Kochen in der Natur - Welche Kocher eignen sich für die Wochenendtour?

Von Kai
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Beim Kurztrip am Wochenende, der mehrtätigen Hüttentour oder beim Campingurlaub, egal wie das Micro Adventure heißt, man braucht nicht auf die gewohnte warme Küche untern Sternenhimmel zu verzichten. Möglich machen das vor allem ausgereifte, kompakte und leichte Kochersysteme, die nur wenig Platz brauchen und trotzdem als perfekte Outdoorküche einsetzbar sind.

Nicht jeder Kocher taugt für jedes Abenteuer

Unschlagbar auf Expeditionen ans Ende der Welt: Flüssigbrennstoffkocher.Schaut man sich die große Bandbreite an Outdoorkochern vom Benzin- bis Gaskocher einmal genauer an, wird schnell klar, dass es für jedes Abenteuer auch einen bestimmten Typ Kocher gibt, der sich am besten eignet. Bei Expeditionen in entlegene Gegenden und abgeschiedene Winkel ist das sicherlich ein leistungsstarker Benzinkocher. Ein solcher Kocher erfordert im Umgang zwar etwas Übung, besonders da man ihn vorheizen muss, aber wenn man damit umgehen kann, hat man einen nahezu unverwüstlichen Begleiter, für den man auch am Ende der Welt Brennstoff bekommt. Aber was das Richtige für’s Everest Basecamp oder die Tiefen des Amazonasgebiets ist, muss noch lange nicht das Nonplusultra für die Wochenendwanderung im Allgäu, den Dolomiten oder dem Pfälzer Wald sein.

Unschlagbarer Klassiker: Der Gaskocher

Für unser heimisches Micro Adventure genügt in der Regel ein klassischer Gaskocher, wie man ihn sicher noch aus so manchem Urlaub auf dem Campingplatz oder im Zeltlager im Kopf hat. Der besteht im einfachsten Fall aus einem Brenner mit Gasventil und wird direkt auf die Kartusche aufgeschraubt. Neben diesem sogenannten Sit-on-Top-Kocher gibt es noch eine weitere Variante,  den Remotekocher, bei dem der Brenner über eine Brennstoffleitung mit der Gaskartusche verbunden ist. Ausgerüstet mit (in der Regel) drei Standfüßen und einem niedrigeren Schwerpunkt eignen sich diese stabilen Kocher auch für größere Töpfe.

Die Remote-Kocher weisen neben ihrer höheren Stabilität noch einen weiteren Vorteil auf, der besonders bei tiefen Temperaturen zum Tragen kommt, wenn sich das Gas in der Kartusche verflüssigt: Bei manchen Modellen kann man die Kartusche auf den Kopf stellen und auch weiterhin eine Brennstoffversorgung des Brenners ermöglichen. Gasförmig wird die Flüssigkeit in diesem Fall erst direkt am Brennerkopf. Ein alter Trick für alle anderen ist es, die Gaskartusche nachts mit in den Schlafsack zu nehmen oder tagsüber vor dem Kochen unter der Jacke zu tragen. Wer es etwas gemütlicher haben will, greift in diesem Fall auf sog. Wintergas zurück, wie es z.B. auch von Primus angeboten wird.  

Ein weiteres Feature moderner Gaskocher ist der Druckregulator. Auch er ist von entscheidender Bedeutung bei niedrigen Temperaturen (und fast leeren Kartuschen). Der Druckregulator ist Bestandteil des Gasventils und garantiert einen durchgehend gleichbleibenden Gasdruck am Brennerkopf. Hierzu muss man wissen, dass sich bei sinkenden Außentemperaturen auch die Temperaturen und der Druck innerhalb der Gaskartusche reduzieren. Je kälter es also wird, desto weiter muss man das Gas aufdrehen, um die Leistung des Brenners aufrecht zu erhalten. Das gleiche Phänomen lässt sich bei nicht mehr ganz vollen Kartuschen feststellen – je mehr Brennstoff verbraucht ist, desto geringer ist der Gasdruck. Ein Druckregulator verhindert genau jenes, indem er den Gasdruck auf dem Niveau hält, bei dem der Kocher am besten arbeitet. Dementsprechend bleiben Kocher, die über einen Druckregulator verfügen, von äußeren Einflüssen weitgehend unberührt.

