Drei Skitouren für Anfänger

Von sabine

 

Skitouren sind ein Sport, der immer mehr Menschen begeistert – zu Recht. Abseits des großen Trubels auf den Pisten und in den Liften, stellen Skitouren eine wunderbare Alternative dar. Umgeben vom scheinbar endlosem Schnee, mit bester Sicht über die Gipfel und nur das Knirschen des Schnees im Ohr, geht es langsam aber sicher Schritt für Schritt nach oben. Es ist zwar ein hartes Stück Arbeit bis man sein Ziel erreicht hat, doch das Gefühl, es aus eigener Kraft auf den Gipfel geschafft zu haben, ist unbezahlbar. Vor der langen Abfahrt auf einer unberührten und vor allem freien Piste genießt man bei einem Schluck heißen Tee die Aussicht, bevor es wieder ins Tal geht.

Das OUTSIDEstories Team hat für alle, die jetzt neue Skitouren-Ausrüstung benötigen, einen ausführlichen Ratgeber zusammen gestellt. Jetzt gleich runterladen: Hier geht's zum Gratis-Download.

 

Damit ihr für den Einstieg ins Skitourengehen die richtige Tour findet, findet ihr hier drei Vorschläge, die sich als erste Skitouren eignen.

1. Als leichte Skitour kann man sich das Breithornplateau vornehmen. Das ist zwar etwas weiter weg, denn gestartet wird an der Gipfelstation des Klein Matterhorn, dafür ist der Ausblick währenddessen umso lohnenswerter. Von der Gipfelstation aus geht es zwei bis drei Stunden über das Plateau, ehe man zum Gipfel aufsteigt. Bei dieser Tour muss man 300 Höhenmeter bewältigen, hat aber schon eine hervorragende Sicht, da man sich schon auf dem am leichtesten Ski-Viertausender der Alpen befindet. Wer will, kann sich vor Ort auch einen Führer suchen. Die beste Zeit für diese Tour ist zwischen März und Juni.

Mehr Infos dazu gibt’s hier.

2. Etwas anspruchsvoller wird es, wenn man sich zum Vorderriss zwischen Lenggries und Wallgau begibt. Gestartet wird die Skitour an der Oswaldhütte, von der aus man den Wegweisern in Richtung Tölzer Hütte und später Mooslahneralm folgt. Das letzte Stück zum Gipfel muss zu Fuß gegangen werden. Das Schöne an dieser Route sind die vielen Waldpassagen, bevor man auf einer Lichtung den Blick über die umliegenden Berge schweifen lassen kann. Insgesamt dauert die Tour vier bis fünf Stunden und hält zirka 1.250 Höhenmeter bereit.  Januar bis Ende März ist für diese Tour am besten geeignet.

Mehr Infos dazu gibt’s hier.

3. Unser ansprichsvollster Vorschlag für eine Einsteigertour befindet sich in Österreich, nahe der deutschen Grenze. Der Ausgangspunkt zur fünf Stunden langen Tour liegt in Lähn zwischen Lermoos und Reutte. Auch hier geht zunächst durch Waldpassagen und dann weiter bis sich die Bäume lichten. Dann wird es steiler und man beginnt mit dem Anstieg zum Pfuitlöchle, von wo aus unter anderem die Zugspitze zu sehen ist. Bei dieser Route geht man 1.140 Höhenmeter nach oben und das am besten zwischen Dezember und Februar.

Mehr Infos dazu gibt’s hier.

Wer Lust hat, etwas Neues zu erleben, sollte eine dieser Touren ausprobieren. Es wird sich lohnen – spätestens, wenn man auf dem Gipfel steht und den Blick schweifen lässt. Generell gilt dabei zu beachten, dass man sich abseits des gesicherten Geländes bewegt und man dementsprechend immer die Lawinenlage im Auge behalten muss. An der entsprechenden Lawinensichereheitsausrüstung, bestehend aus LVS-GerätLawinensonde und -schaufel, sowie im Idealfall einem Lawinenrucksack führt kein Weg vorbei.

Und wenn du dich nun auch noch zum Thema Skitouren-Ausrüstung schlau machen willst. Hol dir den OUTSIDEstories Skitouren Ausrüstungs-Ratgeber hier zum Gratis-Download - einfach auf's Bild klicken:

 

Fotos: Ortovox/Andi Heckmair (Aufmacher), Maloja, ABS/Vigl/Haunholder, Dynafit

Bewertungen aus der Community

Unterwegs
Skitouren

Hat dir unser Post gefallen? Hier gibt's mehr von OUTSIDEstories:

Facebook Instagram Google Plus