Bikehandschuhe Herbst/Winter

Von Philip
Bikehandschuhe für Herbst und Winter

Mit dem Bike in die Arbeit oder in den Feierabend, das ist für Berufsfahrradpendler und Hobbybiker auch im Winter kein Thema – sie legen jeden Kilometer per Pedalkraft zurück. Wenn da nur nicht diese elendige Kälte wäre. Besonders fies betroffen beim Biken sind die Finger. Wir wollen euch daher aufzeigen, worauf es beim Kauf des ultimativen Bikehandschuhs für die kalte Jahreszeit ankommt.

Der Körper produziert nur Wärme wenn er in Bewegung ist. Je größer der bewegte Muskel, umso größer die erhaltene Wärme. Nicht bewegte Muskeln bleiben „kalt“ bzw. strahlen im Winter übermäßig viel Wärme ab. Das ist auch der Grund warum Finger (und auch Zehen) im Herbst und Winter häufig leicht frieren. Umso wichtiger ist es, sie gut isoliert einzupacken.

Skihandschuhe auf dem Bike – eine gute Idee?

Unbestritten, die meisten Skihandschuhe – je nach Modell und Einsatzzweck – liefern eine hervorragende Isolationsleistung. Auch bei höheren Geschwindigkeiten dringt meist keine kalte Zugluft an die Finger. Aber beim Biken hält man sich ja nicht nur stupide am Lenker fest, nein, man muss auch aktiv damit lenken, schalten und bremsen. Daher ist es wichtig, dass alle Finger voll flexibel einsatzbereit sind, wenn es darauf ankommt. Daher sind dicke Isolationen eher hinderlich beim Radfahren. Vorteilhaft hingegen sind Handschuhe mit einer dünn isolierten, evtl. auch unisolierten Handfläche. Der Handrücken darf gerne etwas üppiger gefüttert sein. Je nach Temperatur und subjektivem Kälteempfinden sollte man die Isolationsmaterialien auswählen: Kunstfaser- oder Daunenfütterung für extrem niedrige Temperaturen oder mittlere bis dicke Softshellhandschuhe für moderate Temperaturen.

Grip?

Bikehandschuhe sind generell so konzipiert, dass sie einen optimalen Grip am Lenker liefern – und das ist auch gut so! Spezielle Haftmaterialien sorgen dafür, dass die Finger nicht von der Lenkstange rutschen und Unfälle entstehen. Gerade bei vereisten Spuren sind ein präzises Lenken und festes Halten der eigenen Spur enorm wichtig.

Wasserdicht müssen sie sein?

Ob es tatsächlich so viel Sinn macht nur darauf zu achten, dass Herbst- und Winterbikehandschuhe wirklich wasserdicht sind, sei dahin gestellt. Viel entscheidender für das Kälteemfpinden ist der Windchill, d.h. der Fahrtwind, der schon bei geringen Geschwindigkeiten enorme Auswirkungen spürbar macht. Daher macht es mehr Sinn darauf zu achten, dass die Handschuhe winddicht sind. Erzielt wird dieses Ergebnis durch Windstopper-Materialien. Aber auch wasserdichte Membranen sind absolut winddicht – allerdings können sie je nach Membranart und Verarbeitung ein schwammiges Gefühl am Lenker verursachen.

Bündchen in den Anorak oder darüber?

Das ist eine reine Geschmacks- und Stilfrage. Wichtig ist jedoch, dass der Fahrtwind nicht ans Handgelenk gelangt oder gar unter dem Ärmel hochkriecht. Daher sollten die Handschuhbündchen dicht mit der Jacke abschließen. Der Vorteil von Bündchen unter der Jacke liegt jedoch bei Regen oder Schnee klar auf der Hand: es kann keine Nässe von oben über das Bündchen in den Handschuh gelangen.

Auf keinen Fall Leder?

Warum nicht? Wer chic durch die City zur Arbeit cruisen möchte, kann dies auch stilecht mit Lederhandschuhen tun. Und auch Nässe macht ihnen nicht viel aus, wenn man sie regelmäßig mit Lederfett pflegt.

 

Noch mehr Infos rund um Herbst- und Winterbikehandschuhe, sowie tolle Produkt-Reviews findet ihr auch auf OUTSIDEstories.

Vielleicht hast du ja auch schon das ultimative Produkt für dich im Kopf? Unsere Partner können dir hier sicher helfen:

Hat dir unser Post gefallen? Dann gib uns dein Like auf Facebook:

 

images (3)

 

Titelbild: Pearl Izumi

Bilder im Text: Hestra, Rapha, Pearl Izumi

Bewertungen aus der Community

Ratgeber