Der wichtigste Vorteil aller Gaskocher ist allerdings ihre einfache Anwendung: Man verbindet Kocher und Kartusche, dreht das Gas auf, zündet den Kocher an und kann loslegen. Nach getaner Arbeit dreht man das Gas ab, lässt den Kocher kurz abkühlen und packt ihn weg.

All in one: Kochersysteme

Die eingangs angesprochenen Kochersysteme stellen eine Sonderform der Gaskocher dar (vereinzelt auch der Benzinkocher). Sie umfassen sowohl den Kocher selbst als auch das Kochgeschirr – man hat also direkt alle Utensilien dabei. Die einzelnen Komponenten lassen sich zudem geschickt ineinander verpacken. Zum Kochen muss man also lediglich die entsprechenden Zutaten und natürlich die Gaskartusche bereithalten. Für kurze Wochenendabenteuer oder auch mehrtägige Trekkingtouren in unseren Breiten ist ein solches System bestens geeignet!

Ein Blick in den Top lohnt sich: Ist er beschichtet? Kann ich mehrere platzsparend stapeln? Wie sind Griff und Deckel?

Dass der Kocher und das zugehörige Geschirr zu einem System gehören, bedeutet auch, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt sind. Besondere Bestandteile wie der Wärmetauscherring eines Kochtopfs können exakt an die Wärmestrahlung des Kochers angepasst werden, um eine möglichst effiziente Energienutzung zu garantieren. Gleichzeitig wird der Topf meistens so auf den Kocher gesetzt, dass die Flamme vor äußeren Einflüssen – besonders dem Wind – gut geschützt ist. Ein gesondert aufzustellender Windschutz ist normalerweise nicht nötig. Dadurch spart man beim Kochen nicht nur Zeit, sondern auch Brennstoff. Ebenfalls enthalten im Set ist oftmals ein Piezozünder, so dass man nicht einmal auf den Raucher der Wandergruppe angewiesen ist.

Windschutz macht stark: Je besser die Flamme abgeschirmt wird, desto gleichmäßger brennt sie

Richtig aufkochen oder doch nur heißes Wasser?

Ehrliche Meinung: Auf OUTSIDEstories bewerten Endverbraucher ihre Ausrüstung im Einsatz

Was man unterwegs kocht, hängt natürlich in erster Linie von der geplanten Tour ab. Plant man eine Weitwanderung wie den Kungsledentrail oder den GR 20 auf Korsika, liegt der Fokus auf geringem Gewicht und kleinem Packmaß. In dem Fall bleibt auch die Küche eher spartanisch – oftmals kommen dann die klassischen, gefriergetrockneten Instantgerichte aus der Tüte auf den Tisch. Beim eher gemütlichen Wochenendausflug bzw. dem Micro Adventure hat man in der Regel die Möglichkeit, etwas größer aufzukochen. Warum? Ganz einfach, in der Regel sind die Wege kürzer, oft ist auch das Auto in „greifbarer“ Nähe – sprich, Gewicht und Packmaß spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Das Schöne an einem guten, vielseitigen Kochersystem ist, dass es in der Regel beides kann. Noch schöner ist, dass es davon mittlerweile eine Vielzahl auf dem Markt gibt. Das mit dem ispo Award 2017 ausgezeichnete Primus PrimeTech 1,3L Kocherset zum Beispiel beinhaltet gleich zwei 1,3 Liter Töpfe, die perfekt auf den Kocher passen. Angeboten wird das Set auch als 2,3 Liter-Variante. Damit hat man deutlich mehr Optionen als bloß heißes Wasser für die Tütensuppe zu kochen. Außerdem können mehr als eine Person versorgt werden – mit zwei mittelgroßen Töpfen kann man ohne Probleme auch für zwei bis drei Leute kochen. Mit einem geringen Gewicht von nur 727 Gramm und einem Packmaß von 180 x 105 Millimeter bleibt er trotzdem eine Option für längere Touren, bei denen Gewicht und Platz eine Rolle spielen.

