Hand- und Fußheizung

Von sabine
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Echte Freaks wollen auch bei kalten Temperaturen nicht auf ihr Wintersport- und Outdoor-Vergnügen verzichten. Um kalten Fingern und Füßen vorzubeugen, lassen sich die Hersteller einiges einfallen. Neben Hightech-Beschichtungen oder intelligenten Materialien sind eingebaute Heizungen in Schuhe oder Handschuhe im Angebot der Hersteller. OUTSIDEstories hat für euch einen ersten Überblick über das Angebot im Markt zusammen getragen. Mit unserem Ratgeber und den Bewertungen anderer bist du in der Lage die richtige Hand- und Fußheizung online zu kaufen.

 
Gelkissen

Für die Hände gibt es die ganz einfachen Gelkissen, die per Klick für kurze Zeit Wärme produzieren und quasi wieder aufgewärmt werden, indem man sie kurz in kochendes Wasser legt. Einfach und günstig, aber eben wenig Durchhaltevermögen, was Wärme anbetrifft. Zudem etwas sperrig im Handschuh.
 

Aktivkohle-Thermopads

Eine zweite günstige Version für die Hände sind Taschenwärmer: Extrem leicht und passen in den Handschuh. Sie arbeiten mit Aktivkohle-Thermopads, welche ganz einfach durch Sauerstoff aktiviert werden. Wärmepads aus der Verpackung entnehmen und schon geht’s los, ohne gefährliche Substanzen. Nachteil: die Pads sind nicht aufladbar – also es entsteht jedesmal Müll.
 

Next Level: Wärme durch Elektrizität

Heizung für Hände und Füsse einschalten
Heizung für Hände und Füsse.
Copyright: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de
 

Hier gibt es verschiedene Anbieter für Handschuhe und Schuhe, für verschiedenste Sportarten: Ski, Snowboard, Bike, Kletter – allerdings nicht für den kleinen Geldbeutel. Unser Überblick:

 
Beheizbare Einlegesohlen für Schuhe

Komfortstufe 1: Einfache On-Off-Funktion
Diese Art von Heizung sorgt über mehrere Stunden für warme Füße auf einer Wärmestufe. Die heizbaren Einlegesohlen passen in jeden Schuh und können sogar mit dicken Socken kombiniert werden. Ein Verlängerungskabel wird unter der langen Hose verlegt. Worauf man achten sollte: den Akku am Körper tragen. So verlängert sich die Heiz-Kapazität enorm. Insider-Tipp: wenn man das Kabel an der Sohle mit Klebeband fixiert, ist es gegen Verdrehung einfach und wirksam gesichert.

Komfortstufe 2: Die intelligente Schuhheizung – ein High-End Produkt
Echt anspruchsvolle Technologie, die ein Höchstmaß an Tragekomfort und Nutzerfreundlichkeit bietet: eine beheizte Einlegesohle mit integriertem Akku. Vorteil: keine Befestigung eines Akkugehäuses z.B. am Skischuh oder Knie notwendig.
Intelligent heißt: Sensorsteuerung mit kapazitivem Messfühler. Dieser erkennt automatisch, ob sich ein Fuß im Schuh befindet und tastet im Zehenbereich die Fußtemperatur ab. Sinkt die Fußtemperatur auf unter 37 °C auf, wird die Heizung automatisch aktiviert und heizt die Sohle auf 42 °C auf. Vorteil: keine Fernbedienung nötig.
Zusatznutzen: Modelle mit einem Sensor dienen nach dem Sport zusätzlich als automatischer Schuhtrockner. Denn so lange die Einlegesohle noch feucht ist, heizt sie bis zum kompletten Abtrocknen. Erst dann schaltet sich die Schuhheizung komplett aus. So wird zudem Geruchs- und Bakterienbildung vermieden und das Fußklima nachhaltig positiv beeinflusst.

 
Beheizbare Handschuhe: Warme Hände auf Knopfdruck

Grundprinzip: Wärme entsteht in den im Außenmaterial des Handschuhs integrierten Heizspiralen. Die Energie spendenden Akkus und die Elektronik sind meist sicher in einem Gehäuse geschützt und werden in einer kleinen Tasche am Handschuh verstaut: entweder auf der Handoberseite oder in einer Stulpe auf der Unterseite des Handgelenks. Die Akkus liefern normalerweise Energie für einen Ski-Tag. Ladezeit ca. 8 Stunden. Empfehlenswert: benutzerfreundliche Sensorsteuerung, welche über einen Touch-Sensor sehr einfach bedient werden kann. Inzwischen bieten Hersteller diese Art von Heiz-Handschuhen in herren- bzw. damenspezifischem Design.

Komfortstufe 1: Die Heizung wird über den Touchsensor ein- bzw. ausgeschaltet.

Komfortstufe 2: Ein im Handschuh integrierter Thermosensor erkennt die Hauttemperatur. Die Heizung schaltet sich dann ein, wenn die die Temperatur im Handschuh unter 42,5° C fällt.

Komfortstufe 3: Hier kann zwischen verschiedenen Heizstufen gewählt werden. Ist die Haut kühler als die angewählte Temperatur, wärmt der Handschuh bis zur Zieltemperatur und hält diese. Wird die Hand wärmer, schaltet sich die Heizung ab und bleibt im Standby-Betrieb.

Wenn du wissen möchtest was andere Winterfans über Hand- und Fußheizung Produkte denken, dann lies die Bewertungen af outside-stories.de

 

Header-Foto: deadmano auf unsplash.com

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