Free Rider 26 - Freeriderucksack

Ortovox
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Ob Saalbach oder Sibirien, dieser Rucksack kann beides!

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14.03.2017 - 20:39
Ob Saalbach oder Sibirien, dieser Rucksack kann beides!
Intelligente Aufteilung der Fächer
Polsterung
Rückenprotektor
Vorbereitung für Camelbak
Optik

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit dem Ortovox Free Rider 24/26 mitteilen, für all diejenigen, die einen Rucksack suchen, mit dem man sowohl auf Tagestouren auf den Pisten der Alpen, als auch auf den tiefverschneiten und unerschlossenen Hängen des Sibirischen Altai Gebirges perfekt ausgerüstet ist.

Der Rucksack ist in insgesamt 4 Fächer unterteilt. Ein großes Rückenfach in dem der mitgelieferte Protektor (rausnehmbar) und die Befestigung für ein Camelbak (nicht im Lieferumfang enthalten) Platz finden. Vor dort aus gelangt auch der Trinkschlauch IN die Träger des Rucksacks. Der Schlauch kann bei Nicht-benutzen in einem Extrafach am Träger verstaut werden und ist somit der Kälte nicht direkt ausgesetzt. Das Fach besteht aus Neopren und isoliert so den Trinkschlauch und verhindert das Gefrieren der Getränke. (Kleine Anekdote: Ich war im Dezember 2016 zum Freeriden in Sibirien bei täglich -15 bis -20 Grad Celsius. Die Getränke und das Mundstück meines Camelbaks sind nie eingefroren und ich konnte nach jeder Abfahrt Flüssigkeit zu mir nehmen) Des Weiteren schützen die dicken Polster und die breite Bauchschnalle (ca. 8cm aus Textil, mit Klett und Kunststoffschnalle) vor auskühlen des Rückens. Der Protektor in Kombination mit dem sehr guten Sitz des Rucksacks und der Bauchschnalle geben einem ein sehr großes Gefühl der Sicherheit, da das ganze "System Rucksack" den Oberkörper wirklich "aussteifen" und den Rücken schützen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Im großen Hauptfach befinden sich zwei eingenähte Schlaufen, die Schaufel und Stiel, sowie Sonde Platz bieten und verrutschen verhindern. Außerdem gibt es dort ein Netz für Kleinkram. Im mittleren Fach befindet sich ein weiteres nettes Gadget. Ein herausnehmbarer - ich nenns mal Kulturbeutel/Mediakamtenbeutel. Das vordere Fläche flach enthält ein zweites Netz und bietet Platz für Mütze und Handschuhe, eben Dinge die man schnell braucht und verstauen möchte. Außerdem gibt es elastisches Helmnetz, das außen über Schlaufen und haken am Rucksack befestigt werden kann. Auch Ski können kinderleicht am Rucksack angebracht werden und stören nicht durch lästiges hin-und-her wackeln oder schlagen in den Kniekehlen beim Auf- und Anstieg. (Getestet) Über das Festmachen eines Snowboards kann ich jetzt nichts sagen, funktioniert aber sicherlich genauso problemlos mit den zusätzlichen Riemen. Ich hatte den Rucksack auch schon bei mehreren sommerlichen Bergtouren und Klettersteigen im Einsatz und bin auch dort komplett überzeugt vom Free Rider. Gute Bewegungsfreiheit auch im Klettersteig und mit Klettergurt und auch das Gewicht der Ausrüstung wird gut abgetragen. Für Mehrtagestrekking Touren empfiehlt sich vielleicht aber trotzdem ein darauf ausgelegter Rucksack. Ich kann diesen Rucksack also absolut empfehlen, egal ob Tour im Tiefschnee oder auf der Piste. Das Volumen ist absolut ausreichend, der Rucksack passt sich perfekt an dem Rücken an, sitzt da, wo er hingehört, und macht auch optisch mit seinen knalligen Farbe ordentlich was her.

Für mich gibt es keine Gründe Punkte anzuziehen, daher: 5 von 5 Zelte. Viel Spaß mit einem tollen Ruckack!

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