 

 

 

 

Aber was kocht man eigentlich auf so einem Micro Adventure? Klassiker sind sicher Pasta- und Reisgerichte. Gerade hier sind zwei Töpfe besonders praktisch, da man gleichzeitig die Nudeln bzw. den Reis kochen kann, während man im anderen Topf die Sauce oder das Gemüse zubereitet. Damit auch der Abwasch hinterher keine großen Probleme bereitet, verfügen viele Kochersysteme über keramikbeschichtete Töpfe. Kratzt man viel mit dem Besteck in Pfanne herum, greift man besser zu einem Modell aus hartanodisiertem Aluminium.

Damit nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen muss, sollte das Kochset groß genug sein

Weitere Infos zum Primus PrimeTech 1,3L und 2,3L Kocherset findet ihr hier und hier im Video.

 

Na, Appetit bekommen? Ein Klassiker-Rezept für euch haben wir hier schonmal heraus gesucht:

OUTDOOR-REZEPT: Penne Tonno – Das kleine Stück Italien zwischen den Zelten

Benötigt wird (für 2-3 Personen): 

- 500 g Penne
- 2 Zwiebeln
- 2 Dosen Thunfisch
- 500 ml Sahne
- Tomatemark
- Öl
- Salz und Pfeffer

Und so geht’s: Zunächst Wasser aufkochen, salzen und die Nudeln zugeben. Nebenbei die Zwiebeln klein schneiden und zusammen mit dem Thunfisch in die Pfanne geben. Die Nudeln nach der Hälfte der Kochzeit vom Kocher nehmen und nachgaren lassen. Jetzt die Pfanne auf den Kocher stellen, Zwiebeln und Thunfisch kurz anbraten und Sahne und Tomatenmark zugeben. Die Soße etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den Nudeln vermischen und servieren. Vegetarischer Tipp: Statt Thunfisch kann man auch Zucchini verwenden.

WEITERE OUTDOOR-KOCHREZEPTE ZUM DOWNLOAD: 

Weitere leckere und einfach zuzubereitende Rezepte könnt ihr hier GRATIS runterladen.

GEWINNSPIEL (ist leider beendet): 

Für eure nächsten Abenteuer verlosen wir zusammen mit Primus ein Primus PrimeTech 1,3L Kochset, dazu ein Meal-Set, eine hochwertige Vaccum-Bottle 0,75 Liter sowie 2 x 2 x das Besteck Campfire Cutlery Set und 2 x Campfire Plate - Stainless Steel. Zum Mitmachen müsst ihr uns einfach nur folgende Frage per Email beantworten:

Was garantiert ein Druckregulator an einem Gaskocher?

a) er sorgt für durchgehend gleichbleibenden Gasdruck am Brennerkopf

b) er verringert das Packmaß

Das Gewinnspiel ist beendet.

Einsendeschluss ist der 02. Juli 2017 um 23.59 Uhr. Mitarbeiter der Firma Primus und deren Angehörigen dürfen leider nicht teilnehmen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen findet ihr hier

 

Die nächste Tour ist kulinarisch gerettet, wenn ihr dieses Set gewinnt. 

Primus PrimeTech 1,3L Kochset, dazu ein Meal-Set, eine hochwertige Vaccum-Bottle 0,75 Liter, 2 x das Besteck Campfire Cutlery Set und 2 x Campfire Plate - Stainless Steel.

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Dieser Blog-Post wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung von Primus (Sponsored Post). Siehe auch unser Blog Verhaltens-Kodex.

Foto: Primus Primetech

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