit zwei Bändern einstellen: Kopfband und Kinnband. Die Weite des Kopfbandes lässt sich meist am Hinterkopf verstellen und passt den Helm auf den Kopfumfang an. Wichtig: Möchte man den Helm nicht nur im Sommer tragen, lässt man besser noch genug Platz für eine Mütze oder ein Stirnband. Das Kinnband hingegen sorgt dafür, dass der Helm nicht vom Kopf fliegt.
     
  5. Haltbarkeit: Mechanische Beschädigungen und die Alterung des Materials beeinflussen die Haltbarkeit. Ersteres ist leicht zu sehen: Zeigen sich auf dem Helm Risse, Dellen oder sonstige Beschädigungen, sollte man ihn austauschen. Die Alterung erkennt man (bis auf ein Ausblassen der Farbe) schlechter. Allerdings ist sie auch gefährlich: Gerade UV-Strahlung lässt den Kunststoff mit der Zeit spröde werden. Die Folge: Ein alter Helm bricht unter Umständen leichter als ein neuer Helm. Etwa alle fünf Jahre sollte man den Helm deshalb tauschen.

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Titelbild: C.A.M.P./Cassin

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